Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Tewitz (Kreis Altenow – Seeland)

    Tewitz (Kreis Altenow – Seeland)

    Tewitz, ein Dorf mit 687 Einwohnern im Osten des Seelandwaldes, liegt auf 201 Metern Höhe entlang einer schmalen Straße, die dem alten Burgwall „Högelstein“ folgt. Der moosbewachsene Wall stammt vermutlich aus der Zeit der Waldwikinger und zählt zu den drei historischen Orten des Landkreises. Im Dorfkern stehen Kirche, Schule und Dorfladen; die Schule besuchen auch Kinder aus Teeheim, dessen Dorfladen von einem Händler aus Tewitz beliefert wird. Der Bahnhof an der Zentrobahn verbindet Tewitz mit Bierona, Kohla und Südteich. Waldwirtschaft, Handwerk und ruhiger Alltagsverkehr prägen den Ort, der Geschichte und Gegenwart unaufdringlich verbindet.


  • Teeheim (Kreis Altenow – Seeland)

    Teeheim (Kreis Altenow – Seeland)

    Teeheim, ein Dorf im Seelandwald mit 325 Einwohnern, liegt auf 199 Metern Höhe in einer ruhigen Lichtung, umgeben von hohen Kiefern. Der Ort ist für seine Imkerei bekannt; der „Seeland-Honig“ wird in Altenow verkauft und stammt größtenteils aus Teeheimer Betrieben. Mittelpunkt ist das ehemalige Forsthaus, heute ein Café mit Pension. Das Dorf besitzt einen Dorfladen, mehrere kleine Werkstätten und lebt im Rhythmus des Waldes. Wanderwege führen nach Arnsheim, Tewitz und Teicha. Teeheim ist ein stiller, naturverbundener Ort, geprägt vom Duft nach Harz, Wachs und Holz.


  • Wüstung Nardorf

    Wüstung Nardorf

    Nardorf, eine mittelalterliche Wüstung östlich von Arnsheim im Seelandwald, wurde im 14. Jahrhundert von Holzfällern gegründet und nach einem Pestausbruch verlassen. Von den Gebäuden blieben nur Grundmauern und der „Totenbrunnen“, dessen kaltes Wasser bis heute Geschichten und Aberglauben nährt. Der Ort gilt als still und unheimlich zugleich, von Nebel und Legenden umgeben. Archäologische Funde bestätigen die kurze Siedlungszeit. Nardorf ist heute Ziel für Wanderer und Schüler aus Arnsheim – ein stiller Platz im Wald, an dem Geschichte, Erinnerung und Natur untrennbar ineinander übergehen.


  • Arnsheim (Kreis Altenow – Seeland)

    Arnsheim (Kreis Altenow – Seeland)

    Arnsheim, das größte Dorf des Seelandwaldes mit 1.452 Einwohnern, liegt an der Schleuse des Flutkanals, wo dieser in den Großen Teich mündet. Der Ort ist Sitz der Forstverwaltung und bekannt für das historische „Haus der Schleusenmeister“ (Gasthaus „Zum Kanalblick“) und die Kirche St. Hildegrad mit ihrem Glockenspiel aus Schiffsglocken. Von hier führt eine Bahnlinie nach Berenburg entlang des alten Treidelpfads. Die Schule besuchen auch Kinder aus Waw. In Arnsheim entstand die Tradition des Runenfestes an der Steinmark. Wald, Wasser und Geschichte prägen diesen stillen, handwerklichen Ort des Seelandes.


  • Steinmark (bei Berenburg)

    Steinmark (bei Berenburg)

    Die Steinmark liegt 3,5 km östlich von Berenburg am Nordufer des Grenzsees. In die Felsen sind Runen eingeritzt, vermutlich aus der Wikingerzeit. Der Ort gilt als einer der ältesten Kultplätze des Seelandes. Einmal im Jahr, im Juli, findet dort das Runenfest statt, bei dem Kinder die Zeichen aus Ton nachbilden und am Seeufer auslegen. Die Felsformation ist nur zu Fuß erreichbar und bekannt für ihre stille, fast mystische Atmosphäre. Zwischen Wasser, Stein und Geschichte vereint die Steinmark Naturdenkmal und Überlieferung – ein Ort, an dem das Seeland seine älteste Stimme behält.


