Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
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Gasston (Kreis Drosen – Zentravia)
Gasston ist eine 7.523 Einwohner zählende Stadt im Nordosten des Kreises Drosen auf dem Drosener Rücken, unweit des Zaubernebelhains. Der historische Ortskern mit der Kirche St. Corvinius am Marktplatz prägt das Stadtbild. Wirtschaftlich stehen QuickCircuit Elektrotechnik und das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologie im Mittelpunkt. Kulinarisch lockt das Gasthaus „Zur Nebelmarke“ mit Degustationsmenüs aus Wildkräutern der Umgebung. Die Blaue Lagune Bar und ein Einkaufszentrum an der Kreuzung von N55 und Z-8 ergänzen das Angebot. Dank Bahnanschluss und guter Straßenverbindungen ist Gasston bequem erreichbar und verbindet ländliche Ruhe mit technischer Innovationskraft.
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Wildeck (Kreis Drosen – Zentravia)
Wildeck liegt am Rand der Zento-Ebene, dort, wo der Drosener Rücken ansetzt. Das Dorf ist klein, aber nicht still: Im Herbst zieht der Duft der Mosterei am Mühlenweg 6 durch die Straße, wenn Obst aus Huhndorf und den Gärten gepresst wird. Im Zentrum steht St. Corvinius-Aue mit einem Friedhof, auf dem Berufe in Stein stehen: Feldmesser, Wasserbauer, Setzer. Es gibt eine Pizzeria, eine Schreinerei, eine Tierarztpraxis samt kleinem Tierheim. Südöstlich führt ein Feldweg Richtung Meyen, vorbei zu den Fundamenten des ehemaligen Instituts 42.
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St. Gregorius-Bach in Ausschnittdorf
Die Kirche St. Gregorius-Bach am Kirchweg 2 ist das geistliche Zentrum Ausschnittdorfs. Der schlichte Saalbau mit gedrungenem Turm verbindet in seiner Namensgebung Liturgie und Musik. Pfarrerin Luise Hartmann predigt alltagsnah, Kantor Matthias Greiner leitet den Chor, Küster Henrik Pöhler hält das Gebäude instand. Die Gemeinde lebt durch Aktivitäten wie Senioren-Smartphonekurse des 18-jährigen Leon Mazurek, Taufvorbereitung am Küchentisch und Basare. Eng verbunden ist sie mit der Medienfirma (Kirchenvorstand Benedikt Wrede), dem Institut in Flemmingen und Nachbargemeinden. Vom Kreuzweg in den Zauberbirken klingen die Glocken bis zu den Feldern.
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St. Rochus in Altenroda
Die Kirche St. Rochus in Altenroda (Kirchberg 1) steht bewusst erhöht über dem Kleinen Teichfluss. Der Bau wirkt durch klare Proportionen, helles Seitenlicht und einen robusten Westturm; am Portal dokumentieren Kerben und Jahreszahlen alte Hochwasserstände. Inhaltlich verbindet die Gemeinde Glauben mit Talalltag: Pfarrerin Svea Martensen hält kompakte Gottesdienste und Andachten, Kantorin Nele Fichtner arbeitet mit kleiner Orgel und Gästen aus dem Ort, Küster Henrik Marnitz koordiniert Betrieb und Pflege. Lesungen, Vorträge und die Jugendgruppe „Flussknoten“ nutzen Kirche und Gemeindehaus. Bachufer-Tage und Hangbepflanzungen gehören zur Schöpfungspflege.
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Bergkirche St. Hildegard in Oberburg
Die Bergkirche St. Hildegard in Oberburg steht am Nordhang des Grenzburger Höhenzuges und prägt mit ihrem Turm das Ortsbild. Seit dem 19. Jahrhundert ist sie der heiligen Hildegard von Bingen gewidmet und verbindet geistliches Leben mit regionaler Geschichte. Das Gebäude entstand in mehreren Bauphasen, wurde mehrfach restauriert und beherbergt heute eine Orgel mit 28 Registern. Pfarrer Johann Schmidt, Kantorin Maria Lehmann und zahlreiche Ehrenamtliche gestalten ein aktives Gemeindeleben mit Lesungen, Jugendtreffen der Gruppe „AufWind“ sowie Umwelt- und Streuobstprojekten. Die Kirche ist Gottesdienstort, Kulturraum und Treffpunkt für Menschen aus Oberburg und dem Landkreis Grenzburg.
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Huhndorf (Kreis Drosen – Zentravia)
Huhndorf (364 Einwohner, 87 m) liegt in der Zento-Ebene östlich von Zentobrücke am Rand des Drosener Rückens. Das Dorf lebt von Ackerbau, Obstgärten und zwei Betrieben: Anika Webers „Glückliche Gärten“ zieht Jungpflanzen und Kräuter vor, Franziska Grubers FarmGear Agrargeräte passt Maschinen an die Felder der Region an. Mittelpunkt ist die alte Eierwaage am Hofweg 2, wo heute der Wochenverkauf stattfindet. Die kleine Kapelle St. Lucius-Feld dient als Ort für kurze Feldandachten. Dorfladen und Garage werden abends zum Stammtisch, am Ortsrand teilen sich die Bewohner einen Geräteschuppen mit Pumpen, Planen und Nottechnik; dahinter beginnt die Emberglade.
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Zentobrücke (Kreis Drosen – Zentravia)
Zentobrücke (549 Einwohner, 71 m) liegt direkt am Fluss Zento zwischen Zentro und Kornumünde. Am Brückenkopf arbeitet der Bauhof, der Pegelmarken prüft, Treibgut räumt und die Ufer befestigt. Die niedrige Kirche St. Anselm mit ihrer oft nachzustellenden Turmuhr ist zugleich Treffpunkt für Wasserwehr, Feuerwehr und Angelvereine. Ein Uferweg führt in die Zento-Aue zum „Alten Tritt“, einem früheren Anleger mit sichtbaren Steinplatten im Wasser. Kultureller Mittelpunkt ist der Tanzpalast „Nachtigall“, den im Sommer ein Flussdampfer aus Zentro anfährt. Viele Bewohner pendeln mit der Linie-109-Bahn, während Tierarzt Erik Sundberg und Architektin Océane Laurent im Dorf ihre Praxis bzw. ihr Büro führen.
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Flemmingen (Kreis Drosen – Zentravia)
Flemmingen (871 Einwohner, 299 m) liegt auf dem Drosener Rücken an der B55, mit Blick nach Gasston und Meyen. Prägend ist die Werkstraße mit Sattlerei, Metallbau und Kistenmacherei, die Transportkisten für Druckereien und Glasbetriebe im ganzen Kreis liefert. Über dem Dorf steht St. Vitalius mit ihrem niedrigen Seitenschiff, das als Vereinsraum für Imker, Wegewarte und den Chor dient, der beim Chorfest in Drosen mitwirkt. Am Ortsrand forscht das Institut für Pflanzenbiologie und Biodiversität an Wildpflanzen und Blühstreifen. Alltag und Stammtisch laufen in der Schankstube „B55-Ecke“ zusammen, während Friseurin Kirsten O’Connor und Geigerin Anna Hoffmann dem Ort eine eigene Note geben.

