Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Grenzbachbrücke (Kreis Südeck – Zentravia)

    Grenzbachbrücke (Kreis Südeck – Zentravia)

    Grenzbachbrücke (781 Einwohner, 74 m NN) liegt am Grenzfluss zwischen Abflußstedt und der Hauptstadt. Die Z-5 quert den Fluss auf der namensgebenden Brücke, die zugleich Treffpunkt und Orientierung ist. Unter dem Nordwiderlager hängt das Schwarze Brett des Angelvereins; gegenüber aktualisieren Speditionen ihre Fahrpläne. Die kleine Kirche St. Lucidian (Brückenstraße 11) bewahrt eine Warn­glocke aus Zeiten des Eisgangs. Am Ostrand bündeln sich Arbeit und Logistik mit „Grenzbach Lager & Kühl“ und der Feinmechanik „Ruhmke Präzision“. Abends sammelt der „Brückenwirt“ Pendler, Fahrer und Handwerker. Bahn, Radweg und kurze Wege prägen den Alltag.


  • Abflußstedt (Kreis Südeck – Zentravia)

    Abflußstedt (Kreis Südeck – Zentravia)

    Abflußstedt (4.325 Einwohner, 98 m NN) liegt dort, wo der Grenzsee in den Grenzfluss übergeht. Die Stadt ist von der Abfluß-Aue umgeben und besitzt eine klare Uferkante mit Kaimauer und Slipstelle für Fischer- und Arbeitsboote. Am Abflussplatz steht die Stadtkirche St. Reginaldus mit dem angeschlossenen Grenzsee-Archiv. Entlang der B6 arbeiten Betriebe wie der „Abflußstedt Gerätebau“ für landwirtschaftliche Hydraulik. Am südlichen Seeufer liegt der Strandbetrieb „Kaimatte“ mit Badebereich und Sauna sowie das Hotel „Zum Abfluss“. Bahn, Radwege und Straßen machen die Stadt zum Verkehrsknoten zwischen See, Umland und Hauptstadt.


  • Ein Tag im Leben von Lina Vogel

    Ein Tag im Leben von Lina Vogel

    Lina Vogel hat am 24. Januar 2026 frei, bleibt aber viel in ihrer eigenen Küche. Früh streitet sie mit ihrer 22-jährigen Tochter Svea („Sves“) über Geld; der Ärger bleibt hängen. Ihr Mann Markus ist nicht da, er fährt Ski bei seinen Eltern in Teman. Um runterzukommen, geht Lina zum Hafen und kauft im kleinen Supermarkt Wurstenden, Letscho und Gewürzgurken. Zu Hause findet sie gekochte Nudeln und macht mittags für Svea und Sohn Jonne Gorgonzolasoße. Nach dem Mittagsschlaf kocht sie Soljanka. Abends arbeitet sie an einer Auslegung zu Ezechiel 2,1–3,3 für eine Predigt.


  • Neimlis (Kreis Südeck – Zentravia)

    Neimlis (Kreis Südeck – Zentravia)

    Neimlis (999 Einwohner, 98 m NN) liegt am Südufer des Grenzsees und ist klar auf den See ausgerichtet. Der Ort lebt vom Wochenend- und Sommertourismus, ohne seinen Arbeitscharakter zu verlieren. Am Seeweg 4 steht das Hotel „Grenzseehaus“ mit Bootsliegeplätzen und einer kleinen Außenborder-Werkstatt. Die „Neimliser Wiese“ dient als Strand, Sliprampe und Treffpunkt des Sportvereins; Ruderboote werden stundenweise verliehen. Die Dorfkirche St. Corvinius mit ihren Votivtafeln erinnert an Sturm- und Rettungsgeschichten. Bahnanschluss, Dorfladen mit Postagentur und einfache Gastronomie sichern den Alltag zwischen Wasser, Gästen und Einheimischen.