  • Schleuse XII (Berenburg)

    Schleuse XII (Berenburg)

    Die Schleuse XII bei Berenburg wurde 1846 erbaut und bildet den südlichen Abschluss des Flutkanals, wo dieser in den Grenzsee mündet. Das Bauwerk aus Granit und Seelandziegeln diente einst dem Holztransport und regelt bis heute den Wasserstand. Neben der Schleuse steht das alte Wärterhaus der Familie Krahl, deren Nachkommen den Betrieb bis heute betreuen. Die Anlage ist frei zugänglich und gilt als technisches Denkmal von regionaler Bedeutung. Umgeben von Wald und Wasser, steht die Schleuse XII für das Gleichgewicht zwischen Technik und Natur – ein stilles Wahrzeichen des seeländischen Wasserhandwerks.


  • Berenburg (Kreis Altenow – Seeland)

    Berenburg (Kreis Altenow – Seeland)

    Berenburg, ein Dorf mit 712 Einwohnern im Süden des Landkreises Altenow, liegt dort, wo der Flutkanal in den Grenzsee mündet. Einst Umschlagplatz für Holz aus dem Seelandwald, ist es heute ein stiller Ort am Wasser mit Hafen, Schleuse XII und der Gaststätte „Zum Grenzblick“. Entlang der alten Treidelbahn pendelt ein Schienenbus nach Arnsheim. Die Werke des Bildhauers Lennert Grau aus Waw sind im Hafenlager ausgestellt. Fachwerkhäuser, Boote, See und Kanal prägen das Bild – Berenburg ist ein Dorf zwischen Wald und Wasser, erfüllt vom gleichmäßigen Rhythmus des Seelandes.


  • Linie 91 (Seelandbahn) – Am Flutkanal

    Linie 91 (Seelandbahn) – Am Flutkanal

    Zwischen Arnsheim und Berenburg pendelt stündlich ein Schienenbus auf den Gleisen der ehemaligen Treidelbahn entlang des Flutkanals. Arnsheim, das größte Dorf des Seelandwaldes mit 1.452 Einwohnern, liegt auf 101 Metern Höhe dort, wo der Flutkanal in den Großen Teich mündet. Der Ort ist Sitz der Forstverwaltung des Kreises Altenow und Zentrum der Waldwirtschaft. Herzstück ist […]


  • Doulos (Kreis Altenow – Seeland)

    Doulos (Kreis Altenow – Seeland)

    Doulos, ein Dorf mit 536 Einwohnern, liegt am Rand des Seelandwaldes, wo der Doulosbach in den Grenzsee mündet. Die 1764 gegründete Papiermühle ist das Herz des Ortes und liefert bis heute Zellstoff für die Altenower Papierfabrik. Das alte Schulhaus zeigt eine Sammlung zur Forstgeschichte und erinnert an die Schmalspurbahn, die in den 1950er-Jahren Holz aus Waw nach Doulos brachte. Das Gutshaus besitzt eine Tür aus der Holzwerkstatt Melos – Symbol seeländischer Handwerkskunst. Doulos ist ein Dorf zwischen Wald und Wasser, geprägt von Mühle, Geschichte und dem stetigen Rhythmus des Baches.


  • Wawna (Gemeinde Waw – Kreis Altenow – Seeland)

    Wawna (Gemeinde Waw – Kreis Altenow – Seeland)

    Wawna, ein Weiler mit 24 Einwohnern, liegt 1,5 Kilometer nordwestlich von Waw im Zajinbachtal. Einst Lagerplatz der Holzfäller, diente der Bach dem Holztransport aus dem Seelandwald. Heute ist Wawna ein ruhiges Wohngebiet aus acht Häusern, umgeben von dichtem Wald und durchzogen vom Klang des Wassers. Die Bewohner leben einfach, teils im Holzhandwerk, teils in Waw. Strom kam erst 1958, der Weg ist schmal und unbefestigt. Wawna bewahrt den Geist seiner Herkunft – Stille, Arbeit, Naturverbundenheit – und bleibt eines der letzten unveränderten Waldsiedlungen des Seelandes.


