Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Strandstedt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Strandstedt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Strandstedt, ein kohloniaischer Küstenort mit 1.825 Einwohnern, liegt malerisch an der Mündung des Rauschenbachs in die Sturmsee. Einst bedeutender Kohlehafen, prägen heute historische Backstein-Speicher, die St.-Nikolaus-Kirche von 1704 und ein modernes Zentrum für Ozeanografie das Stadtbild. Besucher schätzen das kuriose Bergwerks-Sanatorium, den lebendigen „Sternenstaub“-Club und den Sandstrand für Strandsegler. Die innovative OceanWave Power GmbH erforscht hier Wellenkraft. Umgeben von den sanften Eichenhainen des Kohlgebirges und gut per Kohlbahn erreichbar, verbindet Strandstedt maritime Betriebsamkeit, wissenschaftliche Neugier und eine faszinierende Bergbaugeschichte zu einer ganz eigenen, rauen Anziehungskraft.


  • Argeno (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Argeno (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Argeno, ein Dorf mit 112 Einwohnern am Südrand des Kohlgebirges, lebt zwischen Vergangenheit und Reserve. Die 1987 stillgelegte Zeche wird als nationale Kohlereserve konserviert – ein Pförtner führt Besucher durch die versiegelten Anlagen, in denen die Stille greifbar scheint. Im Ort arbeiten eine historische Schmiede und eine Glaserwerkstatt für Touristen. Die Kneipe »Zur letzten Schicht« gegenüber dem Bahnhof ist sozialer Mittelpunkt. Gäste finden hier kein Spektakel, sondern eine dörfliche Gemeinschaft, die sich zwischen Weiden und Industrieruinen behauptet – und den Schlaf einer Zeche, die jederzeit wieder erwachen könnte.


  • Linie 14 (Kohlbahn) von Kohla nach Kolaquell

    Linie 14 (Kohlbahn) von Kohla nach Kolaquell

    Die Kohlbahn Linie 14 verbindet Kohla mit Kolaquell und zählt zu den schönsten Nebenbahnstrecken der Region. Auf 68,3 Kilometern führt die Fahrt von der Hauptstadt durch das Kohlatal über Kohla Ufer, Kohlfähre und Kohlaschleuße ins Kohlgebirge. Der nostalgische Triebwagen passiert die stillgelegte Zeche Zusma I und das Bergdorf Zusma, wo das Gasthaus „Zum Steiger“ zur Einkehr lädt. Endstation ist Kolaquell auf 601 Metern. Dort erwarten Reisende eine Barockkirche von 1682, ein Schaubergwerk mit restaurierten Tagesanlagen, Pilzspezialitäten in der Bahnhofsgaststätte und das Hotel „Zur Quelle“ für einen erholsamen Aufenthalt.


  • Kolaquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Kolaquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Kolaquell ist mit 81 Einwohnern auf 601 Metern der höchstgelegene Ort des Landkreises Kohlaschleuße in Kohlonia. Das Dorf liegt am oberen Ende des Tals, wo die Kohla entspringt – das fehlende „h“ im Ortsnamen geht auf die alte mundartliche Form „Kola“ zurück. Die 1975 stillgelegte Grube ist heute als technisches Denkmal mit Führungen befahrbar. Eine Bergkapelle öffnet abends zur Andacht. Oberhalb erstreckt sich der Gemeindewald mit einer kleinen Forstgenossenschaft. Die Bahnhofsgaststätte ist für Pilzgerichte bekannt, das Hotel „Zur Quelle“ bietet Übernachtungen, und eine Drechslerei fertigt Gebrauchsgegenstände aus heimischem Ahornholz.


  • Zusma (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Zusma (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Zusma, ein 106-Seelen-Dorf im kohlonischen Kohlgebirge, lebt von der Kohle. Auf 374 Metern Höhe schmiegt es sich an bewaldete Hänge, überragt vom Schornstein der Brikettfabrik von 1958. Täglich fahren in der nahen Grube Zusma I zwei Schichten ein – die letzte aktive Zeche des Landkreises neben Kohlaschleuße. Im Wirtshaus „Zum Steiger“ treffen sich Kumpel bei Kohlsuppe und Bier, während Schuster Fritz Hallermeyer das Schuhwerk der Umgebung repariert. Die Ursula-Kapelle von 1892 läutet sonntags zur Messe. Sieben Kilometer entfernt rostet das stillgelegte Zechengelände Zusma II vor sich hin – ein Mahnmal der Bergbaugeschichte.


