Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Landkreis Kohlaschleuße (Kohlonia)

    Landkreis Kohlaschleuße (Kohlonia)

    Der Landkreis Kohlaschleuße in Kohlonia, dünn besiedelt mit 6.467 Einwohnern, umfasst das südöstliche Kohlgebirge und sein kontrastreiches Vorland. Die Kreisstadt Kohlaschleuße, einst eine Bergbaustadt mit über 20.000 Einwohnern, ist heute eine Mischung aus Lost-Places-Tourismus, aktiver Grube und musealer Kohlebahn. Das obere Kohla-Tal bietet stillgelegte Zechen wie Kolaquell mit Besucherbergwerk und Zusma mit Brikettfabrik. Die windige Sturmseeküste lockt mit dem Fischerdorf Remberg und dem lebhaften Strandstedt, das Hafenromantik mit Meeresforschung und einem Bergleute-Sanatorium verbindet. Der Norden ist das nordkohlianische Gurkenland, bewässert durch ein Kanalsystem, wo Dörfer wie Feltal und Nassau an der Grenze zur Steppe liegen. Die Region vereint Bergbaugeschichte, Landwirtschaft…


  • Steinfeld (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Steinfeld (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Steinfeld, 721 Meter hoch am Waldrand nördlich von Felquell, ist das Dorf der Imker. 29 Einwohner produzieren den berühmten „Felqueller Waldhonig“ mit Noten von Tanne und Heidelbeere. Hannah und Rolf Vogler wandern mit ihren Bienenvölkern durch das Kohlgebirge. Josefine Riemenschneider betreibt den kleinen Dorfladen „Lädchen am Anger“. Die hölzerne „Honigkapelle“ lädt zu drei Gottesdiensten im Jahr ein. Bildhauerin Henriette Klinger arbeitet im „Haus am Waldrand“. Von hier führen Wege nach Felquell, Felhütte und Boxahüttel.


  • Felhütte (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felhütte (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felhütte, 851 Meter hoch gelegen, ist ein Weiler mit fünf Einwohnern oberhalb von Felquell. Die Therapeutin Sofia Lindqvist bietet hier ganzheitliche Therapien im Wald an. Marlene Kampmanns „Felstüberl“ bewirtet Gäste mit Wildgerichten, lokalem Bier und erlesenem Wein – ohne fließend Wasser, dafür mit Bach und harzduftenden Pritschen. Von hier führt der Aufstieg auf den Felberg (1.261 m) mit Blick bis zum Nordmeer. Wanderwege führen 15 km nach Kolaquell mit seiner berühmten Bahnhofsgaststätte oder 9 km nach Boxahüttel.


  • Felquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felquell, mit 79 Einwohnern auf 781 Metern Höhe, ist ein kleiner Ort im Kohlgebirge. Die Fachwerkkirche von 1741, die Sägerei und die Käserei mit ihrem berühmten Bergkäse prägen das Dorf. Zu Felquell gehören die Weiler Felhütte, eine einfache Wanderunterkunft, und Steinfeld, bekannt für seinen Waldhonig. Von Felhütte aus führen Wege auf den Felberg mit Blick bis zum Nordmeer. Die Pharmakologin Leonie Schmidt sucht hier seltene Heilpflanzen wie den Silbernen Felspor. Ein Ort der Stille und Ursprünglichkeit.


  • Felfurt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felfurt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felfurt ist mit 42 Einwohnern der kleinste Ort im kohlianischen Landkreis Kohlaschleuße. Die K301 führt direkt durch das Dorf, dessen Name auf eine mittelalterliche Furt im Fluss Fel verweist. Eine steinerne Brücke von 1823 ersetzte den gefährlichen Übergang. Vom Fel zweigt der Gurkenkanal II ab, der die Gärtnerei „Steingrund“ bewässert – bekannt für besonders frühes Radieschen und Mairüben. Die ehemalige Wassermühle von 1879 beherbergt heute ein Wochenend-Café mit intaktem oberschlächtigem Rad. Übernachten kann man in einer kleinen Pension. Wanderwege führen nach Steinfeld, Kolaquell und Zusma. Ein stiller Ort zum Durchatmen.


