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Der Landkreis Kohlaschleuße, mit 6.467 Einwohnern dünn besiedelt wie andere Verwaltungseinheiten Kohlonias, umfasst den gesamten Südosten des Kohlgebirges und dessen kontrastreiches Vorland. Er erstreckt sich über eine Fläche von rund dreißig mal vierzig Kilometern und bildet eine Region der Übergänge: Hier gehen die bewaldeten Hänge des Gebirges in das Hügelland der Kohlevorkommen über, um schließlich im Nordosten an die trockene Kohlsteppe und die lebensfeindliche Kohlwüste zu grenzen. Der namengebende Fluss Kohla entspringt im Westen des Kreisgebiets und bahnt sich seinen Weg durch das Tal, wo er in Kohlaschleuße durch die Einmündung des Fel schiffbar wird. Die Bundesstraße B301 durchquert den Kreis vom Kohlatal im Osten über Kohlaschleuße und Zusma bis nach Kolaquell im Westen, während die B302 von der Sturmseeküste über Strandstedt und Argeno nach Kohlaschleuße führt und dann nordwärts über Noskau und Nassau Richtung Boxbucht am Nordmeer verläuft. Die Kohlatalbahn, als Linie 14 der Kohlbahn, bindet den Landkreis von Kohla aus an das überregionale Schienennetz an und ermöglicht die Anreise bis Kolaquell. 

Kreisstadt Kohlaschleuße

Kohlaschleuße, auf 152 Metern über dem Meeresspiegel an der Mündung des Fel in die Kohla gelegen, zählt heute 3.457 Einwohner. Die Stadt füllt mit ihrer Ausdehnung von fünf mal drei Kilometern eine Fläche, die für eine Kleinstadt dieser Größe absurd überdimensioniert wirkt – und genau darin liegt ihre eigenartige Faszination. In den 1960er und frühen 1970er Jahren lebten hier weit mehr als 20.000 Menschen, nahezu alle direkt oder indirekt vom Steinkohleabbau abhängig. Nach 1975, als bessere Energiequellen die Kohle verdrängten, setzte ein rapider Niedergang ein. Die Einwohnerzahl brach auf weniger als ein Sechstel ein. Zurück blieb eine Geisterstadt in Zeitlupe: ganze Stadtviertel stehen leer, Fensterhöhlen gähnen in den Himmel, in ehemaligen Wohnblocks wächst Birkenjungwald durch aufgebrochene Asphaltdecken. Für Lost-Places-Fotografen ist Kohlaschleuße ein Ziel von kaum zu überschätzendem Wert; nirgendwo sonst in Kohlonia findet sich eine solche Dichte an verlassenen Industriearbeiterhäusern, stillgelegten Werkstätten und dem morbiden Charme des Rückbaus. 

Im Zentrum hingegen hat sich ein funktionierendes städtisches Leben erhalten. Um den rechteckigen Marktplatz gruppieren sich die Kreisverwaltung in einem Backsteinbau von 1903 mit einem 1927 aufgesetzten Uhrturm, die 1718 erbaute St.-Barbara-Kirche – die Schutzpatronin der Bergleute ist hier Programm – sowie einige Geschäfte, eine Bäckerei und das Gasthaus „Zur Kohlenglocke“. Touristen besichtigen von hier aus die aktive Grube Kohlaschleuße, die noch immer Steinkohle fördert, oder besteigen den Erlebniszug der Kohlebahn. Dieses kleine Schienennetz, das einst alle fünf Gruben des Reviers mit der Kohlatalbahn verband, wird heute museal betrieben. Mehrmals täglich rumpelt ein Zug mit offenen Aussichtswagen über die Gleise, vorbei an Fördertürmen, Halden und stillgelegten Stollenmundlöchern, während ein ehemaliger Steiger die Geschichte des Reviers kommentiert. Am östlichen Stadtrand beginnt der Kohlwüsten-Randkanal, ein 1875 nach zwölfjähriger Bauzeit fertiggestelltes Wasserbauwerk, das über 31 Kilometer exakt parallel zum Kohla-Fluss in einem Abstand von zwei Kilometern zum östlichen Talrand verläuft und die scharfe Grenze zwischen bewässertem Land und beginnender Steppe markiert. Hier zweigt auch der Gurkenkanal ab, gespeist aus Gebirgsbächen, der das östliche Vorland bewässert.

