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Der Landkreis Mähnendorf liegt im Südwesten des Bierlands und umfasst eine Fläche von rund 750 Quadratkilometern. Er erstreckt sich über die fruchtbare Zento-Ebene, die im Süden an das Mare Internum grenzt, jenes flache, windreiche Binnenmeer, das hier entlang der Küste von einem schmalen, durchgehenden Küstenwald gesäumt wird. Das Gebiet steigt vom Meeresspiegel aus sanft an und erreicht im äußersten Norden Höhen um die 60 Meter. Das Landschaftsbild ist offen und weit: großflächige Felder wechseln sich mit vereinzelten Hofgruppen, windbewegten Baumreihen und stillen Bachläufen ab. Der Anbau konzentriert sich auf Getreide – Gerste, Roggen und Weizen dominieren – sowie auf Hopfen, der in den markanten Rankgerüsten vor allem in Pechtal und Stadtnähe kultiviert wird. Zwischen den Dörfern verlaufen schmale Landstraßen und unbefestigte Wirtschaftswege. Die Hauptverkehrsadern sind die B41 und die Stammbahn von Butha nach Bierona, die über Mähnendorf verläuft und den Kreis mit Buthanien und Bierona verbindet.

Die Kreisstadt Mähnendorf bildet das wirtschaftliche, politische und verkehrstechnische Zentrum des Landkreises. Mit ihren knapp über 5500 Einwohnern ist sie die mit Abstand größte Ansiedlung und Sitz der Kreisverwaltung. Der Bahnhof liegt im Zentrum und wurde 1832 mit einem Sandsteinbau versehen, dessen Wartesaal noch heute mit bemalten Holzbalkendecken und einer Original-Wanduhr ausgestattet ist. Entlang der Bahnstraße und der Marktstraße zieht sich das Zentrum mit Postamt, Sparkasse, drei Bäckereien, einer Metzgerei sowie dem Wirtshaus „Zum Halben Kessel“, das von der Familie Grundmeier in dritter Generation betrieben wird. Im Sommer wird der Innenhof des Gasthauses bestuhlt, und die örtliche „Kesselschorle“ – ein Gemisch aus hellem Hausbier und Holunderlimonade – ist beliebt bei Pendlern wie bei Handwerkern. Südlich des Markts liegt das Kreisarchiv Mähnendorf, das auch eine kleine Sammlung historischer Brauereiakten umfasst. Jenseits des Ortskerns breiten sich moderne Siedlungen mit teils doppelgeschossigen Bauten aus den 1960er Jahren aus, dazu Gewerbebetriebe wie der Maschinenhof Scheck (Landtechnik) oder die Textilwerkstatt Fronheiser. Das Gymnasium befindet sich am östlichen Stadtrand und hat sich durch seine Schulbrauerei einen Namen gemacht: Das dort gebraute „Gymnasator“, ein dunkles Starkbier, wird jedes Jahr zur Maturafeier ausgeschenkt.
Die Dörfer des Kreises spiegeln die ländliche Prägung der Region wider, wobei jedes seinen eigenen Rhythmus und Schwerpunkt besitzt. Möhra, ein Dorf mit 547 Einwohnern im Landkreis Mähnendorf, ist als „Brauerdorf“ bekannt. Vier Brauereien – darunter die bedeutende Gelling-Brauerei – prägen den Ort ebenso wie Hopfenfelder und Getreideanbau. Möhra pflegt enge Verbindungen zur Gymnasialbrauerei in Mähnendorf, unter anderem durch gemeinsame Hefeprojekte und ein Lehrlingsaustauschprogramm. Die Dorfkirche mit ihrem seltenen Altarbild und das Möhrenmuseum spiegeln lokale Identität. Ein kleines Landkino in einem umgebauten Stallgebäude zeigt Filmklassiker, während die Gaststätte „Zur Treberpfanne“ saisonale Küche mit Produkten aus der Brauwirtschaft bietet. Möhra vereint handwerkliche Braukunst mit bäuerlicher Tradition und einem ruhigen, gemeinschaftsnahen Dorfleben.

Niederodewitz ist ein kleines Dorf in der südlichen Zentoebene des Bierlands mit 287 Einwohnern, umgeben von Feldern und durchquert von der B41. Der Ort liegt nur 28 Meter über dem Meeresspiegel und besteht aus wenigen Höfen, einem alten Kirchlein – der schlichten St.-Gerwin-Kirche – und dem bekannten Kräuterhof Haldenwies, auf dem der Kräuterschnaps „Traloquint“ destilliert wird. Östlich liegt der Odwald mit den Quellen von Strähnbach und Pechtal. Einfache Lebensrhythmen, Nachbarschaft und Natur prägen das Dorf. Ohne Laden oder Gasthaus lebt Niederodewitz von Gemeinschaft, Jahreszeiten und der Pflege alter Geschichten und Kräutertraditionen.
Pechtal ist ein ruhiges Dorf im Tal des Pechtalbaches im Landkreis Mähnendorf. Zentrum des Dorflebens ist die große Fachwerkscheune, die als Veranstaltungsort dient, besonders beim Sommermalzfest im August. Die Brauerei Talstein stellt ein rauchiges Roggenbier in Tonflaschen her, daneben experimentiert sie mit Heubier. Südlich liegt die Ruine Elstrang, historisch mit den Gerstenkriegen verbunden. Die aus Pechtal stammende Glasmalerin Edda Kloß gestaltete bedeutende Kirchenfenster in Schandau. Der nahe Odwald mit seinen Quellen ist ein beliebtes Ausflugsziel. Pechtal bewahrt alte Bräuche, handwerkliche Fertigkeit und eine enge Verbindung zu Natur und Brautradition.