  • Felmarn (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felmarn (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felmarn, ein Dorf mit 97 Einwohnern auf 482 Metern im nordkohlianischen Gurkenland, markiert den Übergang vom Feltal ins Vorland. Der romanisierende Bau der St.-Felicitas-Kirche mit ihrem ungewöhnlichen achteckigen Turm prägt das Ortsbild. Die Gurkenverarbeitungsgenossenschaft „Felmarnsaure“ legt jährlich mehrere Tonnen Gurken in Holzfässern ein und beschäftigt in der Erntezeit bis zu zwanzig Saisonkräfte. Die Dorfkneipe „Zum nassen Heinrich“ bietet kühles Bier und eine berühmte Bratkartoffelplatte mit den eingelegten Gurken. Eine Legende rankt sich um den „nassen Heinrich“, einen Fährmannsgeist, der nachts am Fel-Gurkenkanal I entlangwandeln soll.


  • Linie 6004 (Mittelmeerbahn) – Von Storha nach Kamo

    TBD Storha Expresszüge: Mittelmeerbahn aller 2 Stunden 1:59-23:59 nach Kamo, 0:13-20:13 über Tremo nach Nortismo, 22:13 nach TremoEilzüge: Mittelmeerbahn (Linie 6-2) 8:37, 12:37, 16:37, 20:37 nach Kamo, 6:52, 10:52, 14:52, 18:52 nach NovaRegionalbahnen:Mittelmeerbahn: Linie 6003 stündlich 6:05-19:05 über Bad Bensheim, Fährstedt nach Nova, 20:05 nach Fährstedt, 21:05 nach Bad BensheimZentralinselbahn ZIB138 stündlich 6:35-21:35 nach Nordeck, ZIB139 stündlich 6:05-21:05 nach Melbora, ZIB141 stündlich 6:35-17:35 über Barbarastein nach Altera Fährhafen, 18:35-20:35 nach Altera Stadt, 21:35 nach Barbarastein; ZIB143 stündlich 6:30-19:30 über Armas, Hermsdorf nach Monstir, 20:30 nach Hermsdorf, 21:30 nach Armas Althof 8,1 Landhof 12 Storhabrück Nord 22,1 Storhabrück Hbf 24,4 Storhabrück Süd 27,2 Farsta 38,6 Deetz (Zentralinsel) 44,6 Arabrück 47,5 Ostbrücke (Zentralinsel) 52,5 Faburg (Zentralinsel)…


  • Feltal (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Feltal (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Feltal, mit 136 Einwohnern auf 368 Metern der größte Ort im nordkohlianischen Gurkenland, besticht durch seine ruhige Lage im breiteren Talvorland. Die Dorfkirche St. Georg birgt eine berühmte Orgel von Theodorius Klang (1847). Die Gärtnerei Grünauge produziert Setzlinge für die Region, während die Grundschule von 1911 Kinder aus dem ganzen Tal unterrichtet. Wanderer und Radfahrer finden in der Pension „Alte Pfarre“ im ehemaligen Pfarrhaus vier Gästezimmer. Über Feldwege gelangt man nach Zusma oder Noskau, die K301 führt nach Kohlaschleuße (7 km) oder Felmarn (2 km).


  • Landkreis Wum (Insula)

    Landkreis Wum (Insula)

    Der Landkreis Wum im Osten Insulas umfasst das Insulagebirge mit dem 1.101 Meter hohen Insulaberg und dem historischen Kloster Sancta Catherina. Die Kreisstadt Wum ist Standort von Keramikindustrie und Bergwerken. Die B34 und die Vennabahn durchziehen die nördliche Region mit den Orten Nachfeld, Antos und Wieso, letzteres Ausgangspunkt für Bergwanderungen. Das Insulatal mit der alten Klosterstraße beherbergt die Brauerei in Untertane und die Porzellanmanufaktur in Obertana. Von Vasus und Amselstrand an der Kystå führt die B37 nach Venna, dem Fährhafen zur Zentralinsel.


  • Nassau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Nassau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Nassau, nördlichster Ort Kohlaschleußes mit 53 Einwohnern, liegt in der trockenen Kohlsteppe, direkt am höchsten Punkt des Gurkenkanals. Ein Aussichtsturm aus einem alten Förderturm bietet spektakuläre Blicke auf das grüne Band des bewässerten Landes und die karge Steppe. Bekannt ist der Ort für seine besonders festen Gurken aus der letzten Gärtnerei vor der Wüste. Die kleine Kapelle stammt von 1802, das jährliche Gurkenfest im September zieht Gäste an. Die Kohlbahn-Linie 13 verbindet Nassau mit Strandstedt und Boxbucht.


