Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Strand (Gemeinde Medra – Kreis Aglitz – Insula)

    Strand (Gemeinde Medra – Kreis Aglitz – Insula)

    „Strand“, sechs Kilometer östlich von Medra, ist eine winzige Siedlung mit elf Einwohnern und einem Dutzend Fischerhütten direkt am Mare Internum. Der feinsandige Strand ist von Kiefern des Nördlichen Küstenwalds gesäumt. Der Bedarfshalt der Vierstrandbahn macht den Ort erreichbar. Der „Strand-Imbiss zur Boje“ versorgt Gäste mit geräuchertem Fisch. Drei Hütten werden als einfache Gästezimmer vermietet. Hinter dem Küstenwald erhebt sich das Insulagebirge mit Weiden und Obstwiesen. Im Sommer wird der Strand zum beliebten Ausflugsziel für Ruhesuchende und Familien aus der Region.


  • Landkreis Boxbucht (Kohlonia)

    Landkreis Boxbucht (Kohlonia)

    Der Landkreis Boxbucht in Kohlonia erstreckt sich vom Kohlgebirge bis zur Nordseeküste und umfasst 1.605 Einwohner. Die Kreisstadt Boxbucht ist Zentrum des Gurkenanbaus und der Kanalbewässerung. Die Dörfer im Boxatal leben von Gurkenanbau und der Brennerei in Boxdorf, während die Küstenorte Hamamünde, Nordufer und Kaltstrand vom Fischfang und Kaltwassertourismus geprägt sind. Im Hamatal dominieren Forstwirtschaft und das Salzbergwerk bei Salzquell. Zwei Bahnlinien und Küstenstraßen erschließen die Region. Typisch sind die Dorfkneipen mit Grog und herben Gurkenwasser-Spezialitäten.


  • Medra (Kreis Aglitz – Insula)

    Medra (Kreis Aglitz – Insula)

    Medra, ein Fischerdorf an Insulas Nordküste mit 303 Einwohnern, ist bekannt für seine Räucherei, in der Makrele und Klippenfisch über Buchenholz kalt geräuchert werden. Südlich des Ortes liegen Weinberge mit dem saisonalen „Weingarten am Nordhang“. Die Dorfkirche lädt freitags zu Strandfeiern mit Brot, Fisch und Wein ein. Sehenswert sind das Restaurant Mare di Sera, der Bahnhof mit Modelleisenbahnanlage und das überraschende Institut für Künstliche Intelligenz. Handwerk und Fischerei prägen den Ort, dessen stündliche Bahnverbindung ihn mit Aglitz und der Hauptstadt verbindet.


  • Apos (Kreis Aglitz – Insula)

    Apos (Kreis Aglitz – Insula)

    Apos ist ein kleines Küstendorf im Norden Insulas mit 187 Einwohnern. Berühmt ist der Ort für seine Treibholzverarbeitung – in mehreren Werkstätten entstehen Lampen, Schmuck und Spielzeug aus angeschwemmtem Holz. Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert beeindruckt mit einem Dachstuhl aus einem einzigen 20 Meter langen Eichenstamm. Der feinsandige Strand lädt zum Baden und Sammeln ein. Zu den Orten des Dorflebens zählen das Café Glanzstück, das Sternenregen Hotel, die Arztpraxis von Dr. Clara Vinter und die Bootswerkstatt Holzsegel. Die Vierstrandbahn verbindet Apos stündlich mit Aglitz und der Hauptstadt Insula.


  • Helios (Kreis Aglitz – Insula)

    Helios (Kreis Aglitz – Insula)

    Helios ist ein 217-Seelen-Dorf am Nordhang des Insulagebirges und Zentrum des Obstanbaus. Die „Helioser Mostkelterei“ produziert den süßen Apfelwein „Sonnentropfen“. Gärtnerin Chloé Martin pflegt die „Bunte Blätter Gärtnerei“, während Kirche St. Laurentius und die Kneipe „Alte Mostpresse“ das Dorfleben prägen. Bauingenieur Lukas Reinhardt renoviert die Bewässerungskanäle. Das Dorf ist über B37 und I-7 gut erreichbar und bietet Ruhe, Obstgärten und Gastfreundschaft.