Stadtnähe, ein kleines Dorf westlich von Bierona mit nur 127 Einwohnern, besteht im Wesentlichen aus einem Vierseithof, einer Winterbrauerei namens Bruderbräu und einer Bushaltestelle. Bekannt ist es für seinen Hopfenanbau und das kräftige Winterbier „Frosthumpen“. Ein besonderes Ereignis ist das unregelmäßig stattfindende Bovist-Fest, bei dem riesige Pilze verarbeitet und gefeiert werden. Die Brauerei ist eng mit der Dorfgemeinschaft verbunden und Austragungsort für Feste und Vorträge, wie etwa zum alten Saatgut. Stadtnähe ist ein ruhiger, ländlicher Ort mit festen Traditionen und einem unverwechselbaren Charakter.

Strähnbach ist ein Dorf mit 471 Einwohnern in der südlichen Zentoebene des Bierlands, eingebettet zwischen Mähnendorf und Niederodewitz. Es liegt auf 24 Metern Höhe an der Landesstraße BL1 und wird vom Strähnbach durchflossen, einem flachen, klaren Bach mit steinigem Bett, den Kinder jedes Frühjahr zu einem kleinen Badebecken aufstauen. Das Ortsbild prägen einfache Wohnhäuser, Höfe und die schlichte Kirche St. Fridebert. Besonders auffällig ist der sogenannte Steinplatz – ein Ensemble von fünf Monolithen, dem kultische Bedeutung nachgesagt wird. Einmal jährlich richtet der Heimatverein hier ein Schattenfest aus. Im ehemaligen Stall der Familie Noll befindet sich das Museum für bäuerliche Brautechnik mit alten Braugeräten, betreut vom Braumeister Karl-Robert Glein. Strähnbach lebt von kleinen Handwerken, einer aktiven Dorfgemeinschaft und einer Mischung aus Geschichte, Natur und Braukultur. Im Hopfengarten neben dem Museum, beim Badetag am Bach oder beim Schattenspiel der Steine zeigt sich das Dorf als lebendiger Ort mit Vergangenheit und wachem Alltagssinn.

Tolken ist das größte Dorf im Landkreis Mähnendorf und liegt zwischen Niederodewitz und Bierona inmitten weiter Felder. Es besitzt eine Schule, zwei Lebensmittelgeschäfte, ein Textilatelier für handgewebtes Leinen und eine neugotische Friedhofskirche mit einer Orgel von Mathis Escher. Der Braumeister Hans Grübel, dem die Technik des „tiefen Brauens“ zugeschrieben wird, ist hier begraben. Tolken ist für sein Leinenfest, das Apfelbier aus regionalem Most und das Blechbläserquartett mit dem Stück „Hopfens Morgengruß“ bekannt. Das Dorf verbindet Handwerk, Musik und landwirtschaftliche Tradition zu einem lebendigen Gemeinwesen mit einem klaren regionalen Profil.

Entlang der Küste liegen die Orte Straßenstrand, Schandau und Stadtbad, die stark vom Sommertourismus geprägt sind. Straßenstrand, mit seinem langgezogenen Sandband, besteht aus mehreren Reihen flacher Holzhäuser, viele davon mit aufgeständerten Veranden. Die Straße „Zur Woge“ endet an einem Holzsteg, an dem seit 1932 das Ausflugsschiff „Bries“ anlegt. In Schandau dominieren Pensionen mit wettergebeugten Fassaden; in der Saison herrscht dichter Verkehr, da hier auch der einzige Campingplatz des Landkreises liegt. Stadtbad schließlich liegt etwas abseits und besitzt ein winziges Naturfreibad, das 1951 aus einer ehemaligen Tongrube entstand. Der dazugehörige Kiosk „Zum letzten Rettungsring“ wird von der 83-jährigen Waltraud Fromme geführt, die bei Gewitter alle Gäste lautstark vom Gelände jagt – eine Szene, die jedes Jahr Eingang in die lokale Presse findet.

Zu den historischen Orten des Kreises gehört die Ruine Elstrang, ein quadratischer Bergfried mit angrenzendem Zwinger, der auf einem isolierten Hügel zwischen Pechtal und Tolken liegt. Der Legende nach wurde hier ein Bischof von Bierona während der Gerstenkriege gefangen gehalten. Noch heute sind im unteren Turmgeschoss eingeritzte Figuren in die Mauern geschlagen – ob sie von dem Bischof oder späteren Besuchern stammen, ist ungeklärt.

