Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Punktdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Punktdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Punktdorf, mit 96 Einwohnern die südlichste Siedlung im Hinterland der Goldküste, verdankt seinen ungewöhnlichen Namen einem trigonometrischen Punkt der Landesvermessung von 1823. Der Stein markiert noch heute den von drei Ulmen beschatteten Dorfplatz. Landwirtschaft, eine historische Schmiede und eine Sattlerei prägen den Ort, dessen schlichte Kapelle St. Maria zur Wiese sonntags von Hand geläutete Glocken aus dem 18. Jahrhundert hören lässt. Südlich liegt ein stillgelegter Steinbruch, heute ein Naturschutzgebiet mit seltenen Orchideen und einer Uferschwalbenkolonie. Das Gasthaus „Zum trigonometrischen Punkt“ dient als gastronomischer und gesellschaftlicher Mittelpunkt, während Geodäsie-Studenten der TU Kohla den namensgebenden Vermessungspunkt regelmäßig für ihre Übungen aufsuchen.


  • Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Kleinstrand, mit 254 Einwohnern die zweitgrößte Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt an der Sturmseeküste Kohlonias. Der Name rührt vom hier nur 600 Meter schmalen Küstenwaldstreifen. Der Naturhafen, seit 1784 von zwei Granitmolen geschützt, ist Zentrum der örtlichen Fischerei; sieben Kutter fangen Dorsch und Flunder. Das Wrack des 1871 gestrandeten Schoners „Albatros“ ragt als Mahnmal aus dem Wasser. Besucher finden im „Gasthaus zur Meermöwe“ Unterkunft und am Hafen in „Smuttje’s Ecke“ frische Fischsemmeln. Eine Kapelle, der Dorfladen sowie die stündliche Anbindung an die Kohlbahn-Linie 12 runden das Leben in dem windumtosten Ort ab.


  • Silberstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Silberstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Silberstrand ist ein Fischerdorf mit 121 Einwohnern an der Goldküste Kohlonias, nur drei Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Der Ort lebt von der Miesmuschelzucht: Vier Familien ernten jährlich etwa 15 Tonnen Muscheln aus den felsigen Prielen der Sturmsee. Eine kleine Konservenfabrik von 1936 verarbeitet die Ernte zu Spezialitäten und legt auch Sturmseehering in Dosen mit handgemalten Etiketten ein. Am südlichen Ortsrand lockt eine grobsandige Badebucht mit klarem, selten über 16 Grad warmem Wasser. Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet den Ort mit Kohla und Westmünde, während die K303 eine Straßenanbindung ins Hinterland bietet.


  • Nova (Hauptstadt des Blumenlandes)

    Nova (Hauptstadt des Blumenlandes)

    Nova, Hauptstadt des Blumenlandes mit 82.826 Einwohnern, liegt an der Mündung des Novaflusses in das Mare Internum. 755 von Königin Florentia I. als Florentum gegründet, wurde die Stadt um 850 von Wikingern zerstört und im 11. Jahrhundert als Stadtstaat Nova wiedererrichtet. Der Bau der Stammbahn 1832 machte sie zum industriellen Knotenpunkt. Heute gliedert sich Nova in fünf Stadtteile: das historische Nova Mitte, das vornehme Nova-Bucht mit dem antiken Florica, das akademische Nova West, das maritime Nova Hafen und das moderne Nova Nord. Die Stadt vereint botanisches Erbe, bewegte Geschichte und lebendige Urbanität.


  • Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma

    Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma

    Die Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma, Windstraße 17, wird seit 2004 von Magnus und Freya Jonsson betrieben. Der Gasthof besteht seit 1783 und wurde nach einem Brand 1823 neu errichtet. Freya kocht Kabeljau-Eintopf, Muschelpfanne und saisonale Suppen aus örtlichem Fang. Magnus zapft Bier der Brauerei Lundgren aus Antlas. Bürgermeisterin Arnesen hält hier ihre Sprechstunden ab, die Pastorin kommt sonntags nach dem Gottesdienst, Fischer und Bauarbeiter von der Festung Ekkarsklippe nehmen hier ihre Mahlzeiten ein. Die Kneipe ist täglich von 11 Uhr bis Mitternacht geöffnet, sonntags ab 12 Uhr.