  • Stock und Schaf

    Stock und Schaf

    Stock und Schaf ist eine volkstümliche Kesselspeise aus gewässertem Stockfisch, Lammfleisch, Lamminnereien und Gerstengraupen. Das Gericht stammt aus dem Landkreis Westmünde in Kohlonia, einer rauen Küstenregion, in der Fischer und Hirten ihre Vorräte vereinten. Lamm und Wacholder werden zunächst zu einer kräftigen Brühe gekocht, anschließend kommen Graupen, Wurzelgemüse und der zerpflückte Stockfisch hinzu. Die Innereien werden angebraten und zuletzt eingerührt, bevor ein Schuss Wacholderschnaps das Aroma abrundet. Das Ergebnis ist ein herzhafter Eintopf zwischen Suppe und Brei, der traditionell mit Brot und einem Glas Wacholderschnaps serviert wird.


  • Noskau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Noskau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Noskau, ein Straßendorf mit 169 Einwohnern an der B302, liegt am Zusammenfluss von Fel-Gurkenkanal I und Gurkenkanal. Eine einfache Schleuse reguliert das Wasser, das das Gartenland von der trockenen Kohlsteppe trennt. Die St.-Ursula-Kirche von 1834 steht direkt am Kanal, ihr Friedhof reicht ans Ufer. Eine Textilmanufaktur webt Leinen aus lokalem Flachs, eine ehemalige Wassermühle mahlt heute elektrisch Getreide. Der Bahnhofskiosk serviert Schmorgurke mit oder ohne Bauchspeck. Noskau ist still, freundlich und perfekt für Reisende, die Abgeschiedenheit schätzen.


  • Remberg (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Remberg (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Remberg ist ein winziges Fischerdorf an der Küste Kohlonias, das sich mit 79 Einwohnern und sieben Metern Höhe an eine schmale Bucht schmiegt. Geschützt von Molen aus dem Jahr 1877, prägen der Geruch von Teer und Tang sowie die hölzernen Kutter den Alltag. Über dem Hafen thront die schlichte St.-Olafs-Kapelle von 1756, und im Hintergrund ragt das schroffe Kohlgebirge auf. Der Ort lebt von Fischerei, einer Bootswerft und einer ruhigen Beständigkeit, die Besucher abseits der Hauptroute suchen. Ein Haltepunkt der Linie 12 und die Pension „Zur Molensicht“ ermöglichen eine entschleunigte Einkehr in eine Welt, in der das Meer den Takt…


  • Sosufer (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Sosufer (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Sosufer, ein Küstendorf mit 197 Einwohnern im Landkreis Kohlaschleuße, liegt südlich des Kohlgebirges an der Sturmsee. Der Name rührt von den unterspülten Uferbänken her, die bei Niedrigwasser fossile Muschelbänke freigeben. Ein Heimatmuseum in der alten Dorfschule zeigt diese Funde sowie Werkzeuge der Küstenfischerei. Das Dorf lebt vom Tourismus, bietet Pensionen und den Gasthof „Seeblick“. Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet Sosufer stündlich mit Kohla und Westmünde. Auf den Steilhängen weiden Schafe und Bergziegen, während der Wanderweg ins Kohlgebirge führt. Der Ort besticht durch seine karge Küstenlandschaft und geologische Besonderheiten.


  • Strandstedt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Strandstedt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Strandstedt, ein kohloniaischer Küstenort mit 1.825 Einwohnern, liegt malerisch an der Mündung des Rauschenbachs in die Sturmsee. Einst bedeutender Kohlehafen, prägen heute historische Backstein-Speicher, die St.-Nikolaus-Kirche von 1704 und ein modernes Zentrum für Ozeanografie das Stadtbild. Besucher schätzen das kuriose Bergwerks-Sanatorium, den lebendigen „Sternenstaub“-Club und den Sandstrand für Strandsegler. Die innovative OceanWave Power GmbH erforscht hier Wellenkraft. Umgeben von den sanften Eichenhainen des Kohlgebirges und gut per Kohlbahn erreichbar, verbindet Strandstedt maritime Betriebsamkeit, wissenschaftliche Neugier und eine faszinierende Bergbaugeschichte zu einer ganz eigenen, rauen Anziehungskraft.


