Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Burgtredwitz (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Burgtredwitz (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Burgtredwitz liegt oberhalb von Dorfburg im Tredbachtal, an einer schmalen Straße, die im Winter zuerst glatt wird. Der Ort besteht aus zwei Höfen, Nebengebäuden und einer steinernen Brunnenstube am Wegrand. Das Wasser läuft dort so kalt, dass es im Sommer als Kühlschrank dient; Milchflaschen und Getränke werden ins Becken gestellt. Hella Groth hält die Brunnenstube sauber und führt ein Notizbuch, wer was hineingelegt hat. Nach dem Dorffest gibt es die Mutprobe „in die Stube“: kurz ins Wasser, einmal untertauchen, wieder raus.


  • Hammer (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hammer (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hammer ist ein winziger Flecken im Altenbachtal direkt an der SEE6 zwischen Teichdorf und Dorfburg. Das Schild „Hammer – 14“ führt zu einem Hof mit Werkstatt, in der Ralf Tamm Metallteile für Holzrückefahrzeuge fertigt und repariert: Bügel, Halterungen, Kettenführungen, Teile „für heute“. Neben dem Tor liegt ein sortierter Stapel alter Ketten, den Tamm wie ein Arbeitsarchiv nutzt. Hinter der Werkstatt erinnern Fundamentreste und ein trockener Graben an ein früheres Wasserhammerwerk. Radfahrer füllen am Hof Wasser nach, am Wochenende steht manchmal Kaffee bereit.


  • Dorfburg (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Dorfburg (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Dorfburg liegt im Altenbachtal an der SEE6, neun Kilometer östlich von Teichdorf. Über dem Dorf steht im Wald ein quadratischer Turmstumpf; der Pfad beginnt hinter der Burgstraße und endet oben zwischen Balkenlöchern im Mauerwerk. Unten prägen St. Michael (Burgstraße 1) und der kleine Friedhof mit Eisenkreuzen aus der Schmiede am Altenbach das Ortsbild. Vor dem Laden „Talbedarf“ (Burgstraße 8) sitzt man auf der Bank, bevor es abends in die Burgschänke geht, wo manchmal alte Filmrollen gezeigt werden. Zu Dorfburg gehören Hammer und Burgtredwitz.


  • Noch ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Noch ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Olaf Reinhardt, 11. Januar 2026 (Ihlefeld) Wenn man es nüchtern betrachtet: Wir leben noch. Das ist nach diesem Wochenende schon eine erwähnenswerte Zwischenbilanz. Jules Ikea-Schrank, der gestern noch als Einzelteile-Lawine das Wohnzimmer besetzt hatte, steht tatsächlich. Mehr noch: Er steht jetzt als mein neuer Wäscheschrank im Schlafzimmer. Ich habe ihn gestern Abend noch eingeräumt, geschniegelt […]


  • Duckel (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Duckel (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Duckel (88 Ew., 732 m) liegt im Seitental des Duckelbachs östlich von Oldquo. Entlang des Bachs reihen sich Höfe, Werkhöfe und Polterplätze. Am „Duckeler Holzplatz“ (Polterweg 1) werden Stämme markiert, sortiert und für Möbel- und Instrumentenbau vorbereitet; in der „Duckeler Trocknung & Sortierung Reuter“ (Sägeweg 3) lagert Klangholz in gestapelten Lagen. Mittags trifft man sich in der „Polterkantine“ (Polterweg 2). „Duckeler Kram & Draht“ (Talstraße 9) versorgt mit Werkzeug und Alltagseinkauf. Gäste wohnen im Gasthaus „Haus Duckelbach“ (Talstraße 12).


  • Berchfried (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Berchfried (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Berchfried (78 Ew., 866 m) liegt knapp unter der Quelle des Teichbachs, wer herauf will, folgt der Teichbachtalstraße. Ein Stein-Quellhaus (Quellweg 1) sammelt die Rinnen, daneben liegt die Quellwiese. Die Kapelle St. Barbara (Kapellenpfad 2) dient auch als Aushangstelle für Sammelfahrten und Materiallisten. Für Notfälle gibt es die einfache Berchfriedhütte (Berchpfad 4) mit Buch und Vertrauenskasse. Rettungspunkte und Markierungen sind hier Teil des Alltags, besonders bei Nebel und Schnee.


  • Butterstein (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Butterstein (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Butterstein (48 Ew., 625 m) liegt 2 km oberhalb von Oldquo im Teichbachtal. Mittelpunkt ist die „Schulhauskäserei Butterstein“ (Schulweg 1), wo Edda Kirschner Käse reifen lässt und Butter im Holzfass stampft. Die Milch kommt von Kühen in Waldweide; Pfade, Gatter und Lecksteine prägen die Umgebung. Ein kleiner Treff- und Paketpunkt ist „Bergkram Henn“ (Teichbachweg 4). Es gibt einfache Gästezimmer im Dachgeschoss der Käserei, genutzt von Wanderern auf dem Weg Richtung Tons. Eine kleine Kapelle am Kapellensteig gehört zum Dorfalltag.


