Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Ein Tag im Leben des Johann Becker

    Ein Tag im Leben des Johann Becker

    Johann Becker, Freitag, 9. Januar 2026 – Benheim Heute war so ein Tag, an dem ich schon am Morgen gemerkt habe: Das Eisen wird heiß, aber nicht nur im Ofen. In der Schmiede in der Quellgasse lief erst alles wie immer. Feuer an, das vertraute Atmen des Ofens, der Amboss als Mittelpunkt, Werkzeug an der Wand, der Boden voller Späne vom Vortag.Und doch war ich nicht ganz da. Ich habe gearbeitet, klar – aber im Kopf war ich oben auf einem Dach, irgendwo in Jeruschalajim, und unten läuft eine Geschichte aus dem Ruder. Mittags habe ich den Ofen ausgemacht. Einfach…


  • Staracasa (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Staracasa (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Staracasa liegt im engen Tal des Teichbachs, 6 km oberhalb von Teichdorf, mit dicht stehenden Häusern entlang der Bachgasse. Am kleinen Platz beim Gemeindehaus proben die Musiker, die bei Festen in Teichdorf und Feldzig auftreten. Über dem Ort steht die Kirche St. Cäcilia (Kirchring 1), deren Empore oft als Chor- und Bläserplatz genutzt wird. Handwerk und Musik greifen ineinander: In „Staracasaer Pfeifen & Holzbläser“ (Bachgasse 17) entstehen Blockflöten und einfache Klarinetten, und Reparaturen an Blechinstrumenten gehören zum Alltag. Für Gäste gibt es kleine Pensionen und Gasthäuser im Tal.


  • Donau (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Donau (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Donau (89 Ew., 836 m) liegt auf dem Bergrücken oberhalb von Tons zwischen den Tälern des Kleinen Teichflusses und des Teichbachs. Der Ort besteht aus wenigen Höfen und einer prägenden Adresse: der Waldkäserei. Hier werden Laibe hergestellt, datiert und gereift; ein großer Teil geht als Lieferung ins Sanatorium Teichquell, wo er für das bekannte Käsefondue genutzt wird. Donau ist außerdem ein Winter- und Wanderknoten: Loipen und Rückenwege verbinden den Ort mit Waldfels, Hanischwald und Tons. Versorgung läuft klein über Lieferwagen und Absprachen; Gäste kommen meist als Tagesbesucher oder über private Zimmer.


  • Waldfels (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Waldfels (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Waldfels (36 Ew., 758 m) liegt oberhalb von Teichquell am Hang und bietet einen freien Blick ins Tal. Das Dorf ist Startpunkt vieler Langlaufloipen: Verbindungen führen nach Donau und Tons sowie nach Hanischwald. Außerdem beginnt hier eine Abfahrtsstrecke hinunter nach Teichwald. Einen Lift gibt es nicht; stattdessen pendelt ein elektrisch betriebener Shuttlebus, der Ski und Gäste nach oben bringt und den Tagesrhythmus bestimmt. Am Shuttleplatz hängen Spurberichte und Hinweise, daneben gibt es eine Wachshütte und einen kleinen Kiosk für Tee und Suppe. Übernachten kann man in kleinen Gästehäusern am Felsweg.


  • Hanischwald (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hanischwald (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hanischwald (62 Ew., 744 m) liegt direkt an der Quelle des Kleinen Teichflusses oberhalb von Teichquell. Das Dorf besteht aus wenigen Häusern entlang der Talstraße und ist Startpunkt für Wander- und Winterrouten. Zwei kleine Hotels nehmen vor allem Gäste auf, die früh auf die Spur oder zur Quelle wollen. Abends trifft man sich in der Waldbar, wo Handschuhe am Ofen trocknen und der Spurbericht an der Wand hängt. Besonderheit ist die Schnitzschule, die alle 14 Tage Kurse für Holzlöffel und einfache Figuren anbietet; in den Werkbänken stecken Späne, und viele nehmen ihr Stück im Rucksack mit ins Tal.


