Von Kohla aus geht es zunächst nach Südost nach Teichfurt. Von dort biegt die Linie 20 nach Nordwesten ab, zunächst durch die Seeland-Ebene, dann über den Radieser Rücken an den Rand des Zentralmassivs.

Sechs Kilometer vor der Mündung in die Sturmsee liegt Kohla, die Hauptstadt Kohlonias und älteste Stadt der Inselwelt Landauri. Ihre über 1300-jährige Geschichte ist ein Spiegel stürmischer Zeiten: 722 von Seefahrer Eoban gegründet, erlebte sie eine Blüte, wurde 847 von Wikingern zerstört und lag als Ruinenfeld brach, bis sie im 17. Jahrhundert zur barocken Planstadt mit breiten Alleen und dem zentralen Eobansplatz wiederaufgebaut wurde. Seit der Unabhängigkeit Kohlonias 1923 ist die Stadt politisches Herz des Landes. Diese faszinierende Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart prägt Kohla: Barocke Prachtbauten wie die St.-Aldomars-Kathedrale stehen neben modernen Wohnvierteln, das Museum der Seelandgeschichte dokumentiert die fürstliche Zeit, während im neuen Hafen Hightech-Unternehmen angesiedelt sind. Die Technische Universität im Stadtteil Kohla West genießt überregionale Bedeutung.

ExpresszügeNorthern Desert Railway aller 2 Stunden 1:21- 23:21 nach Western, 1:35-19:35 über Nudeltopf, Nordstadt nach Nortost, 21:35 nach Nordstadt, 23:35 nach NudeltopfZentrobahn aller 2 Stunden 0:05-22:05 nach Bierona
EilzügeNorthern Desert Railway 8:40, 12:40, 16:40, 20:40 nach Western, 6:06, 10:06, 14:06, 18:06 nach TremoZentrobahn 6:58, 10:58, 14:58, 18:58 nach Bierona
RegionalbahnenNDR3001 stündlich 6:01-21:01 nach WesternNDR3002 stündlich 6:06-21:06 nach NudeltopfZentrobahn stündlich 6:25-18:25 über ArnsheimRuppin nach Bierona, 19:25 nach Ruppin, 20:25 nach ArnsheimKohlbahn (Linie 12) stündlich 6:31-20:31 über Strandstedt nach Westmünde, 21:31 nach Strandstedt; Kohlbahn (Linie 14) stündlich 6:09-21:09 nach Kohlaschleuße – 2stündlich 6:09-20:09 weiter nach Kolaquell

Kohla Süd (4,2 km) liegt am rechten Ufer des Teichflusses, kurz vor dessen Mündung in den Kohla, und zählt 2.350 Einwohner auf einer Höhe von 27 Metern über dem Meer. Der Stadtteil entstand in der späten Industrialisierungsphase des ausgehenden 19. Jahrhunderts, als die wachsende Arbeiterschaft der Kohleindustrie Wohnraum benötigte. Die schmucklosen Backstein-Mietshäuser aus den 1880er und 1890er Jahren prägen noch heute Teile des Viertels, wurden jedoch ab den 1920er Jahren durch aufgelockerte Einfamilienhaussiedlungen mit kleinen Gärten ergänzt, sodass ein ruhiges, durchmischtes Wohnquartier entstand. Die Bahnhofstraße ist die zentrale Achse und führt zum 1904 erbauten Bahnhof Kohla-Süd. Unmittelbar daneben, in der Bahnhofstraße 34, befindet sich seit 2008 das moderne Einkaufszentrum „Teichpark Arkaden“ mit Läden, Cafés und einem Lebensmittelmarkt. Für Erholung sorgt das 1972 erbaute Sturmseebad in der Teichuferstraße 15, während das kleine, aber stimmungsvolle Eoban-Kampfbahn-Stadion am Stadionweg 1 sportliche Veranstaltungen beherbergt. Kultureller Ankerpunkt ist die Stadtteilbibliothek Kohla-Süd in der Industriestraße 3, die aus einer Arbeiterleihbücherei hervorging und heute einen besonderen Sammlungsschwerpunkt zur Industriegeschichte Kohlonias pflegt.

