
(Pop. 11.758)
Der Landkreis Ferkelau liegt im nordwestlichen Teil Zentravias, eingebettet in die Täler des oberen Zento und seiner Nebenflüsse. Das Gebiet umfasst rund 30 mal 40 Kilometer und wird im Norden vom Kamm des Zentralmassivs begrenzt, der zugleich die Grenze zum Nudelland bildet. Im Westen schließt sich das Seeland an, dessen Wälder und Granitkuppen nahtlos in die zentravischen Höhen übergehen. Die Landschaft ist geprägt von tief eingeschnittenen Flusstälern, langgezogenen Bergkämmen und verstreuten Siedlungen, die sich entlang alter Handelswege und neuer Verkehrsachsen entwickelt haben. Die Autobahn A4 überquert den Ferkelpass und verbindet den Kreis mit dem Tremoland, während die B36, B51 und B62 die Orte im Talraum miteinander verknüpfen. Die Zentralmassivbahn und die Linie 109 binden Ferkelau an Zentro und die übrigen Regionen Landauris an. Wanderwege, darunter der Höhenweg vom Queckberg zum Fieberberg, erschließen die Bergwelt und machen den Landkreis zu einem beliebten Ziel für Naturreisende.

Die Kreisstadt Ferkelau liegt auf 298 Metern Höhe am Punkt, an dem der Zento schiffbar wird. Der Ort entstand an einer alten Furt, die bereits in der frühen Landauri-Zeit als Übergang zwischen den Bergtälern und den südlichen Ebenen diente. Heute zeigt sich Ferkelau als lebendiges Zentrum mit einer Mischung aus traditioneller Holzarchitektur und modernen Verwaltungsbauten. Die Altstadt gruppiert sich um den Marktplatz, auf dem das alte Rathaus mit seinem Uhrturm steht, ein Bau aus dem 17. Jahrhundert, der nach einem Brand im Jahr 1894 originalgetreu wiederhergestellt wurde. Die Zento-Uferpromenade ist ein beliebter Treffpunkt, besonders im Frühling, wenn der Fluss mit Schmelzwasser aus dem Zentralmassiv anschwillt und die kleinen Barkenhafenanlagen belebt sind. Die Kirche St. Lantor, benannt nach einem frühen Missionar der Inselwelt Landauri, beherbergt eine Sammlung regionaler Holzschnitzkunst. Das Kulturhaus „Zentrohalle“ zeigt wechselnde Ausstellungen zur Geschichte Zentravias und dient als Bühne für das jährliche Musikfestival „Klang des Massivs“, bei dem lokale Instrumentenbauer ihre Arbeiten präsentieren. Die Stadt verfügt über mehrere Hotels, darunter das traditionsreiche „Hotel Zentoquell“, ein Sanatorium am südlichen Stadtrand, eine kleine Wellnessanlage mit Blick auf den Fluss sowie Restaurants, die regionale Küche pflegen. Besonders bekannt ist das Gourmetlokal „Der Ferkelpass“, das Gerichte aus Gebirgskräutern und Flussfisch serviert. Die Wirtschaft der Stadt wird von einer Möbelmanufaktur, einer kleinen Brauerei und mehreren Dienstleistern geprägt, die eng mit dem Tourismus verbunden sind.

Ferkeltal (Pop.: 98 – 392m NN) ist ein ruhiges Bergdorf mit knapp hundert Einwohnern, das oberhalb der Kreisstadt Ferkelau im engen Tal des Zento liegt. Trotz der Nähe zur Autobahn herrscht dank moderner Lärmschutzgalerien wieder Stille. Der Ort besteht aus wenigen Häusern, einer historischen Mühle und der Kapelle St. Runa, die im 15. Jahrhundert als Rastpunkt für Bergreisende entstand. Heute beginnen viele Wanderer hier ihre Touren entlang der alten Zentotalstraße, die zu Aussichtspunkten und Bergwegen führt. Der Gasthof „Passblick“ bildet das soziale Zentrum des Dorfes und bietet einfache Zimmer sowie regionale Küche. Ein Schindelbetrieb versorgt Berghütten der Region, ein lokaler Imker produziert geschätzten Bergblütenhonig, und eine kleine Familienwerkstatt stellt rosa Plüschferkel her – ein beliebtes Souvenir. Ferkeltal wirkt bescheiden, aber lebendig und ist ein idealer Ausgangspunkt für Naturfreunde.

