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Kohlonia nimmt den äußersten Nordwesten der Inselwelt Landauris ein und wird von drei Meeren umgeben: der Sturmsee im Süden, dem Westmeer im Westen und dem Nordmeer im Norden. Das Land präsentiert sich als ein Mosaik aus fruchtbaren Flusstälern, kargen Wüsten, zerklüfteten Gebirgen und windumtosten Küsten.
Das Herzstück Kohlonias bildet das Kohla-Tal. Der namengebende Fluss entspringt im Kohlgebirge und mündet nach etwa 50 Kilometern in die Sturmsee. An seiner Mündung liegt die Hauptstadt Kohla, die älteste Stadt Landauris. Von hier aus erstreckt sich der Flusslauf nordwärts bis zur Stadt Kohlaschleuße. Das gesamte Tal wird von einem dichten Netz aus Kanälen durchzogen, die das Land bewässern und den für Kohlonia charakteristischen Kohl-Anbau ermöglichen. Entlang des Flusses reihen sich die Dörfer Kohlfähre, Viellam, Südort und Nordort wie Perlen an einer Schnur. Westlich des Tals erstreckt sich ein sanftes Hügelland, das zur Sturmseeküste hin abfällt. Hier liegen die drei Küstenorte Goldstrand, Silberstrand und Kleinstrand. Trotz ihrer verheißungsvollen Namen wurde in dieser Gegend nie Gold oder Silber gefunden; die Bezeichnungen rühren vermutlich von der Färbung des Sandes oder alten Legenden her. Östlich des Kohla-Flusses beginnt die weite Kohlsteppe, eine Graslandschaft, die nach Norden hin zunehmend trockener wird und schließlich in die Kohlwüste übergeht. Die Wüste hat eine ovale Ausdehnung von etwa 25 mal 45 Kilometern, ist vollkommen unbewohnbar und reicht im Osten bis in das angrenzende Nudelland hinein. Nördlich dieser Einöde, an der unfruchtbaren Küste des Nordmeeres, liegt abgeschieden die Kreisstadt Fliegenstadt. Sie wurde 1924 von Aussiedlern gegründet und ist bis heute der einzige städtische Siedlungskern dieses kargen Küstenkreises.
Westlich von Kohlaschleuße erhebt sich das Kohlgebirge, das den nordwestlichen Teil des Landes prägt. Seine beiden höchsten Gipfel sind der Kolaberg mit 1304 Metern über dem Meeresspiegel und der Felberg mit 1261 Metern. im Hügelland zwischen den Tälern der Flüsse Kohla und Rauschenbach, die das Gebirge entwässern, befinden sich große Steinkohlevorkommen, die über Jahrhunderte die Wirtschaft der Region bestimmten. In der Nähe der Ortschaften Zusma, Kolaquell, Kohlaschleuße und Argeno wurde die Kohle unter Tage abgebaut. Seit etwa 1975 geht der Abbau jedoch stark zurück, nachdem bessere und nachhaltigere Energiequellen entdeckt wurden und Verwendung fanden. Heute sind von den ursprünglichen fünf Bergwerke nur noch zwei Gruben aktiv. Das Kohlgebirge selbst formt eine markante Halbinsel, die weit in das Nordmeer und das Westmeer hineinragt. An ihrer Nordostseite, im Bereich der Boxbucht, überwiegen landwirtschaftlich geprägte Siedlungen, deren Bewohner von Ackerbau und Viehzucht leben. Ganz im Norden, an der exponierten Nordküste, liegen die Kreisstadt Nordwestkap und die kleine Wissenschaftler-Siedlung Nordstation, die vor allem meteorologische und meeresbiologische Forschungen betreibt.
Der Nordwesten des Kohlgebirges schließlich ist eine Region im Wandel. Seit dem allgemeinen Rückgang der Industrialisierung und einer wachsenden Hinwendung zu Handwerk und Selbstversorgung suchen Menschen aus den Großstädten Landauris unbewohntes Land auf und gründen kleine Aussiedler-Siedlungen. Diese Bewegung begann in Kohlonia bereits 1922 und machte den Nordwesten des Gebirges zur ersten auf diese Weise besiedelten Region Landauris. Bis heute prägt dieser Pioniergeist die verstreuten Gehöfte und Weiler. So vereint Kohlonia auf engem Raum extreme landschaftliche Gegensätze und wirtschaftliche Umbrüche.
Geschichte des Landes Kohlonia
Die Geschichte Kohlonias ist untrennbar mit dem Schicksal seiner ersten Hauptstadt Kohla und den wechselvollen Ereignissen der Inselwelt Landauri verbunden. Die offizielle Geschichtsschreibung beginnt im Jahr 722, als der erfahrene Kapitän Eoban an der Mündung des gleichnamigen Flusses in die Sturmsee die Siedlung Kohla gründete. Eoban, der sich selbst den Titel „Fürst der Seefahrer“ gab, erkannte die strategischen Vorteile des Ortes und baute ihn gezielt zu einem Handelshafen aus. Kohla war damit nicht nur die erste geschichtlich belegte Stadt Landauris, sondern auch die Keimzelle des „Seelandes“, jenes mächtigen Herrschaftsgebiets, das in den kommenden Jahrhunderten zur bedeutendsten politischen und kulturellen Kraft der Inselwelt aufsteigen sollte.
Unter Eobans Nachfolgern, insbesondere unter Fürst Erinor I. (779–804), erlebte das Seeland sein „Goldenes Zeitalter“. Kohlas Hafenanlagen wurden erweitert und modernisiert, die Stadt avancierte zum kulturellen Zentrum mit Tempeln, Theatern und Bibliotheken. In dieser Epoche entstand auch das bekannte Epos „Seefahrten Eobans“, das die Taten des Gründers poetisch würdigte. Die folgenden Fürsten bauten die Verwaltung aus, reformierten das Recht – das unter Erinor II. erarbeitete Gesetzbuch von Seeland diente später anderen Reichen als Vorbild.