  • Felsenfeld (Kreis Aglitz – Insula)

    Felsenfeld (Kreis Aglitz – Insula)

    Felsenfeld liegt am Nordhang des Insulagebirges und lebt von seinen Dinkel‑ und Buchweizenfeldern, die seit Generationen die Landschaft prägen. Mittelpunkt des Dorfes ist der lebhafte Handwerkermarkt, flankiert von der Dorfkirche St. Marena und der historischen Felsenfelder Mühle, die zugleich Restaurant und Wahrzeichen ist. Die Kneipe „Zur Hanglaterne“ und das Reisebüro „Insula Wege“ prägen das soziale Leben, ebenso wie die Psychologin Léa Fontaine, die im oberen Dorf praktiziert. Dorfladen, Bäckerei, Schule und das Gästehaus Bergfrieden vervollständigen das Bild eines kleinen, lebendigen Ortes, der eng mit seiner Umgebung verwoben ist.


  • Sternstrand (Kreis Aglitz – Insula)

    Sternstrand (Kreis Aglitz – Insula)

    Sternstrand liegt an der Nordküste Insulas, wo weißer Sand und leuchtender Sanddorn das Bild prägen. Das Dorf mit 128 Einwohnern lebt im Rhythmus des Meeres: Morgens ziehen Fischer ihre Boote an Land, tagsüber füllt sich der Strand mit Spaziergängern, abends erklingen in der Strandhalle Tanzmelodien. Zwischen Dünen und Wäldern gedeihen Sanddornbüsche, deren Früchte die Genossenschaft „Sanddorn-Studio“ zu Marmelade und Likör verarbeitet. Die kleine Kirche, das Institut für Ökologie und Evolutionsbiologie und der Skatepark verleihen dem Ort Charakter. Sternstrand ist ein stilles, sonnendurchflutetes Dorf, das seine Gäste mit Wärme empfängt.


  • Sonnenblick (Kreis Aglitz – Insula)

    Sonnenblick (Kreis Aglitz – Insula)

    Sonnenblick liegt auf dem Nordhang des Insulagebirges, nur wenige Kilometer vom Mare Internum entfernt. Das kleine Dorf mit rund hundert Einwohnern lebt von Kräutern und Schafen: In der Sonnenblicker Destillerie entstehen aromatische Öle und Essige, während die Käserei Sternenkäse den berühmten Bergkäse herstellt. Landwirt Sefu Kamau bewirtschaftet alte Terrassenfelder, Architektin Friederike Sommer restauriert historische Höfe, und im Gasthaus Zum Hohen Kräuterkamm genießen Gäste regionale Spezialitäten. Die Kapelle Stella Aurora überragt das Dorf – ein stiller Ort, an dem sich Geschichte, Handwerk und Natur harmonisch verbinden.


  • Nele Heitmann (*1984), Schmiedin

    Nele Heitmann (*1984), Schmiedin

    Nele Heitmann, geboren 1984 in Dermbach, führt die Schmiede „Am Geraer Weg“ mit ruhiger Präzision und Leidenschaft für Metall. Sie lernte das Handwerk von ihrem Vater und übernahm später die Werkstatt, die sie mit zwei Gesellen betreibt. Ihr Tag beginnt früh mit dem ersten Feuer und endet oft mit Gesprächen bei Radler vor Rike Langenaus Dorfladen. Nele liebt ehrliche Arbeit, Motorräder und alte Werkzeuge, die Geschichten tragen. Sie ist eine Frau, die zwischen Feuer und Freundschaft lebt, konzentriert, bodenständig und mit einem Blick, der mehr sagt als viele Worte.


  • Rike Langenau (*1987), Betreiberin eines Dorfladens

    Rike Langenau (*1987), Betreiberin eines Dorfladens

    Rike Langenau, geboren 1987 in Seestadt Nord, führt den Dorfladen „Langenau & Mehr“ in Vielitz mit ruhiger Energie und genauer Aufmerksamkeit. Nach ihrer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau übernahm sie den Laden, um ihn vor der Schließung zu bewahren. Ihr Tag beginnt früh mit Brotlieferungen und endet oft mit Gesprächen auf Getränkekisten vor der Tür. Sie kennt ihre Kundschaft persönlich, hört zu, hilft, organisiert und schafft einen Ort, an dem Arbeit und Gemeinschaft ineinanderfließen. Mit ihrer Freundin Nele Heitmann teilt sie Abende bei Radler und Dorfgeschichten – ein Leben aus kleinen, echten Momenten.


