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Kräuterhof Haldenwies (Niederodewitz)
Der Kräuterhof Haldenwies in Niederodewitz wird von der Familie Tralowitz geführt und produziert auf zwölf Hektar Heil- und Gewürzpflanzen wie Kamille, Schafgarbe und Hopfen. In der hofeigenen Destille entsteht daraus der Kräutergeist „Traloquint“. Eine Lehm-Trockenkammer, Kräuterkurse, Hoffeste und ein kleiner Laden mit Tee, Ölen und Salz gehören zum Betrieb. Das Archiv im alten Hühnerstall bewahrt Rezeptbücher und Dialektgeschichten aus dem Dorf. Der Hof verbindet Landwirtschaft, Wissen und Gemeinschaft zu einem lebendigen Ort, an dem Kräuter nicht nur geerntet, sondern auch erzählt werden – in Flaschen, in Geschichten, in Begegnungen zwischen Pflanzen und Menschen.
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Niederodewitz (Landkreis Mähnendorf – Bierland)
Niederodewitz ist ein kleines Dorf in der südlichen Zentoebene mit 287 Einwohnern. Es liegt an der B41, umgeben von Feldern, und besitzt eine schlichte Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Am Ortsrand betreibt die Familie Tralowitz den Kräuterhof Haldenwies, bekannt für den Kräutergeist „Traloquint“ aus Kamille, Schafgarbe und Hopfenblüte. Östlich liegt der Odwald, ein kleines Waldstück mit den Quellen von Strähnbach und Pechtal, das jährlich Ziel von Kräuterwanderungen und Andachten ist. Das Dorf hat kein Geschäft, lebt aber von Gemeinschaft, Jahreszeiten und einer tief verwurzelten Verbindung zu Natur, Wetter und dem Traloquint.
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Wirtshaus „Zum Halben Kessel“ in Mähnendorf
Das Wirtshaus „Zum Halben Kessel“ in Mähnendorf ist ein zentraler Treffpunkt mit langem Innenhof, Kastanie, Backofen und Schankstation. Es wird in dritter Generation von der Familie Grundmeier geführt. Spezialität ist die „Kesselschorle“ – Bier mit Holunderlimonade und Salz. Gäste sind Verwaltungsangestellte, Handwerker und Schüler. Regelmäßige Veranstaltungen wie der „Halbe Vortrag“, Vereinsabende oder der „Krugwechsel“ beleben den Ort. Die Speisekarte bietet regionale Klassiker, und das Gästebuch zeugt von jahrzehntelanger Kneipengeschichte. Der „Kessel“ ist mehr als Gastronomie – er verbindet Alltag, Braukultur und Geselligkeit und ist aus dem öffentlichen Leben Mähnendorfs nicht wegzudenken.
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Maschinenhof Scheck (Mähnendorf)
Der Maschinenhof Scheck in Mähnendorf ist ein traditionsreicher Familienbetrieb für Landtechnik, geführt von den Brüdern Heiko und Jens Scheck. Er versorgt Bauern und Brauereien des Landkreises mit Geräten, Ersatzteilen und Eigenkonstruktionen wie dem „Scheck-Knacker“ für Braumalz. Besonders beliebt ist die jährliche „Scheck-Schau“. Die Werkstatt ist zugleich Treffpunkt, Lernort und technisches Gedächtnis. Kooperiert wird mit der Schulbrauerei, und ein Schraubenschlüsselbrett mit eingravierten Namen erinnert an frühere Mitarbeitende. Der Hof ist nicht nur funktional, sondern auch sozialer Raum – mit Geschichten, Ritualen und handwerklichem Stolz. Ein Ort, an dem Maschinen, Bier und Menschen gleichermaßen gepflegt werden.
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Kreisarchiv Mähnendorf
Das Kreisarchiv Mähnendorf bewahrt die Dokumente des Landkreises in einem Backsteingebäude nahe dem Markt. Es umfasst Akten, Karten, Kirchenbücher und Sammlungen zur Braugeschichte. Archivleiter Harald Krenz betreut Besucher, bietet Führungen an und hat die „Hopfenkammer“ eingerichtet, in der getrockneter Hopfen archiviert wird. Besonders gefragt ist das Archiv für Familienforschung, Brauereigeschichte und Schulprojekte. Auch lokale Theatergruppen und Vereine nutzen die Bestände. Mit Sondermagazin, Sudprotokollen und historischen Urkunden ist das Archiv Gedächtnis und Geschichtswerkstatt des Kreises. Es sammelt Fakten und Alltagsgeschichten – vom ersten Steuerbuch bis zum verlorenen Fassgewicht aus Tolken.