Doch das Glück währte nicht ewig. Seit dem frühen 9. Jahrhundert verstärkten Wikinger ihre Raubzüge entlang der Küsten. Trotz des Ausbaus der Verteidigungsanlagen gelang ihnen 837 ein erster schwerer Angriff auf Kohla. Die entscheidende Katastrophe folgte 847, als die Stadt erneut geplündert und schwer zerstört wurde. Fürst Aldomar II. (837–850) musste sich in eine Festung im Westmassiv, dem späteren Sturmgebirge, zurückziehen, wo er drei Jahre später starb. Die überlebende Bevölkerung floh in großer Zahl in die südlichen Gebiete; Kohla selbst blieb auf Jahrhunderte hinaus ein Ruinenfeld. Die siegreichen Wikinger errichteten ihre eigene Machtbasis und bauten die Stadt Western am Sturmmeer zu ihrem neuen Hauptort aus. Sie prägten die Region mit ihren Thing-Plätzen und Festungen wie der Burgruine Drachenfels auf der Sturminsel, während das Gebiet um Kohla herrenlos blieb und nur von kleinen Fischergemeinschaften bewohnt wurde.
Erst vier Jahrhunderte später wendete sich das Blatt. 1432 besiegte ein vereintes Heer der Königreiche Storha und Storcha unter Königin Pascalia III. „der Visionärin“ und Despot Albertus III. die Bergwikinger in einer entscheidenden Schlacht. Die Neuordnung des Nordens teilte das ehemalige Wikingergebiet in zwei Provinzen des nun vereinten Königreichs Storcha: die Küstengebiete wurden zur Provinz Sturmland, die östlich gelegenen Gebiete zur Provinz Seeland. Da Kohla weiterhin zerstört und strategisch zu exponiert lag, wählte man eine geschützte Siedlung zwischen dem Großen und dem Kleinen Teich als neuen Verwaltungssitz – das spätere Seestadt. Kohla gehörte zunächst zur neuen Provinz Seeland, doch seine Bedeutung war so stark gesunken, dass es nur noch ein stiller Zeuge vergangener Größe war.
Der Wendepunkt kam im 17. Jahrhundert. 1632 fasste König Hanns Adam (1612–1642) nach der ersten vollständigen Umsegelung der Landmasse Landauris, der nach ihm benannten Hanns-Adamsche Expedition, den Beschluss, Kohla wieder aufzubauen. Zur Ausführung gelangte der Plan jedoch erst unter seinem Nachfolger, König Demiphones (1642–1677). Demiphones entschied zudem, Kohla nicht dem Seeland einzugliedern, sondern als eigenständige Provinz mit dem Namen Kohlonia zu konstituieren. Diese Entscheidung war Ausdruck eines neuen politischen Konzepts: Die neu zu besiedelnde Region sollte nicht nur wiederbelebt, sondern auch administrativ klar vom traditionellen Seeland getrennt werden.
In den Folgejahren wurde das Tal des Kohlaflusses systematisch besiedelt. Um die fruchtbaren Böden der Region zu erweitern, legte man östlich des Flusstals ein Netz von Kanälen an, die der Kohlwüste durch Bewässerung Land abgewannen. Entlang dieser neuen Wasseradern entstanden Dörfer wie Herbstplatz, Südort und Nordort, das sich später zu einem Markt- und Verwaltungsort entwickelte. Auch die Küste der Sturmsee wurde dauerhaft besiedelt – Fischerei und Handel mit dem benachbarten Sturmland, insbesondere mit dem Hafen Western, bildeten das wirtschaftliche Rückgrat. Hier entstand als Verwaltungszentrum die Stadt Goldstrand. Einen weiteren Schub erhielt Kohlonia im späten 18. Jahrhundert. Zur Zeit König Laurentius‘ (1756–1801) entdeckte man im Kohlgebirge oberhalb der heutigen Stadt Kohlaschleuße mächtige Steinkohleflöze. Diese Entdeckung verwandelte die Region binnen weniger Jahrzehnte: Bergwerke und Arbeitersiedlungen schossen aus dem Boden, das Gebirge wurde durch Straßen und später durch eine Eisenbahnlinie erschlossen. Die Kohleförderung befeuerte nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern trug erheblich zur beginnenden Industrialisierung Landauris bei.
Das ausgehende 19. Jahrhundert brachte eine neue politische Strömung: das Streben nach Dezentralisierung. Auch in Kohlonia regte sich der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung. Lokale Honoratioren wie der Kaufmann und Reformer Corvin von Haseneck argumentierten, dass eine eigene Regierung die besonderen Interessen der Bergbau- und Bewässerungsregion besser vertreten könne. 1897 gründete sich der Kohlonische Verein für Selbstverwaltung, und auf Gemeindeebene wurden eigene Räte gewählt, die schrittweise Verwaltungsaufgaben vom fernen Seestadt oder der Krone übernahmen. Der endgültige Schritt erfolgte 1923: Eine Volksversammlung in Kohla erklärte die Unabhängigkeit Kohlonias. Zwar war dieser Akt zunächst nicht von allen anerkannt, doch drei Jahre später, auf dem Föderalen Kongress von Nortismo 1926, bestätigte der Miguel Hernandez nach seinem Sieg über die Zentralregierung in Storcha die Souveränität Kohlonias im Rahmen der neuen föderalen Ordnung Landauris. Seitdem ist Kohlonia ein eigenständiges Mitglied der Inselwelt, das seine Identität aus der bewegten Geschichte zwischen den alten Fürsten, den Wikingerstürmen und dem neuzeitlichen Aufbruch zieht – und das die Erinnerung an das vergangene, aber nie vergessene alte Seeland wachhält.
Hauptstadt Kohla
Kohla (Pop. 16.353 – 22m NN)