Ein zweiter Ort ist der Steinplatz von Strähnbach, ein Ensemble aus fünf massiven Gneisblöcken auf einer Wiese am Dorfrand. Ihre Herkunft ist ungeklärt, ihre gezielte Anordnung jedoch auffällig. Besonders zur Sommersonnenwende werfen sie lange Schatten, die sich exakt überlagern – ein Phänomen, das Anlass zu zahlreichen Deutungen gegeben hat. Der Heimatverein informiert mit einer Tafel über mögliche Ursprünge: von einem prähistorischen Kalender bis zu kultischen Zeremonien sogenannter Hopfenpriester, die einst Hopfenkränze opferten. Der Ort wird regelmäßig besucht, vor allem beim jährlich stattfindenden „Schattenfest“, das Musik, Theater und kulinarische Angebote vereint. Auch Schulklassen führen hier Messreihen durch, dokumentieren Schattenverläufe und erarbeiten kleine Projekte. Die Wiese ist frei zugänglich, gepflegt und gilt als Ort zwischen Naturbeobachtung, Volkskunde und Phantasie. Im Regen, bei Dämmerung oder tief stehender Sonne entfaltet der Platz eine besondere Atmosphäre – zurückhaltend und zugleich bedeutungsoffen.

Die Johanniskirche in Mähnendorf ist ein schlichter Bruchsteinbau mit Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert und gilt als älteste Kirche im Landkreis. Ihre Glocke von 1392 wird bis heute freitags manuell geläutet. Im Inneren befinden sich ein Kanzelaltar, ein schlichter Taufstein und Fenster mit geometrischen Motiven. Das „Buch der Glocke“ dokumentiert Läuteanlässe seit 1837. Ein Hopfenrelief auf dem Friedhof erinnert an den Braumeister Hans Grübel. Die Kirche dient nicht nur dem Gottesdienst, sondern auch als Ort für Schulprojekte und lokale Rituale. Sie ist ein stiller Mittelpunkt im Mähnendorfer Alltag, verbunden mit Geschichte, Braukultur und Gemeindetradition.

Die Kirche St. Verena in Schandau ist ein heller, schlichter Putzbau mit spitzem Dachreiter, der vor allem durch seine Glasfenster von Edda Kloß bekannt wurde. Zwischen 1992 und 1994 gestaltete die aus Pechtal stammende Glasmalerin sechs Fenster, in denen sie biblische Szenen mit dem bäuerlichen Alltag des Bierlands verband. So hält der Engel bei der Verkündigung eine Sichel, Josef führt einen Pflug, und die Arche Noah steht auf einem Erntewagen zwischen Hopfenreihen. Diese Motive verbinden Religion und Region auf ungewöhnliche Weise. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1894, ersetzte aber ältere Vorgängerbauten und ist seither ein zentraler Ort des Dorflebens. Sie bietet regelmäßige Gottesdienste, Lichtandachten im Winter und das traditionelle Heringsgebet im Frühjahr. Besonders in der Nebensaison suchen viele Besucher hier Stille, während das farbige Licht der Fenster durch den Raum fällt. St. Verena ist ein Ort des Übergangs – zwischen Glauben, Alltag und dem Licht des Küstenlandes.

Die dritte erwähnenswerte Kirche ist die Friedhofskirche in Tolken, ein neugotischer Backsteinbau mit einer Orgel von Mathis Escher und einer markanten Empore. Ihr Inneres spiegelt die bäuerliche Prägung der Region wider, mit geschnitzten Motiven an den Bänken und dem Grabmal des Braumeisters Hans Grübel, dem das „tiefe Brauen“ zugeschrieben wird. Zu kirchlichen Festen wird die Kirche liebevoll geschmückt, besonders beim Leinenfest. Dann erklingt das Blechbläserquartett mit dem Stück „Hopfens Morgengruß“. Besucher finden hier einen offenen Raum der Stille, gepflegt von Küsterin Dorina Fust, die aus den Fürbitten der Gemeinde ein stilles Ritual macht.

Viele Brauereien prägen die regionale Bierkultur – vier davon seien hier erwähnt. Die Gelling-Brauerei in Möhra ist die größte im Landkreis Mähnendorf und ein zentraler Pfeiler des Brauerdorfs. Seit vier Generationen wird hier Bier gebraut, besonders das Exportbier „Dunkler Halm“ hat regionale Bekanntheit erlangt. Geführt wird der Betrieb von Falko und Nika Gelling, die Produktion und Vertrieb verantworten. Neben der Brauerei betreibt die Familie die „Gellings Braustuben“, wo das markante Hopfenbrot aus Brautreber serviert wird. Die enge Kooperation mit der Gymnasialbrauerei Mähnendorf – inklusive Hefelieferung und Praktikumsplätzen – zeigt die starke regionale Verankerung. Führungen und Verkostungen machen die Gelling-Brauerei zudem zu einem beliebten Ziel für Besuchergruppen.

In Pechtal sitzt die kleine, aber ambitionierte Brauerei Talstein, deren rauchiges Roggenbier in Tonflaschen verkauft wird. Gerd und Hanne Talstein gründeten die kleine Brauerei 1998 in einer ehemaligen Scheune. Das Bier wird traditionell mit Holzfeuer und einem Traktorantrieb gebraut. Führungen, Verkostungen und regionale Partnerschaften – etwa mit dem Gymnasium Mähnendorf – machen Talstein zu einem kulturellen Zentrum. Auch bei Festen wie dem Sommermalzfest spielt das Bier eine zentrale Rolle. Die Brauerei ist tief im Dorfleben verankert und gilt als Vorbild für handwerkliche Braukultur im Landkreis Mähnendorf.