  • Steinfeld (Kreis Aglitz – Insula)

    Steinfeld (Kreis Aglitz – Insula)

    Steinfeld liegt auf 250 Metern am Nordabhang des Insulagebirges. Der steinige Boden erschwert den Ackerbau, begünstigt aber die Ziegenzucht, aus deren Milch der würzige „Steinfelder Felsenschimmel“ entsteht. Die Kirche St. Laurentius und der Dorfkrug zur alten Linde mit Pension prägen das Ortsbild. Wirtin Greta Voss serviert gegrillte Antipasti. Die Journalistin Kaito Morimoto lebt im Ort. Ein alter Obstgarten und ein Tennisplatz, betrieben vom örtlichen Verein, ergänzen das Angebot. Die Gemeinde ist klein, aber lebendig.


  • Sterndorf (Kreis Aglitz – Insula)

    Sterndorf (Kreis Aglitz – Insula)

    Sterndorf (413 Einwohner, 7 m ü. NN) liegt an der Nordküste Insulas zwischen Aglitzer Wald und Mare Internum. Der Ort besticht durch seinen gemischten Strand (Textil-, Hunde- und FKK-Bereich), die Imkerei von Tariq El‑Haddad mit seinem berühmten Waldhonig und die Schneiderin Marie Vogel. Die Unterkünfte Hotel „Zum Leuchtturm“ und Gästehaus „Waldesruh“ sowie die Fischgaststätte „Bei Jonas“ und das Café Sonnenschein bieten Gastlichkeit. Der Strandladen mit Imbiss von Eleni Papadopoulos versorgt Badegäste. Wanderwege führen nach Buchtkap (5 km) und Sternstrand (12 km); die Kreisstadt Aglitz ist über die I-3 in vier Kilometern erreichbar.


  • Waldbad (Gemeinde Buchtkap – Kreis Aglitz – Insula)

    Waldbad (Gemeinde Buchtkap – Kreis Aglitz – Insula)

    Waldbad, das kleinste Dorf der Gemeinde Buchtkap, liegt malerisch am Fuße eines Steilhangs in der Stegstedter Bucht. Der Ort mit 138 Einwohnern lebt vom Badebetrieb an seinem feinsandigen Strand und einer kleinen Werft, die Fischerkutter repariert. Kulinarische Spezialität ist der über Buchenholz geräucherte Waldbad-Lachs. Das „Hotel zur Stegstedter Bucht“ und die „Pension Waldesruh“ bieten Gästen Unterkunft, während Elin Wieses Strandladen mit Imbiss die Versorgung sichert. Zu den regelmäßigen Gästen zählt die Logopädin Nalin Jayawardena, die hier Ruhe und Inspiration findet. Das Dorfleben ist geprägt von Gemeinschaft, Strandgrillfesten und der Verbundenheit mit Wald und Meer.


  • Buchtkap (Kreis Aglitz – Insula)

    Buchtkap (Kreis Aglitz – Insula)

    Buchtkap ist ein kleines Dorf mit 226 Einwohnern an einer Landzunge im Aglitzer Wald, umgeben von der Stegstedter Bucht und dem Mare Internum. Die Ruine des mittelalterlichen Kap-Turms lockt Besucher auf das Kap. Im Hafen befindet sich die Treibholz-Manufaktur, die Kunst aus angeschwemmtem Holz fertigt. Die Gaststätte „Zum alten Fischer“ serviert die berühmte Buchtkaper Krabbensuppe. Home-Office-Arbeiter wie Klara Lundgren und Samira Qureshi schätzen die Verbindung von Ruhe und digitaler Anbindung. Drei Unterkünfte – Hotel Strandgut, Pension Waldblick und Hotel Kap-Turm – empfangen Strandgäste. Der Dorfladen und der Bäcker-Lieferwagen versorgen die Gemeinschaft.


  • Aglitz (Kreisstadt – Insula)

    Aglitz (Kreisstadt – Insula)

    (Pop.: 4.587 – 74m NN) Die Kreisstadt Aglitz thront 74 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Plateau, neun Kilometer nördlich des Hafens der Hauptstadt Insula. Schon von weitem kündigt der 48 Meter hohe Turm der Sankt-Martins-Kirche den Reisenden an, dass hier ein besonderer Ort erreicht ist. Der Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert ist das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt und prägt das Stadtbild bis heute. Das Herz der Stadt ist der historische Marktplatz, gesäumt von gut erhaltenen Bürgerhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Hier pulsiert das Leben, hier wird gehandelt und gefeiert. In einem ehemaligen Speicher am Marktplatz hat das…


