-
Fieldwitz (Gemeinde Vintau – Kreis Nassfeld – Seeland)
Fieldwitz ist ein Weiler mit 28 Einwohnern am Rand des Sturmgebirges, Teil der Gemeinde Vintau. Zwei Gehöfte und ein langer Stadel prägen das Bild. Die Familien Feldmann und Lersner leben von Viehhaltung, Milchwirtschaft und Obstbau. Der Stadel dient als gemeinsamer Lagerplatz für Heu und Geräte. Oberhalb finden sich Reste alter Kohlenmeiler, die an die Zeit der Holzknechte erinnern. Mittelpunkt des Dorfes ist die kleine Kapelle am Weg nach Vintau, in der Prozessionen und Feldsegnungen stattfinden.
-
Vintau (Kreis Nassfeld – Seeland)
Vintau ist ein Dorf mit 1 254 Einwohnern im Skarefoss-Tal, auf 373 Metern Höhe zwischen Sturmgebirge und Skarebog. Wahrzeichen ist die Mühle mit Schaufelrad, die nur bei Hochwasser läuft. Die Kirche St. Magnus prägt das Oberdorf, während die Käserei Vintau für ihren Bergkäse bekannt ist. Viehhaltung auf den Weiden des Skarebog bildet die Grundlage des Dorfes, ergänzt durch Schmiede- und Holzschnitzwerkstätten. Höhepunkte sind der Viehsommer-Abtrieb und das gesellige Leben im Gasthof „Zum Schaufelrad“. Vintau verbindet Fluss, Landwirtschaft und Handwerk und ist ein Ausgangspunkt für Wanderungen in Gebirge und Hügel.
-
Ein Tag im Leben von Klara Wiegand
Am 18. September 2025 verbringt Klara Wiegand aus Dreihaus einen wechselhaften Tag. Sie bleibt im Home Office, ärgert sich über das fehlende Warmwasser und frühstückt schlicht. Zum Mittag gibt es marinierten Hering mit Pellkartoffeln, zubereitet von Mann und Tochter. Um 14 Uhr die Überraschung: Das Warmwasser funktioniert wieder, und Klara gönnt sich eine lange Dusche. Danach schläft sie kurz, während ihr Mann zum Sommerfest der Nassfelder Möbelwerke fährt. Am Abend bereitet sie mit den übrigen Kartoffeln einen großen Salat für den nächsten Tag vor. Die Aussicht auf ihren baldigen Urlaub sorgt für stille Vorfreude.
-
Polis (Kreis Nassfeld – Seeland)
Polis ist ein Dorf im Nordosten des Landkreises Nassfeld mit 1 785 Einwohnern, auf 112 Metern Höhe an der Autobahn A4 gelegen. Der Ort ist ein verkehrsreicher Knotenpunkt mit Werkstätten, Umschlagplätzen und einem Rasthaus. An der Grenzgrabenstraße steht die Zweigstelle der Kreisverwaltung, die Pflanzenschutz- und Bewässerungsfragen regelt. Die Kirche aus gelbem Backstein dient auch den Nachbardörfern und ist Zentrum lebendiger Gottesdienste. Märkte und das jährliche Kistenfest prägen das Gemeinschaftsleben. Schüler pendeln nach Klamsdorf, während viele Erwachsene in Transport, Handwerk und Verwaltung arbeiten. Polis verbindet Landwirtschaft, Verkehr und Verwaltung zu einem zentralen Ort der Seeland-Ebene.
-
Ein Tag im Leben des Hans Walther
Am 17. September 2025 begann Hans Walther seinen Tag in Schafau pünktlich um 7 Uhr mit einem Frühstück mit seiner Frau Karin. Anschließend radelte er zur Arbeit bei Mare Internum Delikatessen, wo er in der PR-Abteilung Medienanalysen erstellte. Mittwochs geht es traditionell zum Schnitzeltag in die „Gaststätte Zum goldenen Hahn“. Am Nachmittag fuhr Hans heim, duschte kalt – das Warmwasser fehlt seit Wochen – und erledigte Einkäufe für das nächste Mittagessen. Abends aß er mit Karin und Sohn Tobias, bevor er den Mailverteiler der Schafauer Kantorei pflegte. Den Tag beschloss er entspannt auf dem Sofa.
