Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Kontros (Kreis Südeck – Zentravia)

    Kontros (Kreis Südeck – Zentravia)

    Kontros (987 Einwohner, 51 m NN) liegt in der Zento-Ebene an der B61. Zentrum ist der Kirchplatz mit St. Lucius und dem Gemeindehaus; in der Vorhalle steht ein Büchertauschregal, Gottesdienste und Gruppen richten sich nach Pendelzeiten. Im alten Erbgericht betreibt Ina Hegler das Kontroser Kartenstübchen mit warmem Essen, Radkarten und Ersatzteilen. In der Werkstraße repariert Mehmet Sarli bei „Riemen & Zinken“ Fahrräder und Hofgeräte. Mittwochs findet ein Wochenmarkt statt; ein Dorfladen mit Paketregal sichert Grundversorgung, Übernachtung bieten zwei Höfe.


  • Stadtkirche St. Severus (Südeck)

    Stadtkirche St. Severus (Südeck)

    Die Stadtkirche St. Severus am Kirchplatz 3 ist ein Backsteinbau, der im Alltag Südecks ständig mitläuft: als Orientierungspunkt zwischen Marktplatz, Pfarrhaus und Verwaltungswegen. Der Turmhelm sitzt auf einem gedrungenen Westbau, das Portal ist vom täglichen Gebrauch glatt geworden. Innen ist der Raum klar, mit hohen Fenstern, dunklen Bänken und einem schlichten Chor; das Geläut strukturiert Sonntage, Feste und Trauerfeiern. Die Gemeinde arbeitet verlässlich mit kurzen Wegen: Chorproben, kleine Andachten, Treffen im Turmraum. Beim Sommerfest wird der Kirchplatz zur Arbeitsfläche mit Bühne, Kuchenständen und Helfern aus dem ganzen Ort.


  • Südeck (Kreisstadt – Zentravia)

    Südeck (Kreisstadt – Zentravia)

    Südeck ist eine kleine Kreisstadt am südwestlichen Rand der Zento-Ebene, geprägt von Grenznähe, Pendelwegen und praktischer Infrastruktur. Der Ort funktioniert über Wege und Abläufe: Landratsamt, Kreisarchiv und Waaghaus strukturieren den Alltag zwischen Akten, Markt und Lieferfahrten Richtung Hauptstadt. Die Stadtkirche St. Severus, die umgebaute Kreisscheune mit Entwässerungsgerät und VHS-Kursen sowie Bauhof, Maschinenring und Ersatzteilladen zeigen, worauf Südeck ausgelegt ist: verwalten, lagern, reparieren, schnell reagieren. Bahnhof und Gasthäuser bündeln Pendler, Handwerker und Durchreisende.


  • Kreis Südeck (Zentravia)

    Kreis Südeck (Zentravia)

    Der Landkreis Südeck liegt im Süden/Südwesten Zentravias in der Zento-Ebene, zwischen Buthanien, Bierland und dem Grenzsee. Die Nähe zu Zentro prägt den Alltag: viele pendeln, Amtswege und Großeinkäufe laufen über die Hauptstadt, während im Kreis Handwerk, Vereine und Nachbarschaft tragen. Verkehrsachsen wie A1/A5 sowie B6, B42, B61 und B62 machen den Kreis zum Durchgangs- und Liefergebiet mit Bauhöfen, Lagerhöfen, Maschinenring und Reparaturbetrieben. Am Grenzsee bündeln Abflußstedt, Neimlis und Saarow Handel, Strandbetrieb, Hotels und ein Sanatorium; am Zento-Fluss liegt Fährstedt mit Auenwegen und Wasserwirtschaft.


  • Altenquell (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Altenquell (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Altenquell (147 Einwohner, 598 m) liegt am Oberlauf des Altenbachs, wo sich die Weidewiesen des gerodeten Tals bis zur Ortsmitte ziehen und darüber wieder Wald beginnt. Mittelpunkt ist die gefasste Quelle an der Quellgasse neben der Kapelle St. Barbara (Quellgasse 3). Im Herbst treffen sich hier Pilzsammler und Forstleute, vergleichen Funde und Wege. Eine kleine Herberge (Quellgasse 10) bietet Zimmer und Trockenraum und wird besonders in den Übergangszeiten genutzt, wenn in den Tälern Nebel steht. Einzelne Häuser reichen talaufwärts bis knapp 800 Meter.


