
(Pop.: 16.353)
Kohla, die Hauptstadt Kohlonias, liegt malerisch 6 Kilometer hinter der Mündung des Kohla-Flusses in die Sturmsee und bildet das historische wie politische Herz des äußersten Nordwestens der Inselwelt Landauri. Als älteste geschichtlich belegte Stadt der gesamten Region blickt Kohla auf eine über 1300-jährige, äußerst wechselvolle Vergangenheit zurück. Von ihrer Gründung im Jahr 722 durch Kapitän Eoban, der sich zum ersten Fürst des Seelandes erhob, über die völlige Zerstörung durch die Wikinger im 9. Jahrhundert und einen jahrhundertelangen Dornröschenschlaf als Ruinenfeld, bis hin zum prunkvollen Wiederaufbau im 17. Jahrhundert: Kohlas Geschichte ist ein Spiegel der stürmischen Geschichte des gesamten Seelandes. Heute präsentiert sich die Stadt als lebendiges Zentrum, in dem sich barocke Prachtbauten mit modernen Wohnvierteln, Hochtechnologie und einem reichen kulturellen Leben vereinen. Seit der Unabhängigkeitserklärung Kohlonias im Jahr 1923 ist Kohla zudem Hauptstadt eines eigenständigen Landes und wacht als solche über die Geschicke einer Region, die sich zwischen den Gipfeln des Kohlgebirges und den Weiten der Kohlwüste erstreckt.
Geschichte
Die Geschichte der Stadt Kohla ist eine Geschichte von Glanz und Zerstörung, von Vergessen und Wiederaufbau – sie spiegelt das Schicksal des gesamten Seelandes wider. Gegründet wurde Kohla im Jahre 722 durch Kapitän Eoban, der den geschützten Naturhafen an der Mündung des Kohla-Flusses in die Sturmsee als idealen Standort erkannte. Eoban, der sich als erster Herrscher des Seelandes den Titel „Fürst der Seefahrer“ gab, errichtete eine planmäßig angelegte Siedlung mit einem befestigten Hafen, einem Fürstensitz auf der Anhöhe über dem Fluss und einem Tempel, der dem Meer und den Winden geweiht war. Kohla gilt als die erste geschichtlich belegte Stadt der gesamten Inselwelt Landauris – eine Tatsache, die in kohlonischen Schulbüchern mit besonderem Stolz vermerkt wird. Unter den Nachfolgern Eobans, besonders unter Fürst Erinor I. (779–804), erlebte Kohla ein goldenes Zeitalter. Die Stadt dehnte sich entlang beider Flussufer aus, der Hafen wurde mit steinernen Kais ausgebaut, und über den Fluss spannte sich erstmals eine hölzerne Brücke. Es entstanden Badehäuser, eine Bibliothek und das berühmte Theater von Kohla, in dem das bald in der ganzen Inselwelt bekannte Epos „Seefahrten Eobans“ uraufgeführt wurde. Unter Erinor II. (804–837) wurde hier das Gesetzbuch von Seeland verkündet, das später zahlreichen anderen Reichen als Vorlage diente. Kohla war das unbestrittene politische, wirtschaftliche und kulturelle Herz des Seelandes, seine Kaufleute trieben Handel bis ins ferne Buthanien und zu den Inseln des Mare Internums. Dieser Glanz endete jäh, als im Jahre 847 die Wikinger mit einer gewaltigen Flotte in die Sturmsee einfuhren. Die Stadt wurde geplündert, in Brand gesetzt und nahezu vollständig zerstört. Fürst Aldomar II. (837–850) musste mit den Überresten seines Hofes in eine Festung im Westmassiv fliehen, wo er drei Jahre später starb. Der größte Teil der Bevölkerung flüchtete gen Süden. Kohla wurde zum Ruinenfeld – überwuchert von Gestrüpp, durchzogen von verfallenen Mauern, bewohnt nur noch von einigen Fischern und Jägern. Vier Jahrhunderte lang schlief die einstige Fürstenstadt einen Dornröschenschlaf.

