Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

  • Bootsverleih Zento-Fahrten (Lauscha)

    Bootsverleih Zento-Fahrten (Lauscha)

    Der Bootsverleih Zento‑Fahrten liegt am ruhigen Abschnitt des Zento und wird von Jorek Sandmann geführt, einem ehemaligen Bahnmechaniker, der den Fluss wie ein vertrautes Werkzeug behandelt. Seine Boote – Kanus, Ruderboote und zwei ältere Motorboote – tragen Namen, die Geschichten aus Lauscha widerspiegeln. Besucher begegnen dort Figuren wie Rian Brecht, der im Sommer mithilft, oder einer Frau aus Petra, die jedes Jahr Blumen aufs Wasser legt. Der Verleih ist Ausgangspunkt kleiner Erlebnisse entlang des Flusses. Öffnungszeiten und Preise stehen handschriftlich an der Hütte, Schwimmwesten und kurze Einweisungen gehören selbstverständlich dazu.

  • Gasthof „Zentohaus“ in Lauscha

    Gasthof „Zentohaus“ in Lauscha

    Der Gasthof Zentohaus an der Uferstraße 6 in Lauscha ist ein traditionsreicher Familienbetrieb, der aus einem ehemaligen Flusslager hervorging. Seit 2012 führt Selma Rautenberg das Haus, die zugleich im Olifantus‑Verlag arbeitet und den Gasthof mit klarer Handschrift prägt. Die Küche verbindet regionale Fischgerichte wie Zander in Kräuterkruste, Flusskrebssuppe und den Zento‑Teller mit internationalen Einflüssen wie Mangolassi, Glasnudelsalat mit Garnelen und Entenbrust mit Orangensauce. Der Gasthof ist ein sozialer Treffpunkt für Verlag, Kirche, Schule, Bootsverleih und lokale Vereine. Öffnungszeiten: täglich 11:30–22:00 Uhr, Montag Ruhetag.

  • Pension „Am Horchbach“ in Lauscha

    Pension „Am Horchbach“ in Lauscha

    Die Pension „Am Horchbach“ liegt am Rand von Lauscha, direkt am gleichnamigen Bach. Lina und Torsten Weller führen das Haus mit ruhiger Hand und klarer Aufgabenverteilung. Ihr Sohn Torben, Autor im Olifantus‑Verlag, ist oft zu Gast. Das Frühstück bietet neben Kaffee und Tee auch Ingwer‑Zitronen‑Tee, Sauvignon Blanc und heiße Schokolade mit Marshmallows. Die Gästezimmer sind schlicht eingerichtet, mit Blick auf den Bach oder den Hof. Karten aus dem Verlag hängen an den Wänden, die Fenster lassen sich weit öffnen. Wer hier übernachtet, erlebt Lauscha als Ort, der sich nicht aufdrängt, aber lange nachwirkt.


  • Kirche St. Venera in Lauscha

    Kirche St. Venera in Lauscha

    Die Kirche St. Venera in Lauscha liegt an der Bahnhofstraße nahe dem Zento-Fluss und ist ein zentraler Ort für Gemeinde und Besucher. Gewidmet der Schutzfigur Venera, die mit dem Fluss verbunden ist, vereint sie Geschichte und Gegenwart. Das Gebäude entstand aus einem Chorraum des 17. Jahrhunderts und wurde über Generationen erweitert. Pfarrerin Livia Mertens, zugleich Kartografin beim Olifantus-Verlag, leitet die Gemeinde mit Kantor Jannis Rehfeld und Küster Malte Hergert. Aktivitäten wie Gemeinschaftsfrühstück, Abendandachten am Fluss und Orgelkonzerte binden Menschen aus Lauscha und dem Kreis Ferkelau ein und machen die Kirche zu einem lebendigen Ort.

  • Olifantus Wohlrabe (*1970), Verleger

    Olifantus Wohlrabe (*1970), Verleger

    Hans-Leo (Olifantus) Wohlrabe wurde 1962 in Bierona geboren und wuchs in Ferkelau am Rand des Zento-Flusses auf, wo er früh ein Gespür für Landschaften und Linien entwickelte. Nach einem Studium der Geografie und Typografie in Nova arbeitete er zunächst als Kartenredakteur für die Regionalzeitung „Zentravia Aktuell“. 2023 gründete er in Lauscha den Olifantus-Verlag, zunächst als Ein-Mann-Kartenatelier im alten Bahnhofslager. Sein Interesse galt nie nur der Kartografie, sondern dem Erzählen von Räumen – mit Text, Bild und Maßstab. Wohlrabe gilt als stiller Beobachter, der lieber Tee trinkt als Interviews gibt. Er lebt in einem Haus am Horchbach. Seine Arbeit verbindet regionale…

  • Olifantus-Verlag in Lauscha

    Olifantus-Verlag in Lauscha

    Der Olifantus-Verlag in Lauscha ist ein regional verwurzeltes Unternehmen, das Karten, Reiseführer und Texte über die Inselwelt Landauri produziert. Gegründet 2023 von Olifantus Wohlrabe, entstand der Verlag aus einem Kartenatelier im alten Bahnhofslager. Der Name „Olifantus“ stammt von einem Fundstück, das an ein Fabeltier erinnert. Heute arbeiten hier Pfarrerinnen, Wirte, Lehrer und Bootsverleiher als Kartografen, Autoren und Techniker. Der Verlag kooperiert mit Schulen, Museen und der Kreisverwaltung Ferkelau. Die Linie 109 verbindet ihn mit der Region, und Wohlrabes Büro blickt direkt auf den Zento-Fluss, der viele seiner Karten durchzieht.

  • Linie 109 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) – Von Zentro nach Ferkelau

    Linie 109 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) – Von Zentro nach Ferkelau

    Die Linie 109 der Bierona‑Zentravia‑Ferrovia verbindet Zentro mit Ferkelau und folgt dem Fluss Zento nach Norden. Entlang der Strecke liegen vielfältige Orte: das kleinteilige, historisch gewachsene Zentro; das kleine, aber wichtige Zentobrücke; die lebendige Kreisstadt Kornumünde; das traditionsreiche Zentofeld mit Treidelpfad; das aktive Kleebaum als Bahnknoten; das ruhige, kulturreiche Keinas; sowie schließlich Ferkelau, ein Tor zwischen Bergen und Ebenen mit Holzarchitektur, Kulturhalle und Wanderwegen. Die Linie bietet stündliche Verbindungen, erschließt Natur- und Kulturlandschaften und verbindet historische Zentren, Dörfer, Forschungseinrichtungen und Ausflugsziele zu einer abwechslungsreichen Regionalachse.

  • Lauscha (Kreis Ferkelau – Zentravia)

    Lauscha (Kreis Ferkelau – Zentravia)

    Lauscha ist ein kleines Flussdorf am schiffbaren Zento, geprägt von seiner Lage an der Mündung des Horchbachs. Der Ort entwickelte sich früh als Umschlagplatz für Holz und Stein aus dem Zentralmassiv und bewahrt bis heute seine enge Verbindung zum Wasser. Die Kirche St. Venera mit ihrem grün schimmernden Kupferdach prägt das Ortsbild, ebenso das Heimatmuseum mit Funden aus der Frühzeit Zentravias. Das kulturelle Leben konzentriert sich auf die Freilichtbühne am Ufer, Gasthöfe wie das „Zentohaus“ und den Olifantus‑Verlag. Schule, Imkerei und Bootsverleih runden das lebendige Dorfbild ab.