  • Felsenkeller (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Felsenkeller (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Felsenkeller liegt im Altenbachtal an der SEE6, zwischen Dorfburg und Altenquell. Weidewiesen prägen das Tal, das im 17. Jahrhundert gerodet wurde; Trockenmauern und alte Obstbäume stehen noch als Ränder zwischen den Koppeln. Im Ort konzentriert sich das Leben an Läden, Bushaltestelle und der „Kellerbrauerei Altenbach“ (Kellerweg 6), deren Bier in in den Hang getriebenen Lagerräumen reift. Führungen enden oft im Schalander bei Brotzeit und Verkostung. Östlich zweigt das Tal des Westlichen Queckbaches ab; die Straße endet an der abgesperrten Queck-Research-Area.


  • Zentro (Hauptstadt von Zentravia)

    Zentro (Hauptstadt von Zentravia)

    Zentro (47.301 Ew., 62 m) liegt am Zusammenfluss von Grenzfluss und Zento südöstlich des Grenzsees. Die Stadt wuchs aus dem Dekanat Zentravia (ab 730) als Verwaltungs- und Schriftzentrum; Kathedralbau (ab 790) und die Lucidianische Universität (804) prägen bis heute den Alltag. Verwaltung, Archiv, Druck und Ausbildung liegen räumlich eng beieinander, sichtbar am Kanzleiplatz mit Stadthaus, Landeshaus und Landesdruckerei. Zentro lebt von kleinteiligen Institutionen: Bibliothek „Lucidianum“, Werkstätten, Druckereien, Theater- und Werkstattbühnen, kleinen Hotels und Gasthäusern. Sechs Stadtteile tragen jeweils eigene Funktionen von Altstadt bis Auenrand.


  • Ein Tag im Leben von Marko Seidel

    Ein Tag im Leben von Marko Seidel

    Mittwoch, 14. Januar 2026 – Lachwitz 15:33 Uhr. Ich bin heute ungewöhnlich früh aus der Firma rausgekommen – 15:20, und es fühlte sich fast an, als hätte ich irgendwo einen Termin vergessen. In Wahrheit war es schlicht ein seltener Tag, an dem die Dinge einmal rund liefen: keine ungeplanten Rückfragen aus der Fertigung, kein „Kannst du mal eben…“ aus dem Service, keine Last-Minute-Änderung, weil irgendwo ein Kunde kurzfristig eine andere Anschlussnorm braucht. In der Entwicklung war es trotzdem nicht ruhig, eher konzentriert. Lena war wie immer schon vor mir im Büro und hatte ihre Skizzen zu den neuen Filtersätzen ausgebreitet,…


  • Burgtredwitz (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Burgtredwitz (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Burgtredwitz liegt oberhalb von Dorfburg im Tredbachtal, an einer schmalen Straße, die im Winter zuerst glatt wird. Der Ort besteht aus zwei Höfen, Nebengebäuden und einer steinernen Brunnenstube am Wegrand. Das Wasser läuft dort so kalt, dass es im Sommer als Kühlschrank dient; Milchflaschen und Getränke werden ins Becken gestellt. Hella Groth hält die Brunnenstube sauber und führt ein Notizbuch, wer was hineingelegt hat. Nach dem Dorffest gibt es die Mutprobe „in die Stube“: kurz ins Wasser, einmal untertauchen, wieder raus.


  • Hammer (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hammer (Gemeinde Dorfburg – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hammer ist ein winziger Flecken im Altenbachtal direkt an der SEE6 zwischen Teichdorf und Dorfburg. Das Schild „Hammer – 14“ führt zu einem Hof mit Werkstatt, in der Ralf Tamm Metallteile für Holzrückefahrzeuge fertigt und repariert: Bügel, Halterungen, Kettenführungen, Teile „für heute“. Neben dem Tor liegt ein sortierter Stapel alter Ketten, den Tamm wie ein Arbeitsarchiv nutzt. Hinter der Werkstatt erinnern Fundamentreste und ein trockener Graben an ein früheres Wasserhammerwerk. Radfahrer füllen am Hof Wasser nach, am Wochenende steht manchmal Kaffee bereit.


