Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Nordufer (Kreis Dermbach – Seeland)

    Nordufer (Kreis Dermbach – Seeland)

    Nordufer (448 Ew., 95 m) liegt als schmaler Streifen zwischen Feldern und dem Nordufer des Kleinen Teichs. Die Ufergasse ist der wichtigste Weg: Vor Bootsschuppen und Gärten stehen Böcke, auf denen Ruder- und Motorboote kopfüber lagern, während am Ende des Dorfs die „Schilfstation Nordufer“ auf einem Beobachtungssteg ins Schilf führt. In der Hütte liegt das Sichtungsbuch, in das Gäste und Dorfbewohner Datum und Zugvögel eintragen; im Frühjahr wird daraus ein stiller Kalender. Ein Räucherstand versorgt Spaziergänger und Wartende an der Anlegestelle. Im Sommer verbinden Ausflugsschiffe Nordufer mit Unterstrand, Seestadt und über den Großen Teich weiter nach Teicha und Ziehen. Landseitig…


  • Altenfähr (Kreis Dermbach – Seeland)

    Altenfähr (Kreis Dermbach – Seeland)

    Altenfähr (547 Ew., 78 m) liegt direkt am Teichfluß und lebt vom Übergang: der gemauerten Rampe der alten Fährstelle, dem Steg und den Resten der kleinen Fährschanze, die im Dorf als Erinnerungsort der Nordprovinz gilt. In der „Fährstube“ (Uferstraße 1) hängt ein handgeschriebenes Wasserstandsbrett, nach dem sich Fischer, Pendler und Wirte richten. Räucherfisch gibt es bei Jarmo Klee direkt am Wasser, während im Dorf kleine Betriebe wie Bootsbeschläge und Reparaturen den Alltag stützen. Anbindung schafft die B36 Richtung Altbrück und Unterstrand, die B53 nach Samo und die SEE9 nach Umpferstedt; die Zentrobahn verbindet stündlich Bierona und Kohla. Der Ort wirkt…


  • Dermbach (Kreisstadt – Seeland)

    Dermbach (Kreisstadt – Seeland)

    Dermbach (14.587 Ew.) liegt auf 476 m im Tal des Dermbachs, dort wo der Radieser Rücken in Wiesen und Weiden ausläuft. Als Kreisstadt bündelt der Ort Landratsamt, Markt und Dienstleistungen: am Marktplatz stehen Käse- und Wollstände, im Laden „Bach & Korn“ sitzt die Postagentur, und in der Bachstraße reihen sich Gasthäuser, kleine Werkstätten und Anlieferhöfe. Die Stadtkirche St. Eoban prägt den Kirchberg; am Rand erinnert die Alte Grenzwacht an die Nordprovinz des alten Seelandes. Milch- und Schafwirtschaft aus den Dörfern laufen hier zusammen, während der Bahnhof mit der Zentralmassivbahn Richtung Nudeltopf und Bosheim verbindet.


  • Landkreis Dermbach (Seeland)

    Landkreis Dermbach (Seeland)

    Der Landkreis Dermbach liegt im Nordosten des Seelandes zwischen Kohlonia, Nudelland, dem Zentralmassiv und dem Teichfluß samt Kleinem Teich. Zwei Drittel deckt der Radieser Rücken: Weiden, Milchvieh, Schafe, Ziegen, dazu Getreide und Gemüse, mit dem Radieswald als Rest alter Bewaldung. In der Kreisstadt Dermbach bündeln Markt, Bachstraße, Landratsamt und St.-Eoban-Kirche Versorgung und Handwerk. Dörfer am Rücken, am bewässerten Kohlwüstenrand, in den ersten Massivlagen und in der Ebene ergänzen das Bild: Werkstätten, Käse, Wolle, Holzspielzeug, Fährstelle Altenfähr und Schilfsteg Nordufer erzählen Alltag und Geschichte der alten Nordprovinz. Vier markante Kirchen und ein Kulturhof in Radies machen die Route für Besucher planbar.