Das obere Kohla-Tal und die Bergbauregion

Von Kohlaschleuße aus folgt die B301 dem Kohla-Fluss aufwärts nach Westen. Die Landschaft verengt sich, die Hänge werden steiler, und bald dominieren die Relikte des Bergbaus das Bild. Kolaquell, mit 81 Einwohnern auf 601 Metern Höhe der höchstgelegene Ort des Landkreises, liegt am oberen Ende des Tals, dort wo die Kohla als schmales Rinnsal aus mehreren Quellen am Hang des Kolabergs entspringt. Der Ort besteht aus wenigen Häusern um eine kleine Kirche mit schindelgedecktem Turm, erbaut 1682, und der ehemaligen Bergwerkssiedlung. Die Grube Kolaquell wurde 1975 als erste des Reviers geschlossen, ist jedoch als technisches Denkmal erhalten und für Besucher befahrbar. Über Tage wurde ein Teil der ursprünglichen Tagesanlagen restauriert: das Fördermaschinenhaus mit seiner elektrischen Trommelfördermaschine von 1923, die Schwarzkaue, das Zechenbüro. Unter Tage führt ein befestigter Rundgang vierhundert Meter in den Berg hinein, vorbei an Abbaustrecken, in denen noch die Pickelspuren der Hauer zu sehen sind. Oberhalb des Ortes erstreckt sich der Kolaqueller Gemeindewald, ein Mischwald aus Fichten, Buchen und vereinzelten Bergahornen, der von einer kleinen Forstgenossenschaft bewirtschaftet wird. Im Ort selbst unterhält eine Drechslerei die alte Werkstatttradition des Tals; sie fertigt Gebrauchsgegenstände aus heimischem Ahornholz, die in einem kleinen Laden verkauft werden.

Zusma, mit 106 Einwohnern auf 374 Metern Höhe, liegt acht Kilometer talabwärts. Der Ort wird beherrscht vom Förderturm der Grube Zusma I, der einzigen neben Kohlaschleuße noch aktiven Zeche des Landkreises. Täglich fahren hier zwei Schichten ein; die geförderte Kohle wird über ein Förderband direkt zur Brikettfabrik am Ortsrand transportiert, die 1958 erbaut wurde und deren hoher Schornstein weithin sichtbar ist. 7 Kilometer östlich liegt das stillgelegte Zechengelände von Zusma II, 1982 geschlossen. Der Förderturm steht noch, das Fördergerüst rostet vor sich hin, die Waschkaue ist leer. Ein Zaun hält Besucher fern, doch von der Straße aus bietet sich ein eindrucksvolles Motiv für Industriefotografie. Im Ort gibt es eine kleine Ursula-Kapelle von 1892 und das Wirtshaus „Zum Steiger“, in dem Bergleute und gelegentliche Touristen zusammentreffen. Ein Schuster betreibt sein Handwerk in einem Anbau seines Wohnhauses und repariert das Schuhwerk der Umgebung.

Die Sturmseeküste und das südliche Vorland

Südlich des Kohlgebirges, wo das Gelände steil zur Sturmsee abfällt, liegen drei Ortschaften an einer trockenen, waldlosen Küste, die dem ständigen Wind ausgesetzt ist. Remberg, 79 Einwohner auf sieben Metern über dem Meer, ist ein Fischerdorf, das sich an eine schmale Bucht klammert. Der Naturhafen wird von zwei Molen aus Bruchstein geschützt, die 1877 errichtet wurden. Eine Bootswerft repariert die hölzernen Kutter der örtlichen Fischer; der Geruch von Teer und Tang liegt über dem Ort. Die kleine St.-Olafs-Kapelle, ein weiß getünchter Bau von 1756, steht auf einer Anhöhe über dem Hafen. Von Remberg aus bietet sich ein unverstellter Blick auf das Kohlgebirge, das hier als schroffe Kulisse hinter der Küstenlinie aufragt.

