Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
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Linie 11 – Zentrobahn
Die Linie 11 – Zentrobahn verbindet als regionale Eisenbahnstrecke die Hauptstädte Kohla, Seestadt, Zentro und Bierona miteinander. Auf ihrem etwa 170 Kilometer langen Weg vom Kohlaer Hauptbahnhof bis zum Bieronaer Hauptbahnhof bedient sie zahlreiche Unterwegshalte wie Teichfurt, Nordufer, Seestadt Nord und Süd, Arnsheim, Fünfstern, Zentro Nord, Ruppin und Zentodorf. Die Züge verkehren im Stundentakt mit Regionalbahnen, ergänzt durch Express- und Eilzüge im Zweistundentakt. Die Strecke folgt weitgehend dem Verlauf des Flusses Zento und erschließt sowohl städtische als auch ländliche Regionen. Die Zentrobahn ist eine wichtige Lebensader für Pendler, Reisende und den lokalen Wirtschaftsverkehr.
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Altbrück (Kreis Teichfurt – Kohlonia)
Altbrück, ein Dorf mit 335 Einwohnern in Kohlonia, liegt idyllisch am Teichfluss. Der Name erinnert an eine alte Brücke, von der nur steinerne Widerlager geblieben sind. Heute prägt eine Stahlbrücke von 1927 den Ort, zudem die romanische Wehrkirche St. Matthias mit spätgotischem Schnitzaltar. Am Fluss steht die denkmalgeschützte Altbrücker Mühle. Besucher schätzen die einzige Käserei des Kreises Teichstedt, die den halbfesten Schnittkäse „Altbrücker Gold“ herstellt, sowie eine traditionelle Stellmacherei. Der Gasthof „Zur Furt“ bietet regionale Küche, einfache Unterkünfte gibt es auf Bauernhöfen. Altbrück ist erreichbar über die Bundesstraße 36 und die Bahnlinie 11.
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Teichfurt (Kreisstadt – Kohlonia)
Teichfurt, mit 1.254 Einwohnern nicht die kleinste Kreisstadt Kohlonia, liegt nur zwei Kilometer südlich der Hauptstadt Kohla am Teichfluss. Der Ortsname erinnert an eine Furt, die hier jahrhundertelang den Flussübergang ermöglichte. Herz des Ortes ist der Eobansplatz mit dem Rathaus von 1742, der barocken St.-Aldomars-Kirche und der Brauerei, die seit 1831 ein malziges Landbier braut. Die Seestädter Chaussee ist gesäumt von Fachwerkhäusern mit geschnitzten Sprüchen. Der Landmaschinenhandel Hennecke & Sohn und der Obsthof Quorzo prägen die Wirtschaft, während die fruchtbaren Täler von Teichbach und Quorzo zu den ertragreichsten Gemüseanbaugebieten des Landes zählen.
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Zentravia
Das Dekanat von Zentravia war eine einflussreiche religiöse Macht mit prächtigen Kirchen und Klöstern in der Hauptstadt südöstlich des Grenzsees. Im 9. und 10. Jahrhundert flohen Flüchtlinge von hier und gründeten das Despotat Storcha. Zentravia wurde später eine Provinz des Königreichs Storha, das sich bis ins Blumenland erstreckte. Bürgerkriege führten zur Dezentralisierung, und heute ist Zentro die Hauptstadt mit verschiedenen Landkreisen.
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Nudeltopf (Gemeinde Bundorf – Kreis Paulstedt – Zentravia)
Der Nudeltopf (1.343 m) markiert die Grenze zwischen Zentravia und dem Nudelland, dessen Hauptstadt nach dem Berg benannt ist. Von dort aus ist er jedoch unerreichbar – der Nordhang fällt als senkrechte Felswand ab. Der Aufstieg gelingt nur von Zentravia aus: Eine Schotterpiste führt von der B5 hinauf, gesperrt für den öffentlichen Verkehr. Einzig Hüttenwirt Jost Bergmann darf sie wöchentlich mit seinem Geländewagen befahren, um Vorräte zur Gipfelhütte zu bringen. Alle anderen müssen die anderthalbstündige Wanderung auf sich nehmen. Oben belohnen ein spektakulärer Rundblick, deftige Gulaschsuppe, starker Kaffee und ein Grenzstein, der zwei Welten trennt.
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Linie 112 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) – Von Kreuzberg über den Drosener Rücken ins Zentralmassiv
Die Linie 112 der Bierona-Zentravia-Ferrovia verbindet stündlich die Küste mit dem Gebirge. Los geht es in Kreuzberg am Mare Internum, wo Hafen, Brauerei und Markt das Bild prägen. Über Wisnitz mit seiner Schlossbrauerei und Krisdorf, wo Schafzucht und Steinbruch den Rhythmus bestimmen, führt die Fahrt nach Drosen, dem Knotenpunkt mit Zollhof und Druckereien. Weiter geht es über Fuka, Meyen und das technologieoffene Gasston hinauf ins Zentralmassiv. In Paulstedt ragen die Hochöfen der Eisenhütte auf, bevor die Strecke durch das Bunbachtal nach Neusomm, Trentschin mit seiner Burg und schließlich Bundorf führt – eine Reise vom Meeresspiegel bis auf fast 700 Meter…
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Bundorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Bundorf ist mit 876 Einwohnern auf 803 Metern das höchstgelegene Dorf im zentravischen Kreis Paulstedt. Der Ort überrascht mit einem Kuriosum: Ein in den 1950er Jahren begonnener Eisenbahntunnel ins Tremoland endet nach 300 Metern im Fels, doch die Linie 112 hält noch heute. Die spätgotische Kirche beeindruckt mit einem filigranen Netzgewölbe, oberhalb thront die Burgruine Bundeck. Im Gasthaus „Zur Post“ von 1689 serviert Wirtin Elara Bundt deftige Bergküche, eine Kristallmanufaktur fertigt Schmuck aus Bergkristall. Ein Skilift und die Lage als Ausgangspunkt für Touren auf den Nudeltopf (1.343 m) machen Bundorf zum Geheimtipp für Wanderer und Wintersportler, die Beschaulichkeit der Höhenluft…
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Trentschin (Kreis Paulstedt – Zentravia)
Trentschin ist mit 1.597 Einwohnern das größte Dorf im oberen Bunbachtal und liegt auf 698 Metern Höhe im Zentralmassiv Zentravias, wo der tosende Schattenbach in den Bunbach mündet. Der Ort beeindruckt mit seiner gotischen Kirche St. Helena, die einen wertvollen Flügelaltar der Zentroer Schule birgt, sowie der Burg Trentschin, die heute als Jugendherberge dient. Der Kletterwald in den Baumkronen und die „Bunbachterrassen“ mit ihrer Sonnenterrasse über dem Fluss locken Besucher an. Die „Trentschiner Holzwaren“ produzieren handgefertigte Küchenutensilien. Der Gasthof „Zum tanzenden Schattenbach“ braut das dunkle „Trentschiner Tosse“. Mit der Bahnlinie 112 und der Z-7 ist das Dorf gut angebunden.