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Gymnasialbrauerei in Mähnendorf
Die Schulbrauerei am Gymnasium Mähnendorf entstand 2007 aus einer Schülerinitiative und produziert jährlich das „Gymnasator“, ein dunkles Starkbier mit lokaler Rezeptur. Die Brauerei ist Teil des Unterrichts und wird von Lehrern und Schülern gemeinsam betrieben. Etiketten und Flaschen werden von den Abschlussklassen selbst gestaltet, gebraut wird mit Zutaten aus dem Landkreis. Die Brauerei dient als Lernort, Archiv und Treffpunkt. Zur Maturafeier erhalten Absolventen eine Flasche ihres Jahrgangs. Das Projekt verbindet naturwissenschaftliches Arbeiten mit Brautradition und lokaler Identität – ein Symbol für Gemeinschaft, Engagement und die Verbindung von Schule und regionaler Kultur.
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Johanniskirche in Mähnendorf
Die Johanniskirche in Mähnendorf ist die älteste Kirche des Landkreises und steht im Zentrum der Stadt. Der schlichte Bruchsteinbau mit einer Glocke von 1392 wird noch heute freitags von Hand geläutet. Im Inneren befinden sich ein Kanzelaltar, ein Taufstein und schlichte Fenster. Historisch ist das handgeschriebene „Buch der Glocke“, das alle Läuteanlässe seit 1837 dokumentiert. Auf dem Friedhof erinnert ein Grabstein in Hopfenform an Braumeister Hans Grübel. Die Kirche dient neben Gottesdiensten auch als Ort für Schulprojekte und Rituale der Schulbrauerei. Sie ist ein stiller, verbindender Mittelpunkt des Mähnendorfer Gemeindelebens und bewahrt viele lokale Traditionen.
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Mähnendorf (Kreisstadt – Bierland)
Mähnendorf ist die größte Stadt des gleichnamigen Landkreises im Bierland und zählt über 5500 Einwohner. Sie liegt an der Bahnlinie zwischen Butha und Bierona und bildet das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region. Die Stadt ist geprägt von Brauereitradition, mit Gasthäusern, Schulbrauerei und Biermärkten. Der historische Stadtkern mit Johanniskirche und Marktstraße wird ergänzt durch Wohngebiete, Gewerbebetriebe und ein aktives Vereinsleben. Das Archiv, ein Gymnasium mit eigener Brauerei, Wochenmarkt, Theatergruppe und das Freibad mit „Hopfenprüfung“ machen Mähnendorf zu einem Ort, der tief im ländlichen Brauchtum verwurzelt ist und gleichzeitig lebendige Alltagskultur pflegt.
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Landkreis Mähnendorf (Bierland)
Der Landkreis Mähnendorf im Südwesten des Bierlands liegt in der fruchtbaren Zento-Ebene am Mare Internum und zählt 10.166 Einwohner. Er ist geprägt von Ackerbau, Hopfenanbau und zahlreichen Dorfbrauereien. Zentrum ist die Stadt Mähnendorf mit Bahnanschluss und Schulbrauerei. Die Küstenorte Straßenstrand, Schandau und Stadtbad ziehen Touristen an, während die Dörfer im Landesinneren teils auf Braukunst, Textil oder Kräuterwirtschaft spezialisiert sind. Historische Orte wie die Ruine Elstrang und der Steinplatz von Strähnbach zeugen von alter Besiedlung. Drei markante Kirchen, vier charakteristische Brauereien und lokale Museen und Lehrpfade machen den Landkreis kulturell vielfältig.
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Linie 107 (BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia) – Strandbahn
Die Strandbahn (Linie 107) verbindet Bierona Hauptbahnhof mit den Stadtteilen Hafen und Strand im 20-Minuten-Takt. Bierona, Hauptstadt des Bierlands, liegt an der Zento-Mündung und ist ein historisch und wirtschaftlich bedeutender Knotenpunkt mit knapp 200.000 Einwohnern. Das Zentrum ist Regierungs- und Kulturviertel mit Schloss, Parlament und lebendigem Stadtleben. Der industriell geprägte Hafen dient dem Güterumschlag und beherbergt Arbeiterquartiere und Märkte. Der Stadtteil Strand bildet den maritimen Kontrast: ein ruhiges, grünes Wohnviertel mit Villen, Promenade und kulturellen Rückzugsorten. Die Strandbahn macht alle drei Viertel leicht erreichbar und verbindet so Alltag, Geschichte, Industrie und Erholung.