Die Queck Research Area ist kein Ausflugsziel, sondern ein Ort, den man aus der Ferne wahrnimmt. Nordwestlich von Ferkelau liegt das seit 1952 abgeriegelte Forschungsareal in einem engen, waldreichen Tal zwischen 147 und 476 Metern Höhe. Ein Zaun umschließt das Gelände, nur das bewachte Osttor erlaubt Zugang. Offiziell untersucht man hier geologische und meteorologische Besonderheiten des Zentralmassivs. In der Region erzählt man sich jedoch seit Generationen von nächtlichen Lichtern, ungewöhnlichen Messungen und Projekten, über die niemand spricht. Die historische Queckmühle aus dem 18. Jahrhundert bildet heute das Verwaltungszentrum der Anlage. Eine eigene Bahnlinie, die Queck Research Railway, verbindet die Stationen im Sperrgebiet mit Ferkelau und verleiht dem Ort zusätzliche Eigenart. Alte Talstraßen nach Felsenkeller, Altenquell und in Richtung des nördlichen Queckbachs sind längst gesperrt. Wer die Atmosphäre der Queck Research Area erleben will, fährt zum Aussichtspunkt an der Zentotalstraße: Dort öffnet sich der Blick auf eine Landschaft, die zugleich sachlich, abgelegen und rätselhaft wirkt.

Tief im Tal des Nördlichen Queckbaches liegt Holzmühle am Queckberg (Pop.: 12 – 703m NN), ein Ort, dessen Erreichbarkeit allein schon eine Geschichte erzählt. Einst direkt mit Ferkeltal verbunden, sorgte die Sperrung der Talstraße durch die „Queck-Research-Area“ im Jahr 1952 für eine fast zwanzigjährige Isolation. Erst seit 1972 ist das Dorf über eine neue Route durch das obere Zentotal wieder regulär zugänglich. Der Weiler besteht aus nur wenigen Gebäuden, darunter die alte Sägemühle, die noch heute Bretter aus robuster Bergfichte schneidet. Besucher finden hier eine Atmosphäre absoluter Entschleunigung. Das kleine Museum im ehemaligen Wohnhaus des Müllers bewahrt das Erbe der Holzfäller und Flößer des Zentralmassivs. Ein spiritueller Anziehungspunkt ist die schlichte Kapelle „Maria im Fichtenhain“, die Raum für stille Momente bietet. Wer nach einer Wanderung einkehrt, sollte den „Kleinen Ausschank“ besuchen. Bei einem Glas des hausgebrannten Fichtenschnapses und einer deftigen Kräutersuppe lässt sich die Aussicht auf die bewaldeten Hänge des Queckberges genießen. Holzmühle ist kein Ort für Massentourismus, sondern ein Refugium für jene, die das authentische, raue Zentravia suchen.

Der Queckberg ist ein Berggipfel auf 1347 Metern, der das Dreiländereck zwischen Zentravia, Seeland und dem Nudelland markiert. Eine Wetterstation, seit den 1920er Jahren für die Forschung tätig, wird von fünf Bewohnern betrieben, die zugleich eine einfache Herberge für Fernwanderer führen. Die historische Grenzsteinhütte aus dem 18. Jahrhundert erinnert an die Raststätte einstiger Händler. Um den Berg führt eine Ringstraße als Schotterweg, die alle drei Länder verbindet. An der Abzweigung zur Holzmühle befindet sich die Bergkirche St. Aurelia – äußerlich schlicht, im Inneren jedoch geschmückt mit kunstvollen Glasfenstern, die Szenen aus Landauris Geschichte zeigen. Jährlich im Sommer findet das Berglicht-Fest statt, bei dem Laternen entlang des Kamms entzündet werden und ein unvergessliches Bild ergeben. Verkehrlich erschlossen wird der Queckberg durch die Ringstraße, von der Schotterpisten nach Altenquell (Seeland), Holzmühle am Queckberg, Altzehtau und Taunheim (beide Nudelland) abzweigen. Der Ort strahlt eine besondere Ruhe aus und verbindet Natur, Geschichte und gelebte Nachbarschaft über Ländergrenzen hinweg.