  • Waw (Kreis Altenow – Seeland)

    Waw (Kreis Altenow – Seeland)

    Waw, ein Dorf mit 297 Einwohnern im Seelandwald, liegt im Tal des Zajinbaches auf 117 Metern Höhe. Es lebt vom Holz: Die 1922 gegründeten „Wawner Holzwerke“ verarbeiten Stämme aus dem Wald zu Brettern und Balken und sind der größte Arbeitgeber der Region. Das Dorf entstand aus der Arbeit im Wald und bewahrte seinen handwerklichen Charakter. 1,5 km nordwestlich liegt der Weiler Wawna mit 24 Bewohnern, einst Lagerplatz der Holzfäller. Waw ist ein stiller, harzduftender Ort, geprägt vom Rhythmus der Säge, dem Rauschen des Baches und der Geduld seiner Menschen.


  • Dr. Beatrice Gallo (*1983), Informatikerin

    Dr. Beatrice Gallo (*1983), Informatikerin

    Dr. Beatrice Gallo (*1983 in Agron, Buthanien) ist Informatikerin, Unternehmerin und Mitgründerin der Virtual Design Studios KG in Grenzburg. Nach Studium und Promotion an der TU Western prägt sie die Entwicklung virtueller Lern- und Medizinsimulationen. Sie verbindet analytisches Denken mit künstlerischer Gestaltung und engagiert sich für Bildung, Gleichstellung und regionale Innovationsprojekte. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Mira Kalt lebt sie am Grenzbach und findet Ausgleich in Kunst, Musik und Wanderungen im Sturmgebirge. Ihr Wirken macht sie zu einer prägenden Gestalt der technischen und kulturellen Moderne Buthaniens.


  • Tagebucheintrag von Lena Wagner

    Tagebucheintrag von Lena Wagner

    (Pluto, 2. November 2025) Heute ist ein besonderer Sonntag. Schon beim Aufstehen dachte ich an den Gottesdienst, den wir heute in St. Pancratius feiern werden. Anina hat mir den Ablaufplan noch nicht geschickt, was mich ein wenig nervös, aber auch neugierig macht. Ich hoffe, sie wählt kein allzu schwieriges Predigtlied – manchmal überrascht sie mich […]


  • Berno (Kreis Altenow – Seeland)

    Berno (Kreis Altenow – Seeland)

    Berno, das kleinste Dorf der Seelandebene mit 347 Einwohnern, liegt nördlich von Altenow auf 119 Metern Höhe. Umgeben von Obstwiesen, ist es bekannt für die „Seeländische Fruchtdarre Berno“, eine Genossenschaft, die Apfelchips und Trockenfrüchte produziert. Mittelpunkt des Ortes ist die kleine Kirche St. Lucian mit ihrer schiefen Turmspitze, die seit dem Sturm von 1849 das Dorfbild prägt. Berno lebt vom Obstanbau und pflegt alte Sorten wie den „Seelandischen Roten“. Blüten- und Erntefeste prägen das Jahr, während Handwerk, Gemeinschaft und Natur den stillen, beständigen Charakter dieses Ortes formen.


  • Altro (Kreis Altenow – Seeland)

    Altro (Kreis Altenow – Seeland)

    Altro, ein Straßendorf mit 758 Einwohnern im Landkreis Altenow, liegt auf 217 Metern Höhe nördlich von Melos in der Seelandebene. Es lebt von Landwirtschaft und Viehzucht, bekannt durch den Hof „Sperlmann & Sohn“, der alte Getreidesorten anbaut und das begehrte „Altro-Mehl“ herstellt. Mittelpunkt des Dorfes ist die Kapelle St. Timo, die auf den Fundamenten eines heidnischen Kultplatzes errichtet wurde. Kinder besuchen die Schule in Melos. Feste, Handwerk und Nachbarschaft prägen das Leben, Felder und Auenwald die Umgebung. Altro ist ein stilles, traditionsbewahrtes Dorf, das den Rhythmus des Seelandes spürbar macht.


