Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Feltal (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Feltal (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Feltal, mit 136 Einwohnern auf 368 Metern der größte Ort im nordkohlianischen Gurkenland, besticht durch seine ruhige Lage im breiteren Talvorland. Die Dorfkirche St. Georg birgt eine berühmte Orgel von Theodorius Klang (1847). Die Gärtnerei Grünauge produziert Setzlinge für die Region, während die Grundschule von 1911 Kinder aus dem ganzen Tal unterrichtet. Wanderer und Radfahrer finden in der Pension „Alte Pfarre“ im ehemaligen Pfarrhaus vier Gästezimmer. Über Feldwege gelangt man nach Zusma oder Noskau, die K301 führt nach Kohlaschleuße (7 km) oder Felmarn (2 km).


  • Nassau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Nassau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Nassau, nördlichster Ort Kohlaschleußes mit 53 Einwohnern, liegt in der trockenen Kohlsteppe, direkt am höchsten Punkt des Gurkenkanals. Ein Aussichtsturm aus einem alten Förderturm bietet spektakuläre Blicke auf das grüne Band des bewässerten Landes und die karge Steppe. Bekannt ist der Ort für seine besonders festen Gurken aus der letzten Gärtnerei vor der Wüste. Die kleine Kapelle stammt von 1802, das jährliche Gurkenfest im September zieht Gäste an. Die Kohlbahn-Linie 13 verbindet Nassau mit Strandstedt und Boxbucht.


  • Stock und Schaf

    Stock und Schaf

    Stock und Schaf ist eine volkstümliche Kesselspeise aus gewässertem Stockfisch, Lammfleisch, Lamminnereien und Gerstengraupen. Das Gericht stammt aus dem Landkreis Westmünde in Kohlonia, einer rauen Küstenregion, in der Fischer und Hirten ihre Vorräte vereinten. Lamm und Wacholder werden zunächst zu einer kräftigen Brühe gekocht, anschließend kommen Graupen, Wurzelgemüse und der zerpflückte Stockfisch hinzu. Die Innereien werden angebraten und zuletzt eingerührt, bevor ein Schuss Wacholderschnaps das Aroma abrundet. Das Ergebnis ist ein herzhafter Eintopf zwischen Suppe und Brei, der traditionell mit Brot und einem Glas Wacholderschnaps serviert wird.


  • Noskau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Noskau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Noskau, ein Straßendorf mit 169 Einwohnern an der B302, liegt am Zusammenfluss von Fel-Gurkenkanal I und Gurkenkanal. Eine einfache Schleuse reguliert das Wasser, das das Gartenland von der trockenen Kohlsteppe trennt. Die St.-Ursula-Kirche von 1834 steht direkt am Kanal, ihr Friedhof reicht ans Ufer. Eine Textilmanufaktur webt Leinen aus lokalem Flachs, eine ehemalige Wassermühle mahlt heute elektrisch Getreide. Der Bahnhofskiosk serviert Schmorgurke mit oder ohne Bauchspeck. Noskau ist still, freundlich und perfekt für Reisende, die Abgeschiedenheit schätzen.


  • Remberg (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Remberg (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Remberg ist ein winziges Fischerdorf an der Küste Kohlonias, das sich mit 79 Einwohnern und sieben Metern Höhe an eine schmale Bucht schmiegt. Geschützt von Molen aus dem Jahr 1877, prägen der Geruch von Teer und Tang sowie die hölzernen Kutter den Alltag. Über dem Hafen thront die schlichte St.-Olafs-Kapelle von 1756, und im Hintergrund ragt das schroffe Kohlgebirge auf. Der Ort lebt von Fischerei, einer Bootswerft und einer ruhigen Beständigkeit, die Besucher abseits der Hauptroute suchen. Ein Haltepunkt der Linie 12 und die Pension „Zur Molensicht“ ermöglichen eine entschleunigte Einkehr in eine Welt, in der das Meer den Takt…


  • Sosufer (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Sosufer (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Sosufer, ein Küstendorf mit 197 Einwohnern im Landkreis Kohlaschleuße, liegt südlich des Kohlgebirges an der Sturmsee. Der Name rührt von den unterspülten Uferbänken her, die bei Niedrigwasser fossile Muschelbänke freigeben. Ein Heimatmuseum in der alten Dorfschule zeigt diese Funde sowie Werkzeuge der Küstenfischerei. Das Dorf lebt vom Tourismus, bietet Pensionen und den Gasthof „Seeblick“. Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet Sosufer stündlich mit Kohla und Westmünde. Auf den Steilhängen weiden Schafe und Bergziegen, während der Wanderweg ins Kohlgebirge führt. Der Ort besticht durch seine karge Küstenlandschaft und geologische Besonderheiten.


