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Flutkanal (Kreis Teicha – Seeland)
Flutkanal liegt an der Mündung des Flutkanals in den Großen Teich, eingekeilt zwischen Wasser und Seeland-Wald. Entlang der Uferstraße wohnen Familien, die seit Generationen als Fischer, Kanallotsen oder Pumpwerksarbeiter vom Wasser leben. Mittelpunkt ist die Kanalbrücke mit Blick auf die Kähne und den Zug der BZF108. Das Pumpwerk Flutkanal-Nord, die kleine Kirche „Zum Heiligen Pegel“, der Dorfladen mit Postschalter und die Kneipe „Zum Schleusentor“ bilden das Netz des Alltags im Dorf. Schule, Bahnhof und Sportplatz binden Flutkanal an Teicha, Seestadt und den Wald an, ohne den eigenen Rhythmus zu verlieren. Gäste spüren schnell, wie Wasserstände hier Gespräche und Zeiten bestimmen.
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Teicha (Kreisstadt – Seeland)
Teicha ist eine Kreisstadt am südöstlichen Ufer des Großen Teichs, in der Wasser und Alltag eng verwoben sind. Am Marktplatz mit Bäckerei Kaun & Sohn, Kirche St. Nautilus und dem Landratsamt kreuzen sich Amtswege und Schulrouten. Der Hafen mit Ausflugsbooten nach Seestadt, die Uferpromenade und die kleine Werft zeigen die Bedeutung des Sees für Arbeit und Freizeit. Hinter der Kirche erinnert der Alte Kornspeicher als Kulturzentrum an die landwirtschaftliche Vergangenheit, während am Stadtrand der Wasserwege-Pfad in den Seeland-Wald führt. Züge, Busse und Schiffe bringen Bewegung in eine Stadt, die dennoch überschaubar bleibt.
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Landkreis Teicha (Seeland)
Der Landkreis Teicha im Osten des Seelandes liegt zwischen Großem Teich, Flutkanal, Seeland-Wald und dem ansteigenden Zento-Rücken. Vier Orte prägen ihn: die Kreisstadt Teicha mit Hafen, Markt, Kirche St. Nautilus, altem Kornspeicher und Schleusenmeisterei; das Kanaldorf Flutkanal mit Pumpwerk, Brücken und starkem Bezug zur Wasserwirtschaft; das höher gelegene Nolenau mit Dorfladen, der „Alten Wacht“ und der Aussichtsplattform „Zento-Blick“; sowie Ziehen im Küstenwald mit Badestrand, Halle am Eis und Eissegelmuseum. Wasser, Technikgeschichte, Landwirtschaft und Wintersport bieten Reisenden kurze Wege, aber sehr unterschiedliche Eindrücke.
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Prießen (Landkreis Altenow – Seeland)
Prießen, ein Dorf mit 529 Einwohnern, liegt auf 98 Metern Höhe zwischen Seelandwald und Grenzsee. Der kleine Hafen mit Stegen dient Fischern und Ausflüglern, darüber wacht der Turm der neugotischen St.-Frideborg-Kirche mit kupfernem Dach als Orientierungspunkt auf dem See. Die SeeLB90 verbindet Prießen stündlich mit Kleinros und Zentro; manche Kinder fahren mit dem Bus zur Schule nach Tewitz. Am Uferweg liegen Bootswerkstatt, Dorfladen und der Gasthof „Am Steg“, in dem Pendler, Fischer und Gäste zusammentreffen. Prießen ist ein stiller, wassergeprägter Ort, in dem Alltag, Verkehr und See eng miteinander verwoben sind.
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Tewitz (Kreis Altenow – Seeland)
Tewitz, ein Dorf mit 687 Einwohnern im Osten des Seelandwaldes, liegt auf 201 Metern Höhe entlang einer schmalen Straße, die dem alten Burgwall „Högelstein“ folgt. Der moosbewachsene Wall stammt vermutlich aus der Zeit der Waldwikinger und zählt zu den drei historischen Orten des Landkreises. Im Dorfkern stehen Kirche, Schule und Dorfladen; die Schule besuchen auch Kinder aus Teeheim, dessen Dorfladen von einem Händler aus Tewitz beliefert wird. Der Bahnhof an der Zentrobahn verbindet Tewitz mit Bierona, Kohla und Südteich. Waldwirtschaft, Handwerk und ruhiger Alltagsverkehr prägen den Ort, der Geschichte und Gegenwart unaufdringlich verbindet.