  • Oldquo (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Oldquo (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Oldquo liegt im Teichbachtal auf 546 Metern, dort wo der Duckelbach in den Teichbach mündet. Der Ort ist klein (325 Einwohner), aber im Kreis bekannt, weil hier Quarz und Kies gewonnen wurden und daraus die „Oldquoer Glasmacherei“ (Am Bruch 4) entstand. Sie fertigt dicke Scheiben, Laternenzylinder und Laborgefäße, die über Teichdorf weitergehen. Die Kirche St. Magnus (Kirchsteig 2) zeigt im Chor ein leicht blasiges Fenster aus eigener Produktion. Zum Alltag gehören die Wege in die Höhenorte Butterstein, Berchfried und Duckel – und die Postrunde von Ruben Pahl.


  • Ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Olaf Reinhardt, 10. Januar 2026 (Ihlefeld) Eigentlich könnte der Winter eine Wohltat sein. Draußen liegt die Butha-Ebene still, die Felder sind blass und hart, als hätten sie den Atem angehalten. Im Weinberg passiert gerade nichts, was nicht bis nächste Woche warten könnte. Selbst die Obstbäume stehen da wie alte, geduldige Männer und sagen: „Nur keine […]


  • Ein Tag im Leben des Johann Becker

    Ein Tag im Leben des Johann Becker

    Johann Becker, Freitag, 9. Januar 2026 – Benheim Heute war so ein Tag, an dem ich schon am Morgen gemerkt habe: Das Eisen wird heiß, aber nicht nur im Ofen. In der Schmiede in der Quellgasse lief erst alles wie immer. Feuer an, das vertraute Atmen des Ofens, der Amboss als Mittelpunkt, Werkzeug an der […]


  • Staracasa (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Staracasa (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Staracasa liegt im engen Tal des Teichbachs, 6 km oberhalb von Teichdorf, mit dicht stehenden Häusern entlang der Bachgasse. Am kleinen Platz beim Gemeindehaus proben die Musiker, die bei Festen in Teichdorf und Feldzig auftreten. Über dem Ort steht die Kirche St. Cäcilia (Kirchring 1), deren Empore oft als Chor- und Bläserplatz genutzt wird. Handwerk und Musik greifen ineinander: In „Staracasaer Pfeifen & Holzbläser“ (Bachgasse 17) entstehen Blockflöten und einfache Klarinetten, und Reparaturen an Blechinstrumenten gehören zum Alltag. Für Gäste gibt es kleine Pensionen und Gasthäuser im Tal.


  • Donau (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Donau (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Donau (89 Ew., 836 m) liegt auf dem Bergrücken oberhalb von Tons zwischen den Tälern des Kleinen Teichflusses und des Teichbachs. Der Ort besteht aus wenigen Höfen und einer prägenden Adresse: der Waldkäserei. Hier werden Laibe hergestellt, datiert und gereift; ein großer Teil geht als Lieferung ins Sanatorium Teichquell, wo er für das bekannte Käsefondue genutzt wird. Donau ist außerdem ein Winter- und Wanderknoten: Loipen und Rückenwege verbinden den Ort mit Waldfels, Hanischwald und Tons. Versorgung läuft klein über Lieferwagen und Absprachen; Gäste kommen meist als Tagesbesucher oder über private Zimmer.


  • Waldfels (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Waldfels (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Waldfels (36 Ew., 758 m) liegt oberhalb von Teichquell am Hang und bietet einen freien Blick ins Tal. Das Dorf ist Startpunkt vieler Langlaufloipen: Verbindungen führen nach Donau und Tons sowie nach Hanischwald. Außerdem beginnt hier eine Abfahrtsstrecke hinunter nach Teichwald. Einen Lift gibt es nicht; stattdessen pendelt ein elektrisch betriebener Shuttlebus, der Ski und Gäste nach oben bringt und den Tagesrhythmus bestimmt. Am Shuttleplatz hängen Spurberichte und Hinweise, daneben gibt es eine Wachshütte und einen kleinen Kiosk für Tee und Suppe. Übernachten kann man in kleinen Gästehäusern am Felsweg.


  • Hanischwald (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hanischwald (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hanischwald (62 Ew., 744 m) liegt direkt an der Quelle des Kleinen Teichflusses oberhalb von Teichquell. Das Dorf besteht aus wenigen Häusern entlang der Talstraße und ist Startpunkt für Wander- und Winterrouten. Zwei kleine Hotels nehmen vor allem Gäste auf, die früh auf die Spur oder zur Quelle wollen. Abends trifft man sich in der Waldbar, wo Handschuhe am Ofen trocknen und der Spurbericht an der Wand hängt. Besonderheit ist die Schnitzschule, die alle 14 Tage Kurse für Holzlöffel und einfache Figuren anbietet; in den Werkbänken stecken Späne, und viele nehmen ihr Stück im Rucksack mit ins Tal.


