Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Althaus (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Althaus (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Althaus (6.478 Ew., 512 m) liegt im Altbachtal am Westhang des Zentralmassivs. Die Altbachstraße folgt dem Flusslauf und trägt Werkstätten, Läden und zwei Gasthäuser. Am Rathausplatz stehen an Markttagen Stände mit Wolle, Käse und Holzgeräten. Am Stadtrand arbeitet die „Althäuser Holzverwertung & Möbelhallen“ (Triftweg 5): Stämme werden sortiert, getrocknet und zu Bauholz oder Platten verarbeitet. Am Wehr sitzt das „Triftarchiv“ (Am Wehr 2) mit Modellen von Rechen und Wehranlagen. St. Odilia (Kirchplatz 4) hat einen breiten Turm; abends trifft man sich im Gasthof Altbach oder im Arbeiterhotel „Sägeplatz“.


  • Teichmünde (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Teichmünde (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Teichmünde liegt in der Seeland-Ebene an der Mündung des Teichflußes in den Großen Teich, nur einen Kilometer östlich der Stadtgrenze von Seestadt. Die Stadt ist klar gegliedert: am Fluss die Kaimauer mit Pollern und Kranbock, am See die Uferstraße mit Bootsschuppen und Fischannahme, dahinter Siedlung, Schule und Feuerwehr. An der Mündungsbrücke stehen im Frühjahr Wasserwacht und Angler, wenn Treibgut an den Leitbuhnen hängen bleibt. Prägend sind die Hafen-Kapelle St. Nikolaus und die größere Kirche St. Nikodemus am Marktplatz. Alltag bestimmen Räucherei & Salzhaus, Mündewerft Wernicke und eine Gießerei für Schiffbauteile.


  • Teichdorf (Kreisstadt – Seeland)

    Teichdorf (Kreisstadt – Seeland)

    Teichdorf (11.538 Ew.) liegt am Südrand des Westlichen Zentralmassivs, dort wo Kleiner Teichfluss, Teichbach und Altenbach zum Teichfluß zusammengehen. Vom Bahnhof sind es wenige Minuten zum Markt: Rathaus, das Kreisarchiv im ehemaligen Salzmagazin und ein Innenhof, in dem im Winter Aktenrollen aus den Berggemeinden in Kisten trocknen. Am Kirchplatz steht St. Jakob, ein schlichter Saalbau mit gotischem Westturm. Neben Behörden und Schulen prägen Werkstätten das Bild, darunter eine Orgelbauwerkstatt und kleine Betriebe für Instrumentenbau und Reparaturen. Unten am Ufer bündeln Brücken und Wege den Alltag.


  • Landkreis Teichdorf (Seeland)

    Landkreis Teichdorf (Seeland)

    Der Landkreis Teichdorf liegt im Nordosten des Seelandes zwischen Großer-Teich-Ufer, nördlicher Ebene und dem Westlichen Zentralmassiv. Bei Teichdorf vereinigen sich Kleiner Teichfluss, Teichbach und Altenbach zum Teichfluß, der 20 Kilometer südlich in den Großen Teich mündet. Am See prägen Teichmünde und Ostufer Hafenbetrieb, Fischerei und Bootsbau, während Funsel und Frunse Flusswirtschaft und Holzhandwerk verbinden. Auf dem Zento-Rücken liegen Siebach, Giesen, Sandig und Feldzig mit Werkstätten, Landwirtschaft und kleineren Betrieben. Im Massiv stehen Althaus als Arbeitsstadt, Teichquell mit Sanatorium, sowie zahlreiche Gebirgsdörfer, Kirchen, Archive und Glas- und Instrumentenhandwerk.


  • Haseneck (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Haseneck (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Haseneck liegt im Landkreis Dermbach in der Bewässerungszone vor der Kohlwüste und zählt 547 Einwohner. Der Ort sitzt am Hasenecker Kanal, der zwei größere Wasserwege verbindet und damit Felder und Randflächen versorgt. Auffällig ist der „Aussichtspunkt Kohlwüstenkante“ mit Markierungen, die zeigen, wie sich die Bewässerungsgrenze über Jahrzehnte verschoben hat. Als technische Sehenswürdigkeit gilt das Hasenecker Aquädukt, ein gemauerter Durchlass über eine Senke, zu dem auch Schulklassen kommen. Haseneck liegt nahe der Grenzen zu Kohlonia und Nudelland; der nächste Bahnhof ist in Kaname, zwei Kilometer entfernt.