  • Teichquell (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Teichquell (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Teichquell (647 Ew., 713 m) liegt im Tal des Kleinen Teichflusses, wenige Kilometer unterhalb der Quelle, umgeben von Wald. Der Ort ist Urlaubsziel für Wanderer und Wintersportler: im Winter starten Loipen, im Sommer führen Wege nach Hanischwald, Waldfels und Donau. Prägend sind die runde Kirche St. Brigida (Kirchweg 2) mit Orgelproben und das Sanatorium Teichquell (Höhenstraße 14) für Erholung und Atemtherapie. Unterkünfte reichen vom Hotel Quellenhof (Quellplatz 6) bis zu Pensionen am Waldrand. Abends füllen sich Stuben und Bars; am nächsten Morgen stehen Karten, Ski oder Stöcke wieder bereit.


  • Spee (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Spee (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    pee (48 Ew., 787 m) liegt auf dem Bergrücken oberhalb von Altenroda und bietet einen klaren Blick hinunter nach Teichdorf, wenn das Wetter mitspielt. Der Ort besteht aus wenigen Höfen und einem Gemeinschaftsschuppen für Brennholz, der über Listen und Absprachen organisiert wird. Mittelpunkt für Einwohner und Wanderer ist der kleine „Gasthof Speer Blick“ (Schuppenrain 4) mit einfacher Stube, kurzen Gerichten und Zimmern für Übernachtungen. Im Hinterhof steht eine kleine Sauna mit Tauchbecken, die nach Holzarbeit oder langen Rückenwegen genutzt wird. Spee wirkt dadurch wie ein Arbeits- und Etappenort: Wind, Holz, Wege und ein paar feste Treffpunkte.


  • Tons (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Tons (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Tons (52 Ew., 838 m) liegt hoch am Hang über Altenroda und wirkt wie eine Streusiedlung, die sich nach Wind und Nebel richtet. Die Bergstraße führt in Kehren hinauf; oben stehen wenige Höfe, dazwischen Wiesenstücke und Holzlegen. Mittelpunkt ist die kleine, wettergegerbte Kapelle, die an bestimmten Tagen vorbereitet wird und als Treffpunkt dient. Daneben liegt der Signalstein, früher Orientierung bei Nebel, heute Messpunkt für Wetter und Wegzustand: „Nebel bis zum Stein“ ist eine klare Ansage. Versorgung läuft über Absprachen, Holz und Werkzeug werden geteilt; Gäste finden gelegentlich private Zimmer, aber kein eigentliches Ortszentrum.


  • Altenroda (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Altenroda (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Altenroda (458 Ew., 492 m) liegt im Zentralmassiv im engen Tal des Kleinen Teichflusses, acht Kilometer oberhalb von Teichdorf, ringsum Wald. Das Wasser läuft hier in Kurven zwischen Steinen; nach Regen zeigt sich, wie schnell der Bach anschwellen kann. Die Kirche St. Rochus (Kirchberg 1) steht auf einer Terrasse, neben dem Portal markieren Kerben alte Hochwasserstände. Wanderer übernachten im Gasthaus „Haus Rodablick“ (Flussweg 9) mit Trockenraum. Zu Altenroda gehören die Gebirgsdörfer Spee (787 m) mit Gemeinschaftsschuppen und Blick nach Teichdorf sowie Tons (838 m) mit Kapelle und Signalstein als Nebelorientierung.


  • Giesen (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Giesen (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Giesen (998 Ew., 325 m) liegt am Übergang vom Zentralmassiv zum Zento-Rücken und ordnet sich entlang der Dorfstraße. Dort verläuft ein Marktstreifen mit kleinen Läden und Haltestellen; die Schule nimmt auch Kinder aus Sandig auf. Wer keinen eigenen Wagen nutzt, orientiert sich am nächsten Bahnhof in Siebach (ZMB22) und an den Straßen B512 und SEE14. Prägend ist die „Giesener Werkstatt für Musikinstrumente“ (Dorfstraße 28): Hier entstehen Zithern und einfache Gitarren aus Holz aus dem Zentralmassiv, besaitet mit Importware aus Xylopolis im Nudelland. Giesen wirkt im Alltag wie ein Dorf aus Wegen, Unterrichtszeiten und Werkstattklang.


