Landauri ist eine Inselwelt, die sich rund 650 km von Ost nach West und rund 450 km von Nord nach Süd ausdehnt. Eine Haupt-Landmasse kringelt sich um ein inneres Meer – das Mare Internum. Weitere Inseln – sowohl in diesem Binnenmeer als auch außerhalb – kommen hinzu. Es gibt Gebirge, Wüsten, Wälder und fruchtbare Ebenen. Es gibt Flüsse und Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es gibt Städte und Dörfer und einzelne weit abgelegene Siedlungen.
Politisch ist Landauri in 37 Länder gegliedert. Dazu gibt es den Zentraldistrikt rund um die frühere Königsstadt Storcha, in dem die wenigen noch verbleibenden Zentralinstitutionen angesiedelt sind.
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Tewitz (Kreis Altenow – Seeland)
Tewitz, ein Dorf mit 687 Einwohnern im Osten des Seelandwaldes, liegt auf 201 Metern Höhe entlang einer schmalen Straße, die dem alten Burgwall „Högelstein“ folgt. Der moosbewachsene Wall stammt vermutlich aus der Zeit der Waldwikinger und zählt zu den drei historischen Orten des Landkreises. Im Dorfkern stehen Kirche, Schule und Dorfladen; die Schule besuchen auch Kinder aus Teeheim, dessen Dorfladen von einem Händler aus Tewitz beliefert wird. Der Bahnhof an der Zentrobahn verbindet Tewitz mit Bierona, Kohla und Südteich. Waldwirtschaft, Handwerk und ruhiger Alltagsverkehr prägen den Ort, der Geschichte und Gegenwart unaufdringlich verbindet.
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Teeheim (Kreis Altenow – Seeland)
Teeheim, ein Dorf im Seelandwald mit 325 Einwohnern, liegt auf 199 Metern Höhe in einer ruhigen Lichtung, umgeben von hohen Kiefern. Der Ort ist für seine Imkerei bekannt; der „Seeland-Honig“ wird in Altenow verkauft und stammt größtenteils aus Teeheimer Betrieben. Mittelpunkt ist das ehemalige Forsthaus, heute ein Café mit Pension. Das Dorf besitzt einen Dorfladen, mehrere kleine Werkstätten und lebt im Rhythmus des Waldes. Wanderwege führen nach Arnsheim, Tewitz und Teicha. Teeheim ist ein stiller, naturverbundener Ort, geprägt vom Duft nach Harz, Wachs und Holz.
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Wüstung Nardorf
Nardorf, eine mittelalterliche Wüstung östlich von Arnsheim im Seelandwald, wurde im 14. Jahrhundert von Holzfällern gegründet und nach einem Pestausbruch verlassen. Von den Gebäuden blieben nur Grundmauern und der „Totenbrunnen“, dessen kaltes Wasser bis heute Geschichten und Aberglauben nährt. Der Ort gilt als still und unheimlich zugleich, von Nebel und Legenden umgeben. Archäologische Funde bestätigen die kurze Siedlungszeit. Nardorf ist heute Ziel für Wanderer und Schüler aus Arnsheim – ein stiller Platz im Wald, an dem Geschichte, Erinnerung und Natur untrennbar ineinander übergehen.
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Arnsheim (Kreis Altenow – Seeland)
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Arnsheim, das größte Dorf des Seelandwaldes mit 1.452 Einwohnern, liegt an der Schleuse des Flutkanals, wo dieser in den Großen Teich mündet. Der Ort ist Sitz der Forstverwaltung und bekannt für das historische „Haus der Schleusenmeister“ (Gasthaus „Zum Kanalblick“) und die Kirche St. Hildegrad mit ihrem Glockenspiel aus Schiffsglocken. Von hier führt eine Bahnlinie nach Berenburg entlang des alten Treidelpfads. Die Schule besuchen auch Kinder aus Waw. In Arnsheim entstand die Tradition des Runenfestes an der Steinmark. Wald, Wasser und Geschichte prägen diesen stillen, handwerklichen Ort des Seelandes.
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Steinmark (bei Berenburg)
Die Steinmark liegt 3,5 km östlich von Berenburg am Nordufer des Grenzsees. In die Felsen sind Runen eingeritzt, vermutlich aus der Wikingerzeit. Der Ort gilt als einer der ältesten Kultplätze des Seelandes. Einmal im Jahr, im Juli, findet dort das Runenfest statt, bei dem Kinder die Zeichen aus Ton nachbilden und am Seeufer auslegen. Die Felsformation ist nur zu Fuß erreichbar und bekannt für ihre stille, fast mystische Atmosphäre. Zwischen Wasser, Stein und Geschichte vereint die Steinmark Naturdenkmal und Überlieferung – ein Ort, an dem das Seeland seine älteste Stimme behält.
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Schleuse XII (Berenburg)
Die Schleuse XII bei Berenburg wurde 1846 erbaut und bildet den südlichen Abschluss des Flutkanals, wo dieser in den Grenzsee mündet. Das Bauwerk aus Granit und Seelandziegeln diente einst dem Holztransport und regelt bis heute den Wasserstand. Neben der Schleuse steht das alte Wärterhaus der Familie Krahl, deren Nachkommen den Betrieb bis heute betreuen. Die Anlage ist frei zugänglich und gilt als technisches Denkmal von regionaler Bedeutung. Umgeben von Wald und Wasser, steht die Schleuse XII für das Gleichgewicht zwischen Technik und Natur – ein stilles Wahrzeichen des seeländischen Wasserhandwerks.
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Berenburg (Kreis Altenow – Seeland)
Berenburg, ein Dorf mit 712 Einwohnern im Süden des Landkreises Altenow, liegt dort, wo der Flutkanal in den Grenzsee mündet. Einst Umschlagplatz für Holz aus dem Seelandwald, ist es heute ein stiller Ort am Wasser mit Hafen, Schleuse XII und der Gaststätte „Zum Grenzblick“. Entlang der alten Treidelbahn pendelt ein Schienenbus nach Arnsheim. Die Werke des Bildhauers Lennert Grau aus Waw sind im Hafenlager ausgestellt. Fachwerkhäuser, Boote, See und Kanal prägen das Bild – Berenburg ist ein Dorf zwischen Wald und Wasser, erfüllt vom gleichmäßigen Rhythmus des Seelandes.
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Linie 91 (Seelandbahn) – Am Flutkanal
Zwischen Arnsheim und Berenburg pendelt stündlich ein Schienenbus auf den Gleisen der ehemaligen Treidelbahn entlang des Flutkanals. Arnsheim, das größte Dorf des Seelandwaldes mit 1.452 Einwohnern, liegt auf 101 Metern Höhe dort, wo der Flutkanal in den Großen Teich mündet. Der Ort ist Sitz der Forstverwaltung des Kreises Altenow und Zentrum der Waldwirtschaft. Herzstück ist […]

