Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

  • Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda

    Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda

    Das Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda ist ein traditionsreicher Familienbetrieb, dessen Geschichte bis 1834 zurückreicht. In vierter Generation führen Silas und Leena Prochnow das Haus mit handgefertigten Möbeln, regionaler Küche und dem charakteristischen Drosenbier. Die Atmosphäre ist warm und gemeinschaftlich: Pfarrerin, Chor und Laienspielgruppe gehören ebenso zum Alltag wie die Esel im Hof, die Kinder füttern. Das Gasthaus verbindet Handwerk, Heimat und Geselligkeit zu einem lebendigen Mittelpunkt des Dorfes, an dem Geschichte und Gegenwart in jedem Detail spürbar bleiben.

  • Landkreis Kohlatal (Kohlonia)

    Landkreis Kohlatal (Kohlonia)

    Der dünn besiedelte Landkreis Kohlatal im Norden Kohlonias umfasst das langgestreckte Tal der Kohla zwischen der Hauptstadt Kohla und der alten Bergbaustadt Kohlaschleuße. Landschaftlich prägen trockene Hügel im Westen und die weite Kohla-Steppe im Osten das Gebiet, das nach Norden in die lebensfeindliche Kohlwüste übergeht. Verkehrsadern wie die B301 und die Kohlatalbahn verbinden die Orte. Zentrum ist die Kreisstadt Nordort mit Verwaltung, Schule und historischen Gebäuden. Weitere prägende Orte sind Kohlfähre, Viellam, Südort, Herbstplatz und Winterburg. Naturgebiete wie der Trollskog und technische Bauwerke wie der Kohlwüsten-Randkanal ergänzen das Bild eines rauen, geschichtsträchtigen Kreises.

  • Winterburg (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Winterburg (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Winterburg ist ein kleines Haufendorf mit 125 Einwohnern in der kohlonischen Steppe, entstanden mit dem Bau der Northern Desert Railway. Der Name stammt von der nahen Burgruine, einem kuriosen Wohnturm von 1688, der nur im Winter zur Jagd auf Steppenhühner bewohnt war. Die schlichte St.-Hedwigs-Kapelle erbauten Eisenbahnarbeiter aus Nudelland, während die Schäferei Kolbenheyer seit 1887 hochwertige Merinowolle produziert. Ein historischer Kilometerstein an der Grenze zur Kohlwüste mahnt: „Bis hierher und nicht weiter – wer weitergeht, trägt sein Wasser selbst.“ Winterburg bietet Stille, Weite und einen unvergleichlichen Sternenhimmel.


  • Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Herbstplatz, ein Dorf mit 215 Einwohnern, liegt am Übergang vom fruchtbaren Kohla‑Tal zur offenen Steppe. Sein Ursprung als Rastplatz herbstlicher Karawanen spiegelt sich noch heute in der geraden Struktur des Straßendorfes entlang der B30. Mit dem Bau der Northern Desert Railway gewann der Ort an Bedeutung; der kleine Bahnhof verbindet ihn bis heute zuverlässig mit Kohla und Nudeltopf. Prägend für das Ortsbild ist die St.-Matthias-Kirche von 1902, ein roter Backsteinbau, der in der flachen Landschaft wie ein Orientierungspunkt wirkt. Der Herbstkanal und der parallel verlaufende Kohlwüsten‑Randkanal formen die landwirtschaftliche Nutzung rund um das Dorf. Am östlichen Rand produziert die Kohlonia‑Konserve…

  • Südort (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Südort (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Südort ist mit 58 Einwohnern die kleinste Ortschaft des Landkreises Kohlatal. Der Weiler aus neun Höfen liegt auf 72 Metern Höhe am östlichen Ufer der Kohla, direkt an der B301. Herzstück des Ortes ist die Kreuzung, an der das Gasthaus „Zum Auenwald“ von 1802 steht – ein weiß getünchtes Fachwerkhaus, in dem Wirtin Almut Lohberg ein eigenes Schwarzbier nach Familienrezept ausschenkt. Die nahe Kapelle St. Koloman von 1784 wurde von Bauern aus Bruchstein errichtet. Technisches Denkmal ist das gemauerte Stauschütz von 1873 am Kanal B, das noch heute von Hand betrieben wird und bewässertes Gartenland von der Kohlsteppe trennt.

  • Viellam (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Viellam (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Viellam, ein 121-Seelen-Dorf im Kohlatal, liegt idyllisch beiderseits der Kohla und ist geprägt von seiner Geschichte als Rastplatz der Kohltransporteure. Die barocke St.-Barbara-Kirche von 1756 mit ihrem geschnitzten Altar dominiert das Ortsbild. Gegenüber lädt die ehemalige Kornmühle als Heimatmuseum zur Besichtigung ein. Nördlich thront die Burgruine Stollenfels, während die traditionsreiche Seilerei Falkenhagen noch heute produziert. Ein landschaftliches Kuriosum ist der hier beginnende Nudelbach-Kohla-Kanal. Der Gasthof „Zur Kornmühle“ bietet Einkehr, und einmal jährlich belebt das Barbara-Fest den stillen, geschichtsträchtigen Ort.

  • Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ (Artern)

    Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ (Artern)

    Das Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ liegt nördlich von Artern in einer bewaldeten Talsenke, erreichbar über den Ingmarshofer Weg. Zwischen Fichten und weißen Halden erhebt sich ein genieteter Förderturm über flache Betonbauten der Aufbereitung. Der feine, helle Staub, der sich auf Pflanzen und Wegen absetzt, stammt vom abgebauten Schwerspat – Bariumsulfat von außergewöhnlicher Reinheit und Dichte. Seit über hundert Jahren wird das Mineral hier gewonnen, einst entdeckt von Geologen Viktor Weiß. Heute prägt das Bergwerk die Landschaft ebenso wie die Geschichte der Region, in der Technik und Natur eine stille Verbindung eingehen.

  • Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Das idyllische Dorf Kohlfähre im Kohlatal (Kohlonia) besticht durch seine gelungene Mischung aus lebendiger Geschichte und ländlicher Wirtschaft. Einst nach einer historischen Fährverbindung benannt, erstreckt sich der beschauliche, gut per Bahn erreichbare 315-Einwohner-Ort heute malerisch an beiden Ufern der Kohla. Zu den markanten kulturellen Sehenswürdigkeiten zählen die neugotische St.-Jakobus-Kirche von 1873 und das geschichtsträchtige Gutshaus der Familie Wriesnitz. Als wirtschaftliches Zentrum des südlichen Kreises beheimatet Kohlfähre die regionale Genossenschaftsbank, die große Gärtnerei Löwenhaupt sowie eine beliebte Schafskäserei. Der historische Gasthof „Zur Alten Fähre“ lädt gemütlich zur Einkehr ein, während das mystische Naturschutzgebiet Trollskog Wanderer begeistert.