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Klein Nova (Kreis Komerz – Blumenland)
Klein Nova ist ein kleines Küstendorf im Florica-Wald mit 1.543 Einwohnern. Die jahrhundertealte Lindenkirche prägt den Ortskern. Besonders bemerkenswert sind das Institut für Kunst- und Musikwissenschaft mit seiner Fachbibliothek sowie die Strandbibliothek für Touristen, betreut von Zahra Al-Mansouri, Harper Dawson und Idris Bahmani. Handwerkstraditionen pflegen die Möbeltischlerei „Holz & Herz“ und das Schneideratelier „Fadenflug“. Gäste übernachten in Ferienwohnungen oder Waldhütten und genießen die Sandstrände und Wanderwege durch den Küstenwald. Die Pension „Waldruh“ mit ihrem Biergarten unter Kastanien ist das gesellschaftliche Zentrum des beschaulichen Ortes.
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Linie 1003 (Stammbahn) – Von Bierona nach Nova
Die Stammbahnlinie 1003 verbindet Bierona mit Nova auf 108 Kilometern durch vielfältige Landschaften. Sie erschließt 14 Stationen, von der Küste bis ins blumenländische Hinterland, und bietet Regional-, Eil- und Expresszüge. Die Strecke passiert historische Städte wie Wisnitz mit seiner Schlossbrauerei, das handwerkliche Komerz sowie ländliche Gemeinden mit einzigartigen Traditionen. Die Bahn ist ein kulturelles Rückgrat der Region und ermöglicht sowohl Berufspendlern als auch Reisenden, die Vielfalt Landauris zu entdecken – von der Hafenstadt über Ackerbaugebiete bis zur Universitätsstadt Nova.
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Eierbach (Kreis Komerz – Blumenland)
Eierbach in der Blumenthal-Ebene ist ein handwerklich geprägtes Dorf mit 998 Einwohnern, benannt nach dem Bach Eierbach, der in den Granstrøm mündet. Berühmt ist die Töpferei „Granstrøm-Keramik“ für krümel- und säurefeste Steinzeugkrüge, geführt von Ingenieurassistent Niels Boucher. Die Hühnerhaltung in fuchssicheren Freilandgehegen macht die tägliche Eiersuche zur Herausforderung. Der Biergarten „Gleisgrün“ am Bahnhof serviert Rührei mit Zimt, die Dorfkirche besticht durch ihre Kassettendecke, und die Bäckerei „Zum goldenen Ei“ lockt mit Eierlikör-Torte. Die umliegenden Dörfer Huttstedt, Klein Nova, Papiermühle und Zooheim sind über die L3 und Feldwege erreichbar.
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Bad Novamünde (Kreis Komerz – Blumenland)
Bad Novamünde ist ein charmanter Kurort im Landkreis Komerz, eingebettet zwischen Dünen, Heide und dem Mare Internum. Die Stadt mit 3.100 Einwohnern verbindet nostalgisches Flair mit moderner Wissenschaft. Das historische Gradierwerk und das renommierte Sanatorium am Heidekraut zeugen von der Tradition als Luftkurort, während Unternehmen wie TechnoInnovate AG und DeepSea Exploration GmbH sowie das Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung für wirtschaftliche und intellektuelle Impulse sorgen. Die Kirche St. Mauritius, die Goldschmiede Zarte Ziselierungen und die Flüsternde Palmen Bar prägen das lebendige Ortsbild. Mit Ausflugszielen wie dem nahen Zooheim, Opera und Klein Nova ist die Stadt ein idealer Ausgangspunkt.
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Hauke Thomsen (*1968), Kapitän
Hauke Thomsen, geboren 1968 in Kleinstrand, übernahm mit neunzehn Jahren den elterlichen Kutter, nachdem sein Vater auf See verunglückte. Seine Schwestern Beke und Marret hatten den Ort bereits verlassen. Ohne formale Ausbildung eignete er sich das Wissen eines Fischers durch jahrzehntelange Praxis an. Er ist mit Mareike Bornemann, der Betreiberin einer Fischsemmelbude befreundet. In den Wintermonaten näht er aus Segeltuch Taschen und Fenderbezüge, ein Erbe seiner Mutter. Sein eigentliches Hobby ist das Brauen eines dunklen Küstenbiers mit Kardamom und Seetang, das bei den Fischern als „Thomsens Tran“ bekannt ist.
