Landauri ist eine Inselwelt von etwa 650 km Breite und 450 km Höhe mit einer ringförmigen Hauptlandmasse um das Mare Internum. Wälder, Gebirge, Wüsten, Ebenen und Flüsse prägen die Vielfalt – darauf haben sich 37 Länder und der Hauptdistrikt Storcha entwickelt. Die Geschichte Landauris war geprägt von alten Herrschaften, Wikingerkriegen, der Storcha-Monarchie und Bürgerkriegen, die 1927 endeten. Daraus entstand eine bewusst dezentrale Gesellschaft: Gemeinden entscheiden selbst, Landkreise koordinieren, Länder geben kulturelle Rahmen vor, Storcha ist historisches Gedächtnis, nicht Regierungssitz. Drei Prinzipien tragen Landauri: Dezentralisation, No-Private-Property (Besitz nur bei aktiver Nutzung) und Gewaltlosigkeit. Wirtschaft basiert auf Handwerk, Genossenschaften und kleinen Betrieben, Geld dient dem Austausch, eine Grundsicherung ermöglicht Tätigkeiten nach Interesse. Waffen sind tabu, es gibt kein Militär, kein Gewaltmonopol. Konflikte werden durch Gespräche, Vermittlung oder sportlich gelöst – oder ausgehalten. Landauri ist nicht perfekt, aber aus Fehlern wird gelernt, und man genießt das Leben so gut es geht.
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Novafurt (Kreisstadt – Blumenland)
Novafurt, Kreisstadt im Blumenland mit 12.478 Einwohnern, liegt malerisch an der Nova und ist zweigeteilt: Das historische Zentrum um den Marktplatz mit der spätgotischen Kirche St. Florian und den alten Speichern am Fluss, sowie die moderne Neustadt mit Bahnhof und Industriestandorten wie den Mühlenwerken, der Maschinenfabrik Brünner & Söhne und der NovaTech Kunststoff GmbH. Das Museum zur Flussgeschichte dokumentiert die regionale Bedeutung der Wasserwege. Kulturelles Herz ist die Brauerei „Zum goldenen Nova“, deren Landbier in den Biergärten am Fluss genossen wird. Eine lebendige Kirchgemeinde und Wochenmärkte prägen das Stadtleben.
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Landkreis Aglitz (Insula)
Der Landkreis Aglitz umfasst den gesamten Norden der Insel Insula mit seinen 8.813 Einwohnern. Die Region verbindet eine abwechslungsreiche Landschaft aus Küsten, Wäldern und landwirtschaftlichen Hochebenen. Die Kreisstadt Aglitz ist ein Zentrum, das mittelalterliche Backsteingotik mit moderner Wirtschaft (Brauerei, Automatisierungstechnik) vereint. Die Küsten- und Binnendörfer wie Buchtkap, Medra oder Hama leben von Fischerei, Landwirtschaft und Handwerk, darunter Treibholzverarbeitung, Schafzucht und Obstanbau. Ein dichtes Straßen- und Schienennetz (Vierstrandbahn) verbindet die Orte, während Sehenswürdigkeiten wie der Leuchtturm von Andra und die Ruine des Kap-Turms Besucher anziehen.
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Leuchtturm (Gemeinde Andra – Kreis Aglitz – Insula)
Der 1885 erbaute weiße Leuchtturm von Andra erhebt sich 25 Meter hoch auf einem Felsvorsprung 700 Meter nördlich des Dorfes. 102 Stufen führen zur Aussichtsplattform mit Panoramablick über das Mare Internum bis zur Zentralinsel. Der Leuchtturmwärter Elias Holm und sein Gehilfe Finn Larsen bewohnen das kleine Haus am Fuße des Turms. Das automatische Leuchtfeuer sendet alle fünf Sekunden einen weißen Blitz über die Küste. Der Turm ist das Wahrzeichen der Nordostküste und ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Besucher.