  • Nolenau (Landkreis Teicha – Seeland)

    Nolenau (Landkreis Teicha – Seeland)

    Nolenau ist ein kleines Dorf auf 169 Metern Höhe am beginnenden Zento-Rücken, vier Kilometer nordöstlich von Teicha. Höfe gruppieren sich um eine dreieckige Grünfläche mit Linde und Dorfladen der Familie Trost, der zugleich Poststelle und Treffpunkt ist. Hinter dem Laden reifen Käserollen aus Milch der umliegenden Hänge. Wege führen zur Feldkapelle, zur „Alten Wacht“ als ehemaligem Grenzposten und weiter zur Aussichtsplattform Zento-Blick mit Blick über den Landkreis Teicha und das Tal des Zento. Landwirtschaft, kleine Werkstätten und Pendler nach Teicha prägen den Alltag in diesem überschaubaren Ort.


  • Ziehen (Kreis Teicha – Seeland)

    Ziehen (Kreis Teicha – Seeland)

    Ziehen ist ein kleines Dorf am Ostufer des Großen Teichs, eingerahmt vom Ziehener Küstenwald. Im Zentrum liegt eine Lichtung mit Bushaltestelle, Lebensmittelladen und Kiosk, von der ein Weg zum breiten Sand- und Kiesstrand mit Holzsteg führt. Im Sommer prägen Badegäste, Bootsverleih und Zimmervermietungen den Ort, viele Pendler fahren mit Bus oder Auto nach Teicha und Nolenau. Direkt am Ufer steht die „Halle am Eis“ mit Werkstatt und Eissegelmuseum, Mittelpunkt des winterlichen Dorflebens. In kalten Wintern wird der zugefrorene See zur Rennbahn, wenn der Eis- und Segelverein Ziehen Eissegelkurse und Wettkämpfe organisiert.


  • Flutkanal (Kreis Teicha – Seeland)

    Flutkanal (Kreis Teicha – Seeland)

    Flutkanal liegt an der Mündung des Flutkanals in den Großen Teich, eingekeilt zwischen Wasser und Seeland-Wald. Entlang der Uferstraße wohnen Familien, die seit Generationen als Fischer, Kanallotsen oder Pumpwerksarbeiter vom Wasser leben. Mittelpunkt ist die Kanalbrücke mit Blick auf die Kähne und den Zug der BZF108. Das Pumpwerk Flutkanal-Nord, die kleine Kirche „Zum Heiligen Pegel“, der Dorfladen mit Postschalter und die Kneipe „Zum Schleusentor“ bilden das Netz des Alltags im Dorf. Schule, Bahnhof und Sportplatz binden Flutkanal an Teicha, Seestadt und den Wald an, ohne den eigenen Rhythmus zu verlieren. Gäste spüren schnell, wie Wasserstände hier Gespräche und Zeiten bestimmen.


  • Teicha (Kreisstadt – Seeland)

    Teicha (Kreisstadt – Seeland)

    Teicha ist eine Kreisstadt am südöstlichen Ufer des Großen Teichs, in der Wasser und Alltag eng verwoben sind. Am Marktplatz mit Bäckerei Kaun & Sohn, Kirche St. Nautilus und dem Landratsamt kreuzen sich Amtswege und Schulrouten. Der Hafen mit Ausflugsbooten nach Seestadt, die Uferpromenade und die kleine Werft zeigen die Bedeutung des Sees für Arbeit und Freizeit. Hinter der Kirche erinnert der Alte Kornspeicher als Kulturzentrum an die landwirtschaftliche Vergangenheit, während am Stadtrand der Wasserwege-Pfad in den Seeland-Wald führt. Züge, Busse und Schiffe bringen Bewegung in eine Stadt, die dennoch überschaubar bleibt.