  • Goldstrand (Kreisstadt des Landkreises Goldküste – Kohlonia)

    Goldstrand (Kreisstadt des Landkreises Goldküste – Kohlonia)

    Goldstrand, mit 725 Einwohnern die größte Siedlung und Kreisstadt des Landkreises Goldküste in Kohlonia, liegt nur zwei Meter über der Sturmsee. Der Ort gruppiert sich um einen rechteckigen Marktplatz mit dem Kreishaus von 1744 und der St.-Eobans-Kirche von 1683. Eine Fachwerkschule, das Amtsgericht und die Muschelgasse prägen das Ortsbild. Am Hafen liegen Fischerkutter, die Räucherei Bartels und die Fischauktionshalle. Der Haltepunkt der Kohlbahn verbindet den Ort achtmal täglich mit Kohla und Westmünde. Windschutz, Kiefernwälder und der goldglitzernde Strand bestimmen die Landschaft dieser beschaulichen Küstengemeinde.


  • Kanamer Kisten (Gemüsehandler)

    Kanamer Kisten (Gemüsehandler)

    Kanamer Kisten in der Grabenstraße 12 ist ein Gemüsegroßhandel im Dorf Kaname, geführt von Ramin, Kaja und Lene Harto. Der Name stammt von den Holzkisten, die Ramin nach der Übernahme 1998 mit einem Brandeisen kennzeichnete. Der Betrieb beliefert Wochenmärkte in der Region, darunter Dermbach, Haseneck und Toruma. Eine bekannte Anekdote erzählt von einer Schlittenlieferung über den zugefrorenen Kanal im Winter 2006. Heute koordiniert Kaja die Bestelllisten, Lene fährt den Lieferwagen, und zwei Aushilfen unterstützen auf dem Hof. Der Laden ist Produktionsstätte und Logistikzentrum zugleich, kein Verkaufsraum.


  • Kreis Teichfurt (Kohlonia)

    Kreis Teichfurt (Kohlonia)

    Der Landkreis Teichfurt, Kohlonias südlichster Kreis, umschließt die Hauptstadt Kohla mit einer landwirtschaftlich intensiv genutzten, leicht hügeligen Ebene von rund 600 km². Die 2.799 Einwohner verteilen sich auf die Kreisstadt Teichfurt mit Brauerei und barocker Kirche, Altbrück mit romanischer Wehrkirche und Käserei, das Fischerstädtchen Kohlamünde mit Hafen und Leuchtturm, das Köhlerdorf Nordorf im Küstenwald, das Reisdorf Radebeul, Bunsa mit Hochwald, Burgruine und Holländerwindmühle sowie das Schlachterdorf Welso. Drei Waldstücke – Trollskog, Küstenwald und Hochwald – sowie der Teichfluss mit seinen Zubringern prägen das Gesicht dieses stillen, agrarischen Gürtels.


  • Nordorf (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Nordorf (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Nordorf, ein Weiler mit 86 Einwohnern im Küstenwald Kohlonias, ist ein aus der Zeit gefallenes Köhlerdorf. Die Familie Knoop stellt hier seit 1746 Holzkohle in traditionellen Erdmeilern her und betreibt ein Forsthaus mit kleiner Ausstellung. Eine winzige Steinkirche am Strand, ein 5.000 Jahre altes Hünengrab und der 7,2 Kilometer lange Köhlerpfad sind die stillen Sehenswürdigkeiten. Ein ehrenamtlicher Rettungsturm überwacht im Sommer den steinigen Strand. Die Nächte prägt absolute Dunkelheit, nur durchbrochen vom Strahl des gegenüberliegenden Leuchtturms. Nordorf ist ein Rückzugsort für Menschen, die Ruhe, Natur und das Elementare suchen.


  • Inga Johannson (*1988), Betreiberin eines Dorfladens und Hobby-Strickerin

    Inga Johannson (*1988), Betreiberin eines Dorfladens und Hobby-Strickerin

    Inga Johansson (37) leitet den Lebensmittelladen in Schleuße und den örtlichen Strickclub im alten Postamt. Was als gemütliche Runde begann, entwickelte sich zu einer Mission: gestrickte Unterwäsche. Mit Charme, Beharrlichkeit und dem Argument der natürlichen Wärme begeistert Inga selbst größte Skeptiker. Der Club wächst stetig – sogar Touristen im Gästehaus „Zur Weidenbrücke“ fallen auf die kuscheligen Kreationen herein. Zwischen Kundenberatung und Marmeladenkochen verwandelt Inga ihr Dorf Stich für Stich in ein Paradies für Woll-Liebhaber.


