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Helena Müller (*1978), Apothekerin
Helena Müller, 1978 in Tornso geboren, ist Apothekerin und Expertin für die medizinische Nutzung der Tarusia-Pilze. Nach ihrer Ausbildung in Andos und Ackero übernahm sie 2003 die Apotheke am Altmarkt. Sie stellt Salben, Tinkturen und Tees aus den Pilzen her und verbindet so traditionelle Heilkunst mit moderner Pharmazie. Ihre Werkstatt ist ein Ort des Wissens, ihre Apotheke ein Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Helena engagiert sich im Dorfbeirat für den Schutz der Wälder und ist bekannt für ihren Einsatz, auch bei widrigstem Wetter die Pilzernte zu sichern.
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Gaststätte „Zum Grünen Tannenbaum“ in Voleck
Die Gaststätte „Zum Grünen Tannenbaum“ in Voleck ist ein traditionsreiches Fachwerkhaus am westlichen Ortsrand. Betrieben von Marita und Heiner Klewen, bietet sie regionale Spezialitäten wie die berühmte „Tannenbaum-Pfanne“ mit Bratkartoffeln, Sauerkraut und geräucherter Wurst. Die gemütliche Gaststube zeigt historische Fotos, im Sommer lädt ein Biergarten am Bach zum Verweilen ein. Regelmäßige Veranstaltungen wie Skatabende und das Karpfenessen im November machen das Haus zum sozialen Mittelpunkt des Ortes. Wanderer und Radfahrer schätzen die Lage nahe dem Volecker Forst. Eine alte Kegelbahn und lokale Anekdoten verleihen der Gaststätte besonderen Charakter und festigen ihren Platz in der Dorfgemeinschaft.
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Róisín Gallagher (*1985), Gastwirtin
Róisín Gallagher, 1985 in Mioswitz geboren, wuchs in der Ackero-Ebene auf und entdeckte früh ihre Leidenschaft fürs Kochen. Nach einer Ausbildung in Ata und einem Praktikum im Weidenland arbeitete sie im „Restaurant Meeresbrise“, bevor sie 2011 in die „Waldidylle“ wechselte. 2014 übernahm sie das Lokal, wandelte es von einer Frittenbude zu einer anerkannten Gaststätte mit regionaler und moderner Küche. Sie ist fest im Dorfleben von Gomol verwurzelt, unterstützt Feste und engagiert sich für die Gemeinschaft. Ihre Spezialitäten wie Pizza Margherita mit Büffelmozzarella und Beerensmoothies sind weit bekannt. Róisín verbindet regionale Tradition mit kulinarischer Kreativität.
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Raffaella Costa (*1985), Fotomodell
Raffaella Costa, 1985 in Caputh geboren, startete mit 17 ihre internationale Modelkarriere. Nach Jahren in Metropolen wandte sie sich verstärkt persönlichen Projekten zu, vor allem der Fotografie von Küstenleben und Handwerk. 2019 zog sie ins Küstendorf Endstation, wo sie im Hafenhaus lebt und kreative Projekte mit lokalen Handwerkern umsetzt. Sie gibt Fotokurse in der Hafenkneipe „Seemannsruh“ und beteiligt sich an Ausstellungen der Sternwarte „Andos Blick“. Eine enge Freundschaft verbindet sie mit Margot Petit. Ihre Arbeit ist geprägt von Reisen, maritimen Motiven und dem Wunsch, Geschichten in Bildern festzuhalten, die sowohl ihre Heimat als auch ihre Erlebnisse spiegeln.
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Martin Lehner (*1982, Chefkoch)
Martin Lehner, geboren 1982 in Winklo, ist seit 2021 Küchenchef im Hotel „Wellenrausch“ in Harzeck. Sein Weg führte ihn vom elterlichen Bäckerhaushalt über eine Ausbildung in Butha und Stationen an Bord und in Hafenstädten bis an die Küste des Mare Internum. Dort prägt er die Küche mit lokalem Fisch, eigenwilligen Ideen und klarem Handwerk. Seine Gerichte entstehen oft aus Improvisation, seine Haltung aus Erfahrung. Neben der Küche organisiert er kulinarische Abende, schreibt Kolumnen und engagiert sich im Dorfleben. Lehner lebt zurückgezogen, sammelt Schallplatten – und ist in Harzeck längst eine feste Größe, ohne sich selbst wichtig zu nehmen.
