Linie 109 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) – Von Zentro nach Ferkelau

Die Linie 109 der Bierona-Zentravia-Ferrovia verbindet die Hauptstadt Zentro mit Ferkelau. Sie verläuft von Zentro aus nach Norden – immer am Ufer des Zento entlang und nähert sich dem Zentralmassiv.

Zentro funktioniert wie eine Kette, in der jeder Abschnitt einen Ort hat. Am Zusammenfluss von Grenzfluss und Zento liegen die Arbeitsflächen am Ufer; auf der Höhe folgen Rathaus, Kanzleien und Kathedrale. Die Stadt ist historisch aus dem Dekanat Zentravia (730) heraus gewachsen: Schreiben, Übersetzen und Verwalten waren zuerst Handwerke, die Gebäude brauchten. Kathedralbau (ab 790) und Universität (804) erweiterten die Infrastruktur, ohne sie zu zentralisieren; die Universität sitzt in drei benannten Höfen, die Bibliothek „Lucidianum“ im Kornspeicher am Kapitelsplatz. Am Kanzleiplatz stehen Stadthaus mit Protokollhof, Landeshaus und Landesdruckerei, sodass Aushang, Beschluss und Druckproduktion zusammenliegen. In der Mitte sind die Betriebe entsprechend spezialisiert: Stempelgravur, Papierhandel, Buchbinderei, Restaurierung in Hinterhöfen ehemaliger Lagerhäuser. Das kulturelle Leben bleibt kleinteilig: Stadttheater am Marktplatz, Werkstattbühne „Papierlager“ in Kontro, Kino „Grenzlicht“ im Norden, dazu Debattenabende in Vereinsräumen. Ein fester Termin ist die Skriptorienwoche mit offenen Pressen und Restaurierarbeit.

Expresszüge aller zwei Stunden: Zentrobahn 0:59 – 22:59 nach Bierona; 0:53 – 22:53 nach Kohla
Eilzüge Zentrobahn 8:23, 11:26, 14:23, 17:23, 20:23 nach Bierona; 7:46, 10:51, 13:46, 16:46, 19:46 nach KohlaSeeLB89 7:30, 11:30, 15:30, 19:30 nach Grenzquell
RegionalbahnenZentrobahn stündlich 7:42 – 20:42 nach Bierona, 21:42 nach Ruppin; 7:07 – 19:07 nach Kohla, 20:07 nach Teichfurt, 21:07 nach SüdteichSeeLB89 stündlich 6:00 – 20:00 nach Grenzquell, 21:00 nach TeichstedtSeeLB90 stündlich 6:30 – 20:30 nach Kleinros, 21:30 nach AbflußstedtBthB93 stündlich 6:00 – 20:00 nach Rehstadt, 21:00 nach PriestewitzBZF111 stündlich 5:50 – 19:50 nach Novafurt

Mit knapp 550 Einwohnern wirkt Zentobrücke (19km) überschaubar, spielt aber als Nahtstelle zwischen Hauptstadt und Umland eine besondere Rolle. Direkt an der Brücke sitzt der Bauhof, der Hochwasserfolgen dokumentiert und die Zento-Ufer in Schuss hält. Entlang von Brückenstraße und Uferstraße liegen Dorfladen, Imbissbude und einige Wohnhäuser; in einer Seitenstraße wohnt Tierarzt Erik Sundberg, am Hang hat Architektin Océane Laurent ihr kleines Büro eingerichtet. Die Kirche St. Anselm rahmt mit ihrem gedrungenen Turm den Ortskern und dient als Versammlungsort für Vereine. Beliebt ist der Uferweg zur Zeno-Aue und zum „Alten Tritt“, wo Kinder angeln lernen. Abends, wenn im Sommer der Flussdampfer aus Zentro am Tanzpalast „Nachtigall“ anlegt, mischen sich Dorfbewohner mit Stadtgästen auf der Promenade. Die stündliche Bahnverbindung der Linie 109 macht Zentobrücke zu einem praktischen Ausgangspunkt, um Flusslandschaft und Hauptstadt ohne Auto zu verbinden.