  • Fährstedt (Kreis Südeck – Zentravia)

    Fährstedt (Kreis Südeck – Zentravia)

    Fährstedt (784 Einwohner, 38 m NN) liegt direkt am Zento und wird von Brücke, Uferweg und Bahn geprägt. Seit dem Bau der Zentobrücke 1965 nutzt man den Fähranleger nur noch für Arbeitsfahrten und Sommerausflüge der Schulklassen. Am Uferweg 6 betreibt Anke Drost das Gasthaus „Zum Zentohemd“ mit Mittagseintopf und abends Flussfisch, wenn es Fang gibt. Mittelpunkt ist die Dorfkirche St. Aurelian (Kirchsteig 1) mit Küsterheft für Wartung und Termine. Am Ortsausgang arbeitet „Müller & Söhne“ an Pumpenwellen und Dichtflanschen. Forststelle, Radweg und Beobachtungsstand ergänzen den Ort.


  • Weishäuser Möbelmontage

    Weishäuser Möbelmontage

    Die Weishäuser Möbelmontage ist ein regional verankerter Handwerksbetrieb im Ort Weishaus im Landkreis Teichdorf-Seeland. Seit den 1970er-Jahren fertigt das Unternehmen Möbelteile, montiert Serien- und Maßanfertigungen und arbeitet eng mit Betrieben der Region zusammen. Rund 45 Beschäftigte sind in Werkstatt, Logistik und Büro tätig. Gefertigt werden unter anderem Einbauschränke, Büroausstattungen und Spezialanfertigungen. Die Firma pflegt enge Verbindungen zu lokalen Partnern, Schulen und sozialen Projekten. Viele Mitarbeitende engagieren sich im Vereinsleben von Weishaus. Die Möbelmontage ist so ein Beispiel dafür, wie wirtschaftliche Aktivität und gesellschaftliches Engagement im Seeland ineinandergreifen.


  • Seena (Kreis Südeck – Zentravia)

    Seena (Kreis Südeck – Zentravia)

    Seena (1.068 Einwohner, 58 m NN) liegt im Tal des Tåkefoss in der Zento-Ebene und ist über Bahn und Straße eng an Zentro angebunden. Am Bahnhof hängen Fahrplan, Feuerwehrdienste und Schulinfos im selben Kasten. Am Kreisverkehr steht der Seenaer Hofladen Fröbel (Z-3, Nr. 17) mit Milchtankstelle und einem Regal für Schrauben, Riemen und Handschuhe. Die Seenaer Mühle am Tåkefoss (Mühlenweg 5) produziert Futtermehl und hält das Mühlenrad für Schulbesuche instand. Kirche und Schule prägen das Dorfleben; der Kantor ist zugleich Oberlehrer. Gäste finden wenige Zimmer, gegessen wird im Dorfkrug.


  • Zell (Kreis Südeck – Zentravia)

    Zell (Kreis Südeck – Zentravia)

    Zell liegt in der Zento-Ebene südwestlich der Hauptstadt, nahe der A1 und an der B42. Das Dorf besteht aus Höfen, Hallen und kurzen Wohnstraßen; der Tageslauf wird von Feldarbeit, Lieferfenstern und Maschinenverkehr bestimmt. Sechs Kilometer nördlich beginnt der Zellwald, in dem der Tåkefoss entspringt; der Bach wird als Entwässerungs- und Arbeitslinie geführt. Im Kern steht die Dorfkirche St. Kolman (Lindenstraße 2), unter der Woche Probenraum des Posaunenchors. Am Ortsrand arbeiten Landwirtschaftsbetriebe, dazu Lager- und Teilehandel. Dorfladen, Postagentur, Gastwirtschaft und wenige Gästezimmer decken das Nötige.


  • Kontros (Kreis Südeck – Zentravia)

    Kontros (Kreis Südeck – Zentravia)

    Kontros (987 Einwohner, 51 m NN) liegt in der Zento-Ebene an der B61. Zentrum ist der Kirchplatz mit St. Lucius und dem Gemeindehaus; in der Vorhalle steht ein Büchertauschregal, Gottesdienste und Gruppen richten sich nach Pendelzeiten. Im alten Erbgericht betreibt Ina Hegler das Kontroser Kartenstübchen mit warmem Essen, Radkarten und Ersatzteilen. In der Werkstraße repariert Mehmet Sarli bei „Riemen & Zinken“ Fahrräder und Hofgeräte. Mittwochs findet ein Wochenmarkt statt; ein Dorfladen mit Paketregal sichert Grundversorgung, Übernachtung bieten zwei Höfe.