  • Dorfburg (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Dorfburg (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Dorfburg liegt im Altenbachtal an der SEE6, neun Kilometer östlich von Teichdorf. Über dem Dorf steht im Wald ein quadratischer Turmstumpf; der Pfad beginnt hinter der Burgstraße und endet oben zwischen Balkenlöchern im Mauerwerk. Unten prägen St. Michael (Burgstraße 1) und der kleine Friedhof mit Eisenkreuzen aus der Schmiede am Altenbach das Ortsbild. Vor dem Laden „Talbedarf“ (Burgstraße 8) sitzt man auf der Bank, bevor es abends in die Burgschänke geht, wo manchmal alte Filmrollen gezeigt werden. Zu Dorfburg gehören Hammer und Burgtredwitz.


  • Noch ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Noch ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Olaf Reinhardt, 11. Januar 2026 (Ihlefeld) Wenn man es nüchtern betrachtet: Wir leben noch. Das ist nach diesem Wochenende schon eine erwähnenswerte Zwischenbilanz. Jules Ikea-Schrank, der gestern noch als Einzelteile-Lawine das Wohnzimmer besetzt hatte, steht tatsächlich. Mehr noch: Er steht jetzt als mein neuer Wäscheschrank im Schlafzimmer. Ich habe ihn gestern Abend noch eingeräumt, geschniegelt und geordnet, als könnte Ordnung im Schrank irgendwie Ordnung im Kopf machen. Der Schrank riecht nach Pressspan und Sieg, und ich musste mir eingestehen: Er tut, was er soll. Mein alter Schrank tut das auch – nur eben derzeit im Wohnzimmer. Dort blockiert er den…


  • Duckel (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Duckel (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Duckel (88 Ew., 732 m) liegt im Seitental des Duckelbachs östlich von Oldquo. Entlang des Bachs reihen sich Höfe, Werkhöfe und Polterplätze. Am „Duckeler Holzplatz“ (Polterweg 1) werden Stämme markiert, sortiert und für Möbel- und Instrumentenbau vorbereitet; in der „Duckeler Trocknung & Sortierung Reuter“ (Sägeweg 3) lagert Klangholz in gestapelten Lagen. Mittags trifft man sich in der „Polterkantine“ (Polterweg 2). „Duckeler Kram & Draht“ (Talstraße 9) versorgt mit Werkzeug und Alltagseinkauf. Gäste wohnen im Gasthaus „Haus Duckelbach“ (Talstraße 12).


  • Berchfried (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Berchfried (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Berchfried (78 Ew., 866 m) liegt knapp unter der Quelle des Teichbachs, wer herauf will, folgt der Teichbachtalstraße. Ein Stein-Quellhaus (Quellweg 1) sammelt die Rinnen, daneben liegt die Quellwiese. Die Kapelle St. Barbara (Kapellenpfad 2) dient auch als Aushangstelle für Sammelfahrten und Materiallisten. Für Notfälle gibt es die einfache Berchfriedhütte (Berchpfad 4) mit Buch und Vertrauenskasse. Rettungspunkte und Markierungen sind hier Teil des Alltags, besonders bei Nebel und Schnee.


  • Butterstein (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Butterstein (Gemeinde Oldquo – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Butterstein (48 Ew., 625 m) liegt 2 km oberhalb von Oldquo im Teichbachtal. Mittelpunkt ist die „Schulhauskäserei Butterstein“ (Schulweg 1), wo Edda Kirschner Käse reifen lässt und Butter im Holzfass stampft. Die Milch kommt von Kühen in Waldweide; Pfade, Gatter und Lecksteine prägen die Umgebung. Ein kleiner Treff- und Paketpunkt ist „Bergkram Henn“ (Teichbachweg 4). Es gibt einfache Gästezimmer im Dachgeschoss der Käserei, genutzt von Wanderern auf dem Weg Richtung Tons. Eine kleine Kapelle am Kapellensteig gehört zum Dorfalltag.


