Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • St. Rochus in Altenroda

    St. Rochus in Altenroda

    Die Kirche St. Rochus in Altenroda (Kirchberg 1) steht bewusst erhöht über dem Kleinen Teichfluss. Der Bau wirkt durch klare Proportionen, helles Seitenlicht und einen robusten Westturm; am Portal dokumentieren Kerben und Jahreszahlen alte Hochwasserstände. Inhaltlich verbindet die Gemeinde Glauben mit Talalltag: Pfarrerin Svea Martensen hält kompakte Gottesdienste und Andachten, Kantorin Nele Fichtner arbeitet mit kleiner Orgel und Gästen aus dem Ort, Küster Henrik Marnitz koordiniert Betrieb und Pflege. Lesungen, Vorträge und die Jugendgruppe „Flussknoten“ nutzen Kirche und Gemeindehaus. Bachufer-Tage und Hangbepflanzungen gehören zur Schöpfungspflege.


  • Bergkirche St. Hildegard in Oberburg

    Bergkirche St. Hildegard in Oberburg

    Die Bergkirche St. Hildegard in Oberburg steht am Nordhang des Grenzburger Höhenzuges und prägt mit ihrem Turm das Ortsbild. Seit dem 19. Jahrhundert ist sie der heiligen Hildegard von Bingen gewidmet und verbindet geistliches Leben mit regionaler Geschichte. Das Gebäude entstand in mehreren Bauphasen, wurde mehrfach restauriert und beherbergt heute eine Orgel mit 28 Registern. Pfarrer Johann Schmidt, Kantorin Maria Lehmann und zahlreiche Ehrenamtliche gestalten ein aktives Gemeindeleben mit Lesungen, Jugendtreffen der Gruppe „AufWind“ sowie Umwelt- und Streuobstprojekten. Die Kirche ist Gottesdienstort, Kulturraum und Treffpunkt für Menschen aus Oberburg und dem Landkreis Grenzburg.


  • Huhndorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Huhndorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Huhndorf (364 Einwohner, 87 m) liegt in der Zento-Ebene östlich von Zentobrücke am Rand des Drosener Rückens. Das Dorf lebt von Ackerbau, Obstgärten und zwei Betrieben: Anika Webers „Glückliche Gärten“ zieht Jungpflanzen und Kräuter vor, Franziska Grubers FarmGear Agrargeräte passt Maschinen an die Felder der Region an. Mittelpunkt ist die alte Eierwaage am Hofweg 2, wo heute der Wochenverkauf stattfindet. Die kleine Kapelle St. Lucius-Feld dient als Ort für kurze Feldandachten. Dorfladen und Garage werden abends zum Stammtisch, am Ortsrand teilen sich die Bewohner einen Geräteschuppen mit Pumpen, Planen und Nottechnik; dahinter beginnt die Emberglade.


  • Zentobrücke (Kreis Drosen – Zentravia)

    Zentobrücke (Kreis Drosen – Zentravia)

    Zentobrücke (549 Einwohner, 71 m) liegt direkt am Fluss Zento zwischen Zentro und Kornumünde. Am Brückenkopf arbeitet der Bauhof, der Pegelmarken prüft, Treibgut räumt und die Ufer befestigt. Die niedrige Kirche St. Anselm mit ihrer oft nachzustellenden Turmuhr ist zugleich Treffpunkt für Wasserwehr, Feuerwehr und Angelvereine. Ein Uferweg führt in die Zento-Aue zum „Alten Tritt“, einem früheren Anleger mit sichtbaren Steinplatten im Wasser. Kultureller Mittelpunkt ist der Tanzpalast „Nachtigall“, den im Sommer ein Flussdampfer aus Zentro anfährt. Viele Bewohner pendeln mit der Linie-109-Bahn, während Tierarzt Erik Sundberg und Architektin Océane Laurent im Dorf ihre Praxis bzw. ihr Büro führen.


