Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

  • Opera (Kreis Komerz – Blumenland)

    Opera (Kreis Komerz – Blumenland)

    Opera, ein Küstendorf mit 2.548 Einwohnern, liegt eingebettet zwischen Küstenwald und Sanddünen. Die Holzkirche St. Peter und das Fischerhausmuseum „Alte Lände“ zeugen von der reichen Geschichte. Der Sandstrand und das Hotel „Seeblick“ locken Gäste. 2021 drehte Regisseurin Maxime Robert hier ihren Film „Verloren am Strand“. Das Dorf vereint Tradition mit Hightech: Die CleanAir Technologies KG und ein Ableger des Instituts für Energietechnik prägen das moderne Leben. Das kleine Kino mit zwei Säalen ist kultureller Mittelpunkt, während die Gastfreundschaft und das Fischerstechen den besonderen Charme des Ortes ausmachen.

  • Greifenfels (Kreis Komerz – Blumenland)

    Greifenfels (Kreis Komerz – Blumenland)

    Greifenfels ist ein stilles Dorf in der Blumenthal-Ebene, wo sich die B4 und B64 kreuzen. Die 112 Einwohner bewirtschaften gemeinsam ein Gewächshaus, betreiben die ZeroWaste Management KG und erhalten eine Autowerkstatt. Das kuriose Dorfmuseum sammelt Alltagsgegenstände wie Streichhölzer und Büroklammern. Die Köchin Zhen Liu verwöhnt Gäste und Einheimische jeden Donnerstag mit ihrer asiatisch-blumenländischen Fusion-Küche. Übernachten kann man in der Pension „Zum blühenden Garten“. Eine Kirche gibt es nicht, dafür aber eine lebendige Gemeinschaft, die Nachhaltigkeit, Handwerk und Geselligkeit verbindet – ein Ort, der fernab großer Städte seinen eigenen, besonderen Charme entwickelt hat.

  • Wittstock (Kreis Komerz – Blumenland)

    Wittstock (Kreis Komerz – Blumenland)

    Wittstock, zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Komerz, liegt malerisch am Fuße des Comerz-Hügels. Der Ort besticht durch seine Lage zwischen weiten Feldern im Süden und dem ausgedehnten Wittstocker Wald im Norden, wo die Bäche Glanzrinne und Dimholj entspringen. Die Kirche St. Maria zur Stillen Einkehr prägt das Dorfbild. Handwerksbetriebe wie „Der Tapetenwechsler“ und das „Sanddornparadies“ zeugen von lokaler Tradition, während UrbanGrow Gartenbau moderne, nachhaltige Landwirtschaft zeigt. Restaurants, das Brauhaus Felsentor und die Bar Goldene Spirale bieten kulinarische Vielfalt. Mit Bahnanschluss und guter Straßenanbindung ist Wittstock ein ruhiger, aber gut erreichbarer Ort, der die Gelassenheit des Blumenlandes verkörpert.


  • Sasnitz (Kreis Komerz – Blumenland)

    Sasnitz (Kreis Komerz – Blumenland)

    Sasnitz ist der westlichste Küstenort des Landkreises Komerz im Blumenland. Das beschauliche Dorf liegt zwischen dichtem Küstenwald und einem langen, naturbelassenen Sandstrand am Mare Internum. Die romanische Allerheiligenkirche aus dem 12. Jahrhundert prägt das Ortsbild. Technologie und Idylle verbinden sich hier: Die Lunaris Optiktechnik GmbH und das Institut für Elektrotechnik forschen nahe der Glanzrinne, während das Restaurant „Zum Holzanker“ mit seinen Fish & Chips verwöhnt. Übernachten kann man günstig in Waldhütten oder komfortabler in zwei kleinen Hotels. Der Campingplatz direkt hinter den Dünen ist bei Naturliebhabern besonders beliebt.

  • Seyde (Kreis Komerz – Blumenland)

    Seyde (Kreis Komerz – Blumenland)

    Seyde ist ein 257-Seelen-Dorf in der Blumenthal-Ebene, sieben Kilometer südlich der Kreisstadt Komerz gelegen. Das von Landwirtschaft und Handwerk geprägte Dorf beherbergt die älteste erhaltene Kornwindmühle des Kreises aus dem Jahr 1745 sowie eine traditionsreiche Streichholzfabrik in Familienbesitz. Die Glanzrinne, ein beliebtes Anglerparadies, fließt durch den südlich gelegenen Küstenwald zum Mare Internum. Der kleine Dorfladen an der B4 mit angeschlossenem Imbiss ist der zentrale Treffpunkt. Die BLB-Linie 114 verbindet Seyde stündlich mit Sasnitz und Waldfurt. Ein stiller Ort zum Durchatmen.

  • Komerz (Kreisstadt – Blumenland)

    Komerz (Kreisstadt – Blumenland)

    Komerz, die Kreisstadt im Südwesten des Blumenlandes, thront auf 131 Metern über der Glanzrinne. Die Altstadt mit der spätgotischen St. Laurentiuskirche und dem Landschloss Hohenstein, das heute als Rathaus dient, prägt das Bild. Die Stadt lebt von Handwerk und Genuss: Die Whisky-Destillerie, die Hanfmanufaktur und die Fahrradmanufaktur sind überregional bekannt. Mit zwei Bahnhöfen ist Komerz ein Verkehrsknotenpunkt. Umgeben von Feldern und dem Wittstocker Wald, bietet die Stadt eine idyllische Kulisse für Besucher, die in kleinen Gasthöfen einkehren und die regionale Küche genießen können.

  • Landkreis Stegstedt (Insula)

    Landkreis Stegstedt (Insula)

    Der Landkreis Stegstedt umfasst die Stegstedter Halbinsel und den Süden der Insel Gabelow/Sawitz. Die Kreisstadt Stegstedt besitzt eine kleine Fischereiflotte und Fischverarbeitung. Westfähre ist Zentrum des Strandtourismus mit Fährverbindung nach Spitzkap. Das Dorf Anbucht produziert Sanddorn- und Hanfprodukte. Fischerhütten ist eine winzige Siedlung. Aschwitz verbindet per Brücke mit Ritzin, der größten Stadt des Nordteils. Ritzin beherbergt die Brauerei „Gabelow Bräu“. Die Ortsteile Grenzpunkt und Bungalowsiedlung bieten ruhige Dünenlandschaften. Der Stegstedter Rücken mit seinen Wäldern durchzieht die Halbinsel.

  • Bungalowsiedlung (Gemeinde Ritzin – Kreis Stegstedt – Insula)

    Bungalowsiedlung (Gemeinde Ritzin – Kreis Stegstedt – Insula)

    Die Bungalowsiedlung an der Ostküste der Insel Gabelow/Sawitz ist ein idyllischer Ferienort, wo die Glimmeritz ins Mare Internum mündet. Hinter schützenden Dünen reihen sich Ferienhäuser aneinander, die bis zu 400 Gästen Platz bieten, während nur 25 Einwohner dauerhaft hier leben. Die Gaststätte „Zum letzten Leuchtturm“ und der Strandkiosk sind die sozialen Mittelpunkte. Kulturelle Höhepunkte sind Kammermusikkonzerte auf der „Dünenbühne“, Lesungen und FKK-Theater-Aufführungen. Ein Dünenpfad führt zur Nudistenkolonie Maustopf. Der feine Sandstrand, die umgebenden Wälder und die herzliche Gemeinschaft machen diesen Ort zu einem Rückzugsort für alle, die Ruhe und Natur suchen.