Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Landauri hat eine reiche Geschichte. Politisch ist die Inselwelt heute in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

Die Gesellschaft Landauris beruht auf Dezentralisation, direkter Demokratie und dem Grundsatz, dass Privateigentum nicht existiert. Gemeinden sind die zentrale politische Ebene und organisieren sich selbst; Kreise und Länder koordinieren nur übergeordnete Aufgaben. Besitz ist an Nutzung gebunden und kann nicht vererbt werden, wodurch Machtkonzentration verhindert wird. Die Wirtschaft besteht aus kleinen Betrieben, Genossenschaften und handwerklichen Strukturen. Geld dient dem Austausch, nicht der Spekulation. Eine garantierte Grundsicherung ermöglicht es allen, Tätigkeiten nach Interesse auszuüben. Toleranz, Mobilität und lokale Verantwortung prägen das gesellschaftliche Leben.

  • Apos (Kreis Aglitz – Insula)

    Apos (Kreis Aglitz – Insula)

    Apos ist ein kleines Küstendorf im Norden Insulas mit 187 Einwohnern. Berühmt ist der Ort für seine Treibholzverarbeitung – in mehreren Werkstätten entstehen Lampen, Schmuck und Spielzeug aus angeschwemmtem Holz. Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert beeindruckt mit einem Dachstuhl aus einem einzigen 20 Meter langen Eichenstamm. Der feinsandige Strand lädt zum Baden und Sammeln ein. Zu den Orten des Dorflebens zählen das Café Glanzstück, das Sternenregen Hotel, die Arztpraxis von Dr. Clara Vinter und die Bootswerkstatt Holzsegel. Die Vierstrandbahn verbindet Apos stündlich mit Aglitz und der Hauptstadt Insula.

  • Helios (Kreis Aglitz – Insula)

    Helios (Kreis Aglitz – Insula)

    Helios ist ein 217-Seelen-Dorf am Nordhang des Insulagebirges und Zentrum des Obstanbaus. Die „Helioser Mostkelterei“ produziert den süßen Apfelwein „Sonnentropfen“. Gärtnerin Chloé Martin pflegt die „Bunte Blätter Gärtnerei“, während Kirche St. Laurentius und die Kneipe „Alte Mostpresse“ das Dorfleben prägen. Bauingenieur Lukas Reinhardt renoviert die Bewässerungskanäle. Das Dorf ist über B37 und I-7 gut erreichbar und bietet Ruhe, Obstgärten und Gastfreundschaft.

  • Felsenfeld (Kreis Aglitz – Insula)

    Felsenfeld (Kreis Aglitz – Insula)

    Felsenfeld liegt am Nordhang des Insulagebirges und lebt von seinen Dinkel‑ und Buchweizenfeldern, die seit Generationen die Landschaft prägen. Mittelpunkt des Dorfes ist der lebhafte Handwerkermarkt, flankiert von der Dorfkirche St. Marena und der historischen Felsenfelder Mühle, die zugleich Restaurant und Wahrzeichen ist. Die Kneipe „Zur Hanglaterne“ und das Reisebüro „Insula Wege“ prägen das soziale Leben, ebenso wie die Psychologin Léa Fontaine, die im oberen Dorf praktiziert. Dorfladen, Bäckerei, Schule und das Gästehaus Bergfrieden vervollständigen das Bild eines kleinen, lebendigen Ortes, der eng mit seiner Umgebung verwoben ist.


  • Sternstrand (Kreis Aglitz – Insula)

    Sternstrand (Kreis Aglitz – Insula)

    Sternstrand liegt an der Nordküste Insulas, wo weißer Sand und leuchtender Sanddorn das Bild prägen. Das Dorf mit 128 Einwohnern lebt im Rhythmus des Meeres: Morgens ziehen Fischer ihre Boote an Land, tagsüber füllt sich der Strand mit Spaziergängern, abends erklingen in der Strandhalle Tanzmelodien. Zwischen Dünen und Wäldern gedeihen Sanddornbüsche, deren Früchte die Genossenschaft „Sanddorn-Studio“ zu Marmelade und Likör verarbeitet. Die kleine Kirche, das Institut für Ökologie und Evolutionsbiologie und der Skatepark verleihen dem Ort Charakter. Sternstrand ist ein stilles, sonnendurchflutetes Dorf, das seine Gäste mit Wärme empfängt.

