Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
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Landkreis Westmünde (Kohlonia)
Der Landkreis Westmünde im Südwesten des Kohlgebirges umfasst die steile Westabdachung des Kohlgebirges mit Urwald, tiefen Schluchten und einer rauen Küste zur Sturmsee und zum Westmeer. Die 1.496 Einwohner leben in den Küstenorten Alno, Fährstedt, Saulwitz und der Kreisstadt Westmünde. Wirtschaftliche Basis sind Kabeljaufang (Stockfisch/Klippfisch) und Schafhaltung. Die Kohlbahn-Linie 12 transportiert Fisch und Wolle. Kulinarische Spezialität ist der Eintopf „Stock und Schaf“ mit Wacholderschnaps. Sehenswert sind die Wollverarbeitung in Alno, die Brauerei in Fährstedt, die Bockwurstfabrik in Westmünde und anspruchsvolle Klettersteige in die unberührte Waldwildnis.
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Vierhaus (Gemeinde Alno – Kreis Westmünde – Kohlonia)
Das Vierhaus ist eine abgelegene Siedlung aus vier Holzhäusern am Waldrand des Kohlgebirges, sieben Kilometer oberhalb von Alno. Sechzehn Menschen leben hier und betreiben den zentralen Schafschurplatz für den Landkreis Westmünde. Die Gemeinschaft ist eng und selbstversorgend, mit eigener kleiner Destille namens „Lämmerhengst“, die Wacholderschnaps brennt. Im Sommer herrscht Hochbetrieb mit Wanderarbeitern, im Winter ist die Feldstraße unpassierbar. Von hier aus bietet sich ein weiter Blick über die Suhler Meerenge bis zur Sturminsel mit den Lichtern von Chomwat.
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Linie 12 (Kohlbahn) von Kohla nach Westmünde
Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet Kohla, die barocke Hauptstadt Kohlonias, stündlich mit den Küstenorten entlang der Goldküste bis nach Westmünde. Sie erschließt Fischerdörfer wie Kleinstrand mit seinem Schonerwrack, Silberstrand mit Miesmuschelzucht und Goldstrand mit seiner Räucherei. Die Strecke führt durch das Kohlgebirge vorbei an stillen Orten wie Sosufer, wo Zugführer und Fossiliensammler Viktor Holmgren die Züge steuert, und Remberg mit seinem Panoramablick. Die Linie ist Lebensader für die kleinen Gemeinden und verbindet Geschichte, Natur und handwerkliche Tradition entlang der Sturmseeküste.
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Alno im Kohlgebirge (Kreis Westmünde – Kohlonia)
Alno ist ein kleines Dorf (102 Einwohner) am Fuße des Kohlgebirges an der Sturmsee. Der Ort lebt von der Schafwollverarbeitung in der ehemaligen Dorfschule, heute Spinnerei und Weberei. Sehenswert sind die holzverschalte Kapelle zum guten Hirten mit schiefem Dachreiter und der jährliche Wollmarkt im Spätsommer. Die Brennerei „Steinbock“ produziert Wacholder mit Rauchnote. Das Wirtshaus „Zum letzten Schaf“ ist geselliger Mittelpunkt. Zum Ort gehört das Vierhaus (16 Einwohner) als Schafschurplatz. Alno ist über die Kohlbahn und die B302 angebunden.
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Fährstedt im Kohlgebirge (Kreis Westmünde – Kohlonia)
Fährstedt liegt an der schmalen Suhler Meerenge und verdankt seine Existenz der Autofähre nach Nordfähre auf der Sturminsel. Der Ort ist bekannt für seine Küstenbrauerei, deren untergäriges „Küstenhell“ mit Meersalznote in der ganzen Region geschätzt wird. Nur wenige Schritte entfernt produziert eine Brennerei den kräftigen Wacholder „Heinrich der Seefahrer“. Die Käserei verarbeitet Schafmilch zum berühmten „Ziegenbock“. Die weiße St.-Katharinen-Kirche diente einst als Wahrzeichen für heimkehrende Fischer. Von Fährstedt aus führt ein anspruchsvoller Wanderweg ins Kohlgebirge hinauf zum Berg Zusmo.
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Saulwitz (Kreis Westmünde – Kohlonia)
Saulwitz ist das kleinste Dorf im Landkreis Westmünde mit 92 Einwohnern, wo der Saulbach ins Westmeer mündet. Im Winter bestimmt der zweitgrößte Klippfisch-Betrieb der Region mit salzigem Fischgeruch den Ort. Das Wirtshaus „Zur wilden Schlucht“ beherbergt im Keller die kleine Wacholderbrennerei „Klippfischer“, deren Produkt nur über die Theke verkauft wird. Die Bewohner leben von Fischerei und Schafhaltung auf den kargen Wiesen. Eine Kirche gibt es nicht – Taufen und Trauungen finden in Westmünde statt. Von hier aus führt ein ungesicherter, anspruchsvoller Klettersteig durch die Saulbach-Schlucht hinauf zum Gebirgskamm mit Panoramablick bis zur Sturminsel.
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Westflußmühle (Stadt Westmünde – Kreis Westmünde – Kohlonia)
Die Westflußmühle liegt fünf Kilometer flussaufwärts von Westmünde auf 374 Metern Höhe – eine verlassene Holzmühle, die nur über einen steilen Pfad erreichbar ist. Das verwitterte Mühlrad steht still, überwuchert von Moos, seit eine Flut 1847 den Betrieb lahmlegte. Heute bewohnen sieben Menschen die Mühle: ein ehemaliger Bibliothekar, eine Malerin, ein Koch, ein pensionierter Bergmann und eine junge Familie. Sie leben ohne Strom und fließendes Wasser, in völliger Abgeschiedenheit. Im Winter sind sie oft wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten. Wer den beschwerlichen Weg auf sich nimmt, findet Stille, ein atemberaubendes Panorama auf das Westmeer und die Möglichkeit, in einer der…
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Wasserwacht (Stadt Westmünde – Kreis Westmünde – Kohlonia)
Wasserwacht ist ein winziger Flecken an der Steilküste des Westmeers, nur drei Kilometer von Westmünde entfernt. Zwölf Fischerschuppen und ein provisorischer Steg bilden diesen abgeschiedenen Ort auf nur zwei Metern Höhe. Von hier laufen die Kutter direkt ins offene Meer aus. Die zwölf Bewohner leben nach den Gezeiten, reparieren ihre Netze und Boote mit alter Handwerkskunst und halten in den harten Wintern in einer einfachen Remise zusammen. Der Flecken hat keine Straßen, keinen Strom in allen Hütten und kein Handynetz – stattdessen bietet er Stille, den Geruch von Salz und Teer und einen Blick auf das unendliche Meer.