Erst 1632, nach der ersten vollständigen Umsegelung der Landmasse Landauris, fasste König Hanns Adam (1612–1642) den kühnen Beschluss, Kohla wieder aufzubauen. Zur Ausführung gelangte der Plan unter seinem Nachfolger Demiphones (1642–1677). Der König entsandte den Baumeister Corvinian von Seestadt, der die Ruinen kartieren und einen neuen Stadtgrundriss entwerfen ließ. Anstelle der alten, verwinkelten Bebauung entstand eine weitläufige barocke Planstadt mit einem zentralen Marktplatz – dem heutigen Eobansplatz – und geraden, auf den Hafen zulaufenden Straßenzügen. Demiphones bestimmte Kohla zugleich zur Hauptstadt der neu geschaffenen Provinz Kohlonia und machte es damit wieder zum administrativen Zentrum des Nordwestens. Im 18. Jahrhundert profitierte Kohla von der Entdeckung der Steinkohleflöze im Kohlgebirge. Der neue Hafen wurde gebaut zum Umschlagplatz für die Kohle, die von hier aus über die Sturmsee verschifft wurde. Neue Stadtviertel entstanden, darunter das von Bergwerksbesitzern und Händlern geprägte Kohlviertel, und die Einwohnerzahl wuchs stetig. Auch die aufkommende Bewässerungslandwirtschaft im Kohla-Tal brachte Wohlstand. Das ausgehende 19. Jahrhundert brachte den Gedanken der Dezentralisierung nach Kohlonia. In Kohla gründete sich 1897 der Kohlonische Verein für Selbstverwaltung, und der Stadtrat gewann schrittweise mehr Befugnisse. Auf dem Eobansplatz fanden zunehmend politische Versammlungen statt, die den Wunsch nach Unabhängigkeit vom fernen Seestadt bekundeten. 1923 erklärte eine Volksversammlung die Unabhängigkeit Kohlonias, die 1926 auf dem Föderalen Kongress von Nortismo durch Hernandez bestätigt wurde. Kohla war nun Hauptstadt eines eigenständigen Landes. Seitdem wacht die Stadt, deren Mauern die Erinnerung an den alten Fürstensitz, die Wikingerbrände und den königlichen Wiederaufbau in sich tragen, über die Geschicke des äußersten Nordwestens Landauris.
Stadtbezirke
Kohla Zentrum
(Pop.: 9.524 – 22m NN)
Kohla Zentrum ist der historische Kern der Hauptstadt und mit 9.524 Einwohnern nicht nur bevölkerungsreichster, sondern auch kulturell und politisch bedeutendster Stadtteil Kohlonias. Er erstreckt sich auf einer Höhe von 22 Metern über dem Meeresspiegel beiderseits des Kohla-Flusses. Die heutige Altstadt beginnt oberhalb der Mündung des Teichflusses in den Kohla und zieht sich von dort aus auf beiden Uferseiten etwa vier Kilometer nach Norden. Ihre heutige Gestalt verdankt sie dem königlichen Baumeister Corvinian von Seestadt, der im 17. Jahrhundert anstelle der verwinkelten mittelalterlichen Ruinen eine barocke Planstadt entwarf. Breite, gerade Straßenzüge führen auf den zentralen Eobansplatz zu, das unbestrittene Herz der Stadt. Der weitläufige, von Linden gesäumte Platz wird vom Reiterstandbild des Stadtgründers dominiert und dient bis heute als Marktplatz und Ort öffentlicher Versammlungen – hier wurde 1923 die Unabhängigkeit Kohlonias ausgerufen.

An der Westseite des Platzes erhebt sich die St.-Aldomars-Kathedrale, benannt nach jenem letzten altseeländischen Fürsten, der 850 in der Festung im Westmassiv starb. Die dreischiffige Barockkirche mit ihrem 54 Meter hohen Turm wurde 1679 geweiht und ist die Bischofskirche des nordwestlichen Sprengels. Nur wenige hundert Meter flussaufwärts, an der Uferstraße 12, steht die schlichtere Eobanskapelle (1732), die als Kirche der Hafenleute und Fischer gilt und einen sehenswerten Schnitzaltar mit Szenen aus den „Seefahrten Eobans“ birgt. Ebenfalls am Eobansplatz, in der ehemaligen Stadtvilla eines Kohlehändlers, befindet sich das Museum der Seelandgeschichte, das Münzen, Waffen und Alltagsgegenstände aus der alten Fürstenzeit sowie ein originalgetreues Modell Kohlas vor der Wikingerzerstörung zeigt. Die Regierungsgeschäfte des heutigen Kohlonia konzentrieren sich am nördlichen Ende der Altstadt. In der leicht erhöhten Uferstraße 100, einem klassizistischen Bau von 1845, tagt die Landesversammlung. Der Sitz des Ministerpräsidenten hingegen findet sich im benachbarten ehemaligen Provinzhaus, heute offiziell Haus der Provinz genannt, in der Straße des 3. März 1 – eine Adresse, die an das Datum der ersten unabhängigen Volksversammlung 1923 erinnert.

Südlich der Altstadt liegt der Alte Hafen, unmittelbar an der Mündung des ruhig dahinfließenden Teichflusses in den Kohla. Zu Zeiten der alten Fürsten schaukelten hier die Handelsschiffe. Heute dienen die steinernen Kais vornehmlich Freizeitkapitänen und kleinen Fischkuttern, während die Lagerhallen Gaststätten und Werkstätten beherbergen. Der große Güterumschlag hat sich längst in den 1929 eingeweihten Tiefwasserhafen weiter südlich an der Sturmsee verlagert.
Auf der Ostseite des Kohlaflusses, gegenüber der Altstadt, erstreckt sich das Bahnhofsviertel mit dem Hauptbahnhof. Westlich des Flusses schließt sich das Kohlviertel an, das seinen volkstümlichen Namen einem durchaus irdischen Umstand verdankt: Als hier im 18. Jahrhundert die Bergwerksbesitzer und Kohlenhändler ihre Kontore und Lager errichteten, hing stets ein leichter Kohlgeruch in den Gassen. Zwar wird hier längst keine Kohle mehr umgeschlagen, doch den Namen hat das Viertel bis heute behalten. Inzwischen ist es ein begehrtes Wohnviertel mit restaurierten Speicherhäusern und kleinen Gärten.

