Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
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Forstdorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Forstdorf ist eine Streusiedlung aus Förstern, Holzfällern und Waldbauern tief im Whisperwood. Die Kapelle aus unbehauenen Steinen und das Revierförsteramt prägen den Ort. Ein Museum in einer alten Scheune zeigt die Geschichte der Waldarbeit. Kulinarische Spezialität ist der geräucherte Schinken von Waldweideschweinen, besonders der von Konrad Wirtz. Die Gaststätte „Jägerheim“ von Emilia Lehmann bietet regionale Gerichte. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in der Pension „Waldesruh“ und auf einem Bauernhof. Der Ort ist über die B532 erreichbar. Forstdorf ist ideal für Ruhesuchende, die die Stille des Waldes und ehrliche Handwerkskunst schätzen.
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Kornuschleuße (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Kornuschleuße liegt im Tal des Kornu und ist bekannt für seine historische Holzschleuse aus dem 18. Jahrhundert. Die barocke Kirche St. Georg mit Zwiebelturm und die Burgruine Kornuschanze prägen das Stadtbild. Mehrere Töpfereien verarbeiten den feinen Ton der Flussaue zu Keramik und Ofenkacheln – viermal jährlich lockt der Töpfermarkt. Die Gaststätte „Alte Flößerei“ serviert Fischgerichte, während die Wellnessanlage „Badeschleuse“ zur Erholung einlädt. Der Kornu-Radweg führt am Fluss entlang. Die Stadt ist über die Kornutalbahn (BZF110) und die B53 gut erreichbar.
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Röxer Eisenbahn
Die Röxer Eisenbahn ist eine Museumsbahn im Dorf Röxe, betrieben vom gleichnamigen Verein. Die Strecke entstand 1922 als geplante Verlängerung der Linie 108, doch schon 1924 wurde das Geld knapp – gebaut wurden nur 9,5 Kilometer bis Röxe. Bis 1982 nutzte das Traktorenwerk die Gleise für Materialtransporte. 1985 gründete sich der Verein, der zunächst gelegentliche Fahrten anbot. Seit 2004 pendelt ein Dampfzug mit historischen Waggons aus den 1920er Jahren im Zwei-Stunden-Takt nach Kleebaum. Das Bahnbetriebswerk ist besichtbar und zeigt eine Sammlung verschiedener Lokomotiven. Der „Lokschuppen“ serviert Schienenschnitzel, und ein Schlafwagen dient als Jugendherberge.
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Röxe (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Röxe ist das Mekka für Eisenbahnliebhaber in Zentravia. Der „Röxer Eisenbahn e.V.“ betreibt eine Museumsbahn mit täglichen Dampfzügen auf der stillgelegten Strecke nach Kleebaum. Das Bahnbetriebswerk zeigt historische Lokomotiven. Die Dorfkirche aus den 1950er Jahren fällt durch ihren Betonglockenturm auf. Ein kleines Bergwerk fördert Kupfererz für Schmuck. Das Restaurant „Lokschuppen“ serviert Schienenschnitzel in einer ehemaligen Lokhalle. Übernachten kann man in einem umgebauten Schlafwagen. Das verfallene Traktorenwerk von 1982 ist ein beliebter „Lost Place“ für Fotografen.
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Varna (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Varna liegt im Whisperwood auf 317 m Höhe und ist bekannt für sein jährliches Holzschnitzer-Festival, bei dem Künstler Skulpturen aus Baumstämmen schaffen. Die romanische Kirche birgt ein wertvolles Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert. Der Betrieb „Varnaer Holzspielzeug“ fertigt traditionelles Spielzeug aus Ahorn- und Buchenholz. Ein Tierfreigelände zeigt wiederangesiedelte Luchse und Wildkatzen. Die Gaststätte „Zum grünen Jäger“ ist Treffpunkt für Jäger und Wanderer. Ein Campingplatz bietet einfache Übernachtungen. Varna ist über die B55 und Z-10 erreichbar, nahe gelegene Orte sind Teistig (4 km) und Paulstedt (13 km). Ein ruhiger Ort für Natur- und Handwerksliebhaber.
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Hohenteistig (Stadt Teistig – Kreis Paulstedt – Zentravia)
Hohenteistig ist ein Flecken mit 25 Einwohnern auf 554 Metern Höhe im Zaubernebelhain. Die Burgruine aus dem 11. Jahrhundert thront auf einem Bergsporn und bietet einen weiten Blick über das Blinkitztal zum Whisperwood und nach Süden auf Gasston. Wanderer erreichen die Ruine über einen steinigen Pfad. Vor Ort bewirtet Gunda Treiber in ihrer kleinen Kaffeestube, ihr Mann Raimund pflegt die Anlage. Samstags führt Ex-Förster Henning Voss Wanderungen von Teistig aus. Ein Gästezimmer bei den Treibers ermöglicht Übernachtungen mit spektakulärem Sonnenaufgang.
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Aus (Stadt Teistig – Kreis Paulstedt – Zentravia)
Aus ist ein einzelner Vierseithof im Blinkitztal südlich von Teistig (drei Kilometer). Die neun Bewohner betreiben eine Imkerei, deren Honig in der gesamten Region als heilig gilt. Das goldene Aroma des Honigs und des daraus gebrauten Met soll mit den geheimnisvollen Gesteinsformationen des Whisperwood zusammenhängen. Hofherrin Elvira Knutzen öffnet ihre Tür für Besucher und verkauft den Honig direkt in kleinen Tontöpfen. Ein stiller Ort zum Innehalten, umgeben von Wäldern und Hügeln, erreichbar über eine schmale Waldstraße ab Teistig.
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Teistig (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Teistig (Z-2040, 3.487 Einw.) liegt im südlichen Whisperwood, dessen Bäume angeblich Stimmen flüstern. Die Kleinstadt besticht durch ihre Glashütte für mundgeblasene Gläser, die Holzkirche aus dem 18. Jahrhundert mit Fabelwesen-Schnitzereien und das einzigartige Kino „Teistiger Lichtspiele“ mit Wald-Filmen. Per Bahn (Linie 112) oder über die Z-9/Z-10 erreichbar. Ausflüge lohnen zum Hof Aus (heiliger Honig), zur Burgruine Hohenteistig (weiter Blick) und zum Sanatorium „Whisperwood“. Übernachtung im Hotel „Zum flüsternden Baum“ oder Pension „Am Glashüttenweg“. Ein Ort der Stille und Sagen.

