Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

  • Linie 1003 (Stammbahn) – Von Bierona nach Nova

    Linie 1003 (Stammbahn) – Von Bierona nach Nova

    Die Stammbahnlinie 1003 verbindet Bierona mit Nova auf 108 Kilometern durch vielfältige Landschaften. Sie erschließt 14 Stationen, von der Küste bis ins blumenländische Hinterland, und bietet Regional-, Eil- und Expresszüge. Die Strecke passiert historische Städte wie Wisnitz mit seiner Schlossbrauerei, das handwerkliche Komerz sowie ländliche Gemeinden mit einzigartigen Traditionen. Die Bahn ist ein kulturelles Rückgrat der Region und ermöglicht sowohl Berufspendlern als auch Reisenden, die Vielfalt Landauris zu entdecken – von der Hafenstadt über Ackerbaugebiete bis zur Universitätsstadt Nova.

  • Eierbach (Kreis Komerz – Blumenland)

    Eierbach (Kreis Komerz – Blumenland)

    Eierbach in der Blumenthal-Ebene ist ein handwerklich geprägtes Dorf mit 998 Einwohnern, benannt nach dem Bach Eierbach, der in den Granstrøm mündet. Berühmt ist die Töpferei „Granstrøm-Keramik“ für krümel- und säurefeste Steinzeugkrüge, geführt von Ingenieurassistent Niels Boucher. Die Hühnerhaltung in fuchssicheren Freilandgehegen macht die tägliche Eiersuche zur Herausforderung. Der Biergarten „Gleisgrün“ am Bahnhof serviert Rührei mit Zimt, die Dorfkirche besticht durch ihre Kassettendecke, und die Bäckerei „Zum goldenen Ei“ lockt mit Eierlikör-Torte. Die umliegenden Dörfer Huttstedt, Klein Nova, Papiermühle und Zooheim sind über die L3 und Feldwege erreichbar.

  • Bad Novamünde (Kreis Komerz – Blumenland)

    Bad Novamünde (Kreis Komerz – Blumenland)

    Bad Novamünde ist ein charmanter Kurort im Landkreis Komerz, eingebettet zwischen Dünen, Heide und dem Mare Internum. Die Stadt mit 3.100 Einwohnern verbindet nostalgisches Flair mit moderner Wissenschaft. Das historische Gradierwerk und das renommierte Sanatorium am Heidekraut zeugen von der Tradition als Luftkurort, während Unternehmen wie TechnoInnovate AG und DeepSea Exploration GmbH sowie das Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung für wirtschaftliche und intellektuelle Impulse sorgen. Die Kirche St. Mauritius, die Goldschmiede Zarte Ziselierungen und die Flüsternde Palmen Bar prägen das lebendige Ortsbild. Mit Ausflugszielen wie dem nahen Zooheim, Opera und Klein Nova ist die Stadt ein idealer Ausgangspunkt.


  • Hauke Thomsen (*1968), Kapitän

    Hauke Thomsen (*1968), Kapitän

    Hauke Thomsen, geboren 1968 in Kleinstrand, übernahm mit neunzehn Jahren den elterlichen Kutter, nachdem sein Vater auf See verunglückte. Seine Schwestern Beke und Marret hatten den Ort bereits verlassen. Ohne formale Ausbildung eignete er sich das Wissen eines Fischers durch jahrzehntelange Praxis an. Er ist mit Mareike Bornemann, der Betreiberin einer Fischsemmelbude befreundet. In den Wintermonaten näht er aus Segeltuch Taschen und Fenderbezüge, ein Erbe seiner Mutter. Sein eigentliches Hobby ist das Brauen eines dunklen Küstenbiers mit Kardamom und Seetang, das bei den Fischern als „Thomsens Tran“ bekannt ist.

  • Zooheim (Kreis Komerz – Blumenland)

    Zooheim (Kreis Komerz – Blumenland)

    Zooheim, ein winziger Weiler mit 98 Einwohnern in der Blumenthal-Ebene, liegt idyllisch am Bach Glimtå zwischen Feldern und dem ausgedehnten Florica-Wald. Seine Hauptattraktion ist der Wildzoo, ein großes Gehege, in dem heimische Tiere wie Rehe, Wildschweine, Damhirsche, Füchse, Luchse, Uhus und Marderhunde in natürlicher Umgebung beobachtet werden können. Eine Gaststätte mit Wildgerichten und Biergarten lädt zur Einkehr. Die denkmalgeschützte Feldsteinkapelle bietet Raum für stille Andachten. Pension Seelenharmonie beherbergt Gäste, während Dorfelektriker Nicolas Fournier für das technische Wohl sorgt – ein Ort der Ruhe und Ursprünglichkeit.

  • Papiermühle (Kreis Komerz – Blumenland)

    Papiermühle (Kreis Komerz – Blumenland)

    Papiermühle, ein stilles Dorf mit 1.542 Einwohnern in der Blumenthal-Ebene westlich von Nova, verdankt seinen Namen einer rätselhaften Legende – eine Papiermühle gab es hier nie. Das 18. Jahrhundert prägt den Ort: Das alte Landschloss dient heute als gehobenes Hotel mit regionaler Küche, die Kirche St. Michael besticht durch ihre hölzerne Kassettendecke. Der Cedar Shade liefert Holz für kunstvolle Handwerksbetriebe, die Möbel und Drechselarbeiten fertigen. Hier lebt auch Meteorologin Isabella Kim. Der Dorfmittelpunkt mit Gasthof, Krämerladen und Feuerwehr ist lebendig, besonders beim jährlichen Cedar-Fest. Die Ruhe der Felder und Wälder macht den eigentlichen Zauber dieses versteckten Ortes aus.

  • Opera (Kreis Komerz – Blumenland)

    Opera (Kreis Komerz – Blumenland)

    Opera, ein Küstendorf mit 2.548 Einwohnern, liegt eingebettet zwischen Küstenwald und Sanddünen. Die Holzkirche St. Peter und das Fischerhausmuseum „Alte Lände“ zeugen von der reichen Geschichte. Der Sandstrand und das Hotel „Seeblick“ locken Gäste. 2021 drehte Regisseurin Maxime Robert hier ihren Film „Verloren am Strand“. Das Dorf vereint Tradition mit Hightech: Die CleanAir Technologies KG und ein Ableger des Instituts für Energietechnik prägen das moderne Leben. Das kleine Kino mit zwei Säalen ist kultureller Mittelpunkt, während die Gastfreundschaft und das Fischerstechen den besonderen Charme des Ortes ausmachen.

  • Greifenfels (Kreis Komerz – Blumenland)

    Greifenfels (Kreis Komerz – Blumenland)

    Greifenfels ist ein stilles Dorf in der Blumenthal-Ebene, wo sich die B4 und B64 kreuzen. Die 112 Einwohner bewirtschaften gemeinsam ein Gewächshaus, betreiben die ZeroWaste Management KG und erhalten eine Autowerkstatt. Das kuriose Dorfmuseum sammelt Alltagsgegenstände wie Streichhölzer und Büroklammern. Die Köchin Zhen Liu verwöhnt Gäste und Einheimische jeden Donnerstag mit ihrer asiatisch-blumenländischen Fusion-Küche. Übernachten kann man in der Pension „Zum blühenden Garten“. Eine Kirche gibt es nicht, dafür aber eine lebendige Gemeinschaft, die Nachhaltigkeit, Handwerk und Geselligkeit verbindet – ein Ort, der fernab großer Städte seinen eigenen, besonderen Charme entwickelt hat.