Die Küstenquell-Brauerei in Straßenstrand ist ein regional verwurzelter Familienbetrieb mit maritimer Prägung. Gegründet 1974 von Otto Barling in einem ehemaligen Bootsschuppen, wird sie heute von seiner Enkelin Malene Barling geführt. Die Brauerei ist spezialisiert auf das „Brieshell“, ein obergäriges Weizenbier mit Küstenfenchel, Hopfenblüte und einer Prise Meerwasser, das durch seine salzig-herbe Note auffällt. Neben dem Hauptbier werden das milde „Dünengold“ und das kräftige „Pelagius Dunkel“ gebraut. Die Jahresproduktion beträgt etwa 2.800 Hektoliter, vertrieben wird überwiegend regional – auch auf dem Ausflugsschiff Bries. Monatlich finden Führungen statt, das Fest „Woge & Würze“ ist kultureller Höhepunkt. Eine Kooperation mit der Schulbrauerei Mähnendorf bringt kreative Sude hervor. Die Brauerei pflegt zudem ein Archiv mit historischen Sudprotokollen. Mit Hopfengarten, Verkostungen und festem Platz im Dorfleben verbindet die Küstenquell-Brauerei traditionelles Handwerk mit Küstenklima, Geselligkeit und Geschichte – ein Ort, an dem sich Bierkultur, Natur und Alltag durch feine Aromen und starke Wurzeln verbinden.

Die vierte Brauerei heißt Bruderbräu in befindet sich in Stadtnähe. Untergebracht in der ehemaligen Schmiede, bewahrt sie den rauen Charme vergangener Handwerkskunst: Alte Schmiedehämmer hängen über den Lagertanks, und die dicken Steinmauern halten auch im tiefsten Winter die Kälte, die für den Brauvorgang erwünscht ist. Die Brüder Jost, Renke und Ludo Anders brauen nur von November bis März, traditionell in offenen Bottichen. Ihr „Frosthumpen“ ist kräftig, unfiltriert und bernsteintrüb – ein Bier, das polarisiert, aber seine Liebhaber hat. Im kleinen Imbiss nebenan wird das Bier mit ländlichen Speisen wie geräucherten Mettenden, Linsenkuchen oder süßsauer eingelegten Rüben gereicht. Eine Plane über dem Innenhof schützt auch im Schneefall, sodass Gäste ganzjährig draußen sitzen können. Im Innern erinnern Fotografien an die Anfänge der Brüder: Auf einem Bild stehen sie in Gummischürzen vor dem dampfenden Bottich – ein Symbol für die Verbindung von Familiengeschichte und handwerklicher Braukunst in Stadtnähe.

Zwei weitere Sehenswürdigkeiten runden das Bild ab. Das Museum für bäuerliche Brautechnik in Strähnbach befindet sich in einem umgebauten Stallgebäude am Ortsrand und widmet sich der handwerklichen Bierherstellung auf dem Land. Die Ausstellung zeigt originale Gärbottiche, Schrotmühlen, Läuterbottiche, Kühlwannen und zahlreiche Werkzeuge, wie sie bis ins 20. Jahrhundert in Hofbrauereien des Bierlands genutzt wurden. Kurator und Führungsleiter ist Karl-Robert Glein, ehemaliger Braumeister, der Besucher stets mit der Frage begrüßt, ob sie obergäriges vom untergärigen Bier unterscheiden können. Ein kleiner Hopfengarten ergänzt die Sammlung, ebenso wie eine Mitmachstation für Kinder. Besonders beliebt sind die historischen Sudprotokolle, die Einblick in Brauroutinen vergangener Generationen geben. Das Museum ist fest im Dorfleben verankert und wird vom Heimatverein unterstützt. Zur Sommersonnenwende findet hier ein Hopfenfest statt, bei dem Glein seine persönliche Lieblingshefe präsentiert. Für Gruppen gibt es auf Wunsch Verkostungen mit Hopfenessigbrot und Treberkäse. Das Museum macht Strähnbachs Braugeschichte lebendig und greifbar.