-
Ein Tag im Leben des Buchhändlers Friedrich Bauer
Friedrich Bauer, Buchhändler aus Golden Gate, begann den 16. September 2025 mit einer kalten Dusche, da in seiner Wohnung seit Wochen kein Warmwasser fließt. Den Vormittag verbrachte er im Home Office mit Bestellungen und Abrechnungen, mittags gab es mit Frau und Tochter ein schlichtes Essen aus Resten und Blumenkohl. Am Nachmittag betreute er seinen Laden, wo nur wenige Kunden erschienen. Um 17 Uhr schloss er, ging heim und aß mit der Familie zu Abend. Am Abend folgte die Probe der Kantorei in der Kathedrale, bei der er als Tenor mitsingt. Anschließend stand die gesellige Biertafel an.
-
Weizenau (Kreis Nassfeld – Seeland)
Weizenau ist ein Dorf im Landkreis Nassfeld mit 325 Einwohnern, auf 198 Metern Höhe zwischen Klamsdorf und Nassfeld gelegen. Der Ort ist Zentrum für Saatgutproduktion. An der Ackerstraße 11 betreibt die Familie Nowak den Betrieb Seeland-Saat mit Reinigungstürmen, Versuchsanlagen und Schaugärten. Besucher erleben hier Sortenführungen, Ährenparaden und Seminare. Weizenau ist eng mit der Landwirtschaft des Kreises verbunden: Bauern liefern Proben, Hobbygärtner erhalten Schulungen. Dorffeste wie das Saatfest, die Wirtschaft „Zur Ähre“ und die kleine Kirche prägen das Gemeinschaftsleben. Weizenau steht für Landwirtschaft, Innovation und Zusammenhalt inmitten der Felder der Seeland-Ebene.
-
Ein Tag im Leben von Rasmus Svensson
Rasmus Svensson verbringt in Feldlager einen stillen Januartag, geprägt von Routinen und kleinen Ritualen. Nach einem einfachen Frühstück mit seiner Frau Elin arbeitet er im Home-Office für ein Medienbeobachtungs-Institut, bevor er mittags Nudeln mit Tomatensoße für Elin und Tochter Mira kocht. Am Nachmittag folgt Jonas, der ältere Sohn, erschöpft von seiner Lehre. Langeweile und Stille füllen das Haus, bis ein Spaziergang mit Elin über verschneite Feldwege und ein Brettspiel mit der Familie Abwechslung bringen. Der Abend endet mit Tee, einem Glas Bier und dem Rascheln alter Zeitungen – ein ruhiger Alltag im kleinen Dorfleben.
-
Kantoreiwanderung 2025 des Hausdorfer Küstenton-Chores
Am 14. September 2025 wurde Pfarrerin Joliene Brook in der St.-Petri-Kirche von Hausdorf feierlich eingesegnet. Der Chor „Küstenton“ sang ein eigens komponiertes Programm, danach folgte im Gemeindesaal Kuchen und Kaffee. Im Anschluss zog die Kantorei zu ihrer traditionellen Septemberwanderung los, diesmal begleitet von Brook und dem scheidenden Pfarrer Johannes Becker. Der Weg führte Richtung Zwinkforst, Gespräche mischten Erinnerungen und Neugier. Wie jedes Jahr fand sich unverhofft eine Einkehr: Karl Jansen schenkte spontan Bier aus einem Fass am Wegesrand. So verband sich der Neubeginn im Pfarramt mit einer lebendigen Tradition der Gemeinde.
-
Einsegnung von Pfarrerin Joliene Brook in St. Petri (Hausdorf)
Am Sonntag, den 14. September, lädt die Kirchengemeinde Hausdorf zur feierlichen Einsegnung von Pfarrerin Joliene Brook in die St.-Petri-Kirche ein. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr und wird von Pfarrer Johannes Becker und Joliene Brook gemeinsam gestaltet. Der Chor „Küstenton“ trägt festliche Lieder vor, darunter ein Kanon aus der Feder des Lehrers Friedrich Albers. Nach dem Gottesdienst sind alle zum Kirchenkaffee im Gemeindesaal eingeladen. Mitglieder des Kirchenrats servieren Rührkuchen mit Nuss und Trockenobst. Damit setzt die Gemeinde ein Zeichen des Aufbruchs und der Gemeinschaft – gegen den Wind, wie Brook selbst sagt.