Die Hauptstadt Kohla wurde im Jahr 722 von Kapitän Eoban gegründet, der den geschützten Naturhafen an der Mündung des Kohla-Flusses als idealen Standort erkannte und eine planmäßige Siedlung mit Hafen, Fürstensitz und Tempel errichtete. Im 8. und 9. Jahrhundert erblühte es unter den Fürsten zu einem goldenen Zeitalter mit Badehäusern, Bibliothek, Theater und einem Gesetzbuch, das anderen Reichen als Vorbild diente. Nach der verheerenden Zerstörung durch Wikinger im Jahr 847 verfiel es für vier Jahrhunderte, bis es im 17. Jahrhundert unter König Demiphones als barocke Planstadt wiederaufgebaut wurde. Die barocke Altstadt mit dem zentralen Eobansplatz, der St.-Aldomars-Kathedrale, dem Museum der Seelandgeschichte und den ehemaligen Ruinen des Theaters im Stadtwald spiegelt die wechselvolle Geschichte wider. Später wurde es Hauptstadt der Provinz Kohlonia und schließlich des unabhängigen Landes. Heute ist es das politische, kulturelle und touristische Zentrum mit sechs Stadtbezirken, die von der Altstadt über den Neuen Hafen bis zu Wohn- und Technologievierteln reichen.
Landkreise

Der südlichste Kreis Kohlonias, der Kreis Teichfurt (Pop.: 2.799) Teichfurt, umgibt die Hauptstadt Kohla an drei Seiten. Die rund 600 km² große, leicht hügelige Seeland-Ebene ist durch intensive Landwirtschaft geprägt – Getreide, Kohl, Reis und Obst gedeihen auf schweren Lehmböden. Drei Wälder setzen Akzente: der sagenumwobene Bruchwald Trollskog nordwestlich von Kohla, der windzerzauste Küstenwald an der Bucht von Kohla und der grenzüberschreitende Hochwald bei Bunsa. Die Kreisstadt Teichfurt (1.254 EW) lockt mit dem Eobansplatz, der barocken St.-Aldomars-Kirche und einer Brauerei. Flussaufwärts liegt Altbrück, dessen romanische Wehrkirche St. Matthias und eine alte Käserei sehenswert sind. An der Mündung des Kohla-Flusses erstreckt sich Kohlamünde (735 EW) mit Fischereihafen, Leuchtturm, Räucherei und Zollhausmuseum, während das abgeschiedene Nordorf im Küstenwald eine Köhlerei und ein neolithisches Hünengrab birgt. Im Binnenland ist Radebeul das Zentrum des Reisanbaus mit genossenschaftlicher Reismühle und Gutshof. Bunsa am Hochwald beeindruckt mit der Burgruine Bunsa aus dem 12. Jahrhundert und einer Holländerwindmühle von 1817. Welso schließlich vervollständigt den Kreis mit einer Landschlachterei und Drechslerei. Der Teichfluss und sein Zubringer Quorzo sowie der im Trollskog entspringende Teichbach entwässern das Gebiet und bieten fruchtbare Täler.

Der Landkreis Goldküste (Pop.: 1.375) liegt im Westen Kohlonias zwischen dem Kohla-Tal und der Sturmsee. Mit nur rund 1.375 Einwohnern ist er ähnlich dünn besiedelt wie andere Regionen des Landes. Seinen Namen verdankt der Kreis nicht etwa Goldfunden, sondern feinen Glimmerpartikeln im Sand, die an sonnigen Tagen einen goldenen Schimmer erzeugen. Die Landschaft ist geprägt von einem schmalen, windzerzausten Küstenwald aus Kiefern und Birken, der sich als bis zu zwei Kilometer breiter Schutzstreifen entlang der Küste zieht. Östlich davon steigt das Hinterland sanft auf etwa 50 Meter an und wird von Weidewirtschaft dominiert, ergänzt durch kleine, mit Brunnen bewässerte Gärten für den Anbau von Kohl und Wurzelgemüse. Das administrative, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum ist die Kreisstadt Goldstrand mit 725 Einwohnern. Der Ort gruppiert sich um einen rechteckigen Marktplatz, der vom 1744 errichteten Kreishaus, der St.-Eobans-Kirche von 1683 und dem Schulhaus von 1827 gesäumt wird. Der historische Hafen mit Fischauktionshalle und der traditionsreichen Räucherei Bartels prägt das Viertel. Entlang der Küstenstraße nach Süden folgen die Orte Silberstrand (121 Einwohner) und Kleinstrand (254 Einwohner). In Silberstrand wird in einer Genossenschaft von 1936 Muschelzucht betrieben und Sturmseehering in Dosen mit handgemalten Etiketten produziert. Kleinstrand verfügt über einen windgeschützten Naturhafen, der das Zentrum der örtlichen Fischerei bildet.

Der ebenso dünn besiedelte Landkreis Kohlatal (Pop.: 1.259) im Zentrum Kohlonias erstreckt sich über rund 48 mal 20 Kilometer entlang des Kohla-Flusses zwischen der Hauptstadt Kohla im Süden und der alten Bergbaustadt Kohlaschleuße im Norden. Die Landschaft ist von starken Gegensätzen geprägt: Westlich des Flusses liegen trockene, steinige Hügel, die nur begrenzt landwirtschaftlich nutzbar sind, während östlich die weite, baumlose Kohla-Steppe beginnt, die nach Norden in die lebensfeindliche Kohlwüste übergeht. Trotz der rauen Bedingungen ist das Tal historisch bedeutsam und bis heute durch Verkehrsadern wie die B301 und die Kohlatalbahn erschlossen, die die verstreuten Ortschaften miteinander verbinden. Verwaltungszentrum des Kreises ist die Stadt Nordort, die mit 425 Einwohnern Verwaltungssitz, Bildungsstandort und kultureller Mittelpunkt ist. Historische Gebäude wie das Kreishaus von 1892, die St.-Liobans-Kirche von 1712 und die Schule von 1927 prägen das Stadtbild. Nordort ist zudem Ausgangspunkt in Richtung der Kohlwüste, wo sich die Ruine des mittelalterlichen Wüstenturms befindet. Das Kohla-Tal selbst zeigt vielfältige Naturräume: Im Süden liegt ein alter Auenwald mit seltenen Pflanzen und bedeutenden Vogelbrutplätzen. Der Kohlwüsten-Randkanal, ein 31 Kilometer langer Wasserbau aus dem 19. Jahrhundert, bildet das technische Rückgrat der östlichen Talregion und versorgt Gärtnereien und Felder mit Wasser. Die Dörfer des Kreises spiegeln die Geschichte des Kohltransports, der Landwirtschaft und des Eisenbahnbaus wider: Südort mit seiner Kapelle St. Koloman, Viellam mit Kirche, Mühle und Burgruine Stollenfels, Kohlfähre als wirtschaftliches Zentrum des Südens, sowie die Steppe-Orte Herbstplatz und Winterburg, die mit der Northern Desert Railway entstanden. Ergänzt wird der Kreis durch Naturgebiete wie den Trollskog, einen sumpfigen, sagenumwobenen Wald. Der Landkreis Kohlatal präsentiert sich als raues, geschichtsträchtiges Gebiet zwischen Fluss, Steppe und Wüste – ein abgelegener, aber kultur- und naturreicher Teil Kohlonias.