  • Linie 22 der Zentralmassivbahn von Seestadt nach Weishaus

    Linie 22 der Zentralmassivbahn von Seestadt nach Weishaus

    Die Linie 22 verbindet Seestadt mit Weishaus an der Zentralmassivbahn. Die Zentralmassivbahn bietet über diese Strecke zwei mal täglich einen durchgehenden Expresszug von Seestadt nach Bosheim an. Seestadt ist mit 66.587 Einwohnern die Hauptstadt des Seelandes und liegt auf 103 Metern Höhe zwischen Großem Teich und Kleinem Teich am Teichfluss. Die Mitte bündelt Rathaus, Parlament und den Campus, der Hafen verbindet Werften, Fischhandel und Veranstaltungsorte, im Norden sitzen Handwerk und junge Medienfirmen, im Osten Botanischer Garten, Naturtheater und Gemeinschaftsgärten; Strandpromenade und Villen reichen bis zu Badeanstalten, im Süden prägen Mühlen, Brauereien und Chöre die Nachbarschaften, der Stadtwald schließt Tierpark und…


  • Siebach (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Siebach (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    iebach (364 Ew., 266 m) liegt am Rand des Zentralmassivs auf dem Zento-Rücken im Tal des gleichnamigen Baches. Der Bachgraben ist schmal und fällt im Sommer oft trocken, läuft aber nach Süden zum Giesbach und weiter Richtung Großer Teich. Siebach ist ein Streudorf ohne dichten Kern; verbindend wirken der Haltepunkt der ZMB22 und die Kapelle St. Kilian (Siebacher Weg 4), die an Feiertagen mit Leinentüchern geschmückt wird. Wichtigster Betrieb ist der „Sägeplatz Siebach“ (Am Sägeplatz 1): Brennholz und Balken für Stall- und Bootsschuppenreparaturen werden hier gesägt, teils per Bahn nach Teichmünde transportiert.


  • Sandig (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Sandig (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Sandig (657 Ew., 297 m) liegt auf dem Zento-Rücken im Südosten des Landkreises Teichdorf. Der Ort sitzt zwischen Feldern und sandigen Kuppen, die dem Dorf den Namen gaben. Wichtigste Adresse ist die „Sandiger Glashütte“ (Am Sandbruch 3): Hier entstehen dickwandige Flaschen, Lampengläser und Fensterscheiben; an Werktagen ist der Rauchzug des Schmelzofens über den Feldern sichtbar. Der Dorfkern ist klein, mit Dorfladen und Postausgabe, Gemeindehaus, Feuerwehr und wenigen Gaststuben. Über die B36 ist Feldzig westwärts erreichbar, Richtung Osten liegt Horchau in Zentravia.


  • Feldzig (Landkreis Teicha – Seeland)

    Feldzig (Landkreis Teicha – Seeland)

    Feldzig (2.478 Ew., 250 m) liegt dort, wo die Seeland-Ebene in den Zento-Rücken übergeht, und gilt als größtes Dorf im Landkreis. Es hat einen echten Ortskern mit Rathaus, Sportplatz und dem Kulturhaus „Zentosaal“ (Marktstraße 6), in dem Ernteversammlung, Tanzabend und Instrumentenkurse laufen. Als Verkehrsknoten fahren Busse nach Teicha, Teichmünde, Sandig und Weishaus; entlang der Marktstraße stehen Bäckerei, Fahrradschrauber und Landmaschinenhändler. Am Ortsrand liegt die „Feldziger Kornwaage“, die in der Erntezeit bis spät abends Laster abfertigt und den Takt der Saison vorgibt.


  • Ostufer (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Ostufer (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Ostufer (458 Ew., 103 m) liegt am Ostufer des Großen Teiches im Landkreis Teichdorf, sieben Kilometer südöstlich von Teichmünde. Die Häuser stehen hinter einem niedrigen Deich; davor liegen Bootsschuppen, Netztrockengestelle und eine Rampe, über die Traktoren Anhänger bis an den Strand ziehen. Mittelpunkt ist der Anger mit dem Dorfladen „Uferkram“ (Anger 5), zugleich Postausgabe und Angelkartenstelle. St. Berenike (Kirchweg 1) hat einen Dachreiter; innen hängt ein Holzschild mit Deichbau-Namen. Gäste kommen zum Rudern, Segeln und Vogelzug; in der „Uferstube Lenk“ (Seestraße 12) hängt eine Karte mit rot markierten Flachstellen.