Entlang des Nachtwindflusses erstreckt sich Patz (Pop.: 127 – 495m NN) als eines der friedlichsten Dörfer im Landkreis Ferkelau. Die langgestreckte Struktur des Ortes sorgt dafür, dass sich das dörfliche Leben auf fast sieben Kilometern verteilt, was dem Besucher das Gefühl gibt, durch eine Galerie ländlicher Idylle zu wandern. Während die Kinder am Flussufer spielen, wacht die historische Kirche St. Nivora von ihrem Hügel aus über die Bewohner. Ein zentraler Treffpunkt für Wanderer und Einheimische ist das Mühlencafé von Livia Kern. Die Kombination aus historischem Ambiente und dem Geschmack des berühmten Ziegenkäsekuchens macht die alte Mühle zu einem unverwechselbaren Ort der Gastlichkeit. Ebenso prägend ist die Werkstatt des Flötenbauers Jaro Munt, dessen schweigsame, aber meisterhafte Arbeit mit Bergahornholz den künstlerischen Stolz des Dorfes repräsentiert. Für die Regeneration sorgen Wellness-Angebote, die konsequent auf die Heilkraft lokaler Bergkräuter setzen. Patz beweist eindrucksvoll, dass wahre Lebensqualität in der Stille und im Detail liegt. Wer die kurze Fahrt von der Kreisstadt auf sich nimmt, wird mit einer Atmosphäre belohnt, in der die Zeit merklich langsamer zu verstreichen scheint.

Lauscha (Pop.: 687 – 178m NN) liegt idyllisch am schiffbaren Abschnitt des Zento und entstand an der Mündung des Horchbachs, wo sich früh ein Umschlagplatz für Holz und Stein aus dem Zentralmassiv entwickelte. Das Dorf verbindet historische Atmosphäre mit lebendigem Alltag. Die Kirche St. Venera mit ihrem markanten, grün schimmernden Kupferdach ist weithin sichtbar und bildet das geistige Zentrum der Gemeinde. Im Heimatmuseum erfahren Besucher viel über die frühe Besiedlung Zentravias und die Bedeutung der Flussschifffahrt. Am Ufer lädt ein kleiner Park mit Freilichtbühne zu sommerlichen Theateraufführungen ein. Kulinarisch prägt das „Zentohaus“ das Dorf, berühmt für frische Fischgerichte. Der Olifantus‑Verlag gegenüber dem Bahnhof verlegt Karten und Reiseführer für ganz Landauri und ist ein wichtiger Arbeitgeber. Imker halten ihre Bienenstöcke entlang des Horchbachs, und die Grundschule wird auch von Kindern aus Keinas besucht. Ein Bootsverleih ermöglicht Ausflüge flussaufwärts, während Gasthöfe und Pensionen Gästen eine ruhige, naturnahe Unterkunft bieten. Lauscha verbindet Tradition, Natur und bescheidenen, aber herzlichen Dorfalltag.

Horchau (Pop.: 746 – 301m NN) liegt tief im Tal des Horchbaches und wirkt wie ein verstecktes Dorf im Zentralmassiv wirken muss. Die alte Holzbrücke über den Bach ist das bekannteste Motiv des Ortes und führt direkt ins kleine Zentrum mit Dorfladen, Bäckerei und Brauerei. Die Kirche St. Raban überrascht mit einer handgefertigten Orgel des Instrumentenbauers Klemmbach, deren klarer Klang Besucher anzieht. Handwerk spielt eine große Rolle: Die Schreinerei Mertens fertigt Möbel aus Bergfichte und ist eng mit der Geschichte des Altars von St. Venera in Lauscha verbunden. Am Ortsrand liegt ein Sanatorium, das die reine Bergluft für Atemtherapien nutzt. Wanderer schätzen den Zunig‑Steig und die stillen Waldwege, während der Gasthof „Zum Zunig“ einfache, regionale Küche bietet. Horchau ist ein ruhiger, naturverbundener Ort mit viel traditionellem Charakter.