Der Hopfensteg bei Schandau ist ein 260 Meter langer Bohlenweg durch eine historische Hopfenplantage im Landkreis Mähnendorf. Zwischen bis zu sieben Meter hohen Hopfenreihen vermittelt er Wissen über Sorten wie die „Schandauer Goldrebe“, deren Anbau, Pflege und Ernte. Informationstafeln, historische Abbildungen und handwerkliche Details machen den Weg zu einem lebendigen Lehrpfad. Die Schleifenbucht, eine kleine Sitzgruppe mit Blick über das Feld, lädt zum Verweilen ein. Ab Mitte August ist das Selbstpflücken erlaubt, allerdings nur mit Handschuhen. Besonders beliebt ist die alljährliche Ernteeröffnung mit Musik, Malzgebäck und Führungen von Landwirt Tjark Böhm. Auch außerhalb der Saison ist der Weg zugänglich – im Winter karg und ruhig, im Frühling mit zarten Trieben gesäumt. Der Hopfensteg steht beispielhaft für das Zusammenspiel von Landwirtschaft, Bildung und Gemeinschaftssinn und ist ein stiller Höhepunkt jeder Reise entlang der Küste des Mare Internum. Ein Ort, an dem sich Naturerleben und Handwerkstradition begegnen.
Der Landkreis Mähnendorf lebt vom Wechselspiel aus Alltag und Besonderheit. Die Weite der Zento-Ebene, der Wind vom Mare Internum, die Schattenspiele des Küstenwalds, das Brauen in den Dörfern, der Pendlerverkehr nach Bierona, das Bad im Bach, das Bier im Halbliter – all das fügt sich zu einem Ort, der zugleich still und in Bewegung ist.
Städte & Gemeinden
- Kreisstadt Mähnendorf
- Möhra
- Niederodewitz
- Pechtal
- Schandau (Bierland)
- Stadtbad
- Stadtnähe
- Strähnbach
- Straßenstrand
- Tolken
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Ausflugsschiff „Bries“ (Straßenstrand – Bierona Strand)

Das Ausflugsschiff Bries verbindet täglich Straßenstrand mit Bierona Strand und steuert dabei auch Schandau und Stadtbad an. Seit 1932 ist es Teil des Küstenlebens am Mare Internum. Mit 14 km/h fährt die Bries ruhig an der Küste entlang und bietet Einheimischen, Pendlern und Touristen eine entschleunigte Reise mit Ausblicken auf Dünen, Felder und Wasser. An Bord gibt es einfache Verpflegung, ein offenes Logbuch und… Weiter …
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Bovist-Fest von Stadtnähe

Das Bovist-Fest von Stadtnähe gehört zu jenen Ereignissen im Landkreis Mähnendorf, die mit keinem festen Termin im Kalender stehen, aber umso stärker im kollektiven Gedächtnis verankert sind. Nur alle acht bis zwölf Jahre, meist nach einem feuchtwarmen Sommer, wenn tagelanger Regen auf die humusreichen Wiesen rund um das Dorf gefallen ist, beginnt das Warten. Und dann, manchmal über Nacht, geschieht es: Überall auf den… Weiter …
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Brauerei Bruderbräu in Stadtnähe

Die Brauerei Bruderbräu ist das Zentrum des kleinen Dorfs Stadtnähe und befindet sich in einer ehemaligen Schmiede. Die Brüder Jost, Renke und Ludo Anders brauen hier ausschließlich im Winter ihr charakteristisches Bier „Frosthumpen“, ein kräftig trübes, unfiltriertes, bernsteinfarbenes Gebräu. Der Brauprozess erfolgt in offenen Bottichen, wo einst das Schmiedefeuer brannte. Im angeschlossenen Imbiss wird der „Frosthumpen“ mit traditionellen Speisen wie Linsenkuchen, Mettenden und eingelegten… Weiter …
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Brauerei Talstein (Pechtal)

Die Brauerei Talstein in Pechtal produziert ein rauchiges Roggenbier, das in Tonflaschen mit Wachssiegel abgefüllt wird. Gerd und Hanne Talstein gründeten die kleine Brauerei 1989 in einer ehemaligen Scheune. Das Bier wird traditionell mit Holzfeuer und einem Traktorantrieb gebraut. Führungen, Verkostungen und regionale Partnerschaften – etwa mit dem Gymnasium Mähnendorf – machen Talstein zu einem kulturellen Zentrum. Auch bei Festen wie dem Sommermalzfest spielt… Weiter …
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Campingplatz Schandau

Der Campingplatz von Schandau liegt westlich des Dorfkerns, eingebettet zwischen dem lichten Rand des Küstenwalds und einer windgeschützten Dünensenke, keine 300 Meter vom Strand entfernt. Er trägt offiziell den Namen „Platz am Dünenschatten“, doch die meisten Einheimischen nennen ihn schlicht die Wiese, was seinem offenen, naturbelassenen Charakter sehr nahekommt. Entstanden ist der Platz in den 1960er Jahren auf einer ehemaligen Flachweide, zunächst als improvisiertes… Weiter …
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Friedhofskirche von Tolken

Die Friedhofskirche von Tolken ist ein neugotischer Backsteinbau mit einer Orgel von Mathis Escher und einer markanten Empore. Ihr Inneres spiegelt die bäuerliche Prägung der Region wider, mit geschnitzten Motiven an den Bänken und dem Grabmal des Braumeisters Hans Grübel, dem das „tiefe Brauen“ zugeschrieben wird. Zu kirchlichen Festen wird die Kirche liebevoll geschmückt, besonders beim Leinenfest. Dann erklingt das Blechbläserquartett mit dem Stück… Weiter …
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Gelling-Brauerei in Möhra

Die Gelling-Brauerei in Möhra ist das Zentrum des örtlichen Brauwesens und prägt das „Brauerdorf“ seit vier Generationen. Bekannt ist vor allem das Exportbier „Dunkler Halm“, das in ganz Landauri verkauft wird. Neben der Produktion betreibt die Familie Gelling eine Gastwirtschaft mit Verkostungen und serviert dort ihr beliebtes Hopfenbrot aus Treber. Eine enge Partnerschaft besteht mit der Gymnasialbrauerei Mähnendorf, die jährlich frische Hefe aus Möhra… Weiter …
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Gymnasialbrauerei in Mähnendorf