Sosufer, zwei Kilometer östlich auf zwei Metern Höhe gelegen, zählt 197 Einwohner. Der Name rührt von den unterspülten Uferbänken her, die der Sturmsee eine eigenartige, von Höhlungen durchsetzte Küstenlinie verleihen. Bei Niedrigwasser sind diese Auswaschungen begehbar und geben den Blick auf fossile Muschelbänke frei, die auf ein Alter von mehreren Millionen Jahren datiert werden. Ein kleines Heimatmuseum in der ehemaligen Dorfschule von 1890 zeigt Fundstücke aus diesen Fossilienvorkommen sowie Werkzeuge der frühen Küstenfischerei. Der Ort lebt heute hauptsächlich vom Tourismus; mehrere Pensionen bieten Übernachtungsmöglichkeiten für Besucher, die die Küstenlandschaft erkunden wollen.

Strandstedt, mit 1.825 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landkreises, liegt auf neun Metern Höhe an der Mündung des Rauschenbachs in die Sturmsee. Die Stadt entstand im 17. Jahrhundert als Hafen für den Abtransport der im Hinterland geförderten Kohle und bewahrt sich bis heute eine gewisse Betriebsamkeit. Die 1704 erbaute St.-Nikolaus-Kirche mit ihrem massiven Westturm dominiert den alten Ortskern. Entlang der Uferpromenade reihen sich Lagerhäuser aus Backstein, von denen einige zu kleinen Hotels und Restaurants umgebaut wurden. Ein 1921 errichtetes Hafenbecken dient heute vorwiegend der Sportschifffahrt. In Strandstedt beginnt die Bahnlinie 13 der Kohlbahn, die über Argeno und Kohlaschleuße nach Boxbucht führt und in einem Zweistundentakt bedient wird. 

Östlich von Strandstedt, bereits im Gebirgsvorland, liegt Argeno mit 112 Einwohnern auf 152 Metern Höhe. Der Ort war Standort der Grube Argeno, die 1987 als letzte der drei stillgelegten Zechen den Betrieb einstellte. Anders als Zusma II wird sie nicht zurückgebaut, sondern konserviert als Reserve für den Fall einer erneuten Kohleknappheit. Die Tagesanlagen sind versiegelt, die Schächte verwahrt, die Maschinen konserviert. Ein Pförtner bewacht das Gelände und lässt angemeldete Besuchergruppen auf das Zechengelände, wo die Stille fast greifbar ist. Im Ort selbst befindet sich eine historische Schmiede von 1889, die noch in Betrieb ist und heute vorwiegend Kunstschmiedearbeiten für Touristen anfertigt. Die Bahnstation Argeno liegt an der Linie 13; von hier sind es dreißig Minuten zu Fuß bis zum Rauschenbach, an dessen Ufern sich seltene Eisvögel beobachten lassen. 

Das Feltal und das nördliche Gurkenland

Nördlich von Kohlaschleuße wandelt sich der Charakter des Landkreises vollständig. Statt Bergbau und Industrie bestimmt hier ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem das Bild: das Nordkohlianische Gurkenland. Der Fluss Fel, im Unterlauf eher ein Bach, aber nach der Schneeschmelze oder Starkregen im Gebirge zuweilen reißend, durchfließt das Tal von Nordwest nach Südost und speist über drei Kanäle den Gurkenkanal, der die Grenze zwischen fruchtbarem Gartenland und der beginnenden Kohlsteppe zieht. Angebaut werden vor allem verschiedene Kohlsorten sowie Gurken, die zu Gewürzgurken und Senfgurken verarbeitet werden.