  • Strandstedt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Strandstedt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Strandstedt, ein kohloniaischer Küstenort mit 1.825 Einwohnern, liegt malerisch an der Mündung des Rauschenbachs in die Sturmsee. Einst bedeutender Kohlehafen, prägen heute historische Backstein-Speicher, die St.-Nikolaus-Kirche von 1704 und ein modernes Zentrum für Ozeanografie das Stadtbild. Besucher schätzen das kuriose Bergwerks-Sanatorium, den lebendigen „Sternenstaub“-Club und den Sandstrand für Strandsegler. Die innovative OceanWave Power GmbH erforscht hier Wellenkraft. Umgeben von den sanften Eichenhainen des Kohlgebirges und gut per Kohlbahn erreichbar, verbindet Strandstedt maritime Betriebsamkeit, wissenschaftliche Neugier und eine faszinierende Bergbaugeschichte zu einer ganz eigenen, rauen Anziehungskraft.


  • Argeno (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Argeno (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Argeno, ein Dorf mit 112 Einwohnern am Südrand des Kohlgebirges, lebt zwischen Vergangenheit und Reserve. Die 1987 stillgelegte Zeche wird als nationale Kohlereserve konserviert – ein Pförtner führt Besucher durch die versiegelten Anlagen, in denen die Stille greifbar scheint. Im Ort arbeiten eine historische Schmiede und eine Glaserwerkstatt für Touristen. Die Kneipe »Zur letzten Schicht« gegenüber dem Bahnhof ist sozialer Mittelpunkt. Gäste finden hier kein Spektakel, sondern eine dörfliche Gemeinschaft, die sich zwischen Weiden und Industrieruinen behauptet – und den Schlaf einer Zeche, die jederzeit wieder erwachen könnte.


  • Linie 14 (Kohlbahn) von Kohla nach Kolaquell

    Linie 14 (Kohlbahn) von Kohla nach Kolaquell

    Die Kohlbahn Linie 14 verbindet Kohla mit Kolaquell und zählt zu den schönsten Nebenbahnstrecken der Region. Auf 68,3 Kilometern führt die Fahrt von der Hauptstadt durch das Kohlatal über Kohla Ufer, Kohlfähre und Kohlaschleuße ins Kohlgebirge. Der nostalgische Triebwagen passiert die stillgelegte Zeche Zusma I und das Bergdorf Zusma, wo das Gasthaus „Zum Steiger“ zur Einkehr lädt. Endstation ist Kolaquell auf 601 Metern. Dort erwarten Reisende eine Barockkirche von 1682, ein Schaubergwerk mit restaurierten Tagesanlagen, Pilzspezialitäten in der Bahnhofsgaststätte und das Hotel „Zur Quelle“ für einen erholsamen Aufenthalt.


  • Kolaquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Kolaquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Kolaquell ist mit 81 Einwohnern auf 601 Metern der höchstgelegene Ort des Landkreises Kohlaschleuße in Kohlonia. Das Dorf liegt am oberen Ende des Tals, wo die Kohla entspringt – das fehlende „h“ im Ortsnamen geht auf die alte mundartliche Form „Kola“ zurück. Die 1975 stillgelegte Grube ist heute als technisches Denkmal mit Führungen befahrbar. Eine Bergkapelle öffnet abends zur Andacht. Oberhalb erstreckt sich der Gemeindewald mit einer kleinen Forstgenossenschaft. Die Bahnhofsgaststätte ist für Pilzgerichte bekannt, das Hotel „Zur Quelle“ bietet Übernachtungen, und eine Drechslerei fertigt Gebrauchsgegenstände aus heimischem Ahornholz.