  • Teichquell (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Teichquell (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Teichquell (647 Ew., 713 m) liegt im Tal des Kleinen Teichflusses, wenige Kilometer unterhalb der Quelle, umgeben von Wald. Der Ort ist Urlaubsziel für Wanderer und Wintersportler: im Winter starten Loipen, im Sommer führen Wege nach Hanischwald, Waldfels und Donau. Prägend sind die runde Kirche St. Brigida (Kirchweg 2) mit Orgelproben und das Sanatorium Teichquell (Höhenstraße 14) für Erholung und Atemtherapie. Unterkünfte reichen vom Hotel Quellenhof (Quellplatz 6) bis zu Pensionen am Waldrand. Abends füllen sich Stuben und Bars; am nächsten Morgen stehen Karten, Ski oder Stöcke wieder bereit.


  • Spee (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Spee (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    pee (48 Ew., 787 m) liegt auf dem Bergrücken oberhalb von Altenroda und bietet einen klaren Blick hinunter nach Teichdorf, wenn das Wetter mitspielt. Der Ort besteht aus wenigen Höfen und einem Gemeinschaftsschuppen für Brennholz, der über Listen und Absprachen organisiert wird. Mittelpunkt für Einwohner und Wanderer ist der kleine „Gasthof Speer Blick“ (Schuppenrain 4) mit einfacher Stube, kurzen Gerichten und Zimmern für Übernachtungen. Im Hinterhof steht eine kleine Sauna mit Tauchbecken, die nach Holzarbeit oder langen Rückenwegen genutzt wird. Spee wirkt dadurch wie ein Arbeits- und Etappenort: Wind, Holz, Wege und ein paar feste Treffpunkte.


  • Tons (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Tons (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Tons (52 Ew., 838 m) liegt hoch am Hang über Altenroda und wirkt wie eine Streusiedlung, die sich nach Wind und Nebel richtet. Die Bergstraße führt in Kehren hinauf; oben stehen wenige Höfe, dazwischen Wiesenstücke und Holzlegen. Mittelpunkt ist die kleine, wettergegerbte Kapelle, die an bestimmten Tagen vorbereitet wird und als Treffpunkt dient. Daneben liegt der Signalstein, früher Orientierung bei Nebel, heute Messpunkt für Wetter und Wegzustand: „Nebel bis zum Stein“ ist eine klare Ansage. Versorgung läuft über Absprachen, Holz und Werkzeug werden geteilt; Gäste finden gelegentlich private Zimmer, aber kein eigentliches Ortszentrum.


  • Altenroda (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Altenroda (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Altenroda (458 Ew., 492 m) liegt im Zentralmassiv im engen Tal des Kleinen Teichflusses, acht Kilometer oberhalb von Teichdorf, ringsum Wald. Das Wasser läuft hier in Kurven zwischen Steinen; nach Regen zeigt sich, wie schnell der Bach anschwellen kann. Die Kirche St. Rochus (Kirchberg 1) steht auf einer Terrasse, neben dem Portal markieren Kerben alte Hochwasserstände. Wanderer übernachten im Gasthaus „Haus Rodablick“ (Flussweg 9) mit Trockenraum. Zu Altenroda gehören die Gebirgsdörfer Spee (787 m) mit Gemeinschaftsschuppen und Blick nach Teichdorf sowie Tons (838 m) mit Kapelle und Signalstein als Nebelorientierung.


  • Giesen (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Giesen (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Giesen (998 Ew., 325 m) liegt am Übergang vom Zentralmassiv zum Zento-Rücken und ordnet sich entlang der Dorfstraße. Dort verläuft ein Marktstreifen mit kleinen Läden und Haltestellen; die Schule nimmt auch Kinder aus Sandig auf. Wer keinen eigenen Wagen nutzt, orientiert sich am nächsten Bahnhof in Siebach (ZMB22) und an den Straßen B512 und SEE14. Prägend ist die „Giesener Werkstatt für Musikinstrumente“ (Dorfstraße 28): Hier entstehen Zithern und einfache Gitarren aus Holz aus dem Zentralmassiv, besaitet mit Importware aus Xylopolis im Nudelland. Giesen wirkt im Alltag wie ein Dorf aus Wegen, Unterrichtszeiten und Werkstattklang.


