Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
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Aglitz (Kreisstadt – Insula)
(Pop.: 4.587 – 74m NN) Die Kreisstadt Aglitz thront 74 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Plateau, neun Kilometer nördlich des Hafens der Hauptstadt Insula. Schon von weitem kündigt der 48 Meter hohe Turm der Sankt-Martins-Kirche den Reisenden an, dass hier ein besonderer Ort erreicht ist. Der Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert ist das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt und prägt das Stadtbild bis heute. Das Herz der Stadt ist der historische Marktplatz, gesäumt von gut erhaltenen Bürgerhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Hier pulsiert das Leben, hier wird gehandelt und gefeiert. In einem ehemaligen Speicher am Marktplatz hat das…
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Ein Tag in Mara Lattners Polterkantine
Mara Lattner betreibt die Polterkantine in Duckel, einem kleinen Holzort im Landkreis Teichdorf. Mittags versorgt sie Fahrer, Forstleute und Händler mit warmem Essen. Ihre Stube ist der soziale Treffpunkt des Tals, in dem Nachrichten ausgetauscht und Wege besprochen werden. Mara kocht nach Bedarf, kennt die Wünsche ihrer Gäste und schafft einen Ort der Einkehr zwischen den Holztransporten. Ihr Tag beginnt früh mit Vorbereitungen und endet mit stillen Momenten am Bach. Sie hält das Tal zusammen – nicht durch große Worte, sondern durch ihre tägliche Arbeit am Herd.
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Landkreis Westmünde (Kohlonia)
Der Landkreis Westmünde im Südwesten des Kohlgebirges umfasst die steile Westabdachung des Kohlgebirges mit Urwald, tiefen Schluchten und einer rauen Küste zur Sturmsee und zum Westmeer. Die 1.496 Einwohner leben in den Küstenorten Alno, Fährstedt, Saulwitz und der Kreisstadt Westmünde. Wirtschaftliche Basis sind Kabeljaufang (Stockfisch/Klippfisch) und Schafhaltung. Die Kohlbahn-Linie 12 transportiert Fisch und Wolle. Kulinarische Spezialität ist der Eintopf „Stock und Schaf“ mit Wacholderschnaps. Sehenswert sind die Wollverarbeitung in Alno, die Brauerei in Fährstedt, die Bockwurstfabrik in Westmünde und anspruchsvolle Klettersteige in die unberührte Waldwildnis.
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Vierhaus (Gemeinde Alno – Kreis Westmünde – Kohlonia)
Das Vierhaus ist eine abgelegene Siedlung aus vier Holzhäusern am Waldrand des Kohlgebirges, sieben Kilometer oberhalb von Alno. Sechzehn Menschen leben hier und betreiben den zentralen Schafschurplatz für den Landkreis Westmünde. Die Gemeinschaft ist eng und selbstversorgend, mit eigener kleiner Destille namens „Lämmerhengst“, die Wacholderschnaps brennt. Im Sommer herrscht Hochbetrieb mit Wanderarbeitern, im Winter ist die Feldstraße unpassierbar. Von hier aus bietet sich ein weiter Blick über die Suhler Meerenge bis zur Sturminsel mit den Lichtern von Chomwat.
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Linie 12 (Kohlbahn) von Kohla nach Westmünde
Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet Kohla, die barocke Hauptstadt Kohlonias, stündlich mit den Küstenorten entlang der Goldküste bis nach Westmünde. Sie erschließt Fischerdörfer wie Kleinstrand mit seinem Schonerwrack, Silberstrand mit Miesmuschelzucht und Goldstrand mit seiner Räucherei. Die Strecke führt durch das Kohlgebirge vorbei an stillen Orten wie Sosufer, wo Zugführer und Fossiliensammler Viktor Holmgren die Züge steuert, und Remberg mit seinem Panoramablick. Die Linie ist Lebensader für die kleinen Gemeinden und verbindet Geschichte, Natur und handwerkliche Tradition entlang der Sturmseeküste.
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Alno im Kohlgebirge (Kreis Westmünde – Kohlonia)
Alno ist ein kleines Dorf (102 Einwohner) am Fuße des Kohlgebirges an der Sturmsee. Der Ort lebt von der Schafwollverarbeitung in der ehemaligen Dorfschule, heute Spinnerei und Weberei. Sehenswert sind die holzverschalte Kapelle zum guten Hirten mit schiefem Dachreiter und der jährliche Wollmarkt im Spätsommer. Die Brennerei „Steinbock“ produziert Wacholder mit Rauchnote. Das Wirtshaus „Zum letzten Schaf“ ist geselliger Mittelpunkt. Zum Ort gehört das Vierhaus (16 Einwohner) als Schafschurplatz. Alno ist über die Kohlbahn und die B302 angebunden.
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Fährstedt im Kohlgebirge (Kreis Westmünde – Kohlonia)
Fährstedt liegt an der schmalen Suhler Meerenge und verdankt seine Existenz der Autofähre nach Nordfähre auf der Sturminsel. Der Ort ist bekannt für seine Küstenbrauerei, deren untergäriges „Küstenhell“ mit Meersalznote in der ganzen Region geschätzt wird. Nur wenige Schritte entfernt produziert eine Brennerei den kräftigen Wacholder „Heinrich der Seefahrer“. Die Käserei verarbeitet Schafmilch zum berühmten „Ziegenbock“. Die weiße St.-Katharinen-Kirche diente einst als Wahrzeichen für heimkehrende Fischer. Von Fährstedt aus führt ein anspruchsvoller Wanderweg ins Kohlgebirge hinauf zum Berg Zusmo.
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Saulwitz (Kreis Westmünde – Kohlonia)
Saulwitz ist das kleinste Dorf im Landkreis Westmünde mit 92 Einwohnern, wo der Saulbach ins Westmeer mündet. Im Winter bestimmt der zweitgrößte Klippfisch-Betrieb der Region mit salzigem Fischgeruch den Ort. Das Wirtshaus „Zur wilden Schlucht“ beherbergt im Keller die kleine Wacholderbrennerei „Klippfischer“, deren Produkt nur über die Theke verkauft wird. Die Bewohner leben von Fischerei und Schafhaltung auf den kargen Wiesen. Eine Kirche gibt es nicht – Taufen und Trauungen finden in Westmünde statt. Von hier aus führt ein ungesicherter, anspruchsvoller Klettersteig durch die Saulbach-Schlucht hinauf zum Gebirgskamm mit Panoramablick bis zur Sturminsel.

