Landauri ist eine Inselwelt von etwa 650 km Breite und 450 km Höhe mit einer ringförmigen Hauptlandmasse um das Mare Internum. Wälder, Gebirge, Wüsten, Ebenen und Flüsse prägen die Vielfalt – darauf haben sich 37 Länder und der Hauptdistrikt Storcha entwickelt. Die Geschichte Landauris war geprägt von alten Herrschaften, Wikingerkriegen, der Storcha-Monarchie und Bürgerkriegen, die 1927 endeten. Daraus entstand eine bewusst dezentrale Gesellschaft: Gemeinden entscheiden selbst, Landkreise koordinieren, Länder geben kulturelle Rahmen vor, Storcha ist historisches Gedächtnis, nicht Regierungssitz. Drei Prinzipien tragen Landauri: Dezentralisation, No-Private-Property (Besitz nur bei aktiver Nutzung) und Gewaltlosigkeit. Wirtschaft basiert auf Handwerk, Genossenschaften und kleinen Betrieben, Geld dient dem Austausch, eine Grundsicherung ermöglicht Tätigkeiten nach Interesse. Waffen sind tabu, es gibt kein Militär, kein Gewaltmonopol. Konflikte werden durch Gespräche, Vermittlung oder sportlich gelöst – oder ausgehalten. Landauri ist nicht perfekt, aber aus Fehlern wird gelernt, und man genießt das Leben so gut es geht.
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St. Michael in Vogelhain
Die Kirche St. Michael in Vogelhain (Dorfplatz 2) ist ein spätgotischer Bruchsteinbau aus dem 15. Jahrhundert, geweiht dem Erzengel Michael. Pfarrer Benedikt Rohn aus Amselfeld betreut die Gemeinde, unterstützt von Pfarrer Markus Eberlein. Kantor Jakob Tannenberg spielt die Orgel von 1884, Küsterin Greta Kollwitz öffnet täglich die Kirche. Die Gemeinde veranstaltet Kunstausstellungen, monatliche Friedensgebete und zweijährliche Gebetsnächte. Die Kooperative „Zento-Frucht“, der Heimatverein und die Feuerwehr wirken aktiv mit. Die Kirche dient als kultureller und geistlicher Mittelpunkt des Dorfes.
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Pölbitz (Kreis Novafurt – Blumenland)
Pölbitz ist mit 28 Einwohnern die kleinste Gemeinde im Landkreis Novafurt. Der Ort am Drosener Rücken erkämpfte sich 2021 nach 33-jährigem Ringen seine Eigenständigkeit von Findlingshain. Auslöser war ein Streit um ein Erbsenfeld, das Findlingshain für ein Gewerbegebiet beanspruchte – die Pölbitzer errichteten einen Maschendrahtzaun, und mit Hilfe der Mathematikerin Liam Lee und des Grafikdesigners James Whitmore gewannen sie vor Gericht. Heute ist das Dorf ein Ort der Ruhe, mit der Kneipe „Zum Tannenzapfen“ als Zentrum, alten Feldsteinhäusern und weiten Feldern, die den Blick zum Drosener Rücken freigeben.
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Findlingshain (Kreis Novafurt – Blumenland)
Findlingshain (3.215 Einwohner) am Drosener Rücken ist vom Steinmetzhandwerk geprägt – die Häuser bestehen aus eiszeitlichen Findlingen. Die Stadtkirche St. Peter und Paul, das Zentrum für Angewandte Geowissenschaften sowie die Betriebe Kobalt & Kern und Pyrovia prägen das Bild. Sozialarbeiter Kurt Henke und Köchin Océane Perrot halten das Gemeindeleben zusammen. Der SV Findlingshain pflegt eine erbitterte Rivalität mit der SG Rastitz. Übernachtungsmöglichkeiten sind die Pension Sonnenkuss und das Himmelszauber Hotel. Das Landschloss bietet aktive Landwirtschaftserholung. Der Frostskog mit Frostberg lädt zu Spaziergängen ein. Die Chronik der Stadt liegt im Archiv von Rastitz.