Jenseits der barocken Pracht, versteckt im südlich der heutigen Altstadt gelegenen Stadtwald, ruhen die ältesten Zeugnisse Kohlas. Moosbewachsene Grundmauern markieren den einstigen Fürstensitz Eobans, ein paar geborstene Säulentrommeln den Tempel, der einst dem Meer und den Winden geweiht war, und halb vom Waldboden verschluckte Sitzreihen das Theater, in dem das „Seefahrten“-Epos uraufgeführt wurde. Diese stillen Relikte aus dem 8. und 9. Jahrhundert sind als Freilichtstätte zugänglich und gemahnen an die Vergänglichkeit irdischer Größe – und an die wechselvolle Geschichte, die Kohla Zentrum durchlebt hat.
Kohla Hafen
(Pop.: 1.421 – 18m NN)
Kohla Hafen liegt westlich der Altstadt sechs Kilometer vor Mündung des Kohla-Flusses in die Sturmsee und zählt 1.421 Einwohner auf einer Höhe von 18 Metern über dem Meeresspiegel. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich nicht um den alten Fürstenhafen, sondern um den Neuen Hafen, dessen Geschichte eng mit der Industrialisierung Kohlonias verknüpft ist. Als im Zuge der Entdeckung reicher Steinkohleflöze im Kohlgebirge zur Zeit König Laurentius‘ der Abbau rasch anwuchs, erwies sich der alte Hafen an der Mündung des Teichflusses bald als unzureichend. Die Kais waren zu schmal, das Fahrwasser zu flach für die schwer beladenen Frachtsegler. Im Jahre 1765 begannen daher die Bauarbeiten für einen neuen, großzügig dimensionierten Hafen weiter flussabwärts, sechs Kilometer vor der Sturmseeküste. Parallel dazu wurden Lagerhallen, Kontore und erste Wohnhäuser für die Hafenarbeiter errichtet – die Keimzelle des heutigen Stadtteils. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war Kohla Hafen der entscheidende Umschlagplatz für die Steinkohle aus den Bergwerken von Zusma, Feltal und Felmarn. Täglich legten hier Schiffe nach Buthanien, ins Sturmland und zu den südlichen Reichen Landauris ab, beladen mit dem schwarzen Gold, das Kohlonia seinen bescheidenen Wohlstand brachte. Aus dieser Zeit stammen noch einige der alten Speicherbauten entlang der Hafenstraße, die jedoch längst nicht mehr der Kohle, sondern anderen Zwecken dienen.

Mit dem allmählichen Niedergang des Kohleabbaus seit etwa 1975 veränderte sich auch das Gesicht des Stadtteils. Die alten Hafenbecken wurden zugunsten moderner Anlagen aufgegeben oder verkleinert. Auf den freiwerdenden Flächen entstanden moderne Wohnviertel, deren helle, flachgedeckte Bauten in deutlichem Kontrast zur barocken Altstadt auf der anderen Flussseite stehen. Entlang der Hafenpromenade, die heute das städtebauliche Rückgrat des Viertels bildet, reihen sich Apartments, kleine Parks und ein 1983 eröffnetes Schwimmbad. Von der Promenade aus blickt man auf den Hafenbetrieb der verbliebenen Kais und auf den Flu. In den ruhigeren Seitenstraßen überwiegen Ein- und Mehrfamilienhäuser mit kleinen Gärten, die dem Stadtteil einen beinahe vorstädtischen Charakter verleihen.

Zugleich hat sich Kohla Hafen in jüngerer Zeit zu einem überraschend dynamischen Standort für Hochtechnologie und Industrie gewandelt. Im neu erschlossenen Gewerbegebiet Seeseite, unmittelbar westlich des Hafengeländes, haben sich mehrere Unternehmen angesiedelt. Die NanoTech Networks AG betreibt hier seit 2012 ein Forschungs- und Produktionszentrum für Nanomaterialien. Nur wenige hundert Meter weiter produziert FineEdge Schneidwerkzeuge Präzisionswerkzeuge für die industrielle Fertigung, und EcoPulse Energiesysteme entwickelt und fertigt Komponenten für erneuerbare Energien – eine Branche, die ausgerechnet am historischen Ort der Kohleverladung eine symbolträchtige neue Heimat gefunden hat. Abgerundet wird das industrielle Profil des Viertels durch die Advanced Alloys GmbH, die sich auf die Entwicklung und Herstellung von Speziallegierungen verlegt hat und deren Schmelzöfen einen fernen Nachhall jener Feuer bilden, in denen einst die Dampfmaschinen des Kontinents befeuert wurden. So vereint Kohla Hafen heute auf engem Raum die Erinnerung an die rauchende Industrievergangenheit mit modernem Wohnen und zukunftsweisender Technologie.
Kohla West
(Pop.: 1.204 – 18m NN)
Kohla West liegt südlich des Neuen Hafens auf der westlichen Flussseite und zählt 1.204 Einwohner. Der Stadtteil ruht auf derselben Höhe von 18 Metern über dem Meeresspiegel wie sein östliches Pendant. Was ihn von der übrigen Stadt trennt, ist jedoch weniger der Flusslauf als vielmehr der breite Gürtel des Stadtwalds, der sich zwischen ihm und der Altstadt erstreckt. In diesem Wald verbergen sich die Ruinen des alten Kohla – die Grundmauern des Fürstensitzes, die Säulentrommeln des Tempels und die verwitterten Sitzreihen des Theaters aus dem 8. und 9. Jahrhundert. So liegt Kohla West gewissermaßen auf historisch geheiligtem Grund, getrennt vom geschäftigen Zentrum durch ein grünes Band der Erinnerung.

