Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Landkreis Kohlatal (Kohlonia)

    Landkreis Kohlatal (Kohlonia)

    Der dünn besiedelte Landkreis Kohlatal im Norden Kohlonias umfasst das langgestreckte Tal der Kohla zwischen der Hauptstadt Kohla und der alten Bergbaustadt Kohlaschleuße. Landschaftlich prägen trockene Hügel im Westen und die weite Kohla-Steppe im Osten das Gebiet, das nach Norden in die lebensfeindliche Kohlwüste übergeht. Verkehrsadern wie die B301 und die Kohlatalbahn verbinden die Orte. Zentrum ist die Kreisstadt Nordort mit Verwaltung, Schule und historischen Gebäuden. Weitere prägende Orte sind Kohlfähre, Viellam, Südort, Herbstplatz und Winterburg. Naturgebiete wie der Trollskog und technische Bauwerke wie der Kohlwüsten-Randkanal ergänzen das Bild eines rauen, geschichtsträchtigen Kreises.


  • Winterburg (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Winterburg (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Winterburg ist ein kleines Haufendorf mit 125 Einwohnern in der kohlonischen Steppe, entstanden mit dem Bau der Northern Desert Railway. Der Name stammt von der nahen Burgruine, einem kuriosen Wohnturm von 1688, der nur im Winter zur Jagd auf Steppenhühner bewohnt war. Die schlichte St.-Hedwigs-Kapelle erbauten Eisenbahnarbeiter aus Nudelland, während die Schäferei Kolbenheyer seit 1887 hochwertige Merinowolle produziert. Ein historischer Kilometerstein an der Grenze zur Kohlwüste mahnt: „Bis hierher und nicht weiter – wer weitergeht, trägt sein Wasser selbst.“ Winterburg bietet Stille, Weite und einen unvergleichlichen Sternenhimmel.


  • Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Herbstplatz, ein Dorf mit 215 Einwohnern, liegt am Übergang vom fruchtbaren Kohla‑Tal zur offenen Steppe. Sein Ursprung als Rastplatz herbstlicher Karawanen spiegelt sich noch heute in der geraden Struktur des Straßendorfes entlang der B30. Mit dem Bau der Northern Desert Railway gewann der Ort an Bedeutung; der kleine Bahnhof verbindet ihn bis heute zuverlässig mit Kohla und Nudeltopf. Prägend für das Ortsbild ist die St.-Matthias-Kirche von 1902, ein roter Backsteinbau, der in der flachen Landschaft wie ein Orientierungspunkt wirkt. Der Herbstkanal und der parallel verlaufende Kohlwüsten‑Randkanal formen die landwirtschaftliche Nutzung rund um das Dorf. Am östlichen Rand produziert die Kohlonia‑Konserve…


  • Südort (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Südort (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Südort ist mit 58 Einwohnern die kleinste Ortschaft des Landkreises Kohlatal. Der Weiler aus neun Höfen liegt auf 72 Metern Höhe am östlichen Ufer der Kohla, direkt an der B301. Herzstück des Ortes ist die Kreuzung, an der das Gasthaus „Zum Auenwald“ von 1802 steht – ein weiß getünchtes Fachwerkhaus, in dem Wirtin Almut Lohberg ein eigenes Schwarzbier nach Familienrezept ausschenkt. Die nahe Kapelle St. Koloman von 1784 wurde von Bauern aus Bruchstein errichtet. Technisches Denkmal ist das gemauerte Stauschütz von 1873 am Kanal B, das noch heute von Hand betrieben wird und bewässertes Gartenland von der Kohlsteppe trennt.


  • Viellam (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Viellam (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Viellam, ein 121-Seelen-Dorf im Kohlatal, liegt idyllisch beiderseits der Kohla und ist geprägt von seiner Geschichte als Rastplatz der Kohltransporteure. Die barocke St.-Barbara-Kirche von 1756 mit ihrem geschnitzten Altar dominiert das Ortsbild. Gegenüber lädt die ehemalige Kornmühle als Heimatmuseum zur Besichtigung ein. Nördlich thront die Burgruine Stollenfels, während die traditionsreiche Seilerei Falkenhagen noch heute produziert. Ein landschaftliches Kuriosum ist der hier beginnende Nudelbach-Kohla-Kanal. Der Gasthof „Zur Kornmühle“ bietet Einkehr, und einmal jährlich belebt das Barbara-Fest den stillen, geschichtsträchtigen Ort.


  • Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ (Artern)

    Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ (Artern)

    Das Schwerspatbergwerk „Zur weißen Erde“ liegt nördlich von Artern in einer bewaldeten Talsenke, erreichbar über den Ingmarshofer Weg. Zwischen Fichten und weißen Halden erhebt sich ein genieteter Förderturm über flache Betonbauten der Aufbereitung. Der feine, helle Staub, der sich auf Pflanzen und Wegen absetzt, stammt vom abgebauten Schwerspat – Bariumsulfat von außergewöhnlicher Reinheit und Dichte. Seit über hundert Jahren wird das Mineral hier gewonnen, einst entdeckt von Geologen Viktor Weiß. Heute prägt das Bergwerk die Landschaft ebenso wie die Geschichte der Region, in der Technik und Natur eine stille Verbindung eingehen.


  • Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Das idyllische Dorf Kohlfähre im Kohlatal (Kohlonia) besticht durch seine gelungene Mischung aus lebendiger Geschichte und ländlicher Wirtschaft. Einst nach einer historischen Fährverbindung benannt, erstreckt sich der beschauliche, gut per Bahn erreichbare 315-Einwohner-Ort heute malerisch an beiden Ufern der Kohla. Zu den markanten kulturellen Sehenswürdigkeiten zählen die neugotische St.-Jakobus-Kirche von 1873 und das geschichtsträchtige Gutshaus der Familie Wriesnitz. Als wirtschaftliches Zentrum des südlichen Kreises beheimatet Kohlfähre die regionale Genossenschaftsbank, die große Gärtnerei Löwenhaupt sowie eine beliebte Schafskäserei. Der historische Gasthof „Zur Alten Fähre“ lädt gemütlich zur Einkehr ein, während das mystische Naturschutzgebiet Trollskog Wanderer begeistert.


  • Nordort (Kreisstadt im Kohlatal – Kohlonia)

    Nordort (Kreisstadt im Kohlatal – Kohlonia)

    Nordort, die kleinste Kreisstadt Kohlonias, liegt mit 425 Einwohnern 41 Kilometer nördlich von Kohla am Kohla-Fluss. Der Ort gruppiert sich um einen Marktplatz mit dem Kreishaus von 1892 und der St.-Liobans-Kirche von 1712. Die Schule von 1927 beherbergt Stadtbücherei und Theatersaal. Am östlichen Ortsrand betreibt Familie Brenner die letzte Tankstelle vor der Kohlwüste. Sechs Kilometer nordöstlich liegt die Ruine des Wüstenturms. Größter Arbeitgeber ist die Firma Wüsten- und Landstraßenbau Conrad. Die Kohlatalbahn verbindet Nordort stündlich mit Kohla und Kohlaschleuße. Der Gasthof „Zum Kohla-Krug“ ist gesellschaftlicher Mittelpunkt.


  • Landkreis Goldküste (Kohlonia)

    Landkreis Goldküste (Kohlonia)

    Der Landkreis Goldküste liegt an der Sturmsee westlich des Kohla-Tals und zählt 1.375 Einwohner. Die Kreisstadt Goldstrand beherbergt Verwaltung, Schule und Hafen. An der Küste reihen sich Silberstrand mit Muschelzucht und Kleinstrand mit Fischereihafen und dem Wrack der „Albatros“. Das hügelige Hinterland mit Sommereck, Frühlingsdorf und Punktdorf ist von Weidewirtschaft, Gärten und Handwerk geprägt. Eine Burgruine, das salzige Goldküstenbier aus Frühlingsdorf und historische Kirchen prägen den Kreis. Der Küstenwald schützt die Siedlungen vor Stürmen.


  • Sommereck (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Sommereck (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Sommereck, mit 96 Einwohnern die nördlichste Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt eingebettet in weite Rinderkoppeln an der Bundesstraße 303. Das Straßendorf wird geprägt von seiner romanischen Feldsteinkirche St. Jakobus aus dem 13. Jahrhundert, der zentralen Viehtränke aus Sandstein und der traditionsreichen Fleischerei Bergmann, deren geheimnisumwobene Kohlwurst nur im Umkreis von 20 Kilometern erhältlich ist. Östlich des Ortes thront die Ruine der Burg Goldwacht, eine Grenzfeste aus dem 15. Jahrhundert mit weitem Blick über das Land. Das Gemeindehaus in der ehemaligen Dorfschule beherbergt eine Fotosammlung zur landwirtschaftlichen Geschichte der Region.


  • Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Frühlingsdorf, ein 83-Seelen-Dorf im Landkreis Goldküste Kohlonias, verdankt seinen Namen einer warmen Quelle, die den nahen Teich selbst im Winter eisfrei hält und Jahr für Jahr die ersten Krokusse der Region erblühen lässt. Im Ortskern steht die 1742 erbaute Kirche Maria Königin mit einer holzgeschnitzten Pietà aus dem 16. Jahrhundert. Eine kleine Handweberei verarbeitet Schafwolle zu farbkräftigen Teppichen. Am Ortsausgang braut das Brauhaus Goldküste seit 1803 sein charakteristisches, leicht salziges Goldküstenbier. Der angeschlossene Gasthof bietet Zimmer und regionale Küche. Frühlingsdorf ist ein stiller Rückzugsort mit intakter Handwerkstradition.


  • Punktdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Punktdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Punktdorf, mit 96 Einwohnern die südlichste Siedlung im Hinterland der Goldküste, verdankt seinen ungewöhnlichen Namen einem trigonometrischen Punkt der Landesvermessung von 1823. Der Stein markiert noch heute den von drei Ulmen beschatteten Dorfplatz. Landwirtschaft, eine historische Schmiede und eine Sattlerei prägen den Ort, dessen schlichte Kapelle St. Maria zur Wiese sonntags von Hand geläutete Glocken aus dem 18. Jahrhundert hören lässt. Südlich liegt ein stillgelegter Steinbruch, heute ein Naturschutzgebiet mit seltenen Orchideen und einer Uferschwalbenkolonie. Das Gasthaus „Zum trigonometrischen Punkt“ dient als gastronomischer und gesellschaftlicher Mittelpunkt, während Geodäsie-Studenten der TU Kohla den namensgebenden Vermessungspunkt regelmäßig für ihre Übungen aufsuchen.


  • Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Kleinstrand, mit 254 Einwohnern die zweitgrößte Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt an der Sturmseeküste Kohlonias. Der Name rührt vom hier nur 600 Meter schmalen Küstenwaldstreifen. Der Naturhafen, seit 1784 von zwei Granitmolen geschützt, ist Zentrum der örtlichen Fischerei; sieben Kutter fangen Dorsch und Flunder. Das Wrack des 1871 gestrandeten Schoners „Albatros“ ragt als Mahnmal aus dem Wasser. Besucher finden im „Gasthaus zur Meermöwe“ Unterkunft und am Hafen in „Smuttje’s Ecke“ frische Fischsemmeln. Eine Kapelle, der Dorfladen sowie die stündliche Anbindung an die Kohlbahn-Linie 12 runden das Leben in dem windumtosten Ort ab.


  • Silberstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Silberstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

    Silberstrand ist ein Fischerdorf mit 121 Einwohnern an der Goldküste Kohlonias, nur drei Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Der Ort lebt von der Miesmuschelzucht: Vier Familien ernten jährlich etwa 15 Tonnen Muscheln aus den felsigen Prielen der Sturmsee. Eine kleine Konservenfabrik von 1936 verarbeitet die Ernte zu Spezialitäten und legt auch Sturmseehering in Dosen mit handgemalten Etiketten ein. Am südlichen Ortsrand lockt eine grobsandige Badebucht mit klarem, selten über 16 Grad warmem Wasser. Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet den Ort mit Kohla und Westmünde, während die K303 eine Straßenanbindung ins Hinterland bietet.


  • Nova (Hauptstadt des Blumenlandes)

    Nova (Hauptstadt des Blumenlandes)

    Nova, Hauptstadt des Blumenlandes mit 82.826 Einwohnern, liegt an der Mündung des Novaflusses in das Mare Internum. 755 von Königin Florentia I. als Florentum gegründet, wurde die Stadt um 850 von Wikingern zerstört und im 11. Jahrhundert als Stadtstaat Nova wiedererrichtet. Der Bau der Stammbahn 1832 machte sie zum industriellen Knotenpunkt. Heute gliedert sich Nova in fünf Stadtteile: das historische Nova Mitte, das vornehme Nova-Bucht mit dem antiken Florica, das akademische Nova West, das maritime Nova Hafen und das moderne Nova Nord. Die Stadt vereint botanisches Erbe, bewegte Geschichte und lebendige Urbanität.


  • Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma

    Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma

    Die Dorfkneipe „Zum Klippenläufer“ in Winoma, Windstraße 17, wird seit 2004 von Magnus und Freya Jonsson betrieben. Der Gasthof besteht seit 1783 und wurde nach einem Brand 1823 neu errichtet. Freya kocht Kabeljau-Eintopf, Muschelpfanne und saisonale Suppen aus örtlichem Fang. Magnus zapft Bier der Brauerei Lundgren aus Antlas. Bürgermeisterin Arnesen hält hier ihre Sprechstunden ab, die Pastorin kommt sonntags nach dem Gottesdienst, Fischer und Bauarbeiter von der Festung Ekkarsklippe nehmen hier ihre Mahlzeiten ein. Die Kneipe ist täglich von 11 Uhr bis Mitternacht geöffnet, sonntags ab 12 Uhr.


  • Goldstrand (Kreisstadt des Landkreises Goldküste – Kohlonia)

    Goldstrand (Kreisstadt des Landkreises Goldküste – Kohlonia)

    Goldstrand, mit 725 Einwohnern die größte Siedlung und Kreisstadt des Landkreises Goldküste in Kohlonia, liegt nur zwei Meter über der Sturmsee. Der Ort gruppiert sich um einen rechteckigen Marktplatz mit dem Kreishaus von 1744 und der St.-Eobans-Kirche von 1683. Eine Fachwerkschule, das Amtsgericht und die Muschelgasse prägen das Ortsbild. Am Hafen liegen Fischerkutter, die Räucherei Bartels und die Fischauktionshalle. Der Haltepunkt der Kohlbahn verbindet den Ort achtmal täglich mit Kohla und Westmünde. Windschutz, Kiefernwälder und der goldglitzernde Strand bestimmen die Landschaft dieser beschaulichen Küstengemeinde.


  • Kanamer Kisten (Gemüsehandler)

    Kanamer Kisten (Gemüsehandler)

    Kanamer Kisten in der Grabenstraße 12 ist ein Gemüsegroßhandel im Dorf Kaname, geführt von Ramin, Kaja und Lene Harto. Der Name stammt von den Holzkisten, die Ramin nach der Übernahme 1998 mit einem Brandeisen kennzeichnete. Der Betrieb beliefert Wochenmärkte in der Region, darunter Dermbach, Haseneck und Toruma. Eine bekannte Anekdote erzählt von einer Schlittenlieferung über den zugefrorenen Kanal im Winter 2006. Heute koordiniert Kaja die Bestelllisten, Lene fährt den Lieferwagen, und zwei Aushilfen unterstützen auf dem Hof. Der Laden ist Produktionsstätte und Logistikzentrum zugleich, kein Verkaufsraum.


  • Kreis Teichfurt (Kohlonia)

    Kreis Teichfurt (Kohlonia)

    Der Landkreis Teichfurt, Kohlonias südlichster Kreis, umschließt die Hauptstadt Kohla mit einer landwirtschaftlich intensiv genutzten, leicht hügeligen Ebene von rund 600 km². Die 2.799 Einwohner verteilen sich auf die Kreisstadt Teichfurt mit Brauerei und barocker Kirche, Altbrück mit romanischer Wehrkirche und Käserei, das Fischerstädtchen Kohlamünde mit Hafen und Leuchtturm, das Köhlerdorf Nordorf im Küstenwald, das Reisdorf Radebeul, Bunsa mit Hochwald, Burgruine und Holländerwindmühle sowie das Schlachterdorf Welso. Drei Waldstücke – Trollskog, Küstenwald und Hochwald – sowie der Teichfluss mit seinen Zubringern prägen das Gesicht dieses stillen, agrarischen Gürtels.


  • Nordorf (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Nordorf (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Nordorf, ein Weiler mit 86 Einwohnern im Küstenwald Kohlonias, ist ein aus der Zeit gefallenes Köhlerdorf. Die Familie Knoop stellt hier seit 1746 Holzkohle in traditionellen Erdmeilern her und betreibt ein Forsthaus mit kleiner Ausstellung. Eine winzige Steinkirche am Strand, ein 5.000 Jahre altes Hünengrab und der 7,2 Kilometer lange Köhlerpfad sind die stillen Sehenswürdigkeiten. Ein ehrenamtlicher Rettungsturm überwacht im Sommer den steinigen Strand. Die Nächte prägt absolute Dunkelheit, nur durchbrochen vom Strahl des gegenüberliegenden Leuchtturms. Nordorf ist ein Rückzugsort für Menschen, die Ruhe, Natur und das Elementare suchen.