Zentrobahn stündlich 6:32-18:32 über ArnsheimRuppin nach Bierona, 19:32 nach Ruppin, 20:32 nach Arnsheim; 6:10-21:10 nach Kohla Hbf

Teichfurt (6km), mit 1.254 Einwohnern trotzdem nicht die kleinste Kreisstadt Kohlonia, liegt auf 28 Metern Höhe unmittelbar an der südlichen Stadtgrenze Kohlas. Der Name rührt von einer Furt durch den Teichfluss her, die Fuhrleuten jahrhundertelang den Übergang auf der Route nach Seestadt ermöglichte. Im 13. Jahrhundert als Rastplatz entstanden, entwickelte sich der Ort im 17. Jahrhundert zum Marktflecken. Den Mittelpunkt bildet der Eobansplatz mit dem Rathaus von 1742 und der barocken St.-Aldomars-Kirche. Die Teichfurter Brauerei braut seit 1831 ein untergäriges Landbier, das in der ganzen Region geschätzt wird. Die Seestädter Chaussee säumen zweigeschossige Fachwerkhäuser, deren Balken geschnitzte Sprüche zieren. Landmaschinenhandel Hennecke & Sohn, seit über hundert Jahren im Ort ansässig, und der Obsthof Quorzo sind bedeutende Wirtschaftsfaktoren. Das fruchtbare Teichbach- und Quorzo-Tal zählt zu den ertragreichsten Gemüseanbaugebieten des Landes. Die Kreisverwaltung residiert in einem umgenutzten Gutshof, eine Gesamtschule versorgt die Jugend der umliegenden Dörfer.

Linie 11 (Zentrobahn) Eilzüge 9:02, 13:02, 17:02, 21:02 nach Kohla, 7:07, 11:07, 15:07, 19:07 nach Bierona, Regionalbahnen 06:05, 08:12, 09:05, 10:12, 11:05, 12:10 dann stündlich 13:05-21:05 nach Kohla, stündlich 6:39-18:39 über SeestadtArnsheimZentroRuppin nach Bierona, 19:39 nach Ruppin, 20:39 nach Arnsheim

In Quorzo (19,5km) sind die Wege klar: über die B361 kommt man ins Dorf, über die SEE9 geht es weiter Richtung Umpferstedt oder nach Norden, und mit der ZMB20 fährt man im Zweistundentakt nach Kohla oder Althaus. Das Dorf selbst liegt leicht erhöht; man sieht, wie Regenwasser und Wind am Hang arbeiten, während der Bach Quorzo unten im Tal seinen eigenen Lauf hält. Die Kirche St. Brigitta (Platz 2) prägt den Ortskern und ist eine der markanten Kirchen im Kreis. Sie ist nicht Kulisse, sondern Teil des Wochenrhythmus: Termine am Aushang, kurze Absprachen nach dem Gottesdienst, Nachbarn, die noch einen Schlüssel oder eine Leiter organisieren. Das zweite Zentrum ist der „Quorzoer Hof“ (Dorfstraße 10). Dort isst man, tauscht Neuigkeiten aus und trifft sich zur festen Weihnachtsfeier des Gemeindekirchenrats. Wer Quorzo besucht, findet keinen großen Trubel, aber ein Dorf, das seine Treffpunkte gut nutzt.

Kurzdorf (29,5km) liegt auf 288 Metern im Radies-Wald, im Tal des Bachs Quorzo. Das Dorf ist ein langes Straßendorf: Höfe, Garagen und kleine Abzweige ans Wasser folgen der Hauptstraße, die zugleich Durchfahrt und Nachbarschaftsraum ist. Die ZMB20 hält alle zwei Stunden; mit dem Auto ist das Dorf über die B361 und das Autobahndreieck Neuhaus gut erreichbar. Am Ende der Hauptstraße steht das „Kurzdorfer Milchwerk“ (Hauptstraße 41), eine moderne Annahme- und Käseküche. Hier entstehen Schnittkäse und ein fester Ziegenkäse, und zur Verkostung sitzt man auf Bänken am Anlieferhof. Ein zweiter Ort mit Bedeutung ist der alte Dreschschuppen: Die Jugend probt dort, was in der Erntezeit regelmäßig neu ausgehandelt wird. Dorfladen mit Postschalter, Feuerwehrhaus und ein kleines Wirtshaus halten den Alltag zusammen. Kurzdorf wirkt bodennah und funktional, ohne auf Besuch zu setzen.