  • Landkreis Teicha (Seeland)

    Landkreis Teicha (Seeland)

    Der Landkreis Teicha im Osten des Seelandes liegt zwischen Großem Teich, Flutkanal, Seeland-Wald und dem ansteigenden Zento-Rücken. Vier Orte prägen ihn: die Kreisstadt Teicha mit Hafen, Markt, Kirche St. Nautilus, altem Kornspeicher und Schleusenmeisterei; das Kanaldorf Flutkanal mit Pumpwerk, Brücken und starkem Bezug zur Wasserwirtschaft; das höher gelegene Nolenau mit Dorfladen, der „Alten Wacht“ und der Aussichtsplattform „Zento-Blick“; sowie Ziehen im Küstenwald mit Badestrand, Halle am Eis und Eissegelmuseum. Wasser, Technikgeschichte, Landwirtschaft und Wintersport bieten Reisenden kurze Wege, aber sehr unterschiedliche Eindrücke.


  • Prießen (Landkreis Altenow – Seeland)

    Prießen (Landkreis Altenow – Seeland)

    Prießen, ein Dorf mit 529 Einwohnern, liegt auf 98 Metern Höhe zwischen Seelandwald und Grenzsee. Der kleine Hafen mit Stegen dient Fischern und Ausflüglern, darüber wacht der Turm der neugotischen St.-Frideborg-Kirche mit kupfernem Dach als Orientierungspunkt auf dem See. Die SeeLB90 verbindet Prießen stündlich mit Kleinros und Zentro; manche Kinder fahren mit dem Bus zur Schule nach Tewitz. Am Uferweg liegen Bootswerkstatt, Dorfladen und der Gasthof „Am Steg“, in dem Pendler, Fischer und Gäste zusammentreffen. Prießen ist ein stiller, wassergeprägter Ort, in dem Alltag, Verkehr und See eng miteinander verwoben sind.


  • Tewitz (Kreis Altenow – Seeland)

    Tewitz (Kreis Altenow – Seeland)

    Tewitz, ein Dorf mit 687 Einwohnern im Osten des Seelandwaldes, liegt auf 201 Metern Höhe entlang einer schmalen Straße, die dem alten Burgwall „Högelstein“ folgt. Der moosbewachsene Wall stammt vermutlich aus der Zeit der Waldwikinger und zählt zu den drei historischen Orten des Landkreises. Im Dorfkern stehen Kirche, Schule und Dorfladen; die Schule besuchen auch Kinder aus Teeheim, dessen Dorfladen von einem Händler aus Tewitz beliefert wird. Der Bahnhof an der Zentrobahn verbindet Tewitz mit Bierona, Kohla und Südteich. Waldwirtschaft, Handwerk und ruhiger Alltagsverkehr prägen den Ort, der Geschichte und Gegenwart unaufdringlich verbindet.


  • Linie 19 (Zentralmassivbahn) – Von Viehdorf nach Xylopolis

    Linie 19 (Zentralmassivbahn) – Von Viehdorf nach Xylopolis

    Von Viehdorf im Nudelland über den Norden des Seelandes zurück ins Nudelland – das ist die Linie 19 der Zentralmassivbahn. Viehdorf Karo 6,6 Wer Kaname (16,7km) besucht, trifft auf ein Dorf, das sich um eine klare Linie organisiert: den Nudelbach–Kohla-Verbindungskanal. Entlang des Wassers liegen Wege, Abzweige und Technik, und das Dorfleben hängt an den Zeiten, zu denen Schieber gestellt und Felder versorgt werden. Kaname liegt auf 239 Metern und zählt 478 Einwohner; es ist klein genug, dass man sich schnell kennt, und groß genug, dass Arbeit sichtbar bleibt. Die Kirche St. Walburga in der Kirchgasse 1 ist ein markanter Bau…