  • Funsel (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Funsel (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Funsel (1.987 Ew., 138 m) liegt am Teichfluß zwischen Teichdorf und Teichmünde, wo die Ebene offen ist und Weiden- und Schilfgürtel die Ufer gliedern. Die lange Teichstraße folgt dem Fluss; vor St. Urban (Kirchplatz 1) liegt ein kleiner Platz, an dem Bus, Radfahrer und Dorffeste zusammenkommen. Am nördlichen Rand steht die alte Mühle mit unterschlächtigem Rad, heute Sitz der Holzspielzeug-Werkstatt Harke (Mühlenweg 2), bekannt für Teichboote und Bauklötze. Am Wehr fertigt die Reusenbauerei Nitsch (Am Wehr 6) Bügel und Drahtkörbe. Abends trifft man sich im Gasthaus „Zum Alten Wehr“ (Teichstraße 19), Vereinszimmer des Ruderclubs.


  • Frunse (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Frunse (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Frunse (1.254 Ew., 341 m) liegt auf dem Radieser Rücken westlich von Funsel. Unten ziehen sich Höfe an der Hangstraße entlang, oben bündelt der Platz „Am Rücken“ Laden, Busstopp und Dorfleben. St. Verena (Kirchgasse 3) ist ein Feldsteinbau; innen bleibt der Dachstuhl sichtbar, mit eingeritzten Zimmermannszeichen. Am früheren Flößer-Lagerplatz arbeitet heute das „Frunser Möbelwerk Reimann“ (Werkstraße 1) mit Zuschnitt, Pressen und Lackierkabinen; morgens fahren Lieferwagen nach Teichdorf, nachmittags kommen Kunden mit Maßskizzen. Kultur spielt in der „Rückenbühne“ (Am Rücken 7), danach trifft man sich im „Rückenkrug“ (Hangstraße 11).


  • Ein Tag im Leben von Edeltrude Berger

    Ein Tag im Leben von Edeltrude Berger

    Edeltrude räumt am Sonntagmorgen die gute Stube um: Tisch in die Mitte, passende Stühle, Kommode zurück an die Tür. Pfarrer Gaston Morel und Organistin Klara Åkerman sind zum Mittagessen eingeladen. Palak Paneer steht schon fertig im Topf, nur Reis fehlt noch. Danach wollen die drei mit der Linie 93 nach Rehstadt fahren, die Stadtkirche St. Bartholomäus besichtigen und um 15 Uhr das Orgelkonzert hören. Am Abend geht es mit dem Zug zurück nach Ackdorf; bei Edeltrude zu Hause endet der Tag mit Tee, Rommé und Punkteschreiben.


  • Weishaus (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Weishaus (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Weishaus (9.875 Ew., 388 m) liegt auf einem Bergrücken im Süden des Zentralmassivs zwischen Altenbachtal und Zento-Rücken. Die Stadt öffnet sich nach Süden zur Ebene, nach Norden führen Straßen in die Täler. Bebauung und Alltag folgen der Rückenstraße: unten Werkhöfe, Sportplätze und Industrie, oben Rathaus und die Stadtkirche St. Hedwig (Kirchplatz 1) mit breitem Turm und Konzertnutzung. Kultur bündelt das „Haus am Rücken“ (Rückenstraße 12) mit Lesungen, Ausstellungen und Proben der Stadtkapelle. Wirtschaftlich prägen Möbelmontage (Industriestraße 4) und Zulieferwerkstätten für Instrumente, Glaslampen und Metallbeschläge. Weishaus ist zudem wichtiger Bahn- und Straßenknoten.


  • Althaus (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Althaus (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Althaus (6.478 Ew., 512 m) liegt im Altbachtal am Westhang des Zentralmassivs. Die Altbachstraße folgt dem Flusslauf und trägt Werkstätten, Läden und zwei Gasthäuser. Am Rathausplatz stehen an Markttagen Stände mit Wolle, Käse und Holzgeräten. Am Stadtrand arbeitet die „Althäuser Holzverwertung & Möbelhallen“ (Triftweg 5): Stämme werden sortiert, getrocknet und zu Bauholz oder Platten verarbeitet. Am Wehr sitzt das „Triftarchiv“ (Am Wehr 2) mit Modellen von Rechen und Wehranlagen. St. Odilia (Kirchplatz 4) hat einen breiten Turm; abends trifft man sich im Gasthof Altbach oder im Arbeiterhotel „Sägeplatz“.


