Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
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Zentravia
Das Dekanat von Zentravia war eine einflussreiche religiöse Macht mit prächtigen Kirchen und Klöstern in der Hauptstadt südöstlich des Grenzsees. Im 9. und 10. Jahrhundert flohen Flüchtlinge von hier und gründeten das Despotat Storcha. Zentravia wurde später eine Provinz des Königreichs Storha, das sich bis ins Blumenland erstreckte. Bürgerkriege führten zur Dezentralisierung, und heute ist Zentro die Hauptstadt mit verschiedenen Landkreisen.
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Nudeltopf (Gemeinde Bundorf – Kreis Paulstedt – Zentravia)
Der Nudeltopf (1.343 m) markiert die Grenze zwischen Zentravia und dem Nudelland, dessen Hauptstadt nach dem Berg benannt ist. Von dort aus ist er jedoch unerreichbar – der Nordhang fällt als senkrechte Felswand ab. Der Aufstieg gelingt nur von Zentravia aus: Eine Schotterpiste führt von der B5 hinauf, gesperrt für den öffentlichen Verkehr. Einzig Hüttenwirt Jost Bergmann darf sie wöchentlich mit seinem Geländewagen befahren, um Vorräte zur Gipfelhütte zu bringen. Alle anderen müssen die anderthalbstündige Wanderung auf sich nehmen. Oben belohnen ein spektakulärer Rundblick, deftige Gulaschsuppe, starker Kaffee und ein Grenzstein, der zwei Welten trennt.
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Linie 112 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) – Von Kreuzberg über den Drosener Rücken ins Zentralmassiv
Die Linie 112 der Bierona-Zentravia-Ferrovia verbindet stündlich die Küste mit dem Gebirge. Los geht es in Kreuzberg am Mare Internum, wo Hafen, Brauerei und Markt das Bild prägen. Über Wisnitz mit seiner Schlossbrauerei und Krisdorf, wo Schafzucht und Steinbruch den Rhythmus bestimmen, führt die Fahrt nach Drosen, dem Knotenpunkt mit Zollhof und Druckereien. Weiter geht es über Fuka, Meyen und das technologieoffene Gasston hinauf ins Zentralmassiv. In Paulstedt ragen die Hochöfen der Eisenhütte auf, bevor die Strecke durch das Bunbachtal nach Neusomm, Trentschin mit seiner Burg und schließlich Bundorf führt – eine Reise vom Meeresspiegel bis auf fast 700 Meter…
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Bundorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Bundorf ist mit 876 Einwohnern auf 803 Metern das höchstgelegene Dorf im zentravischen Kreis Paulstedt. Der Ort überrascht mit einem Kuriosum: Ein in den 1950er Jahren begonnener Eisenbahntunnel ins Tremoland endet nach 300 Metern im Fels, doch die Linie 112 hält noch heute. Die spätgotische Kirche beeindruckt mit einem filigranen Netzgewölbe, oberhalb thront die Burgruine Bundeck. Im Gasthaus „Zur Post“ von 1689 serviert Wirtin Elara Bundt deftige Bergküche, eine Kristallmanufaktur fertigt Schmuck aus Bergkristall. Ein Skilift und die Lage als Ausgangspunkt für Touren auf den Nudeltopf (1.343 m) machen Bundorf zum Geheimtipp für Wanderer und Wintersportler, die Beschaulichkeit der Höhenluft…
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Trentschin (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Trentschin ist mit 1.597 Einwohnern das größte Dorf im oberen Bunbachtal und liegt auf 698 Metern Höhe im Zentralmassiv Zentravias, wo der tosende Schattenbach in den Bunbach mündet. Der Ort beeindruckt mit seiner gotischen Kirche St. Helena, die einen wertvollen Flügelaltar der Zentroer Schule birgt, sowie der Burg Trentschin, die heute als Jugendherberge dient. Der Kletterwald in den Baumkronen und die „Bunbachterrassen“ mit ihrer Sonnenterrasse über dem Fluss locken Besucher an. Die „Trentschiner Holzwaren“ produzieren handgefertigte Küchenutensilien. Der Gasthof „Zum tanzenden Schattenbach“ braut das dunkle „Trentschiner Tosse“. Mit der Bahnlinie 112 und der Z-7 ist das Dorf gut angebunden.
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Kohla (Hauptstadt von Kohlonia)
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Kohla, 722 von Kapitän Eoban gegründet, ist die erste geschichtlich belegte Stadt der Inselwelt Landauris. Sie erlebte eine goldene Zeit als politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Seelandes. Nach der völligen Zerstörung durch Wikinger im Jahr 847 schlief die Ruinenstadt vier Jahrhunderte. Erst im 17. Jahrhundert erfolgte der Wiederaufbau als barocke Planstadt. Heute ist Kohla die Hauptstadt des unabhängigen Kohlonia. Ihre Altstadt mit dem Eobansplatz, die wiederaufgebauten historischen Stätten und die umliegenden Bezirke spiegeln eine bewegte Vergangenheit wider, die von Glanz, Zerstörung und Wiedergeburt geprägt ist.
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Neusomm (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Neusomm ist ein Straßendorf mit 784 Einwohnern auf 598 Metern Höhe im Bunbachtal des Zentravischen Zentralmassivs. Die schlichte Dorfkirche von 1800 wird von Pfarrer Samuel Vogt betreut. Am Ortsrand forscht die BioFuture Solutions KG an spezialisierten Enzymen, während Elin Andersson eine traditionelle Korbmacherei betreibt. Die Pension „Alpenblick“ von Greta Moosbrugger bietet einfache Zimmer und bodenständige Küche; sie beherbergt zudem eine Postagentur. Die Bahnlinie 112 verbindet Neusomm stündlich mit Bundorf und Kreuzberg, wobei die Strecke zwischen Paulbach und Neusomm durch zwei Tunnel führt. Die Freiwillige Feuerwehr unter Katrin Mair prägt mit dem jährlichen Dorffest das Gemeinschaftsleben.
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Paulbach (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Paulbach ist ein Bergarbeiterdorf im Bunbachtal, Landkreis Paulstedt, mit 989 Einwohnern. Das Eisenerzbergwerk „Elbenquelle“ prägt den Ort; eine Materialseilbahn transportiert das Erz zur Hütte nach Paulstedt. Die Belegschaft wohnt in kasernenartigen Gebäuden. Die moderne Sichtbetonkirche St. Barbara ist das geistliche Zentrum. In der alten Waschkaue befindet sich ein Bergbaumuseum. 14 km östlich liegt das Ausflugslokal „Zur Elbenquelle“ an einer sagenumwobenen Heilquelle. Ein Supermarkt verkauft den regionalen Bergmannschnaps. Die Bahnlinie 112 verbindet Paulbach stündlich mit Bundorf und Kreuzberg. Über die Straße Z-7 erreicht man Paulstedt und Neusomm. Jährlich wird das Barbara-Fest mit einer Lichterprozession der Kumpel gefeiert.

