Landauri ist eine Inselwelt von etwa 650 km Breite und 450 km Höhe mit einer ringförmigen Hauptlandmasse um das Mare Internum. Wälder, Gebirge, Wüsten, Ebenen und Flüsse prägen die Vielfalt – darauf haben sich 37 Länder und der Hauptdistrikt Storcha entwickelt. Die Geschichte Landauris war geprägt von alten Herrschaften, Wikingerkriegen, der Storcha-Monarchie und Bürgerkriegen, die 1927 endeten. Daraus entstand eine bewusst dezentrale Gesellschaft: Gemeinden entscheiden selbst, Landkreise koordinieren, Länder geben kulturelle Rahmen vor, Storcha ist historisches Gedächtnis, nicht Regierungssitz. Drei Prinzipien tragen Landauri: Dezentralisation, No-Private-Property (Besitz nur bei aktiver Nutzung) und Gewaltlosigkeit. Wirtschaft basiert auf Handwerk, Genossenschaften und kleinen Betrieben, Geld dient dem Austausch, eine Grundsicherung ermöglicht Tätigkeiten nach Interesse. Waffen sind tabu, es gibt kein Militär, kein Gewaltmonopol. Konflikte werden durch Gespräche, Vermittlung oder sportlich gelöst – oder ausgehalten. Landauri ist nicht perfekt, aber aus Fehlern wird gelernt, und man genießt das Leben so gut es geht.
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Linie 114 (BLB Blumenlandbahn) – Von Sassnitz nach Waldfurt
Die BLB-Linie 114 verbindet Sassnitz an der Küste des Mare Internum mit dem Bahnknoten Waldfurt und erschließt dabei zahlreiche Orte der Landkreise Komerz und Novafurt. Zu den Stationen zählen Seyde, Komerz, Musenstein, Nossen bei Rastitz, Rastitz und Findlingshain. Die Strecke führt durch Küstenwälder, landwirtschaftlich geprägte Ebenen und historische Siedlungen und bietet einen abwechslungsreichen Eindruck vom Blumenland. Neben ihrer Bedeutung für Pendler und den regionalen Verkehr ist die Linie auch bei Reisenden beliebt, da sie Natur, Kultur und Wirtschaft der Region miteinander verbindet. Die Bahnstrecke gilt als wichtige Lebensader zwischen Küste, Hinterland und den weiterführenden Bahnverbindungen in Waldfurt.
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Waldfurt (Kreis Novafurt – Blumenland)
Waldfurt ist eine Kleinstadt mit 4.572 Einwohnern an beiden Ufern der Nova. Über dem historischen Zentrum thront die Burg Waldfurt, die heute ein Heimatmuseum beherbergt. Weitere Wahrzeichen sind die neugotische Kirche St. Aurelia und der belebte Marktplatz mit seinem beliebten Biergarten. Handwerksbetriebe wie die „Zauberhafte Zimmerei“ und „Der Nähsalon“ prägen die Flößergasse. Moderne Arbeitsplätze bieten Nova-Elektronik und das Institut für Tierphysiologie und Ernährung. Am Flusshafen können Wasserwanderer Boote ausleihen. Das Medizinische Zentrum, das Pflegeheim Abendgarten, der klassizistische Bahnhof und der Club Nachtflüsterer ergänzen das vielseitige Stadtleben. Westlich lädt der naturbelassene Verdure-Grove zu Spaziergängen ein.
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Windelmühle (Gemeinde Großenhain – Kreis Novafurt – Blumenland)
Windelmühle liegt im Tal der Scalsa, fünf Kilometer südlich von Großenhain. Der winzige Weiler zählt neun Einwohner und besteht aus einer historischen Wassermühle sowie drei Häusern. Das erhaltene Mühlrad, Fachwerk und der ruhige Mühlgraben machen den Ort zu einem beliebten Fotomotiv. Restauratorin Marlene Vogt führt Gäste durch die alte Technik, während Katja Nordin in der Scalsa-Kammer Mühlenbrot, Apfelgelee und Kräuterlimonade anbietet. Modell Liam Turner lebt ebenfalls hier und steht für Aufnahmen bereit, sofern die Mühle oder ein Teil davon im Bild erscheint. So verbinden sich Landschaft, Denkmalpflege, Gastlichkeit und Fotokultur auf bemerkenswert kleinem Raum zu einem besonderen Reiseziel des Blumenlandes.
