Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
-

Teistig (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Teistig (Z-2040, 3.487 Einw.) liegt im südlichen Whisperwood, dessen Bäume angeblich Stimmen flüstern. Die Kleinstadt besticht durch ihre Glashütte für mundgeblasene Gläser, die Holzkirche aus dem 18. Jahrhundert mit Fabelwesen-Schnitzereien und das einzigartige Kino „Teistiger Lichtspiele“ mit Wald-Filmen. Per Bahn (Linie 112) oder über die Z-9/Z-10 erreichbar. Ausflüge lohnen zum Hof Aus (heiliger Honig), zur Burgruine Hohenteistig (weiter Blick) und zum Sanatorium „Whisperwood“. Übernachtung im Hotel „Zum flüsternden Baum“ oder Pension „Am Glashüttenweg“. Ein Ort der Stille und Sagen.
-

Petegut (Gemeinde Somm – Kreis Paulstedt – Zentravia)
Petegut ist ein idyllischer Gutshof auf 383 Metern Höhe am Rande des geheimnisvollen Zaubernebelhains. Mit nur neun Einwohnern gehört er zur Gemeinde Somm. Die Familie Festersen – Annelie, Gunnar und Tochter Lene – züchtet hier etwa sechzig Ziegen. Berühmt ist der Hof für seinen halbfesten Ziegenkäse „Petermännchen“, dessen einzigartiges Aroma vom nebelgetränkten Gras der Weiden kommt. Im kleinen Hofladen gibt es Käse, Joghurt und Seife. Ein unmarkierter Pfad führt zum Hexentisch. Petegut ist ein Ort stiller Magie, umgeben von Nebelwald und Ziegengeblöke.
-

Altmühlen (Gemeinde Somm – Kreis Paulstedt – Zentravia)
Altmühlen ist ein winziger Ort mit nur 14 Einwohnern, der im Wesentlichen aus einer einzigen, voll funktionsfähigen Wassermühle aus dem 17. Jahrhundert besteht. Auf 365 Metern Höhe am Rande des geheimnisvollen Zaubernebelhains gelegen, wird die Mühle seit über vierzig Jahren von Müller Klaus Behrendt und seiner Frau Gerlinde betrieben. Bauern aus der Umgebung lassen hier ihr Korn zu Mehl mahlen. Altmühlen ist keine Touristenattraktion, sondern ein stiller, meditativer Ort. Besonders in der Dämmerung, wenn Nebel aus dem Wald aufzieht, wirkt die Mühle wie ein Geisterschiff – ein Ort zum Innehalten.
-

Somm (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Somm ist ein Straßendorf im Kornutal mit 784 Einwohnern, bekannt für seine schlichte Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert. Das Dorf verbindet Tradition und Hightech: das Institut für Biomechanik und die PhotonLighting Systems AG prägen neben der Weidewirtschaft die Arbeitswelt. Die Pension „Zum Sommertal“ und die Bahnhofsgaststätte bieten einfache Gastlichkeit. Von Somm aus führt ein Wanderweg durch das Blinkitztal zum mystischen Zaubernebelhain mit dem Hexentisch-Felsen. Die Ortsteile Altmühlen (Wassermühle) und Petegut (berühmter Ziegenkäse) liegen am Waldrand. Die Kornutalbahn verbindet Somm stündlich mit der Region.
-

Paulstedt (Kreisstadt – Zentravia)
Paulstedt ist eine Kreisstadt mit 24.584 Einwohnern, gelegen auf 311 Metern Höhe in einer Lichtung des Whisperwood. Die Stadt wird von der Schwerindustrie dominiert, insbesondere der großen Eisenhütte am östlichen Stadtrand, die Erz aus dem Bergwerk „Elbenquelle“ über eine Materialseilbahn bezieht. Historisches Zentrum ist der Marktplatz mit dem Rathaus von 1689 und Fachwerkhäusern sowie die gotische Pauluskirche aus dem 14. Jahrhundert. Das Eisenmuseum in der alten Erzwäscherei dokumentiert den Verarbeitungsprozess. Touristen nutzen Paulstedt als Basis für Touren ins Zentralmassiv. Unterkünfte sind das Hotel „Zur Lichtung“ und die Pension „Am Hüttenweg“. Das Ausflugsrestaurant „Hochofen“ bietet deftige Gerichte mit Blick auf die…
-

Kreis Paulstedt (Zentravia)
Der Landkreis Paulstedt liegt im Nordosten Zentravias am Südhang des Zentralmassivs. Die Zentralmassivbahn durchschneidet den Kreis. Die Kreisstadt Paulstedt beherbergt eine große Eisenhütte. Im Kornutal liegen Kornuschleuße mit Töpfereien und Röxe mit einer Museumsbahn. Der Whisperwood beheimatet Teistig mit Glashütte und Varna mit Holzspielzeugproduktion. Im Zentralmassiv finden sich Bergwerke in Paulbach (Eisen) und Krumdorf (Silber). Burgen wie Kornuschanze und Alt-Krumdorf sind sehenswert. Touristische Zentren sind Gebirgshof mit Wellnesshotel und Bundorf als Ausgangspunkt für Bergtouren. Holzkirchen, Sanatorien und Ausflugsrestaurants prägen die Region.
-

Kreis Ferkelau (Zentravia)
Der Landkreis Ferkelau liegt im nordwestlichen Teil Zentravias, eingebettet in die Täler des oberen Zento. Die 30×40 km große Region wird vom Zentralmassiv begrenzt. Die Kreisstadt Ferkelau am schiffbaren Fluss verbindet traditionelle Holzarchitektur mit modernen Bauten. Der Kreis umfasst malerische Dörfer wie Ferkeltal, Patz, Lauscha, Horchau, Zunig und Petra. Bekannt ist das abgeriegelte Forschungsareal „Queck Research Area“. Der Queckberg markiert das Dreiländereck zu Seeland und Nudelland. Wanderwege, regionale Küche, Handwerk (Möbel, Instrumentenbau) und Wellnessangebote prägen den naturverbundenen, ruhigen Landkreis, der über Autobahnen und Bahnlinien gut erschlossen ist.
-

Petra (Kreis Ferkelau – Zentravia)
Petra, ein Dorf mit 1.257 Einwohnern am Rand des Zentralmassivs, ist bekannt für seine Tradition im Musikinstrumentenbau. Die Werkstatt „Petra Klangholz“ stellt begehrte Streichinstrumente her, während eine Tischlerei seit den 1920er Jahren Kirchenbänke fertigt. Die Kirche St. Liora thront auf einem Felsvorsprung mit Talblick. Die alte Poststation an der B51 dient heute als Museum. Wanderwege führen in die umliegenden Wälder, das Wellnesshotel bietet Bäder mit Harzessenzen. Im Restaurant „Der Waldtisch“ gibt es Pilze, Wild und Kräuter – überraschend dazu ein Mangolassi. Die Zentralmassivbahn verbindet Petra stündlich mit der Region.

