Landauri ist eine Inselwelt von etwa 650 km Breite und 450 km Höhe mit einer ringförmigen Hauptlandmasse um das Mare Internum. Wälder, Gebirge, Wüsten, Ebenen und Flüsse prägen die Vielfalt – darauf haben sich 37 Länder und der Hauptdistrikt Storcha entwickelt. Die Geschichte Landauris war geprägt von alten Herrschaften, Wikingerkriegen, der Storcha-Monarchie und Bürgerkriegen, die 1927 endeten. Daraus entstand eine bewusst dezentrale Gesellschaft: Gemeinden entscheiden selbst, Landkreise koordinieren, Länder geben kulturelle Rahmen vor, Storcha ist historisches Gedächtnis, nicht Regierungssitz. Drei Prinzipien tragen Landauri: Dezentralisation, No-Private-Property (Besitz nur bei aktiver Nutzung) und Gewaltlosigkeit. Wirtschaft basiert auf Handwerk, Genossenschaften und kleinen Betrieben, Geld dient dem Austausch, eine Grundsicherung ermöglicht Tätigkeiten nach Interesse. Waffen sind tabu, es gibt kein Militär, kein Gewaltmonopol. Konflikte werden durch Gespräche, Vermittlung oder sportlich gelöst – oder ausgehalten. Landauri ist nicht perfekt, aber aus Fehlern wird gelernt, und man genießt das Leben so gut es geht.
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Dona (Kreis Aglitz – Insula)
Dona liegt am Nordhang des Insulagebirges und verbindet bäuerliche Tradition mit moderner Innovation. Die neuromanische Sankt-Elisabeth-Kirche aus dem Jahr 1895 prägt das Ortsbild. Der Donaer Milchhof produziert mit Produktmanagerin Avery Clarke den bekannten Weide- und Schmelzkäse. Am westlichen Ortsrand forscht WindFlow Dynamics KG an Windenergie, während das Institut für Bioinformatik unter Biologin Odhrán Byrne die lokalen Weidepflanzen untersucht. Das Café Am Kieselpfad und die Weinbar Traubengold laden zum Verweilen ein. Die I-4 und I-9 verbinden das Dorf mit Felsenfeld, Hama, Ishkar und Wieso.
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Ishkar (Kreis Aglitz – Insula)
Ishkar, das größte Binnendorf des Landkreises Aglitz, liegt am Nordhang des Insulagebirges und verbindet bäuerliche Tradition mit moderner Forschung und Industrie. Die klassizistische Dorfkirche mit ihrer Orgel von 1820 prägt das Ortsbild, während der Industriebetrieb Stahlquarz Komponenten und das Institut für Sprachwissenschaft und Kommunikation neue Impulse setzen. Rund um das Dorf ziehen sich Weinberge, deren Heurigen-Stuben regionale Spezialitäten anbieten. Kultur findet sich in der Galerie von Leila Osman und im Mitternachtsrausch Club. Menschen wie Ingenieur Rohan Mehta und Restauratorin Farida Rahmani prägen das lebendige Miteinander dieses vielseitigen Dorfes.
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Johann Winkler (*1988), Tätowierer
Johann Winkler, Tätowierer aus Meisa, verwandelt die Geschichten des Sturmlandes in kunstvolle Hautbilder. In seinem Studio Tinte & Tradition verbindet er traditionelle Motive des Sturmgebirges mit modernen grafischen Elementen. Seine Arbeit ist geprägt von seiner Herkunft aus Belborn, den Legenden des Åskog-Waldes und der handwerklichen Präzision, die er von seinem Großvater lernte. Johann gilt als Chronist der Region: Menschen aus dem ganzen Sturmland kommen zu ihm, um ein Stück Identität zu tragen. Meisa, seine Wahlheimat, inspiriert ihn täglich und wird zum Mittelpunkt seiner künstlerischen Erzählungen.