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Zooheim (Kreis Komerz – Blumenland)
Zooheim, ein winziger Weiler mit 98 Einwohnern in der Blumenthal-Ebene, liegt idyllisch am Bach Glimtå zwischen Feldern und dem ausgedehnten Florica-Wald. Seine Hauptattraktion ist der Wildzoo, ein großes Gehege, in dem heimische Tiere wie Rehe, Wildschweine, Damhirsche, Füchse, Luchse, Uhus und Marderhunde in natürlicher Umgebung beobachtet werden können. Eine Gaststätte mit Wildgerichten und Biergarten lädt zur Einkehr. Die denkmalgeschützte Feldsteinkapelle bietet Raum für stille Andachten. Pension Seelenharmonie beherbergt Gäste, während Dorfelektriker Nicolas Fournier für das technische Wohl sorgt – ein Ort der Ruhe und Ursprünglichkeit.
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Papiermühle (Kreis Komerz – Blumenland)
Papiermühle, ein stilles Dorf mit 1.542 Einwohnern in der Blumenthal-Ebene westlich von Nova, verdankt seinen Namen einer rätselhaften Legende – eine Papiermühle gab es hier nie. Das 18. Jahrhundert prägt den Ort: Das alte Landschloss dient heute als gehobenes Hotel mit regionaler Küche, die Kirche St. Michael besticht durch ihre hölzerne Kassettendecke. Der Cedar Shade liefert Holz für kunstvolle Handwerksbetriebe, die Möbel und Drechselarbeiten fertigen. Hier lebt auch Meteorologin Isabella Kim. Der Dorfmittelpunkt mit Gasthof, Krämerladen und Feuerwehr ist lebendig, besonders beim jährlichen Cedar-Fest. Die Ruhe der Felder und Wälder macht den eigentlichen Zauber dieses versteckten Ortes aus.
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Opera (Kreis Komerz – Blumenland)
Opera, ein Küstendorf mit 2.548 Einwohnern, liegt eingebettet zwischen Küstenwald und Sanddünen. Die Holzkirche St. Peter und das Fischerhausmuseum „Alte Lände“ zeugen von der reichen Geschichte. Der Sandstrand und das Hotel „Seeblick“ locken Gäste. 2021 drehte Regisseurin Maxime Robert hier ihren Film „Verloren am Strand“. Das Dorf vereint Tradition mit Hightech: Die CleanAir Technologies KG und ein Ableger des Instituts für Energietechnik prägen das moderne Leben. Das kleine Kino mit zwei Säalen ist kultureller Mittelpunkt, während die Gastfreundschaft und das Fischerstechen den besonderen Charme des Ortes ausmachen.
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Greifenfels (Kreis Komerz – Blumenland)
Greifenfels ist ein stilles Dorf in der Blumenthal-Ebene, wo sich die B4 und B64 kreuzen. Die 112 Einwohner bewirtschaften gemeinsam ein Gewächshaus, betreiben die ZeroWaste Management KG und erhalten eine Autowerkstatt. Das kuriose Dorfmuseum sammelt Alltagsgegenstände wie Streichhölzer und Büroklammern. Die Köchin Zhen Liu verwöhnt Gäste und Einheimische jeden Donnerstag mit ihrer asiatisch-blumenländischen Fusion-Küche. Übernachten kann man in der Pension „Zum blühenden Garten“. Eine Kirche gibt es nicht, dafür aber eine lebendige Gemeinschaft, die Nachhaltigkeit, Handwerk und Geselligkeit verbindet – ein Ort, der fernab großer Städte seinen eigenen, besonderen Charme entwickelt hat.
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Wittstock (Kreis Komerz – Blumenland)
Wittstock, zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Komerz, liegt malerisch am Fuße des Comerz-Hügels. Der Ort besticht durch seine Lage zwischen weiten Feldern im Süden und dem ausgedehnten Wittstocker Wald im Norden, wo die Bäche Glanzrinne und Dimholj entspringen. Die Kirche St. Maria zur Stillen Einkehr prägt das Dorfbild. Handwerksbetriebe wie „Der Tapetenwechsler“ und das „Sanddornparadies“ zeugen von lokaler Tradition, während UrbanGrow Gartenbau moderne, nachhaltige Landwirtschaft zeigt. Restaurants, das Brauhaus Felsentor und die Bar Goldene Spirale bieten kulinarische Vielfalt. Mit Bahnanschluss und guter Straßenanbindung ist Wittstock ein ruhiger, aber gut erreichbarer Ort, der die Gelassenheit des Blumenlandes verkörpert.