  • Flemmingen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Flemmingen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Flemmingen (871 Einwohner, 299 m) liegt auf dem Drosener Rücken an der B55, mit Blick nach Gasston und Meyen. Prägend ist die Werkstraße mit Sattlerei, Metallbau und Kistenmacherei, die Transportkisten für Druckereien und Glasbetriebe im ganzen Kreis liefert. Über dem Dorf steht St. Vitalius mit ihrem niedrigen Seitenschiff, das als Vereinsraum für Imker, Wegewarte und den Chor dient, der beim Chorfest in Drosen mitwirkt. Am Ortsrand forscht das Institut für Pflanzenbiologie und Biodiversität an Wildpflanzen und Blühstreifen. Alltag und Stammtisch laufen in der Schankstube „B55-Ecke“ zusammen, während Friseurin Kirsten O’Connor und Geigerin Anna Hoffmann dem Ort eine eigene Note geben.


  • Seifartsdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Seifartsdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Seifartsdorf (1.742 Einwohner, 354 m) liegt auf dem Drosener Rücken am Tåkebekk, der aus dem Wolkenflüsterwald kommt und weiter ins Blumenland zieht. Entlang der Angerstraße stehen Höfe und Wohnhäuser, Mittelpunkt ist der Dorfanger mit einem flachen Backsteinbau als Gemeinschaftshaus, Feuerwehrdepot und Proberaum. Die Kirche St. Aurelian liegt etwas abseits am Kirchsteig, Pfarrer Jonas Recker betreut von hier auch Nachbargemeinden. Am Forsthof an der Waldkante werden Brennholzlose ausgegeben, Pilz- und Wildaktionen organisiert. Wichtiger Betrieb ist FlexiForm Kunststofftechnik mit Recycling-Spritzguss. Gastronomische Adresse ist der „Rückenstuben-Hof“ an der B55 mit Lamm aus Hartmannsfeld und Most aus Pölau.


  • Meyen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Meyen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Meyen (782 Einwohner, 368 m) liegt hoch auf dem Drosener Rücken am Nordrand des Wolkenflüsterwald. In der Ortsmitte steht der Marktstandplatz mit überdachter Waage, wo Trauben, Kartoffeln und Holz geladen und gewogen werden. Gegenüber befindet sich die Rathausstube (Hauptstraße 6), zugleich Bürgerbüro und Treffpunkt für Winzerberatung. Die Kirche St. Melethia mit hellem Bruchstein und Turm überragt den Ort; hier werden im Herbst Reben und Trauben gesegnet. Oberhalb des Dorfs wachsen Reben für den hellen Rückenwein, der in vielen Gaststätten von Drosen glasweise ausgeschenkt wird. Bahnanschluss an die Linie 112 und markierte Wege in den Wald machen Meyen zu einem praktischen…


  • Casekirchen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Casekirchen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Casekirchen (478 Einwohner, 135 m) liegt in der offenen Zento-Ebene zwischen Ausschnittdorf und Schlumpfhausen. Der kompakte Ortskern besteht aus Kirchplatz, Schulhof und Feuerwehrhaus, umgeben von wenigen Höfen, die Gemüse und Saatgut anbauen. Mittelpunkt ist die Kirche St. Severus-Feld mit einem alten Taufstein, dessen Kerben früher die Höhe der Getreidespenden markierten. Heute dienen sie als Anlass, Besucher in die Geschichte des Zehnts einzuführen. In der Dorfschänke „Zum Maßstein“ gibt es ein wechselndes Feldmenü, das die jeweilige Erntelage widerspiegelt. Beliebtes Ausflugsziel sind die Zauberbirken am Murmur River, deren helle Stämme auch bei Nebel Orientierung geben.