  • Teichmünde (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Teichmünde (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Teichmünde liegt in der Seeland-Ebene an der Mündung des Teichflußes in den Großen Teich, nur einen Kilometer östlich der Stadtgrenze von Seestadt. Die Stadt ist klar gegliedert: am Fluss die Kaimauer mit Pollern und Kranbock, am See die Uferstraße mit Bootsschuppen und Fischannahme, dahinter Siedlung, Schule und Feuerwehr. An der Mündungsbrücke stehen im Frühjahr Wasserwacht und Angler, wenn Treibgut an den Leitbuhnen hängen bleibt. Prägend sind die Hafen-Kapelle St. Nikolaus und die größere Kirche St. Nikodemus am Marktplatz. Alltag bestimmen Räucherei & Salzhaus, Mündewerft Wernicke und eine Gießerei für Schiffbauteile.


  • Teichdorf (Kreisstadt – Seeland)

    Teichdorf (Kreisstadt – Seeland)

    Teichdorf (11.538 Ew.) liegt am Südrand des Westlichen Zentralmassivs, dort wo Kleiner Teichfluss, Teichbach und Altenbach zum Teichfluß zusammengehen. Vom Bahnhof sind es wenige Minuten zum Markt: Rathaus, das Kreisarchiv im ehemaligen Salzmagazin und ein Innenhof, in dem im Winter Aktenrollen aus den Berggemeinden in Kisten trocknen. Am Kirchplatz steht St. Jakob, ein schlichter Saalbau mit gotischem Westturm. Neben Behörden und Schulen prägen Werkstätten das Bild, darunter eine Orgelbauwerkstatt und kleine Betriebe für Instrumentenbau und Reparaturen. Unten am Ufer bündeln Brücken und Wege den Alltag.


  • Landkreis Teichdorf (Seeland)

    Landkreis Teichdorf (Seeland)

    Der Landkreis Teichdorf liegt im Nordosten des Seelandes zwischen Großer-Teich-Ufer, nördlicher Ebene und dem Westlichen Zentralmassiv. Bei Teichdorf vereinigen sich Kleiner Teichfluss, Teichbach und Altenbach zum Teichfluß, der 20 Kilometer südlich in den Großen Teich mündet. Am See prägen Teichmünde und Ostufer Hafenbetrieb, Fischerei und Bootsbau, während Funsel und Frunse Flusswirtschaft und Holzhandwerk verbinden. Auf dem Zento-Rücken liegen Siebach, Giesen, Sandig und Feldzig mit Werkstätten, Landwirtschaft und kleineren Betrieben. Im Massiv stehen Althaus als Arbeitsstadt, Teichquell mit Sanatorium, sowie zahlreiche Gebirgsdörfer, Kirchen, Archive und Glas- und Instrumentenhandwerk.


  • Haseneck (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Haseneck (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Haseneck liegt im Landkreis Dermbach in der Bewässerungszone vor der Kohlwüste und zählt 547 Einwohner. Der Ort sitzt am Hasenecker Kanal, der zwei größere Wasserwege verbindet und damit Felder und Randflächen versorgt. Auffällig ist der „Aussichtspunkt Kohlwüstenkante“ mit Markierungen, die zeigen, wie sich die Bewässerungsgrenze über Jahrzehnte verschoben hat. Als technische Sehenswürdigkeit gilt das Hasenecker Aquädukt, ein gemauerter Durchlass über eine Senke, zu dem auch Schulklassen kommen. Haseneck liegt nahe der Grenzen zu Kohlonia und Nudelland; der nächste Bahnhof ist in Kaname, zwei Kilometer entfernt.


  • Kaname (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Kaname (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Kaname liegt im Nordosten des Landkreises Dermbach auf 239 Metern direkt am Nudelbach–Kohla-Verbindungskanal. Das Dorf (478 Einwohner) lebt sichtbar mit dem Wasser: Schieber, Messlatten und Uferwege gehören zum Alltag, weil der Kanal die Bewässerung der Randzone zur Kohlwüste speist. Markant ist St. Walburga (Kirchgasse 1), ein Bau aus hellem Bruchstein; die kleine Turmglocke läutet nur bei Wasserfesten. Wirtschaftlich prägt „Kanamer Kisten“ (Grabenstraße 12) der Familie Harto den Ort: Gemüse wird sortiert, verpackt und zu Märkten im nördlichen Seeland und nach Kohlonia geliefert.