  • Zusma (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Zusma (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Zusma, ein 106-Seelen-Dorf im kohlonischen Kohlgebirge, lebt von der Kohle. Auf 374 Metern Höhe schmiegt es sich an bewaldete Hänge, überragt vom Schornstein der Brikettfabrik von 1958. Täglich fahren in der nahen Grube Zusma I zwei Schichten ein – die letzte aktive Zeche des Landkreises neben Kohlaschleuße. Im Wirtshaus „Zum Steiger“ treffen sich Kumpel bei Kohlsuppe und Bier, während Schuster Fritz Hallermeyer das Schuhwerk der Umgebung repariert. Die Ursula-Kapelle von 1892 läutet sonntags zur Messe. Sieben Kilometer entfernt rostet das stillgelegte Zechengelände Zusma II vor sich hin – ein Mahnmal der Bergbaugeschichte.


  • Halvard Einarsson (*1963), Holzbearbeitungskünstler

    Halvard Einarsson (*1963), Holzbearbeitungskünstler

    Halvard Einarsson, geboren 1963 in Tiefental, erlernte das Schreinerhandwerk von seinem Vater und dem Holzschnitzer Oskar Nyström. Nach einer Küferlehre in Darso übernahm er 1991 die Familienwerkstatt und fertigt seither Möbel, Räuchertonnen und Holzschilder. Er pflegt eine enge Freundschaft zum Gelehrten Sverre Bjørnson im Kloster Hjalmvik. Seine täglichen Rituale umfassen morgendliches Schwimmen im Viddelva, abendliches Yoga auf einer Granitplatte und das Angeln auf Bachforellen. Im Winter isst er am liebsten Kabeljau-Eintopf, im Sommer kühlen Räucherfisch mit Roggenbrot. Seit 2022 arbeitet er an der Rekonstruktion der geschnitzten Kirchentür des Klosters Hjalmvik.


  • Kohlaschleuße (Kreisstadt – Kohlonia)

    Kohlaschleuße (Kreisstadt – Kohlonia)

    Kohlaschleuße ist eine Kleinstadt mit 3.457 Einwohnern an der Mündung der Fel in die Kohla. Einst eine florierende Bergbaustadt mit über 20.000 Bewohnern, prägen heute Leerstand und Verfall ganze Viertel. Im Zentrum um den Marktplatz gruppieren sich die St.-Barbara-Kirche von 1718, die Kreisverwaltung und das Gasthaus „Zur Kohlenglocke“. Die aktive Grube Kohlaschleuße und die museale Kohlebahn bieten Einblicke in die Bergbaugeschichte. Der 1875 fertiggestellte Kohlwüsten-Randkanal markiert die Grenze zur Steppe. Lost-Places-Fotografen schätzen die morbide Atmosphäre der verlassenen Industriearbeiterhäuser.


  • Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda

    Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda

    Das Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda ist ein traditionsreicher Familienbetrieb, dessen Geschichte bis 1834 zurückreicht. In vierter Generation führen Silas und Leena Prochnow das Haus mit handgefertigten Möbeln, regionaler Küche und dem charakteristischen Drosenbier. Die Atmosphäre ist warm und gemeinschaftlich: Pfarrerin, Chor und Laienspielgruppe gehören ebenso zum Alltag wie die Esel im Hof, die Kinder füttern. Das Gasthaus verbindet Handwerk, Heimat und Geselligkeit zu einem lebendigen Mittelpunkt des Dorfes, an dem Geschichte und Gegenwart in jedem Detail spürbar bleiben.


  • Landkreis Kohlatal (Kohlonia)

    Landkreis Kohlatal (Kohlonia)

    Der dünn besiedelte Landkreis Kohlatal im Norden Kohlonias umfasst das langgestreckte Tal der Kohla zwischen der Hauptstadt Kohla und der alten Bergbaustadt Kohlaschleuße. Landschaftlich prägen trockene Hügel im Westen und die weite Kohla-Steppe im Osten das Gebiet, das nach Norden in die lebensfeindliche Kohlwüste übergeht. Verkehrsadern wie die B301 und die Kohlatalbahn verbinden die Orte. Zentrum ist die Kreisstadt Nordort mit Verwaltung, Schule und historischen Gebäuden. Weitere prägende Orte sind Kohlfähre, Viellam, Südort, Herbstplatz und Winterburg. Naturgebiete wie der Trollskog und technische Bauwerke wie der Kohlwüsten-Randkanal ergänzen das Bild eines rauen, geschichtsträchtigen Kreises.