Kornumünde (27,1km) ist eine lebendige Kreisstadt mit rund 18.700 Einwohnern, die auf etwa 97 Metern Höhe an der Mündung des Kornu in den Zento liegt. Ihre Entwicklung verdankt sie vor allem dem Flusshandel. Schon im Mittelalter nutzten Händler die Furt über den Zento als Rast- und Umschlagplatz, wodurch sich ein Marktort entwickelte. Noch heute bildet der Markt an der Kornu-Brücke das historische Zentrum der Stadt. Die St.-Nikolaus-Kirche aus dem 14. Jahrhundert prägt mit ihrem massiven Turm das Stadtbild und erinnert an die Zeit der Flussschifffahrt. Am Ufer finden sich restaurierte Bootshäuser und kleine Werften. Der alte Kornspeicher wurde zu einem Kulturzentrum mit Theaterbühne, Archiv und Museum umgebaut. Wirtschaftlich ist Kornumünde von kleinen Betrieben, Handwerk und Dienstleistungen geprägt, während das Getreide aus der Umgebung weiterhin per Bahn in die Mühlen der Hauptstadt Zentro transportiert wird. Der Wochenmarkt, gute Restaurants mit Flussfisch sowie die Kornu-Aue als Naherholungsgebiet machen die Stadt zu einem attraktiven Ort zum Leben und Besuchen.

Kornutalbahn (BZF 110) stündlich 6:15-21:15 nach Kornutal

Folgt man der Zento von Kornumünde nach Norden, erreicht man nach wenigen Bahnminuten Zentofeld (34,7km). Das Dorf am Rand der Auen war früher ein wichtiger Umschlagplatz für Holz aus den nördlichen Wäldern. Noch heute erinnert der alte Treidelpfad, ein herrlicher Wanderweg entlang der Flussarme, an jene Zeit, als Pferde die Schiffe flussaufwärts zogen. Im Zentrum steht die kleine St.-Georgs-Kirche mit ihrem markanten Fachwerkturm aus dem 16. Jahrhundert. Umgeben ist der Ort von landwirtschaftlichen Flächen und Viehweiden. Mehrere Höfe haben sich auf Direktvermarktung spezialisiert und betreiben Obstpressen oder bieten Ziegenkäse und Lammfleisch an. Der Dorfgasthof am Flussufer macht sich diese Schätze zunutze: Seine Gerichte mit Ziegenkäse und Flusskrebsen aus der Zento ziehen Gäste aus der gesamten Region an. Eine Besonderheit ist der moderne Monitoring-Standort eines Medienbeobachtungsdienstes am Ortsrand. Die Parabolantennen auf dem Dach werten rund um die Uhr die Rundfunksignale des ganzen Landes aus. Junge Medienanalytiker arbeiten hier Seite an Seite mit der alteingesessenen Dorfbevölkerung. Die stündliche Bahnverbindung der Linie 109 macht Zentofeld sowohl für Ausflügler als auch für Pendler attraktiv. Von der Terrasse des Gasthofs blickt man über die weiten Auen und kann die ungewöhnliche Symbiose von Tradition und Hightech auf sich wirken lassen.

Kleebaum (41,5km) liegt idyllisch am Fluss Zento und ist ein Ort voller Leben und Geschichte. Mit rund 1.500 Einwohnern ist es Bahnknotenpunkt dreier Linien, darunter die Röxer Eisenbahn, deren Dampflok alle zwei Stunden durch das Dorf schnauft. Die Kirche St. Laurentius mit ihrem markanten Turm prägt das Ortsbild und dient als Landmarke. Südlich beginnt der Kleine Zentowald – eine Auenlandschaft mit Kanälen und Stegen, ideal für Naturfreunde. Kleebaum bietet Handwerk, eine Molkerei und eine Werkstatt für medizinische Feinmechanik. Das Gasthaus „Zum Kleeblatt“ ist kulinarischer Mittelpunkt und Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Die Dorfstraße führt vorbei an Bäckerei, Dorfladen und Gemeindehaus, wo regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Gäste übernachten in Pensionen oder auf Bauernhöfen und genießen die Ruhe am Fluss. Das Laurentiusfest, Filmabende und der Wochenmarkt zeigen die lebendige Dorfgemeinschaft. Kleebaum ist kein touristischer Hotspot, sondern ein Ort für Entdecker, die das Ursprüngliche suchen – mit Bahnanschluss, Natur und herzlicher Gastfreundschaft.

BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia Linie 108 stündlich 5:52-20:52 nach SeestadtRöxer Eisenbahn aller 2 Stunden 8:20-18:20 nach Röxe

Zwischen dem Ostufer des Zento und dem bewaldeten Whisperbree Grove liegt Keinas (45,1km), ein Dorf von 783 Seelen, das trotz seiner Ruhe überraschend lebendig ist. Die altehrwürdige Kirche St. Marien aus Feldstein thront über dem Ort, während am Bahnhof moderne Forschung im Institut für Veterinärmedizin betrieben wird. Die Schafweiden liefern die Milch für die renommierte Dorfkäserei, deren Produkte in der gesamten Region geschätzt werden. Die Whisperbree Stube serviert Wildgerichte aus den Wäldern des Zentralmassivs, und das Café Lebenskunst im ehemaligen Bahnwärterhaus ist ein Kleinod für Kuchenliebhaber. Wanderwege erschließen den sagenumwobenen Wald, wo der Wind angeblich zu flüstern beginnt, und führen hinab zu den Auen des Großen Zentowaldes. Keinas verbindet ländliche Idylle mit kulturellen und kulinarischen Genüssen.

Lauscha (61km) ist ein kleines, lebendiges Dorf am Zento, dessen Geschichte eng mit dem Fluss verbunden ist. An der Mündung des Horchbachs gelegen, diente der Ort lange als Umschlagplatz für Holz und Stein aus dem Zentralmassiv. Heute prägen ruhige Straßen, alte Häuser und die eindrucksvolle Kirche St. Venera das Ortsbild. Ihr kupfernes Dach, das im Sonnenlicht grün schimmert, ist das Wahrzeichen Lauschas. Das Heimatmuseum zeigt Funde aus der Frühzeit Zentravias und Modelle historischer Flussschiffe. Am Zento liegt ein Park mit Freilichtbühne, auf der im Sommer Stücke aus der Geschichte Landauris gespielt werden. Der Olifantus‑Verlag, bekannt für Karten und Reiseführer, hat seinen Sitz direkt gegenüber dem Bahnhof. Gasthöfe wie das „Zentohaus“ bieten regionale Küche, besonders Fisch aus dem Fluss. Entlang des Horchbachs stehen die Bienenstöcke der örtlichen Imker, deren Honig in vielen Häusern auf dem Frühstückstisch landet. Die Grundschule verbindet Lauscha mit Keinas, und ein Bootsverleih lädt Besucher ein, den Fluss selbst zu erkunden.

Ferkelau (69,8km) liegt dort, wo der Zento schiffbar wird, und wirkt wie ein natürliches Tor zwischen den nördlichen Bergtälern und den südlichen Ebenen. Die Altstadt mit ihrem Marktplatz und dem wiederaufgebauten Rathaus zeigt traditionelle Holzarchitektur, während die Uferpromenade im Frühling zum lebendigen Mittelpunkt der Stadt wird. Die Kirche St. Lantor beherbergt wertvolle Holzschnitzkunst, und die Zentrohalle bietet Kulturveranstaltungen sowie das Musikfestival „Klang des Massivs“. Wirtschaftlich prägen Handwerk, eine Möbelmanufaktur und eine kleine Brauerei den Ort. Wanderer nutzen Ferkelau als Ausgangspunkt für Touren nach Ferkeltal, Patz oder hinauf zum Queckberg. Die Nähe zur geheimnisvollen Queck‑Research‑Area verleiht der Stadt einen Hauch von Mysterium. Hotels, Gasthöfe und das Gourmetlokal „Der Ferkelpass“ sorgen für eine angenehme Aufenthaltsqualität. Ferkelau ist ein ruhiger, vielseitiger Ort, der Tradition und Moderne harmonisch verbindet.