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Sasnitz (Kreis Komerz – Blumenland)
Sasnitz ist der westlichste Küstenort des Landkreises Komerz im Blumenland. Das beschauliche Dorf liegt zwischen dichtem Küstenwald und einem langen, naturbelassenen Sandstrand am Mare Internum. Die romanische Allerheiligenkirche aus dem 12. Jahrhundert prägt das Ortsbild. Technologie und Idylle verbinden sich hier: Die Lunaris Optiktechnik GmbH und das Institut für Elektrotechnik forschen nahe der Glanzrinne, während das Restaurant „Zum Holzanker“ mit seinen Fish & Chips verwöhnt. Übernachten kann man günstig in Waldhütten oder komfortabler in zwei kleinen Hotels. Der Campingplatz direkt hinter den Dünen ist bei Naturliebhabern besonders beliebt.
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Überblick über die Regionen und Länder Landauris
Die Inselwelt Landauri erstreckt sich rund 650 Kilometer von Ost nach West und 450 Kilometer von Nord nach Süd. Eine Haupt-Landmasse umschließt das Binnenmeer Mare Internum, ergänzt durch weitere Inseln innerhalb und außerhalb dieses Meeres. Die Landschaft ist geprägt von Gebirgen, Wüsten, Wäldern, fruchtbaren Ebenen sowie einem Netz aus Flüssen, Seen und Kanälen. Politisch gliedert sich Landauri in 37 Länder. Hinzu kommt der Zentraldistrikt rund um die ehemalige Königsstadt Storcha, in dem die wenigen verbliebenen Zentralinstitutionen angesiedelt sind. Die Gesellschaft Landauris beruht heute auf den Prinzipien der Dezentralisation, Demokratie, Toleranz und dem Verzicht auf Privateigentum. Entscheidungen werden auf kommunaler Ebene…
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Die Gesellschaft Landauris
Landauri ist eine dezentral organisierte Gesellschaft, in der Gemeinden das politische Zentrum bilden und Entscheidungen dort getroffen werden, wo Menschen einander kennen. Privateigentum existiert nicht; Besitz ist an Nutzung gebunden. Konflikte werden gewaltlos gelöst, denn Waffen sind tabu – ein tief verankertes Ergebnis der traumatischen Ereignisse von 1926, als ein Rüstungswerk gestürmt und zerstört wurde. Seitdem gibt es kein Militär und nur unbewaffnete lokale Vermittlungsinstanzen. Die Wirtschaft ist kleinteilig, Geld dient dem Austausch, nicht der Spekulation. Landauri ist überzeugt von seinen Idealen, arbeitet aber weiterhin an ihrer Umsetzung.
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Seyde (Kreis Komerz – Blumenland)
Seyde ist ein 257-Seelen-Dorf in der Blumenthal-Ebene, sieben Kilometer südlich der Kreisstadt Komerz gelegen. Das von Landwirtschaft und Handwerk geprägte Dorf beherbergt die älteste erhaltene Kornwindmühle des Kreises aus dem Jahr 1745 sowie eine traditionsreiche Streichholzfabrik in Familienbesitz. Die Glanzrinne, ein beliebtes Anglerparadies, fließt durch den südlich gelegenen Küstenwald zum Mare Internum. Der kleine Dorfladen an der B4 mit angeschlossenem Imbiss ist der zentrale Treffpunkt. Die BLB-Linie 114 verbindet Seyde stündlich mit Sasnitz und Waldfurt. Ein stiller Ort zum Durchatmen.
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Komerz (Kreisstadt – Blumenland)
Komerz, die Kreisstadt im Südwesten des Blumenlandes, thront auf 131 Metern über der Glanzrinne. Die Altstadt mit der spätgotischen St. Laurentiuskirche und dem Landschloss Hohenstein, das heute als Rathaus dient, prägt das Bild. Die Stadt lebt von Handwerk und Genuss: Die Whisky-Destillerie, die Hanfmanufaktur und die Fahrradmanufaktur sind überregional bekannt. Mit zwei Bahnhöfen ist Komerz ein Verkehrsknotenpunkt. Umgeben von Feldern und dem Wittstocker Wald, bietet die Stadt eine idyllische Kulisse für Besucher, die in kleinen Gasthöfen einkehren und die regionale Küche genießen können.
