Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
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St. Rochus in Altenroda
Die Kirche St. Rochus in Altenroda (Kirchberg 1) steht bewusst erhöht über dem Kleinen Teichfluss. Der Bau wirkt durch klare Proportionen, helles Seitenlicht und einen robusten Westturm; am Portal dokumentieren Kerben und Jahreszahlen alte Hochwasserstände. Inhaltlich verbindet die Gemeinde Glauben mit Talalltag: Pfarrerin Svea Martensen hält kompakte Gottesdienste und Andachten, Kantorin Nele Fichtner arbeitet mit kleiner Orgel und Gästen aus dem Ort, Küster Henrik Marnitz koordiniert Betrieb und Pflege. Lesungen, Vorträge und die Jugendgruppe „Flussknoten“ nutzen Kirche und Gemeindehaus. Bachufer-Tage und Hangbepflanzungen gehören zur Schöpfungspflege.
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Bergkirche St. Hildegard in Oberburg
Die Bergkirche St. Hildegard in Oberburg steht am Nordhang des Grenzburger Höhenzuges und prägt mit ihrem Turm das Ortsbild. Seit dem 19. Jahrhundert ist sie der heiligen Hildegard von Bingen gewidmet und verbindet geistliches Leben mit regionaler Geschichte. Das Gebäude entstand in mehreren Bauphasen, wurde mehrfach restauriert und beherbergt heute eine Orgel mit 28 Registern. Pfarrer Johann Schmidt, Kantorin Maria Lehmann und zahlreiche Ehrenamtliche gestalten ein aktives Gemeindeleben mit Lesungen, Jugendtreffen der Gruppe „AufWind“ sowie Umwelt- und Streuobstprojekten. Die Kirche ist Gottesdienstort, Kulturraum und Treffpunkt für Menschen aus Oberburg und dem Landkreis Grenzburg.
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Huhndorf (Kreis Drosen – Zentravia)
Huhndorf (364 Einwohner, 87 m) liegt in der Zento-Ebene östlich von Zentobrücke am Rand des Drosener Rückens. Das Dorf lebt von Ackerbau, Obstgärten und zwei Betrieben: Anika Webers „Glückliche Gärten“ zieht Jungpflanzen und Kräuter vor, Franziska Grubers FarmGear Agrargeräte passt Maschinen an die Felder der Region an. Mittelpunkt ist die alte Eierwaage am Hofweg 2, wo heute der Wochenverkauf stattfindet. Die kleine Kapelle St. Lucius-Feld dient als Ort für kurze Feldandachten. Dorfladen und Garage werden abends zum Stammtisch, am Ortsrand teilen sich die Bewohner einen Geräteschuppen mit Pumpen, Planen und Nottechnik; dahinter beginnt die Emberglade.
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Zentobrücke (Kreis Drosen – Zentravia)
Zentobrücke (549 Einwohner, 71 m) liegt direkt am Fluss Zento zwischen Zentro und Kornumünde. Am Brückenkopf arbeitet der Bauhof, der Pegelmarken prüft, Treibgut räumt und die Ufer befestigt. Die niedrige Kirche St. Anselm mit ihrer oft nachzustellenden Turmuhr ist zugleich Treffpunkt für Wasserwehr, Feuerwehr und Angelvereine. Ein Uferweg führt in die Zento-Aue zum „Alten Tritt“, einem früheren Anleger mit sichtbaren Steinplatten im Wasser. Kultureller Mittelpunkt ist der Tanzpalast „Nachtigall“, den im Sommer ein Flussdampfer aus Zentro anfährt. Viele Bewohner pendeln mit der Linie-109-Bahn, während Tierarzt Erik Sundberg und Architektin Océane Laurent im Dorf ihre Praxis bzw. ihr Büro führen.
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Flemmingen (Kreis Drosen – Zentravia)
Flemmingen (871 Einwohner, 299 m) liegt auf dem Drosener Rücken an der B55, mit Blick nach Gasston und Meyen. Prägend ist die Werkstraße mit Sattlerei, Metallbau und Kistenmacherei, die Transportkisten für Druckereien und Glasbetriebe im ganzen Kreis liefert. Über dem Dorf steht St. Vitalius mit ihrem niedrigen Seitenschiff, das als Vereinsraum für Imker, Wegewarte und den Chor dient, der beim Chorfest in Drosen mitwirkt. Am Ortsrand forscht das Institut für Pflanzenbiologie und Biodiversität an Wildpflanzen und Blühstreifen. Alltag und Stammtisch laufen in der Schankstube „B55-Ecke“ zusammen, während Friseurin Kirsten O’Connor und Geigerin Anna Hoffmann dem Ort eine eigene Note geben.
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Seifartsdorf (Kreis Drosen – Zentravia)
Seifartsdorf (1.742 Einwohner, 354 m) liegt auf dem Drosener Rücken am Tåkebekk, der aus dem Wolkenflüsterwald kommt und weiter ins Blumenland zieht. Entlang der Angerstraße stehen Höfe und Wohnhäuser, Mittelpunkt ist der Dorfanger mit einem flachen Backsteinbau als Gemeinschaftshaus, Feuerwehrdepot und Proberaum. Die Kirche St. Aurelian liegt etwas abseits am Kirchsteig, Pfarrer Jonas Recker betreut von hier auch Nachbargemeinden. Am Forsthof an der Waldkante werden Brennholzlose ausgegeben, Pilz- und Wildaktionen organisiert. Wichtiger Betrieb ist FlexiForm Kunststofftechnik mit Recycling-Spritzguss. Gastronomische Adresse ist der „Rückenstuben-Hof“ an der B55 mit Lamm aus Hartmannsfeld und Most aus Pölau.
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Meyen (Kreis Drosen – Zentravia)
Meyen (782 Einwohner, 368 m) liegt hoch auf dem Drosener Rücken am Nordrand des Wolkenflüsterwald. In der Ortsmitte steht der Marktstandplatz mit überdachter Waage, wo Trauben, Kartoffeln und Holz geladen und gewogen werden. Gegenüber befindet sich die Rathausstube (Hauptstraße 6), zugleich Bürgerbüro und Treffpunkt für Winzerberatung. Die Kirche St. Melethia mit hellem Bruchstein und Turm überragt den Ort; hier werden im Herbst Reben und Trauben gesegnet. Oberhalb des Dorfs wachsen Reben für den hellen Rückenwein, der in vielen Gaststätten von Drosen glasweise ausgeschenkt wird. Bahnanschluss an die Linie 112 und markierte Wege in den Wald machen Meyen zu einem praktischen…
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Casekirchen (Kreis Drosen – Zentravia)
Casekirchen (478 Einwohner, 135 m) liegt in der offenen Zento-Ebene zwischen Ausschnittdorf und Schlumpfhausen. Der kompakte Ortskern besteht aus Kirchplatz, Schulhof und Feuerwehrhaus, umgeben von wenigen Höfen, die Gemüse und Saatgut anbauen. Mittelpunkt ist die Kirche St. Severus-Feld mit einem alten Taufstein, dessen Kerben früher die Höhe der Getreidespenden markierten. Heute dienen sie als Anlass, Besucher in die Geschichte des Zehnts einzuführen. In der Dorfschänke „Zum Maßstein“ gibt es ein wechselndes Feldmenü, das die jeweilige Erntelage widerspiegelt. Beliebtes Ausflugsziel sind die Zauberbirken am Murmur River, deren helle Stämme auch bei Nebel Orientierung geben.