Eilzüge der Zentralmassivbahn (18): 6:38, 10:38, 14:38 und 18:38 nach Nudeltopf, 8:11, 12:11, 16:11 nach Bosheim, 20:11 nach Polausi; RegionalbahnenZentralmassivbahn (18A) stündlich 6:56-19:56 über WeishausAlthausDermbach, Münchhausen nach Nudeltopf, 20:56 nach Münchhausen, 21:56 nach Weishaus, 6:54-19:54 über Kornutal, Paulstedt, Novatral nach Blue River, 20:54 nach Novatal, 21:54 nach Kornutal; Queck-Reasearch-Railway (QRR) 7:01, 12:15 und 18:41 zur Queck Research Area (restricted access)

Fahrplan

Zentro Hbf05:4506:4507:4508:4509:4510:4511:4512:4513:4514:4515:4516:4517:4518:4519:4520:45
Zentro Ost05:5306:5307:5308:5309:5310:5311:5312:5313:5314:5315:5316:5317:5318:5319:5320:53
Zentobrücke06:0407:0408:0409:0410:0411:0412:0413:0414:0415:0416:0417:0418:0419:0420:0421:04
Kornumünde an06:1207:1208:1209:1210:1211:1212:1213:1214:1215:1216:1217:1218:1219:1220:1221:12
Kornumünde ab06:1407:1408:1409:1410:1411:1412:1413:1414:1415:1416:1417:1418:1419:1420:1421:14
Zentofeld 06:2207:2208:2209:2210:2211:2212:2213:2214:2215:2216:2217:2218:2219:2220:2221:22
Kleebaum06:2907:2908:2909:2910:2911:2912:2913:2914:2915:2916:2917:2918:2919:2920:2921:29
Keinas06:3507:3508:3509:3510:3511:3512:3513:3514:3515:3516:3517:3518:3519:3520:3521:35
Lauscha (Zentravia)06:4707:4708:4709:4710:4711:4712:4713:4714:4715:4716:4717:4718:4719:4720:4721:47
Ferkelau06:5507:5508:5509:5510:5511:5512:5513:5514:5515:5516:5517:5518:5519:5520:5521:55

Ferkelau06:2007:2008:2009:2010:2011:2012:2013:2014:2015:2016:2017:2018:2019:2020:2021:20
Lauscha (Zentravia)06:2807:2808:2809:2810:2811:2812:2813:2814:2815:2816:2817:2818:2819:2820:2821:28
Keinas06:4007:4008:4009:4010:4011:4012:4013:4014:4015:4016:4017:4018:4019:4020:4021:40
Kleebaum06:4607:4608:4609:4610:4611:4612:4613:4614:4615:4616:4617:4618:4619:4620:4621:46
Zentofeld 06:5307:5308:5309:5310:5311:5312:5313:5314:5315:5316:5317:5318:5319:5320:5321:53
Kornumünde an07:0108:0109:0110:0111:0112:0113:0114:0115:0116:0117:0118:0119:0120:0121:0122:01
Kornumünde ab06:0307:0308:0309:0310:0311:0312:0313:0314:0315:0316:0317:0318:0319:0320:0321:03
Zentobrücke06:1107:1108:1109:1110:1111:1112:1113:1114:1115:1116:1117:1118:1119:1120:1121:11
Zentro Ost06:2207:2208:2209:2210:2211:2212:2213:2214:2215:2216:2217:2218:2219:2220:2221:22
Zentro Hbf06:3007:3008:3009:3010:3011:3012:3013:3014:3015:3016:3017:3018:3019:3020:3021:30