  • Stadtkirche St. Severus (Südeck)

    Stadtkirche St. Severus (Südeck)

    Die Stadtkirche St. Severus am Kirchplatz 3 ist ein Backsteinbau, der im Alltag Südecks ständig mitläuft: als Orientierungspunkt zwischen Marktplatz, Pfarrhaus und Verwaltungswegen. Der Turmhelm sitzt auf einem gedrungenen Westbau, das Portal ist vom täglichen Gebrauch glatt geworden. Innen ist der Raum klar, mit hohen Fenstern, dunklen Bänken und einem schlichten Chor; das Geläut strukturiert Sonntage, Feste und Trauerfeiern. Die Gemeinde arbeitet verlässlich mit kurzen Wegen: Chorproben, kleine Andachten, Treffen im Turmraum. Beim Sommerfest wird der Kirchplatz zur Arbeitsfläche mit Bühne, Kuchenständen und Helfern aus dem ganzen Ort.


  • Südeck (Kreisstadt – Zentravia)

    Südeck (Kreisstadt – Zentravia)

    Südeck ist eine kleine Kreisstadt am südwestlichen Rand der Zento-Ebene, geprägt von Grenznähe, Pendelwegen und praktischer Infrastruktur. Der Ort funktioniert über Wege und Abläufe: Landratsamt, Kreisarchiv und Waaghaus strukturieren den Alltag zwischen Akten, Markt und Lieferfahrten Richtung Hauptstadt. Die Stadtkirche St. Severus, die umgebaute Kreisscheune mit Entwässerungsgerät und VHS-Kursen sowie Bauhof, Maschinenring und Ersatzteilladen zeigen, worauf Südeck ausgelegt ist: verwalten, lagern, reparieren, schnell reagieren. Bahnhof und Gasthäuser bündeln Pendler, Handwerker und Durchreisende.


  • Kreis Südeck (Zentravia)

    Kreis Südeck (Zentravia)

    Der Landkreis Südeck liegt im Süden/Südwesten Zentravias in der Zento-Ebene, zwischen Buthanien, Bierland und dem Grenzsee. Die Nähe zu Zentro prägt den Alltag: viele pendeln, Amtswege und Großeinkäufe laufen über die Hauptstadt, während im Kreis Handwerk, Vereine und Nachbarschaft tragen. Verkehrsachsen wie A1/A5 sowie B6, B42, B61 und B62 machen den Kreis zum Durchgangs- und Liefergebiet mit Bauhöfen, Lagerhöfen, Maschinenring und Reparaturbetrieben. Am Grenzsee bündeln Abflußstedt, Neimlis und Saarow Handel, Strandbetrieb, Hotels und ein Sanatorium; am Zento-Fluss liegt Fährstedt mit Auenwegen und Wasserwirtschaft.


  • Altenquell (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Altenquell (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Altenquell (147 Einwohner, 598 m) liegt am Oberlauf des Altenbachs, wo sich die Weidewiesen des gerodeten Tals bis zur Ortsmitte ziehen und darüber wieder Wald beginnt. Mittelpunkt ist die gefasste Quelle an der Quellgasse neben der Kapelle St. Barbara (Quellgasse 3). Im Herbst treffen sich hier Pilzsammler und Forstleute, vergleichen Funde und Wege. Eine kleine Herberge (Quellgasse 10) bietet Zimmer und Trockenraum und wird besonders in den Übergangszeiten genutzt, wenn in den Tälern Nebel steht. Einzelne Häuser reichen talaufwärts bis knapp 800 Meter.


  • Felsenkeller (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Felsenkeller (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Felsenkeller liegt im Altenbachtal an der SEE6, zwischen Dorfburg und Altenquell. Weidewiesen prägen das Tal, das im 17. Jahrhundert gerodet wurde; Trockenmauern und alte Obstbäume stehen noch als Ränder zwischen den Koppeln. Im Ort konzentriert sich das Leben an Läden, Bushaltestelle und der „Kellerbrauerei Altenbach“ (Kellerweg 6), deren Bier in in den Hang getriebenen Lagerräumen reift. Führungen enden oft im Schalander bei Brotzeit und Verkostung. Östlich zweigt das Tal des Westlichen Queckbaches ab; die Straße endet an der abgesperrten Queck-Research-Area.