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Museum für Stadtgeschichte Spitzkap
Das Museum für Stadtgeschichte Spitzkap befindet sich in einem ehemaligen Handelshaus an der Uferpromenade nahe des Fähranlegers. Die Ausstellung beleuchtet die Entwicklung der kleinen Hafenstadt von den ersten Fischersiedlungen bis zur modernen Fährverbindung. Besucher erkunden historische Stadtmodelle, Handelsregister, Schiffsdokumente und persönliche Erinnerungsstücke früherer Einwohner. Zu den bekanntesten Exponaten zählen das Schwarze Register des Hafenmeisters Leff Martensen sowie die Glocke der Fähre „Seestern“, die nach dem Schiffsunglück von 1908 geborgen wurde. Mehrere Ausstellungsräume widmen sich dem Alltag der Bewohner, dem Hafenhandel und der Seefahrt, die Spitzkap über Generationen geprägt haben.
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Großenhain (Kreis Novafurt – Blumenland)
Großenhain ist eine 4.217 Einwohner zählende Kleinstadt im Landkreis Novafurt des Blumenlandes. Am Fluss Nova gelegen, verbindet der Ort historische Architektur mit lebendigem Handwerk. Die gut erhaltene Stadtmauer, das Renaissance-Schloss mit dem heutigen Rathaus und die Kirche St. Georg mit ihrer bedeutenden Orgel aus dem 18. Jahrhundert prägen das Stadtbild. Bekannt ist Großenhain für seine Töpfer, Korbflechter und die traditionelle Seilerei. Die Hainer Spielzeugmanufaktur fertigt hochwertige Holzspielzeuge. Moderne Akzente setzen das Institut für Sozialwissenschaften und Demografie, CraftWood Holzwerke sowie Intellibuild Constructions KG. Erholung bietet die duftende Großenhainer Aue südlich der Stadt.
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Tretufer (Gemeinde Tretwitz – Kreis Novafurt – Blumenland)
Tretufer ist ein winziger Weiler mit zwölf Einwohnern am rechten Ufer der Nova im Landkreis Novafurt. Zwischen Großenhain und Hettstedt gelegen, ist der Ort vor allem bei Anglern und Flusswanderern beliebt. Mittelpunkt des Dorflebens ist das Restaurant La Brise mit seiner Terrasse direkt am Wasser. Hier serviert Köchin Mireille Aubert frische Fischgerichte aus regionalen Zutaten. Im ehemaligen Güterschuppen betreibt Metzger Florian Diehl die Schlacht- und Zerlegekooperative „Diehls Uferstück“. Auch die Anwältin Lena Becker hat ihren Sitz im Ort. Trotz seiner geringen Größe bietet Tretufer eine bemerkenswerte Mischung aus Natur, Gastfreundschaft und ländlicher Gemeinschaft.
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Seeland-Saat Weizenau
Seeland-Saat prägt Weizenau als Zentrum für Saatgutprüfung, Pflanzenzucht und landwirtschaftlichen Austausch. Ilse und Barnim Nowak führen den gemeinschaftlich getragenen Betrieb mit Reinigungstürmen, Labor, Saatkontor und Versuchsfeldern. Marta Elling empfängt Gäste und verwaltet das Besucherbuch, während Saatmeisterin Rika Bora Lieferproben untersucht und Auszubildender Jori Seemann Keimversuche dokumentiert. Auf abgegrenzten Parzellen werden Weizen, Gerste, Bohnen, Erbsen und frostharte Karotten geprüft. Führungen erklären die Reinigung des Korns, die Lagerung von Saatgut und die Zusammenarbeit mit Höfen, Schulen und Verarbeitungsbetrieben im Kreis Nassfeld. Schaugartenwochen, Saatkurse und die Ährenparade machen die Arbeit auch für Reisende anschaulich und vermitteln Wissen über die regionale Landwirtschaft vor Ort.
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Hettstedt (Kreis Novafurt – Blumenland)
Hettstedt (2.547 Einwohner) ist eine traditionsreiche Ackerbauerstadt im Landkreis Novafurt des Blumenlandes. Umgeben von weitläufigen Obstplantagen verbindet der Ort Landwirtschaft, Handwerk und moderne Forschung. Sehenswert ist die romanische Stadtkirche aus dem 12. Jahrhundert mit ihren wertvollen Fresken. Die Hettstedter Agrarkooperative produziert den bekannten Hettstedter Bergkäse und betreibt eine große Viehwirtschaft mit Molkerei. Daneben prägen der Maschinenbau, die Ventron Lüftungstechnik und das Zentrum für Bionik und Biomaterialien die Wirtschaft. Beliebte Treffpunkte sind die Bar Silberstrom und die traditionsreiche Kneipe Zum Durstigen Widder. Hettstedt vereint ländliche Bodenständigkeit mit Innovationsgeist.