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Landkreis Stegstedt (Insula)
Der Landkreis Stegstedt umfasst die Stegstedter Halbinsel und den Süden der Insel Gabelow/Sawitz. Die Kreisstadt Stegstedt besitzt eine kleine Fischereiflotte und Fischverarbeitung. Westfähre ist Zentrum des Strandtourismus mit Fährverbindung nach Spitzkap. Das Dorf Anbucht produziert Sanddorn- und Hanfprodukte. Fischerhütten ist eine winzige Siedlung. Aschwitz verbindet per Brücke mit Ritzin, der größten Stadt des Nordteils. Ritzin beherbergt die Brauerei „Gabelow Bräu“. Die Ortsteile Grenzpunkt und Bungalowsiedlung bieten ruhige Dünenlandschaften. Der Stegstedter Rücken mit seinen Wäldern durchzieht die Halbinsel.
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Bungalowsiedlung (Gemeinde Ritzin – Kreis Stegstedt – Insula)
Die Bungalowsiedlung an der Ostküste der Insel Gabelow/Sawitz ist ein idyllischer Ferienort, wo die Glimmeritz ins Mare Internum mündet. Hinter schützenden Dünen reihen sich Ferienhäuser aneinander, die bis zu 400 Gästen Platz bieten, während nur 25 Einwohner dauerhaft hier leben. Die Gaststätte „Zum letzten Leuchtturm“ und der Strandkiosk sind die sozialen Mittelpunkte. Kulturelle Höhepunkte sind Kammermusikkonzerte auf der „Dünenbühne“, Lesungen und FKK-Theater-Aufführungen. Ein Dünenpfad führt zur Nudistenkolonie Maustopf. Der feine Sandstrand, die umgebenden Wälder und die herzliche Gemeinschaft machen diesen Ort zu einem Rückzugsort für alle, die Ruhe und Natur suchen.
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Linie 2002 (Insula-Express) – Von Butha nach Insula
Die Bahnlinie 2002 „Insula-Express“ verbindet Butha, die Hauptstadt Buthaniens, mit Insula, der Hauptstadt des Inselstaates Insula. Die Strecke führt vom Hauptbahnhof Butha entlang der Küste des Mare Internum und über mehrere große Brücken, darunter eine vier Kilometer lange Verbindung zur Sawitz/Gabelow-Insel. Nach weiteren Abschnitten über das Meer erreicht der Zug Aschwitz und verläuft anschließend entlang der malerischen Insulabucht bis nach Stegstedt. Die Reise bietet eindrucksvolle Ausblicke auf Küstenlandschaften und das Meer. Am Ziel in Insula endet die Verbindung in einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt, der Reisenden Zugang zur Kultur und Geschichte des Inselstaates bietet.
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Grenzpunkt (Gemeinde Ritzin – Kreis Stegstedt – Insula)
Grenzpunkt, ein stiller Weiler im Westen der Insel Gabelow/Sawitz, verdankt seinen Namen der einstigen Grenzanlage zu Buthanien, deren alte Schranke heute ungenutzt an der B31 steht. Der Ort lockt Naturfreunde mit baumlosen Weideflächen, einsamen Dünen und der Mündung des Fosselv ins Mare Internum. Handwerklich spezialisiert hat sich ein Betrieb auf Sanddornseifen, verkauft in einer kleinen Werkstatt. Am Strand verwöhnt der Kiosk von Karin und Jürgen Fricke mit Fischbrötchen und Gabelower Landbier. Grenzpunkt ist kein Ort der Hektik, sondern der Stille, der Weite und der beschaulichen Abgeschiedenheit.
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Ritzin (Kreis Stegstedt – Insula)
Ritzin, die größte Stadt des Landkreises Stegstedt, liegt im Süden der Insel Gabelow/Sawitz, nur durch eine schmale Meeresstraße von der Halbinsel getrennt. Zwei Brücken – die solide B31-Straßenbrücke von 1925 und die filigrane Stahlfachwerkbrücke des Insula-Express – verbinden die Stadt mit Aschwitz. Gegründet 808 als Grenzposten Buthas, blickt Ritzin auf eine wechselvolle Geschichte zurück, geprägt von Flüchtlingsströmen und wechselnden Herrschaften. Das historische Zentrum mit der Backsteinhallenkirche und den mittelalterlichen Lagerkellern lädt zum Entdecken ein. Die Brauerei Gabelow Bräu prägt die Stadt, deren Handwerksbetriebe und gemütliche Hotels Besucher willkommen heißen.