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Pascalia I. „die Große“ (1160–1172) als Brückenbauerin
Eine Anekdote aus dem Leben von Pascalia I. „die Große“ (1160–1172) – Königin von Storha Als Königin Pascalia I. auf einer Frühjahrsreise das Dorf Furto erreichte, war die neue Holzbrücke über den Storhafluss noch nicht fertig. Die Bauern hatten versprochen, sie bis zur Ankunft der Königin zu schließen, doch heftiger Regen hatte den Bau verzögert. […]
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Bierona (Hauptstadt von Bierland)
Bierona, Hauptstadt des souveränen Bierlandes, liegt an der Mündung des Zento ins Mare Internum. Die Stadt verbindet historische Tiefe – von der republikanischen Frühzeit über storchanische Besatzung bis zur modernen Handelsmetropole – mit funktionaler Vielfalt: vom alten Zentrum mit Parlamentsgebäude und Codexplatz bis zu Industriehafen, Vorstadtquartieren, Bildungseinrichtungen und kulturellen Orten wie dem Seaside-Archiv. Stadtteile wie Rechenberg oder Bierona-Strand bewahren lokale Identität, während Southend und West wirtschaftliche Dynamik zeigen. Die Stadt ist geprägt durch Wasserwege, Gewerbe, demokratische Erinnerungskultur und sozial eingebettetes Leben. Historische Kontinuität und urbane Anpassungsfähigkeit machen Bierona zu einem vielschichtigen Zentrum Landauris.
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Steinkreis von Kvernstrøm
Der Steinkreis von Kvernstrøm liegt tief im Skyggeskog auf einer abgeschiedenen Lichtung und besteht aus zwölf massiven Steinblöcken. Seine Herkunft ist ungeklärt; Funde deuten auf prähistorische Nutzung hin, vermutlich rituell. Der Ort ist nicht öffentlich zugänglich, wird aber von wenigen Wildnisführer:innen manchmal gezeigt – unter strengen Regeln. In den 1980ern fanden hier heimliche Rituale statt, woraufhin die Nationalparkverwaltung den Zugang stark einschränkte. Der Kreis gilt als einer der mystischsten Orte Landauris: still, unberührt, rätselhaft. Wer ihn betritt, erlebt keinen Aussichtspunkt, sondern einen Ort, der wirkt wie ein erhaltenes Fragment aus einer anderen Zeit.
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Wasserfall von Skogsdjupa
Der Wasserfall von Skogsdjupa liegt tief verborgen im Nationalpark Skyggeskog. Über 60 m stürzt das Wasser in eine enge, moosbewachsene Schlucht. Der Zugang ist nur im Rahmen geführter Expeditionen möglich und bleibt gefährlich. Rund um den Wasserfall kursieren Legenden über Nebelgestalten, und Besucher berichten von ungewöhnlicher Stille und Lichtphänomenen. Botanisch wie geologisch ist der Ort einzigartig: seltene Moose, Spaltfarne und Kalkflechten gedeihen an den feuchten Felswänden. Der Wasserfall gilt als unberührter Grenzort zwischen Naturgewalt und Mythos – ein Erlebnis, das nur wenigen vorbehalten bleibt und sich tief ins Gedächtnis derer eingräbt, die ihn erreichen.
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Nationalpark Skyggeskog
Der Skyggeskog ist ein unberührter, schwer zugänglicher Nationalpark im Norden des Landkreises Sturminsel West. Er umfasst dichte Schwarzbirkenwälder, Nebelbrüche, Schluchten und Hochmoore. Geführte Expeditionen ab Darso führen mehrtägig tief ins Gelände, wo sich seltene Tiere, uralte Pflanzen und mystische Orte wie der Wasserfall von Skogsdjupa oder der Steinkreis von Kvernstrøm befinden. Die Parkverwaltung überwacht streng, dass keine Spuren hinterlassen werden. Wer den Skyggeskog betritt, erlebt Natur, wie sie kaum irgendwo in Landauri noch vorkommt – abgeschieden, leise, gefährlich und von eigenwilliger Schönheit.