  • Noch ein Tag im Leben von Arvid Nokes

    Noch ein Tag im Leben von Arvid Nokes

    Arvid Nokes kehrt am 22. Februar 2026 von einer intensiven GKR-Rüstzeit in Abflußstedt zurück. Der Freitagabend begann mit einer turbulenten Runde Cards Against Humanity, die die Gruppe mit Humor und einigen durchaus grenzwertigen Karten schnell zusammenschweißte. Am Samstag folgten Bibelarbeit zu „Ihr seid das Salz der Erde“, persönliche Reflexionen über Stärken und Rollen in der Gemeinde sowie eine ausführliche Zeitplanung aller anstehenden Projekte von Solardach bis Gemeindesauna. Dazu gab es üppige Mahlzeiten und abendliche Spiele. Nun sitzt Arvid wieder zu Hause in Neimlis, hört den Regen und gönnt sich einen wohlverdienten, faulen Sonntagnachmittag.


  • Ein Tag im Leben von Arvid Nokes

    Ein Tag im Leben von Arvid Nokes

    Am 20. Februar 2026 verbringt Arvid Nokes einen ruhigen Wintertag in Neimlis. In seiner Werkstatt am Hotel „Grenzseehaus“ inspiziert und ölt er einen Außenborder – mehr steht in der kalten Jahreszeit nicht an, denn der Grenzsee liegt noch unter Eis. Am Nachmittag bricht er mit dem Gemeindekirchenrat der Dorfkirche St. Corvinius zur Rüstzeit nach Abflußstedt auf. Dort soll über Bauvorhaben, Ziele der Gemeinde und persönliche Zurüstung gesprochen werden. Arvid freut sich auf die Bibelarbeit der Pfarrerin, gutes Essen im Hotel „Zum Abfluss“, gemeinsames Singen und Spiele – und auf die stillen Gedanken, die solche Tage mit sich bringen.


  • Ausschnittdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Ausschnittdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Ausschnittdorf (982 Einwohner) in der Zento-Ebene verbindet Idylle mit Hightech: Ein Dienstleister in der Gewerbestraße 4 erstellt Pressespiegel und Rundfunkmitschnitte für Verwaltungen in ganz Zentravia – morgens surren hier Scanner, draußen rollen Traktoren. Die Kirche St. Gregorius-Bach am Kirchweg ist das geistliche Zentrum. Am Murmur-Ufer lädt eine von der Jugend betreute Lesehütte mit gedruckten Wochenübersichten zum Verweilen ein. Wer die Zauberbirken erkunden will, startet am Uferparkplatz. Der Bäckerwagen versorgt das Dorf und fährt regelmäßig die Nachbarorte Caaschwitz, Fulda und Schlumpfhausen an.


  • Schlumpfhausen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Schlumpfhausen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Schlumpfhausen (321 Einwohner) liegt in der Zento-Ebene östlich von Zentro. Der unscheinbare Ort beherbergt überraschenderweise eine Druckerei für landwirtschaftliche Formulare, Etiketten und Stallbücher – ein Relikt der Nähe zur Hauptstadt. Die Dorfkirche St. Aurelian-Nord steht abseits am Kirchsteig. Vom Dorf aus führen Feldwege zum lichten Dreamwood, wo an den Gräben oft Rehe äsen. Der Dorfladen ist Post und sozialer Treffpunkt, die Kneipe „Zum letzten Schrei“ bietet einfache Einkehr. Schlumpfhausen lebt von der stillen Arbeit seiner Bewohner und dem Reiz der flachen, weiten Landschaft am Rande des Dreamwoods.


  • Hartmannsfeld (Kreis Drosen – Zentravia)

    Hartmannsfeld (Kreis Drosen – Zentravia)

    Hartmannsfeld (1.874 Einwohner, 301 m NN) liegt auf dem Drosener Rücken südlich des Wolkenflüsterwaldes und verbindet Weidelandschaft mit verkehrsgünstiger Lage an der A1. Breite Wiesen prägen das Ortsbild; Schaf- und Rindertransporte gehören zum Alltag. Das alte Schäferhaus dokumentiert die Geschichte der Triften, während die Kirche St. Severus auf einem Geländerücken über dem Dorf steht. Ein markierter Pfad führt von dort zu einem geologischen Steinbruchanschnitt. Als Logistikpunkt verfügt Hartmannsfeld über Straßenmeisterei sowie Reifen- und Achsservice. Mittwochs belebt ein Wochenmarkt das Zentrum, ergänzt durch Handwerk, Imkerei und ein reges Vereinsleben.