Dieser besonderen Lage entsprechend, entstand hier in den 1960er Jahren die Technische Universität Kohla, die jüngste der drei Hochschulen Kohlonias und inzwischen die angesehenste. Ihr Campus erstreckt sich über ein parkartiges Gelände, das sanft zum Flussufer hin abfällt. Mehrere Institute haben hier ihren Sitz. Das Zentrum für Neurologie und Hirnforschung, ein schlichter Zweckbau aus dem Jahr 1968, genießt über die Grenzen Landauris hinaus einen exzellenten Ruf und zieht Gastwissenschaftler bis aus Buthanien an. In einem flachen, von Efeu berankten Backsteingebäude residiert das Institut für Antike Kulturen und Archäologie, dessen Mitarbeiter regelmäßig Grabungen in den nahen Waldruinen durchführen und dabei manches verschüttete Relikt der Eobanszeit zutage fördern. Der modernste Bau des Campus‘ beherbergt seit 2015 das Institut für Informatik und Datenwissenschaften, dessen Glasfassade einen bewussten Kontrast zur historischen Umgebung bildet. Abgerundet wird das Fächerspektrum durch das Institut für Kulturwissenschaften und Philosophie, das in einer umgebauten ehemaligen Flusswindmühle untergebracht ist und dessen Seminarräume einen weiten Blick über den Kohla-Fluss gewähren.

Das studentische Leben hat den Charakter des Stadtteils nachhaltig geprägt. Rund um die zentrale Uniplaza reihen sich kleine Cafés, in denen bis spät in den Abend diskutiert wird. Die ehemalige Bootshalle am Flussufer wurde zur Bar „Zum Alten Fürsten“ umgebaut, einem bei Studierenden und Dozenten gleichermaßen beliebten Treffpunkt. Zwei Tanzstätten, das „Eobans Erben“ und das etwas schrullige „Disco Kohlkopf“, sorgen an den Wochenenden für ein bescheidenes Nachtleben, das dennoch weit weniger lärmend ausfällt als in den Studentenvierteln anderer Städte. Jenseits des Campus, am südlichen Rand des Viertels, wo die Bebauung bereits in die offene Steppe übergeht, liegt eine ruhige Einfamilienhaussiedlung. Die Häuser mit ihren kleinen Vorgärten und Obstbäumen schmiegen sich an den Rand des Stadtwalds und werden vorwiegend von Universitätsangehörigen und ihren Familien bewohnt. Vom Waldrand aus führen schmale Pfade zu den Ruinen, sodass die Bewohner von Kohla West den alten Fürstensitz und das zerstörte Theater beinahe als eine Erweiterung ihrer eigenen Gärten betrachten mögen. In dieser stillen Nachbarschaft aus Forschung und Wohnen, aus Vergangenheit und Gegenwart, hat Kohla West seinen eigenen, unaufgeregten Rhythmus gefunden – fernab der barocken Pracht des Zentrums und der geschäftigen Betriebsamkeit des Hafens, aber dennoch tief in der Geschichte der Stadt verwurzelt.
Kohla Süd
(Pop.: 2.350 – 27m NN)