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Reichenau (Kreis Novafurt – Blumenland)
Reichenau ist ein beschauliches Dorf mit 478 Einwohnern, eingebettet ins Tal des Reichenbachs. Die Kirche aus dem 17. Jahrhundert prägt den Ortskern, während Étienne Dubois‘ Buchhandlung und David Vogts Grafiken das kulturelle Leben bereichern. Die Teestube am Bachufer ist der gesellige Mittelpunkt, die ehrenamtliche Bibliothek im ehemaligen Schulhaus ein stiller Ort der Begegnung. Metzgerei und Bauernhof versorgen die Gemeinde mit lokalen Produkten. Wer Reichenau besucht, findet keine großen Attraktionen, sondern eine intime Atmosphäre, in der Menschen, Geschichten und die sanfte Landschaft den Alltag prägen – fernab jeder Hektik.
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Tretkreuz (Gemeinde Tretwitz – Kreis Novafurt – Blumenland)
Tretkreuz ist ein kleiner Flecken in der Blumenthal-Ebene, umgeben von Feldern und geprägt von zwei Höfen: dem Treterhof, der für seine Geflügelzucht bekannt ist, und dem Markhof, der Hülsenfrüchte anbaut. Der Ort gehört zur Gemeinde Tretwitz. Übernachtungsmöglichkeiten bieten die beiden Höfe, die auch für ihre herzhafte Küche bekannt sind.
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Tierarztpraxis von Dr. Vito Ricci (Altschik)
Die Tierarztpraxis von Dr. Vito Ricci in Altschik versorgt Nutz- und Haustiere im östlichen Sturmgebirgskreis. Ricci übernahm den Betrieb 2018 und erweiterte ihn um Röntgen- und OP-Technik. Er kooperiert mit Landwirten, dem Kloster Marienberg, der St. Petri Kirche und der Universität Western. Die Praxis wird von der Gemeinde Altschik getragen, nicht von Ricci selbst. Präventionsarbeit senkte Infektionskrankheiten bei Nutztieren um 40 Prozent. Ricci fährt zu Hausbesuchen und dokumentiert Wildtierdaten für die Forstbehörde. Das Wartezimmer dient als Dorftreffpunkt.
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Linie 111 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) – Von Zentro nach Novafurt
Die Bahnlinie 111 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) verbindet die Hauptstadt Zentro mit Novafurt im Westen und durchquert dabei eine vielseitige Region. Sie erschließt historische Orte wie Mehlis mit seiner Backsteinkirche und wirtschaftliche Zentren wie Scalso mit seinen Mühlenwerken. Die Strecke verbindet traditionelle Handwerkskunst, etwa die Töpferei in Tretwitz, mit modernen Einrichtungen wie dem NeuroWissenschaftsZentrum. Sie ist weit mehr als eine Verkehrsader – sie ist ein kulturelles Band, das städtisches Zentrum und ländliche Peripherie, Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft und den Alltag der Menschen entlang der Strecke prägt.
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Freidorf (Kreis Novafurt – Blumenland)
Freidorf in der Blumenthal-Ebene ist ein typisches Angerdorf mit 178 Einwohnern, dessen Leben sich um die Landwirtschaftliche Kooperation und das alte Schulhaus als Gemeindezentrum dreht. Die Metzgerei Berg & Braten ist kulinarischer Mittelpunkt, während der ungewöhnliche „Club der 7 Sinne“ und Zugezogene wie Data Scientist Carsten Möller und Physiotherapeut Rowan Tate für moderne Akzente sorgen. Übernachtungen bietet Familie Weigel auf ihrem Bauernhof an. Die Kirche St. Marien prägt das Ortsbild. Verkehrlich über die L3 und L11 angebunden, bleibt der Ort ein ruhiger, selbstgenügsamer Flecken, der Tradition und neue Impulse auf besondere Weise vereint.