Eingebettet in das malerische Tal des Zunigbachs präsentiert sich Zunig (Pop.: 3254 – 401m NN) als ein Juwel des zentravianischen Zentralmassivs. Mit über 3.000 Einwohnern bildet der Ort ein wichtiges wirtschaftliches und kulturelles Zentrum im Landkreis. Das Stadtbild wird von der historischen Kirche St. Hilmar dominiert, deren romanischer Turm und Fresken aus dem 13. Jahrhundert Kunstliebhaber anziehen. Parallel dazu sorgt das moderne Kulturzentrum für ein anspruchsvolles Programm aus Konzerten und Lesungen. Die lokale Ökonomie ist bemerkenswert vielfältig: Während die Massivholzmöbel-Produktion und der „Bodenmeister“ auf traditionelles Handwerk setzen, repräsentiert das Zentrum für Simulation und Modellierung die technologische Zukunft. Die Crystal Clear Water AG nutzt die Reinheit der hiesigen Quellen für Mineralwasser und lokales Brauwasser. Touristisch überzeugt Zunig durch gehobene Gastronomie wie das Restaurant „Zum Zunigquell“ und seine Rolle als Tor zum Queck-Riegel. Dieser 705 Meter hohe Berg bietet ein einzigartiges Naturerlebnis für Abenteurer, die fernab fester Wege die Wildnis suchen. Dank der stündlichen Anbindung durch die Zentralmassivbahn Linie 18A ist Zunig zudem hervorragend für Reisende aus allen Richtungen erreichbar.

Petra (Pop.: 1257 – 381m NN) liegt östlich von Ferkelau am Rand des Zentralmassivs, umgeben von dichten Wäldern. Das 1.257-Einwohner-Dorf ist über die Zentralmassivbahn (Linie 18A) stündlich erreichbar sowie über die B51. Berühmt ist Petra für den Instrumentenbau: Die Werkstatt „Petra Klangholz“ produziert Streichinstrumente, die in ganz Landauri geschätzt werden. Eine zweite Werkstatt stellt seit den 1920er Jahren Kirchenbänke her, unter anderem für St. Venera in Lauscha. Die Kirche St. Liora thront malerisch auf einem Felsvorsprung und bietet einen weiten Talblick. Historisch bedeutend ist die alte Poststation an der B51, heute ein kleines Museum. Zur Erholung lädt das Wellnesshotel mit Bädern aus Harzessenzen ein, mehrere Wanderwege erschließen die Waldlandschaft. Das Restaurant „Der Waldtisch“ serviert Gerichte mit Pilzen, Wild und Kräutern – und dazu als Spezialität Mangolassi. Petra verbindet Handwerkstradition, Natur und kulinarische Überraschungen zu einem authentischen Reiseziel im Herzen des Zentralmassivs.
Städte und Gemeinden
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Bootsverleih Zento-Fahrten (Lauscha)

Der Bootsverleih Zento‑Fahrten liegt am ruhigen Abschnitt des Zento und wird von Jorek Sandmann geführt, einem ehemaligen Bahnmechaniker, der den Fluss wie ein vertrautes Werkzeug behandelt. Seine Boote – Kanus, Ruderboote und zwei ältere Motorboote – tragen Namen, die Geschichten aus Lauscha widerspiegeln. Besucher begegnen dort Figuren wie Rian Brecht, der im Sommer mithilft, oder einer Frau aus Petra, die jedes Jahr Blumen aufs… Weiter …
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Ferkelau (Kreisstadt – Zentravia)

Ferkelau, die kleine Kreisstadt am schiffbaren Zento, verbindet Bergtradition mit lebendigem Alltagsleben. Die Altstadt rund um den Marktplatz und das historische Rathaus zeigt klassische Holzarchitektur, während die Uferpromenade im Frühling zum Treffpunkt für Einheimische und Gäste wird. Die Kirche St. Lantor bewahrt regionale Holzschnitzkunst, und die Zentrohalle bietet Kultur von Ausstellungen bis zum Musikfestival „Klang des Massivs“. Handwerk, eine Möbelmanufaktur und eine kleine Brauerei… Weiter …
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Ferkeltal (Stadt Ferkelau – Zentravia)

Ferkeltal ist ein kleines Bergdorf über der Kreisstadt Ferkelau, eingebettet in das enge Tal des Zento und geschützt durch moderne Lärmschutzgalerien an der nahen Autobahn. Der Ort besteht aus wenigen Häusern, einer alten Mühle und der Kapelle St. Runa aus dem 15. Jahrhundert. Wanderer nutzen Ferkeltal als Ausgangspunkt für Touren entlang der historischen Zentotalstraße. Ein Gasthof, der „Passblick“, bietet einfache Zimmer und regionale Küche.… Weiter …
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Gasthof „Zentohaus“ in Lauscha

