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Belo (Kreis Langsalza – Seeland)
Belo, ein Dorf mit 478 Einwohnern im Kreis Langsalza, liegt malerisch in einer Flussschlinge des Rimfrostelv. Wahrzeichen ist die Holzbrücke am Untertor mit geschnitzten Drachenköpfen, die auf eine Wikingerlegende vom „Skjaldborg“ hinweisen. In der Dorfmitte treibt ein Nebenlauf des Flusses das Sägewerk an, wo Bretter für Bootsrümpfe entstehen. Die Käserei „Beloer Böcke“ produziert Ziegenkäse mit Salzrinde aus Nolo, serviert mit Rübensirup. Höhepunkt ist das monatliche „Brückenwiegen“, ein Ritual zur Ernteprognose, das Dorffest und Markt verbindet. Belo ist geprägt von Handwerk, Brauchtum und enger Bindung an den Fluss, der das Leben strukturiert.
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Volo (Kreis Langsalza – Seeland)
Volo, ein Küstendorf mit 199 Einwohnern im Kreis Langsalza, lebt vom Fischfang und vom Erhalt seiner Boote. Wahrzeichen ist das Sturmseefeuer, ein Leuchtturm von 1896, dessen Eisenhaut im Wind knackt. Die St.-Ansgar-Kirche mit Feldsteinmauern und Runensteinen zeugt von tiefer Geschichte. In der Rauchhütte „Voloer Lunge“ entsteht der berühmte „Voloer Lange“, ein dichter Rauchhering, der bis nach Langsalza geliefert wird. Besucher erleben Führungen in der Deichwerkstatt, sehen alte Seilwinden und Werkzeuge der Deichläufer. Bräuche wie Glocken an Bootsmasten oder bunte Lappen bei Deichprüfungen verbinden das Dorf mit seiner maritimen Tradition. Volo ist authentisch, rau und geschichtsträchtig.
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Nolo (Kreis Langsalza – Seeland)
Nolo, ein Dorf mit 246 Einwohnern im Kreis Langsalza, liegt hinter Deichen an der Bucht von Kohla. Es ist seit Jahrhunderten vom Salz geprägt: Nördlich erstrecken sich Salzgärten mit Windheber und Pfannhütten, in denen Besucher das Sieden erleben können. Die Marienkirche von 1664 bewahrt mit einem Deichgrafenstab die Erinnerung an Sturmfluten, und die Ruine „Kohlas Wacht“ erinnert an Signalfeuer früherer Zeiten. Gastwirtschaften und kleine Läden sichern das Leben im Dorf, das im August beim Salzfest seine Kultur feiert. Nolo verbindet Geschichte, Arbeit und Alltag und bleibt ein lebendiges Zeugnis der Seelandschen Küstenkultur.
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Museum für Grenzland und Sturmsee (Langsalza)
Das Museum für Grenzland und Sturmsee in Langsalza ist im ehemaligen Salzspeicher untergebracht und widmet sich der Geschichte des Seelandes. Gezeigt werden die Teichkriege des 17. Jahrhunderts mit Reliefkarten, die Wikingerzeit mit dem Runenstein von Kjølevann und die Eisenbahnchronik der Northern-Desert-Railway. Besucher können eine Handhebeldraisine ausprobieren oder Salztransporte nachvollziehen. Wechselausstellungen beleuchten Alltagskultur, etwa die Flusswäsche oder den Fischhandel. Ein Café mit salzkrustigem Brot und Hering ergänzt das Angebot. Das Museum ist Lernort, Begegnungsstätte und kulturelles Gedächtnis, das die enge Verbindung von Langsalza zu Wasser, Salz und Handel sichtbar macht.
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St.-Nikolaus-Kirche in Langsalza
Die St.-Nikolaus-Kirche in Langsalza ist ein spätgotischer Backsteinbau mit separatem Holzglockenturm und gilt als geistliches Zentrum der Stadt. Ihr schlichtes Granittaufbecken, die Schiffswindfahne und das Votivschiff von 1649 verweisen auf die enge Verbindung von Glaube, Seefahrt und Alltag. Die Gemeinde lebt Traditionen fort: Ein Chor singt alte Melodien, Fischer lassen Netze segnen, Handwerker präsentieren ihre Symbole. Feste wie der Nikolausmarkt oder das Laternenleuchten im Advent binden das Viertel ein. Gegenüber sorgt die Bäckerei Rimkorn mit ihrem salzkrustigen Brot für kulinarische Begleitung. Die Kirche ist ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart sichtbar verwoben sind.