  • Kaname (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Kaname (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Kaname liegt im Nordosten des Landkreises Dermbach auf 239 Metern direkt am Nudelbach–Kohla-Verbindungskanal. Das Dorf (478 Einwohner) lebt sichtbar mit dem Wasser: Schieber, Messlatten und Uferwege gehören zum Alltag, weil der Kanal die Bewässerung der Randzone zur Kohlwüste speist. Markant ist St. Walburga (Kirchgasse 1), ein Bau aus hellem Bruchstein; die kleine Turmglocke läutet nur bei Wasserfesten. Wirtschaftlich prägt „Kanamer Kisten“ (Grabenstraße 12) der Familie Harto den Ort: Gemüse wird sortiert, verpackt und zu Märkten im nördlichen Seeland und nach Kohlonia geliefert.


  • Ein Tag im Leben von Martin Hagedorn

    Ein Tag im Leben von Martin Hagedorn

    Martin Hagedorn erlebt den 24.12.2025 zwischen Routine und kleinen Reibungen. Zur Christvesper um 15:00 mit Krippenspiel geht er nicht; Sabine übernimmt Kirchdienst und berichtet später von kleinen Patzern der Kinder. Um 16:30 singt Martin mit Sabine im Kirchenchor, bleibt aber verärgert, weil „Stille Nacht“ nicht gesungen wird. Jonas und Lena besuchen keine der Vespern. Zuhause wird das Heiligabend-Abendbrot im unaufgeräumten Esszimmer gegessen: Lammbratwürste, Sauerkraut und Kartoffeln. Die Bescherung verläuft wie gewohnt, alle sind glücklich. Danach ziehen sich die Kinder zurück, Sabine liest, Martin bereitet die Gans für morgen vor und schreibt Tagebuch.


  • Toruma (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Toruma (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Toruma liegt auf dem Radieser Rücken im Landkreis Dermbach und hat 435 Einwohner. Der Ort ist bekannt für Handwerk und Musik: In der Werkstatt „Toruma Zithern & Hörner“ (Höhenstraße 9) entstehen einfache Zithern und Signalhörner, daneben werden Blasinstrumente repariert. Im Gasthaus „Rückenstube“ hängen alte Notenblätter, die noch bei Dorffesten gespielt werden. Schafwolle aus Toruma geht ans Dermbacher Wollwerk, viele Familien halten eigene Tiere. Die ZMB 19 verbindet das Dorf regelmäßig mit Dermbach und Xylopolis. Wer nach Toruma kommt, erlebt einen ruhigen, fleißigen Ort mit Blick über Felder und Weiden.


  • Ein Tag im Leben von Pfarrer Tove Ulriksson aus Bulmünde

    Ein Tag im Leben von Pfarrer Tove Ulriksson aus Bulmünde

    Am 23. Dezember 2025 arbeitet Pfarrer Tove Ulriksson morgens in seinem Büro in Bulmünde an der Predigt zu Ezechiel 37,24–28. Mittags backt seine Frau aus der Sonntags-Bolognese Lasagne: Sohn Håkon, 24, Azubi bei Himmelstein Optik, schwärmt von Rind und Lammknochenbrühe; Tochter Liv, 22, „Livvi“, bekommt eine vegetarische Form. Nachmittags besorgt Tove Bier, Rotkraut und Vogelsand für die Wellensittiche. Zuhause bereitet er vegetarischen Kartoffelsalat und kocht aus Flügeln, Hals und Innereien eine Gänsebrühe. Nebenbei ordnet er die letzten Weihnachtsvorbereitungen, denkt an die stillen Besucher von St. Ansgar und freut sich auf den morgigen Festtag.