  • Linie 3001 (Northern Desert Railway) – Von Western nach Kohla

    Linie 3001 (Northern Desert Railway) – Von Western nach Kohla

    Die Linie 3001 der Northern Desert Railway ist eine faszinierende Bahnverbindung, die das Land durchmisst und zwei sehr unterschiedliche Pole miteinander verknüpft. Ihre Reise beginnt in Western, der geschäftigen Hauptstadt des Sturmlandes, die an der Mündung des Westernflusses in die Sturmsee liegt und eine einzigartige Mischung aus Wikinger-Geschichte, barocker Pracht und moderner Technologie bietet. Von dort aus führt die Strecke durch einen landschaftlich und kulturell vielfältigen Korridor. Sie durchquert die Küstenregion des Seelandes und den kohlonianischen Teil der Seeland-Ebene mit seinen idyllischen Dörfern, die von Handwerk und Tradition geprägt sind. Nach einer Strecke von etwa 46,6 Kilometern erreicht der Zug sein Ziel: Kohla,…


  • Welso (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Welso (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Welso, ein Haufendorf mit 72 Einwohnern im Kreis Teichfurt, gruppiert sich malerisch um einen zentralen Teich in der offenen Seeland-Ebene. Das Dorf ist Standort der renommierten Landschlachterei Petersen, die nach alter Tradition geräucherte Mettwürste und luftgetrockneten Schinken herstellt und eine Herde Kohlonisches Angus hält. Eine kleine Drechslerei fertigt kunstvolle Holzwaren. Die schlichte Dorfkirche besticht durch ihren reichhaltigen Büchertisch. Im Sommer locken die geselligen „Welser Abende“ mit regionalen Spezialitäten und Holunderlikör. Bauernhof „Petersens Diel“ bietet einfache, behagliche Gästezimmer. Welso ist ein stiller Ort für Genießer, die Handwerkskunst und ländliche Gemeinschaft abseits der Hauptverkehrswege suchen.


  • Radebeul (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Radebeul (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Radebeul, ein 92-Seelen-Dorf auf 35 Metern Höhe, ist das Reisanbauzentrum Kohlonias. Seit 1928 prägen die gefluteten Parzellen am Reisbach die Landschaft, und die genossenschaftliche Reismühle verarbeitet den „Seeland-Reis“. Als Landmarke überblickt der verwilderte Gutshof Radebeul mit seinen zwei Ecktürmen die Felder. Die kleine Heilig-Kreuz-Fachwerkkapelle von 1765 dient der Gemeinde für monatliche Gottesdienste. Im Gasthof „Radebeuler Krug“ trifft man sich, und der Reit- und Fahrverein richtet jährlich im August ein Erntedankfest mit historischen Landmaschinen aus – ein lebendiger Ort zwischen Tradition und Reisfeld.


  • Bunsa (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Bunsa (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Bunsa (225 Einwohner) im Landkreis Teichfurt ist ein ehemaliges Waldbauerndorf am Rande des Hochwalds, dessen Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Der malerische Anger mit Linde und Brunnen, die Kirche St. Ehwald im Barte und die Burgruine Bunsa – das bedeutendste historische Bauwerk des Kreises – prägen den Ort. Eine restaurierte Holländerwindmühle dient heute als Trauungsort. Eine spezialisierte Möbelrestaurierungswerkstatt und der Gasthof „Zur alten Mühle“ runden das Angebot ab. Von der Burgruine reicht der Blick an klaren Tagen bis nach Kohla und zum Sturmgebirge.


  • Kohlamünde (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Kohlamünde (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Kohlamünde, ein Fischerort mit 735 Einwohnern, liegt an der Mündung des Kohla in die Sturmsee. Zwei Siedlungskerne prägen den Ort: das kopfsteingepflasterte Hafenviertel und das neuere Wohngebiet der 1960er Jahre. Wahrzeichen sind der alte Leuchtturm von 1876, der heute auch Standesamt beherbergt, und das Zollhaus von 1734 mit seinem Fischereimuseum. Die Genossenschaft fängt mit vier Kuttern Dorsch und Hering, die Räucherei Kordes von 1885 lockt mit ihrem Aroma. Seit 1998 ergänzt eine Muschelzucht das maritime Angebot. Im Mündenkrug kehren Gäste und Einheimische gleichermaßen ein, während Hafenmeister Henningsen unermüdlich gegen die Versandung der Fahrrinne kämpft.