-
Dreihaus (Kreis Nassfeld – Seeland)
Dreihaus ist ein kleiner Weiler im Landkreis Nassfeld mit 199 Einwohnern, auf 117 Metern Höhe in der Seeland-Ebene gelegen. Prägend sind drei alte Hallenhäuser, eines beherbergt die Postagentur, die zugleich Laden und Treffpunkt ist. Die Familien Heiden und Brökers bewirtschaften die anderen Häuser mit Ackerbau und Viehzucht. Südwestlich liegt das Wäldchen „Ivy Thicket“, das als Sammel- und Erholungsort dient. Über die B35 und die nahe Autobahn A4 ist das Dorf stark angebunden. Treffpunkt ist die Schenke „Zur Halle“, wo Reisende und Dorfbewohner zusammenkommen. Dreihaus verbindet bäuerliche Tradition mit Verkehrsanbindung und gemeinschaftlichem Leben.
-
Dreischwerterstein und Thingwiese in Tsitsa
Die Thingwiese am Rand von Tsitsa ist ein grasiger Hügel mit dem Dreischwerterstein, einem Granitfindling mit drei eingekerbten Klingen. Der Überlieferung nach tagten hier im 10. Jahrhundert die Siedler, um Streitigkeiten zu schlichten und Recht zu sprechen. Archäologische Funde wie Schlacken und Bootsnieten belegen frühe Handwerkeransiedlungen. Heute ist die Wiese sowohl Erinnerungsort als auch lebendiger Treffpunkt. Beim jährlichen Schwertfest werden Brotlaibe in Schwertform gebacken, Geschichten erzählt und Feuer entzündet. Auch im Alltag dient der Platz als Treffpunkt für Jugendliche und Spaziergänger. Die Thingwiese verbindet Vergangenheit und Gegenwart zu einem zentralen Symbol für Tsitsa.
-
Tsitsa (Kreis Nassfeld – Seeland)
Tsitsa ist ein Dorf in der Seeland-Ebene des Landkreises Nassfeld mit 798 Einwohnern. Es liegt auf 118 Metern Höhe, umgeben von Feldern. Prägend sind die niedrige Feuerwache, eine große Lagerhalle und die Thingwiese mit dem Dreischwerterstein, einem Granitfindling mit drei eingeritzten Schwertern, der seit dem 10. Jahrhundert als Ort von Recht und Versammlung gilt. Landwirtschaft bestimmt den Alltag, besonders der Anbau und das Einmachen von Bohnen. Produkte aus Tsitsa werden auf den Märkten in Nassfeld und Klamsdorf verkauft. Feste wie das Schwertfest, die Bäckerei „Zum Kornstein“ und die Schenke „Zur Wiese“ prägen das Gemeinschaftsleben.
-
Seelandküche Konservenwerke AG (Klamsdorf)
Die Seelandküche Konservenwerke AG in Klamsdorf ist der bedeutendste Lebensmittelbetrieb des Landkreises Nassfeld. Gegründet in den 1920er Jahren, beschäftigt das Werk heute rund 240 Mitarbeiter. Spezialitäten wie die „Klamsdorfer Scheiben“ – Gurken mit Pfefferkörnern – und Bohnen mit Bergbohnenkraut sind weit verbreitet und werden exportiert. Die Fabrik ist eng mit den Bauern der Region verbunden, die ihre Ernten hier abliefern. Besucher erleben bei Führungen die Verarbeitung von Gemüse an Förderbändern, Waschtrommeln und Verschließköpfen. Der Betrieb ist zugleich kulturell präsent: mit offenen Hallentagen, Wagen im Stadtfest und einer Kantine, die auch für Außenstehende zugänglich ist.
-
Kirche St. Ägidius in Klamsdorf
Die Kirche St. Ägidius in Klamsdorf ist ein Backsteinbau mit unverputztem Mauerwerk, dessen Pfeiler eingeritzte Zeichen tragen, die an Bootsrippen erinnern. Im Turmraum bewahrt die Gemeinde eine lange Holztruhe auf, einst genutzt von der Handelsgilde zur Aufbewahrung von Stempeln und Gewichten. Bis heute wird sie beim „Fest der Waagen“ geöffnet. Im Inneren prägen schlichte Eichenbänke, eine Kanzel mit Wellenornamenten und ein rundes Fenster mit dem Heiligen Ägidius das Bild. Die Gemeinde von rund 1 600 Mitgliedern verbindet Gottesdienste, Musikfeste und soziale Arbeit. St. Ägidius ist ein lebendiges Zentrum von Geschichte, Glauben und Gemeinschaft.