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Linie 19 (Zentralmassivbahn) – Von Viehdorf nach Xylopolis
Von Viehdorf im Nudelland über den Norden des Seelandes zurück ins Nudelland – das ist die Linie 19 der Zentralmassivbahn. Viehdorf Karo 6,6 Wer Kaname (16,7km) besucht, trifft auf ein Dorf, das sich um eine klare Linie organisiert: den Nudelbach–Kohla-Verbindungskanal. Entlang des Wassers liegen Wege, Abzweige und Technik, und das Dorfleben hängt an den Zeiten, zu denen Schieber gestellt und Felder versorgt werden. Kaname liegt auf 239 Metern und zählt 478 Einwohner; es ist klein genug, dass man sich schnell kennt, und groß genug, dass Arbeit sichtbar bleibt. Die Kirche St. Walburga in der Kirchgasse 1 ist ein markanter Bau…
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Linie 18 (Zentralmassivbahn) – Von Nudeltopf nach Bosheim
Immer entlang des Zentralmassivs gelangt man auf der 412 Kilometer langen Strecke der Zentralmassivbahn von Nudeltopf am Nordmeer nach Bosheim am Mare Internum. Nudeltopf Münchhausen 26,8 Dermbach (61,7km) Dermbach ist Kreisstadt im Norden des Landkreises, gebaut in die Mulde des Dermbach-Tals auf 476 Metern. Unten zieht sich die Bachstraße wie eine Arbeitsader durch den Ort: Dorfladen mit Postschalter, Werkstätten, Anlieferhöfe, ein Gasthaus, in dem sich Verwaltungsleute, Schäfer und Pendler begegnen. Oben am Kirchberg steht St. Eoban, schlicht und fest im Stein, mit einem Gemeindehaus daneben, das Bibliotheksecke und Treffabende beherbergt. Der Marktplatz verbindet beides: Rathaus, Aushänge, Marktstände und die routinierten…
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Linie 21 der Zentralmassivbahn von Seestadt nach Althaus
Seestadt (66.587 Einwohner, 103 m NN) ist die Hauptstadt des Seelandes und liegt zwischen Großem und Kleinem Teich am Teichfluss; über die A4 sowie die B36 und B53 ist sie an das Umland angebunden. Verwaltung und Alltag konzentrieren sich in der Mitte rund um Rathaus, Parlament und den Universitätscampus, während der Hafen zugleich Industriezone, Fischmarkt und Kulturadresse ist. Im Norden entstanden Werkstätten und ein jüngeres Gewerbegebiet („Nordpark“) mit Medien- und Softwarefirmen; im Osten liegen Botanischer Garten, Naturtheater und Gemeinschaftsgärten, am Strand ziehen Promenade, Villen und Badeanstalt den Verkehr zu Fuß und per Rad an. Die Region war im 8./9. Jahrhundert…
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Teeheim (Kreis Altenow – Seeland)
Teeheim, ein Dorf im Seelandwald mit 325 Einwohnern, liegt auf 199 Metern Höhe in einer ruhigen Lichtung, umgeben von hohen Kiefern. Der Ort ist für seine Imkerei bekannt; der „Seeland-Honig“ wird in Altenow verkauft und stammt größtenteils aus Teeheimer Betrieben. Mittelpunkt ist das ehemalige Forsthaus, heute ein Café mit Pension. Das Dorf besitzt einen Dorfladen, mehrere kleine Werkstätten und lebt im Rhythmus des Waldes. Wanderwege führen nach Arnsheim, Tewitz und Teicha. Teeheim ist ein stiller, naturverbundener Ort, geprägt vom Duft nach Harz, Wachs und Holz.