Kohla Süd liegt am rechten Ufer des Teichflusses, kurz bevor dieser in den Kohla mündet, und zählt 2.350 Einwohner auf einer Höhe von 27 Metern über dem Meeresspiegel. Der Stadtteil entstand in der späten Industrialisierungsphase des ausgehenden 19. Jahrhunderts, als der Kohleboom noch einmal zusätzlichen Wohnraum für die anwachsende Arbeiterschaft erforderlich machte. Die ältesten Teile des Viertels stammen aus den 1880er und 1890er Jahren. Damals entstanden entlang der Teichuferstraße und der parallel verlaufenden Gerberstraße mehrstöckige, schmucklose Mietshäuser in Backsteinbauweise, deren Fassaden noch heute von der nüchternen Zweckmäßigkeit jener Epoche zeugen. In den engen Hinterhöfen befanden sich einst kleine Werkstätten und Ställe, von denen einige längst zu begrünten Innenhöfen umgestaltet wurden. Anders als in vergleichbaren Arbeitervierteln anderer Städte blieb die Bebauung jedoch vergleichsweise aufgelockert. Schon in den 1920er Jahren begann man, zwischen die Mietskasernen Einfamilienhaussiedlungen mit kleinen Vorgärten zu setzen, sodass Kohla Süd heute ein durchmischtes, eher ruhiges Wohnquartier ist. Die zentrale Verkehrsader des Viertels ist die breite, von Platanen gesäumte Bahnhofstraße, die vom Teichufer schnurgerade nach Osten auf den Bahnhof Kohla Süd zuläuft. Der Bahnhof, ein schlichter Zweckbau von 1904, bedient die Regionalverbindung Richtung Seestadt und ins nördliche Kohla-Tal. Unmittelbar neben ihm, an der Bahnhofstraße 34, erhebt sich seit 2008 das moderne Einkaufszentrum „Teichpark Arkaden“. Der Glas-Stahl-Bau beherbergt auf zwei Etagen einen großen Lebensmittelmarkt, Modegeschäfte, eine Buchhandlung und mehrere Cafés. Der Name erinnert an den nahen Teichfluss und die angrenzende kleine Parkanlage. Die Arkaden haben sich zum lebendigen Treffpunkt des Viertels entwickelt, ohne jedoch den ruhigen Charakter der umliegenden Straßen zu stören.

Für sportliche Aktivitäten und Erholung bietet Kohla Süd ein reichhaltiges Angebot. Unweit des Ufers, in der Teichuferstraße 15, befindet sich das 1972 erbaute Sturmseebad, ein Hallenbad mit angeschlossener Sauna, das seinen Namen seiner Lage mit Blick auf die ferne Sturmsee verdankt. Der zugehörige Sportplatz am Teichufer wurde 2016 grundlegend saniert und erhielt einen modernen Kunstrasenbelag. Nur wenige Gehminuten östlich, am Stadionweg 1, liegt das Eoban-Kampfbahn, ein kleines, aber stimmungsvolles Stadion mit überdachter Haupttribüne und einem Fassungsvermögen von gut 3.000 Zuschauern. Hier trägt der örtliche Fußballverein seine Heimspiele aus, und auch Leichtathletikveranstaltungen finden hier statt. Kulturelles Herz des Stadtteils ist die Stadtteilbibliothek Kohla Süd in der Industriestraße 3. Die Bibliothek ging 1961 aus einer privaten Leihbücherei des örtlichen Arbeiterbildungsvereins hervor und bezog 1979 ihr heutiges Gebäude, einen funktionalen Flachbau mit großen Fenstern und einem offenen Lesegarten. Sie verfügt über eine beachtliche Sammlung zur Industriegeschichte Kohlonias und bietet regelmäßig Veranstaltungen und Lesungen an. Vom südlichen Ende des Viertels, wo die Bebauung sanft in die weite Kohlsteppe übergeht, führt ein Fußweg hinab zur Mündung des Teichflusses. An klaren Tagen reicht der Blick von hier über den Kohla und die Altstadt hinweg bis zum Turm der St.-Aldomars-Kathedrale. Eine Buslinie verbindet den Bahnhof Kohla Süd zudem direkt mit der Technischen Universität in Kohla West und stellt so die Anbindung an das studentische Leben auf dem anderen Flussufer sicher. So ist Kohla Süd ein lebendiges, bodenständiges Wohnviertel, das die Spuren seiner industriellen Vergangenheit mit modernen Annehmlichkeiten und einer starken Nachbarschaft zu verbinden weiß.
Kohla Nord
(Pop.: 995 – 30m NN)

Kohla Nord liegt im äußersten Norden der Stadt am Ostufer des Kohla-Flusses und zählt 995 Einwohner auf einer Höhe von 30 Metern über dem Meeresspiegel. Der Stadtteil ist der jüngste und zugleich der am dünnsten besiedelte der Hauptstadt. Seine Entwicklung setzte erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein, als das Wachstum der Kernstadt neuen Wohnraum erforderte und man das bis dahin landwirtschaftlich genutzte Gelände nördlich der Altstadt erschloss. Die Bebauung Kohla Nords ist von weitläufigen, modernen Wohnsiedlungen geprägt, die sich locker entlang des Flussufers und der sanft ansteigenden Hänge nach Osten hin ausbreiten. Anders als die verdichteten Arbeiterviertel aus der Industriezeit dominieren hier Einfamilienhäuser und Reihenhäuser mit großzügigen Gärten, dazwischen eingestreut einige niedriggeschossige Mehrfamilienhäuser aus den 1980er und 1990er Jahren. Die Straßenzüge tragen Namen wie Flussblick, Nordhang und Birkenzeile und sind von Alleen gesäumt, die dem Viertel einen fast dörflichen Charakter verleihen. Im nördlichsten Bereich, wo die Bebauung allmählich in die offene Flussaue übergeht, haben sich in den letzten Jahren mehrere Aussiedlerfamilien niedergelassen und kleine Nebenerwerbshöfe errichtet.

