Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

  • Fichtchen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Fichtchen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Fichtchen ist ein 359-Seelen-Milchdorf am Fischbach. Feuchte Auen nähren Kühe, Sammeltransporter steuern früh die Kühlstation Nr. 14 an, während Höfe Rahm zu Käse veredeln und ihn nach Mehlis liefern. Im Dorfkrug „Rotes Kalb“ braut Wirt Hanno Wellbrock ein nussiges rotes Ale; Hopfen bezieht er aus Klodorf. Die niedrige Kirche St. Melethia zeigt Rangtafeln für Siegerkühe, der Forellenteich lockt Wanderer. Bachufer-, Milchsuppen- und Abfischfeste, Feuerwehrhaus mit Stammtisch sowie Gästezimmer auf Bauernhöfen halten Gemeinschaft und Besucher zusammen.

  • Mehlis (Kreis Drosen – Zentravia)

    Mehlis (Kreis Drosen – Zentravia)

    Mehlis liegt acht Kilometer südöstlich von Zentro an B6 und A5-Abfahrt. Hinterhofschuppen surren von Metall- und Holzarbeiten, zwei kleine Betriebe beliefern Höfe im Landkreis. Mittelpunkt ist die kompakte Backsteinkirche St. Lucius; ihr Gemeinderaum dient Chor, Bauausschuss und Filmabenden. Ein Dorfladen, ein Paket-Co-Working-Hub und die mobile Metzgerei sichern die Versorgung. Wanderer starten am Wegweiser Südstraße durch Graben­landschaft in den Dreamwood; Bänke am Waldrand laden zur Rast. Die Gaststätte „Zur Kreuzfuge“ bietet Gerstensuppe, Schweinehals, Forelle und Fass-Cidre. Feuerwehrübungen, Werkstattlärm, Pilzmarkt und Fahrradanhänger-Tüftler prägen den ruhigen, arbeitsamen Alltag.

  • Wielitz (Kreis Drosen – Zentravia)

    Wielitz (Kreis Drosen – Zentravia)

    Wielitz (921 Einwohner, 99 m) liegt südöstlich von Zentro an B6 und A5 und dient als logistischer Mittelpunkt für Betriebe des Landkreises Drosen. Im Ort sitzen ein großes Ersatzteillager, ein Reifenservice für landwirtschaftliche Fahrzeuge und ein Buchhaltungsverbund, der Höfe und Mostereien betreut. Im Ortskern stehen die Kirche St. Aurelian-Brücke und der Gasthof, in dem Maschinenringe tagen. Eine Besonderheit ist der „Satzraum“, in dem Druckvorlagen für Vereinshefte und Etiketten entstehen, bevor sie in Schlumpfhausen oder Drosen gedruckt werden. Feldwege verbinden den Ort mit dem Dreamwood und dem Tal der Fulda.


  • Clausdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Clausdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Clausdorf (427 Einwohner, 125 m) liegt in der offenen Zento-Ebene südöstlich von Zentro an der B6. Landwirtschaft prägt den Ort: große Ackerflächen, wenige Höfe, klare Abläufe. Auffällig ist eine ehemalige Tankstelle aus den 1930er Jahren, die heute als Lager für Straßenschilder und Markierungsfarbe dient. Mittelpunkt des Dorfes ist der Kirchplatz mit der Kirche St. Severus, daneben liegen Schule und Bahnhof. Ein Hofladen verkauft Eier, Mehl und Cidre, eine Werkstatt repariert alles vom Fahrrad bis zum Moped. Die Bockwurstbude am Bahnhof öffnet nach Zugankünften und in der Mittagspause der Schule.

  • Arson (Kreis Drosen – Zentravia)

    Arson (Kreis Drosen – Zentravia)

    Arson (1.478 Einwohner, 281 m) liegt auf dem Drosener Rücken im Tal der Fulda und schließt westlich direkt an Drosedorf an. Das Dorf zieht sich über etwa fünf Kilometer entlang der Dorfstraße im Tal, während Bahnlinie und B6 oberhalb verlaufen. Arson ist ein Winzerdorf mit Wein- und Obsthängen, Straußwirtschaften im Herbst und vielen Höfen mit eigenen Keltern. Ein wichtiger Orientierungspunkt ist der Bahnhof an der B6 mit dem Rathauswinkel und seinem schwarzen Aushangkasten. Die Kirche St. Melethia-Nord bewahrt alte Schreibpulte aus Zeiten von Grenz- und Wegerechtsstreitigkeiten. Südlich beginnt der Thalwald als Naherholungsgebiet.

  • Drosedorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Drosedorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Drosedorf (571 Einwohner, 297 m) liegt wenige Kilometer vor der Kreisstadt im Tal der Fulda und zieht sich als acht Kilometer langes Waldhufendorf entlang der Dorfstraße. Nördlich verläuft die B6 auf dem Hang, während im Tal Wein- und Obstgärten den Südhang prägen. Mittelpunkt des Alltags ist der Dorfplatz als Umschlagpunkt für Apfelkisten; morgens wird verladen, mittags abgeholt, abends ist es ruhig. Die Winzer sind genossenschaftlich organisiert und ihre Weine sind landesweit bekannt. In der Kirche St. Aurelian-Süd wird ein eigenes Rebbuch geführt. Im Herbst öffnen Straußwirtschaften, und an der Grenzbank vergleichen Helfer Mostgrade.

  • Drosen (Kreisstadt – Zentravia)

    Drosen (Kreisstadt – Zentravia)

    Drosen (12.589 Ew., 307 m) ist die Kreisstadt im Dreiländereck zu Bierland und Blumenland. Der Zollhof mit Waaghaus und Stempelstube dient heute als Kreisarchiv mit Grenzkarten und alten Bahnplänen aus Zentro. Am Kirchplatz steht St. Lucian, wo der Chor samstags Stücke aus zentravischen Skriptorien probt; beim jährlichen Chorfest kommen Chöre aus dem Kreis. In der Gasse Am Rücken arbeiten Druck- und Buchbindewerkstätten, die Vorlagen aus Wielitz zu Etiketten, Weinlisten und Vereinsheften machen. Abends wird der Markt zum Treffpunkt für Grenzgeschäfte, mit „Kanzlei & Kessel“ und dem pendlernahen „Bahnhofsbogen“. Südöstlich beginnt der Krisdorfer Wald, nördlich liegt ein Serpentin-Steinbruch.

  • Kreis Drosen (Zentravia)

    Kreis Drosen (Zentravia)

    Der Landkreis Drosen im Südosten Zentravias verbindet zwei Landschaftsräume: die Zento-Ebene im Westen mit Gräben, Feldern und Pendlerorten nahe Zentro und den Drosener Rücken im Osten mit Kuppenäckern, Waldinseln und Grenzverkehr Richtung Bierland und Blumenland. Kreisstadt Drosen liegt im Dreiländereck und bündelt Verwaltung, Handwerk und Gastronomie rund um Marktstraße, Zollhof und Stadtkirche. Auf dem Rücken prägen Gasston unterhalb des Zaubernebelhains, die Dörfer entlang B55/B6 sowie der Wolkenflüsterwald das Bild; in der Ebene sind Zentobrücke, Wildeck oder Schlumpfhausen wichtige Knoten. Auffällig ist Ausschnittsdorf mit Medienbeobachtungs-Dienstleistungen für Verwaltung und Betriebe.