-
Klamsdorf (Kreis Nassfeld – Seeland)
Klamsdorf liegt im Nordwesten des Landkreises Nassfeld im Tal des Kjølevann. Mit 4 539 Einwohnern ist es ein Zentrum der Seeland-Ebene. Die rechteckige Straßenanlage wird von Märkten, Kisten und Paletten geprägt. Mittelpunkt ist der „Grüne Anger“, wo Händler Gemüse, Saatgut und Waren anbieten. Die Kirche St. Ägidius zeigt unverputztes Mauerwerk und bewahrt im Turmraum eine alte Gildetruhe. Wichtigster Betrieb ist die Seelandküche Konservenwerke AG in der Bahnhofstraße, die Gurken und Bohnen für das ganze Land verarbeitet. Klamsdorf besitzt ein Gymnasium, Feste auf dem Markt und den nahen Klamso-Wald als Erholungsraum.
-
Kirche St. Skara in Nassfeld
Die Kirche St. Skara in Nassfeld ist ein Bau aus Bruchstein und Lärchenholz mit einem kleinen Schieferturm. Im Inneren prägen schwere Querbalken den Raum, während ein Basaltpfeiler die Kanzel trägt. Besonders eindrucksvoll ist ein Runenstein mit eingeritztem Schiffsmotiv, der im Boden eingelassen ist und auf alte Wikingertraditionen verweist. Die Gemeinde zählt etwa 1 100 Mitglieder und ist stark ins Stadtleben eingebunden. Gottesdienste, Musik mit Skare-Fiedeln, Suppenküchen im Winter und das sommerliche Nussfest machen St. Skara zum Mittelpunkt von Glauben, Handwerk und Alltag. Pfarrer Jens Barten verbindet Geschichte und Gegenwart in seinen Predigten.
-
Nassfelder Möbelwerke GmbH
Die Nassfelder Möbelwerke GmbH sind das industrielle Herz der Kreisstadt Nassfeld. 1968 gegründet, beschäftigt der Betrieb heute rund 280 Mitarbeiter. Serienmöbel für Schulen und Verwaltungen, besonders der stapelbare Bugholzstuhl „Skare“, prägen das Sortiment. In einer Sonderbau-Abteilung entstehen massive Theken, Bibliotheksregale und Konferenztische. Eng verbunden ist das Unternehmen mit der Fachschule für Holz und Gestaltung, die Lehrlinge und junge Gestalter hervorbringt. Beim jährlichen „Tag der offenen Werkbänke“ werden Prototypen und Schülerarbeiten gezeigt. Die Möbelwerke prägen nicht nur Wirtschaft und Stadtbild, sondern auch Alltag und Kultur – von der Kantine „Birke“ bis zur Ausstattung örtlicher Einrichtungen.
-
Vierhaus (Kreis Nassfeld – Seeland)
Vierhaus ist ein Dorf im Norden des Landkreises Nassfeld, gelegen auf 119 Metern Höhe mit 387 Einwohnern. Es liegt an der Kreuzung der Bundesstraße B35 und der SEE10, wodurch es seit jeher als Durchgangsort und Rastpunkt dient. Zentrum ist der Platz „Vier Wege“, gesäumt von vier Hofstellen und alten Walnussbäumen. Landwirtschaft prägt das Dorf: Milchvieh, Gemüse, Schweinehaltung und Getreideanbau. Zwei Kirchen, ein Schmied und eine Bäckerei mit Nussbrot und „Vierhaus-Ringen“ geben dem Ort Charakter. Der Wächterstein mit alten Zeichen, Feste unter Walnussbäumen und der stete Reiseverkehr verbinden Vergangenheit, Alltag und Begegnungen.
-
Nassfeld (Kreisstadt)
Nassfeld ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Seeland, gelegen auf 402 Metern am Rand des Sturmgebirges. Mit 7 569 Einwohnern prägen Holzverarbeitung und Möbelbau das Stadtbild. Zentrum ist der Sägeplatz mit Rathaus und Holzmarkt, während die Werkstraße von großen Möbelhallen und Werkstätten gesäumt ist. Eine Fachschule für Holz und Gestaltung verbindet Tradition und Ausbildung. Sehenswert sind die Kirche St. Skara mit Runenstein, die rekonstruierte Holzriese am Triftkanal und das kleine Triftarchiv. Hotels wie „Zum Gangstein“ oder „Holzriese“ und Gaststätten wie „Zur Späne“ oder „Kantine Birke“ machen die Stadt zu einem lebendigen Ort für Arbeit und Aufenthalt.