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Wüstung Nardorf
Nardorf, eine mittelalterliche Wüstung östlich von Arnsheim im Seelandwald, wurde im 14. Jahrhundert von Holzfällern gegründet und nach einem Pestausbruch verlassen. Von den Gebäuden blieben nur Grundmauern und der „Totenbrunnen“, dessen kaltes Wasser bis heute Geschichten und Aberglauben nährt. Der Ort gilt als still und unheimlich zugleich, von Nebel und Legenden umgeben. Archäologische Funde bestätigen die kurze Siedlungszeit. Nardorf ist heute Ziel für Wanderer und Schüler aus Arnsheim – ein stiller Platz im Wald, an dem Geschichte, Erinnerung und Natur untrennbar ineinander übergehen.
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Arnsheim (Kreis Altenow – Seeland)
Arnsheim, das größte Dorf des Seelandwaldes mit 1.452 Einwohnern, liegt an der Schleuse des Flutkanals, wo dieser in den Großen Teich mündet. Der Ort ist Sitz der Forstverwaltung und bekannt für das historische „Haus der Schleusenmeister“ (Gasthaus „Zum Kanalblick“) und die Kirche St. Hildegrad mit ihrem Glockenspiel aus Schiffsglocken. Von hier führt eine Bahnlinie nach Berenburg entlang des alten Treidelpfads. Die Schule besuchen auch Kinder aus Waw. In Arnsheim entstand die Tradition des Runenfestes an der Steinmark. Wald, Wasser und Geschichte prägen diesen stillen, handwerklichen Ort des Seelandes.
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Steinmark (bei Berenburg)
Die Steinmark liegt 3,5 km östlich von Berenburg am Nordufer des Grenzsees. In die Felsen sind Runen eingeritzt, vermutlich aus der Wikingerzeit. Der Ort gilt als einer der ältesten Kultplätze des Seelandes. Einmal im Jahr, im Juli, findet dort das Runenfest statt, bei dem Kinder die Zeichen aus Ton nachbilden und am Seeufer auslegen. Die Felsformation ist nur zu Fuß erreichbar und bekannt für ihre stille, fast mystische Atmosphäre. Zwischen Wasser, Stein und Geschichte vereint die Steinmark Naturdenkmal und Überlieferung – ein Ort, an dem das Seeland seine älteste Stimme behält.
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Schleuse XII (Berenburg)
Die Schleuse XII bei Berenburg wurde 1846 erbaut und bildet den südlichen Abschluss des Flutkanals, wo dieser in den Grenzsee mündet. Das Bauwerk aus Granit und Seelandziegeln diente einst dem Holztransport und regelt bis heute den Wasserstand. Neben der Schleuse steht das alte Wärterhaus der Familie Krahl, deren Nachkommen den Betrieb bis heute betreuen. Die Anlage ist frei zugänglich und gilt als technisches Denkmal von regionaler Bedeutung. Umgeben von Wald und Wasser, steht die Schleuse XII für das Gleichgewicht zwischen Technik und Natur – ein stilles Wahrzeichen des seeländischen Wasserhandwerks.
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Berenburg (Kreis Altenow – Seeland)
Berenburg, ein Dorf mit 712 Einwohnern im Süden des Landkreises Altenow, liegt dort, wo der Flutkanal in den Grenzsee mündet. Einst Umschlagplatz für Holz aus dem Seelandwald, ist es heute ein stiller Ort am Wasser mit Hafen, Schleuse XII und der Gaststätte „Zum Grenzblick“. Entlang der alten Treidelbahn pendelt ein Schienenbus nach Arnsheim. Die Werke des Bildhauers Lennert Grau aus Waw sind im Hafenlager ausgestellt. Fachwerkhäuser, Boote, See und Kanal prägen das Bild – Berenburg ist ein Dorf zwischen Wald und Wasser, erfüllt vom gleichmäßigen Rhythmus des Seelandes.
