Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
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Fischerhütten (Gemeinde Anbucht – Kreis Stegstedt – Insula)
Fischerhütten, ein winziges Fischerdorf auf der Stegstedter Halbinsel (elf Einwohner), besteht aus wenigen, über hundert Jahre alten Reetdachhäusern um einen kleinen Hafen. Es gibt keine Geschäfte oder Gaststätten, nur einen Kiosk von Inga Klaasen. Der Ort ist ein Paradies für Wanderer, die den Küstenweg erkunden oder den nahen Stegstedter Rücken besteigen. Die Bewohner leben von der Küstenfischerei; Sven Lidenbrock und andere versorgen die umliegende Gastronomie mit den frischesten Fängen. Wer Ruhe sucht, findet sie hier – zwischen endlosem Horizont, salziger Brise und zeitloser Einfachheit.
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Westfähre (Kreis Stegstedt – Insula)
Westfähre ist die größte Gemeinde der Halbinsel Insula mit 3.415 Einwohnern. Der Ort lebt vom Fährverkehr nach Spitzkap (Ackerland), vom Strandtourismus entlang der zweikilometerlangen Promenade und von der Fischerei. Zwei Fischfabriken sowie Handwerksbetriebe für Sanddornöl und Hanftaschen prägen die Wirtschaft. Die Altstadt mit der St.-Nikolai-Kirche, dem Rathaus und kleinen Läden lädt zum Bummeln ein. Eine Kuriosität ist die ausgemusterte Autofähre, die Torben Matthiesen 2004 an Land holte, mit Rädern versah und als Bushaltestelle aufstellte – heute ein beliebtes Fotomotiv.
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Anbucht (Kreis Stegstedt – Insula)
Anbucht ist ein beschauliches Küstendorf mit 748 Einwohnern an der Stegstedter Bucht. Die mittelalterliche Wehrkirche aus dem 13. Jahrhundert beherbergt ein Heimatmuseum. Wirtschaftlich prägend sind die Sanddornverarbeitung der Genossenschaft „Sanddornwerk Anbucht“ mit Hofladen, eine traditionelle Seilerei sowie ein Fischverarbeitungsbetrieb. Der Insula-Express verbindet den Ort stündlich mit der Hauptstadt. Das „Gasthaus zum Anker“ bietet Übernachtungen. Von hier aus führt eine Lehmstraße durch den Hushwood nach Westfähre. Anbucht besticht durch seinen stillen Charme, die Mischung aus Geschichte, Handwerk und nordischer Küstenromantik – noch ein Ort zum Durchatmen.
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Stegstedt (Kreisstadt – Insula)
Stegstedt, Kreisstadt mit 2.147 Einwohnern an der gleichnamigen Bucht, besticht durch kleinstädtische Besinnlichkeit und historische Tiefe. Der Ortsname erinnert an Häuptling Radulf Stegstedt, der um 1100 scheiterte. Wahrzeichen ist die spätgotische St.-Ambrosius-Kirche. Eine Flotte von rund einem Dutzend Fischkutter versorgt lokale Gaststätten und zwei Verarbeitungsbetriebe. Der Insula-Express macht Stegstedt zum Verkehrsknotenpunkt mit stündlichen Regionalzügen nach Insula und Butha sowie Fährbus nach Westfähre. Gut erhaltene Kaufmannshäuser säumen die Hauptstraße. Übernachten kann man im Hotel „Zur alten Schmiede“. Ein Ort zum Durchatmen.
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Landkreis Kohlaschleuße (Kohlonia)
Der Landkreis Kohlaschleuße in Kohlonia, dünn besiedelt mit 6.467 Einwohnern, umfasst das südöstliche Kohlgebirge und sein kontrastreiches Vorland. Die Kreisstadt Kohlaschleuße, einst eine Bergbaustadt mit über 20.000 Einwohnern, ist heute eine Mischung aus Lost-Places-Tourismus, aktiver Grube und musealer Kohlebahn. Das obere Kohla-Tal bietet stillgelegte Zechen wie Kolaquell mit Besucherbergwerk und Zusma mit Brikettfabrik. Die windige Sturmseeküste lockt mit dem Fischerdorf Remberg und dem lebhaften Strandstedt, das Hafenromantik mit Meeresforschung und einem Bergleute-Sanatorium verbindet. Der Norden ist das nordkohlianische Gurkenland, bewässert durch ein Kanalsystem, wo Dörfer wie Feltal und Nassau an der Grenze zur Steppe liegen. Die Region vereint Bergbaugeschichte, Landwirtschaft…
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Steinfeld (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)
Steinfeld, 721 Meter hoch am Waldrand nördlich von Felquell, ist das Dorf der Imker. 29 Einwohner produzieren den berühmten „Felqueller Waldhonig“ mit Noten von Tanne und Heidelbeere. Hannah und Rolf Vogler wandern mit ihren Bienenvölkern durch das Kohlgebirge. Josefine Riemenschneider betreibt den kleinen Dorfladen „Lädchen am Anger“. Die hölzerne „Honigkapelle“ lädt zu drei Gottesdiensten im Jahr ein. Bildhauerin Henriette Klinger arbeitet im „Haus am Waldrand“. Von hier führen Wege nach Felquell, Felhütte und Boxahüttel.
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Felhütte (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)
Felhütte, 851 Meter hoch gelegen, ist ein Weiler mit fünf Einwohnern oberhalb von Felquell. Die Therapeutin Sofia Lindqvist bietet hier ganzheitliche Therapien im Wald an. Marlene Kampmanns „Felstüberl“ bewirtet Gäste mit Wildgerichten, lokalem Bier und erlesenem Wein – ohne fließend Wasser, dafür mit Bach und harzduftenden Pritschen. Von hier führt der Aufstieg auf den Felberg (1.261 m) mit Blick bis zum Nordmeer. Wanderwege führen 15 km nach Kolaquell mit seiner berühmten Bahnhofsgaststätte oder 9 km nach Boxahüttel.
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Felquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)
Felquell, mit 79 Einwohnern auf 781 Metern Höhe, ist ein kleiner Ort im Kohlgebirge. Die Fachwerkkirche von 1741, die Sägerei und die Käserei mit ihrem berühmten Bergkäse prägen das Dorf. Zu Felquell gehören die Weiler Felhütte, eine einfache Wanderunterkunft, und Steinfeld, bekannt für seinen Waldhonig. Von Felhütte aus führen Wege auf den Felberg mit Blick bis zum Nordmeer. Die Pharmakologin Leonie Schmidt sucht hier seltene Heilpflanzen wie den Silbernen Felspor. Ein Ort der Stille und Ursprünglichkeit.