  • Zentro (Hauptstadt von Zentravia)

    Zentro (Hauptstadt von Zentravia)

    Zentro (47.301 Ew., 62 m) liegt am Zusammenfluss von Grenzfluss und Zento südöstlich des Grenzsees. Die Stadt wuchs aus dem Dekanat Zentravia (ab 730) als Verwaltungs- und Schriftzentrum; Kathedralbau (ab 790) und die Lucidianische Universität (804) prägen bis heute den Alltag. Verwaltung, Archiv, Druck und Ausbildung liegen räumlich eng beieinander, sichtbar am Kanzleiplatz mit Stadthaus, Landeshaus und Landesdruckerei. Zentro lebt von kleinteiligen Institutionen: Bibliothek „Lucidianum“, Werkstätten, Druckereien, Theater- und Werkstattbühnen, kleinen Hotels und Gasthäusern. Sechs Stadtteile tragen jeweils eigene Funktionen von Altstadt bis Auenrand.


  • Ein Tag im Leben von Marko Seidel

    Ein Tag im Leben von Marko Seidel

    Mittwoch, 14. Januar 2026 – Lachwitz 15:33 Uhr. Ich bin heute ungewöhnlich früh aus der Firma rausgekommen – 15:20, und es fühlte sich fast an, als hätte ich irgendwo einen Termin vergessen. In Wahrheit war es schlicht ein seltener Tag, an dem die Dinge einmal rund liefen: keine ungeplanten Rückfragen aus der Fertigung, kein „Kannst du mal eben…“ aus dem Service, keine Last-Minute-Änderung, weil irgendwo ein Kunde kurzfristig eine andere Anschlussnorm braucht. In der Entwicklung war es trotzdem nicht ruhig, eher konzentriert. Lena war wie immer schon vor mir im Büro und hatte ihre Skizzen zu den neuen Filtersätzen ausgebreitet,…


  • Burgtredwitz (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Burgtredwitz (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Burgtredwitz liegt oberhalb von Dorfburg im Tredbachtal, an einer schmalen Straße, die im Winter zuerst glatt wird. Der Ort besteht aus zwei Höfen, Nebengebäuden und einer steinernen Brunnenstube am Wegrand. Das Wasser läuft dort so kalt, dass es im Sommer als Kühlschrank dient; Milchflaschen und Getränke werden ins Becken gestellt. Hella Groth hält die Brunnenstube sauber und führt ein Notizbuch, wer was hineingelegt hat. Nach dem Dorffest gibt es die Mutprobe „in die Stube“: kurz ins Wasser, einmal untertauchen, wieder raus.


  • Hammer (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hammer (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hammer ist ein winziger Flecken im Altenbachtal direkt an der SEE6 zwischen Teichdorf und Dorfburg. Das Schild „Hammer – 14“ führt zu einem Hof mit Werkstatt, in der Ralf Tamm Metallteile für Holzrückefahrzeuge fertigt und repariert: Bügel, Halterungen, Kettenführungen, Teile „für heute“. Neben dem Tor liegt ein sortierter Stapel alter Ketten, den Tamm wie ein Arbeitsarchiv nutzt. Hinter der Werkstatt erinnern Fundamentreste und ein trockener Graben an ein früheres Wasserhammerwerk. Radfahrer füllen am Hof Wasser nach, am Wochenende steht manchmal Kaffee bereit.


  • Dorfburg (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Dorfburg (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Dorfburg liegt im Altenbachtal an der SEE6, neun Kilometer östlich von Teichdorf. Über dem Dorf steht im Wald ein quadratischer Turmstumpf; der Pfad beginnt hinter der Burgstraße und endet oben zwischen Balkenlöchern im Mauerwerk. Unten prägen St. Michael (Burgstraße 1) und der kleine Friedhof mit Eisenkreuzen aus der Schmiede am Altenbach das Ortsbild. Vor dem Laden „Talbedarf“ (Burgstraße 8) sitzt man auf der Bank, bevor es abends in die Burgschänke geht, wo manchmal alte Filmrollen gezeigt werden. Zu Dorfburg gehören Hammer und Burgtredwitz.