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Aschwitz (Kreis Stegstedt – Insula)
Aschwitz liegt an der nördlichen Nordspitze der Stegstedter Halbinsel und ist das Tor zur Insel Gabelow/Sawitz. Über zwei Brücken führt der Weg in die Nachbarstadt Ritzin. Das ruhige Dorf mit 987 Einwohnern besticht durch seine schlichte Kapelle aus dem 18. Jahrhundert und den Blick auf die nahe Stadt. Wirtschaftlich prägt der Anbau von Faserhanf den Ort, dessen Fasern in einer lokalen Manufaktur zu Polstermaterial verarbeitet werden. Die einzigartigen Sanddünen und einsamen Strände am Mare Internum locken Besucher, die hier umweltverträglichen Tourismus fernab des Massenbetriebs genießen können. Ein idyllischer Ort zum Durchatmen.
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Fischerhütten (Gemeinde Anbucht – Kreis Stegstedt – Insula)
Fischerhütten, ein winziges Fischerdorf auf der Stegstedter Halbinsel (elf Einwohner), besteht aus wenigen, über hundert Jahre alten Reetdachhäusern um einen kleinen Hafen. Es gibt keine Geschäfte oder Gaststätten, nur einen Kiosk von Inga Klaasen. Der Ort ist ein Paradies für Wanderer, die den Küstenweg erkunden oder den nahen Stegstedter Rücken besteigen. Die Bewohner leben von der Küstenfischerei; Sven Lidenbrock und andere versorgen die umliegende Gastronomie mit den frischesten Fängen. Wer Ruhe sucht, findet sie hier – zwischen endlosem Horizont, salziger Brise und zeitloser Einfachheit.
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Westfähre (Kreis Stegstedt – Insula)
Westfähre ist die größte Gemeinde der Halbinsel Insula mit 3.415 Einwohnern. Der Ort lebt vom Fährverkehr nach Spitzkap (Ackerland), vom Strandtourismus entlang der zweikilometerlangen Promenade und von der Fischerei. Zwei Fischfabriken sowie Handwerksbetriebe für Sanddornöl und Hanftaschen prägen die Wirtschaft. Die Altstadt mit der St.-Nikolai-Kirche, dem Rathaus und kleinen Läden lädt zum Bummeln ein. Eine Kuriosität ist die ausgemusterte Autofähre, die Torben Matthiesen 2004 an Land holte, mit Rädern versah und als Bushaltestelle aufstellte – heute ein beliebtes Fotomotiv.
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Anbucht (Kreis Stegstedt – Insula)
Anbucht ist ein beschauliches Küstendorf mit 748 Einwohnern an der Stegstedter Bucht. Die mittelalterliche Wehrkirche aus dem 13. Jahrhundert beherbergt ein Heimatmuseum. Wirtschaftlich prägend sind die Sanddornverarbeitung der Genossenschaft „Sanddornwerk Anbucht“ mit Hofladen, eine traditionelle Seilerei sowie ein Fischverarbeitungsbetrieb. Der Insula-Express verbindet den Ort stündlich mit der Hauptstadt. Das „Gasthaus zum Anker“ bietet Übernachtungen. Von hier aus führt eine Lehmstraße durch den Hushwood nach Westfähre. Anbucht besticht durch seinen stillen Charme, die Mischung aus Geschichte, Handwerk und nordischer Küstenromantik – noch ein Ort zum Durchatmen.
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Stegstedt (Kreisstadt – Insula)
Stegstedt, Kreisstadt mit 2.147 Einwohnern an der gleichnamigen Bucht, besticht durch kleinstädtische Besinnlichkeit und historische Tiefe. Der Ortsname erinnert an Häuptling Radulf Stegstedt, der um 1100 scheiterte. Wahrzeichen ist die spätgotische St.-Ambrosius-Kirche. Eine Flotte von rund einem Dutzend Fischkutter versorgt lokale Gaststätten und zwei Verarbeitungsbetriebe. Der Insula-Express macht Stegstedt zum Verkehrsknotenpunkt mit stündlichen Regionalzügen nach Insula und Butha sowie Fährbus nach Westfähre. Gut erhaltene Kaufmannshäuser säumen die Hauptstraße. Übernachten kann man im Hotel „Zur alten Schmiede“. Ein Ort zum Durchatmen.
Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!

