  • Linie 22 der Zentralmassivbahn von Seestadt nach Weishaus

    Linie 22 der Zentralmassivbahn von Seestadt nach Weishaus

    Die Linie 22 verbindet Seestadt mit Weishaus an der Zentralmassivbahn. Die Zentralmassivbahn bietet über diese Strecke zwei mal täglich einen durchgehenden Expresszug von Seestadt nach Bosheim an. Seestadt ist mit 66.587 Einwohnern die Hauptstadt des Seelandes und liegt auf 103 Metern Höhe zwischen Großem Teich und Kleinem Teich am Teichfluss. Die Mitte bündelt Rathaus, Parlament […]


  • Siebach (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Siebach (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    iebach (364 Ew., 266 m) liegt am Rand des Zentralmassivs auf dem Zento-Rücken im Tal des gleichnamigen Baches. Der Bachgraben ist schmal und fällt im Sommer oft trocken, läuft aber nach Süden zum Giesbach und weiter Richtung Großer Teich. Siebach ist ein Streudorf ohne dichten Kern; verbindend wirken der Haltepunkt der ZMB22 und die Kapelle St. Kilian (Siebacher Weg 4), die an Feiertagen mit Leinentüchern geschmückt wird. Wichtigster Betrieb ist der „Sägeplatz Siebach“ (Am Sägeplatz 1): Brennholz und Balken für Stall- und Bootsschuppenreparaturen werden hier gesägt, teils per Bahn nach Teichmünde transportiert.


  • Sandig (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Sandig (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Sandig (657 Ew., 297 m) liegt auf dem Zento-Rücken im Südosten des Landkreises Teichdorf. Der Ort sitzt zwischen Feldern und sandigen Kuppen, die dem Dorf den Namen gaben. Wichtigste Adresse ist die „Sandiger Glashütte“ (Am Sandbruch 3): Hier entstehen dickwandige Flaschen, Lampengläser und Fensterscheiben; an Werktagen ist der Rauchzug des Schmelzofens über den Feldern sichtbar. Der Dorfkern ist klein, mit Dorfladen und Postausgabe, Gemeindehaus, Feuerwehr und wenigen Gaststuben. Über die B36 ist Feldzig westwärts erreichbar, Richtung Osten liegt Horchau in Zentravia.


  • Feldzig (Landkreis Teicha – Seeland)

    Feldzig (Landkreis Teicha – Seeland)

    Feldzig (2.478 Ew., 250 m) liegt dort, wo die Seeland-Ebene in den Zento-Rücken übergeht, und gilt als größtes Dorf im Landkreis. Es hat einen echten Ortskern mit Rathaus, Sportplatz und dem Kulturhaus „Zentosaal“ (Marktstraße 6), in dem Ernteversammlung, Tanzabend und Instrumentenkurse laufen. Als Verkehrsknoten fahren Busse nach Teicha, Teichmünde, Sandig und Weishaus; entlang der Marktstraße stehen Bäckerei, Fahrradschrauber und Landmaschinenhändler. Am Ortsrand liegt die „Feldziger Kornwaage“, die in der Erntezeit bis spät abends Laster abfertigt und den Takt der Saison vorgibt.


  • Ostufer (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Ostufer (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Ostufer (458 Ew., 103 m) liegt am Ostufer des Großen Teiches im Landkreis Teichdorf, sieben Kilometer südöstlich von Teichmünde. Die Häuser stehen hinter einem niedrigen Deich; davor liegen Bootsschuppen, Netztrockengestelle und eine Rampe, über die Traktoren Anhänger bis an den Strand ziehen. Mittelpunkt ist der Anger mit dem Dorfladen „Uferkram“ (Anger 5), zugleich Postausgabe und Angelkartenstelle. St. Berenike (Kirchweg 1) hat einen Dachreiter; innen hängt ein Holzschild mit Deichbau-Namen. Gäste kommen zum Rudern, Segeln und Vogelzug; in der „Uferstube Lenk“ (Seestraße 12) hängt eine Karte mit rot markierten Flachstellen.


  • Funsel (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Funsel (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Funsel (1.987 Ew., 138 m) liegt am Teichfluß zwischen Teichdorf und Teichmünde, wo die Ebene offen ist und Weiden- und Schilfgürtel die Ufer gliedern. Die lange Teichstraße folgt dem Fluss; vor St. Urban (Kirchplatz 1) liegt ein kleiner Platz, an dem Bus, Radfahrer und Dorffeste zusammenkommen. Am nördlichen Rand steht die alte Mühle mit unterschlächtigem Rad, heute Sitz der Holzspielzeug-Werkstatt Harke (Mühlenweg 2), bekannt für Teichboote und Bauklötze. Am Wehr fertigt die Reusenbauerei Nitsch (Am Wehr 6) Bügel und Drahtkörbe. Abends trifft man sich im Gasthaus „Zum Alten Wehr“ (Teichstraße 19), Vereinszimmer des Ruderclubs.