  • Inga Johannson (*1988), Betreiberin eines Dorfladens und Hobby-Strickerin

    Inga Johannson (*1988), Betreiberin eines Dorfladens und Hobby-Strickerin

    Inga Johansson (37) leitet den Lebensmittelladen in Schleuße und den örtlichen Strickclub im alten Postamt. Was als gemütliche Runde begann, entwickelte sich zu einer Mission: gestrickte Unterwäsche. Mit Charme, Beharrlichkeit und dem Argument der natürlichen Wärme begeistert Inga selbst größte Skeptiker. Der Club wächst stetig – sogar Touristen im Gästehaus „Zur Weidenbrücke“ fallen auf die kuscheligen Kreationen herein. Zwischen Kundenberatung und Marmeladenkochen verwandelt Inga ihr Dorf Stich für Stich in ein Paradies für Woll-Liebhaber.


  • Linie 3001 (Northern Desert Railway) – Von Western nach Kohla

    Linie 3001 (Northern Desert Railway) – Von Western nach Kohla

    Die Linie 3001 der Northern Desert Railway ist eine faszinierende Bahnverbindung, die das Land durchmisst und zwei sehr unterschiedliche Pole miteinander verknüpft. Ihre Reise beginnt in Western, der geschäftigen Hauptstadt des Sturmlandes, die an der Mündung des Westernflusses in die Sturmsee liegt und eine einzigartige Mischung aus Wikinger-Geschichte, barocker Pracht und moderner Technologie bietet. Von dort aus führt die Strecke durch einen landschaftlich und kulturell vielfältigen Korridor. Sie durchquert die Küstenregion des Seelandes und den kohlonianischen Teil der Seeland-Ebene mit seinen idyllischen Dörfern, die von Handwerk und Tradition geprägt sind. Nach einer Strecke von etwa 46,6 Kilometern erreicht der Zug sein Ziel: Kohla,…


  • Welso (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Welso (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Welso, ein Haufendorf mit 72 Einwohnern im Kreis Teichfurt, gruppiert sich malerisch um einen zentralen Teich in der offenen Seeland-Ebene. Das Dorf ist Standort der renommierten Landschlachterei Petersen, die nach alter Tradition geräucherte Mettwürste und luftgetrockneten Schinken herstellt und eine Herde Kohlonisches Angus hält. Eine kleine Drechslerei fertigt kunstvolle Holzwaren. Die schlichte Dorfkirche besticht durch ihren reichhaltigen Büchertisch. Im Sommer locken die geselligen „Welser Abende“ mit regionalen Spezialitäten und Holunderlikör. Bauernhof „Petersens Diel“ bietet einfache, behagliche Gästezimmer. Welso ist ein stiller Ort für Genießer, die Handwerkskunst und ländliche Gemeinschaft abseits der Hauptverkehrswege suchen.


  • Radebeul (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Radebeul (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Radebeul, ein 92-Seelen-Dorf auf 35 Metern Höhe, ist das Reisanbauzentrum Kohlonias. Seit 1928 prägen die gefluteten Parzellen am Reisbach die Landschaft, und die genossenschaftliche Reismühle verarbeitet den „Seeland-Reis“. Als Landmarke überblickt der verwilderte Gutshof Radebeul mit seinen zwei Ecktürmen die Felder. Die kleine Heilig-Kreuz-Fachwerkkapelle von 1765 dient der Gemeinde für monatliche Gottesdienste. Im Gasthof „Radebeuler Krug“ trifft man sich, und der Reit- und Fahrverein richtet jährlich im August ein Erntedankfest mit historischen Landmaschinen aus – ein lebendiger Ort zwischen Tradition und Reisfeld.


  • Bunsa (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Bunsa (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

    Bunsa (225 Einwohner) im Landkreis Teichfurt ist ein ehemaliges Waldbauerndorf am Rande des Hochwalds, dessen Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Der malerische Anger mit Linde und Brunnen, die Kirche St. Ehwald im Barte und die Burgruine Bunsa – das bedeutendste historische Bauwerk des Kreises – prägen den Ort. Eine restaurierte Holländerwindmühle dient heute als Trauungsort. Eine spezialisierte Möbelrestaurierungswerkstatt und der Gasthof „Zur alten Mühle“ runden das Angebot ab. Von der Burgruine reicht der Blick an klaren Tagen bis nach Kohla und zum Sturmgebirge.