Der Gasthof Zentohaus an der Uferstraße 6 in Lauscha ist ein traditionsreicher Familienbetrieb, der aus einem ehemaligen Flusslager hervorging. Seit 2012 führt Selma Rautenberg das Haus, die zugleich im Olifantus‑Verlag arbeitet und den Gasthof mit klarer Handschrift prägt. Die Küche verbindet regionale Fischgerichte wie Zander in Kräuterkruste, Flusskrebssuppe und den Zento‑Teller mit internationalen Einflüssen wie Mangolassi, Glasnudelsalat mit Garnelen und Entenbrust mit Orangensauce. Der… Weiter …
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Holzmühle am Queckberg (Stadt Ferkelau – Zentravia)

Holzmühle am Queckberg ist ein winziger, geschichtsträchtiger Weiler auf 703 m NN im Zentralmassiv. Die Geschichte des Ortes ist untrennbar mit der benachbarten „Queck-Research-Area“ verbunden, deren Einrichtung den Ort 1952 isolierte und den Bau einer aufwendigen Umgehungsstraße (1972) erforderte. Heute leben hier nur noch zwölf Menschen. Herzstück sind die funktionstüchtige Wassermühle und die Kapelle „Maria im Fichtenhain“. Ein kleines Museum im alten Müllerhaus dokumentiert… Weiter …
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Horchau (Kreis Ferkelau – Zentravia)

Horchau ist ein kleines Dorf im waldreichen Zentralmassiv, geprägt vom Horchbach und der alten Holzbrücke, die als Wahrzeichen gilt. Die Kirche St. Raban beherbergt eine besondere Orgel des lokalen Erbauers Klemmbach. Traditionelle Handwerksbetriebe wie die Schreinerei Mertens und die Brauerei „Horchauer Waldbier“ prägen das Ortsbild. Ein Sanatorium nutzt die reine Bergluft für Atemtherapien. Besucher schätzen die ruhigen Wälder, den Zunig‑Steig und den Gasthof „Zum… Weiter …
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Kirche St. Venera in Lauscha

Die Kirche St. Venera in Lauscha liegt an der Bahnhofstraße nahe dem Zento-Fluss und ist ein zentraler Ort für Gemeinde und Besucher. Gewidmet der Schutzfigur Venera, die mit dem Fluss verbunden ist, vereint sie Geschichte und Gegenwart. Das Gebäude entstand aus einem Chorraum des 17. Jahrhunderts und wurde über Generationen erweitert. Pfarrerin Livia Mertens, zugleich Kartografin beim Olifantus-Verlag, leitet die Gemeinde mit Kantor Jannis Rehfeld und… Weiter …
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Kreis Ferkelau (Zentravia)

Der Landkreis Ferkelau liegt im nordwestlichen Teil Zentravias, eingebettet in die Täler des oberen Zento. Die 30×40 km große Region wird vom Zentralmassiv begrenzt. Die Kreisstadt Ferkelau am schiffbaren Fluss verbindet traditionelle Holzarchitektur mit modernen Bauten. Der Kreis umfasst malerische Dörfer wie Ferkeltal, Patz, Lauscha, Horchau, Zunig und Petra. Bekannt ist das abgeriegelte Forschungsareal „Queck Research Area“. Der Queckberg markiert das Dreiländereck zu Seeland… Weiter …
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Lauscha (Kreis Ferkelau – Zentravia)

Lauscha ist ein kleines Flussdorf am schiffbaren Zento, geprägt von seiner Lage an der Mündung des Horchbachs. Der Ort entwickelte sich früh als Umschlagplatz für Holz und Stein aus dem Zentralmassiv und bewahrt bis heute seine enge Verbindung zum Wasser. Die Kirche St. Venera mit ihrem grün schimmernden Kupferdach prägt das Ortsbild, ebenso das Heimatmuseum mit Funden aus der Frühzeit Zentravias. Das kulturelle Leben… Weiter …
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Olifantus Wohlrabe (*1970), Verleger

Hans-Leo (Olifantus) Wohlrabe wurde 1962 in Bierona geboren und wuchs in Ferkelau am Rand des Zento-Flusses auf, wo er früh ein Gespür für Landschaften und Linien entwickelte. Nach einem Studium der Geografie und Typografie in Nova arbeitete er zunächst als Kartenredakteur für die Regionalzeitung „Zentravia Aktuell“. 2023 gründete er in Lauscha den Olifantus-Verlag, zunächst als Ein-Mann-Kartenatelier im alten Bahnhofslager. Sein Interesse galt nie nur… Weiter …
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Olifantus-Verlag in Lauscha

