Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

  • Sosufer (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Sosufer (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Sosufer, ein Küstendorf mit 197 Einwohnern im Landkreis Kohlaschleuße, liegt südlich des Kohlgebirges an der Sturmsee. Der Name rührt von den unterspülten Uferbänken her, die bei Niedrigwasser fossile Muschelbänke freigeben. Ein Heimatmuseum in der alten Dorfschule zeigt diese Funde sowie Werkzeuge der Küstenfischerei. Das Dorf lebt vom Tourismus, bietet Pensionen und den Gasthof „Seeblick“. Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet Sosufer stündlich mit Kohla und Westmünde. Auf den Steilhängen weiden Schafe und Bergziegen, während der Wanderweg ins Kohlgebirge führt. Der Ort besticht durch seine karge Küstenlandschaft und geologische Besonderheiten.

  • Strandstedt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Strandstedt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Strandstedt, ein kohloniaischer Küstenort mit 1.825 Einwohnern, liegt malerisch an der Mündung des Rauschenbachs in die Sturmsee. Einst bedeutender Kohlehafen, prägen heute historische Backstein-Speicher, die St.-Nikolaus-Kirche von 1704 und ein modernes Zentrum für Ozeanografie das Stadtbild. Besucher schätzen das kuriose Bergwerks-Sanatorium, den lebendigen „Sternenstaub“-Club und den Sandstrand für Strandsegler. Die innovative OceanWave Power GmbH erforscht hier Wellenkraft. Umgeben von den sanften Eichenhainen des Kohlgebirges und gut per Kohlbahn erreichbar, verbindet Strandstedt maritime Betriebsamkeit, wissenschaftliche Neugier und eine faszinierende Bergbaugeschichte zu einer ganz eigenen, rauen Anziehungskraft.

  • Argeno (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Argeno (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Argeno, ein Dorf mit 112 Einwohnern am Südrand des Kohlgebirges, lebt zwischen Vergangenheit und Reserve. Die 1987 stillgelegte Zeche wird als nationale Kohlereserve konserviert – ein Pförtner führt Besucher durch die versiegelten Anlagen, in denen die Stille greifbar scheint. Im Ort arbeiten eine historische Schmiede und eine Glaserwerkstatt für Touristen. Die Kneipe »Zur letzten Schicht« gegenüber dem Bahnhof ist sozialer Mittelpunkt. Gäste finden hier kein Spektakel, sondern eine dörfliche Gemeinschaft, die sich zwischen Weiden und Industrieruinen behauptet – und den Schlaf einer Zeche, die jederzeit wieder erwachen könnte.