Orte
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Vielitz (Kreis Dermbach – Seeland)
Vielitz im Seeland ist ein flaches, stilles Dorf mit 667 Einwohnern, in dem Alltag und Landschaft ineinandergreifen. Die Bahn hält stündlich, und viele, wie Alma Sörensen, pendeln zur Arbeit nach Seestadt. In der Schmiede Heitmann klirrt Metall, im Dorfladen von Rike Langenau rascheln Pakete und Gespräche. Am Feldkreuz versammelt man sich bei Gewitterwarnung, im Gasthof…
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Nordufer (Kreis Dermbach – Seeland)
Nordufer (448 Ew., 95 m) liegt als schmaler Streifen zwischen Feldern und dem Nordufer des Kleinen Teichs. Die Ufergasse ist der wichtigste Weg: Vor Bootsschuppen und Gärten stehen Böcke, auf denen Ruder- und Motorboote kopfüber lagern, während am Ende des Dorfs die „Schilfstation Nordufer“ auf einem Beobachtungssteg ins Schilf führt. In der Hütte liegt das…
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Altenfähr (Kreis Dermbach – Seeland)
Altenfähr (547 Ew., 78 m) liegt direkt am Teichfluß und lebt vom Übergang: der gemauerten Rampe der alten Fährstelle, dem Steg und den Resten der kleinen Fährschanze, die im Dorf als Erinnerungsort der Nordprovinz gilt. In der „Fährstube“ (Uferstraße 1) hängt ein handgeschriebenes Wasserstandsbrett, nach dem sich Fischer, Pendler und Wirte richten. Räucherfisch gibt es…
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Dermbach (Kreisstadt – Seeland)
Dermbach (14.587 Ew.) liegt auf 476 m im Tal des Dermbachs, dort wo der Radieser Rücken in Wiesen und Weiden ausläuft. Als Kreisstadt bündelt der Ort Landratsamt, Markt und Dienstleistungen: am Marktplatz stehen Käse- und Wollstände, im Laden „Bach & Korn“ sitzt die Postagentur, und in der Bachstraße reihen sich Gasthäuser, kleine Werkstätten und Anlieferhöfe.…
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Ziehen (Kreis Teicha – Seeland)
Ziehen ist ein kleines Dorf am Ostufer des Großen Teichs, eingerahmt vom Ziehener Küstenwald. Im Zentrum liegt eine Lichtung mit Bushaltestelle, Lebensmittelladen und Kiosk, von der ein Weg zum breiten Sand- und Kiesstrand mit Holzsteg führt. Im Sommer prägen Badegäste, Bootsverleih und Zimmervermietungen den Ort, viele Pendler fahren mit Bus oder Auto nach Teicha und…
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Flutkanal (Kreis Teicha – Seeland)
Flutkanal liegt an der Mündung des Flutkanals in den Großen Teich, eingekeilt zwischen Wasser und Seeland-Wald. Entlang der Uferstraße wohnen Familien, die seit Generationen als Fischer, Kanallotsen oder Pumpwerksarbeiter vom Wasser leben. Mittelpunkt ist die Kanalbrücke mit Blick auf die Kähne und den Zug der BZF108. Das Pumpwerk Flutkanal-Nord, die kleine Kirche „Zum Heiligen Pegel“,…
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Teicha (Kreisstadt – Seeland)
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Teicha ist eine Kreisstadt am südöstlichen Ufer des Großen Teichs, in der Wasser und Alltag eng verwoben sind. Am Marktplatz mit Bäckerei Kaun & Sohn, Kirche St. Nautilus und dem Landratsamt kreuzen sich Amtswege und Schulrouten. Der Hafen mit Ausflugsbooten nach Seestadt, die Uferpromenade und die kleine Werft zeigen die Bedeutung des Sees für Arbeit…
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Prießen (Landkreis Altenow – Seeland)
Prießen, ein Dorf mit 529 Einwohnern, liegt auf 98 Metern Höhe zwischen Seelandwald und Grenzsee. Der kleine Hafen mit Stegen dient Fischern und Ausflüglern, darüber wacht der Turm der neugotischen St.-Frideborg-Kirche mit kupfernem Dach als Orientierungspunkt auf dem See. Die SeeLB90 verbindet Prießen stündlich mit Kleinros und Zentro; manche Kinder fahren mit dem Bus zur…
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Tewitz (Kreis Altenow – Seeland)
Tewitz, ein Dorf mit 687 Einwohnern im Osten des Seelandwaldes, liegt auf 201 Metern Höhe entlang einer schmalen Straße, die dem alten Burgwall „Högelstein“ folgt. Der moosbewachsene Wall stammt vermutlich aus der Zeit der Waldwikinger und zählt zu den drei historischen Orten des Landkreises. Im Dorfkern stehen Kirche, Schule und Dorfladen; die Schule besuchen auch…
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Teeheim (Kreis Altenow – Seeland)
Teeheim, ein Dorf im Seelandwald mit 325 Einwohnern, liegt auf 199 Metern Höhe in einer ruhigen Lichtung, umgeben von hohen Kiefern. Der Ort ist für seine Imkerei bekannt; der „Seeland-Honig“ wird in Altenow verkauft und stammt größtenteils aus Teeheimer Betrieben. Mittelpunkt ist das ehemalige Forsthaus, heute ein Café mit Pension. Das Dorf besitzt einen Dorfladen,…
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Wüstung Nardorf
Nardorf, eine mittelalterliche Wüstung östlich von Arnsheim im Seelandwald, wurde im 14. Jahrhundert von Holzfällern gegründet und nach einem Pestausbruch verlassen. Von den Gebäuden blieben nur Grundmauern und der „Totenbrunnen“, dessen kaltes Wasser bis heute Geschichten und Aberglauben nährt. Der Ort gilt als still und unheimlich zugleich, von Nebel und Legenden umgeben. Archäologische Funde bestätigen…
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Arnsheim (Kreis Altenow – Seeland)
Arnsheim, das größte Dorf des Seelandwaldes mit 1.452 Einwohnern, liegt an der Schleuse des Flutkanals, wo dieser in den Großen Teich mündet. Der Ort ist Sitz der Forstverwaltung und bekannt für das historische „Haus der Schleusenmeister“ (Gasthaus „Zum Kanalblick“) und die Kirche St. Hildegrad mit ihrem Glockenspiel aus Schiffsglocken. Von hier führt eine Bahnlinie nach…