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Andra (Kreis Aglitz – Insula)
Das Dorf Andra im Nordosten Insulas liegt am Östlichen Küstenwald. Die Vierstrandbahn verbindet den Ort mit Aglitz und Insula, die Bahnstation beherbergt ein Eisenbahnmuseum mit einer Dampflok von 1922. Die Kirche mit Pfarrerin Maxime Renault bietet Workshops zu Glaubensfragen. Zwei Betriebe prägen das Dorf: die Nordlicht-Werke verarbeiten Treibholz zu Möbeln, die Sandform GmbH stellt Sanduhren her. Die Bar Kupferkrone ist der zentrale Treffpunkt, das Hotel Harmonie bietet Übernachtungen. Der 25 Meter hohe Leuchtturm von 1885 auf dem Felsvorsprung ist das Wahrzeichen und bietet bei klarem Wetter Blick bis zur Zentralinsel.
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Hama (Kreis Aglitz – Insula)
Hama ist ein kleines Schafzuchtdorf im Nordosten Insulas mit 214 Einwohnern. Eingebettet in sanfte, grasbewachsene Hügel, ist der Ort bekannt für seine Wollweberei, die Decken und Wandteppiche herstellt, sowie für den würzigen Hamaer Schafskäse. Handwerksbetriebe wie Töpferei, Korbflechterei und der „Teppichtraum“ prägen das ländliche Leben. Die Dorfkirche ist das gesellschaftliche Zentrum, die Apotheke am Dorfplatz versorgt die Bewohner zugleich mit Lebensmitteln und Alltagsgegenständen. Persönlichkeiten wie Tierpflegerin Camille Petit und Hausmeister Lukas Meyer verleihen dem Dorf seinen eigenwilligen Charme. Die Gaststätte „Zum Sonnenhang“ verwöhnt mit regionaler und veganer Küche.
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Dona (Kreis Aglitz – Insula)
Dona liegt am Nordhang des Insulagebirges und verbindet bäuerliche Tradition mit moderner Innovation. Die neuromanische Sankt-Elisabeth-Kirche aus dem Jahr 1895 prägt das Ortsbild. Der Donaer Milchhof produziert mit Produktmanagerin Avery Clarke den bekannten Weide- und Schmelzkäse. Am westlichen Ortsrand forscht WindFlow Dynamics KG an Windenergie, während das Institut für Bioinformatik unter Biologin Odhrán Byrne die lokalen Weidepflanzen untersucht. Das Café Am Kieselpfad und die Weinbar Traubengold laden zum Verweilen ein. Die I-4 und I-9 verbinden das Dorf mit Felsenfeld, Hama, Ishkar und Wieso.
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Ishkar (Kreis Aglitz – Insula)
Ishkar, das größte Binnendorf des Landkreises Aglitz, liegt am Nordhang des Insulagebirges und verbindet bäuerliche Tradition mit moderner Forschung und Industrie. Die klassizistische Dorfkirche mit ihrer Orgel von 1820 prägt das Ortsbild, während der Industriebetrieb Stahlquarz Komponenten und das Institut für Sprachwissenschaft und Kommunikation neue Impulse setzen. Rund um das Dorf ziehen sich Weinberge, deren Heurigen-Stuben regionale Spezialitäten anbieten. Kultur findet sich in der Galerie von Leila Osman und im Mitternachtsrausch Club. Menschen wie Ingenieur Rohan Mehta und Restauratorin Farida Rahmani prägen das lebendige Miteinander dieses vielseitigen Dorfes.
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Johann Winkler (*1988), Tätowierer
Johann Winkler, Tätowierer aus Meisa, verwandelt die Geschichten des Sturmlandes in kunstvolle Hautbilder. In seinem Studio Tinte & Tradition verbindet er traditionelle Motive des Sturmgebirges mit modernen grafischen Elementen. Seine Arbeit ist geprägt von seiner Herkunft aus Belborn, den Legenden des Åskog-Waldes und der handwerklichen Präzision, die er von seinem Großvater lernte. Johann gilt als Chronist der Region: Menschen aus dem ganzen Sturmland kommen zu ihm, um ein Stück Identität zu tragen. Meisa, seine Wahlheimat, inspiriert ihn täglich und wird zum Mittelpunkt seiner künstlerischen Erzählungen.