Der Kreis Kohlaschleuße (Pop.: 6.467) liegt im Südosten des Kohlgebirges in Kohlonia. Mit 6.467 Einwohnern auf rund 30 mal 40 Kilometern ist er dünn besiedelt und ein Land der Übergänge: Von den bewaldeten Berghängen über das Hügelland der Kohlevorkommen bis zur trockenen Kohlsteppe und -wüste im Nordosten. Der Fluss Kohla durchquert den Kreis und wird in der Kreisstadt Kohlaschleuße durch die Einmündung des Fel schiffbar. Wichtige Verkehrsachsen sind die Bundesstraßen B301 und B302 sowie die Kohlatalbahn. Die Kreisstadt Kohlaschleuße (3.457 Einwohner) spiegelt den Niedergang des Kohlebergbaus wider: In den 1960er Jahren lebten hier über 20.000 Menschen, heute prägen leerstehende Arbeiterviertel und Lost-Places-Tourismus das Bild. Dennoch gibt es einen intakten Kern mit Marktplatz, St.-Barbara-Kirche und der aktiven Grube Kohlaschleuße. Ein musealer Erlebniszug fährt auf dem einstigen Grubenbahnnetz. Weiter westlich im oberen Kohla-Tal liegen Kolaquell (81 Einw.) mit einem Besucherbergwerk und die noch fördernde Zeche Zusma I mit Brikettfabrik. Das Tal ist gespickt mit Bergbaurelikten und bietet Einblicke in die Industriegeschichte. Im Süden fällt das Gelände steil zur Sturmseeküste ab. Dort reihen sich Fischerdörfer wie Remberg (79 Einw.) mit seiner Olafskapelle und das für seinen fossilen Muschelbänke bekannte Sosufer (197 Einw.). Strandstedt, die größte Siedlung an der Küste, überrascht mit Hafenflair, einem Zentrum für Ozeanografie, einem Bergleute-Sanatorium und dem Nachtclub »Sternenstaub«. Die stillgelegte Grube Argeno (112 Einw.) wird als nationale Reserve konserviert. Der Norden des Kreises wird vom nordkohlianischen Gurkenland geprägt. Ein ausgeklügeltes Kanalsystem um den Fluss Fel und den Gurkenkanal bewässert die Felder, auf denen Kohlsorten und vor allem Gurken gedeihen. Dörfer wie Feltal mit der Klang-Orgel, das hochgelegene Felquell mit Käserei, oder Nassau als letzter Außenposten vor der Wüste zeigen die landwirtschaftliche Prägung. Der Gurkenkanal markiert die Grenze zur Steppe. Der Landkreis Kohlaschleuße bietet eine einzigartige Mischung aus postindustriellem Verfall, technischen Denkmälern und einer von Kanälen durchzogenen Agrarlandschaft – ein Mikrokosmos der Kontraste Kohlonias.

Der Kreis Westmünde (Pop.: 1.496) umfasst auf 14 mal 36 Kilometern die südliche Westflanke des Kohlgebirges – vom über 1200 Meter hohen, urwaldbedeckten Kamm bis zur Küste von Sturmsee, Suhler Meerenge und Westmeer. Die Entwässerungsbäche (Zwieselbach, Saulbach, Westfluss) haben tiefe Schluchten in den Fels geschnitten. Das Klima ist rauh, die Menschen haben sich nur an der Küste angesiedelt. Die Bevölkerung von 1.496 lebt in vier Orten: Alno mit Wollverarbeitung, Fährstedt mit Fähre zur Sturminsel und einer Küstenbrauerei, Saulwitz als ruhiger Fischerort sowie die Kreisstadt Westmünde mit 675 Einwohnern. Die gesamte Region lebt von zwei Säulen: den saisonalen Kabeljau-Schwärmen, die zu Stock- und Klippfisch verarbeitet werden, und der Schafhaltung auf den baumlosen, feuchten Wiesen im Hinterland. Die Kohlbahn-Linie 12 wurde einst für den Fischtransport nach Kohla gebaut und erschließt heute alle Orte. Die kulinarische Spezialität heißt „Stock und Schaf“ – ein stundenlang gekochter Eintopf aus gewässertem Stockfisch, Lammfleisch, Gerstengraupen, Wurzelgemüse und Wacholderbeeren. Dazu serviert man den überall gebrannten Wacholderschnaps. Jeder Ort besitzt eine eigene Destillerie und ein Wirtshaus mit Stammtisch. Sehenswert sind die Käserei und Brauerei in Fährstedt, die Wollmanufaktur in Alno sowie die Bockwurstfabrik in Westmünde, die den Eintopf in Dosen abfüllt. Abenteurer können anspruchsvolle, ungesicherte Klettersteige von Saulwitz und Fährstedt aus in die wilde Schluchtenlandschaft des Gebirgswaldes wagen – ohne touristische Infrastruktur, allein mit den Tieren und vielleicht den sagenhaften Wesen der Wikinger.