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Klara Wolff (*1973, Apothekerin)
Klara Wolff, Apothekerin in Noreck, vereint schulmedizinisches Wissen mit tiefer Naturverbundenheit. Ihre kleine Apotheke an der Sturmbahnstraße ist bekannt für Heilkräuter aus dem Sturmgebirge, persönliche Beratung und leise Fürsorge. Klara lebt zurückgezogen am Waldrand, wo sie seltene Pflanzen sammelt und alte Heiltraditionen pflegt. Mit Gertrud Stein vom Buchladen und Nora Öhrn, der Uhrmacherin, verbindet sie eine stille Freundschaft. Ihre Lebensweise ist geprägt vom Rhythmus der Natur und einem feinen Gespür für das Unsichtbare. Für viele im Dorf ist sie mehr als nur eine Apothekerin – sie ist eine stille Hüterin des Gleichgewichts.
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Corpus (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Corpus ist ein Dorf im Landkreis Kreuzberg mit 999 Einwohnern, gelegen an der B4 kurz vor der Abzweigung nach Scalso im Blumenland. Der Ort entstand um eine mittelalterliche Wegkapelle, deren Ruine noch heute am Ortsausgang steht. Ein lebendiger Ortskern mit Bäckerei, Apotheke und Schulhaus bildet das Zentrum des Haufendorfs. Höhepunkte sind das Dorffest „Corpus im Kreis“, das Haus „Zur Stille“ als Bildungsstätte, sowie die alte Backsteinpforte. Zwar liegt die Stammbahn nur 5 km entfernt, doch Corpus bleibt vom Bahnlärm verschont. Das Dorf lebt von Gemeinschaftssinn, handwerklicher Nähe und einem zurückhaltenden, aber stabilen Rhythmus.
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Straßendorf (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Straßendorf ist ein lebendiges Dorf mit 1.785 Einwohnern in der südlichen Zento-Ebene. Es liegt an Bundesstraße B4 und Stammbahn zwischen Großtolkau und Corpus. Der Fund des „Kornsteins“, eines alten Wiegepunkts, verweist auf die Marktbedeutung im 16. Jahrhundert. Heute prägen Dorfwirtschaft, Wochenmarkt, eine Genossenschaftsbrauerei und das rege Gemeinschaftsleben das Bild. Der Pulkwagen, ein privater Busdienst nach Pulkwitz und Nonto, transportiert Menschen und Güter – geführt von Jakl Dross mit trockenem Humor. Die Kirche „Zum Kornsegen“, der Marktplatz und regionale Produkte ergänzen das dörfliche Angebot. Straßendorf verbindet Geschichte mit Gegenwart auf praktische Weise – mit Herz, Witz und Weitblick.
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Großtolkau (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Großtolkau ist eine Ackerbauernstadt im Landkreis Kreuzberg mit 2.004 Einwohnern. Die Stadt liegt an der Bundesstraße 4 und der Stammbahn östlich von Bierona, umgeben von Feldern, Viehweiden und Obstplantagen. Historische Speicher, eine Landwirtschaftsschule, das Heimatmuseum „Sieben Sorten Brot“ und die Brauerei „Tolksud“ prägen das Bild ebenso wie die gotische Kirche St. Hubertus. Das kräftige Roggenbier „Roggentrug“ ist regional bekannt. Der jährliche „Roggentag“ bringt Markt, Umzug und Musik zusammen. Großtolkau verbindet bäuerliche Tradition, Bildungswesen und lokale Kultur auf bodenständige Weise und wirkt dabei lebendig, funktional und tief in der Region verankert.
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Kleintolkau (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Kleintolkau im Landkreis Kreuzberg ist ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf mit 1.524 Einwohnern. Gelegen in der südlichen Zento-Ebene nahe der Bundesstraße 4, bietet es Obstplantagen, Gemüsebeete, Viehweiden und ein lebendiges Dorfzentrum mit Kirche, Werkstatt, Computerladen und Gaststätte. Zwei historische Wehrbrunnen dienen heute als Wasserquelle für das „Kleintolkauer Weiße“, ein unfiltriertes Weizenbier mit Wacholder. Ein Radweg verbindet den Ort mit dem Mare Internum bei Sonnenblick. Dorffeste, Märkte und die Vielfalt lokaler Betriebe machen Kleintolkau zu einem selbstbewussten, modernen Dorf mit traditionsverbundener Eigenart – lebendig, aber nicht laut, offen, aber nicht beliebig.