  • Tagebucheintrag von Pfarrer Alois Schlögl (Neuwalo)

    Tagebucheintrag von Pfarrer Alois Schlögl (Neuwalo)

    25. Oktober 2025. Früh um sechs hat die Kaffeemaschine länger gerattert als mir lieb war. Unsere Tochter stand schon in der Küche, blass, die Tasse in der Hand, aber ohne einen Schluck zu trinken. Sie hat fast die ganze Nacht wachgelegen, sagte sie. Meine Frau und ich haben das Tablettenfach neu bestückt, Termine auf dem […]


  • Melos (Kreis Altenow – Seeland)

    Melos (Kreis Altenow – Seeland)

    Melos, ein Dorf von 987 Einwohnern im Landkreis Altenow, liegt vier Kilometer nördlich des Grenzbaches auf 232 Metern Höhe in der Seelandebene. Es ist bekannt für seine traditionsreiche Holzwerkstatt Sorgel, die Türen, Fenster und Fachwerkprofile fertigt. Zentrum des Dorfes ist der Platz mit der St.-Marien-Kirche von 1824, Schauplatz des jährlichen Pfingst-Holzfestes. Dorfleben, Handwerk und Gemeinschaft prägen den Alltag. Die Bahnlinie SeeLB90 verbindet Melos mit Altenow und Zentro, während die B6 nach Kleinros führt. Ein Ort, der seine handwerkliche Tradition bewahrt und zugleich von stiller, seeländischer Beständigkeit erfüllt ist.


  • Aussichtsturm „Nordlicht“ bei Altenow

    Aussichtsturm „Nordlicht“ bei Altenow

    Der Aussichtsturm „Nordlicht“ steht am südlichen Stadtrand von Altenow und bietet auf 27 Metern Höhe einen weiten Blick über Felder, Wald und Grenzsee. 1923 als meteorologischer Messturm erbaut, wurde er später vom Verschönerungsverein restauriert und 1983 wiedereröffnet. Der Name erinnert an ein ungewöhnliches Himmelsleuchten, das man einst für ein Nordlicht hielt. Heute ist der Turm ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer. Von seiner Plattform sieht man die Dörfer des Landkreises, und im Sommer finden am Fuß kleine Musikabende statt – ein Ort stiller Weite und seeländischer Gelassenheit.


  • Altenow (Kreisstadt – Seeland)

    Altenow (Kreisstadt – Seeland)

    Altenow, Kreisstadt des Landkreises Altenow im Süden des Seelandes, liegt in 119 m Höhe an der SeeLB-Bahn und zählt 9.875 Einwohner. Die Stadt vereint Handwerk, Geschichte und Gemeinschaft: Rathaus und St.-Nordian-Kirche prägen den Marktplatz, während Betriebe wie die Möbelmanufaktur Rüter, die Papierfabrik Grenzbach und die Fahrradfabrik Nordrad das wirtschaftliche Rückgrat bilden. Das Café Ruthenhof, der Musikverein Altenow und das Museum am Grenzbach prägen das kulturelle Leben. Der Aussichtsturm Nordlicht bietet Blick bis zum Grenzsee. Altenow ist ein stiller, beständiger Ort, der seine Geschichte in Arbeit und Alltagsleben bewahrt.


  • Kreis Altenow (Seeland)

    Kreis Altenow (Seeland)

    Der Landkreis Altenow im Süden des Seelandes umfasst Felder, Wälder und den Grenzsee. Zentrum ist die Stadt Altenow mit ihrer St.-Nordian-Kirche, der Papierfabrik Grenzbach, der Möbelmanufaktur Rüter und der Fahrradfabrik Nordrad. Dörfer wie Melos, Altro und Berno prägen die Ebene mit Handwerk, Obstbau und Traditionen. Im Osten liegt der Seelandwald mit Arnsheim, Berenburg und den Dörfern am Flutkanal. Historische Orte wie die Wüstung Nardorf, der Högelstein und die Steinmark erinnern an alte Zeiten. Der Kreis verbindet Arbeit, Geschichte und Gemeinschaft – ein Abbild des gesamten Seelandes zwischen Wasser, Holz und Geduld.