  • Restaurant „Élises Ecke“ in Ruhwiese

    Restaurant „Élises Ecke“ in Ruhwiese

    Das Restaurant „Élises Ecke“ in Ruhwiese ist Treffpunkt und Küche zugleich. Élise Rousseau verbindet regionale Zutaten aus Küste, Garten und Wald zu einfachen, klaren Gerichten. Ihre Speisekarte wechselt mit der Jahreszeit, bleibt aber der Umgebung treu. Zum Weihnachtsessen 2025 serviert sie ein Menü mit Fisch, Eintopf und Nusskuchen – solide, ruhig und handwerklich. Das Dorf lebt im Takt der Sturmlandbahn, mit Nachbarn aus Almstrand und Trenwien. In Élises Küche riecht es nach Brühe, Kräutern und Brot; wer vorbeikommt, bleibt selten nur zum Essen, sondern auch für Gespräche und Geschichten aus Ruhwiese.


  • Afro (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Afro (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Afro liegt als Haufendorf auf einer Kuppe über dem Quellgraben (312 m) im Landkreis Dermbach und zählt 478 Einwohner. Alltag und Identität drehen sich um Schafe und Wolle: An der Dorfstraße 6 arbeitet das „Afroer Wollwerk“ mit Waschen, Kardieren und einfachem Filzen; die Familie Senk betreibt daneben einen Hofladen mit Garnspulen und groben Decken. Am kleinen Platz vor der Bushaltestelle treffen sich abends Schäfer, um Weidepläne abzusprechen. Ein Teil der Wolle geht zusätzlich an das Dermbacher Wollwerk. Anbindung bieten B51, nahe A5 und die ZMB 19 im Zweistundentakt.


  • Novacasa (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Novacasa (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Novacasa liegt hoch auf dem Radieser Rücken (501 m) am Rand des Zentralmassivs und ist mit 1.478 Einwohnern das größte Dorf außerhalb der Kreisstadt. Es wirkt als Übergang: unten Weiden und Milch, weiter oben steinigeres Gelände mit weiter auseinanderliegenden Höfen. Gut erreichbar über die B51 und die Zentralmassivbahn (ZMB 18A) im Stundentakt. Prägend sind die Kirche St. Aldomar (Kirchhang 4) mit dem Zeichenstein im Vorhof und der Betrieb „Novacasa Holzspiel“ (Werkstraße 1), der Buchenholz-Spielzeug fertigt; im Werksladen dürfen Kinder Teile selbst schleifen.


  • Neubach (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Neubach (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Neubach ist ein kleines Dorf im Landkreis Dermbach auf 434 Metern, gelegen im Tal des Bachs Neubach am Rand des Zentralmassivs. Mit 214 Einwohnern konzentriert sich vieles auf den Übergang am Wasser: Die Feldstein-Bachbrücke ist Orientierungspunkt und täglicher Durchgang. Gleich daneben liegt der Krämerladen in Neubach 8, zugleich Poststelle und Treff für kurze Besorgungen. Landwirtschaft prägt den Ort: Schafe und Rinder stehen auf den Weiden, die Milch geht nach Radies. Fleisch wird vor Ort verarbeitet, weshalb man hier oft gezielt einkauft. Neubach wirkt ruhig, aber praktisch organisiert.


  • Ein Tag im Leben von François Lefebvre

    Ein Tag im Leben von François Lefebvre

    Am 20. Dezember 2025 ist François Lefebvre erschöpft vom vorweihnachtlichen Praxisalltag und bereitet zugleich seine Predigt für den Sonntag in der Kirche von Westernquell vor: 2. Korinther 1,18–22 über Gottes verlässliches Ja. Zuhause räumen er und Valérie die Wohnung um, weil nach dem Gottesdienst Gäste zum Mittagessen kommen. Das traditionelle Speisezimmer liegt vor dem Zimmer der 22-jährigen Tochter Élodie („Lolo“), die Privatsphäre braucht und den Bereich zunehmend für sich beansprucht. Lösung: Essen im Salon; der Klapptisch zieht ins Wohnzimmer, ein Dachboden-Tisch ersetzt ihn in der Küche. Danach Bier, vielleicht Rotwein, Tagebuch.


  • Radies (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Radies (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Radies ist ein kleines Dorf auf dem Radieser Rücken (321 m) mit 302 Einwohnern, gelegen nordöstlich des Radieswaldes. Es wirkt wie ein Übergang zwischen Offenland und Wald: Höfe und Weiden auf der einen Seite, markierte Wege in den Wald auf der anderen. Mittelpunkt für Kultur ist der „Kulturhof Radies“ (Waldweg 2), ein umgebauter Heuschober mit Lesungen, Ausstellungen und einem Handwerkermarkt im Winter. Am Waldrand startet ein Rundweg zur alten Köhlerstelle. Kulinarisch gehört die Radieser Kartoffelsuppe mit Sauerrahm dazu. Die Radieser Milchhof eG betreibt in Dermbach einen Käseladen.