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Pilza (Gemeinde Darso – Landkreis Sturminsel West – Sturmland)
Pilza ist der nördlichste bewohnte Ort im Landkreis Sturminsel West. Die kleine Siedlung liegt auf 368 m Höhe auf einer Hochebene, die im Norden steil in die bewaldete Schlucht des Skumringbekk abfällt. Dahinter beginnt der unzugängliche Skyggeskog. Mit 22 Einwohnern lebt Pilza von der Pilzzucht – etwa des haltbaren Kappensteins – und der Jagd auf halbwilde Bergziegen. Die Häuser sind schlicht, die Infrastruktur minimal. Besuch ist selten, aber möglich. Der Zugang erfolgt ausschließlich zu Fuß über den Pfad von Fungus. Pilza ist abgeschieden, wetterfest und still – ein Ort am Rand des Sichtbaren.
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Fungus (Gemeinde Darso – Landkreis Sturminsel West – Sturmland)
Fungus liegt auf 607 m Höhe im Sturminselgebirge und gehört zur Gemeinde Darso. Die 71 Bewohner leben von der Pilzzucht und der Wildziegenjagd. Erreichbar über eine steile Straße durch das Traumquellental, wirkt der Ort wie aus der Zeit gefallen: dunkle Holzhäuser mit Torfdächern, Pilzzeichen über den Türen und eine zentrale Tauschhütte prägen das Bild. Besonders bekannt ist der „Fungusdunkelling“. Besucher sind selten, aber willkommen – vor allem, wenn sie Respekt gegenüber Pilzanlagen und Ortsrhythmus zeigen. Fungus steht für einfache Lebensweise, Naturverbundenheit und handwerkliche Beständigkeit auf einer abgeschiedenen Hochebene.
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Laguna (Gemeinde Darso – Landkreis Sturminsel West – Sturmland)
Laguna ist ein abgeschiedenes Fischerdorf in der Gemeinde Darso, das auf 27 m Höhe zwischen Dünen und Westmeer liegt. Es zählt 18 Bewohner, lebt vom Trockenfischhandel und ist nur schwer erreichbar – entweder über eine oft unpassierbare Traktorstraße oder über Ruhdorf. Die Inseln Söderö, Kveldö, Smallö, Middleö und Norderö liegen direkt vor der Küste und prägen das Bild des Ortes. Das soziale Leben spielt sich rund um den Dorfplatz ab. Der Ort pflegt alte Traditionen, lebt im Takt von Wind und Tide und bewahrt seine Unabhängigkeit durch Einfachheit und Gemeinschaft.
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Meteorologischer Stützpunkt „Hoher Zahn“ (Flecken Wetterstation – Gemeinde Darso)
Der Meteorologische Stützpunkt „Hoher Zahn“ liegt auf 1.228 m Höhe im Gebirgskamm der Sturminsel und gehört zur Gemeinde Darso. Sieben Personen leben und arbeiten hier unter extremen Bedingungen, um Wetterdaten zu sammeln und Klimaverläufe zu dokumentieren. Die Station ist über den Gratweg erreichbar und steht in Kontakt mit anderen Höhenstationen wie Silberblick und dem Gipfelhaus. Besucher sind selten; der Alltag ist geprägt von Forschung, Selbstversorgung und ständiger Wachsamkeit gegenüber den Launen des Wetters. Trotz Abgeschiedenheit ist die Wetterstation ein zentraler Bestandteil der meteorologischen Infrastruktur der Westküste der Sturminsel.
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Nebelgrat-Hütte
Die Nebelgrat-Hütte liegt auf 755 m Höhe an einem Felsvorsprung über dem Tal des Kveldselv im Gemeindegebiet von Darso. Erbaut 1896 von drei Brüdern aus Pilza, diente sie einst der Wildziegenjagd und ist heute eine einfache Unterkunft für Bergsteiger. Die Hütte ist nicht bewirtschaftet, bietet aber Ofen, Matratze und Grundausstattung. Sie wird von Einheimischen instand gehalten und über eine Liste im Gemeindeamt verwaltet. Besucher hinterlassen Einträge im Gästebuch, darunter auch kleine Geschichten. Die Hütte dient mitunter als Notunterkunft. Ihre Lage, Einfachheit und Geschichte machen sie zu einem besonderen Ort für Naturnähe und Rückzug.