  • Fuka (Kreis Drosen – Zentravia)

    Fuka (Kreis Drosen – Zentravia)

    Fuka liegt 287 m hoch am Südrand des Wolkenflüsterwaldes, durchzogen vom Whisperwind Creek. Rund 2 500 Einwohner verteilen sich auf Hanghöfe, ein jüngeres Siedlungsband und die großzügige Fukaer Halle, die Wochenmarkt, Möbelmesse und Dorfkino beherbergt. In der Kirche St. Lucius Minor finden bis zu 800 Besucher Platz; an Festtagen nutzt der Chor die hervorragende Akustik. Größter Arbeitgeber ist die Tischlerei „Hölzerne Höhepunkte“: 50 Mitarbeitende fertigen Möbel aus lokalem Lärchenholz, das Förster markieren und Seilkletterer schonend bergen. Wellnessgäste zieht das Erholungsheim samt Traumfänger-Hotel an; Forschende arbeiten versteckt im Zentrum für Stammzellforschung im Wald, verbunden mit der Zentro-Universität.


  • Pölau (Kreis Drosen – Zentravia)

    Pölau (Kreis Drosen – Zentravia)

    Pölau liegt auf 305 m auf dem Drosener Rücken, direkt unterhalb der A 1 und nur wenige Schritte vom Wolkenflüsterwald entfernt. Das Dorf lebt vom hellen Rückenwein aus steilen Rebzeilen, von Apfelgärten für Most und Brand und von einer Lehrwerkstatt, in der Fässer für Gasthäuser im ganzen Kreis entstehen. Am Platz vor St. Gregorius steht ein Brunnen, dessen Kerben als Regenchronik dienen; Besucher lassen sich von älteren Winzern die Trockenjahre zeigen. Im Restaurant „Tisch am Kamm“ kommen Lamm aus Hartmannsfeld, Gemüse aus Fulda und Rückenwein aus Meyen auf den Tisch. Zur Stadt Zentro gelangt man in 25 Minuten über die…


  • Caaschwitz (Kreis Drosen – Zentravia)

    Caaschwitz (Kreis Drosen – Zentravia)

    Caaschwitz liegt am Übergang vom Drosener Rücken in die Zento-Ebene und vereint Obsthänge, Weidefelder und Hightech-Fertigung. Im alten Kern steht die Backsteinkirche St. Stephani-Am-Hang, deren Glocke den Tagesrhythmus bestimmt. Die Gaststätte „Lebenslust“ kocht mittags für Schule und MotionMach-Belegschaft, abends wird sie zum Stammtisch. MotionMach produziert in einer modernisierten Halle maßgeschneiderte Metallteile aus dem 3D-Drucker; Softwareentwickler Stefan Hofer arbeitet meist daheim, pendelt aber mittwochs ins Büro nach Zentro. Obstbau, Milchwirtschaft und ein Wochenmarkt am Dorfanger sichern das Bodenständige, während ein offener Co-Working-Pavillon mit Solarstrom und WLAN zeigt, wie das 578-Einwohner-Dorf digitale Arbeit integriert.


  • Ein Tag im Leben von Lina Vogel

    Ein Tag im Leben von Lina Vogel

    Am 7. Februar 2026 blickt Lina Vogel am späten Abend auf einen dichten, erfüllten Tag zurück. Die Predigt für den kommenden Sonntag in Bergelf ist abgeschlossen; der Text aus Hesekiel begleitet sie durch Denken und Tun. In der Küche des Hotel Küstenperle verbindet sich Theologie mit Alltag: Ein Eintopf für die Familie, ein langsam köchelnder Gulasch für den Sonntag und süße Blätterteig-„Schriftrollen“ werden zu stillen Auslegungen des Predigttextes. Zwischen Hotelbetrieb, Meerblick und familiären Momenten reift die Einsicht: Mut bedeutet nicht Ruhe, sondern Standhalten mit klopfendem Herzen – im Vertrauen darauf, dass Gott mitgeht, auch durch den gewöhnlichen Alltag.