Der Landkreis Boxbucht (Pop.: 1.605) bildet den dünn besiedelten nordöstlichen Abschluss des Kohlgebirges. Auf engem geografischem Raum treffen die Küste des Nordmeeres, bewaldete Gebirgstäler, das bewässerte Gurkenland und der Rand der Kohlwüste aufeinander. Nur 1.605 Menschen leben in der rund zwanzig mal siebenunddreißig Kilometer großen Region. Zwei Bahnlinien, mehrere Straßen sowie die Täler von Boxa und Hama verbinden die verstreuten Siedlungen. Die Kreisstadt Boxbucht ist mit 798 Einwohnern Verwaltungs-, Verkehrs- und Wirtschaftszentrum. Ihre Bootswerft, der Gurkenkanal, der Bahnhof und das Wirtshaus „Zur letzten Schleuse“ prägen den Alltag. An der Küste leben Orte wie Boxamünde und Hamamünde vor allem von Fischfang, Fischverarbeitung, Brauerei und Handwerk. Nordufer und Kaltstrand ergänzen dies durch Sanatorien, Kaltwassertourismus und ungewöhnliche wissenschaftliche oder künstlerische Einrichtungen. In den Tälern und Höhen bestimmen andere Arbeiten das Leben. Boxdorf und Qanat sind eng mit Gurkenanbau, Kanalwartung und Wasserverteilung verbunden. Boxaquell, Boxahüttel, Hamatal und Hamamühle stehen für Forstwirtschaft, Jagd, Holzverarbeitung und altes Mühlenhandwerk. Salzquell nutzt seine Lagerstätten für einen kleinen Salzbergbau und verbindet diesen mit biochemischer Forschung. Winzige Orte wie Kanalo, Oldfurt, Hafer und Kreuza erfüllen besondere Aufgaben oder bewahren eigenständige Lebensformen. Trotz großer Entfernungen und ausgeprägter Individualität bleibt die Gemeinschaft wichtig. Dorfkneipen, Kapellen, Werkstätten, Höfe und gemeinsam betreute Wasseranlagen dienen als Treffpunkte. Forschende untersuchen Wetter, Salz, Strömungen oder Klangwirkungen, während Handwerker Boote, Dächer, Kanäle und Mühlen erhalten. Regionale Getränke, kleine Kirchen und eigenwillige Einrichtungen gehören ebenso zum Kreis wie die raue Landschaft. Boxbucht ist kein gefälliges Feriengebiet, sondern ein stiller, arbeitsamer Landstrich, dessen Bewohner Selbstständigkeit mit gegenseitiger Verantwortung verbinden.
Kreis Nordwestkap (Pop.: 1.000)
Freie Stadt Fliegenstadt (Pop.: 578)
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Alno im Kohlgebirge (Kreis Westmünde – Kohlonia)

Alno ist ein kleines Dorf (102 Einwohner) am Fuße des Kohlgebirges an der Sturmsee. Der Ort lebt von der Schafwollverarbeitung in der ehemaligen Dorfschule, heute Spinnerei und Weberei. Sehenswert sind die holzverschalte Kapelle zum guten Hirten mit schiefem Dachreiter und der jährliche Wollmarkt im Spätsommer. Die Brennerei „Steinbock“ produziert Wacholder mit Rauchnote. Das Wirtshaus „Zum letzten Schaf“ ist geselliger Mittelpunkt. Zum Ort gehört das… Weiter …
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Altbrück (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

Altbrück, ein Dorf mit 335 Einwohnern in Kohlonia, liegt idyllisch am Teichfluss. Der Name erinnert an eine alte Brücke, von der nur steinerne Widerlager geblieben sind. Heute prägt eine Stahlbrücke von 1927 den Ort, zudem die romanische Wehrkirche St. Matthias mit spätgotischem Schnitzaltar. Am Fluss steht die denkmalgeschützte Altbrücker Mühle. Besucher schätzen die einzige Käserei des Kreises Teichstedt, die den halbfesten Schnittkäse „Altbrücker Gold“… Weiter …
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Argeno (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

Argeno, ein Dorf mit 112 Einwohnern am Südrand des Kohlgebirges, lebt zwischen Vergangenheit und Reserve. Die 1987 stillgelegte Zeche wird als nationale Kohlereserve konserviert – ein Pförtner führt Besucher durch die versiegelten Anlagen, in denen die Stille greifbar scheint. Im Ort arbeiten eine historische Schmiede und eine Glaserwerkstatt für Touristen. Die Kneipe »Zur letzten Schicht« gegenüber dem Bahnhof ist sozialer Mittelpunkt. Gäste finden hier… Weiter …
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Boxahüttel (Gemeinde Boxaquell, Landkreis Boxbucht, Kohlonia)

Boxahüttel ist ein abgelegener Weiler im Kohlgebirge, der aus drei Häusern und der Wegkapelle St. Thekla besteht. Unter einem Felsvorsprung entspringt der kristallklare, eiskalte Boxabach. Maurer Mikhail Sokolov kümmert sich um die Quellfassung, Stützmauern und Gebäude der Umgebung. Im Juni bringen Imker aus Steinfeld ihre Bienenvölker in die Tannenmischwälder. Die Gastwirtschaft „Zum stillen Holz“ bietet einfache Zimmer, Pilzsuppe, Bergkäse und dunkles Honigbrot. Wanderwege führen… Weiter …
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Boxamünde (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Boxamünde ist ein 125-Seelen-Dorf an der Mündung des Boxabaches ins Nordmeer. Fischerei und Braukunst bestimmen den Alltag: Kleine Kutter bringen Dorsch, Hering und Flunder an Land, während die Küstenbrauerei „Boxamünder Nordlicht“ ein dunkles, malziges Bier mit feiner Rauchnote herstellt. Treffpunkt des Ortes ist die gemütliche Kneipe „Zum Anker“. Die Datenanalystin Anaïs Roux unterstützt Fischer und Brauerei mit ihren Auswertungen, Schreinerin Zoe Harrington repariert Boote… Weiter …
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Boxaquell (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Boxaquell ist ein kleines Dorf im oberen Boxatal, umgeben von den dichten Wäldern des Kohlgebirges. Forstwirtschaft, Jagd und das Sägewerk bestimmen den Alltag. Am Ortsrand wird Wasser aus der Boxa in den Boxakanal I geleitet, der das Nordkohlianische Gurkenland versorgt. Mittelpunkt des Dorflebens ist das Wirtshaus „Zum Quellstein“ mit Wildgerichten und Gurkenkanalbier. Dessen Rezept entwickelte die aus Nova stammende Winzerin Lea Wagner. Meteorologin Olivia… Weiter …
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Boxbucht (Kreisstadt – Kohlonia)