  • Kappellenklause Südteich

    Kappellenklause Südteich

    Die Kapellenklause in Südteich liegt direkt am Großen Teich, neben der Kapelle St. Bereniké. Das kleine Holzgasthaus entstand im 19. Jh. aus einer Fischerhütte und bietet heute regionale Küche: Kaninchen mit Wacholder, Fischsuppe, Flachsbier und Spezialitäten aus der Südteicher Räucherei. Von der Terrasse sieht man die Boote der Werft und hört die Glocke der Kapelle. Drei einfache Zimmer laden zum Übernachten ein. Im Sommer Treffpunkt von Fischern, Handwerkern und Reisenden, im Winter ein Ort der Stille. Die Klause verkörpert seeländische Gastlichkeit – schlicht, ehrlich und tief mit Land und Wasser verbunden.


  • Südteicher Räucherei & Konserven GmbH

    Südteicher Räucherei & Konserven GmbH

    Die Südteicher Räucherei & Konserven GmbH, gegründet 1897, liegt am Werfthafen Südteich und ist eines der ältesten Fischverarbeitungsunternehmen im Seeland. In gemauerten Hallen werden Karpfen, Hecht und Aal geräuchert, Teichkrebse in Dilllake eingelegt und Gemüse konserviert. Besucher können die Produktion von einer Galerie aus beobachten. Der Betrieb verbindet handwerkliche Tradition mit moderner Technik und arbeitet eng mit regionalen Partnern zusammen. Besonders bekannt sind die Spezialitäten Teichkrebse in Dilllake und Rote Bete in Wacholderessig. Die Räucherei prägt bis heute das Bild von Südteich – ein Ort, wo Arbeit, Wasser und Rauch ineinander übergehen.


  • Bereniké-Spur

    Bereniké-Spur

    Die Bereniké-Spur ist ein rund zwei Kilometer langer Uferweg am Großen Teich bei Südteich. Sie beginnt an der Kapelle St. Bereniké und führt durch Schilf, Weiden und alte Pfahlreste bis zu einem Beobachtungspunkt über dem Wasser. Der Weg folgt alten Fischerpfaden und Holztransportlinien, gesäumt von Eschen, deren Holz für den Bootsbau genutzt wird. Rastplätze, Inschriften und kleine Reliefs erinnern an die Heilige Bereniké, Schutzpatronin der Fischer. Heute ist die Spur ein stiller Naturpfad, der Arbeit, Geschichte und Landschaft verbindet – ein Ort seeländischer Ruhe zwischen Wasser, Wind und Handwerk.


  • Südteich (Kreis Unterstrand – Seeland)

    Südteich (Kreis Unterstrand – Seeland)

    Südteich (Pop. 715) liegt am Südufer des Großen Teichs und ist vom Bootsbau, der Räucherei & Konserven GmbH und der Kapelle St. Bereniké geprägt. Das Dorf verbindet Handwerk, Schifffahrt und Fischverarbeitung. Zur Kirchweih werden Boote geschmückt und an der Kapelle vorbeigeschoben; im Sommer verkehren Ausflugsschiffe nach Seestadt und Unterstrand. Die Bereniké-Spur führt am Ufer entlang zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf Schilf und Wasser. Südteich steht für die Arbeitswelt des Seelandes – ein Ort aus Holz, Dampf und Musik, in dem Handwerk und Landschaft eine stille, beständige Einheit bilden.


  • St.-Torgils-Kirche (Antlas)

    St.-Torgils-Kirche (Antlas)

    Die St.-Torgils-Kirche thront über Antlas und ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Westküste der Sturminsel. Der schlichte Steinbau mit viereckigem Glockenturm bietet weite Ausblicke über Stadt und Meer. Geweiht ist sie dem heiligen Torgils, einem legendären Seefahrer-Mönch, der Antlas einst vor Piraten rettete. Jährlich ehrt eine Prozession zum Hafen den Schutzpatron mit brennenden Laternen auf Fischerbooten. Im Inneren schlicht und maritim gestaltet, steht die Kirche in enger Verbindung zur Geschichte und Seele der Stadt. Ein Rundgang von Museum über Kirche bis Hafen zeigt Antlas in seiner ganzen Tiefe.