  • Argeno (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Argeno (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Argeno, ein Dorf mit 112 Einwohnern am Südrand des Kohlgebirges, lebt zwischen Vergangenheit und Reserve. Die 1987 stillgelegte Zeche wird als nationale Kohlereserve konserviert – ein Pförtner führt Besucher durch die versiegelten Anlagen, in denen die Stille greifbar scheint. Im Ort arbeiten eine historische Schmiede und eine Glaserwerkstatt für Touristen. Die Kneipe »Zur letzten Schicht« gegenüber dem Bahnhof ist sozialer Mittelpunkt. Gäste finden hier kein Spektakel, sondern eine dörfliche Gemeinschaft, die sich zwischen Weiden und Industrieruinen behauptet – und den Schlaf einer Zeche, die jederzeit wieder erwachen könnte.


  • Linie 14 (Kohlbahn) von Kohla nach Kolaquell

    Linie 14 (Kohlbahn) von Kohla nach Kolaquell

    Die Kohlbahn Linie 14 verbindet Kohla mit Kolaquell und zählt zu den schönsten Nebenbahnstrecken der Region. Auf 68,3 Kilometern führt die Fahrt von der Hauptstadt durch das Kohlatal über Kohla Ufer, Kohlfähre und Kohlaschleuße ins Kohlgebirge. Der nostalgische Triebwagen passiert die stillgelegte Zeche Zusma I und das Bergdorf Zusma, wo das Gasthaus „Zum Steiger“ zur Einkehr lädt. Endstation ist Kolaquell auf 601 Metern. Dort erwarten Reisende eine Barockkirche von 1682, ein Schaubergwerk mit restaurierten Tagesanlagen, Pilzspezialitäten in der Bahnhofsgaststätte und das Hotel „Zur Quelle“ für einen erholsamen Aufenthalt.


  • Kolaquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Kolaquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Kolaquell ist mit 81 Einwohnern auf 601 Metern der höchstgelegene Ort des Landkreises Kohlaschleuße in Kohlonia. Das Dorf liegt am oberen Ende des Tals, wo die Kohla entspringt – das fehlende „h“ im Ortsnamen geht auf die alte mundartliche Form „Kola“ zurück. Die 1975 stillgelegte Grube ist heute als technisches Denkmal mit Führungen befahrbar. Eine Bergkapelle öffnet abends zur Andacht. Oberhalb erstreckt sich der Gemeindewald mit einer kleinen Forstgenossenschaft. Die Bahnhofsgaststätte ist für Pilzgerichte bekannt, das Hotel „Zur Quelle“ bietet Übernachtungen, und eine Drechslerei fertigt Gebrauchsgegenstände aus heimischem Ahornholz.


  • Zusma (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Zusma (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Zusma, ein 106-Seelen-Dorf im kohlonischen Kohlgebirge, lebt von der Kohle. Auf 374 Metern Höhe schmiegt es sich an bewaldete Hänge, überragt vom Schornstein der Brikettfabrik von 1958. Täglich fahren in der nahen Grube Zusma I zwei Schichten ein – die letzte aktive Zeche des Landkreises neben Kohlaschleuße. Im Wirtshaus „Zum Steiger“ treffen sich Kumpel bei Kohlsuppe und Bier, während Schuster Fritz Hallermeyer das Schuhwerk der Umgebung repariert. Die Ursula-Kapelle von 1892 läutet sonntags zur Messe. Sieben Kilometer entfernt rostet das stillgelegte Zechengelände Zusma II vor sich hin – ein Mahnmal der Bergbaugeschichte.


  • Halvard Einarsson (*1963), Holzbearbeitungskünstler

    Halvard Einarsson (*1963), Holzbearbeitungskünstler

    Halvard Einarsson, geboren 1963 in Tiefental, erlernte das Schreinerhandwerk von seinem Vater und dem Holzschnitzer Oskar Nyström. Nach einer Küferlehre in Darso übernahm er 1991 die Familienwerkstatt und fertigt seither Möbel, Räuchertonnen und Holzschilder. Er pflegt eine enge Freundschaft zum Gelehrten Sverre Bjørnson im Kloster Hjalmvik. Seine täglichen Rituale umfassen morgendliches Schwimmen im Viddelva, abendliches Yoga auf einer Granitplatte und das Angeln auf Bachforellen. Im Winter isst er am liebsten Kabeljau-Eintopf, im Sommer kühlen Räucherfisch mit Roggenbrot. Seit 2022 arbeitet er an der Rekonstruktion der geschnitzten Kirchentür des Klosters Hjalmvik.


