Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

  • Clausdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Clausdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Clausdorf (427 Einwohner, 125 m) liegt in der offenen Zento-Ebene südöstlich von Zentro an der B6. Landwirtschaft prägt den Ort: große Ackerflächen, wenige Höfe, klare Abläufe. Auffällig ist eine ehemalige Tankstelle aus den 1930er Jahren, die heute als Lager für Straßenschilder und Markierungsfarbe dient. Mittelpunkt des Dorfes ist der Kirchplatz mit der Kirche St. Severus, daneben liegen Schule und Bahnhof. Ein Hofladen verkauft Eier, Mehl und Cidre, eine Werkstatt repariert alles vom Fahrrad bis zum Moped. Die Bockwurstbude am Bahnhof öffnet nach Zugankünften und in der Mittagspause der Schule.

  • Arson (Kreis Drosen – Zentravia)

    Arson (Kreis Drosen – Zentravia)

    Arson (1.478 Einwohner, 281 m) liegt auf dem Drosener Rücken im Tal der Fulda und schließt westlich direkt an Drosedorf an. Das Dorf zieht sich über etwa fünf Kilometer entlang der Dorfstraße im Tal, während Bahnlinie und B6 oberhalb verlaufen. Arson ist ein Winzerdorf mit Wein- und Obsthängen, Straußwirtschaften im Herbst und vielen Höfen mit eigenen Keltern. Ein wichtiger Orientierungspunkt ist der Bahnhof an der B6 mit dem Rathauswinkel und seinem schwarzen Aushangkasten. Die Kirche St. Melethia-Nord bewahrt alte Schreibpulte aus Zeiten von Grenz- und Wegerechtsstreitigkeiten. Südlich beginnt der Thalwald als Naherholungsgebiet.

  • Drosedorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Drosedorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Drosedorf (571 Einwohner, 297 m) liegt wenige Kilometer vor der Kreisstadt im Tal der Fulda und zieht sich als acht Kilometer langes Waldhufendorf entlang der Dorfstraße. Nördlich verläuft die B6 auf dem Hang, während im Tal Wein- und Obstgärten den Südhang prägen. Mittelpunkt des Alltags ist der Dorfplatz als Umschlagpunkt für Apfelkisten; morgens wird verladen, mittags abgeholt, abends ist es ruhig. Die Winzer sind genossenschaftlich organisiert und ihre Weine sind landesweit bekannt. In der Kirche St. Aurelian-Süd wird ein eigenes Rebbuch geführt. Im Herbst öffnen Straußwirtschaften, und an der Grenzbank vergleichen Helfer Mostgrade.


  • Drosen (Kreisstadt – Zentravia)

    Drosen (Kreisstadt – Zentravia)

    Drosen (12.589 Ew., 307 m) ist die Kreisstadt im Dreiländereck zu Bierland und Blumenland. Der Zollhof mit Waaghaus und Stempelstube dient heute als Kreisarchiv mit Grenzkarten und alten Bahnplänen aus Zentro. Am Kirchplatz steht St. Lucian, wo der Chor samstags Stücke aus zentravischen Skriptorien probt; beim jährlichen Chorfest kommen Chöre aus dem Kreis. In der Gasse Am Rücken arbeiten Druck- und Buchbindewerkstätten, die Vorlagen aus Wielitz zu Etiketten, Weinlisten und Vereinsheften machen. Abends wird der Markt zum Treffpunkt für Grenzgeschäfte, mit „Kanzlei & Kessel“ und dem pendlernahen „Bahnhofsbogen“. Südöstlich beginnt der Krisdorfer Wald, nördlich liegt ein Serpentin-Steinbruch.

  • Kreis Drosen (Zentravia)

    Kreis Drosen (Zentravia)

    Der Landkreis Drosen im Südosten Zentravias verbindet zwei Landschaftsräume: die Zento-Ebene im Westen mit Gräben, Feldern und Pendlerorten nahe Zentro und den Drosener Rücken im Osten mit Kuppenäckern, Waldinseln und Grenzverkehr Richtung Bierland und Blumenland. Kreisstadt Drosen liegt im Dreiländereck und bündelt Verwaltung, Handwerk und Gastronomie rund um Marktstraße, Zollhof und Stadtkirche. Auf dem Rücken prägen Gasston unterhalb des Zaubernebelhains, die Dörfer entlang B55/B6 sowie der Wolkenflüsterwald das Bild; in der Ebene sind Zentobrücke, Wildeck oder Schlumpfhausen wichtige Knoten. Auffällig ist Ausschnittsdorf mit Medienbeobachtungs-Dienstleistungen für Verwaltung und Betriebe.

  • Vierstern (Kreis Südeck – Zentravia)

    Vierstern (Kreis Südeck – Zentravia)

    Vierstern, ein ruhiges Dorf auf dem Zento-Rücken, bietet mit seinem zentralen Sternplatz einen charmanten Mittelpunkt aus Rathaus, Kirche und Marktbrunnen. Die Kirche St. Ansgar samt Studienzentrum zieht Theolog:innen aus der Region an. Handwerklich geprägt ist der Ort durch „Vierstern Schalungsbau“, ergänzt von einer Tankstelle mit Imbiss und einem kleinen Supermarkt. Die Gaststätte „Zur Laterne“ lädt mittwochs den Skatclub zum Spiel. Die Lage an Z-1 und Z-8 sowie in direkter Nähe zur A5 macht Vierstern auch für Durchreisende attraktiv. Zwischen Handwerk, Studium und gemütlichem Landleben hält Vierstern für Gäste wie Einheimische eine eigene Balance bereit.

  • Fünfstern (Kreis Südeck – Zentravia)

    Fünfstern (Kreis Südeck – Zentravia)

    Fünfstern liegt am südlichen Rand des Zento-Rückens und verbindet ländlichen Alltag mit lebendiger Kultur. Die Hauptstraße ist das Zentrum des Dorflebens mit Handwerksbetrieben, dem Kulturhaus „Fünfer Saal“ und kleinen Läden. Die Kirche St. Severinus zeigt Seeländer Tischlerkunst, das Atelier „Himmelsblick“ bringt die Landschaft auf Leinwand. Kulinarisch bietet Fünfstern mit der „Goldenen Gabel“ und dem Café „Sternenzauber“ überraschende Qualität. Bahn- und Straßenanbindung machen den Ort gut erreichbar, Spazierwege führen zu weiten Ausblicken. Gäste finden familiäre Unterkünfte. Fünfstern bleibt bodenständig und gastfreundlich – ein Ort für stille Entdeckungen zwischen Feldern, Gesprächen und kleinen Festen.

  • Linie 90 (Seelandbahn) – Von Kleinros nach Zentro

    Linie 90 (Seelandbahn) – Von Kleinros nach Zentro

    Die Linie 90 der Seelandbahn beginnt in Kleinros, einer alten Handelsstadt mit Marktgasse, Post und Kirche. Sie verläuft durch den Seelandwald, hält in Melos mit Holzwerkstatt und Dorffest, durchquert die Kreisstadt Altenow mit Schuhfabrik, Gasthäusern und runder Kirche, erreicht das kleine Doulos und den früheren Holzverladepunkt Berenburg. Am Nordufer des Grenzsees liegt Prießen mit Bootsverleih und Kirchlein, gefolgt vom Erholungsort Saarow mit Kliniken und Hotels. In Abflußstedt werden die Züge der Linien 89 und 90 zusammengeführt. Über Grenzbachbrücke und Kontro fährt die Bahn ins Zentrum von Zentro.