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Langsalza (Kreisstadt – Seeland)
Langsalza, Kreisstadt des westlichen Seelandes, liegt am Rimfrostelv und zählt rund 11.756 Einwohner. Sie ist Markt-, Verwaltungs- und Verkehrszentrum zwischen Western und Kohla. Historische Bauten wie die Rimfrostelv-Brücke von 1507, die Speicher in der Salzstapelgasse und die St.-Nikolaus-Kirche mit Votivschiff prägen das Bild. Wirtschaftlich sind Handwerk, Konservenproduktion und Maschinenbau bedeutend. Kulturell setzt das Museum für Grenzland und Sturmsee Akzente, während Veranstaltungen wie die Saatgutmesse oder das Wäschehängen über dem Fluss lokale Traditionen lebendig halten. Kulinarisch ist die „Rimfrost-Pfanne“ berühmt. Langsalza verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf greifbare Weise.
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Das Märchen vom Spiegelmädchen
Es war einmal eine Stadt, in der nachts alle Fenster verdunkelt blieben. Niemand wollte sehen, was sich in den Spiegeln tat, wenn der Mond über die Dächer kroch. Denn man munkelte, dass im Silberglas ein Mädchen lebe – schön wie der erste Gedanke der Sehnsucht, aber gefährlich wie ein Messer, das sich im Dunkeln regt. Eines Abends kehrte ein junger Mann nach einem langen Fest heim. In seinem Zimmer stand ein alter, hoher Spiegel, dessen Glas schon Sprünge trug wie Adern aus Eis. Er wusste um die Warnungen, doch der Wein machte ihn mutig, und so löschte er die Kerze…
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Kreis Langsalza (Seeland)
Der Landkreis Langsalza liegt im Westen des Seelandes zwischen Kohla und Western und bildet den einzigen Zugang des Landes zur Sturmsee. Die flache, landwirtschaftlich geprägte Ebene wird von den Bächen Kjølevann und Rimfrostelv durchzogen und von kleinen Wäldern wie Frosthagen und Klamso gesäumt. Mittelpunkt ist die Kreisstadt Langsalza mit 11.756 Einwohnern, wichtiger Bahnstation und Zentrum des Handels. Kleinere Dörfer – Belo, Nolo, Volo, Zulo und Hocheck – bewahren eigene Traditionen in Salzgewinnung, Fischerei oder Forstwirtschaft. Historische Orte, Kirchen und Sehenswürdigkeiten erinnern an die Wikingerzeit, an alte Handelswege und an die wechselvolle Geschichte Seelands.
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Seestadt (Hauptstadt des Seelandes)
Seestadt, Hauptstadt des Seelandes, liegt malerisch zwischen Großem und Kleinem Teich am Teichfluss. Sie verbindet Geschichte und Moderne: Im historischen Zentrum mit Rathaus, Parlament und Universität schlägt das politische Herz; der Hafen am Kleinen Teich ist industrielles Kraftzentrum und kultureller Schmelztiegel. Der Norden steht für Handwerk und Kreativität, der Osten für Natur, Forschung und Ruhe, während der Strand mit Villen, Promenade und Badeanstalt mondänen Glanz bietet. Im Süden zeigt sich bodenständiges Leben mit Vereinen, Mühlen und Brauereien. Ergänzt durch den Stadtwald mit Tierpark und Forstgarten ist Seestadt ein lebendiges Juwel am Wasser.