  • Oldquo (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Oldquo (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Oldquo liegt im Teichbachtal auf 546 Metern, dort wo der Duckelbach in den Teichbach mündet. Der Ort ist klein (325 Einwohner), aber im Kreis bekannt, weil hier Quarz und Kies gewonnen wurden und daraus die „Oldquoer Glasmacherei“ (Am Bruch 4) entstand. Sie fertigt dicke Scheiben, Laternenzylinder und Laborgefäße, die über Teichdorf weitergehen. Die Kirche St. Magnus (Kirchsteig 2) zeigt im Chor ein leicht blasiges Fenster aus eigener Produktion. Zum Alltag gehören die Wege in die Höhenorte Butterstein, Berchfried und Duckel – und die Postrunde von Ruben Pahl.


  • Ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Ein Tag im Leben von Olaf Reinhardt

    Olaf Reinhardt, 10. Januar 2026 (Ihlefeld) Eigentlich könnte der Winter eine Wohltat sein. Draußen liegt die Butha-Ebene still, die Felder sind blass und hart, als hätten sie den Atem angehalten. Im Weinberg passiert gerade nichts, was nicht bis nächste Woche warten könnte. Selbst die Obstbäume stehen da wie alte, geduldige Männer und sagen: „Nur keine Hektik, Olaf.“ Tja. Wenn doch nur das Haus dieselbe Meinung hätte. Marta räumt um. Und wenn Marta „umräumt“, dann meint sie nicht: ein Regal zwei Meter nach links. Dann meint sie: eine neue Weltordnung. Heute hat sie vom Boden diesen alten Ikea-Schrank unserer Tochter Jule,…


  • Ein Tag im Leben des Johann Becker

    Ein Tag im Leben des Johann Becker

    Johann Becker, Freitag, 9. Januar 2026 – Benheim Heute war so ein Tag, an dem ich schon am Morgen gemerkt habe: Das Eisen wird heiß, aber nicht nur im Ofen. In der Schmiede in der Quellgasse lief erst alles wie immer. Feuer an, das vertraute Atmen des Ofens, der Amboss als Mittelpunkt, Werkzeug an der Wand, der Boden voller Späne vom Vortag.Und doch war ich nicht ganz da. Ich habe gearbeitet, klar – aber im Kopf war ich oben auf einem Dach, irgendwo in Jeruschalajim, und unten läuft eine Geschichte aus dem Ruder. Mittags habe ich den Ofen ausgemacht. Einfach…


  • Staracasa (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Staracasa (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Staracasa liegt im engen Tal des Teichbachs, 6 km oberhalb von Teichdorf, mit dicht stehenden Häusern entlang der Bachgasse. Am kleinen Platz beim Gemeindehaus proben die Musiker, die bei Festen in Teichdorf und Feldzig auftreten. Über dem Ort steht die Kirche St. Cäcilia (Kirchring 1), deren Empore oft als Chor- und Bläserplatz genutzt wird. Handwerk und Musik greifen ineinander: In „Staracasaer Pfeifen & Holzbläser“ (Bachgasse 17) entstehen Blockflöten und einfache Klarinetten, und Reparaturen an Blechinstrumenten gehören zum Alltag. Für Gäste gibt es kleine Pensionen und Gasthäuser im Tal.


  • Donau (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Donau (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Donau (89 Ew., 836 m) liegt auf dem Bergrücken oberhalb von Tons zwischen den Tälern des Kleinen Teichflusses und des Teichbachs. Der Ort besteht aus wenigen Höfen und einer prägenden Adresse: der Waldkäserei. Hier werden Laibe hergestellt, datiert und gereift; ein großer Teil geht als Lieferung ins Sanatorium Teichquell, wo er für das bekannte Käsefondue genutzt wird. Donau ist außerdem ein Winter- und Wanderknoten: Loipen und Rückenwege verbinden den Ort mit Waldfels, Hanischwald und Tons. Versorgung läuft klein über Lieferwagen und Absprachen; Gäste kommen meist als Tagesbesucher oder über private Zimmer.