Boxbucht ist eine kleine, windumtoste Kreisstadt an der Nordmeerküste Kohlonias. Am Ende des Gurkenkanals verbinden sich Landwirtschaft, Fischerei, Schifffahrt und traditioneller Bootsbau. Die ehrwürdige Werft fertigt Kutter und flache Lastkähne aus Holz des Kohlgebirges. Gegenüber liegt das Wirtshaus „Zur letzten Schleuse“, dessen Stammtisch als inoffizielle Stadtregierung gilt. Enge, schiefergraue Häuser schützen vor dem Nordwestwind, während die St.-Barbara-Kirche an die Bergbautradition erinnert. Verwaltung, Schule, Markt… Weiter …
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Boxdorf (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Boxdorf ist ein 72 Einwohner zählendes Dorf im Boxatal und gilt als Herz des örtlichen Gurkenanbaus. Die herben, charaktervollen Gurken gedeihen auf bewässerten Feldern entlang der Boxakanäle I und II. Überschüssige Früchte verarbeitet die einzige Gurkenbrennerei des Landkreises zu kräftigem Gurkenwasser. Gesellschaftlicher Mittelpunkt ist die Dorfkneipe „Zur Gurkenranke“, in der Bauern über Ernten und Wasserstände beraten. Die Physikerin Solène Marchand verbessert mit einfachen Messgeräten… Weiter …
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Bunsa (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

Bunsa (225 Einwohner) im Landkreis Teichfurt ist ein ehemaliges Waldbauerndorf am Rande des Hochwalds, dessen Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Der malerische Anger mit Linde und Brunnen, die Kirche St. Ehwald im Barte und die Burgruine Bunsa – das bedeutendste historische Bauwerk des Kreises – prägen den Ort. Eine restaurierte Holländerwindmühle dient heute als Trauungsort. Eine spezialisierte Möbelrestaurierungswerkstatt und der Gasthof „Zur alten… Weiter …
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Fährstedt im Kohlgebirge (Kreis Westmünde – Kohlonia)

Fährstedt liegt an der schmalen Suhler Meerenge und verdankt seine Existenz der Autofähre nach Nordfähre auf der Sturminsel. Der Ort ist bekannt für seine Küstenbrauerei, deren untergäriges „Küstenhell“ mit Meersalznote in der ganzen Region geschätzt wird. Nur wenige Schritte entfernt produziert eine Brennerei den kräftigen Wacholder „Heinrich der Seefahrer“. Die Käserei verarbeitet Schafmilch zum berühmten „Ziegenbock“. Die weiße St.-Katharinen-Kirche diente einst als Wahrzeichen für… Weiter …
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Felfurt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

Felfurt ist mit 42 Einwohnern der kleinste Ort im kohlianischen Landkreis Kohlaschleuße. Die K301 führt direkt durch das Dorf, dessen Name auf eine mittelalterliche Furt im Fluss Fel verweist. Eine steinerne Brücke von 1823 ersetzte den gefährlichen Übergang. Vom Fel zweigt der Gurkenkanal II ab, der die Gärtnerei „Steingrund“ bewässert – bekannt für besonders frühes Radieschen und Mairüben. Die ehemalige Wassermühle von 1879 beherbergt… Weiter …
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Felhütte (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

Felhütte, 851 Meter hoch gelegen, ist ein Weiler mit fünf Einwohnern oberhalb von Felquell. Die Therapeutin Sofia Lindqvist bietet hier ganzheitliche Therapien im Wald an. Marlene Kampmanns „Felstüberl“ bewirtet Gäste mit Wildgerichten, lokalem Bier und erlesenem Wein – ohne fließend Wasser, dafür mit Bach und harzduftenden Pritschen. Von hier führt der Aufstieg auf den Felberg (1.261 m) mit Blick bis zum Nordmeer. Wanderwege führen… Weiter …
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Felmarn (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

Felmarn, ein Dorf mit 97 Einwohnern auf 482 Metern im nordkohlianischen Gurkenland, markiert den Übergang vom Feltal ins Vorland. Der romanisierende Bau der St.-Felicitas-Kirche mit ihrem ungewöhnlichen achteckigen Turm prägt das Ortsbild. Die Gurkenverarbeitungsgenossenschaft „Felmarnsaure“ legt jährlich mehrere Tonnen Gurken in Holzfässern ein und beschäftigt in der Erntezeit bis zu zwanzig Saisonkräfte. Die Dorfkneipe „Zum nassen Heinrich“ bietet kühles Bier und eine berühmte Bratkartoffelplatte… Weiter …
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Felquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

Felquell, mit 79 Einwohnern auf 781 Metern Höhe, ist ein kleiner Ort im Kohlgebirge. Die Fachwerkkirche von 1741, die Sägerei und die Käserei mit ihrem berühmten Bergkäse prägen das Dorf. Zu Felquell gehören die Weiler Felhütte, eine einfache Wanderunterkunft, und Steinfeld, bekannt für seinen Waldhonig. Von Felhütte aus führen Wege auf den Felberg mit Blick bis zum Nordmeer. Die Pharmakologin Leonie Schmidt sucht hier… Weiter …
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Feltal (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

Feltal, mit 136 Einwohnern auf 368 Metern der größte Ort im nordkohlianischen Gurkenland, besticht durch seine ruhige Lage im breiteren Talvorland. Die Dorfkirche St. Georg birgt eine berühmte Orgel von Theodorius Klang (1847). Die Gärtnerei Grünauge produziert Setzlinge für die Region, während die Grundschule von 1911 Kinder aus dem ganzen Tal unterrichtet. Wanderer und Radfahrer finden in der Pension „Alte Pfarre“ im ehemaligen Pfarrhaus… Weiter …
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Frühlingsdorf (Kreis Goldküste – Kohlonia)

Frühlingsdorf, ein 83-Seelen-Dorf im Landkreis Goldküste Kohlonias, verdankt seinen Namen einer warmen Quelle, die den nahen Teich selbst im Winter eisfrei hält und Jahr für Jahr die ersten Krokusse der Region erblühen lässt. Im Ortskern steht die 1742 erbaute Kirche Maria Königin mit einer holzgeschnitzten Pietà aus dem 16. Jahrhundert. Eine kleine Handweberei verarbeitet Schafwolle zu farbkräftigen Teppichen. Am Ortsausgang braut das Brauhaus Goldküste… Weiter …
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Goldstrand (Kreisstadt des Landkreises Goldküste – Kohlonia)

