Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.

Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.

  • Inga Johannson (*1988), Betreiberin eines Dorfladens und Hobby-Strickerin

    Inga Johannson (*1988), Betreiberin eines Dorfladens und Hobby-Strickerin

    Inga Johansson (37) leitet den Lebensmittelladen in Schleuße und den örtlichen Strickclub im alten Postamt. Was als gemütliche Runde begann, entwickelte sich zu einer Mission: gestrickte Unterwäsche. Mit Charme, Beharrlichkeit und dem Argument der natürlichen Wärme begeistert Inga selbst größte Skeptiker. Der Club wächst stetig – sogar Touristen im Gästehaus „Zur Weidenbrücke“ fallen auf die kuscheligen Kreationen herein. Zwischen Kundenberatung und Marmeladenkochen verwandelt Inga ihr Dorf Stich für Stich in ein Paradies für Woll-Liebhaber.

  • Linie 3001 (Northern Desert Railway) – Von Western nach Kohla

    Linie 3001 (Northern Desert Railway) – Von Western nach Kohla

    Die Linie 3001 der Northern Desert Railway ist eine faszinierende Bahnverbindung, die das Land durchmisst und zwei sehr unterschiedliche Pole miteinander verknüpft. Ihre Reise beginnt in Western, der geschäftigen Hauptstadt des Sturmlandes, die an der Mündung des Westernflusses in die Sturmsee liegt und eine einzigartige Mischung aus Wikinger-Geschichte, barocker Pracht und moderner Technologie bietet. Von dort aus führt die Strecke durch einen landschaftlich und kulturell vielfältigen Korridor. Sie durchquert die Küstenregion des Seelandes und den kohlonianischen Teil der Seeland-Ebene mit seinen idyllischen Dörfern, die von Handwerk und Tradition geprägt sind. Nach einer Strecke von etwa 46,6 Kilometern erreicht der Zug sein Ziel: Kohla,…

  • Welso (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Welso (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Welso, ein Haufendorf mit 72 Einwohnern im Kreis Teichfurt, gruppiert sich malerisch um einen zentralen Teich in der offenen Seeland-Ebene. Das Dorf ist Standort der renommierten Landschlachterei Petersen, die nach alter Tradition geräucherte Mettwürste und luftgetrockneten Schinken herstellt und eine Herde Kohlonisches Angus hält. Eine kleine Drechslerei fertigt kunstvolle Holzwaren. Die schlichte Dorfkirche besticht durch ihren reichhaltigen Büchertisch. Im Sommer locken die geselligen „Welser Abende“ mit regionalen Spezialitäten und Holunderlikör. Bauernhof „Petersens Diel“ bietet einfache, behagliche Gästezimmer. Welso ist ein stiller Ort für Genießer, die Handwerkskunst und ländliche Gemeinschaft abseits der Hauptverkehrswege suchen.


  • Radebeul (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Radebeul (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Radebeul, ein 92-Seelen-Dorf auf 35 Metern Höhe, ist das Reisanbauzentrum Kohlonias. Seit 1928 prägen die gefluteten Parzellen am Reisbach die Landschaft, und die genossenschaftliche Reismühle verarbeitet den „Seeland-Reis“. Als Landmarke überblickt der verwilderte Gutshof Radebeul mit seinen zwei Ecktürmen die Felder. Die kleine Heilig-Kreuz-Fachwerkkapelle von 1765 dient der Gemeinde für monatliche Gottesdienste. Im Gasthof „Radebeuler Krug“ trifft man sich, und der Reit- und Fahrverein richtet jährlich im August ein Erntedankfest mit historischen Landmaschinen aus – ein lebendiger Ort zwischen Tradition und Reisfeld.

  • Bunsa (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Bunsa (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Bunsa (225 Einwohner) im Landkreis Teichfurt ist ein ehemaliges Waldbauerndorf am Rande des Hochwalds, dessen Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Der malerische Anger mit Linde und Brunnen, die Kirche St. Ehwald im Barte und die Burgruine Bunsa – das bedeutendste historische Bauwerk des Kreises – prägen den Ort. Eine restaurierte Holländerwindmühle dient heute als Trauungsort. Eine spezialisierte Möbelrestaurierungswerkstatt und der Gasthof „Zur alten Mühle“ runden das Angebot ab. Von der Burgruine reicht der Blick an klaren Tagen bis nach Kohla und zum Sturmgebirge.

  • Kohlamünde (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Kohlamünde (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Kohlamünde, ein Fischerort mit 735 Einwohnern, liegt an der Mündung des Kohla in die Sturmsee. Zwei Siedlungskerne prägen den Ort: das kopfsteingepflasterte Hafenviertel und das neuere Wohngebiet der 1960er Jahre. Wahrzeichen sind der alte Leuchtturm von 1876, der heute auch Standesamt beherbergt, und das Zollhaus von 1734 mit seinem Fischereimuseum. Die Genossenschaft fängt mit vier Kuttern Dorsch und Hering, die Räucherei Kordes von 1885 lockt mit ihrem Aroma. Seit 1998 ergänzt eine Muschelzucht das maritime Angebot. Im Mündenkrug kehren Gäste und Einheimische gleichermaßen ein, während Hafenmeister Henningsen unermüdlich gegen die Versandung der Fahrrinne kämpft.

  • Linie 11 – Zentrobahn

    Linie 11 – Zentrobahn

    Die Linie 11 – Zentrobahn verbindet als regionale Eisenbahnstrecke die Hauptstädte Kohla, Seestadt, Zentro und Bierona miteinander. Auf ihrem etwa 170 Kilometer langen Weg vom Kohlaer Hauptbahnhof bis zum Bieronaer Hauptbahnhof bedient sie zahlreiche Unterwegshalte wie Teichfurt, Nordufer, Seestadt Nord und Süd, Arnsheim, Fünfstern, Zentro Nord, Ruppin und Zentodorf. Die Züge verkehren im Stundentakt mit Regionalbahnen, ergänzt durch Express- und Eilzüge im Zweistundentakt. Die Strecke folgt weitgehend dem Verlauf des Flusses Zento und erschließt sowohl städtische als auch ländliche Regionen. Die Zentrobahn ist eine wichtige Lebensader für Pendler, Reisende und den lokalen Wirtschaftsverkehr.

  • Altbrück (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Altbrück (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Altbrück, ein Dorf mit 335 Einwohnern in Kohlonia, liegt idyllisch am Teichfluss. Der Name erinnert an eine alte Brücke, von der nur steinerne Widerlager geblieben sind. Heute prägt eine Stahlbrücke von 1927 den Ort, zudem die romanische Wehrkirche St. Matthias mit spätgotischem Schnitzaltar. Am Fluss steht die denkmalgeschützte Altbrücker Mühle. Besucher schätzen die einzige Käserei des Kreises Teichstedt, die den halbfesten Schnittkäse „Altbrücker Gold“ herstellt, sowie eine traditionelle Stellmacherei. Der Gasthof „Zur Furt“ bietet regionale Küche, einfache Unterkünfte gibt es auf Bauernhöfen. Altbrück ist erreichbar über die Bundesstraße 36 und die Bahnlinie 11.