  • Linie 18 (Zentralmassivbahn) – Von Nudeltopf nach Bosheim

    Linie 18 (Zentralmassivbahn) – Von Nudeltopf nach Bosheim

    Immer entlang des Zentralmassivs gelangt man auf der 412 Kilometer langen Strecke der Zentralmassivbahn von Nudeltopf am Nordmeer nach Bosheim am Mare Internum. Nudeltopf Münchhausen 26,8 Dermbach (61,7km) Dermbach ist Kreisstadt im Norden des Landkreises, gebaut in die Mulde des Dermbach-Tals auf 476 Metern. Unten zieht sich die Bachstraße wie eine Arbeitsader durch den Ort: Dorfladen mit Postschalter, Werkstätten, Anlieferhöfe, ein Gasthaus, in dem sich Verwaltungsleute, Schäfer und Pendler begegnen. Oben am Kirchberg steht St. Eoban, schlicht und fest im Stein, mit einem Gemeindehaus daneben, das Bibliotheksecke und Treffabende beherbergt. Der Marktplatz verbindet beides: Rathaus, Aushänge, Marktstände und die routinierten…


  • Linie 21 der Zentralmassivbahn von Seestadt nach Althaus

    Linie 21 der Zentralmassivbahn von Seestadt nach Althaus

    Seestadt (66.587 Einwohner, 103 m NN) ist die Hauptstadt des Seelandes und liegt zwischen Großem und Kleinem Teich am Teichfluss; über die A4 sowie die B36 und B53 ist sie an das Umland angebunden. Verwaltung und Alltag konzentrieren sich in der Mitte rund um Rathaus, Parlament und den Universitätscampus, während der Hafen zugleich Industriezone, Fischmarkt und Kulturadresse ist. Im Norden entstanden Werkstätten und ein jüngeres Gewerbegebiet („Nordpark“) mit Medien- und Softwarefirmen; im Osten liegen Botanischer Garten, Naturtheater und Gemeinschaftsgärten, am Strand ziehen Promenade, Villen und Badeanstalt den Verkehr zu Fuß und per Rad an. Die Region war im 8./9. Jahrhundert…


  • Teeheim (Kreis Altenow – Seeland)

    Teeheim (Kreis Altenow – Seeland)

    Teeheim, ein Dorf im Seelandwald mit 325 Einwohnern, liegt auf 199 Metern Höhe in einer ruhigen Lichtung, umgeben von hohen Kiefern. Der Ort ist für seine Imkerei bekannt; der „Seeland-Honig“ wird in Altenow verkauft und stammt größtenteils aus Teeheimer Betrieben. Mittelpunkt ist das ehemalige Forsthaus, heute ein Café mit Pension. Das Dorf besitzt einen Dorfladen, mehrere kleine Werkstätten und lebt im Rhythmus des Waldes. Wanderwege führen nach Arnsheim, Tewitz und Teicha. Teeheim ist ein stiller, naturverbundener Ort, geprägt vom Duft nach Harz, Wachs und Holz.


  • Wüstung Nardorf

    Wüstung Nardorf

    Nardorf, eine mittelalterliche Wüstung östlich von Arnsheim im Seelandwald, wurde im 14. Jahrhundert von Holzfällern gegründet und nach einem Pestausbruch verlassen. Von den Gebäuden blieben nur Grundmauern und der „Totenbrunnen“, dessen kaltes Wasser bis heute Geschichten und Aberglauben nährt. Der Ort gilt als still und unheimlich zugleich, von Nebel und Legenden umgeben. Archäologische Funde bestätigen die kurze Siedlungszeit. Nardorf ist heute Ziel für Wanderer und Schüler aus Arnsheim – ein stiller Platz im Wald, an dem Geschichte, Erinnerung und Natur untrennbar ineinander übergehen.