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Pulkwitz (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Pulkwitz ist ein kleines Dorf im Landkreis Kreuzberg mit 204 Einwohnern, am nördlichen Rand des Küstenwaldes gelegen. Bekannt ist der Ort für seine Mikrobrauerei, die das „Pulkwitzer Grenzhell“ und saisonale Biere produziert. Beim jährlichen Herbstfest werden satirische Lieder zur Melodie des „Bierländer Marschs“ über die Bürokratie in Kreuzberg gesungen. Der Glockenstuhl auf dem Anger ersetzt die Kirche, das Gemeindehaus ist Zentrum des Dorflebens. Pulkwitz bietet keinen Tourismus, dafür eine lebendige Dorfgemeinschaft, klare Haltung und eigene Legenden – wie die vom Brauknecht Pulkweit oder der „Alten Tonne“ im Wald.
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Mule (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Mule ist ein kleines Dorf im Landkreis Kreuzberg mit 207 Einwohnern, am nördlichen Rand des Bieronaer Küstenwaldes. Es besitzt eine Bahnstation und ist für viele Strandgäste aus dem Norden das Tor zum Mare Internum. Der Ort ist bekannt für seine freistehende Lärchenglocke von 1792, die einst als Brandsignal diente. Mule ist ruhig, ländlich geprägt und lebt von Gemeinschaft, kleinen Hofbetrieben und seiner Rolle als logistische Schnittstelle zum benachbarten Strandmule. Das jährliche Dorffest ist berüchtigt für satirische Lieder über die Kreisstadt.
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Strandmule (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Strandmule ist ein kleines Küstendorf mit 125 Einwohnern, fünf Kilometer westlich von Kreuzberg gelegen. Es bietet einen langen Sandstrand, der auch FKK-Gäste willkommen heißt, vier kleine Hotels, einen Campingplatz und zahlreiche mietbare Strandhütten. Zwei Restaurants und eine Bar sorgen für Verpflegung in entspannter Atmosphäre. Der Ort lebt vom Fischfang und einer schlichten, naturnahen Lebensweise. Fischer verkaufen ihren Fang auch auf dem Markt in Kreuzberg. Gäste erreichen Strandmule meist zu Fuß oder per Fahrrad. Besondere Ereignisse wie das „Lichterfischen“ im September geben dem Ort eine stille Magie. Strandmule ist ein Rückzugsort zwischen Wald, Meer und Zeit.
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Nonto (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Nonto ist ein abgelegenes Dorf mit 524 Einwohnern im Küstenwald des Landkreises Kreuzberg, nahe dem Mare Internum. Wegen des Vogelschutzgebiets ist die Küste nur an wenigen Stellen zugänglich. Das Dorfzentrum bildet ein kleiner Platz mit Laden, Gemeindehaus und dem markanten Feuerwehrhaus aus rotem Kalkstein. Nonto lebt vom einfachen Alltag, von Gemeinschaft, handwerklicher Arbeit und naturbezogener Lebensweise. Kulturelle Rituale wie das Waldgesangsfest oder das Kalksteinlesen prägen das Jahr. Der Ort ist nicht touristisch erschlossen, aber für jene, die Ruhe und Authentizität suchen, ein Ziel. Das Meer rauscht im Hintergrund, der Wald rahmt das Dorf – und dazwischen lebt Nonto in zurückhaltender…
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Bahnhof (Gemeinde Waldbeerenbach – Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Der Bahnhof von Waldbeerenbach liegt vier Kilometer südlich des Dorfes, eingebettet in eine Lichtung im Küstenwald. Der kleine Haltepunkt besteht aus einem niedrigen Bahnsteig, einem hölzernen Wartehäuschen und einem alten Fahrplankasten. Viermal täglich hält hier der Zug nach Bierona oder ins östliche Hinterland. Direkt daneben liegt eine lose Siedlung mit sieben Häusern und 21 Einwohnern – darunter ein Försterehepaar, ein ehemaliger Lokführer und eine pensionierte Botanikerin. Ein alter Schuppen dient als öffentlicher Tauschpunkt, und der monatliche „Zugabend“ bringt die Bewohner zusammen. Die Station ist unscheinbar, aber lebendig – ein ruhiger Verbindungspunkt zwischen Wald, Dorf und Küste.