  • Halvard Einarsson (*1963), Holzbearbeitungskünstler

    Halvard Einarsson (*1963), Holzbearbeitungskünstler

    Halvard Einarsson, geboren 1963 in Tiefental, erlernte das Schreinerhandwerk von seinem Vater und dem Holzschnitzer Oskar Nyström. Nach einer Küferlehre in Darso übernahm er 1991 die Familienwerkstatt und fertigt seither Möbel, Räuchertonnen und Holzschilder. Er pflegt eine enge Freundschaft zum Gelehrten Sverre Bjørnson im Kloster Hjalmvik. Seine täglichen Rituale umfassen morgendliches Schwimmen im Viddelva, abendliches Yoga auf einer Granitplatte und das Angeln auf Bachforellen. Im Winter isst er am liebsten Kabeljau-Eintopf, im Sommer kühlen Räucherfisch mit Roggenbrot. Seit 2022 arbeitet er an der Rekonstruktion der geschnitzten Kirchentür des Klosters Hjalmvik.


  • Kohlaschleuße (Kreisstadt – Kohlonia)

    Kohlaschleuße (Kreisstadt – Kohlonia)

    Kohlaschleuße ist eine Kleinstadt mit 3.457 Einwohnern an der Mündung der Fel in die Kohla. Einst eine florierende Bergbaustadt mit über 20.000 Bewohnern, prägen heute Leerstand und Verfall ganze Viertel. Im Zentrum um den Marktplatz gruppieren sich die St.-Barbara-Kirche von 1718, die Kreisverwaltung und das Gasthaus „Zur Kohlenglocke“. Die aktive Grube Kohlaschleuße und die museale Kohlebahn bieten Einblicke in die Bergbaugeschichte. Der 1875 fertiggestellte Kohlwüsten-Randkanal markiert die Grenze zur Steppe. Lost-Places-Fotografen schätzen die morbide Atmosphäre der verlassenen Industriearbeiterhäuser.


  • Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda

    Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda

    Das Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda ist ein traditionsreicher Familienbetrieb, dessen Geschichte bis 1834 zurückreicht. In vierter Generation führen Silas und Leena Prochnow das Haus mit handgefertigten Möbeln, regionaler Küche und dem charakteristischen Drosenbier. Die Atmosphäre ist warm und gemeinschaftlich: Pfarrerin, Chor und Laienspielgruppe gehören ebenso zum Alltag wie die Esel im Hof, die Kinder füttern. Das Gasthaus verbindet Handwerk, Heimat und Geselligkeit zu einem lebendigen Mittelpunkt des Dorfes, an dem Geschichte und Gegenwart in jedem Detail spürbar bleiben.


  • Landkreis Kohlatal (Kohlonia)

    Landkreis Kohlatal (Kohlonia)

    Der dünn besiedelte Landkreis Kohlatal im Norden Kohlonias umfasst das langgestreckte Tal der Kohla zwischen der Hauptstadt Kohla und der alten Bergbaustadt Kohlaschleuße. Landschaftlich prägen trockene Hügel im Westen und die weite Kohla-Steppe im Osten das Gebiet, das nach Norden in die lebensfeindliche Kohlwüste übergeht. Verkehrsadern wie die B301 und die Kohlatalbahn verbinden die Orte. Zentrum ist die Kreisstadt Nordort mit Verwaltung, Schule und historischen Gebäuden. Weitere prägende Orte sind Kohlfähre, Viellam, Südort, Herbstplatz und Winterburg. Naturgebiete wie der Trollskog und technische Bauwerke wie der Kohlwüsten-Randkanal ergänzen das Bild eines rauen, geschichtsträchtigen Kreises.


  • Winterburg (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Winterburg (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Winterburg ist ein kleines Haufendorf mit 125 Einwohnern in der kohlonischen Steppe, entstanden mit dem Bau der Northern Desert Railway. Der Name stammt von der nahen Burgruine, einem kuriosen Wohnturm von 1688, der nur im Winter zur Jagd auf Steppenhühner bewohnt war. Die schlichte St.-Hedwigs-Kapelle erbauten Eisenbahnarbeiter aus Nudelland, während die Schäferei Kolbenheyer seit 1887 hochwertige Merinowolle produziert. Ein historischer Kilometerstein an der Grenze zur Kohlwüste mahnt: „Bis hierher und nicht weiter – wer weitergeht, trägt sein Wasser selbst.“ Winterburg bietet Stille, Weite und einen unvergleichlichen Sternenhimmel.


  • Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Herbstplatz, ein Dorf mit 215 Einwohnern, liegt am Übergang vom fruchtbaren Kohla‑Tal zur offenen Steppe. Sein Ursprung als Rastplatz herbstlicher Karawanen spiegelt sich noch heute in der geraden Struktur des Straßendorfes entlang der B30. Mit dem Bau der Northern Desert Railway gewann der Ort an Bedeutung; der kleine Bahnhof verbindet ihn bis heute zuverlässig mit Kohla und Nudeltopf. Prägend für das Ortsbild ist die St.-Matthias-Kirche von 1902, ein roter Backsteinbau, der in der flachen Landschaft wie ein Orientierungspunkt wirkt. Der Herbstkanal und der parallel verlaufende Kohlwüsten‑Randkanal formen die landwirtschaftliche Nutzung rund um das Dorf. Am östlichen Rand produziert die Kohlonia‑Konserve…


  • Südort (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Südort (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Südort ist mit 58 Einwohnern die kleinste Ortschaft des Landkreises Kohlatal. Der Weiler aus neun Höfen liegt auf 72 Metern Höhe am östlichen Ufer der Kohla, direkt an der B301. Herzstück des Ortes ist die Kreuzung, an der das Gasthaus „Zum Auenwald“ von 1802 steht – ein weiß getünchtes Fachwerkhaus, in dem Wirtin Almut Lohberg ein eigenes Schwarzbier nach Familienrezept ausschenkt. Die nahe Kapelle St. Koloman von 1784 wurde von Bauern aus Bruchstein errichtet. Technisches Denkmal ist das gemauerte Stauschütz von 1873 am Kanal B, das noch heute von Hand betrieben wird und bewässertes Gartenland von der Kohlsteppe trennt.


  • Viellam (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Viellam (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Viellam, ein 121-Seelen-Dorf im Kohlatal, liegt idyllisch beiderseits der Kohla und ist geprägt von seiner Geschichte als Rastplatz der Kohltransporteure. Die barocke St.-Barbara-Kirche von 1756 mit ihrem geschnitzten Altar dominiert das Ortsbild. Gegenüber lädt die ehemalige Kornmühle als Heimatmuseum zur Besichtigung ein. Nördlich thront die Burgruine Stollenfels, während die traditionsreiche Seilerei Falkenhagen noch heute produziert. Ein landschaftliches Kuriosum ist der hier beginnende Nudelbach-Kohla-Kanal. Der Gasthof „Zur Kornmühle“ bietet Einkehr, und einmal jährlich belebt das Barbara-Fest den stillen, geschichtsträchtigen Ort.


  • Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ (Artern)

    Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ (Artern)

    Das Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ liegt nördlich von Artern in einer bewaldeten Talsenke, erreichbar über den Ingmarshofer Weg. Zwischen Fichten und weißen Halden erhebt sich ein genieteter Förderturm über flache Betonbauten der Aufbereitung. Der feine, helle Staub, der sich auf Pflanzen und Wegen absetzt, stammt vom abgebauten Schwerspat – Bariumsulfat von außergewöhnlicher Reinheit und Dichte. Seit über hundert Jahren wird das Mineral hier gewonnen, einst entdeckt von Geologen Viktor Weiß. Heute prägt das Bergwerk die Landschaft ebenso wie die Geschichte der Region, in der Technik und Natur eine stille Verbindung eingehen.


  • Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Das idyllische Dorf Kohlfähre im Kohlatal (Kohlonia) besticht durch seine gelungene Mischung aus lebendiger Geschichte und ländlicher Wirtschaft. Einst nach einer historischen Fährverbindung benannt, erstreckt sich der beschauliche, gut per Bahn erreichbare 315-Einwohner-Ort heute malerisch an beiden Ufern der Kohla. Zu den markanten kulturellen Sehenswürdigkeiten zählen die neugotische St.-Jakobus-Kirche von 1873 und das geschichtsträchtige Gutshaus der Familie Wriesnitz. Als wirtschaftliches Zentrum des südlichen Kreises beheimatet Kohlfähre die regionale Genossenschaftsbank, die große Gärtnerei Löwenhaupt sowie eine beliebte Schafskäserei. Der historische Gasthof „Zur Alten Fähre“ lädt gemütlich zur Einkehr ein, während das mystische Naturschutzgebiet Trollskog Wanderer begeistert.