  • Noch ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Noch ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Olaf Reinhardt, 11. Januar 2026 (Ihlefeld) Wenn man es nüchtern betrachtet: Wir leben noch. Das ist nach diesem Wochenende schon eine erwähnenswerte Zwischenbilanz. Jules Ikea-Schrank, der gestern noch als Einzelteile-Lawine das Wohnzimmer besetzt hatte, steht tatsächlich. Mehr noch: Er steht jetzt als mein neuer Wäscheschrank im Schlafzimmer. Ich habe ihn gestern Abend noch eingeräumt, geschniegelt und geordnet, als könnte Ordnung im Schrank irgendwie Ordnung im Kopf machen. Der Schrank riecht nach Pressspan und Sieg, und ich musste mir eingestehen: Er tut, was er soll. Mein alter Schrank tut das auch – nur eben derzeit im Wohnzimmer. Dort blockiert er den…


  • Duckel (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Duckel (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Duckel (88 Ew., 732 m) liegt im Seitental des Duckelbachs östlich von Oldquo. Entlang des Bachs reihen sich Höfe, Werkhöfe und Polterplätze. Am „Duckeler Holzplatz“ (Polterweg 1) werden Stämme markiert, sortiert und für Möbel- und Instrumentenbau vorbereitet; in der „Duckeler Trocknung & Sortierung Reuter“ (Sägeweg 3) lagert Klangholz in gestapelten Lagen. Mittags trifft man sich in der „Polterkantine“ (Polterweg 2). „Duckeler Kram & Draht“ (Talstraße 9) versorgt mit Werkzeug und Alltagseinkauf. Gäste wohnen im Gasthaus „Haus Duckelbach“ (Talstraße 12).


  • Berchfried (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Berchfried (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Berchfried (78 Ew., 866 m) liegt knapp unter der Quelle des Teichbachs, wer herauf will, folgt der Teichbachtalstraße. Ein Stein-Quellhaus (Quellweg 1) sammelt die Rinnen, daneben liegt die Quellwiese. Die Kapelle St. Barbara (Kapellenpfad 2) dient auch als Aushangstelle für Sammelfahrten und Materiallisten. Für Notfälle gibt es die einfache Berchfriedhütte (Berchpfad 4) mit Buch und Vertrauenskasse. Rettungspunkte und Markierungen sind hier Teil des Alltags, besonders bei Nebel und Schnee.


  • Butterstein (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Butterstein (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Butterstein (48 Ew., 625 m) liegt 2 km oberhalb von Oldquo im Teichbachtal. Mittelpunkt ist die „Schulhauskäserei Butterstein“ (Schulweg 1), wo Edda Kirschner Käse reifen lässt und Butter im Holzfass stampft. Die Milch kommt von Kühen in Waldweide; Pfade, Gatter und Lecksteine prägen die Umgebung. Ein kleiner Treff- und Paketpunkt ist „Bergkram Henn“ (Teichbachweg 4). Es gibt einfache Gästezimmer im Dachgeschoss der Käserei, genutzt von Wanderern auf dem Weg Richtung Tons. Eine kleine Kapelle am Kapellensteig gehört zum Dorfalltag.


  • Oldquo (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Oldquo (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Oldquo liegt im Teichbachtal auf 546 Metern, dort wo der Duckelbach in den Teichbach mündet. Der Ort ist klein (325 Einwohner), aber im Kreis bekannt, weil hier Quarz und Kies gewonnen wurden und daraus die „Oldquoer Glasmacherei“ (Am Bruch 4) entstand. Sie fertigt dicke Scheiben, Laternenzylinder und Laborgefäße, die über Teichdorf weitergehen. Die Kirche St. Magnus (Kirchsteig 2) zeigt im Chor ein leicht blasiges Fenster aus eigener Produktion. Zum Alltag gehören die Wege in die Höhenorte Butterstein, Berchfried und Duckel – und die Postrunde von Ruben Pahl.


  • Ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Olaf Reinhardt, 10. Januar 2026 (Ihlefeld) Eigentlich könnte der Winter eine Wohltat sein. Draußen liegt die Butha-Ebene still, die Felder sind blass und hart, als hätten sie den Atem angehalten. Im Weinberg passiert gerade nichts, was nicht bis nächste Woche warten könnte. Selbst die Obstbäume stehen da wie alte, geduldige Männer und sagen: „Nur keine Hektik, Olaf.“ Tja. Wenn doch nur das Haus dieselbe Meinung hätte. Marta räumt um. Und wenn Marta „umräumt“, dann meint sie nicht: ein Regal zwei Meter nach links. Dann meint sie: eine neue Weltordnung. Heute hat sie vom Boden diesen alten Ikea-Schrank unserer Tochter Jule,…