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Strandwieck (Gemeinde Waldbeerenbach – Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Strandwieck ist ein kleiner, abgelegener Küstenflecken mit 201 Einwohnern am Mare Internum, Teil von Waldbeerenbach im Landkreis Kreuzberg. Der Ort ist geprägt von fünf alten Fischerhütten mit Reetdach, einem Küstenhaus mit Café, Poststelle und Laden, sowie zwei Holzstegen am Wasser. Früher lebten hier Fischer, heute ist es ein ruhiger Ort mit einfachen Ferienwohnungen, Naturbezug und wenig Infrastruktur. Einmal jährlich findet das Buhnenfest statt. Die Bevölkerung besteht aus alten Küstenfamilien, Zuzüglern und jungen Familien. Strandwieck bietet keine Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinn, aber eine eindringliche Küstenatmosphäre – schlicht, vom Wind geprägt und mit klaren Spuren gelebter Vergangenheit.
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Waldbeerenbach (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Waldbeerenbach ist ein kleines Dorf im Küstenwald des Landkreises Kreuzberg mit 195 Einwohnern. Es ist geprägt von Handwerk, Pilzkunde und einer aktiven Gemeinschaft. Die Mikrobrauerei „Waldkante“ versorgt die Region mit einem markanten Bier, das auch per Lieferfahrrad nach Sonnenblick transportiert wird. Eine Schule mit preisgekrönter Holzwerkstatt, ein naturkundlicher Lehrpfad und der Pilzkalender machen den Ort bekannt. Zum Dorf gehört Strandwieck, ein Flecken am Mare Internum mit alten Fischerhütten. Der vier Kilometer entfernte Bahnhof sichert den Anschluss zur Außenwelt. Waldbeerenbach lebt aus sich heraus – still, handgemacht und mit starkem Bezug zur umgebenden Natur.
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Sonnenblick (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Sonnenblick ist ein 625-Einwohner-Dorf im Landkreis Kreuzberg, gelegen zwischen Küstenwald und Sandstrand. Die Räucherei und Schankwirtschaft „Sonnendeck“ ist Zentrum des Ortes, bekannt für Fischgerichte und Waldpils. Eine Fähre verbindet Sonnenblick mit Bierona-Strand. Es gibt zwei familiengeführte Hotels, eine Strandbar, einen naturnahen Campingplatz mit Holzhütten sowie einen kleinen Laden. Wander- und Radwege führen durch Wald und Dünen. Die Atmosphäre ist ruhig, die Gemeinschaft eng vernetzt. Sonnenblick zieht vor allem Ausflügler, Naturfreunde und Stammgäste an, die Erholung und Einfachheit schätzen – und abends an der „Planke“ den Sonnenuntergang über der Bierbucht beobachten.
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Kreuzberg (Kreisstadt, Bierland)
Kreuzberg ist die Kreisstadt im Süden des gleichnamigen Landkreises im Bierland, gelegen an der Küste des Mare Internum. Mit knapp 2.500 Einwohnern verbindet die Stadt Fischerei, Braukunst, Geschichte und Alltagsleben. Die Stadt gliedert sich in Ober- und Unterstadt, mit Rathaus, Kirche, Markt und Hafen. Bedeutend sind die Schweizer Sudwerke, die Kirche St. Severin, die Fischverarbeitung „Meer und Maß“ und das Kulturhaus „Haus der Felsschatten“. Wanderrouten, Brunnennetz und Einrichtungen wie die Strandbibliothek prägen das öffentliche Leben. Kreuzberg ist Verwaltungsort, Versorgungszentrum und kultureller Knotenpunkt zwischen Küste, Wald und den Hügeln der Bierländer Schweiz.
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Landkreis Kreuzberg (Bierland)
Der Landkreis Kreuzberg ist der größte im Bierland und erstreckt sich vom Küstenwald im Westen bis zu den Hügeln des Drosener Rückens im Osten. Er umfasst drei Städte, 21 Dörfer, dichte Wälder, das Gebirge der Bierländer Schweiz, Ackerland und Küsten. Zentrum ist die Stadt Kreuzberg mit Brauerei, Hafen und Kirche. Historische Orte, handwerkliche Brauereien und zahlreiche regionale Besonderheiten wie der Kammstein von Tabakfelsen oder die Thermen von Entenbad prägen den Kreis. Wanderwege, dörfliches Leben und eine starke Braukultur machen Kreuzberg zu einem vielschichtigen, ländlichen Raum zwischen Natur, Geschichte und gemeinschaftlichem Alltag.