Die wichtigste städtebauliche Besonderheit Kohla Nords ist seine Verkehrsanbindung. Am östlichen Rand des Viertels, unweit der letzten Wohnhäuser, liegt der Autobahnanschluss zur A16. Diese erst 1978 fertiggestellte, 28 Kilometer lange Verbindungsstrecke führt nach Osten durch den Trollskog und über den Radieser Rücken und bindet Kohla an die große A5 an, die von Seestadt nach Nudeltopf verläuft und das nördliche Landauri mit den zentralen Provinzen verbindet. Ein naher Lärmschutzwall und eine dichte Bepflanzung schirmen das Wohngebiet zuverlässig vom Verkehrslärm der nahen Trasse ab. Im Zentrum des Viertels, an der Flussblickstraße 7, erhebt sich die moderne Heilig-Kreuz-Kirche. Der 1991 geweihte Bau aus hellem Sichtbeton und Lärchenholz ist ein markantes Beispiel für die Sakralarchitektur der späten Moderne in Kohlonia. Ein schlanker, freistehender Glockenträger, der an einen Schiffsmast erinnern soll, weist weithin sichtbar auf das Gotteshaus hin. Der Innenraum besticht durch farbige Glasfenster des einheimischen Glaskünstlers Manfried von Feltal, die Szenen aus der Seefahrtsgeschichte des alten Seelandes zeigen, und durch eine Orgel aus der Werkstatt des Orgelbauers Selig aus Seestadt. Die Heilig-Kreuz-Kirche versteht sich als offenes Gemeindezentrum und unterhält einen kleinen Kindergarten sowie einen Mittagstisch für Bedürftige.
Ein schmaler Uferweg, der alte Treidelpfad aus vorindustrieller Zeit, verbindet Kohla Nord mit der Altstadt im Süden. Bei gutem Wetter sind hier Spaziergänger und Radfahrer unterwegs, die den Blick auf das ruhig dahinfließende Wasser und die westlich aufragenden Hügel genießen. Von den nördlichsten Uferbänken aus reicht der Blick bei klarer Sicht sogar bis zu den fernen Gipfeln des Kohlgebirges. Ein eigenes Einkaufszentrum besitzt der Stadtteil nicht. Für den täglichen Bedarf sorgt ein kleiner Nahversorger an der Haltestelle der Buslinie, die Kohla Nord mit dem Hauptbahnhof und dem Stadtteil Kohla Süd verbindet. Der Mangel an urbaner Infrastruktur wird jedoch von den Bewohnern durchaus geschätzt, denn gerade die Abwesenheit von Lärm und Geschäftigkeit macht den Reiz dieses jungen, gelassenen Stadtteils am nördlichen Rand der geschichtsträchtigen Hauptstadt Kohla aus.
Kohla Ufer
(Pop.: 859 – 30m NN)

Kohla Ufer liegt im Norden der Hauptstadt am Westufer des Kohla-Flusses und zählt 859 Einwohner auf einer Höhe von 30 Metern über dem Meeresspiegel. Der Stadtteil ist das westliche Gegenstück zu Kohla Nord und teilt mit diesem die ruhige, fast ländliche Atmosphäre, unterscheidet sich jedoch in seiner Geschichte und seinem Charakter grundlegend. War das Ostufer stets landwirtschaftlich geprägt, so stand das Westufer über ein Jahrhundert lang ganz im Zeichen der Eisenbahn. Den Kern des Stadtteils bildet der Bahnhof Kohla Ufer, ein massiver Bau aus dunklem Ziegelstein, errichtet 1877 im Zuge der Erschließung des Kohlgebirges. Von hier aus führt eine Bahnlinie entlang des Kohla-Flusses nach Norden, vorbei an Kohlaschleuße und den Dörfern des Tals, bis hinauf zu den Bergwerken im Kohlgebirge. In den Jahrzehnten des Kohlebooms war Kohla Ufer weit mehr als ein simpler Haltepunkt: Hier befand sich der zentrale Betriebsbahnhof, von dem aus die schweren Dampflokomotiven gewartet, mit Kohle und Wasser versorgt und für ihre Fahrten ins Gebirge bereitgemacht wurden. Ein weitläufiges Areal mit Drehscheibe, Ringlokschuppen und Kohlebansen prägte das Ortsbild, und der stete Rauch der wartenden Loks hing über dem Viertel. Mit dem Niedergang des Kohleabbaus ab den 1970er Jahren verlor der Betriebsbahnhof seine Funktion. Die Drehscheibe wurde stillgelegt, der Ringlokschuppen drohte zu verfallen. Doch anstatt die Anlagen abzureißen, entschied sich die Stadt 1985 für einen anderen Weg: Auf dem Gelände des ehemaligen Betriebsbahnhofs entstand das Eisenbahnmuseum Kohla Ufer, das sich heute über das gesamte alte Bahnbetriebsgelände erstreckt. In den restaurierten Lokschuppen sind Dampflokomotiven, Personenwagen und Güterwaggons aus verschiedenen Epochen ausgestellt, darunter eine original erhaltene schwere Gebirgslokomotive von 1912. Die historische Drehscheibe wurde wieder in Betrieb genommen und wird an Wochenenden vorgeführt. Eine kleine Museumseisenbahn pendelt auf einem zwei Kilometer langen Teilstück der alten Strecke und begeistert Besucher jeden Alters. Die reguläre Bahnlinie nach Norden ins Kohlgebirge besteht daneben weiterhin; ihre Züge halten an einem modernen Bahnsteig unmittelbar neben dem Museumsgelände.