  • Siedlung (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Siedlung (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Siedlung liegt auf dem Radieser Rücken im Landkreis Dermbach und ist eine jüngere Ansiedlung mit geraden Straßen und breiten Gärten. Der Ort hat 875 Einwohner und einen klaren Alltagsschwerpunkt: Am Siedlungsring 5 sitzt eine Reparaturwerkstatt für Melkmaschinen, die Milchbetriebe im ganzen Kreis nutzen. Direkt daneben liegt die Feuerwehr mit Übungsplatz, der zugleich Treffpunkt ist. An der Kreuzung von SEE2 und SEE9 steht oft ein Imbisswagen – hier erfährt man Neuigkeiten schnell. Schafhaltung spielt eine Rolle: Wöchentlich gehen Wollsäcke nach Dermbach ins Wollwerk. Einkauf und Post laufen über kleine Lösungen vor Ort.


  • Neuhaus (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Neuhaus (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Neuhaus liegt hoch auf dem Radieser Rücken (499 m) und blickt über Weideflächen. Mit 587 Einwohnern wirkt es überschaubar, aber gut angebunden durch ZMB20 im Zweistundentakt und das nahe Autobahndreieck. Prägend ist die Werkstattzeile am Hang (Neuhaus 12–18): Sattler, Hufschmied und eine Käsereifiliale teilen sich eine Zufahrt, Reparaturen und Handgriffe bestimmen den Tagesrhythmus. Am Wiesenrand steht eine kleine Kapelle; im Sommer gibt es kurze Andachten, oft verbunden mit einer Sammlung für Bergwiesenpflege. Dorfladen mit Poststelle, Feuerwehr und Sportwiese halten den Alltag zusammen.


  • Ein Tag im Leben von Lukas Koch

    Ein Tag im Leben von Lukas Koch

    Lukas Koch war gestern Abend mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt am Marktplatz in Priestewitz. Der Glühwein bekam ihm nicht; ihm wurde leicht schwindlig, deshalb fuhr er schon um 19:50 Uhr mit dem Zug zurück nach Lorma. Heute wurde der seit einer Woche bestellte Backofen geliefert, der alte wurde von der Spedition direkt mitgenommen. Sein Sohn Rafael, in der Elektriker-Ausbildung, schloss den neuen Ofen an – er funktioniert, auch wenn WLAN und Spezialprogramme etwas übertrieben wirken und die alten Bleche nicht mehr passen. Am Sonntag hält Lukas die Predigt im Adventsgottesdienst; Pfarrer Karl Heinz Richter segnet den neuen Gemeindekirchenrat ein –…


  • Kurzdorf (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Kurzdorf (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Kurzdorf liegt im Radies-Wald im Tal des Bachs Quorzo und zieht sich als Straßendorf entlang der Hauptstraße. Mit 677 Einwohnern wirkt es überschaubar, aber lebendig: Am Ende der Straße steht das „Kurzdorfer Milchwerk“ (Hauptstraße 41), wo Milch angenommen und Schnittkäse sowie ein fester Ziegenkäse hergestellt werden. Zur Verkostung sitzt man auf Bänken am Anlieferhof. Einen zweiten Treffpunkt bildet der alte Dreschschuppen, den die Dorfjugend als Proberaum nutzt – in der Erntezeit ein Dauerthema. Dorfladen, Feuerwehr und kurze Wege prägen den Alltag.


  • Quorzo (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Quorzo (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Quorzo liegt auf einer leichten Erhebung am Abhang des Radieser Rücken im Tal des Bachs Quorzo. Der Ort ist gut erreichbar über die B361 und hat einen Bahnhof der ZMB20 im Zweistundentakt. Mittelpunkt ist der Platz mit der Dorfkirche St. Brigitta (Platz 2), deren Turm im Kreis Dermbach zu den markanten Kirchen zählt. Abends zieht es viele in den Gasthof „Quorzoer Hof“ (Dorfstraße 10), bekannt für Kartoffeltaschen mit Spinat und Mozzarella; dort feiert der Gemeindekirchenrat traditionell vor dem vierten Advent. Quorzo wirkt bodenständig, mit kurzen Wegen und klaren Treffpunkten.