Felquell, mit 79 Einwohnern auf 781 Metern Höhe, liegt am oberen Ende des Tals, wo der Fel aus einer Quellfassung am Felberg entspringt. Zum Ort gehören die Weiler Felhütte, fünf Einwohner auf 851 Metern, eine ehemalige Köhlerhütte, die heute als einfache Wanderunterkunft dient, und Steinfeld, 29 Einwohner auf 721 Metern, am Waldrand gelegen. In Felquell selbst steht eine kleine Fachwerkkirche von 1741, deren Altar aus heimischem Fichtenholz geschnitzt ist. Eine Sägerei verarbeitet das Holz der umliegenden Wälder; eine Käserei stellt aus der Milch der wenigen im Tal gehaltenen Kühe einen würzigen Bergkäse her, der in der Region geschätzt wird. Von Felquell aus führen Wanderwege auf den Felberg, dessen Gipfel an klaren Tagen einen Blick bis zur Küste bietet.

Talabwärts folgt Felfurt, 42 Einwohner auf 626 Metern. Der Ortsname verweist auf eine Furt, die hier seit dem Mittelalter die Querung des Fel ermöglichte; eine steinerne Brücke von 1823 hat sie ersetzt. Der Ort besteht aus wenigen Gehöften und einer Gärtnerei, die auf Frühgemüse spezialisiert ist. Von hier zweigt der Fel-Gurkenkanal II ab, der Wasser aus dem Fel in Richtung Gurkenkanal führt. Eine kleine Wassermühle von 1879, deren oberschlächtiges Rad noch intakt ist, wurde zu einem Café umgebaut, das an Wochenenden geöffnet ist.

Felmarn, 97 Einwohner auf 482 Metern, bildet den Übergang vom Bergtal zum Vorland. Hier beginnt der Fel-Gurkenkanal I, der Wasser nach Noskau in den Gurkenkanal leitet. Das Ortsbild prägt die St.-Felicitas-Kirche, ein romanisierender Bau von 1866 mit einem für die Region untypischen achteckigen Turm. Eine Gurkenverarbeitungsgenossenschaft, 1932 von zwölf Bauern gegründet, legt jährlich mehrere Tonnen Gurken in großen Holzfässern ein und vertreibt sie unter dem Markennamen „Felmarnsaure“ im ganzen Land. Die Genossenschaft beschäftigt in der Erntezeit bis zu zwanzig Saisonarbeiter.

Feltal, 136 Einwohner auf 368 Metern, ist der größte Ort des Tals und liegt bereits im breiteren Vorland. Der Ort verfügt über eine Grundschule in einem Bau von 1911, die auch Kinder aus den umliegenden Dörfern besuchen. Eine Gärtnerei mit sechs großen Gewächshäusern produziert Setzlinge für den regionalen Gemüseanbau. Die Dorfkirche St. Georg, 1769 erbaut und 1904 erweitert, birgt eine bemerkenswerte Orgel aus der Werkstatt des kohlonischen Orgelbauers Theodorius Klang, erbaut 1847. Im ehemaligen Pfarrhaus befindet sich heute eine kleine Pension mit vier Gästezimmern, die von Wanderern und Radfahrern genutzt wird, die das Feltal erkunden.

Der Nordosten: Am Gurkenkanal

Im äußersten Nordosten des Landkreises, wo das bewässerte Land abrupt an die Kohlsteppe grenzt, liegen zwei Dörfer unmittelbar am Gurkenkanal, der hier auf konstant 452 Metern Höhe verläuft und die Wasserscheide zwischen Gartenland und Wüste bildet.

Noskau, 169 Einwohner, ist ein Straßendorf entlang der B302. Hier mündet der Fel-Gurkenkanal I in den Gurkenkanal; ein einfaches Schleusenbauwerk reguliert den Wasserzulauf. Die 1834 erbaute St.-Ursula-Kirche steht genau auf der Kanalseite; ihr Friedhof reicht bis an das Ufer. In Noskau hat sich eine kleine Textilmanufaktur angesiedelt, die aus lokal angebautem Flachs Leinenstoffe webt und in einem eigenen Laden verkauft. Eine Mühle von 1888, die ursprünglich mit Wasserkraft betrieben wurde, mahlt heute mit Elektroantrieb Getreide für die umliegenden Bauern. Von Noskau aus führt ein Wirtschaftsweg entlang des Kanals nach Norden; er ist bei Radfahrern beliebt, da er schnurgerade und ohne Steigung verläuft.