Der Olifantus-Verlag in Lauscha ist ein regional verwurzeltes Unternehmen, das Karten, Reiseführer und Texte über die Inselwelt Landauri produziert. Gegründet 2023 von Olifantus Wohlrabe, entstand der Verlag aus einem Kartenatelier im alten Bahnhofslager. Der Name „Olifantus“ stammt von einem Fundstück, das an ein Fabeltier erinnert. Heute arbeiten hier Pfarrerinnen, Wirte, Lehrer und Bootsverleiher als Kartografen, Autoren und Techniker. Der Verlag kooperiert mit Schulen, Museen… Weiter …
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Patz (Stadt Ferkelau – Zentravia)

Patz, ein idyllisches Straßendorf im Nachtwindflußtal, besticht durch seine außergewöhnliche Ruhe und landschaftliche Schönheit. Mit nur 127 Einwohnern erstreckt sich der Ort über sieben Kilometer entlang des Flusses und bildet einen stillen Gegenpol zum nahen Ferkelau. Über dem Tal thront die Kirche St. Nivora, während im Tal die alte Nachtwindmühle als Café mit regionalem Ziegenkäsekuchen zum Verweilen einlädt. Handwerkliche Tradition verkörpert der Flötenbauer Jaro… Weiter …
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Pension „Am Horchbach“ in Lauscha

Die Pension „Am Horchbach“ liegt am Rand von Lauscha, direkt am gleichnamigen Bach. Lina und Torsten Weller führen das Haus mit ruhiger Hand und klarer Aufgabenverteilung. Ihr Sohn Torben, Autor im Olifantus‑Verlag, ist oft zu Gast. Das Frühstück bietet neben Kaffee und Tee auch Ingwer‑Zitronen‑Tee, Sauvignon Blanc und heiße Schokolade mit Marshmallows. Die Gästezimmer sind schlicht eingerichtet, mit Blick auf den Bach oder den… Weiter …
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Petra (Kreis Ferkelau – Zentravia)

Petra, ein Dorf mit 1.257 Einwohnern am Rand des Zentralmassivs, ist bekannt für seine Tradition im Musikinstrumentenbau. Die Werkstatt „Petra Klangholz“ stellt begehrte Streichinstrumente her, während eine Tischlerei seit den 1920er Jahren Kirchenbänke fertigt. Die Kirche St. Liora thront auf einem Felsvorsprung mit Talblick. Die alte Poststation an der B51 dient heute als Museum. Wanderwege führen in die umliegenden Wälder, das Wellnesshotel bietet Bäder… Weiter …
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Queck-Research-Area (Stadt Ferkelau – Zentravia)

Die Queck Research Area liegt nordwestlich von Ferkelau in einem abgelegenen Tal des Östlichen und Westlichen Queckbachs. Seit 1952 ist das Gelände Sperrgebiet und nur durch ein bewachtes Osttor zugänglich. Offiziell dient die Anlage der Erforschung geologischer und meteorologischer Phänomene des Zentralmassivs, doch seit Jahrzehnten ranken sich Gerüchte um ungewöhnliche Experimente und seltsame Lichter über den Wäldern. Historischer Mittelpunkt ist die alte Queckmühle aus… Weiter …
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Queckberg (Kreis Ferkelau – Zentravia)

Der Queckberg liegt auf 1347 Metern am Dreiländereck Zentravia, Seeland und Nudelland. Fünf Menschen betreiben hier Wetterstation und Herberge, ein Rückzugsort für Fernwanderer. Die Ringstraße verbindet die drei Länder, an ihr steht die Bergkirche St. Aurelia mit kunstvollen Glasfenstern zur Geschichte Landauris. Eine Grenzsteinhütte erinnert an alte Händlerrasten. Im Sommer erleuchtet das Berglicht-Fest den Kamm mit Laternen. Von der Ringstraße führen Schotterpisten zu Orten… Weiter …
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Zunig (Kreis Ferkelau – Zentravia)

Zunig, die zweitgrößte Stadt im Kreis Ferkelau, besticht durch die Verbindung von Tradition und Moderne. Auf 401 m NN am Fuße des Queck-Riegels gelegen, prägen die romanische Kirche St. Hilmar mit ihren bedeutenden Fresken und ein lebendiges Kulturzentrum den Ort. Wirtschaftlich ist Zunig ein Kraftzentrum: Ein großer Massivholzmöbelbetrieb, der Parkettspezialist „Der Bodenmeister“ und die Crystal Clear Water AG sichern Wohlstand. Das Zentrum für Simulation… Weiter …