  • Ein Tag in Mara Lattners Polterkantine

    Ein Tag in Mara Lattners Polterkantine

    Mara Lattner betreibt die Polterkantine in Duckel, einem kleinen Holzort im Landkreis Teichdorf. Mittags versorgt sie Fahrer, Forstleute und Händler mit warmem Essen. Ihre Stube ist der soziale Treffpunkt des Tals, in dem Nachrichten ausgetauscht und Wege besprochen werden. Mara kocht nach Bedarf, kennt die Wünsche ihrer Gäste und schafft einen Ort der Einkehr zwischen den Holztransporten. Ihr Tag beginnt früh mit Vorbereitungen und endet mit stillen Momenten am Bach. Sie hält das Tal zusammen – nicht durch große Worte, sondern durch ihre tägliche Arbeit am Herd.


  • Landkreis Westmünde (Kohlonia)

    Landkreis Westmünde (Kohlonia)

    Der Landkreis Westmünde im Südwesten des Kohlgebirges umfasst die steile Westabdachung des Kohlgebirges mit Urwald, tiefen Schluchten und einer rauen Küste zur Sturmsee und zum Westmeer. Die 1.496 Einwohner leben in den Küstenorten Alno, Fährstedt, Saulwitz und der Kreisstadt Westmünde. Wirtschaftliche Basis sind Kabeljaufang (Stockfisch/Klippfisch) und Schafhaltung. Die Kohlbahn-Linie 12 transportiert Fisch und Wolle. Kulinarische Spezialität ist der Eintopf „Stock und Schaf“ mit Wacholderschnaps. Sehenswert sind die Wollverarbeitung in Alno, die Brauerei in Fährstedt, die Bockwurstfabrik in Westmünde und anspruchsvolle Klettersteige in die unberührte Waldwildnis.


  • Vierhaus (Gemeinde Alno – Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Vierhaus (Gemeinde Alno – Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Das Vierhaus ist eine abgelegene Siedlung aus vier Holzhäusern am Waldrand des Kohlgebirges, sieben Kilometer oberhalb von Alno. Sechzehn Menschen leben hier und betreiben den zentralen Schafschurplatz für den Landkreis Westmünde. Die Gemeinschaft ist eng und selbstversorgend, mit eigener kleiner Destille namens „Lämmerhengst“, die Wacholderschnaps brennt. Im Sommer herrscht Hochbetrieb mit Wanderarbeitern, im Winter ist die Feldstraße unpassierbar. Von hier aus bietet sich ein weiter Blick über die Suhler Meerenge bis zur Sturminsel mit den Lichtern von Chomwat.


  • Linie 12 (Kohlbahn) von Kohla nach Westmünde

    Linie 12 (Kohlbahn) von Kohla nach Westmünde

    Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet Kohla, die barocke Hauptstadt Kohlonias, stündlich mit den Küstenorten entlang der Goldküste bis nach Westmünde. Sie erschließt Fischerdörfer wie Kleinstrand mit seinem Schonerwrack, Silberstrand mit Miesmuschelzucht und Goldstrand mit seiner Räucherei. Die Strecke führt durch das Kohlgebirge vorbei an stillen Orten wie Sosufer, wo Zugführer und Fossiliensammler Viktor Holmgren die Züge steuert, und Remberg mit seinem Panoramablick. Die Linie ist Lebensader für die kleinen Gemeinden und verbindet Geschichte, Natur und handwerkliche Tradition entlang der Sturmseeküste.


  • Alno im Kohlgebirge (Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Alno im Kohlgebirge (Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Alno ist ein kleines Dorf (102 Einwohner) am Fuße des Kohlgebirges an der Sturmsee. Der Ort lebt von der Schafwollverarbeitung in der ehemaligen Dorfschule, heute Spinnerei und Weberei. Sehenswert sind die holzverschalte Kapelle zum guten Hirten mit schiefem Dachreiter und der jährliche Wollmarkt im Spätsommer. Die Brennerei „Steinbock“ produziert Wacholder mit Rauchnote. Das Wirtshaus „Zum letzten Schaf“ ist geselliger Mittelpunkt. Zum Ort gehört das Vierhaus (16 Einwohner) als Schafschurplatz. Alno ist über die Kohlbahn und die B302 angebunden.