Die Schulbrauerei am Gymnasium Mähnendorf entstand 2007 aus einer Schülerinitiative und produziert jährlich das „Gymnasator“, ein dunkles Starkbier mit lokaler Rezeptur. Die Brauerei ist Teil des Unterrichts und wird von Lehrern und Schülern gemeinsam betrieben. Etiketten und Flaschen werden von den Abschlussklassen selbst gestaltet, gebraut wird mit Zutaten aus dem Landkreis. Die Brauerei dient als Lernort, Archiv und Treffpunkt. Zur Maturafeier erhalten Absolventen eine… Weiter …
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Hopfensteg bei Schandau

Der Hopfensteg bei Schandau ist ein 260 Meter langer Holzweg durch eine historische Hopfenplantage mit Sorten wie der „Schandauer Goldrebe“. Informationstafeln erklären Anbau, Pflege und Ernte. In der „Schleifenbucht“ laden Sitzbänke zum Verweilen ein. Ab Mitte August ist das Selbstpflücken erlaubt – mit Handschuhen, da Hopfen Hautreizungen verursachen kann. Zur Ernteeröffnung führt Landwirt Tjark Böhm durch die Reihen, begleitet von Musik und Malzfladen. Der… Weiter …
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Johanniskirche in Mähnendorf

Die Johanniskirche in Mähnendorf ist die älteste Kirche des Landkreises und steht im Zentrum der Stadt. Der schlichte Bruchsteinbau mit einer Glocke von 1392 wird noch heute freitags von Hand geläutet. Im Inneren befinden sich ein Kanzelaltar, ein Taufstein und schlichte Fenster. Historisch ist das handgeschriebene „Buch der Glocke“, das alle Läuteanlässe seit 1837 dokumentiert. Auf dem Friedhof erinnert ein Grabstein in Hopfenform an… Weiter …
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Kirche St. Verena in Schandau

Die Kirche St. Verena in Schandau ist ein markanter Orientierungspunkt des Küstendorfes und zugleich ein Ort stiller Konzentration, der sich wohltuend vom touristischen Treiben der Sommermonate absetzt. Der schlichte, helle Bau steht unweit der Hauptstraße „Küstenstieg“, von einer niedrigen Natursteinmauer umgeben und flankiert von alten Eschen und Wildrosensträuchern, die sich im Küstenwind neigen. Der Baukörper selbst ist rechteckig, verputzt und mit einem hoch aufragenden,… Weiter …
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Kräuterhof Haldenwies (Niederodewitz)

Der Kräuterhof Haldenwies in Niederodewitz wird von der Familie Tralowitz geführt und produziert auf zwölf Hektar Heil- und Gewürzpflanzen wie Kamille, Schafgarbe und Hopfen. In der hofeigenen Destille entsteht daraus der Kräutergeist „Traloquint“. Eine Lehm-Trockenkammer, Kräuterkurse, Hoffeste und ein kleiner Laden mit Tee, Ölen und Salz gehören zum Betrieb. Das Archiv im alten Hühnerstall bewahrt Rezeptbücher und Dialektgeschichten aus dem Dorf. Der Hof verbindet… Weiter …
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Kreisarchiv Mähnendorf

Das Kreisarchiv Mähnendorf bewahrt die Dokumente des Landkreises in einem Backsteingebäude nahe dem Markt. Es umfasst Akten, Karten, Kirchenbücher und Sammlungen zur Braugeschichte. Archivleiter Harald Krenz betreut Besucher, bietet Führungen an und hat die „Hopfenkammer“ eingerichtet, in der getrockneter Hopfen archiviert wird. Besonders gefragt ist das Archiv für Familienforschung, Brauereigeschichte und Schulprojekte. Auch lokale Theatergruppen und Vereine nutzen die Bestände. Mit Sondermagazin, Sudprotokollen und… Weiter …
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Küstenquell-Brauerei in Straßenstrand

Die Küstenquell-Brauerei in Straßenstrand ist bekannt für ihr obergäriges „Brieshell“, ein salzig-würziges Weizenbier mit Küstenfenchel und Meerwasser. Gegründet 1974 von Otto Barling, wird sie heute von Enkelin Malene Barling geführt. Die Brauerei produziert jährlich etwa 2.800 Hektoliter, bietet monatlich Führungen und veranstaltet das Fest „Woge & Würze“. Neben dem „Brieshell“ entstehen das malzige „Dünengold“ und das kräftige „Pelagius Dunkel“. Die Biere werden regional vertrieben,… Weiter …
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Landkreis Mähnendorf (Bierland)

Der Landkreis Mähnendorf im Südwesten des Bierlands liegt in der fruchtbaren Zento-Ebene am Mare Internum und zählt 10.166 Einwohner. Er ist geprägt von Ackerbau, Hopfenanbau und zahlreichen Dorfbrauereien. Zentrum ist die Stadt Mähnendorf mit Bahnanschluss und Schulbrauerei. Die Küstenorte Straßenstrand, Schandau und Stadtbad ziehen Touristen an, während die Dörfer im Landesinneren teils auf Braukunst, Textil oder Kräuterwirtschaft spezialisiert sind. Historische Orte wie die Ruine… Weiter …
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Mähnendorf (Kreisstadt – Bierland)