-
Schröder Marine Systems (SMS) (Seestadt)
Schröder Marine Systems (SMS) in Seestadt entwickelte sich aus der Maschinenbauanstalt Schröder & Sohn des 19. Jahrhunderts, die Hafenwinden und Kräne baute. Heute fertigt SMS Schiffsmotoren, Hybridantriebe und Hafenkräne, die in Landauri und darüber hinaus im Einsatz sind. Im Hafenviertel prägen rote Backsteinhallen und moderne Prüfstände den Betrieb. Mit der Universität Seestadt bestehen enge Kooperationen, besonders in Ausbildung und Forschung. SMS gilt als wichtiger Arbeitgeber und Partner für Technik, Kultur und Stadtleben. Tradition und Innovation verschmelzen – von alten Dampfwinden bis zu digital gesteuerten Hybridantrieben für Schiffe und Hafentechnik.
-
Universität Seestadt
Die Universität Seestadt entstand 1963 aus einer Pädagogischen Hochschule und wuchs zur Volluni mit rund 12.000 Studierenden. Zentrum ist der Lucianus-Campus mit Alter Aula, Bibliotheksring und Mensa am Teichfluss. Naturwissenschaften arbeiten am Ostcampus sowie im Freilandlabor auf schwimmenden Plattformen; Technik und Schiffbau nutzen das Technikum Kranblick 3 im Hafen. Acht Fakultäten decken Geistes- und Theaterpädagogik, Umwelt- und Limnologie, Maritime Ökonomie, Ingenieurwesen, Informatik/Medien, Bildungswissenschaften sowie Stadt- und Verkehrsplanung ab. Prüfstände, Werkstätten und offene Ateliers verbinden Lehre und Praxis. Feste wie „Imma am Fluss“, „Teichklänge“, „Lange Leitung“ und Beiträge zur „Nacht der Glocke“ prägen den Jahreslauf. Stadt, Wasser und Forschung verzahnen sich.
-
Kreis Nassfeld (Seeland)
Der Landkreis Nassfeld liegt zwischen der Seeland-Ebene im Norden und dem Grenzbachtal im Süden, durchzogen vom Skarebog und den Ausläufern des Sturmgebirges. Die Kreisstadt Nassfeld ist ein Zentrum der Holz- und Möbelindustrie. In der Ebene prägen Klamsdorf und die Dörfer Polis, Tsitsa und andere die Landwirtschaft, im Gebirge liegen Schauburg mit Burgruine und Hirsedorf, im Skarebog Kleinros und Vintau. Historische Orte wie das Runenfeld von Winos, Kirchen wie St. Magnus in Nassfeld und Betriebe von Möbelschreinereien bis Käsehöfen bestimmen Kultur und Alltag. Märkte, Werkstätten und Legenden verknüpfen Geschichte und Gegenwart.
-
Hocheck (Kreis Langsalza – Seeland)
Hocheck, ein Dorf mit 478 Einwohnern, liegt am Oberlauf des Kjølevann im Hochwald nahe der Grenze zu Kohlonia. Es ist geprägt von Waldwirtschaft, Traditionen und besonderer Kultur. Im alten Sägewerk schnitzt die Familie Breimann Tierfiguren aus Sturmlandsagen, die am Waldrand wie Schatten wirken. Die Forststation betreut den Hochwaldturm, von dem aus Besucher bis zur Bucht von Kohla blicken. Die Kapelle „Zum Hocheck“ bewahrt ein Bootssymbol, das jährlich ins Taufbecken gelegt wird. Waldschule und Imkerverein prägen das Dorfleben, der Honig trägt den Geschmack von Harz und Blüten. Hocheck verbindet Waldarbeit, Kunst und Brauchtum in einer geschlossenen Gemeinschaft.
-
Zulo (Kreis Langsalza – Seeland)
Zulo, ein Dorf mit 524 Einwohnern im Kreis Langsalza, liegt im Tal des Kjølevann und grenzt im Süden an den Zuloer Grenzwald. Jeden zweiten Mittwoch füllt ein Markt die breite Dorfstraße, auf dem Händler Waren aus Langsalza und Belo anbieten. Am Ortsrand braut die Zuloer Brauerei ein dunkles, leicht salziges Bier, während im Wald die Schanze von Klamso als Relikt der Wikingerzeit zu sehen ist. Die Kirche zur Heimsuchung zeigt bäuerliche Motive, und der Aussichtspunkt „Grenzblick“ erlaubt den Blick ins Sturmland. Zulo vereint Landwirtschaft, Handwerk und Legenden und bildet ein lebendiges Bindeglied zwischen Geschichte und Gegenwart.
Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


