  • Kohlaschleuße (Kreisstadt – Kohlonia)

    Kohlaschleuße (Kreisstadt – Kohlonia)

    Kohlaschleuße ist eine Kleinstadt mit 3.457 Einwohnern an der Mündung der Fel in die Kohla. Einst eine florierende Bergbaustadt mit über 20.000 Bewohnern, prägen heute Leerstand und Verfall ganze Viertel. Im Zentrum um den Marktplatz gruppieren sich die St.-Barbara-Kirche von 1718, die Kreisverwaltung und das Gasthaus „Zur Kohlenglocke“. Die aktive Grube Kohlaschleuße und die museale Kohlebahn bieten Einblicke in die Bergbaugeschichte. Der 1875 fertiggestellte Kohlwüsten-Randkanal markiert die Grenze zur Steppe. Lost-Places-Fotografen schätzen die morbide Atmosphäre der verlassenen Industriearbeiterhäuser.


  • Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda

    Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda

    Das Gasthaus „Zum Rückenblick“ in Worda ist ein traditionsreicher Familienbetrieb, dessen Geschichte bis 1834 zurückreicht. In vierter Generation führen Silas und Leena Prochnow das Haus mit handgefertigten Möbeln, regionaler Küche und dem charakteristischen Drosenbier. Die Atmosphäre ist warm und gemeinschaftlich: Pfarrerin, Chor und Laienspielgruppe gehören ebenso zum Alltag wie die Esel im Hof, die Kinder füttern. Das Gasthaus verbindet Handwerk, Heimat und Geselligkeit zu einem lebendigen Mittelpunkt des Dorfes, an dem Geschichte und Gegenwart in jedem Detail spürbar bleiben.


  • Landkreis Kohlatal (Kohlonia)

    Landkreis Kohlatal (Kohlonia)

    Der dünn besiedelte Landkreis Kohlatal im Norden Kohlonias umfasst das langgestreckte Tal der Kohla zwischen der Hauptstadt Kohla und der alten Bergbaustadt Kohlaschleuße. Landschaftlich prägen trockene Hügel im Westen und die weite Kohla-Steppe im Osten das Gebiet, das nach Norden in die lebensfeindliche Kohlwüste übergeht. Verkehrsadern wie die B301 und die Kohlatalbahn verbinden die Orte. Zentrum ist die Kreisstadt Nordort mit Verwaltung, Schule und historischen Gebäuden. Weitere prägende Orte sind Kohlfähre, Viellam, Südort, Herbstplatz und Winterburg. Naturgebiete wie der Trollskog und technische Bauwerke wie der Kohlwüsten-Randkanal ergänzen das Bild eines rauen, geschichtsträchtigen Kreises.


  • Winterburg (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Winterburg (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Winterburg ist ein kleines Haufendorf mit 125 Einwohnern in der kohlonischen Steppe, entstanden mit dem Bau der Northern Desert Railway. Der Name stammt von der nahen Burgruine, einem kuriosen Wohnturm von 1688, der nur im Winter zur Jagd auf Steppenhühner bewohnt war. Die schlichte St.-Hedwigs-Kapelle erbauten Eisenbahnarbeiter aus Nudelland, während die Schäferei Kolbenheyer seit 1887 hochwertige Merinowolle produziert. Ein historischer Kilometerstein an der Grenze zur Kohlwüste mahnt: „Bis hierher und nicht weiter – wer weitergeht, trägt sein Wasser selbst.“ Winterburg bietet Stille, Weite und einen unvergleichlichen Sternenhimmel.


  • Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

    Herbstplatz, ein Dorf mit 215 Einwohnern, liegt am Übergang vom fruchtbaren Kohla‑Tal zur offenen Steppe. Sein Ursprung als Rastplatz herbstlicher Karawanen spiegelt sich noch heute in der geraden Struktur des Straßendorfes entlang der B30. Mit dem Bau der Northern Desert Railway gewann der Ort an Bedeutung; der kleine Bahnhof verbindet ihn bis heute zuverlässig mit Kohla und Nudeltopf. Prägend für das Ortsbild ist die St.-Matthias-Kirche von 1902, ein roter Backsteinbau, der in der flachen Landschaft wie ein Orientierungspunkt wirkt. Der Herbstkanal und der parallel verlaufende Kohlwüsten‑Randkanal formen die landwirtschaftliche Nutzung rund um das Dorf. Am östlichen Rand produziert die Kohlonia‑Konserve…