  • Landkreis Kohlaschleuße (Kohlonia)

    Landkreis Kohlaschleuße (Kohlonia)

    Der Landkreis Kohlaschleuße im Südosten des Kohlgebirges zählt 6.467 Einwohner und vereint Bergbauhistorie mit Gartenlandschaft. Die Kreisstadt Kohlaschleuße, einst über 20.000 Einwohner stark, ist heute eine schrumpfende Stadt mit ausgedehnten Lost-Places-Arealen und musealer Kohlebahn. Von den fünf Gruben des Reviers sind nur Zusma I und Kohlaschleuße aktiv. Das obere Kohla-Tal prägen stillgelegte und konservierte Zechen, die Sturmseeküste Fischerdörfer und der Hafen Strandstedt. Im Norden erstreckt sich das Nordkohlianische Gurkenland, wo der Fel und der Gurkenkanal eine intensive Gemüsewirtschaft ermöglichen. Der Kreis bietet Industriedenkmäler, Küstenlandschaft und agrarische Kanalsysteme in unmittelbarer Nachbarschaft.


  • Landkreis Westmünde (Kohlonia)

    Landkreis Westmünde (Kohlonia)

    Der Landkreis Westmünde im Südwesten des Kohlgebirges umfasst die steile Westabdachung des Kohlgebirges mit Urwald, tiefen Schluchten und einer rauen Küste zur Sturmsee und zum Westmeer. Die 1.496 Einwohner leben in den Küstenorten Alno, Fährstedt, Saulwitz und der Kreisstadt Westmünde. Wirtschaftliche Basis sind Kabeljaufang (Stockfisch/Klippfisch) und Schafhaltung. Die Kohlbahn-Linie 12 transportiert Fisch und Wolle. Kulinarische Spezialität ist der Eintopf „Stock und Schaf“ mit Wacholderschnaps. Sehenswert sind die Wollverarbeitung in Alno, die Brauerei in Fährstedt, die Bockwurstfabrik in Westmünde und anspruchsvolle Klettersteige in die unberührte Waldwildnis.


  • Linie 11 – Zentrobahn

    Linie 11 – Zentrobahn

    Die Linie 11 – Zentrobahn verbindet als regionale Eisenbahnstrecke die Hauptstädte Kohla, Seestadt, Zentro und Bierona miteinander. Auf ihrem etwa 170 Kilometer langen Weg vom Kohlaer Hauptbahnhof bis zum Bieronaer Hauptbahnhof bedient sie zahlreiche Unterwegshalte wie Teichfurt, Nordufer, Seestadt Nord und Süd, Arnsheim, Fünfstern, Zentro Nord, Ruppin und Zentodorf. Die Züge verkehren im Stundentakt mit Regionalbahnen, ergänzt durch Express- und Eilzüge im Zweistundentakt. Die Strecke folgt weitgehend dem Verlauf des Flusses Zento und erschließt sowohl städtische als auch ländliche Regionen. Die Zentrobahn ist eine wichtige Lebensader für Pendler, Reisende und den lokalen Wirtschaftsverkehr.


  • Altbrück (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Altbrück (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Altbrück, ein Dorf mit 335 Einwohnern in Kohlonia, liegt idyllisch am Teichfluss. Der Name erinnert an eine alte Brücke, von der nur steinerne Widerlager geblieben sind. Heute prägt eine Stahlbrücke von 1927 den Ort, zudem die romanische Wehrkirche St. Matthias mit spätgotischem Schnitzaltar. Am Fluss steht die denkmalgeschützte Altbrücker Mühle. Besucher schätzen die einzige Käserei des Kreises Teichstedt, die den halbfesten Schnittkäse „Altbrücker Gold“ herstellt, sowie eine traditionelle Stellmacherei. Der Gasthof „Zur Furt“ bietet regionale Küche, einfache Unterkünfte gibt es auf Bauernhöfen. Altbrück ist erreichbar über die Bundesstraße 36 und die Bahnlinie 11.


  • Teichfurt (Kreisstadt – Kohlonia)

    Teichfurt (Kreisstadt – Kohlonia)

    Teichfurt, mit 1.254 Einwohnern nicht die kleinste Kreisstadt Kohlonia, liegt nur zwei Kilometer südlich der Hauptstadt Kohla am Teichfluss. Der Ortsname erinnert an eine Furt, die hier jahrhundertelang den Flussübergang ermöglichte. Herz des Ortes ist der Eobansplatz mit dem Rathaus von 1742, der barocken St.-Aldomars-Kirche und der Brauerei, die seit 1831 ein malziges Landbier braut. Die Seestädter Chaussee ist gesäumt von Fachwerkhäusern mit geschnitzten Sprüchen. Der Landmaschinenhandel Hennecke & Sohn und der Obsthof Quorzo prägen die Wirtschaft, während die fruchtbaren Täler von Teichbach und Quorzo zu den ertragreichsten Gemüseanbaugebieten des Landes zählen.