  • Winterburg (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Winterburg (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Winterburg ist ein kleines Haufendorf mit 125 Einwohnern in der kohlonischen Steppe, entstanden mit dem Bau der Northern Desert Railway. Der Name stammt von der nahen Burgruine, einem kuriosen Wohnturm von 1688, der nur im Winter zur Jagd auf Steppenhühner bewohnt war. Die schlichte St.-Hedwigs-Kapelle erbauten Eisenbahnarbeiter aus Nudelland, während die Schäferei Kolbenheyer seit 1887 hochwertige Merinowolle produziert. Ein historischer Kilometerstein an der Grenze zur Kohlwüste mahnt: „Bis hierher und nicht weiter – wer weitergeht, trägt sein Wasser selbst.“ Winterburg bietet Stille, Weite und einen unvergleichlichen Sternenhimmel.


  • Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Herbstplatz, ein Dorf mit 215 Einwohnern, liegt am Übergang vom fruchtbaren Kohla‑Tal zur offenen Steppe. Sein Ursprung als Rastplatz herbstlicher Karawanen spiegelt sich noch heute in der geraden Struktur des Straßendorfes entlang der B30. Mit dem Bau der Northern Desert Railway gewann der Ort an Bedeutung; der kleine Bahnhof verbindet ihn bis heute zuverlässig mit Kohla und Nudeltopf. Prägend für das Ortsbild ist die St.-Matthias-Kirche von 1902, ein roter Backsteinbau, der in der flachen Landschaft wie ein Orientierungspunkt wirkt. Der Herbstkanal und der parallel verlaufende Kohlwüsten‑Randkanal formen die landwirtschaftliche Nutzung rund um das Dorf. Am östlichen Rand produziert die Kohlonia‑Konserve…


  • Südort (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Südort (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Südort ist mit 58 Einwohnern die kleinste Ortschaft des Landkreises Kohlatal. Der Weiler aus neun Höfen liegt auf 72 Metern Höhe am östlichen Ufer der Kohla, direkt an der B301. Herzstück des Ortes ist die Kreuzung, an der das Gasthaus „Zum Auenwald“ von 1802 steht – ein weiß getünchtes Fachwerkhaus, in dem Wirtin Almut Lohberg ein eigenes Schwarzbier nach Familienrezept ausschenkt. Die nahe Kapelle St. Koloman von 1784 wurde von Bauern aus Bruchstein errichtet. Technisches Denkmal ist das gemauerte Stauschütz von 1873 am Kanal B, das noch heute von Hand betrieben wird und bewässertes Gartenland von der Kohlsteppe trennt.


  • Viellam (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Viellam (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Viellam, ein 121-Seelen-Dorf im Kohlatal, liegt idyllisch beiderseits der Kohla und ist geprägt von seiner Geschichte als Rastplatz der Kohltransporteure. Die barocke St.-Barbara-Kirche von 1756 mit ihrem geschnitzten Altar dominiert das Ortsbild. Gegenüber lädt die ehemalige Kornmühle als Heimatmuseum zur Besichtigung ein. Nördlich thront die Burgruine Stollenfels, während die traditionsreiche Seilerei Falkenhagen noch heute produziert. Ein landschaftliches Kuriosum ist der hier beginnende Nudelbach-Kohla-Kanal. Der Gasthof „Zur Kornmühle“ bietet Einkehr, und einmal jährlich belebt das Barbara-Fest den stillen, geschichtsträchtigen Ort.


  • Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ (Artern)

    Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ (Artern)

    Das Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ liegt nördlich von Artern in einer bewaldeten Talsenke, erreichbar über den Ingmarshofer Weg. Zwischen Fichten und weißen Halden erhebt sich ein genieteter Förderturm über flache Betonbauten der Aufbereitung. Der feine, helle Staub, der sich auf Pflanzen und Wegen absetzt, stammt vom abgebauten Schwerspat – Bariumsulfat von außergewöhnlicher Reinheit und Dichte. Seit über hundert Jahren wird das Mineral hier gewonnen, einst entdeckt von Geologen Viktor Weiß. Heute prägt das Bergwerk die Landschaft ebenso wie die Geschichte der Region, in der Technik und Natur eine stille Verbindung eingehen.


  • Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Das idyllische Dorf Kohlfähre im Kohlatal (Kohlonia) besticht durch seine gelungene Mischung aus lebendiger Geschichte und ländlicher Wirtschaft. Einst nach einer historischen Fährverbindung benannt, erstreckt sich der beschauliche, gut per Bahn erreichbare 315-Einwohner-Ort heute malerisch an beiden Ufern der Kohla. Zu den markanten kulturellen Sehenswürdigkeiten zählen die neugotische St.-Jakobus-Kirche von 1873 und das geschichtsträchtige Gutshaus der Familie Wriesnitz. Als wirtschaftliches Zentrum des südlichen Kreises beheimatet Kohlfähre die regionale Genossenschaftsbank, die große Gärtnerei Löwenhaupt sowie eine beliebte Schafskäserei. Der historische Gasthof „Zur Alten Fähre“ lädt gemütlich zur Einkehr ein, während das mystische Naturschutzgebiet Trollskog Wanderer begeistert.


  • Nordort (Kreisstadt im Kohlatal – Kohlonia)

    Nordort (Kreisstadt im Kohlatal – Kohlonia)

    Nordort, die kleinste Kreisstadt Kohlonias, liegt mit 425 Einwohnern 41 Kilometer nördlich von Kohla am Kohla-Fluss. Der Ort gruppiert sich um einen Marktplatz mit dem Kreishaus von 1892 und der St.-Liobans-Kirche von 1712. Die Schule von 1927 beherbergt Stadtbücherei und Theatersaal. Am östlichen Ortsrand betreibt Familie Brenner die letzte Tankstelle vor der Kohlwüste. Sechs Kilometer nordöstlich liegt die Ruine des Wüstenturms. Größter Arbeitgeber ist die Firma Wüsten- und Landstraßenbau Conrad. Die Kohlatalbahn verbindet Nordort stündlich mit Kohla und Kohlaschleuße. Der Gasthof „Zum Kohla-Krug“ ist gesellschaftlicher Mittelpunkt.


  • Landkreis Goldküste (Kohlonia)

    Landkreis Goldküste (Kohlonia)

    Der Landkreis Goldküste liegt an der Sturmsee westlich des Kohla-Tals und zählt 1.375 Einwohner. Die Kreisstadt Goldstrand beherbergt Verwaltung, Schule und Hafen. An der Küste reihen sich Silberstrand mit Muschelzucht und Kleinstrand mit Fischereihafen und dem Wrack der „Albatros“. Das hügelige Hinterland mit Sommereck, Frühlingsdorf und Punktdorf ist von Weidewirtschaft, Gärten und Handwerk geprägt. Eine Burgruine, das salzige Goldküstenbier aus Frühlingsdorf und historische Kirchen prägen den Kreis. Der Küstenwald schützt die Siedlungen vor Stürmen.


  • Sommereck (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Sommereck (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Sommereck, mit 96 Einwohnern die nördlichste Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt eingebettet in weite Rinderkoppeln an der Bundesstraße 303. Das Straßendorf wird geprägt von seiner romanischen Feldsteinkirche St. Jakobus aus dem 13. Jahrhundert, der zentralen Viehtränke aus Sandstein und der traditionsreichen Fleischerei Bergmann, deren geheimnisumwobene Kohlwurst nur im Umkreis von 20 Kilometern erhältlich ist. Östlich des Ortes thront die Ruine der Burg Goldwacht, eine Grenzfeste aus dem 15. Jahrhundert mit weitem Blick über das Land. Das Gemeindehaus in der ehemaligen Dorfschule beherbergt eine Fotosammlung zur landwirtschaftlichen Geschichte der Region.


  • Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Frühlingsdorf, ein 83-Seelen-Dorf im Landkreis Goldküste Kohlonias, verdankt seinen Namen einer warmen Quelle, die den nahen Teich selbst im Winter eisfrei hält und Jahr für Jahr die ersten Krokusse der Region erblühen lässt. Im Ortskern steht die 1742 erbaute Kirche Maria Königin mit einer holzgeschnitzten Pietà aus dem 16. Jahrhundert. Eine kleine Handweberei verarbeitet Schafwolle zu farbkräftigen Teppichen. Am Ortsausgang braut das Brauhaus Goldküste seit 1803 sein charakteristisches, leicht salziges Goldküstenbier. Der angeschlossene Gasthof bietet Zimmer und regionale Küche. Frühlingsdorf ist ein stiller Rückzugsort mit intakter Handwerkstradition.