Neuhaus (37,1km) im Landkreis Dermbach liegt auf 499 Metern am westlichen Rand des Zentralmassivs, oben auf dem Radieser Rücken. Die Anfahrt führt aus offener Fläche in kühleren Wind; Weiden, Zäune und Heuballen prägen die Umgebung. Erreichbar ist der Ort über die B361, die SEE15 und die ZMB20 im Zweistundentakt, dazu das nahe Autobahndreieck mit A7 und A5. Auffällig ist die Werkstattzeile am Hang (Neuhaus 12–18): Ein Sattler repariert Sättel und Riemen, der Hufschmied beschlägt Pferde und richtet Kleinteile, und eine Käsereifiliale pflegt Laibe und verkauft kleine Mengen direkt vor Ort. Am Wiesenrand steht eine Kapelle, in der im Sommer kurze Andachten stattfinden; oft wird dabei für Bergwiesenpflege gesammelt. Neuhaus wirkt nicht wie ein Ausflugsziel, sondern wie ein Ort mit wenigen, festen Funktionen, die zuverlässig laufen.

Althaus (42,8km) liegt im engen Altbachtal, wo der Fluss dicht an Gleisen und Straßen entlangläuft und die Luft oft kühl aus dem Wald herzieht. Vom Bahnhof geht es hinab zur Altbachstraße: Werkstätten, kleine Läden, Einfahrten zu Höfen, in denen Holz lagert. Die Stadt ist Verwaltungs- und Arbeitsort für das Umland; vor der Forstverwaltung stehen Vermessungsstangen und Materialkisten, und auf den Wegen begegnen sich Revierfahrer, Monteure und Lehrlinge. Am Rathausplatz füllt sich der Platz an Markttagen mit Ständen für Wolle, Käse und Holzgeräte. Am Triftweg 5 dominiert die „Althäuser Holzverwertung & Möbelhallen“: Sortierflächen, Trocknung, Laderampen aus gestapelten Bohlen. Direkt am Wehr zeigt das Triftarchiv Modelle von Rechen und alten Wasserbauanlagen. St. Odilia am Kirchplatz hat einen breiten Turm; Namenstafeln erinnern an Forstwegbau. Abends geht man „rüber“ in den Gasthof Altbach oder ins Arbeiterhotel „Sägeplatz“, wo Fahrten über B51 Richtung Dermbach oder runter nach Teichdorf besprochen werden.

Eilzüge der Zentralmassivbahn 7:13, 11:13, 15:13, 19:13 nach Nudeltopf, 7:36, 11:36, 15:36 nach Bosheim, 19:36 nach Polausi; Regionalbahnen: ZMB18A stündlich 6:39-20:39 nach Nudeltopf, 21:39 nach Münchhausen, 6:11-19:11 nach Blue River, 20:11 nach Novatal, 21:11 nach KornutalZMB21 stündlich 6:37-21:37 nach Seestadt

(20A) Bosheim 378,5

Fahrplan

Expresszüge

Die Zentralmassivbahn bietet zweimal täglich einen durchgehenden Expresszug ohne Zwischenhalt von Kohla nach Bosheim an.

Kohla Hbf07:4015:40
Bosheim Hbf10:2618:26
Bosheim Hbf07:2515:25
Kohla Hbf10:1118:11

Regionalbahnen

Kohla Hbf05:5506:5507:5508:5509:5510:5511:5512:5513:5514:5515:5516:5517:5518:5519:5520:5521:55
Kohla Süd06:0207:0208:0209:0210:0211:0212:0213:0214:0215:0216:0217:0218:0219:0220:0221:0222:02
Teichfurt an06:0707:0708:0709:0710:0711:0712:0713:0714:0715:0716:0717:0718:0719:0720:0721:0722:07
Teichfurt ab07:0909:0911:0913:0915:0917:0919:0921:09
Quorzo 07:2209:2211:2213:2215:2217:2219:2221:22
Kurzdorf 07:3309:3311:3313:3315:3317:3319:3321:33
Neuhaus07:4209:4211:4213:4215:4217:4219:4221:42
Althaus (Seeland) an07:5009:5011:5013:5015:5017:5019:5021:50
Althaus (Seeland)06:5208:5210:5212:5214:5216:5218:5220:52
Neuhaus07:0009:0011:0013:0015:0017:0019:0021:00
Kurzdorf 07:0909:0911:0913:0915:0917:0919:0921:09
Quorzo 07:2009:2011:2013:2015:2017:2019:2021:20
Teichfurt 07:3309:3311:3313:3315:3317:3319:3321:33
Teichfurt 06:3507:3508:3509:3510:3511:3512:3513:3514:3515:3516:3517:3518:3519:3520:3521:3522:05
Kohla Süd06:4007:4008:4009:4010:4011:4012:4013:4014:4015:4016:4017:4018:4019:4020:4021:4022:10
Kohla Hbf06:4707:4708:4709:4710:4711:4712:4713:4714:4715:4716:4717:4718:4719:4720:4721:4722:17