Goldstrand, mit 725 Einwohnern die größte Siedlung und Kreisstadt des Landkreises Goldküste in Kohlonia, liegt nur zwei Meter über der Sturmsee. Der Ort gruppiert sich um einen rechteckigen Marktplatz mit dem Kreishaus von 1744 und der St.-Eobans-Kirche von 1683. Eine Fachwerkschule, das Amtsgericht und die Muschelgasse prägen das Ortsbild. Am Hafen liegen Fischerkutter, die Räucherei Bartels und die Fischauktionshalle. Der Haltepunkt der Kohlbahn verbindet… Weiter …
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Hafer (Gemeinde Salzquell (Kohlonia) – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Hafer ist ein abgelegener Weiler der Gemeinde Salzquell im Landkreis Boxbucht. Die 21 Einwohner gehören zu einer Familie, die am Waldrand des Kohlgebirges eine kleine Herde robuster Bergschafe hält. Auf dem Haferhof werden täglich frische Schafmilch, Frischkäse und nach der Getreideernte saisonale Hafermilch hergestellt. Yogalehrerin Louise Petit bietet auf der Weide Kurse mit frei umherlaufenden Schafen an. Zwischen Wohnhaus, Ställen, Scheune und Trockenmauern erleben… Weiter …
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Hamamühle (Gemeinde Hamatal – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Hamamühle ist ein abgelegener Flecken im kohlonischen Hamatal. Nur 18 Menschen leben hier auf 632 Metern Höhe. Mittelpunkt ist eine funktionsfähige Wassermühle aus dem 18. Jahrhundert, deren mächtiges Eichenrad sowohl Mahlsteine als auch eine Gattersäge antreibt. Die Familie Hagedorn hält das technische Denkmal täglich in Betrieb und verarbeitet Getreide sowie Holz aus der Umgebung. Neurologe Jonas Becker untersucht am Mühlgraben die Wirkung gleichmäßiger Geräusche… Weiter …
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Hamamünde (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Hamamünde liegt an der Mündung der Hama ins Nordmeer und ist mit 135 Einwohnern ein Fischerdorf durch und durch. Rund ein Dutzend hölzerne Kutter fängt vor allem Dorsch und Hering. Zwei kleine Betriebe räuchern, salzen und konservieren den Fang. FutureFibre Textilien stellt wetterfeste Kleidung für die raue Küste her und erprobt sie gemeinsam mit den Fischern. Der Mathematiker Julien Moreau untersucht Wasserstände, Strömungen und… Weiter …
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Hamatal (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Hamatal liegt tief im Kohlgebirge im Tal der Hama und zählt nur 72 Einwohner. Die Holzwirtschaft und die Jagd prägen den Alltag des abgelegenen Dorfes, das über die K202 mit Hamamühle und Nordufer verbunden ist. Die Häuser aus mächtigen Baumstämmen und die Eustachiuskirche mit ihrem Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert prägen das Ortsbild. Gesellschaftlicher Mittelpunkt ist das Wirtshaus „Zum Hirsch“ mit seinem dunklen Honigmet.… Weiter …
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Hauke Thomsen (*1968), Kapitän

Hauke Thomsen, geboren 1968 in Kleinstrand, übernahm mit neunzehn Jahren den elterlichen Kutter, nachdem sein Vater auf See verunglückte. Seine Schwestern Beke und Marret hatten den Ort bereits verlassen. Ohne formale Ausbildung eignete er sich das Wissen eines Fischers durch jahrzehntelange Praxis an. Er ist mit Mareike Bornemann, der Betreiberin einer Fischsemmelbude befreundet. In den Wintermonaten näht er aus Segeltuch Taschen und Fenderbezüge, ein… Weiter …
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Herbstplatz (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

Herbstplatz, ein Dorf mit 215 Einwohnern, liegt am Übergang vom fruchtbaren Kohla‑Tal zur offenen Steppe. Sein Ursprung als Rastplatz herbstlicher Karawanen spiegelt sich noch heute in der geraden Struktur des Straßendorfes entlang der B30. Mit dem Bau der Northern Desert Railway gewann der Ort an Bedeutung; der kleine Bahnhof verbindet ihn bis heute zuverlässig mit Kohla und Nudeltopf. Prägend für das Ortsbild ist die… Weiter …
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Kaltstrand (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Kaltstrand ist das nördlichste Dorf des Landkreises Boxbucht und lebt vom ungewöhnlichen Kaltwassertourismus an der rauen nördlichen Nordmeerküste. Selbst im Sommer wagen Badegäste meist nur einen kurzen Sprung ins eisige Nordmeer, bevor sie sich bei Strandspaziergängen und heißem Grog aufwärmen. Mittelpunkt des Ortes ist das Wirtshaus „Zur kalten Schulter“. Sehenswert sind die hölzerne Olafskirche und der Handwerksbetrieb „Der Steinbildhauer“. Das Zentrum für Angewandte Psychologie… Weiter …
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Kanalo (Gemeinde Boxamünde – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Kanalo ist ein winziger Weiler im Boxatal und gehört zur Gemeinde Boxamünde. Seine neun Einwohner leben in drei Häusern bei der Wasserfassung des Boxakanals III. Hier wird Wasser aus dem Boxabach abgeleitet, das über den Gurkenkanal die Felder des Nordkohlianischen Gurkenlandes versorgt. Die Wasserbauern warten Schleusen, Wehre und Böschungen und regulieren den Wasserstand. Dachdecker Tim Albrecht kümmert sich um die Dächer der technischen Anlagen,… Weiter …
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Kleinstrand (Kreis Goldküste – Kohlonia)

Kleinstrand, mit 254 Einwohnern die zweitgrößte Siedlung des Landkreises Goldküste, liegt an der Sturmseeküste Kohlonias. Der Name rührt vom hier nur 600 Meter schmalen Küstenwaldstreifen. Der Naturhafen, seit 1784 von zwei Granitmolen geschützt, ist Zentrum der örtlichen Fischerei; sieben Kutter fangen Dorsch und Flunder. Das Wrack des 1871 gestrandeten Schoners „Albatros“ ragt als Mahnmal aus dem Wasser. Besucher finden im „Gasthaus zur Meermöwe“ Unterkunft… Weiter …
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Kohla (Hauptstadt von Kohlonia)