Das zweite prägende Element Kohla Ufers ist seine reizvolle Uferpromenade. Der schmale, mit Kopfstein gepflasterte Weg zieht sich unter alten Weiden und Erlen am Westufer entlang und bietet einen unverstellten Blick auf den ruhig dahinfließenden Kohla-Fluss und die jenseitigen Wiesen und Wohnhäuser von Kohla Nord. An der Promenade reihen sich drei gastronomische Einrichtungen von beachtlichem Ruf. Das Zaubermoment Café, in einem umgebauten ehemaligen Stellwerkshäuschen gelegen, serviert hausgemachte Kuchen und Kaffeespezialitäten und ist vor allem für seine sonnige Terrasse mit Flussblick bekannt. Wenige Schritte weiter öffnet abends die Diamantennacht Bar, eine elegante Cocktailbar, deren Name auf die funkelnden Lichter anspielt, die sich nach Sonnenuntergang auf dem Wasser spiegeln. Den kulinarischen Höhepunkt der Promenade aber bildet das Feinschmecker Paradies Gasthaus, das in einem ehemaligen Bahnbeamtenwohnhaus untergebracht ist und saisonale Gerichte der regionalen Küche anbietet, darunter den landesweit gepriesenen Kohleintopf nach traditionellem Rezept.
Die Wohnsiedlung des Viertels, nur wenige Straßen vom Ufer und der Bahntrasse entfernt, besteht aus einer Mischung alter Bahnarbeiterhäuser und moderner Einfamilienhäuser. Eine Fußgängerbrücke verbindet Kohla Ufer mit dem östlich gelegenen Kohla Nord, sodass die Bewohner beider Stadtteile die Angebote der jeweils anderen Seite bequem erreichen können. Das Eisenbahnmuseum und die gastronomische Perlenkette der Promenade haben aus dem einst rauchgeschwängerten Betriebsstandort einen stillen, aber keineswegs verschlafenen Ort gemacht, dessen Bewohner den besonderen Charme ihres Viertels aus Geschichte, Genuss und Flussnähe zu schätzen wissen.
Übernachten, Essen & Trinken, Shoppen
Kohla bietet seinen Besuchern eine breite Palette an Unterkünften und gastronomischen Einrichtungen, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen.

Am Eobansplatz, im Herzen der barocken Altstadt, erhebt sich das traditionsreiche Grand Hotel Seeland (Eobansplatz 4). Der sechsstöckige Bau von 1892 mit seiner aufwendig stuckverzierten Sandsteinfassade beherbergt 72 Zimmer und Suiten, einen Ballsaal mit Kristalllüstern und ein vielgepriesenes Frühstücksrestaurant, das auch Einheimische gern besuchen. Deutlich bescheidener, aber ebenso geschätzt, ist die Pension Eobansruh in der Gerberstraße 18 im Stadtteil Kohla Süd, ein mit Efeu bewachsener Fachwerkbau mit zwölf Zimmern und einem von der Wirtin selbst bewirtschafteten Rosengarten.
Im Stadtteil Kohla Hafen, unweit der Sturmseepromenade, hat sich das Boutique-Hotel Wellenbrecher (Hafenstraße 32) etabliert. Seine 22 minimalistisch gestalteten Zimmer richten sich vornehmlich an Geschäftsreisende der nahen Technologieunternehmen. Ein Geheimtipp hingegen ist die Pension Zum Alten Leuchtturm (Fischerweg 1), die in einem umgebauten Lotsenhaus direkt am Wasser residiert und von deren Terrasse aus man bei klarem Wetter bis zur Sturminsel blickt.
Die Gastronomie Kohlas spiegelt die wechselvolle Geschichte der Stadt wider. Am Alten Hafen, in der umgenutzten ehemaligen Fischhalle, lockt die Hafenschänke Kohla (Teichufer 3) mit deftiger Küstenküche: Stockfisch, Muschelsuppe und das berühmte Seeländer Roggenbrot. Das Restaurant Corvinian (Eobansplatz 11) in der Altstadt hingegen serviert gehobene Landesküche in barockem Ambiente – unter dem historischen Deckengewölbe speist man Kohlröllchen, Lamm aus der Kohlsteppe und als Dessert den landesweit bekannten Kohlaer Honigkuchen.

