Landauri ist eine Inselwelt von etwa 650 km Breite und 450 km Höhe mit einer ringförmigen Hauptlandmasse um das Mare Internum. Wälder, Gebirge, Wüsten, Ebenen und Flüsse prägen die Vielfalt – darauf haben sich 37 Länder und der Hauptdistrikt Storcha entwickelt. Die Geschichte Landauris war geprägt von alten Herrschaften, Wikingerkriegen, der Storcha-Monarchie und Bürgerkriegen, die 1927 endeten. Daraus entstand eine bewusst dezentrale Gesellschaft: Gemeinden entscheiden selbst, Landkreise koordinieren, Länder geben kulturelle Rahmen vor, Storcha ist historisches Gedächtnis, nicht Regierungssitz. Drei Prinzipien tragen Landauri: Dezentralisation, No-Private-Property (Besitz nur bei aktiver Nutzung) und Gewaltlosigkeit. Wirtschaft basiert auf Handwerk, Genossenschaften und kleinen Betrieben, Geld dient dem Austausch, eine Grundsicherung ermöglicht Tätigkeiten nach Interesse. Waffen sind tabu, es gibt kein Militär, kein Gewaltmonopol. Konflikte werden durch Gespräche, Vermittlung oder sportlich gelöst – oder ausgehalten. Landauri ist nicht perfekt, aber aus Fehlern wird gelernt, und man genießt das Leben so gut es geht.
-

Museum für Stadtgeschichte Spitzkap
Das Museum für Stadtgeschichte Spitzkap befindet sich in einem ehemaligen Handelshaus an der Uferpromenade nahe des Fähranlegers. Die Ausstellung beleuchtet die Entwicklung der kleinen Hafenstadt von den ersten Fischersiedlungen bis zur modernen Fährverbindung. Besucher erkunden historische Stadtmodelle, Handelsregister, Schiffsdokumente und persönliche Erinnerungsstücke früherer Einwohner. Zu den bekanntesten Exponaten zählen das Schwarze Register des Hafenmeisters Leff Martensen sowie die Glocke der Fähre „Seestern“, die nach dem Schiffsunglück von 1908 geborgen wurde. Mehrere Ausstellungsräume widmen sich dem Alltag der Bewohner, dem Hafenhandel und der Seefahrt, die Spitzkap über Generationen geprägt haben.
-

Großenhain (Kreis Novafurt – Blumenland)
Großenhain ist eine 4.217 Einwohner zählende Kleinstadt im Landkreis Novafurt des Blumenlandes. Am Fluss Nova gelegen, verbindet der Ort historische Architektur mit lebendigem Handwerk. Die gut erhaltene Stadtmauer, das Renaissance-Schloss mit dem heutigen Rathaus und die Kirche St. Georg mit ihrer bedeutenden Orgel aus dem 18. Jahrhundert prägen das Stadtbild. Bekannt ist Großenhain für seine Töpfer, Korbflechter und die traditionelle Seilerei. Die Hainer Spielzeugmanufaktur fertigt hochwertige Holzspielzeuge. Moderne Akzente setzen das Institut für Sozialwissenschaften und Demografie, CraftWood Holzwerke sowie Intellibuild Constructions KG. Erholung bietet die duftende Großenhainer Aue südlich der Stadt.
-

Tretufer (Gemeinde Tretwitz – Kreis Novafurt – Blumenland)
Tretufer ist ein winziger Weiler mit zwölf Einwohnern am rechten Ufer der Nova im Landkreis Novafurt. Zwischen Großenhain und Hettstedt gelegen, ist der Ort vor allem bei Anglern und Flusswanderern beliebt. Mittelpunkt des Dorflebens ist das Restaurant La Brise mit seiner Terrasse direkt am Wasser. Hier serviert Köchin Mireille Aubert frische Fischgerichte aus regionalen Zutaten. Im ehemaligen Güterschuppen betreibt Metzger Florian Diehl die Schlacht- und Zerlegekooperative „Diehls Uferstück“. Auch die Anwältin Lena Becker hat ihren Sitz im Ort. Trotz seiner geringen Größe bietet Tretufer eine bemerkenswerte Mischung aus Natur, Gastfreundschaft und ländlicher Gemeinschaft.
-