  • Fährstedt im Kohlgebirge (Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Fährstedt im Kohlgebirge (Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Fährstedt liegt an der schmalen Suhler Meerenge und verdankt seine Existenz der Autofähre nach Nordfähre auf der Sturminsel. Der Ort ist bekannt für seine Küstenbrauerei, deren untergäriges „Küstenhell“ mit Meersalznote in der ganzen Region geschätzt wird. Nur wenige Schritte entfernt produziert eine Brennerei den kräftigen Wacholder „Heinrich der Seefahrer“. Die Käserei verarbeitet Schafmilch zum berühmten „Ziegenbock“. Die weiße St.-Katharinen-Kirche diente einst als Wahrzeichen für heimkehrende Fischer. Von Fährstedt aus führt ein anspruchsvoller Wanderweg ins Kohlgebirge hinauf zum Berg Zusmo.


  • Saulwitz (Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Saulwitz (Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Saulwitz ist das kleinste Dorf im Landkreis Westmünde mit 92 Einwohnern, wo der Saulbach ins Westmeer mündet. Im Winter bestimmt der zweitgrößte Klippfisch-Betrieb der Region mit salzigem Fischgeruch den Ort. Das Wirtshaus „Zur wilden Schlucht“ beherbergt im Keller die kleine Wacholderbrennerei „Klippfischer“, deren Produkt nur über die Theke verkauft wird. Die Bewohner leben von Fischerei und Schafhaltung auf den kargen Wiesen. Eine Kirche gibt es nicht – Taufen und Trauungen finden in Westmünde statt. Von hier aus führt ein ungesicherter, anspruchsvoller Klettersteig durch die Saulbach-Schlucht hinauf zum Gebirgskamm mit Panoramablick bis zur Sturminsel.


  • Westflußmühle (Stadt Westmünde – Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Westflußmühle (Stadt Westmünde – Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Die Westflußmühle liegt fünf Kilometer flussaufwärts von Westmünde auf 374 Metern Höhe – eine verlassene Holzmühle, die nur über einen steilen Pfad erreichbar ist. Das verwitterte Mühlrad steht still, überwuchert von Moos, seit eine Flut 1847 den Betrieb lahmlegte. Heute bewohnen sieben Menschen die Mühle: ein ehemaliger Bibliothekar, eine Malerin, ein Koch, ein pensionierter Bergmann und eine junge Familie. Sie leben ohne Strom und fließendes Wasser, in völliger Abgeschiedenheit. Im Winter sind sie oft wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten. Wer den beschwerlichen Weg auf sich nimmt, findet Stille, ein atemberaubendes Panorama auf das Westmeer und die Möglichkeit, in einer der…


  • Wasserwacht (Stadt Westmünde – Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Wasserwacht (Stadt Westmünde – Kreis Westmünde – Kohlonia)

    Wasserwacht ist ein winziger Flecken an der Steilküste des Westmeers, nur drei Kilometer von Westmünde entfernt. Zwölf Fischerschuppen und ein provisorischer Steg bilden diesen abgeschiedenen Ort auf nur zwei Metern Höhe. Von hier laufen die Kutter direkt ins offene Meer aus. Die zwölf Bewohner leben nach den Gezeiten, reparieren ihre Netze und Boote mit alter Handwerkskunst und halten in den harten Wintern in einer einfachen Remise zusammen. Der Flecken hat keine Straßen, keinen Strom in allen Hütten und kein Handynetz – stattdessen bietet er Stille, den Geruch von Salz und Teer und einen Blick auf das unendliche Meer.


  • Westmünde (Kreisstadt – Kohlonia)

    Westmünde (Kreisstadt – Kohlonia)

    Die Kreisstadt Westmünde liegt am Westfluss, wo dieser in einer geschützten Bucht ins Westmeer mündet. Die Stadt erstreckt sich vom Hafen bis in 130 Höhenmeter hinauf und ist das wirtschaftliche Zentrum der Region. Das historische Herz bildet der Marktplatz mit der neugotischen St.-Ansgarkirche von 1892. Nebenan destilliert die älteste Wacholderbrennerei des Kreises ihren rauen Heinrich. Die lokale Spezialität Stock und Schaf wird in der Genossenschaftsfabrik dosiert und per Kohlbahn bis nach Kohla verschickt. Ein Küstenpfad führt nach Wasserwacht, der Westflußweg zur verlassenen Mühle. Westmünde ist ein authentischer Ort, geprägt von Fischfang, kargem Charme und der Nähe zum wilden Westmeer.