  • Sonnenblick (Kreis Aglitz – Insula)

    Sonnenblick (Kreis Aglitz – Insula)

    Sonnenblick liegt auf dem Nordhang des Insulagebirges, nur wenige Kilometer vom Mare Internum entfernt. Das kleine Dorf mit rund hundert Einwohnern lebt von Kräutern und Schafen: In der Sonnenblicker Destillerie entstehen aromatische Öle und Essige, während die Käserei Sternenkäse den berühmten Bergkäse herstellt. Landwirt Sefu Kamau bewirtschaftet alte Terrassenfelder, Architektin Friederike Sommer restauriert historische Höfe, und im Gasthaus Zum Hohen Kräuterkamm genießen Gäste regionale Spezialitäten. Die Kapelle Stella Aurora überragt das Dorf – ein stiller Ort, an dem sich Geschichte, Handwerk und Natur harmonisch verbinden.

  • Nele Heitmann (*1984), Schmiedin

    Nele Heitmann (*1984), Schmiedin

    Nele Heitmann, geboren 1984 in Dermbach, führt die Schmiede „Am Geraer Weg“ mit ruhiger Präzision und Leidenschaft für Metall. Sie lernte das Handwerk von ihrem Vater und übernahm später die Werkstatt, die sie mit zwei Gesellen betreibt. Ihr Tag beginnt früh mit dem ersten Feuer und endet oft mit Gesprächen bei Radler vor Rike Langenaus Dorfladen. Nele liebt ehrliche Arbeit, Motorräder und alte Werkzeuge, die Geschichten tragen. Sie ist eine Frau, die zwischen Feuer und Freundschaft lebt, konzentriert, bodenständig und mit einem Blick, der mehr sagt als viele Worte.

  • Rike Langenau (*1987), Betreiberin eines Dorfladens

    Rike Langenau (*1987), Betreiberin eines Dorfladens

    Rike Langenau, geboren 1987 in Seestadt Nord, führt den Dorfladen „Langenau & Mehr“ in Vielitz mit ruhiger Energie und genauer Aufmerksamkeit. Nach ihrer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau übernahm sie den Laden, um ihn vor der Schließung zu bewahren. Ihr Tag beginnt früh mit Brotlieferungen und endet oft mit Gesprächen auf Getränkekisten vor der Tür. Sie kennt ihre Kundschaft persönlich, hört zu, hilft, organisiert und schafft einen Ort, an dem Arbeit und Gemeinschaft ineinanderfließen. Mit ihrer Freundin Nele Heitmann teilt sie Abende bei Radler und Dorfgeschichten – ein Leben aus kleinen, echten Momenten.

  • Steinfeld (Kreis Aglitz – Insula)

    Steinfeld (Kreis Aglitz – Insula)

    Steinfeld liegt auf 250 Metern am Nordabhang des Insulagebirges. Der steinige Boden erschwert den Ackerbau, begünstigt aber die Ziegenzucht, aus deren Milch der würzige „Steinfelder Felsenschimmel“ entsteht. Die Kirche St. Laurentius und der Dorfkrug zur alten Linde mit Pension prägen das Ortsbild. Wirtin Greta Voss serviert gegrillte Antipasti. Die Journalistin Kaito Morimoto lebt im Ort. Ein alter Obstgarten und ein Tennisplatz, betrieben vom örtlichen Verein, ergänzen das Angebot. Die Gemeinde ist klein, aber lebendig.