Nassau, 53 Einwohner, ist der nördlichste Ort des Landkreises. Der Gurkenkanal erreicht hier, gespeist vom Fel-Gurkenkanal III, seinen nördlichsten Punkt, bevor er in langem Gefälle Richtung Boxbucht am Nordmeer abfällt. Nassau besteht aus einer Handvoll Häuser, einer kleinen Kapelle von 1802 und der letzten Gärtnerei vor der Wüste. Hier werden ausschließlich Gurken in Frühbeeten gezogen, die für ihre besondere Festigkeit bekannt sind. Ein Aussichtsturm, 1971 aus dem Stahlgerüst eines ausgedienten Förderturms errichtet, ermöglicht einen weiten Blick über den Gurkenkanal, das grüne Band des bewässerten Landes und, unmittelbar östlich, die flache, baumlose Kohlsteppe, die sich bis zum Horizont erstreckt. Der Kontrast könnte schärfer nicht sein – hier das satte Grün der Gemüsebeete, dort, jenseits des Kanals, die graubraune Einöde. Der Turm ist ein beliebter Standort für Landschaftsfotografen, die diesen Übergang im Bild festhalten wollen. Einmal im Jahr, im September, findet in Nassau das Gurkenfest statt, bei dem die Ernte eingebracht und die besten Gurken prämiert werden.

Insgesamt präsentiert sich der Landkreis Kohlaschleuße als ein Gebiet der scharfen Kontraste: zwischen Gebirge und Steppe, zwischen blühendem Gartenland und postindustriellem Verfall, zwischen touristischer Erschließung und ländlicher Abgeschiedenheit. Für Besucher, die sich für Industriegeschichte, Lost-Places-Fotografie, technische Denkmäler und die eigenartige Schönheit einer von Kanälen durchzogenen Agrarlandschaft interessieren, bietet der Landkreis ein Spektrum, das in dieser Dichte in Kohlonia einzigartig ist.


Städte und Gemeinden

Städte

Dörfer

  • Argeno
  • Felfurt
  • Felmarn
  • Felquell
    • Steinfeld (Kohlonia)
    • Felhütte
  • Feltal
  • Kolaquell
  • Nassau (Kohlonia)
  • Noskau
  • Remberg
  • Sosufer
  • Zusma
  • Kohlaschleuße (Kreisstadt – Kohlonia)

    Kohlaschleuße (Kreisstadt – Kohlonia)

    Kohlaschleuße ist eine Kleinstadt mit 3.457 Einwohnern an der Mündung der Fel in die Kohla. Einst eine florierende Bergbaustadt mit über 20.000 Bewohnern, prägen heute Leerstand und Verfall ganze Viertel. Im Zentrum um den Marktplatz gruppieren sich die St.-Barbara-Kirche von 1718, die Kreisverwaltung und das Gasthaus „Zur Kohlenglocke“. Die aktive Grube Kohlaschleuße und die museale Kohlebahn bieten Einblicke in die Bergbaugeschichte. Der 1875 fertiggestellte… Weiter …

  • Landkreis Kohlaschleuße (Kohlonia)

    Landkreis Kohlaschleuße (Kohlonia)

    Der Landkreis Kohlaschleuße im Südosten des Kohlgebirges zählt 6.467 Einwohner und vereint Bergbauhistorie mit Gartenlandschaft. Die Kreisstadt Kohlaschleuße, einst über 20.000 Einwohner stark, ist heute eine schrumpfende Stadt mit ausgedehnten Lost-Places-Arealen und musealer Kohlebahn. Von den fünf Gruben des Reviers sind nur Zusma I und Kohlaschleuße aktiv. Das obere Kohla-Tal prägen stillgelegte und konservierte Zechen, die Sturmseeküste Fischerdörfer und der Hafen Strandstedt. Im Norden… Weiter …