  • Waldfels (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Waldfels (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Waldfels (36 Ew., 758 m) liegt oberhalb von Teichquell am Hang und bietet einen freien Blick ins Tal. Das Dorf ist Startpunkt vieler Langlaufloipen: Verbindungen führen nach Donau und Tons sowie nach Hanischwald. Außerdem beginnt hier eine Abfahrtsstrecke hinunter nach Teichwald. Einen Lift gibt es nicht; stattdessen pendelt ein elektrisch betriebener Shuttlebus, der Ski und Gäste nach oben bringt und den Tagesrhythmus bestimmt. Am Shuttleplatz hängen Spurberichte und Hinweise, daneben gibt es eine Wachshütte und einen kleinen Kiosk für Tee und Suppe. Übernachten kann man in kleinen Gästehäusern am Felsweg.


  • Hanischwald (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hanischwald (Gemeinde Teichquell – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Hanischwald (62 Ew., 744 m) liegt direkt an der Quelle des Kleinen Teichflusses oberhalb von Teichquell. Das Dorf besteht aus wenigen Häusern entlang der Talstraße und ist Startpunkt für Wander- und Winterrouten. Zwei kleine Hotels nehmen vor allem Gäste auf, die früh auf die Spur oder zur Quelle wollen. Abends trifft man sich in der Waldbar, wo Handschuhe am Ofen trocknen und der Spurbericht an der Wand hängt. Besonderheit ist die Schnitzschule, die alle 14 Tage Kurse für Holzlöffel und einfache Figuren anbietet; in den Werkbänken stecken Späne, und viele nehmen ihr Stück im Rucksack mit ins Tal.


  • Teichquell (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Teichquell (Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Teichquell (647 Ew., 713 m) liegt im Tal des Kleinen Teichflusses, wenige Kilometer unterhalb der Quelle, umgeben von Wald. Der Ort ist Urlaubsziel für Wanderer und Wintersportler: im Winter starten Loipen, im Sommer führen Wege nach Hanischwald, Waldfels und Donau. Prägend sind die runde Kirche St. Brigida (Kirchweg 2) mit Orgelproben und das Sanatorium Teichquell (Höhenstraße 14) für Erholung und Atemtherapie. Unterkünfte reichen vom Hotel Quellenhof (Quellplatz 6) bis zu Pensionen am Waldrand. Abends füllen sich Stuben und Bars; am nächsten Morgen stehen Karten, Ski oder Stöcke wieder bereit.


  • Spee (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Spee (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    pee (48 Ew., 787 m) liegt auf dem Bergrücken oberhalb von Altenroda und bietet einen klaren Blick hinunter nach Teichdorf, wenn das Wetter mitspielt. Der Ort besteht aus wenigen Höfen und einem Gemeinschaftsschuppen für Brennholz, der über Listen und Absprachen organisiert wird. Mittelpunkt für Einwohner und Wanderer ist der kleine „Gasthof Speer Blick“ (Schuppenrain 4) mit einfacher Stube, kurzen Gerichten und Zimmern für Übernachtungen. Im Hinterhof steht eine kleine Sauna mit Tauchbecken, die nach Holzarbeit oder langen Rückenwegen genutzt wird. Spee wirkt dadurch wie ein Arbeits- und Etappenort: Wind, Holz, Wege und ein paar feste Treffpunkte.


  • Tons (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Tons (Gemeinde Altenroda – Landkreis Teichdorf – Seeland)

    Tons (52 Ew., 838 m) liegt hoch am Hang über Altenroda und wirkt wie eine Streusiedlung, die sich nach Wind und Nebel richtet. Die Bergstraße führt in Kehren hinauf; oben stehen wenige Höfe, dazwischen Wiesenstücke und Holzlegen. Mittelpunkt ist die kleine, wettergegerbte Kapelle, die an bestimmten Tagen vorbereitet wird und als Treffpunkt dient. Daneben liegt der Signalstein, früher Orientierung bei Nebel, heute Messpunkt für Wetter und Wegzustand: „Nebel bis zum Stein“ ist eine klare Ansage. Versorgung läuft über Absprachen, Holz und Werkzeug werden geteilt; Gäste finden gelegentlich private Zimmer, aber kein eigentliches Ortszentrum.