  • Zentravia

    Zentravia

    Das Dekanat von Zentravia war eine einflussreiche religiöse Macht mit prächtigen Kirchen und Klöstern in der Hauptstadt südöstlich des Grenzsees. Im 9. und 10. Jahrhundert flohen Flüchtlinge von hier und gründeten das Despotat Storcha. Zentravia wurde später eine Provinz des Königreichs Storha, das sich bis ins Blumenland erstreckte. Bürgerkriege führten zur Dezentralisierung, und heute ist Zentro die Hauptstadt mit verschiedenen Landkreisen.


  • Nudeltopf (Gemeinde Bundorf – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Nudeltopf (Gemeinde Bundorf – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Der Nudeltopf (1.343 m) markiert die Grenze zwischen Zentravia und dem Nudelland, dessen Hauptstadt nach dem Berg benannt ist. Von dort aus ist er jedoch unerreichbar – der Nordhang fällt als senkrechte Felswand ab. Der Aufstieg gelingt nur von Zentravia aus: Eine Schotterpiste führt von der B5 hinauf, gesperrt für den öffentlichen Verkehr. Einzig Hüttenwirt Jost Bergmann darf sie wöchentlich mit seinem Geländewagen befahren, um Vorräte zur Gipfelhütte zu bringen. Alle anderen müssen die anderthalbstündige Wanderung auf sich nehmen. Oben belohnen ein spektakulärer Rundblick, deftige Gulaschsuppe, starker Kaffee und ein Grenzstein, der zwei Welten trennt.


  • Linie 112 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) – Von Kreuzberg über den Drosener Rücken ins Zentralmassiv

    Linie 112 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) – Von Kreuzberg über den Drosener Rücken ins Zentralmassiv

    Die Linie 112 der Bierona-Zentravia-Ferrovia verbindet stündlich die Küste mit dem Gebirge. Los geht es in Kreuzberg am Mare Internum, wo Hafen, Brauerei und Markt das Bild prägen. Über Wisnitz mit seiner Schlossbrauerei und Krisdorf, wo Schafzucht und Steinbruch den Rhythmus bestimmen, führt die Fahrt nach Drosen, dem Knotenpunkt mit Zollhof und Druckereien. Weiter geht es über Fuka, Meyen und das technologieoffene Gasston hinauf ins Zentralmassiv. In Paulstedt ragen die Hochöfen der Eisenhütte auf, bevor die Strecke durch das Bunbachtal nach Neusomm, Trentschin mit seiner Burg und schließlich Bundorf führt – eine Reise vom Meeresspiegel bis auf fast 700 Meter…


  • Bundorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Bundorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Bundorf ist mit 876 Einwohnern auf 803 Metern das höchstgelegene Dorf im zentravischen Kreis Paulstedt. Der Ort überrascht mit einem Kuriosum: Ein in den 1950er Jahren begonnener Eisenbahntunnel ins Tremoland endet nach 300 Metern im Fels, doch die Linie 112 hält noch heute. Die spätgotische Kirche beeindruckt mit einem filigranen Netzgewölbe, oberhalb thront die Burgruine Bundeck. Im Gasthaus „Zur Post“ von 1689 serviert Wirtin Elara Bundt deftige Bergküche, eine Kristallmanufaktur fertigt Schmuck aus Bergkristall. Ein Skilift und die Lage als Ausgangspunkt für Touren auf den Nudeltopf (1.343 m) machen Bundorf zum Geheimtipp für Wanderer und Wintersportler, die Beschaulichkeit der Höhenluft…


  • Trentschin (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Trentschin (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Trentschin ist mit 1.597 Einwohnern das größte Dorf im oberen Bunbachtal und liegt auf 698 Metern Höhe im Zentralmassiv Zentravias, wo der tosende Schattenbach in den Bunbach mündet. Der Ort beeindruckt mit seiner gotischen Kirche St. Helena, die einen wertvollen Flügelaltar der Zentroer Schule birgt, sowie der Burg Trentschin, die heute als Jugendherberge dient. Der Kletterwald in den Baumkronen und die „Bunbachterrassen“ mit ihrer Sonnenterrasse über dem Fluss locken Besucher an. Die „Trentschiner Holzwaren“ produzieren handgefertigte Küchenutensilien. Der Gasthof „Zum tanzenden Schattenbach“ braut das dunkle „Trentschiner Tosse“. Mit der Bahnlinie 112 und der Z-7 ist das Dorf gut angebunden.