  • Arnsheim (Kreis Altenow – Seeland)

    Arnsheim (Kreis Altenow – Seeland)

    Arnsheim, das größte Dorf des Seelandwaldes mit 1.452 Einwohnern, liegt an der Schleuse des Flutkanals, wo dieser in den Großen Teich mündet. Der Ort ist Sitz der Forstverwaltung und bekannt für das historische „Haus der Schleusenmeister“ (Gasthaus „Zum Kanalblick“) und die Kirche St. Hildegrad mit ihrem Glockenspiel aus Schiffsglocken. Von hier führt eine Bahnlinie nach Berenburg entlang des alten Treidelpfads. Die Schule besuchen auch Kinder aus Waw. In Arnsheim entstand die Tradition des Runenfestes an der Steinmark. Wald, Wasser und Geschichte prägen diesen stillen, handwerklichen Ort des Seelandes.


  • Steinmark (bei Berenburg)

    Steinmark (bei Berenburg)

    Die Steinmark liegt 3,5 km östlich von Berenburg am Nordufer des Grenzsees. In die Felsen sind Runen eingeritzt, vermutlich aus der Wikingerzeit. Der Ort gilt als einer der ältesten Kultplätze des Seelandes. Einmal im Jahr, im Juli, findet dort das Runenfest statt, bei dem Kinder die Zeichen aus Ton nachbilden und am Seeufer auslegen. Die Felsformation ist nur zu Fuß erreichbar und bekannt für ihre stille, fast mystische Atmosphäre. Zwischen Wasser, Stein und Geschichte vereint die Steinmark Naturdenkmal und Überlieferung – ein Ort, an dem das Seeland seine älteste Stimme behält.


  • Schleuse XII (Berenburg)

    Schleuse XII (Berenburg)

    Die Schleuse XII bei Berenburg wurde 1846 erbaut und bildet den südlichen Abschluss des Flutkanals, wo dieser in den Grenzsee mündet. Das Bauwerk aus Granit und Seelandziegeln diente einst dem Holztransport und regelt bis heute den Wasserstand. Neben der Schleuse steht das alte Wärterhaus der Familie Krahl, deren Nachkommen den Betrieb bis heute betreuen. Die Anlage ist frei zugänglich und gilt als technisches Denkmal von regionaler Bedeutung. Umgeben von Wald und Wasser, steht die Schleuse XII für das Gleichgewicht zwischen Technik und Natur – ein stilles Wahrzeichen des seeländischen Wasserhandwerks.


  • Berenburg (Kreis Altenow – Seeland)

    Berenburg (Kreis Altenow – Seeland)

    Berenburg, ein Dorf mit 712 Einwohnern im Süden des Landkreises Altenow, liegt dort, wo der Flutkanal in den Grenzsee mündet. Einst Umschlagplatz für Holz aus dem Seelandwald, ist es heute ein stiller Ort am Wasser mit Hafen, Schleuse XII und der Gaststätte „Zum Grenzblick“. Entlang der alten Treidelbahn pendelt ein Schienenbus nach Arnsheim. Die Werke des Bildhauers Lennert Grau aus Waw sind im Hafenlager ausgestellt. Fachwerkhäuser, Boote, See und Kanal prägen das Bild – Berenburg ist ein Dorf zwischen Wald und Wasser, erfüllt vom gleichmäßigen Rhythmus des Seelandes.


  • Linie 91 (Seelandbahn) – Am Flutkanal

    Linie 91 (Seelandbahn) – Am Flutkanal

    Zwischen Arnsheim und Berenburg pendelt stündlich ein Schienenbus auf den Gleisen der ehemaligen Treidelbahn entlang des Flutkanals. Arnsheim, das größte Dorf des Seelandwaldes mit 1.452 Einwohnern, liegt auf 101 Metern Höhe dort, wo der Flutkanal in den Großen Teich mündet. Der Ort ist Sitz der Forstverwaltung des Kreises Altenow und Zentrum der Waldwirtschaft. Herzstück ist die Schleuse, die den Wasserstand reguliert, und das historische „Haus der Schleusenmeister“ von 1783, heute das Gasthaus „Zum Kanalblick“. Die Kirche St. Hildegrad, 1891 aus grauem Granit erbaut, besitzt ein einzigartiges Glockenspiel aus alten Schiffsglocken. Von ihr aus führt die Trasse der ehemaligen Treidelbahn, auf…