Mähnendorf ist die größte Stadt des gleichnamigen Landkreises im Bierland und zählt über 5500 Einwohner. Sie liegt an der Bahnlinie zwischen Butha und Bierona und bildet das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region. Die Stadt ist geprägt von Brauereitradition, mit Gasthäusern, Schulbrauerei und Biermärkten. Der historische Stadtkern mit Johanniskirche und Marktstraße wird ergänzt durch Wohngebiete, Gewerbebetriebe und ein aktives Vereinsleben. Das Archiv, ein… Weiter …
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Maschinenhof Scheck (Mähnendorf)

Der Maschinenhof Scheck in Mähnendorf ist ein traditionsreicher Familienbetrieb für Landtechnik, geführt von den Brüdern Heiko und Jens Scheck. Er versorgt Bauern und Brauereien des Landkreises mit Geräten, Ersatzteilen und Eigenkonstruktionen wie dem „Scheck-Knacker“ für Braumalz. Besonders beliebt ist die jährliche „Scheck-Schau“. Die Werkstatt ist zugleich Treffpunkt, Lernort und technisches Gedächtnis. Kooperiert wird mit der Schulbrauerei, und ein Schraubenschlüsselbrett mit eingravierten Namen erinnert an… Weiter …
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Möhra (Landkreis Mähnendorf – Bierland)

Möhra, das „Brauerdorf“ des Landkreises Mähnendorf, liegt zwischen Mähnendorf und Bierona inmitten von Feldern. Die Gelling-Brauerei ist die größte im Kreis, daneben existieren drei kleinere Familienbrauereien. Neben Braukunst bietet Möhra ein Möhrenmuseum, ein Landkino im ehemaligen Stall, eine alte Kirche mit Altarbild von Ulrich mit Ähre und Krug sowie die Gaststätte „Zur Treberpfanne“. Eine enge Kooperation mit der Gymnasialbrauerei Mähnendorf sichert Wissenstransfer. Die dörfliche… Weiter …
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Museum für bäuerliche Brautechnik in Strähnbach

Einen besonders wichtigen Ort für Strähnbach stellt das Museum für bäuerliche Brautechnik dar, das im ehemaligen Stallgebäude der Familie Noll eingerichtet wurde. Es wurde 2009 eröffnet und zeigt eine umfangreiche Sammlung an Geräten, die in der ländlichen Bierherstellung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts verwendet wurden. Zu sehen sind hölzerne Gärbottiche, Hand-Schrotmühlen, Malzschaufeln, alte Kühlwannen mit verzinktem Boden, Eimer mit Maßangaben und zahlreiche Spezialwerkzeuge:… Weiter …
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Niederodewitz (Landkreis Mähnendorf – Bierland)

Niederodewitz ist ein kleines Dorf in der südlichen Zentoebene mit 287 Einwohnern. Es liegt an der B41, umgeben von Feldern, und besitzt eine schlichte Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Am Ortsrand betreibt die Familie Tralowitz den Kräuterhof Haldenwies, bekannt für den Kräutergeist „Traloquint“ aus Kamille, Schafgarbe und Hopfenblüte. Östlich liegt der Odwald, ein kleines Waldstück mit den Quellen von Strähnbach und Pechtal, das jährlich… Weiter …
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Pechtal (Landkreis Mähnendorf – Bierland)

Pechtal ist ein ruhiges Dorf im Tal des Pechtalbaches im Landkreis Mähnendorf. Zentrum des Dorflebens ist die große Fachwerkscheune, die als Veranstaltungsort dient, besonders beim Sommermalzfest im August. Die Brauerei Talstein stellt ein rauchiges Roggenbier in Tonflaschen her, daneben experimentiert sie mit Heubier. Südlich liegt die Ruine Elstrang, historisch mit den Gerstenkriegen verbunden. Die aus Pechtal stammende Glasmalerin Edda Kloß gestaltete bedeutende Kirchenfenster in… Weiter …
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Ruine Elstrang bei Pechtal

Die Ruine Elstrang liegt auf einem isolierten Hügel zwischen Pechtal und Tolken und besteht aus einem quadratischen Bergfried mit erhaltenem Zwinger. Sie gilt als historischer Ort, an dem während der Gerstenkriege ein Bischof von Bierona gefangen gehalten worden sein soll. Im unteren Turmgeschoss befinden sich geheimnisvolle Ritzzeichnungen, darunter Hopfensymbole. Die Ruine wird vom Heimatverein gepflegt und ist ein Ziel für Wanderer, Schulklassen und Brauereitradition.… Weiter …
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Schandau (Landkreis Mähnendorf – Bierland)