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Linie 91 (Seelandbahn) – Am Flutkanal
Zwischen Arnsheim und Berenburg pendelt stündlich ein Schienenbus auf den Gleisen der ehemaligen Treidelbahn entlang des Flutkanals. Arnsheim, das größte Dorf des Seelandwaldes mit 1.452 Einwohnern, liegt auf 101 Metern Höhe dort, wo der Flutkanal in den Großen Teich mündet. Der Ort ist Sitz der Forstverwaltung des Kreises Altenow und Zentrum der Waldwirtschaft. Herzstück ist die Schleuse, die den Wasserstand reguliert, und das historische „Haus der Schleusenmeister“ von 1783, heute das Gasthaus „Zum Kanalblick“. Die Kirche St. Hildegrad, 1891 aus grauem Granit erbaut, besitzt ein einzigartiges Glockenspiel aus alten Schiffsglocken. Von ihr aus führt die Trasse der ehemaligen Treidelbahn, auf…
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Doulos (Kreis Altenow – Seeland)
Doulos, ein Dorf mit 536 Einwohnern, liegt am Rand des Seelandwaldes, wo der Doulosbach in den Grenzsee mündet. Die 1764 gegründete Papiermühle ist das Herz des Ortes und liefert bis heute Zellstoff für die Altenower Papierfabrik. Das alte Schulhaus zeigt eine Sammlung zur Forstgeschichte und erinnert an die Schmalspurbahn, die in den 1950er-Jahren Holz aus Waw nach Doulos brachte. Das Gutshaus besitzt eine Tür aus der Holzwerkstatt Melos – Symbol seeländischer Handwerkskunst. Doulos ist ein Dorf zwischen Wald und Wasser, geprägt von Mühle, Geschichte und dem stetigen Rhythmus des Baches.
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Wawna (Gemeinde Waw – Kreis Altenow – Seeland)
Wawna, ein Weiler mit 24 Einwohnern, liegt 1,5 Kilometer nordwestlich von Waw im Zajinbachtal. Einst Lagerplatz der Holzfäller, diente der Bach dem Holztransport aus dem Seelandwald. Heute ist Wawna ein ruhiges Wohngebiet aus acht Häusern, umgeben von dichtem Wald und durchzogen vom Klang des Wassers. Die Bewohner leben einfach, teils im Holzhandwerk, teils in Waw. Strom kam erst 1958, der Weg ist schmal und unbefestigt. Wawna bewahrt den Geist seiner Herkunft – Stille, Arbeit, Naturverbundenheit – und bleibt eines der letzten unveränderten Waldsiedlungen des Seelandes.
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Waw (Kreis Altenow – Seeland)
Waw, ein Dorf mit 297 Einwohnern im Seelandwald, liegt im Tal des Zajinbaches auf 117 Metern Höhe. Es lebt vom Holz: Die 1922 gegründeten „Wawner Holzwerke“ verarbeiten Stämme aus dem Wald zu Brettern und Balken und sind der größte Arbeitgeber der Region. Das Dorf entstand aus der Arbeit im Wald und bewahrte seinen handwerklichen Charakter. 1,5 km nordwestlich liegt der Weiler Wawna mit 24 Bewohnern, einst Lagerplatz der Holzfäller. Waw ist ein stiller, harzduftender Ort, geprägt vom Rhythmus der Säge, dem Rauschen des Baches und der Geduld seiner Menschen.
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Dr. Beatrice Gallo (*1983), Informatikerin
Dr. Beatrice Gallo (*1983 in Agron, Buthanien) ist Informatikerin, Unternehmerin und Mitgründerin der Virtual Design Studios KG in Grenzburg. Nach Studium und Promotion an der TU Western prägt sie die Entwicklung virtueller Lern- und Medizinsimulationen. Sie verbindet analytisches Denken mit künstlerischer Gestaltung und engagiert sich für Bildung, Gleichstellung und regionale Innovationsprojekte. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Mira Kalt lebt sie am Grenzbach und findet Ausgleich in Kunst, Musik und Wanderungen im Sturmgebirge. Ihr Wirken macht sie zu einer prägenden Gestalt der technischen und kulturellen Moderne Buthaniens.
