Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

  • Landkreis Goldküste (Kohlonia)

    Landkreis Goldküste (Kohlonia)

    Der Landkreis Goldküste liegt an der Sturmsee westlich des Kohla-Tals und zählt 1.375 Einwohner. Die Kreisstadt Goldstrand beherbergt Verwaltung, Schule und Hafen. An der Küste reihen sich Silberstrand mit Muschelzucht und Kleinstrand mit Fischereihafen und dem Wrack der „Albatros“. Das hügelige Hinterland mit Sommereck, Frühlingsdorf und Punktdorf ist von Weidewirtschaft, Gärten und Handwerk geprägt. Eine Burgruine, das salzige Goldküstenbier aus Frühlingsdorf und historische Kirchen prägen den Kreis. Der Küstenwald schützt die Siedlungen vor Stürmen.

  • Sommereck (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Sommereck (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Sommereck, mit 96 Einwohnern die nördlichste Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt eingebettet in weite Rinderkoppeln an der Bundesstraße 303. Das Straßendorf wird geprägt von seiner romanischen Feldsteinkirche St. Jakobus aus dem 13. Jahrhundert, der zentralen Viehtränke aus Sandstein und der traditionsreichen Fleischerei Bergmann, deren geheimnisumwobene Kohlwurst nur im Umkreis von 20 Kilometern erhältlich ist. Östlich des Ortes thront die Ruine der Burg Goldwacht, eine Grenzfeste aus dem 15. Jahrhundert mit weitem Blick über das Land. Das Gemeindehaus in der ehemaligen Dorfschule beherbergt eine Fotosammlung zur landwirtschaftlichen Geschichte der Region.

  • Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Frühlingsdorf, ein 83-Seelen-Dorf im Landkreis Goldküste Kohlonias, verdankt seinen Namen einer warmen Quelle, die den nahen Teich selbst im Winter eisfrei hält und Jahr für Jahr die ersten Krokusse der Region erblühen lässt. Im Ortskern steht die 1742 erbaute Kirche Maria Königin mit einer holzgeschnitzten Pietà aus dem 16. Jahrhundert. Eine kleine Handweberei verarbeitet Schafwolle zu farbkräftigen Teppichen. Am Ortsausgang braut das Brauhaus Goldküste seit 1803 sein charakteristisches, leicht salziges Goldküstenbier. Der angeschlossene Gasthof bietet Zimmer und regionale Küche. Frühlingsdorf ist ein stiller Rückzugsort mit intakter Handwerkstradition.


  • Punktdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Punktdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Punktdorf, mit 96 Einwohnern die südlichste Siedlung im Hinterland der Goldküste, verdankt seinen ungewöhnlichen Namen einem trigonometrischen Punkt der Landesvermessung von 1823. Der Stein markiert noch heute den von drei Ulmen beschatteten Dorfplatz. Landwirtschaft, eine historische Schmiede und eine Sattlerei prägen den Ort, dessen schlichte Kapelle St. Maria zur Wiese sonntags von Hand geläutete Glocken aus dem 18. Jahrhundert hören lässt. Südlich liegt ein stillgelegter Steinbruch, heute ein Naturschutzgebiet mit seltenen Orchideen und einer Uferschwalbenkolonie. Das Gasthaus „Zum trigonometrischen Punkt“ dient als gastronomischer und gesellschaftlicher Mittelpunkt, während Geodäsie-Studenten der TU Kohla den namensgebenden Vermessungspunkt regelmäßig für ihre Übungen aufsuchen.

  • Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Kleinstrand, mit 254 Einwohnern die zweitgrößte Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt an der Sturmseeküste Kohlonias. Der Name rührt vom hier nur 600 Meter schmalen Küstenwaldstreifen. Der Naturhafen, seit 1784 von zwei Granitmolen geschützt, ist Zentrum der örtlichen Fischerei; sieben Kutter fangen Dorsch und Flunder. Das Wrack des 1871 gestrandeten Schoners „Albatros“ ragt als Mahnmal aus dem Wasser. Besucher finden im „Gasthaus zur Meermöwe“ Unterkunft und am Hafen in „Smuttje’s Ecke“ frische Fischsemmeln. Eine Kapelle, der Dorfladen sowie die stündliche Anbindung an die Kohlbahn-Linie 12 runden das Leben in dem windumtosten Ort ab.

  • Silberstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Silberstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Silberstrand ist ein Fischerdorf mit 121 Einwohnern an der Goldküste Kohlonias, nur drei Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Der Ort lebt von der Miesmuschelzucht: Vier Familien ernten jährlich etwa 15 Tonnen Muscheln aus den felsigen Prielen der Sturmsee. Eine kleine Konservenfabrik von 1936 verarbeitet die Ernte zu Spezialitäten und legt auch Sturmseehering in Dosen mit handgemalten Etiketten ein. Am südlichen Ortsrand lockt eine grobsandige Badebucht mit klarem, selten über 16 Grad warmem Wasser. Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet den Ort mit Kohla und Westmünde, während die K303 eine Straßenanbindung ins Hinterland bietet.

  • Nova (Hauptstadt des Blumenlandes)

    Nova (Hauptstadt des Blumenlandes)

    Nova, Hauptstadt des Blumenlandes mit 82.826 Einwohnern, liegt an der Mündung des Novaflusses in das Mare Internum. 755 von Königin Florentia I. als Florentum gegründet, wurde die Stadt um 850 von Wikingern zerstört und im 11. Jahrhundert als Stadtstaat Nova wiedererrichtet. Der Bau der Stammbahn 1832 machte sie zum industriellen Knotenpunkt. Heute gliedert sich Nova in fünf Stadtteile: das historische Nova Mitte, das vornehme Nova-Bucht mit dem antiken Florica, das akademische Nova West, das maritime Nova Hafen und das moderne Nova Nord. Die Stadt vereint botanisches Erbe, bewegte Geschichte und lebendige Urbanität.

  • Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma

    Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma

    Die Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma, Windstraße 17, wird seit 2004 von Magnus und Freya Jonsson betrieben. Der Gasthof besteht seit 1783 und wurde nach einem Brand 1823 neu errichtet. Freya kocht Kabeljau-Eintopf, Muschelpfanne und saisonale Suppen aus örtlichem Fang. Magnus zapft Bier der Brauerei Lundgren aus Antlas. Bürgermeisterin Arnesen hält hier ihre Sprechstunden ab, die Pastorin kommt sonntags nach dem Gottesdienst, Fischer und Bauarbeiter von der Festung Ekkarsklippe nehmen hier ihre Mahlzeiten ein. Die Kneipe ist täglich von 11 Uhr bis Mitternacht geöffnet, sonntags ab 12 Uhr.