Schandau ist ein lebendiges Küstendorf im Landkreis Mähnendorf, das besonders im Sommer vom Tourismus geprägt ist. Der Ort bietet einen Campingplatz, Pensionen, zwei Hotels, drei Gaststätten und den Nachtclub „Kantentanz“. Mittelpunkt ist die Kirche St. Verena mit farbigen Fenstern der Glasmalerin Edda Kloß. Der Strand lädt zu ganzjährigem Aufenthalt ein, vom Frühbaden bis zum Neujahrseintauchen. Kleine Betriebe wie die Segelmacherei Haardwig und die Räucherei… Weiter …
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Stadtbad (Landkreis Mähnendorf – Bierland)

Stadtbad ist kein lauter Ort, kein überlaufener Urlaubsort. Es ist ein kleiner, an den Rändern fast unsichtbar bleibender Fleck zwischen Dünen, Wellen und Wald. Wer hierherkommt, findet keine Sensationen, sondern beständiges Nebeneinander von Einheimischen, Badegästen, Tagesausflüglern und Ruhesuchenden. Die Kombination aus Süßwassergrube und Salzwasserstrand, aus FKK-Kultur, Kurbetrieb und Nachtschattenleben, macht Stadtbad zu einem bemerkenswert vielschichtigen Ort am Rand des Mare Internum. Weiter …
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Stadtnähe (Landkreis Mähnendorf – Bierland)

Stadtnähe, ein kleines Dorf westlich von Bierona mit nur 127 Einwohnern, besteht im Wesentlichen aus einem Vierseithof, einer Winterbrauerei namens Bruderbräu und einer Bushaltestelle. Bekannt ist es für seinen Hopfenanbau und das kräftige Winterbier „Frosthumpen“. Ein besonderes Ereignis ist das unregelmäßig stattfindende Bovist-Fest, bei dem riesige Pilze verarbeitet und gefeiert werden. Die Brauerei ist eng mit der Dorfgemeinschaft verbunden und Austragungsort für Feste und… Weiter …
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Steinplatz von Strähnbach

Der Steinplatz von Strähnbach besteht aus fünf Gneisblöcken auf einer Wiese nördlich des Dorfs. Ihre Herkunft und Anordnung sind ungeklärt, doch ihre Schatten überlagern sich an bestimmten Tagen des Jahres exakt – besonders zur Sommersonnenwende. Der Heimatverein vermutet eine kultische Nutzung in vorchristlicher Zeit durch sogenannte Hopfenpriester. Eine Tafel informiert über Theorien und Deutungen. Jährlich findet hier das „Schattenfest“ mit Wanderung, Treberbrot und Theater… Weiter …
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Strähnbach (Landkreis Mähnendorf – Bierland)

Strähnbach liegt in der Zentoebene am gleichnamigen Bach und zählt 471 Einwohner. Kinder stauen jedes Frühjahr das Bachbett zu einem Badebecken auf. Das Dorf besitzt mit der St.-Fridebert-Kirche eine schlichte, aktive Gemeinde. Besonders sind der Steinplatz – ein rätselhafter Fünfsteinplatz mit möglichen vorchristlichen Kultbezügen – und das Museum für bäuerliche Brautechnik. Dort zeigt Braumeister Karl-Robert Glein alte Gärbottiche, Mühlen und Hopfengeräte und beginnt jede… Weiter …
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Straßenstrand (Landkreis Mähnendorf – Bierland)

Straßenstrand ist ein ruhiger Küstenort im Landkreis Mähnendorf mit 854 Einwohnern, umgeben von Küstenwald, Feldern und dem Mare Internum. Der Strand bietet das ganze Jahr über Aktivitäten wie Baden, Strandmärsche und Windkunst. Die Küstenquell-Brauerei produziert maritim gewürztes Weizenbier. Das Sanatorium „Uferblick“ zieht Erholungssuchende an, die kleine Kirche St. Pelagius ergänzt das dörfliche Bild. Drei Hotels, vier Gaststätten und der Nachtclub „Nachtwoge“ prägen das soziale… Weiter …
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Tolken (Landkreis Mähnendorf – Bierland)

Tolken ist mit 947 Einwohnern das größte Dorf im Landkreis Mähnendorf und liegt zwischen Niederodewitz und Bierona inmitten flacher Felder. Die neugotische Friedhofskirche beherbergt eine seltene Orgel von Mathis Escher. Die Legende um Braumeister Hans Grübel und sein „tiefes Brauen“ lebt in einem Grabstein aus Hopfenform weiter. Im Textilatelier „Nadelwerk“ werden Leinenstoffe aus lokalem Flachs gewebt. Zwei sehr unterschiedliche Lebensmittelläden, der Werkhof mit Handwerkern… Weiter …
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Wirtshaus „Zum Halben Kessel“ in Mähnendorf

Das Wirtshaus „Zum Halben Kessel“ in Mähnendorf ist ein zentraler Treffpunkt mit langem Innenhof, Kastanie, Backofen und Schankstation. Es wird in dritter Generation von der Familie Grundmeier geführt. Spezialität ist die „Kesselschorle“ – Bier mit Holunderlimonade und Salz. Gäste sind Verwaltungsangestellte, Handwerker und Schüler. Regelmäßige Veranstaltungen wie der „Halbe Vortrag“, Vereinsabende oder der „Krugwechsel“ beleben den Ort. Die Speisekarte bietet regionale Klassiker, und das… Weiter …