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Strand (Gemeinde Medra – Kreis Aglitz – Insula)
„Strand“, sechs Kilometer östlich von Medra, ist eine winzige Siedlung mit elf Einwohnern und einem Dutzend Fischerhütten direkt am Mare Internum. Der feinsandige Strand ist von Kiefern des Nördlichen Küstenwalds gesäumt. Der Bedarfshalt der Vierstrandbahn macht den Ort erreichbar. Der „Strand-Imbiss zur Boje“ versorgt Gäste mit geräuchertem Fisch. Drei Hütten werden als einfache Gästezimmer vermietet. Hinter dem Küstenwald erhebt sich das Insulagebirge mit Weiden und Obstwiesen. Im Sommer wird der Strand zum beliebten Ausflugsziel für Ruhesuchende und Familien aus der Region.
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Medra (Kreis Aglitz – Insula)
Medra, ein Fischerdorf an Insulas Nordküste mit 303 Einwohnern, ist bekannt für seine Räucherei, in der Makrele und Klippenfisch über Buchenholz kalt geräuchert werden. Südlich des Ortes liegen Weinberge mit dem saisonalen „Weingarten am Nordhang“. Die Dorfkirche lädt freitags zu Strandfeiern mit Brot, Fisch und Wein ein. Sehenswert sind das Restaurant Mare di Sera, der Bahnhof mit Modelleisenbahnanlage und das überraschende Institut für Künstliche Intelligenz. Handwerk und Fischerei prägen den Ort, dessen stündliche Bahnverbindung ihn mit Aglitz und der Hauptstadt verbindet.
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Apos (Kreis Aglitz – Insula)
Apos ist ein kleines Küstendorf im Norden Insulas mit 187 Einwohnern. Berühmt ist der Ort für seine Treibholzverarbeitung – in mehreren Werkstätten entstehen Lampen, Schmuck und Spielzeug aus angeschwemmtem Holz. Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert beeindruckt mit einem Dachstuhl aus einem einzigen 20 Meter langen Eichenstamm. Der feinsandige Strand lädt zum Baden und Sammeln ein. Zu den Orten des Dorflebens zählen das Café Glanzstück, das Sternenregen Hotel, die Arztpraxis von Dr. Clara Vinter und die Bootswerkstatt Holzsegel. Die Vierstrandbahn verbindet Apos stündlich mit Aglitz und der Hauptstadt Insula.
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Helios (Kreis Aglitz – Insula)
Helios ist ein 217-Seelen-Dorf am Nordhang des Insulagebirges und Zentrum des Obstanbaus. Die „Helioser Mostkelterei“ produziert den süßen Apfelwein „Sonnentropfen“. Gärtnerin Chloé Martin pflegt die „Bunte Blätter Gärtnerei“, während Kirche St. Laurentius und die Kneipe „Alte Mostpresse“ das Dorfleben prägen. Bauingenieur Lukas Reinhardt renoviert die Bewässerungskanäle. Das Dorf ist über B37 und I-7 gut erreichbar und bietet Ruhe, Obstgärten und Gastfreundschaft.
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Felsenfeld (Kreis Aglitz – Insula)
Felsenfeld liegt am Nordhang des Insulagebirges und lebt von seinen Dinkel‑ und Buchweizenfeldern, die seit Generationen die Landschaft prägen. Mittelpunkt des Dorfes ist der lebhafte Handwerkermarkt, flankiert von der Dorfkirche St. Marena und der historischen Felsenfelder Mühle, die zugleich Restaurant und Wahrzeichen ist. Die Kneipe „Zur Hanglaterne“ und das Reisebüro „Insula Wege“ prägen das soziale Leben, ebenso wie die Psychologin Léa Fontaine, die im oberen Dorf praktiziert. Dorfladen, Bäckerei, Schule und das Gästehaus Bergfrieden vervollständigen das Bild eines kleinen, lebendigen Ortes, der eng mit seiner Umgebung verwoben ist.