Für Freunde der flüssigen Genüsse empfiehlt sich zunächst die bereits im Stadtteil Kohla Ufer ansässige Diamantennacht Bar (Uferpromenade 12). In der Altstadt wiederum, nur einen Steinwurf von der St.-Aldomars-Kathedrale entfernt, betreibt ein ehemaliger Bergwerksingenieur die rustikale Knappenstube (Uferstraße 47), deren Wände mit Grubenlampen und historischen Stichen der Kohlgebirgs-Zechen geschmückt sind. Hier wird ein selbstgebrauter dunkler Malzsud ausgeschenkt, der unter dem Namen „Schwarzes Gold“ zu einer kleinen Berühmtheit gelangt ist. Eine deutlich modernere Klientel zieht dagegen die Cocktailwerkstatt Alchemist (Industriestraße 19) in Kohla Süd an, deren Barkeeper mit regionalen Kräutern und Fruchtsäften experimentieren und deren Spezialität, der „Kohlgeist“, gleichermaßen erfrischend und tückisch ist.

Der Nachtleben Suchende findet am südlichen Rand der Altstadt, in der diskreten Seitengasse Hinterm Wall 7, den Club Velvet Moon. Das Etablissement präsentiert sich als frivoler Nachtclub mit roten Samtvorhängen, gedämpftem Licht und einer kleinen Bühne, auf der an Wochenenden Tänzer aus der gesamten Inselwelt auftreten. Der Ruf des Velvet Moon reicht bis nach Seestadt, und es heißt, mancher Politiker der Landesversammlung habe hier schon den Abend verbracht.
Zum Einkaufen schließlich pilgern Einheimische wie Besucher in die erwähnten Teichpark Arkaden (Bahnhofstraße 34) mit ihrem breiten Warenangebot. Wer das Besondere sucht, wird dagegen in den kleinen Läden der Altstadt fündig. In der Seeländer Kunststube (Uferstraße 22) werden Keramik, Webarbeiten und Malereien aus Kohlonia und dem benachbarten Nudelland feilgeboten. Die Buchhandlung Eobans Erben (Eobansplatz 8), untergebracht in einem denkmalgeschützten Kaufmannshaus von 1740, führt neben aktueller Literatur auch eine exquisite Sammlung antiquarischer Werke zur Geschichte des Seelandes. Und auf dem samstäglichen Wochenmarkt am Eobansplatz, der mit Ständen von Bauern aus dem Kohla-Tal, Imkern aus der Kohlsteppe und Käseproduzenten aus dem Kohlgebirge lockt, erwirbt man den berühmten Kohl, den Honig und die würzigen Rohmilchkäse, für die Kohlonia in ganz Landauri bekannt ist.
Verkehrsverbindungen
Bahn
Expresszüge: Northern Desert Railway aller 2 Stunden 1:21- 23:21 nach Western, 1:35-19:35 über Nudeltopf, Nordstadt nach Nortost, 21:35 nach Nordstadt, 23:35 nach Nudeltopf; Zentrobahn aller 2 Stunden 0:05-22:05 nach Bierona; Zentralmassivbahn (20A) 7:40 und 15:40 nach Bosheim
Eilzüge: Northern Desert Railway 8:40, 12:40, 16:40, 20:40 nach Western, 6:06, 10:06, 14:06, 18:06 nach Tremo; Zentrobahn 6:58, 10:58, 14:58, 18:58 nach Bierona
Regionalbahnen: NDR3001 stündlich 6:01-21:01 nach Western; NDR3002 stündlich 6:06-21:06 nach Nudeltopf; Zentrobahn stündlich 6:25-18:25 über Arnsheim, Ruppin nach Bierona, 19:25 nach Ruppin, 20:25 nach Arnsheim; Kohlbahn (Linie 12) stündlich 6:31-20:31 über Strandstedt nach Westmünde, 21:31 nach Strandstedt; Kohlbahn (Linie 14) stündlich 6:09-21:09 nach Kohlaschleuße – 2stündlich 6:09-20:09 weiter nach Kolaquell; Zentralmassivbahn Linie 20 stündlich 5:55-21:55 nach Teichfurt – 2stündlich 6:55-20:55 weiter nach Althaus
Straße: A16 (zur A5 nach Nudeltopf, Seestadt); B30 (W: Kohlamünde 9km, N: Kohlfähre 10km); B35 (S: Radebeul 6km); B36 (SO: Teichfurt 4km); Landstraßen K305 (NW: Punktdorf 15km); K306 (W: Nordorf 10km); K310 (SW: Welso 6km)
Land: Kohlonia
Stadt: Kohla
Postleitzahlen: K-1000 KOHLA, K-1010 Kohla Zentrum, K-1021 Kohla Hafen, K-1022 Kohla West, K-1030 Kohla Süd, K-1041 Kohla Nord, K-1042 Kohla Ufer