Seeland-Saat Weizenau
Seeland-Saat prägt Weizenau als Zentrum für Saatgutprüfung, Pflanzenzucht und landwirtschaftlichen Austausch. Ilse und Barnim Nowak führen den gemeinschaftlich getragenen Betrieb mit Reinigungstürmen, Labor, Saatkontor und Versuchsfeldern. Marta Elling empfängt Gäste und verwaltet das Besucherbuch, während Saatmeisterin Rika Bora Lieferproben untersucht und Auszubildender Jori Seemann Keimversuche dokumentiert. Auf abgegrenzten Parzellen werden Weizen, Gerste, Bohnen, Erbsen und frostharte Karotten geprüft. Führungen erklären die Reinigung des Korns, die Lagerung von Saatgut und die Zusammenarbeit mit Höfen, Schulen und Verarbeitungsbetrieben im Kreis Nassfeld. Schaugartenwochen, Saatkurse und die Ährenparade machen die Arbeit auch für Reisende anschaulich und vermitteln Wissen über die regionale Landwirtschaft vor Ort.
-

Hettstedt (Kreis Novafurt – Blumenland)
Hettstedt (2.547 Einwohner) ist eine traditionsreiche Ackerbauerstadt im Landkreis Novafurt des Blumenlandes. Umgeben von weitläufigen Obstplantagen verbindet der Ort Landwirtschaft, Handwerk und moderne Forschung. Sehenswert ist die romanische Stadtkirche aus dem 12. Jahrhundert mit ihren wertvollen Fresken. Die Hettstedter Agrarkooperative produziert den bekannten Hettstedter Bergkäse und betreibt eine große Viehwirtschaft mit Molkerei. Daneben prägen der Maschinenbau, die Ventron Lüftungstechnik und das Zentrum für Bionik und Biomaterialien die Wirtschaft. Beliebte Treffpunkte sind die Bar Silberstrom und die traditionsreiche Kneipe Zum Durstigen Widder. Hettstedt vereint ländliche Bodenständigkeit mit Innovationsgeist.
-

Kastaniendorf (Kreis Novafurt – Blumenland)
Kastaniendorf ist ein Dorf im Landkreis Novafurt im Blumenland mit 204 Einwohnern. Es liegt auf 119 Metern Höhe am nördlichen Rand des Frostkogs, eines großen Waldgebiets mit dem 299 Meter hohen Frostberg. Die neugotische Dorfkirche aus rotem Ziegel prägt das Ortsbild ebenso wie die alten Kastanien auf dem Dorfplatz. Besucher schätzen den Ort als Ausgangspunkt für Wanderungen durch Wald und Heidelandschaft. Zu den bekanntesten Einrichtungen gehören das Café Kleine Wolke, der Alpaka-Hof Frostblick, die Tischlerei Meisterstück Möbelbau und das Einkaufszentrum am Frostkog. Das Dorf verbindet Natur, Handwerk, Gemeinschaft und eine überraschend vielfältige kulturelle und wissenschaftliche Landschaft.
-

St. Michael in Vogelhain
Die Kirche St. Michael in Vogelhain (Dorfplatz 2) ist ein spätgotischer Bruchsteinbau aus dem 15. Jahrhundert, geweiht dem Erzengel Michael. Pfarrer Benedikt Rohn aus Amselfeld betreut die Gemeinde, unterstützt von Pfarrer Markus Eberlein. Kantor Jakob Tannenberg spielt die Orgel von 1884, Küsterin Greta Kollwitz öffnet täglich die Kirche. Die Gemeinde veranstaltet Kunstausstellungen, monatliche Friedensgebete und zweijährliche Gebetsnächte. Die Kooperative „Zento-Frucht“, der Heimatverein und die Feuerwehr wirken aktiv mit. Die Kirche dient als kultureller und geistlicher Mittelpunkt des Dorfes.
-

Pölbitz (Kreis Novafurt – Blumenland)
Pölbitz ist mit 28 Einwohnern die kleinste Gemeinde im Landkreis Novafurt. Der Ort am Drosener Rücken erkämpfte sich 2021 nach 33-jährigem Ringen seine Eigenständigkeit von Findlingshain. Auslöser war ein Streit um ein Erbsenfeld, das Findlingshain für ein Gewerbegebiet beanspruchte – die Pölbitzer errichteten einen Maschendrahtzaun, und mit Hilfe der Mathematikerin Liam Lee und des Grafikdesigners James Whitmore gewannen sie vor Gericht. Heute ist das Dorf ein Ort der Ruhe, mit der Kneipe „Zum Tannenzapfen“ als Zentrum, alten Feldsteinhäusern und weiten Feldern, die den Blick zum Drosener Rücken freigeben.