  • Doulos (Kreis Altenow – Seeland)

    Doulos (Kreis Altenow – Seeland)

    Doulos, ein Dorf mit 536 Einwohnern, liegt am Rand des Seelandwaldes, wo der Doulosbach in den Grenzsee mündet. Die 1764 gegründete Papiermühle ist das Herz des Ortes und liefert bis heute Zellstoff für die Altenower Papierfabrik. Das alte Schulhaus zeigt eine Sammlung zur Forstgeschichte und erinnert an die Schmalspurbahn, die in den 1950er-Jahren Holz aus Waw nach Doulos brachte. Das Gutshaus besitzt eine Tür aus der Holzwerkstatt Melos – Symbol seeländischer Handwerkskunst. Doulos ist ein Dorf zwischen Wald und Wasser, geprägt von Mühle, Geschichte und dem stetigen Rhythmus des Baches.


  • Wawna (Gemeinde Waw – Kreis Altenow – Seeland)

    Wawna (Gemeinde Waw – Kreis Altenow – Seeland)

    Wawna, ein Weiler mit 24 Einwohnern, liegt 1,5 Kilometer nordwestlich von Waw im Zajinbachtal. Einst Lagerplatz der Holzfäller, diente der Bach dem Holztransport aus dem Seelandwald. Heute ist Wawna ein ruhiges Wohngebiet aus acht Häusern, umgeben von dichtem Wald und durchzogen vom Klang des Wassers. Die Bewohner leben einfach, teils im Holzhandwerk, teils in Waw. Strom kam erst 1958, der Weg ist schmal und unbefestigt. Wawna bewahrt den Geist seiner Herkunft – Stille, Arbeit, Naturverbundenheit – und bleibt eines der letzten unveränderten Waldsiedlungen des Seelandes.


  • Waw (Kreis Altenow – Seeland)

    Waw (Kreis Altenow – Seeland)

    Waw, ein Dorf mit 297 Einwohnern im Seelandwald, liegt im Tal des Zajinbaches auf 117 Metern Höhe. Es lebt vom Holz: Die 1922 gegründeten „Wawner Holzwerke“ verarbeiten Stämme aus dem Wald zu Brettern und Balken und sind der größte Arbeitgeber der Region. Das Dorf entstand aus der Arbeit im Wald und bewahrte seinen handwerklichen Charakter. 1,5 km nordwestlich liegt der Weiler Wawna mit 24 Bewohnern, einst Lagerplatz der Holzfäller. Waw ist ein stiller, harzduftender Ort, geprägt vom Rhythmus der Säge, dem Rauschen des Baches und der Geduld seiner Menschen.


  • Dr. Beatrice Gallo (*1983), Informatikerin

    Dr. Beatrice Gallo (*1983), Informatikerin

    Dr. Beatrice Gallo (*1983 in Agron, Buthanien) ist Informatikerin, Unternehmerin und Mitgründerin der Virtual Design Studios KG in Grenzburg. Nach Studium und Promotion an der TU Western prägt sie die Entwicklung virtueller Lern- und Medizinsimulationen. Sie verbindet analytisches Denken mit künstlerischer Gestaltung und engagiert sich für Bildung, Gleichstellung und regionale Innovationsprojekte. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Mira Kalt lebt sie am Grenzbach und findet Ausgleich in Kunst, Musik und Wanderungen im Sturmgebirge. Ihr Wirken macht sie zu einer prägenden Gestalt der technischen und kulturellen Moderne Buthaniens.