Landauri ist eine Inselwelt von etwa 650 km Breite und 450 km Höhe mit einer ringförmigen Hauptlandmasse um das Mare Internum. Wälder, Gebirge, Wüsten, Ebenen und Flüsse prägen die Vielfalt – darauf haben sich 37 Länder und der Hauptdistrikt Storcha entwickelt. Die Geschichte Landauris war geprägt von alten Herrschaften, Wikingerkriegen, der Storcha-Monarchie und Bürgerkriegen, die 1927 endeten. Daraus entstand eine bewusst dezentrale Gesellschaft: Gemeinden entscheiden selbst, Landkreise koordinieren, Länder geben kulturelle Rahmen vor, Storcha ist historisches Gedächtnis, nicht Regierungssitz. Drei Prinzipien tragen Landauri: Dezentralisation, No-Private-Property (Besitz nur bei aktiver Nutzung) und Gewaltlosigkeit. Wirtschaft basiert auf Handwerk, Genossenschaften und kleinen Betrieben, Geld dient dem Austausch, eine Grundsicherung ermöglicht Tätigkeiten nach Interesse. Waffen sind tabu, es gibt kein Militär, kein Gewaltmonopol. Konflikte werden durch Gespräche, Vermittlung oder sportlich gelöst – oder ausgehalten. Landauri ist nicht perfekt, aber aus Fehlern wird gelernt, und man genießt das Leben so gut es geht.
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Tierarztpraxis von Dr. Vito Ricci (Altschik)
Die Tierarztpraxis von Dr. Vito Ricci in Altschik versorgt Nutz- und Haustiere im östlichen Sturmgebirgskreis. Ricci übernahm den Betrieb 2018 und erweiterte ihn um Röntgen- und OP-Technik. Er kooperiert mit Landwirten, dem Kloster Marienberg, der St. Petri Kirche und der Universität Western. Die Praxis wird von der Gemeinde Altschik getragen, nicht von Ricci selbst. Präventionsarbeit senkte Infektionskrankheiten bei Nutztieren um 40 Prozent. Ricci fährt zu Hausbesuchen und dokumentiert Wildtierdaten für die Forstbehörde. Das Wartezimmer dient als Dorftreffpunkt.
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Linie 111 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) – Von Zentro nach Novafurt
Die Bahnlinie 111 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) verbindet die Hauptstadt Zentro mit Novafurt im Westen und durchquert dabei eine vielseitige Region. Sie erschließt historische Orte wie Mehlis mit seiner Backsteinkirche und wirtschaftliche Zentren wie Scalso mit seinen Mühlenwerken. Die Strecke verbindet traditionelle Handwerkskunst, etwa die Töpferei in Tretwitz, mit modernen Einrichtungen wie dem NeuroWissenschaftsZentrum. Sie ist weit mehr als eine Verkehrsader – sie ist ein kulturelles Band, das städtisches Zentrum und ländliche Peripherie, Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft und den Alltag der Menschen entlang der Strecke prägt.
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Freidorf (Kreis Novafurt – Blumenland)
Freidorf in der Blumenthal-Ebene ist ein typisches Angerdorf mit 178 Einwohnern, dessen Leben sich um die Landwirtschaftliche Kooperation und das alte Schulhaus als Gemeindezentrum dreht. Die Metzgerei Berg & Braten ist kulinarischer Mittelpunkt, während der ungewöhnliche „Club der 7 Sinne“ und Zugezogene wie Data Scientist Carsten Möller und Physiotherapeut Rowan Tate für moderne Akzente sorgen. Übernachtungen bietet Familie Weigel auf ihrem Bauernhof an. Die Kirche St. Marien prägt das Ortsbild. Verkehrlich über die L3 und L11 angebunden, bleibt der Ort ein ruhiger, selbstgenügsamer Flecken, der Tradition und neue Impulse auf besondere Weise vereint.
