Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
-

Queckberg (Kreis Ferkelau – Zentravia)
Der Queckberg liegt auf 1347 Metern am Dreiländereck Zentravia, Seeland und Nudelland. Fünf Menschen betreiben hier Wetterstation und Herberge, ein Rückzugsort für Fernwanderer. Die Ringstraße verbindet die drei Länder, an ihr steht die Bergkirche St. Aurelia mit kunstvollen Glasfenstern zur Geschichte Landauris. Eine Grenzsteinhütte erinnert an alte Händlerrasten. Im Sommer erleuchtet das Berglicht-Fest den Kamm mit Laternen. Von der Ringstraße führen Schotterpisten zu Orten wie Holzmühle, Altenquell und Altzehtau.
-

Holzmühle am Queckberg (Stadt Ferkelau – Zentravia)
Holzmühle am Queckberg ist ein winziger, geschichtsträchtiger Weiler auf 703 m NN im Zentralmassiv. Die Geschichte des Ortes ist untrennbar mit der benachbarten „Queck-Research-Area“ verbunden, deren Einrichtung den Ort 1952 isolierte und den Bau einer aufwendigen Umgehungsstraße (1972) erforderte. Heute leben hier nur noch zwölf Menschen. Herzstück sind die funktionstüchtige Wassermühle und die Kapelle „Maria im Fichtenhain“. Ein kleines Museum im alten Müllerhaus dokumentiert die regionale Holzindustrie. Wanderer schätzen den Ort als Zwischenstation zum Queckberg und genießen im „Kleinen Ausschank“ regionale Spezialitäten wie Kräutersuppe, Käsebrot und den einzigartigen, vor Ort gebrannten Fichtenschnaps. Ein Ort für wahre Kenner der Stille.
-

Queck-Research-Railway (QRR)
Die Queck-Research-Railway (QRR) ist eine kurze, abgeschlossene Nebenbahn im Landkreis Ferkelau und verbindet die Kreisstadt Ferkelau mit der geheimnisumwobenen Queck Research Area. Dreimal täglich fahren Dieselzüge in das seit 1952 gesperrte Forschungsareal im Tal des Östlichen und Westlichen Queckbachs. Unterwegs bedient die Strecke die Haltepunkte QRA Checkpoint, QRA Verwaltung und QRA Kanal, bevor sie die Endstation Queck Research Area erreicht. Die Bahn dient dem Transport von Personal und Material und ist eng mit der abgeschirmten Forschungsanlage verknüpft. Für Außenstehende bleibt sie vor allem ein Symbol für die Abgeschlossenheit und die vielen Gerüchte rund um das Tal.
-

Queck-Research-Area (Stadt Ferkelau – Zentravia)
Die Queck Research Area liegt nordwestlich von Ferkelau in einem abgelegenen Tal des Östlichen und Westlichen Queckbachs. Seit 1952 ist das Gelände Sperrgebiet und nur durch ein bewachtes Osttor zugänglich. Offiziell dient die Anlage der Erforschung geologischer und meteorologischer Phänomene des Zentralmassivs, doch seit Jahrzehnten ranken sich Gerüchte um ungewöhnliche Experimente und seltsame Lichter über den Wäldern. Historischer Mittelpunkt ist die alte Queckmühle aus dem 18. Jahrhundert, heute Verwaltungsgebäude. Eine eigene Bahnlinie, die Queck Research Railway, verbindet das Areal mit Ferkelau. Besucher haben keinen Zutritt, doch vom Aussichtspunkt an der Zentotalstraße öffnet sich ein eindrucksvoller Blick in die abgeschlossenen Täler.
-

Ferkeltal (Stadt Ferkelau – Zentravia)
Ferkeltal ist ein kleines Bergdorf über der Kreisstadt Ferkelau, eingebettet in das enge Tal des Zento und geschützt durch moderne Lärmschutzgalerien an der nahen Autobahn. Der Ort besteht aus wenigen Häusern, einer alten Mühle und der Kapelle St. Runa aus dem 15. Jahrhundert. Wanderer nutzen Ferkeltal als Ausgangspunkt für Touren entlang der historischen Zentotalstraße. Ein Gasthof, der „Passblick“, bietet einfache Zimmer und regionale Küche. Ein Schindelbetrieb, ein Imker mit Bergblütenhonig und eine kleine Plüschferkel-Manufaktur prägen das Dorfleben. Ferkeltal ist ruhig, bodenständig und ideal für Naturliebhaber.
-

Ferkelau (Kreisstadt – Zentravia)
—
Ferkelau, die kleine Kreisstadt am schiffbaren Zento, verbindet Bergtradition mit lebendigem Alltagsleben. Die Altstadt rund um den Marktplatz und das historische Rathaus zeigt klassische Holzarchitektur, während die Uferpromenade im Frühling zum Treffpunkt für Einheimische und Gäste wird. Die Kirche St. Lantor bewahrt regionale Holzschnitzkunst, und die Zentrohalle bietet Kultur von Ausstellungen bis zum Musikfestival „Klang des Massivs“. Handwerk, eine Möbelmanufaktur und eine kleine Brauerei prägen die Wirtschaft. Wanderwege führen in die umliegenden Täler, nach Ferkeltal, Patz und bis zum Queckberg. Ferkelau ist ein ruhiger, charaktervoller Ausgangspunkt für das Zentralmassiv.
-

Kreis Ferkelau (Zentravia)
Der Landkreis Ferkelau liegt im nordwestlichen Zentralmassiv Zentravias und umfasst Täler, Bergkämme und kleine Dörfer entlang des Zento. Zentrum ist die Kreisstadt Ferkelau mit historischem Markt, Uferpromenade und kulturellen Einrichtungen. Die umliegenden Orte – Ferkeltal, Patz, Lauscha, Horchau, Zunig, Petra sowie die abgelegenen Queck-Regionen – verbinden alte Handwerksbetriebe, Kirchen, Museen und Naturtourismus. Wanderwege, Bergstationen, Wellnesshäuser und regionale Gastronomie prägen den Charakter des Kreises. Historische Mühlen, Instrumentenbau, Möbelproduktion und kleine Brauereien ergänzen das wirtschaftliche Bild. Verkehrsachsen und Bahnlinien binden die Region eng an Zentro und das Umland an.
-

Kreis Kornumünde (Zentravia)
Der Landkreis Kornumünde liegt im Westen Zentravias und umfasst das Tal des Flusses Zento sowie den östlich angrenzenden Zento-Rücken. Die gleichnamige Kreisstadt mit 18.700 Einwohnern liegt an der Mündung des Kornu in den Zento und ist ein historischer Handelsplatz. Zahlreiche Dörfer wie das beschauliche Kornu, das einstige Flößerdorf Zentofeld oder der Bahnknoten Kleebaum prägen die Region. Auf dem Höhenzug liegen Orte wie Vogelhain mit Obstanbau oder das kleine Spatzendorf an der Autobahn. Landwirtschaft, Handwerk und Naturräume wie die Zento-Auen und Wälder kennzeichnen den Kreis, der verkehrlich gut angebunden ist.