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Tagebucheintrag von Lena Wagner
(Pluto, 2. November 2025) Heute ist ein besonderer Sonntag. Schon beim Aufstehen dachte ich an den Gottesdienst, den wir heute in St. Pancratius feiern werden. Anina hat mir den Ablaufplan noch nicht geschickt, was mich ein wenig nervös, aber auch neugierig macht. Ich hoffe, sie wählt kein allzu schwieriges Predigtlied – manchmal überrascht sie mich mit Liedern, die selten gesungen werden. Ich werde mein Bestes tun, die Gemeinde sicher durch die Melodien zu begleiten, selbst wenn ich das Stück vorher nicht üben konnte. Der Predigttext für heute stammt aus 1. Mose 8,18–22 und 9,12–17 – die Geschichte vom Bund Gottes…
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Berno (Kreis Altenow – Seeland)
Berno, das kleinste Dorf der Seelandebene mit 347 Einwohnern, liegt nördlich von Altenow auf 119 Metern Höhe. Umgeben von Obstwiesen, ist es bekannt für die „Seeländische Fruchtdarre Berno“, eine Genossenschaft, die Apfelchips und Trockenfrüchte produziert. Mittelpunkt des Ortes ist die kleine Kirche St. Lucian mit ihrer schiefen Turmspitze, die seit dem Sturm von 1849 das Dorfbild prägt. Berno lebt vom Obstanbau und pflegt alte Sorten wie den „Seelandischen Roten“. Blüten- und Erntefeste prägen das Jahr, während Handwerk, Gemeinschaft und Natur den stillen, beständigen Charakter dieses Ortes formen.
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Altro (Kreis Altenow – Seeland)
Altro, ein Straßendorf mit 758 Einwohnern im Landkreis Altenow, liegt auf 217 Metern Höhe nördlich von Melos in der Seelandebene. Es lebt von Landwirtschaft und Viehzucht, bekannt durch den Hof „Sperlmann & Sohn“, der alte Getreidesorten anbaut und das begehrte „Altro-Mehl“ herstellt. Mittelpunkt des Dorfes ist die Kapelle St. Timo, die auf den Fundamenten eines heidnischen Kultplatzes errichtet wurde. Kinder besuchen die Schule in Melos. Feste, Handwerk und Nachbarschaft prägen das Leben, Felder und Auenwald die Umgebung. Altro ist ein stilles, traditionsbewahrtes Dorf, das den Rhythmus des Seelandes spürbar macht.
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Tagebucheintrag von Pfarrer Alois Schlögl (Neuwalo)
25. Oktober 2025. Früh um sechs hat die Kaffeemaschine länger gerattert als mir lieb war. Unsere Tochter stand schon in der Küche, blass, die Tasse in der Hand, aber ohne einen Schluck zu trinken. Sie hat fast die ganze Nacht wachgelegen, sagte sie. Meine Frau und ich haben das Tablettenfach neu bestückt, Termine auf dem Zettel neben dem Kühlschrank sortiert, der Blick der Tochter blieb an dem morgigen Datum hängen. Ich habe ihr erklärt, dass ich heute für ein paar Stunden nach Western fahre, einfach, um den Kopf zu lüften und letzte Bilder für die Predigt zu sammeln. Sie nickte,…
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Melos (Kreis Altenow – Seeland)
Melos, ein Dorf von 987 Einwohnern im Landkreis Altenow, liegt vier Kilometer nördlich des Grenzbaches auf 232 Metern Höhe in der Seelandebene. Es ist bekannt für seine traditionsreiche Holzwerkstatt Sorgel, die Türen, Fenster und Fachwerkprofile fertigt. Zentrum des Dorfes ist der Platz mit der St.-Marien-Kirche von 1824, Schauplatz des jährlichen Pfingst-Holzfestes. Dorfleben, Handwerk und Gemeinschaft prägen den Alltag. Die Bahnlinie SeeLB90 verbindet Melos mit Altenow und Zentro, während die B6 nach Kleinros führt. Ein Ort, der seine handwerkliche Tradition bewahrt und zugleich von stiller, seeländischer Beständigkeit erfüllt ist.
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Aussichtsturm „Nordlicht“ bei Altenow
Der Aussichtsturm „Nordlicht“ steht am südlichen Stadtrand von Altenow und bietet auf 27 Metern Höhe einen weiten Blick über Felder, Wald und Grenzsee. 1923 als meteorologischer Messturm erbaut, wurde er später vom Verschönerungsverein restauriert und 1983 wiedereröffnet. Der Name erinnert an ein ungewöhnliches Himmelsleuchten, das man einst für ein Nordlicht hielt. Heute ist der Turm ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer. Von seiner Plattform sieht man die Dörfer des Landkreises, und im Sommer finden am Fuß kleine Musikabende statt – ein Ort stiller Weite und seeländischer Gelassenheit.
Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


