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Leisen (Kreis Novafurt – Blumenland)
Leisen ist ein beschauliches Straßendorf in der Blumenthal-Ebene mit 478 Einwohnern. Die traditionsreiche Mosterei verarbeitet Äpfel der umliegenden Streuobstwiesen zu Saft und Apfelwein. Die schlichte Dorfkirche prägt das Ortsbild, während das Café Bernstein & Brot als gesellschaftlicher Mittelpunkt dient. Handwerkliche Betriebe wie die Steinmetz-Werkstatt von Elara Weisinger und die Apotheke von Anne Ivanova prägen das Dorfleben. Lebensmitteltechnologe Rudolf Haas sorgt für die Qualität des Apfelweins, und Produktmanager Jiro Takahashi hat sich als Zugezogener gut integriert. Das Freibad am Ortsrand und das jährliche Erntefest der Feuerwehr beleben die Gemeinschaft.
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Tretwitz (Kreis Novafurt – Blumenland)
Tretwitz im Blumenland ist ein ruhiges Dorf mit 3.257 Einwohnern, eingebettet in die Hügel der Blumenthal-Ebene an der Scalsa. Bekannt für seine Töpfereien, die aus heimischem Ton kunstvolle Keramik fertigen, und die spätgotische Kirche mit wertvollem Flügelaltar. Das Dorf beherbergt ein überraschendes NeuroWissenschaftsZentrum, die traditionsreiche Hölzerne Harmonie Schreinerei und eine Biogasanlage der Landwirtschaftlichen Kooperation. Treffpunkte sind die Bahnhofsgaststätte und das Gasthaus Zur Scalsa. Hier leben eigenwillige Charaktere wie Anwalt Cyril Gagnon und Chemikerin Ronja Westphal. Ein Ort der Gegensätze, der durch Handwerk, Forschung und Gemeinschaft besticht.
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Babybach (Gemeinde Scalso – Kreis Novafurt – Blumenland)
Babybach ist ein winziger Flecken mit 98 Einwohnern, der zur Gemeinde Scalso gehört. Der idyllische Ort liegt an der Scalsa und ist weitgehend von der Zeit vergessen. Sein Herzstück ist die Forellenzucht, die von Thomas Linder seit dreißig Jahren betrieben wird. Die Kapelle und der Dorfladen von Elke Baumann bilden die gesellschaftlichen Mittelpunkte des Ortes. Über die B43 ist Babybach mit Scalso verbunden. Von hier führen Feldwege nach Findlingshain und Nossen. Babybach ist ein Ort der Stille und Ursprünglichkeit, perfekt zum Verweilen und Entschleunigen.
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Scalso (Kreis Novafurt – Blumenland)
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Scalso ist das wirtschaftliche Zentrum des westlichen Landkreises Novafurt im Blumenland. Die Kleinstadt liegt in der Blumenthal-Ebene an den Flüssen Scalsa und Myrkva. Wahrzeichen sind das barocke Landschloss mit Park, heute Kulturort, und die prachtvolle Pfarrkirche. Die Lebensmittelindustrie prägt den Ort: die Scalsoer Mühlenwerke produzieren Mehl, die Blumenland-Brauerei ihr bekanntes Lagerbier. Der Wildpark am Stadtrand zeigt heimische Tiere. Zum Einkaufen bietet das Zentrum „An der Myrkva“ Supermarkt, Buchhandlung und Musikaliengeschäft. Zum Stadtgebiet gehört der Forellenzucht-Ort Babybach. Scalso verbindet ländliche Ruhe mit geschäftigem Wirtschaftsleben.
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Ragna Döring (*1989), Käserin
Ragna Döring, Käserin aus Donau, führt die Waldkäserei mit ruhiger Präzision. Zweimal im Monat lädt sie zum „Laibtag“ ein, an dem Einheimische und Gäste ihre Käse probieren. Sie erklärt knapp, welcher kräftig ist, welcher fürs Fondue taugt und welcher noch reifen sollte. Ihre Worte sind sparsam, aber voller Erfahrung. Die Besucher spüren, dass hinter jeder Bemerkung jahrelange Praxis steckt. Zwischen Holzregalen und Laiben entsteht eine Atmosphäre aus Konzentration und Vertrauen. Ragna steht im Mittelpunkt, nicht als Verkäuferin, sondern als Hüterin eines Handwerks, das in Donau und Teichquell zum Alltag gehört.