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Spam (Gemeinde Darso – Landkreis Sturminsel West – Sturmland)
Spam ist ein abgelegener Flecken auf 512 m Höhe in der Gemeinde Darso, rund zwei Kilometer vom Westmeer entfernt. Die 36 Bewohner leben in einfachen Holzhäusern auf einer weiten Wiese, umgeben von Resten eines ehemaligen Hochmoorwerks. Der Ort ist nur über eine kurvige Gebirgsstraße von Ruhdorf aus erreichbar. Geprägt ist Spam durch Selbstversorgung, Feuersteinvorkommen und ein starkes Gemeinschaftsleben, das sich in einer Blockhütte mit Kachelofen abspielt. Beim jährlichen „Höhenfest“ gedenken die Bewohner ihrer rauen, aber naturnahen Lebensweise. Spam verbindet Isolation mit Zusammenhalt und ist ein geologisch wie kulturell besonderer Ort im hochgelegenen Westen der Sturminsel.
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Sturmkapelle von Darso
Die Sturmkapelle von Darso ist eine schlichte Holzkirche aus dem 16. Jahrhundert, gelegen auf einem Hügel nahe dem Westmeer. Ihr schiefer Glockenturm bezeugt jahrhundertelange Stürme, denen das Gebäude widerstand. Innen zeigen Schnitzereien von Wellen und Seevögeln die enge Verbindung der Dorfbewohner zum Meer. Die Kapelle ist nicht dauerhaft geöffnet; der Schlüssel wird im Ort verwahrt. Höhepunkt des Jahres ist das Lichterfest zur Sommersonnenwende, bei dem Kerzen auf kleinen Flößen ins Meer gesetzt werden, um der Verstorbenen zu gedenken. Die Kapelle ist Zeichen für das stille, beständige Leben an der sturmumtosten Küste der Sturminsel.
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Der große Fall vom Balken – Ethans Siebenschläfer-Winter
Im langen Winter blieb der Schnee bis April im Sturmgebirge liegen. Ethan Brown aus Zwitschi wollte einen alten Militär-Jeep restaurieren und hob den Motorblock mit einem Flaschenzug an. Die morsche Dachbalkenhalterung brach, der Motor fiel – und mit ihm stürzten mehrere Siebenschläfer aus dem Gebälk. Ethan geriet weniger wegen des Lärms als wegen der Tiere in Aufregung und begann eine chaotische Rettungsaktion mit Einweckglas, Honigbrot und Nussknacker. Einer der Siebenschläfer, „Wilbert“, ließ sich erst abends mit Apfel überreden. Seither gilt Brown’s Reparaturwerk als „Siebenschläferzone“, und der Jeep fährt wieder – mit Wilberts Gedenkplakette im Handschuhfach.
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Darso (Landkreis Sturminsel West – Sturmland)
Darso liegt an der Westküste der Sturminsel und ist Zentrum einer weitläufigen Gemeinde mit Wetterstation, Nationalparkverwaltung und mehreren Außensiedlungen. Die Sturmkapelle aus dem 16. Jahrhundert, das Gasthaus „Zur Flutmarke“ und das kleine Hotel „Flaach“ prägen den Ort ebenso wie alte Bräuche und Naturforschung. Der Skyggeskog-Nationalpark wird von Darso aus betreut. Die Region ist geprägt von Moor, Meer und Gebirge. Einfache Werkstätten, stille Rituale wie das Lichterfest oder der Raucherdonnerstag und das Leben mit den Elementen machen Darso zu einem besonderen Ort – ruhig, eigenwillig und tief verwurzelt in Landschaft und Geschichte.
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Felsenkammhütte
Die Felsenkammhütte oberhalb von Ruhdorf existiert seit 1919. Sie wird heute von Ingrid und Sven Alverson aus Fuglo geführt, die neben einfachen 6-Bett-Zimmern und einem Waldvogel-Beobachtungsturm bekannt sind für Ravioli mit Ricotta-Spinatfüllung, gebratenes Lachsfilet mit Spinat und Hollandaise sowie importierten Sake. Die Hütte kooperiert eng mit örtlichen Handwerkern aus Ruhdorf und Fuglo, die unter anderem Wolldecken, Gewürze und handgefärbte Tischwäsche liefern.
Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


