  • Jena (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Jena (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Jena ist ein kleines Dorf am Südhang des Radieser Rücken mit 148 Einwohnern. Der Ort liegt am alten Hohlweg, abends wird es schnell ruhig. Am westlichen Ortsausgang beginnt der Jenzig, ein schmales Wäldchen, in dem Gerabach und Samobach als kleine Rinnsale starten. In Jena gibt es keinen Laden; vieles läuft über den Kühlschrankverkauf am Hof Jena 3 mit Eiern und Ziegenfrischkäse. Am Wendeplatz stehen Unterstand und Aushangbrett, dort drehen Schulbus und Gespräche. Nahebei verläuft der Nordprovinz-Wall, an dem Kinder Tonscherben finden, die das Kreisarchiv einordnet.


  • Umpferstedt (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Umpferstedt (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Umpferstedt liegt in der Seeland-Ebene, 748 Menschen leben entlang einer langen Hauptstraße, die das Dorf trägt wie eine Achse. Werkstätten, Höfe und kleine Läden reihen sich aneinander: beim Wagenbauer Wachsmuth werden Anhänger repariert, gegenüber verkauft Maren Bischof Saatgut in kleinen Säcken. Abends trifft man sich am Sportplatz, der im Herbst zur Marktfläche fürs Kartoffelsortieren wird – Arbeit und Fest zugleich. In der Gaststube „Zum Achslager“ sitzt man danach bei Suppe und Bier. Umpferstedt ist kein stilles, aber ein aufgeräumtes Dorf, in dem Arbeit, Gespräch und Nachbarschaft selbstverständlich ineinandergreifen.


  • Gera (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Gera (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Gera ist ein kleines Dorf im Seeland mit 257 Einwohnern, gelegen zwischen Feldern und feuchten Wiesenmulden. Der Gerabach zieht am Rand der Höfe vorbei und fließt weiter Richtung Seestadt. Die Dorfmitte ist keine Kreuzung, sondern eine Dreieckswiese mit Unterstand und Aushangbrett – dort wartet der Schulbus, dort hält gelegentlich der Lieferwagen. Nebenan steht das Backhäuschen, das noch genutzt wird, wenn mehrere Familien gemeinsam Brot backen: Ofen anheizen, Bleche tragen, kurze Gespräche. Wer Vögel beobachten will, geht an die Mulde, wo im Frühjahr Wasser steht und die Furchen glänzen.


  • Samo (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Samo (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Samo im Seeland ist ein stilles Dorf mit 605 Einwohnern, durch das der Samobach fließt. Am Feldrand liegt ein kleiner Güteranschluss, wo im Herbst Kartoffeln verladen werden. Lokführer Sören Knierig fährt die Rangierlok und nimmt manchmal Mitfahrer mit nach Nordufer. Treffpunkt des Dorfes ist die Kneipe „Zum Weichensteller“, wo Pendler und der Chor zusammenkommen. Der Alltag spielt sich zwischen Lagerhaus, Dorfladen und Bachgasse ab – geprägt von handfestem Arbeiten, kurzen Wegen und vertrauten Gesichtern. Samo hat keine großen Sehenswürdigkeiten, aber einen eigenen, leisen Rhythmus, der sich nie verstellt.


  • Vielitz (Kreis Dermbach – Seeland)

    Vielitz (Kreis Dermbach – Seeland)

    Vielitz im Seeland ist ein flaches, stilles Dorf mit 667 Einwohnern, in dem Alltag und Landschaft ineinandergreifen. Die Bahn hält stündlich, und viele, wie Alma Sörensen, pendeln zur Arbeit nach Seestadt. In der Schmiede Heitmann klirrt Metall, im Dorfladen von Rike Langenau rascheln Pakete und Gespräche. Am Feldkreuz versammelt man sich bei Gewitterwarnung, im Gasthof „Zur Querung“ gibt es donnerstags Eintopf und Geschichten. Zwischen Gräben, Höfen und Wind zeigt Vielitz, dass Gemeinschaft hier aus Gewohnheiten wächst – aus Gesten, die unscheinbar bleiben, aber den Ort zusammenhalten.