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Brauerei „Hopfen & Hefe“ (Klodorf)
Die Brauerei „Hopfen & Hefe“ in Klodorf ist eine handwerklich geführte Familienbrauerei, bekannt für das „Klodorfer Bitterhell“ – gebraut mit lokalem Hopfen. In einem alten Lehmziegelgebäude mit Hopfenkränzen, Fußpumpenzapfanlage und hölzernen Krügen entstehen auch saisonale Biere wie „Waldtrunk“ und „Teichgold“. Verkauft wird im Hofladen und beim „Bierlichen Wochenende“ in Wansow. Die Brauerei verzichtet auf Vertrieb, setzt auf regionale Identität und handwerkliche Qualität. Ihr Hopfen wird in vielen Brauereien des Landkreises genutzt. Besucher schätzen die Führungen, das Waldlesefest und die einzigartige Atmosphäre eines Betriebs, der eher bewahrt als expandiert.
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Klodorf (Landkreis Ruppin – Bierland)
Klodorf ist ein kleines Dorf im Nordosten des Landkreises Ruppin und bekannt für den aromatischen Klodorfer Hopfen. Die Brauerei „Hopfen & Hefe“ der Familie Wenge produziert daraus Biere wie das „Klodorfer Bitterhell“ und verkauft sie im angeschlossenen Hofladen. Das nahe Autobahndreieck ist in den Verkehrsnachrichten berühmt, doch Klodorf selbst begeistert durch Hopfengärten, Waldlesefest, Hopfenpfad und das Theaterstück „Hopfenzählung“. Klodorfer Hopfen wird auch in anderen Brauereien verwendet, z.B. in Ruppin, Zentodorf und Langhaus. Die Legende vom Flutfass von 1861 verbindet Klodorf sogar mit der Hauptstadt. Ein Ort, der still ist – aber niemals leer.
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Greno (Landkreis Ruppin – Bierland)
Greno, ein ruhiges Dorf im Osten des Landkreises Ruppin, ist bekannt für seine Brauerei „Grenobräu“ und das bernsteinfarbene obergärige „Greno Bernstein“. Das Bier wird mit Röstgerste aus dem nahen Odwald gebraut und ausschließlich in Tonkrügen ausgeschenkt. Zentrum des Dorfes ist die Kirche „Zur Güte Gottes“ mit ihrer bemalten Holzbalkendecke, die Szenen des Brauhandwerks zeigt. Die ehemalige Kirchenorgel spielt heute in Oberodewitz. Wanderer schätzen Greno für seine Stille, das „Bernsteinwochenende“ und die dichten Erzählungen rund um den Grenwald. Greno ist ein versteckter, aber eindrucksvoller Ort im Bierland.
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Brauerei Goldhumpen (Zentodorf)
Die Brauerei Goldhumpen in Zentodorf ist die größte des Landkreises und berühmt für ihr untergäriges „Zento Helle“, ein mildes, klares Bier mit Klodorfer Hopfen. Gegründet 1869, verbindet sie traditionelle Braukunst mit moderner Technik und engagiert sich auch sozial. Besucher können Sudkessel, Gärkeller und Verkostungslabore besichtigen. Das Bier ist in Bierona sehr beliebt. Der vergoldete Namenshumpen, saisonale Biere wie „Zentobock“ und eine öffentliche Kantine machen die Brauerei zu einem kulturellen Ankerpunkt. Sie steht für Qualität, Geschichte und Gemeinschaft im Bierland.
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Zentrobrücke von 1437
Die Zentrobrücke von 1437 war einst die älteste Brücke über den Zento und Teil einer wichtigen Handelsroute zwischen Zentravia und Bierona. Sie bestand aus drei Bögen mit hölzernem Mittelteil und verband jahrhundertelang die Handelswege der Region. 1563 zerstörte ein Hochwasser das Bauwerk; ein Wiederaufbau erfolgte nie. Heute sind Ruinenreste nahe Zentodorf sichtbar, ergänzt durch einen Aussichtssteg mit Infotafeln. Die Brücke lebt weiter in Legenden, Zeremonien und als Denkmal für den einstigen Flusshandel. Besonders zur Sommersonnenwende wird sie zum Treffpunkt für Geschichts- und Bierfreunde.
Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


























