Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
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Seifartsdorf (Kreis Drosen – Zentravia)
Seifartsdorf (1.742 Einwohner, 354 m) liegt auf dem Drosener Rücken am Tåkebekk, der aus dem Wolkenflüsterwald kommt und weiter ins Blumenland zieht. Entlang der Angerstraße stehen Höfe und Wohnhäuser, Mittelpunkt ist der Dorfanger mit einem flachen Backsteinbau als Gemeinschaftshaus, Feuerwehrdepot und Proberaum. Die Kirche St. Aurelian liegt etwas abseits am Kirchsteig, Pfarrer Jonas Recker betreut von hier auch Nachbargemeinden. Am Forsthof an der Waldkante werden Brennholzlose ausgegeben, Pilz- und Wildaktionen organisiert. Wichtiger Betrieb ist FlexiForm Kunststofftechnik mit Recycling-Spritzguss. Gastronomische Adresse ist der „Rückenstuben-Hof“ an der B55 mit Lamm aus Hartmannsfeld und Most aus Pölau.
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Meyen (Kreis Drosen – Zentravia)
Meyen (782 Einwohner, 368 m) liegt hoch auf dem Drosener Rücken am Nordrand des Wolkenflüsterwald. In der Ortsmitte steht der Marktstandplatz mit überdachter Waage, wo Trauben, Kartoffeln und Holz geladen und gewogen werden. Gegenüber befindet sich die Rathausstube (Hauptstraße 6), zugleich Bürgerbüro und Treffpunkt für Winzerberatung. Die Kirche St. Melethia mit hellem Bruchstein und Turm überragt den Ort; hier werden im Herbst Reben und Trauben gesegnet. Oberhalb des Dorfs wachsen Reben für den hellen Rückenwein, der in vielen Gaststätten von Drosen glasweise ausgeschenkt wird. Bahnanschluss an die Linie 112 und markierte Wege in den Wald machen Meyen zu einem praktischen…
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Casekirchen (Kreis Drosen – Zentravia)
Casekirchen (478 Einwohner, 135 m) liegt in der offenen Zento-Ebene zwischen Ausschnittdorf und Schlumpfhausen. Der kompakte Ortskern besteht aus Kirchplatz, Schulhof und Feuerwehrhaus, umgeben von wenigen Höfen, die Gemüse und Saatgut anbauen. Mittelpunkt ist die Kirche St. Severus-Feld mit einem alten Taufstein, dessen Kerben früher die Höhe der Getreidespenden markierten. Heute dienen sie als Anlass, Besucher in die Geschichte des Zehnts einzuführen. In der Dorfschänke „Zum Maßstein“ gibt es ein wechselndes Feldmenü, das die jeweilige Erntelage widerspiegelt. Beliebtes Ausflugsziel sind die Zauberbirken am Murmur River, deren helle Stämme auch bei Nebel Orientierung geben.
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Noch ein Tag im Leben von Arvid Nokes
Arvid Nokes kehrt am 22. Februar 2026 von einer intensiven GKR-Rüstzeit in Abflußstedt zurück. Der Freitagabend begann mit einer turbulenten Runde Cards Against Humanity, die die Gruppe mit Humor und einigen durchaus grenzwertigen Karten schnell zusammenschweißte. Am Samstag folgten Bibelarbeit zu „Ihr seid das Salz der Erde“, persönliche Reflexionen über Stärken und Rollen in der Gemeinde sowie eine ausführliche Zeitplanung aller anstehenden Projekte von Solardach bis Gemeindesauna. Dazu gab es üppige Mahlzeiten und abendliche Spiele. Nun sitzt Arvid wieder zu Hause in Neimlis, hört den Regen und gönnt sich einen wohlverdienten, faulen Sonntagnachmittag.
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Ein Tag im Leben von Arvid Nokes
Am 20. Februar 2026 verbringt Arvid Nokes einen ruhigen Wintertag in Neimlis. In seiner Werkstatt am Hotel „Grenzseehaus“ inspiziert und ölt er einen Außenborder – mehr steht in der kalten Jahreszeit nicht an, denn der Grenzsee liegt noch unter Eis. Am Nachmittag bricht er mit dem Gemeindekirchenrat der Dorfkirche St. Corvinius zur Rüstzeit nach Abflußstedt auf. Dort soll über Bauvorhaben, Ziele der Gemeinde und persönliche Zurüstung gesprochen werden. Arvid freut sich auf die Bibelarbeit der Pfarrerin, gutes Essen im Hotel „Zum Abfluss“, gemeinsames Singen und Spiele – und auf die stillen Gedanken, die solche Tage mit sich bringen.
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Ausschnittdorf (Kreis Drosen – Zentravia)
Ausschnittdorf (982 Einwohner) in der Zento-Ebene verbindet Idylle mit Hightech: Ein Dienstleister in der Gewerbestraße 4 erstellt Pressespiegel und Rundfunkmitschnitte für Verwaltungen in ganz Zentravia – morgens surren hier Scanner, draußen rollen Traktoren. Die Kirche St. Gregorius-Bach am Kirchweg ist das geistliche Zentrum. Am Murmur-Ufer lädt eine von der Jugend betreute Lesehütte mit gedruckten Wochenübersichten zum Verweilen ein. Wer die Zauberbirken erkunden will, startet am Uferparkplatz. Der Bäckerwagen versorgt das Dorf und fährt regelmäßig die Nachbarorte Caaschwitz, Fulda und Schlumpfhausen an.
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Schlumpfhausen (Kreis Drosen – Zentravia)
Schlumpfhausen (321 Einwohner) liegt in der Zento-Ebene östlich von Zentro. Der unscheinbare Ort beherbergt überraschenderweise eine Druckerei für landwirtschaftliche Formulare, Etiketten und Stallbücher – ein Relikt der Nähe zur Hauptstadt. Die Dorfkirche St. Aurelian-Nord steht abseits am Kirchsteig. Vom Dorf aus führen Feldwege zum lichten Dreamwood, wo an den Gräben oft Rehe äsen. Der Dorfladen ist Post und sozialer Treffpunkt, die Kneipe „Zum letzten Schrei“ bietet einfache Einkehr. Schlumpfhausen lebt von der stillen Arbeit seiner Bewohner und dem Reiz der flachen, weiten Landschaft am Rande des Dreamwoods.
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Hartmannsfeld (Kreis Drosen – Zentravia)
Hartmannsfeld (1.874 Einwohner, 301 m NN) liegt auf dem Drosener Rücken südlich des Wolkenflüsterwaldes und verbindet Weidelandschaft mit verkehrsgünstiger Lage an der A1. Breite Wiesen prägen das Ortsbild; Schaf- und Rindertransporte gehören zum Alltag. Das alte Schäferhaus dokumentiert die Geschichte der Triften, während die Kirche St. Severus auf einem Geländerücken über dem Dorf steht. Ein markierter Pfad führt von dort zu einem geologischen Steinbruchanschnitt. Als Logistikpunkt verfügt Hartmannsfeld über Straßenmeisterei sowie Reifen- und Achsservice. Mittwochs belebt ein Wochenmarkt das Zentrum, ergänzt durch Handwerk, Imkerei und ein reges Vereinsleben.