  • Fulda (Kreis Drosen – Zentravia)

    Fulda (Kreis Drosen – Zentravia)

    Fulda zählt 128 Einwohner und liegt in einer feuchten Mulde der Zento-Ebene, wo der gleichnamige Bach Wiesen und Forellenteiche speist. Mittelpunkt ist die schlichte Ziegelkapelle St. Lucius am Graben; ihr Weihwasserstab dient zugleich als Pegelmesser. Gleich nebenan betreibt Alja Petschner das Café Zauberblick, das nur am Wochenende oder auf Voranmeldung Brot-und-Kuchen-Teller mit Blick aufs Wasser serviert. Am Dorfrand erhebt sich das Institut für Klima- und Atmosphärenforschung, eine ruhesuchende Außenstelle der Lucidianischen Universität Zentro mit Messmast und Bodenfeuchtesensoren. Milchviehhöfe, mobile Dienste und ein Bachuferfest vervollständigen das leise, aber verlässliche Dorfleben.


  • Ein Tag im Leben von Ingrid Kristiansen

    Ein Tag im Leben von Ingrid Kristiansen

    Morgengrauen auf 1 285 Metern: Hüttenwirtin Ingrid Kristiansen öffnet die Scheffelbergbaude, prüft Solarpaneele, entzündet das Kaminfeuer. Bald kommen erste Gäste mit der Arisko-Seilbahn oder vom Butha-Höhenweg herauf. Sie stempelt Wanderpässe, stellt heißen Kaffee bereit und reicht frisch gebackenes Sauerteigbrot. Zur Mittagszeit serviert sie Wildragout, erklärt die Aussicht aufs Tal Alaska und notiert vegetarische Wünsche. Danach inspiziert sie das Regenwassersystem, aktualisiert Vorratslisten und plant die nächste Frischlieferung. Sie dekoriert anschließend den Gastraum mit Bergblumen und zündet Laternen für Stimmung. Vor Sonnenuntergang führt sie einen Panorama­spaziergang, am Abend liest sie Sagen am knisternden Ofen. Schließlich schreibt sie Notizen und genießt wohlverdiente Ruhe.


  • Ein Tag im Leben von Adele Schmidt

    Ein Tag im Leben von Adele Schmidt

    Adele Schmidt beginnt ihren Tag bei Morgengrauen im windgepeitschten Garten von Deichstedt, wo sie taubedeckte Kräuter für Tee sammelt. Danach spaziert sie zum Hafen, plaudert mit Fischern und sichert sich Fischreste für ihren Kompost. Mittags hilft sie im Leuchtturm, historische Sturmwarnhörner auszubauen und lernt Neues von Künstlerin Helga. Nach einer ruhigen Suppe-Pause studiert sie Wetterkarten, bevor sie abends als Türsteherin des Clubs „Zum Stürmischen Seemann“ Dienst antritt. Dort hält sie die Reihe in Schach, gibt Touristen Tipps und schließt erst tief in der Nacht ab, ehe sie heimkehrt, Blumen gießt und erschöpft einschläft. Bereit für einen neuen, stürmischen Morgen wieder.


  • Fichtchen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Fichtchen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Fichtchen ist ein 359-Seelen-Milchdorf am Fischbach. Feuchte Auen nähren Kühe, Sammeltransporter steuern früh die Kühlstation Nr. 14 an, während Höfe Rahm zu Käse veredeln und ihn nach Mehlis liefern. Im Dorfkrug „Rotes Kalb“ braut Wirt Hanno Wellbrock ein nussiges rotes Ale; Hopfen bezieht er aus Klodorf. Die niedrige Kirche St. Melethia zeigt Rangtafeln für Siegerkühe, der Forellenteich lockt Wanderer. Bachufer-, Milchsuppen- und Abfischfeste, Feuerwehrhaus mit Stammtisch sowie Gästezimmer auf Bauernhöfen halten Gemeinschaft und Besucher zusammen.