  • Nordort (Kreisstadt im Kohlatal – Kohlonia)

    Nordort (Kreisstadt im Kohlatal – Kohlonia)

    Nordort, die kleinste Kreisstadt Kohlonias, liegt mit 425 Einwohnern 41 Kilometer nördlich von Kohla am Kohla-Fluss. Der Ort gruppiert sich um einen Marktplatz mit dem Kreishaus von 1892 und der St.-Liobans-Kirche von 1712. Die Schule von 1927 beherbergt Stadtbücherei und Theatersaal. Am östlichen Ortsrand betreibt Familie Brenner die letzte Tankstelle vor der Kohlwüste. Sechs Kilometer nordöstlich liegt die Ruine des Wüstenturms. Größter Arbeitgeber ist die Firma Wüsten- und Landstraßenbau Conrad. Die Kohlatalbahn verbindet Nordort stündlich mit Kohla und Kohlaschleuße. Der Gasthof „Zum Kohla-Krug“ ist gesellschaftlicher Mittelpunkt.


  • Landkreis Goldküste (Kohlonia)

    Landkreis Goldküste (Kohlonia)

    Der Landkreis Goldküste liegt an der Sturmsee westlich des Kohla-Tals und zählt 1.375 Einwohner. Die Kreisstadt Goldstrand beherbergt Verwaltung, Schule und Hafen. An der Küste reihen sich Silberstrand mit Muschelzucht und Kleinstrand mit Fischereihafen und dem Wrack der „Albatros“. Das hügelige Hinterland mit Sommereck, Frühlingsdorf und Punktdorf ist von Weidewirtschaft, Gärten und Handwerk geprägt. Eine Burgruine, das salzige Goldküstenbier aus Frühlingsdorf und historische Kirchen prägen den Kreis. Der Küstenwald schützt die Siedlungen vor Stürmen.


  • Sommereck (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Sommereck (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Sommereck, mit 96 Einwohnern die nördlichste Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt eingebettet in weite Rinderkoppeln an der Bundesstraße 303. Das Straßendorf wird geprägt von seiner romanischen Feldsteinkirche St. Jakobus aus dem 13. Jahrhundert, der zentralen Viehtränke aus Sandstein und der traditionsreichen Fleischerei Bergmann, deren geheimnisumwobene Kohlwurst nur im Umkreis von 20 Kilometern erhältlich ist. Östlich des Ortes thront die Ruine der Burg Goldwacht, eine Grenzfeste aus dem 15. Jahrhundert mit weitem Blick über das Land. Das Gemeindehaus in der ehemaligen Dorfschule beherbergt eine Fotosammlung zur landwirtschaftlichen Geschichte der Region.


  • Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Frühlingsdorf, ein 83-Seelen-Dorf im Landkreis Goldküste Kohlonias, verdankt seinen Namen einer warmen Quelle, die den nahen Teich selbst im Winter eisfrei hält und Jahr für Jahr die ersten Krokusse der Region erblühen lässt. Im Ortskern steht die 1742 erbaute Kirche Maria Königin mit einer holzgeschnitzten Pietà aus dem 16. Jahrhundert. Eine kleine Handweberei verarbeitet Schafwolle zu farbkräftigen Teppichen. Am Ortsausgang braut das Brauhaus Goldküste seit 1803 sein charakteristisches, leicht salziges Goldküstenbier. Der angeschlossene Gasthof bietet Zimmer und regionale Küche. Frühlingsdorf ist ein stiller Rückzugsort mit intakter Handwerkstradition.


  • Punktdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Punktdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Punktdorf, mit 96 Einwohnern die südlichste Siedlung im Hinterland der Goldküste, verdankt seinen ungewöhnlichen Namen einem trigonometrischen Punkt der Landesvermessung von 1823. Der Stein markiert noch heute den von drei Ulmen beschatteten Dorfplatz. Landwirtschaft, eine historische Schmiede und eine Sattlerei prägen den Ort, dessen schlichte Kapelle St. Maria zur Wiese sonntags von Hand geläutete Glocken aus dem 18. Jahrhundert hören lässt. Südlich liegt ein stillgelegter Steinbruch, heute ein Naturschutzgebiet mit seltenen Orchideen und einer Uferschwalbenkolonie. Das Gasthaus „Zum trigonometrischen Punkt“ dient als gastronomischer und gesellschaftlicher Mittelpunkt, während Geodäsie-Studenten der TU Kohla den namensgebenden Vermessungspunkt regelmäßig für ihre Übungen aufsuchen.


  • Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Kleinstrand, mit 254 Einwohnern die zweitgrößte Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt an der Sturmseeküste Kohlonias. Der Name rührt vom hier nur 600 Meter schmalen Küstenwaldstreifen. Der Naturhafen, seit 1784 von zwei Granitmolen geschützt, ist Zentrum der örtlichen Fischerei; sieben Kutter fangen Dorsch und Flunder. Das Wrack des 1871 gestrandeten Schoners „Albatros“ ragt als Mahnmal aus dem Wasser. Besucher finden im „Gasthaus zur Meermöwe“ Unterkunft und am Hafen in „Smuttje’s Ecke“ frische Fischsemmeln. Eine Kapelle, der Dorfladen sowie die stündliche Anbindung an die Kohlbahn-Linie 12 runden das Leben in dem windumtosten Ort ab.


  • Silberstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Silberstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Silberstrand ist ein Fischerdorf mit 121 Einwohnern an der Goldküste Kohlonias, nur drei Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Der Ort lebt von der Miesmuschelzucht: Vier Familien ernten jährlich etwa 15 Tonnen Muscheln aus den felsigen Prielen der Sturmsee. Eine kleine Konservenfabrik von 1936 verarbeitet die Ernte zu Spezialitäten und legt auch Sturmseehering in Dosen mit handgemalten Etiketten ein. Am südlichen Ortsrand lockt eine grobsandige Badebucht mit klarem, selten über 16 Grad warmem Wasser. Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet den Ort mit Kohla und Westmünde, während die K303 eine Straßenanbindung ins Hinterland bietet.


  • Nova (Hauptstadt des Blumenlandes)

    Nova (Hauptstadt des Blumenlandes)

    Nova, Hauptstadt des Blumenlandes mit 82.826 Einwohnern, liegt an der Mündung des Novaflusses in das Mare Internum. 755 von Königin Florentia I. als Florentum gegründet, wurde die Stadt um 850 von Wikingern zerstört und im 11. Jahrhundert als Stadtstaat Nova wiedererrichtet. Der Bau der Stammbahn 1832 machte sie zum industriellen Knotenpunkt. Heute gliedert sich Nova in fünf Stadtteile: das historische Nova Mitte, das vornehme Nova-Bucht mit dem antiken Florica, das akademische Nova West, das maritime Nova Hafen und das moderne Nova Nord. Die Stadt vereint botanisches Erbe, bewegte Geschichte und lebendige Urbanität.


  • Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma

    Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma

    Die Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma, Windstraße 17, wird seit 2004 von Magnus und Freya Jonsson betrieben. Der Gasthof besteht seit 1783 und wurde nach einem Brand 1823 neu errichtet. Freya kocht Kabeljau-Eintopf, Muschelpfanne und saisonale Suppen aus örtlichem Fang. Magnus zapft Bier der Brauerei Lundgren aus Antlas. Bürgermeisterin Arnesen hält hier ihre Sprechstunden ab, die Pastorin kommt sonntags nach dem Gottesdienst, Fischer und Bauarbeiter von der Festung Ekkarsklippe nehmen hier ihre Mahlzeiten ein. Die Kneipe ist täglich von 11 Uhr bis Mitternacht geöffnet, sonntags ab 12 Uhr.


  • Goldstrand (Kreisstadt des Landkreises Goldküste – Kohlonia)

    Goldstrand (Kreisstadt des Landkreises Goldküste – Kohlonia)

    Goldstrand, mit 725 Einwohnern die größte Siedlung und Kreisstadt des Landkreises Goldküste in Kohlonia, liegt nur zwei Meter über der Sturmsee. Der Ort gruppiert sich um einen rechteckigen Marktplatz mit dem Kreishaus von 1744 und der St.-Eobans-Kirche von 1683. Eine Fachwerkschule, das Amtsgericht und die Muschelgasse prägen das Ortsbild. Am Hafen liegen Fischerkutter, die Räucherei Bartels und die Fischauktionshalle. Der Haltepunkt der Kohlbahn verbindet den Ort achtmal täglich mit Kohla und Westmünde. Windschutz, Kiefernwälder und der goldglitzernde Strand bestimmen die Landschaft dieser beschaulichen Küstengemeinde.