Kohla, 722 von Kapitän Eoban gegründet, ist die erste geschichtlich belegte Stadt der Inselwelt Landauris. Sie erlebte eine goldene Zeit als politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Seelandes. Nach der völligen Zerstörung durch Wikinger im Jahr 847 schlief die Ruinenstadt vier Jahrhunderte. Erst im 17. Jahrhundert erfolgte der Wiederaufbau als barocke Planstadt. Heute ist Kohla die Hauptstadt des unabhängigen Kohlonia. Ihre Altstadt mit dem… Weiter …
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Kohlamünde (Kreis Teichfurt – Kohlonia)

Kohlamünde, ein Fischerort mit 735 Einwohnern, liegt an der Mündung des Kohla in die Sturmsee. Zwei Siedlungskerne prägen den Ort: das kopfsteingepflasterte Hafenviertel und das neuere Wohngebiet der 1960er Jahre. Wahrzeichen sind der alte Leuchtturm von 1876, der heute auch Standesamt beherbergt, und das Zollhaus von 1734 mit seinem Fischereimuseum. Die Genossenschaft fängt mit vier Kuttern Dorsch und Hering, die Räucherei Kordes von 1885… Weiter …
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Kohlaschleuße (Kreisstadt – Kohlonia)

Kohlaschleuße ist eine Kleinstadt mit 3.457 Einwohnern an der Mündung der Fel in die Kohla. Einst eine florierende Bergbaustadt mit über 20.000 Bewohnern, prägen heute Leerstand und Verfall ganze Viertel. Im Zentrum um den Marktplatz gruppieren sich die St.-Barbara-Kirche von 1718, die Kreisverwaltung und das Gasthaus „Zur Kohlenglocke“. Die aktive Grube Kohlaschleuße und die museale Kohlebahn bieten Einblicke in die Bergbaugeschichte. Der 1875 fertiggestellte… Weiter …
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Kohlfähre (Kreis Kohlatal – Kohlonia)

Das idyllische Dorf Kohlfähre im Kohlatal (Kohlonia) besticht durch seine gelungene Mischung aus lebendiger Geschichte und ländlicher Wirtschaft. Einst nach einer historischen Fährverbindung benannt, erstreckt sich der beschauliche, gut per Bahn erreichbare 315-Einwohner-Ort heute malerisch an beiden Ufern der Kohla. Zu den markanten kulturellen Sehenswürdigkeiten zählen die neugotische St.-Jakobus-Kirche von 1873 und das geschichtsträchtige Gutshaus der Familie Wriesnitz. Als wirtschaftliches Zentrum des südlichen Kreises… Weiter …
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Kohlonia

(Pop.: 32.932) Kohlonia nimmt den äußersten Nordwesten der Inselwelt Landauris ein und wird von drei Meeren umgeben: der Sturmsee im Süden, dem Westmeer im Westen und dem Nordmeer im Norden. Das Land präsentiert sich als ein Mosaik aus fruchtbaren Flusstälern, kargen Wüsten, zerklüfteten Gebirgen und windumtosten Küsten. Das Herzstück Kohlonias bildet das Kohla-Tal. Der namengebende Fluss entspringt im Kohlgebirge und mündet nach etwa 50… Weiter …
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Kolaquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

Kolaquell ist mit 81 Einwohnern auf 601 Metern der höchstgelegene Ort des Landkreises Kohlaschleuße in Kohlonia. Das Dorf liegt am oberen Ende des Tals, wo die Kohla entspringt – das fehlende „h“ im Ortsnamen geht auf die alte mundartliche Form „Kola“ zurück. Die 1975 stillgelegte Grube ist heute als technisches Denkmal mit Führungen befahrbar. Eine Bergkapelle öffnet abends zur Andacht. Oberhalb erstreckt sich der… Weiter …
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Kreis Teichfurt (Kohlonia)

Der Landkreis Teichfurt, Kohlonias südlichster Kreis, umschließt die Hauptstadt Kohla mit einer landwirtschaftlich intensiv genutzten, leicht hügeligen Ebene von rund 600 km². Die 2.799 Einwohner verteilen sich auf die Kreisstadt Teichfurt mit Brauerei und barocker Kirche, Altbrück mit romanischer Wehrkirche und Käserei, das Fischerstädtchen Kohlamünde mit Hafen und Leuchtturm, das Köhlerdorf Nordorf im Küstenwald, das Reisdorf Radebeul, Bunsa mit Hochwald, Burgruine und Holländerwindmühle sowie… Weiter …
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Kreuza (Gemeinde Kaltstrand – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Kreuza ist ein abgelegener Weiler mit 19 Einwohnern im grasbewachsenen Vorland des Kohlgebirges. Drei Häuser, eine Scheune und die kleine Kreuzkapelle stehen an vier zusammentreffenden Feldwegen. Auf dem gemeinschaftlich genutzten Land wachsen Kartoffeln, Kohl, Möhren, Pastinaken und Steckrüben. Der Esel- und Pferdehof „Vier Wege“ übernimmt Transporte, Landschaftspflege und geführte Wanderungen. Die Historikerin Ayşe Arslan erforscht alte Flurnamen, Hirtenwege und die Entstehung des Ortes. In… Weiter …
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Landkreis Boxbucht (Kohlonia)

Der dünn besiedelte Landkreis Boxbucht erstreckt sich vom Kohlgebirge über bewässerte Täler bis zum Nordmeer und an den Rand der Kohlwüste. Seine 1.605 Einwohner leben in kleinen Küstenorten, Bergdörfern und abgelegenen Weilern. Fischerei, Bootsbau, Gurkenanbau, Wasserwirtschaft, Forstwirtschaft, Salzbergbau und Tourismus bestimmen den Alltag. Boxbucht bildet als Kreisstadt den wirtschaftlichen und verkehrlichen Mittelpunkt. Bahnlinien, Straßen und Kanäle verbinden die Siedlungen miteinander. Dorfkneipen, Kapellen und gemeinschaftlich… Weiter …