  • Mehlis (Kreis Drosen – Zentravia)

    Mehlis (Kreis Drosen – Zentravia)

    Mehlis liegt acht Kilometer südöstlich von Zentro an B6 und A5-Abfahrt. Hinterhofschuppen surren von Metall- und Holzarbeiten, zwei kleine Betriebe beliefern Höfe im Landkreis. Mittelpunkt ist die kompakte Backsteinkirche St. Lucius; ihr Gemeinderaum dient Chor, Bauausschuss und Filmabenden. Ein Dorfladen, ein Paket-Co-Working-Hub und die mobile Metzgerei sichern die Versorgung. Wanderer starten am Wegweiser Südstraße durch Graben­landschaft in den Dreamwood; Bänke am Waldrand laden zur Rast. Die Gaststätte „Zur Kreuzfuge“ bietet Gerstensuppe, Schweinehals, Forelle und Fass-Cidre. Feuerwehrübungen, Werkstattlärm, Pilzmarkt und Fahrradanhänger-Tüftler prägen den ruhigen, arbeitsamen Alltag.


  • Wielitz (Kreis Drosen – Zentravia)

    Wielitz (Kreis Drosen – Zentravia)

    Wielitz (921 Einwohner, 99 m) liegt südöstlich von Zentro an B6 und A5 und dient als logistischer Mittelpunkt für Betriebe des Landkreises Drosen. Im Ort sitzen ein großes Ersatzteillager, ein Reifenservice für landwirtschaftliche Fahrzeuge und ein Buchhaltungsverbund, der Höfe und Mostereien betreut. Im Ortskern stehen die Kirche St. Aurelian-Brücke und der Gasthof, in dem Maschinenringe tagen. Eine Besonderheit ist der „Satzraum“, in dem Druckvorlagen für Vereinshefte und Etiketten entstehen, bevor sie in Schlumpfhausen oder Drosen gedruckt werden. Feldwege verbinden den Ort mit dem Dreamwood und dem Tal der Fulda.


  • Clausdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Clausdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Clausdorf (427 Einwohner, 125 m) liegt in der offenen Zento-Ebene südöstlich von Zentro an der B6. Landwirtschaft prägt den Ort: große Ackerflächen, wenige Höfe, klare Abläufe. Auffällig ist eine ehemalige Tankstelle aus den 1930er Jahren, die heute als Lager für Straßenschilder und Markierungsfarbe dient. Mittelpunkt des Dorfes ist der Kirchplatz mit der Kirche St. Severus, daneben liegen Schule und Bahnhof. Ein Hofladen verkauft Eier, Mehl und Cidre, eine Werkstatt repariert alles vom Fahrrad bis zum Moped. Die Bockwurstbude am Bahnhof öffnet nach Zugankünften und in der Mittagspause der Schule.


  • Arson (Kreis Drosen – Zentravia)

    Arson (Kreis Drosen – Zentravia)

    Arson (1.478 Einwohner, 281 m) liegt auf dem Drosener Rücken im Tal der Fulda und schließt westlich direkt an Drosedorf an. Das Dorf zieht sich über etwa fünf Kilometer entlang der Dorfstraße im Tal, während Bahnlinie und B6 oberhalb verlaufen. Arson ist ein Winzerdorf mit Wein- und Obsthängen, Straußwirtschaften im Herbst und vielen Höfen mit eigenen Keltern. Ein wichtiger Orientierungspunkt ist der Bahnhof an der B6 mit dem Rathauswinkel und seinem schwarzen Aushangkasten. Die Kirche St. Melethia-Nord bewahrt alte Schreibpulte aus Zeiten von Grenz- und Wegerechtsstreitigkeiten. Südlich beginnt der Thalwald als Naherholungsgebiet.