Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

  • Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ (Artern)

    Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ (Artern)

    Das Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ liegt nördlich von Artern in einer bewaldeten Talsenke, erreichbar über den Ingmarshofer Weg. Zwischen Fichten und weißen Halden erhebt sich ein genieteter Förderturm über flache Betonbauten der Aufbereitung. Der feine, helle Staub, der sich auf Pflanzen und Wegen absetzt, stammt vom abgebauten Schwerspat – Bariumsulfat von außergewöhnlicher Reinheit und Dichte. Seit über hundert Jahren wird das Mineral hier gewonnen, einst entdeckt von Geologen Viktor Weiß. Heute prägt das Bergwerk die Landschaft ebenso wie die Geschichte der Region, in der Technik und Natur eine stille Verbindung eingehen.

  • Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Das idyllische Dorf Kohlfähre im Kohlatal (Kohlonia) besticht durch seine gelungene Mischung aus lebendiger Geschichte und ländlicher Wirtschaft. Einst nach einer historischen Fährverbindung benannt, erstreckt sich der beschauliche, gut per Bahn erreichbare 315-Einwohner-Ort heute malerisch an beiden Ufern der Kohla. Zu den markanten kulturellen Sehenswürdigkeiten zählen die neugotische St.-Jakobus-Kirche von 1873 und das geschichtsträchtige Gutshaus der Familie Wriesnitz. Als wirtschaftliches Zentrum des südlichen Kreises beheimatet Kohlfähre die regionale Genossenschaftsbank, die große Gärtnerei Löwenhaupt sowie eine beliebte Schafskäserei. Der historische Gasthof „Zur Alten Fähre“ lädt gemütlich zur Einkehr ein, während das mystische Naturschutzgebiet Trollskog Wanderer begeistert.

  • Nordort (Kreisstadt im Kohlatal – Kohlonia)

    Nordort (Kreisstadt im Kohlatal – Kohlonia)

    Nordort, die kleinste Kreisstadt Kohlonias, liegt mit 425 Einwohnern 41 Kilometer nördlich von Kohla am Kohla-Fluss. Der Ort gruppiert sich um einen Marktplatz mit dem Kreishaus von 1892 und der St.-Liobans-Kirche von 1712. Die Schule von 1927 beherbergt Stadtbücherei und Theatersaal. Am östlichen Ortsrand betreibt Familie Brenner die letzte Tankstelle vor der Kohlwüste. Sechs Kilometer nordöstlich liegt die Ruine des Wüstenturms. Größter Arbeitgeber ist die Firma Wüsten- und Landstraßenbau Conrad. Die Kohlatalbahn verbindet Nordort stündlich mit Kohla und Kohlaschleuße. Der Gasthof „Zum Kohla-Krug“ ist gesellschaftlicher Mittelpunkt.


  • Landkreis Goldküste (Kohlonia)

    Landkreis Goldküste (Kohlonia)

    Der Landkreis Goldküste liegt an der Sturmsee westlich des Kohla-Tals und zählt 1.375 Einwohner. Die Kreisstadt Goldstrand beherbergt Verwaltung, Schule und Hafen. An der Küste reihen sich Silberstrand mit Muschelzucht und Kleinstrand mit Fischereihafen und dem Wrack der „Albatros“. Das hügelige Hinterland mit Sommereck, Frühlingsdorf und Punktdorf ist von Weidewirtschaft, Gärten und Handwerk geprägt. Eine Burgruine, das salzige Goldküstenbier aus Frühlingsdorf und historische Kirchen prägen den Kreis. Der Küstenwald schützt die Siedlungen vor Stürmen.

  • Sommereck (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Sommereck (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Sommereck, mit 96 Einwohnern die nördlichste Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt eingebettet in weite Rinderkoppeln an der Bundesstraße 303. Das Straßendorf wird geprägt von seiner romanischen Feldsteinkirche St. Jakobus aus dem 13. Jahrhundert, der zentralen Viehtränke aus Sandstein und der traditionsreichen Fleischerei Bergmann, deren geheimnisumwobene Kohlwurst nur im Umkreis von 20 Kilometern erhältlich ist. Östlich des Ortes thront die Ruine der Burg Goldwacht, eine Grenzfeste aus dem 15. Jahrhundert mit weitem Blick über das Land. Das Gemeindehaus in der ehemaligen Dorfschule beherbergt eine Fotosammlung zur landwirtschaftlichen Geschichte der Region.

  • Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Frühlingsdorf, ein 83-Seelen-Dorf im Landkreis Goldküste Kohlonias, verdankt seinen Namen einer warmen Quelle, die den nahen Teich selbst im Winter eisfrei hält und Jahr für Jahr die ersten Krokusse der Region erblühen lässt. Im Ortskern steht die 1742 erbaute Kirche Maria Königin mit einer holzgeschnitzten Pietà aus dem 16. Jahrhundert. Eine kleine Handweberei verarbeitet Schafwolle zu farbkräftigen Teppichen. Am Ortsausgang braut das Brauhaus Goldküste seit 1803 sein charakteristisches, leicht salziges Goldküstenbier. Der angeschlossene Gasthof bietet Zimmer und regionale Küche. Frühlingsdorf ist ein stiller Rückzugsort mit intakter Handwerkstradition.

  • Punktdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Punktdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Punktdorf, mit 96 Einwohnern die südlichste Siedlung im Hinterland der Goldküste, verdankt seinen ungewöhnlichen Namen einem trigonometrischen Punkt der Landesvermessung von 1823. Der Stein markiert noch heute den von drei Ulmen beschatteten Dorfplatz. Landwirtschaft, eine historische Schmiede und eine Sattlerei prägen den Ort, dessen schlichte Kapelle St. Maria zur Wiese sonntags von Hand geläutete Glocken aus dem 18. Jahrhundert hören lässt. Südlich liegt ein stillgelegter Steinbruch, heute ein Naturschutzgebiet mit seltenen Orchideen und einer Uferschwalbenkolonie. Das Gasthaus „Zum trigonometrischen Punkt“ dient als gastronomischer und gesellschaftlicher Mittelpunkt, während Geodäsie-Studenten der TU Kohla den namensgebenden Vermessungspunkt regelmäßig für ihre Übungen aufsuchen.

  • Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Kleinstrand, mit 254 Einwohnern die zweitgrößte Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt an der Sturmseeküste Kohlonias. Der Name rührt vom hier nur 600 Meter schmalen Küstenwaldstreifen. Der Naturhafen, seit 1784 von zwei Granitmolen geschützt, ist Zentrum der örtlichen Fischerei; sieben Kutter fangen Dorsch und Flunder. Das Wrack des 1871 gestrandeten Schoners „Albatros“ ragt als Mahnmal aus dem Wasser. Besucher finden im „Gasthaus zur Meermöwe“ Unterkunft und am Hafen in „Smuttje’s Ecke“ frische Fischsemmeln. Eine Kapelle, der Dorfladen sowie die stündliche Anbindung an die Kohlbahn-Linie 12 runden das Leben in dem windumtosten Ort ab.