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Entenbad (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Entenbad, eine Kleinstadt an der Küste des Mare Internum im Landkreis Kreuzberg, verbindet Erholung, Geschichte und Natur. Bekannt ist der Ort für sein Thermalbad, gespeist von einer schwefelhaltigen Quelle, den Salzgarten sowie die Seebrücke, an der Fischer und Ausflugsboote starten. Im „Haus der Übergänge“, einem alten Zollhaus mit Mosaikfassade, wird die Grenz- und Küstengeschichte der Region dokumentiert, darunter der berühmte Salzmarsch von 1811. Dieser Protestzug gegen Salzabgaben wird jährlich mit einer Gedenkwanderung gefeiert. Botanischer Garten, Fischhandel und Hafenfeste prägen das Leben, während Besucher zwischen Meerblick, Küstenkultur und dörflicher Festtradition wählen können.
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Der Dorfimbiss in Ruhdorf
Der Dorfimbiss in Ruhdorf ist das Herzstück des kleinen Bergdorfs. Betrieben von Helga Hahnenfuß, versorgt er die Bewohner mit kräftigen Eintöpfen, Wildpasteten und ihrer berühmten Pilzpfanne, deren Rezept geheim bleibt. Hier wird nicht nur gegessen, sondern auch gehandelt – bezahlt wird oft in Naturalien wie Honig, Wolle oder Pilzen. Mittags treffen sich die Dorfbewohner, abends verwandelt sich der Imbiss in einen Ort für Geschichten, Lesungen und gemeinsames Beisammensein. Einmal im Jahr serviert Helga ein seltenes Pilzgericht, das wie ein Ritual wirkt und den Gästen Ruhe und besondere Träume beschert.
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Klausheim (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Klausheim im Landkreis Kreuzberg liegt am Rand des Blumenthals, umgeben von Obstplantagen, Feldern und Weinbergen. Bekannt ist der Ort für seine gut erhaltene Speicheranlage aus Fachwerk und Stampflehm sowie die Brauerei „Nova-Quell“, die ein blumiges Sommerbier braut. Historische Bedeutung erlangte Klausheim durch den „Salzmarsch von 1811“, als Tagelöhner aus Feldstein und Klausheim gegen neue Abgaben auf Salztransporte protestierten. Dieses Ereignis wird bis heute jährlich durch eine Gedenkwanderung erinnert, die in Klausheim eine zentrale Station hat. Das Dorfleben ist geprägt von Landwirtschaft, Tradition und lebendiger Gemeinschaftskultur, die Besucher in vielfältiger Weise erleben können.
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Schwanenwald (Gemeinde Schwanensee – Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Schwanenwald ist eine kleine Siedlung in der Bierländer Schweiz mit nur 47 Einwohnern. Abseits gelegen, ohne Wegweiser erreichbar, lebt der Ort von Imkerei, Pilzkunde und bescheidenem Tourismus. Ein leerstehendes Forsthaus, eine Zwergschule mit vier Kindern und die geheimnisvolle Kapelle ohne Namen prägen das Bild. Wanderer finden hier Rast auf dem Weg zum Schwanenberg, gelegentlich auch Unterkunft bei Familien. Gemeinschaftliche Bräuche wie Brotbacken im Lehmofen oder kleine Theaterstücke der Schulkinder halten Traditionen lebendig. Schwanenwald ist ein stiller, abgeschiedener Flecken, dessen Bewohner eng mit dem Wald verbunden sind und dessen Atmosphäre Besucher nachhaltig beeindruckt.
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Schwanensee (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Schwanensee ist ein langgestrecktes Dorf in der Bierländer Schweiz, das vom Ufer des Mare Internum bis ins Tal des Schwanenbaches reicht. Ein 8,5 km langer Pfad führt hinauf zum Schwanenberg (689 m). Mit Bootssteg, Ziegenhof und der Schwanenwald-Brauerei, die ein dunkles Steinbier braut, prägt es bäuerliche Kultur und Brautradition. Zur Gemeinde gehört die abgelegene Siedlung Schwanenwald mit nur 47 Bewohnern, einer Zwergschule und einer geheimnisvollen Kapelle aus Flussgeröll. Wanderer, Imker und Fischer prägen den Alltag. Schwanensee verbindet Küste, Wald und Berg – ein Ziel, das Geschichten, Traditionen und stille Orte gleichermaßen bereithält.
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Ausstellung zum Märchen „Das Spiegelmädchen“ in Zwinkhaus
Die Ausstellung „Das Spiegelmädchen“ in Zwinkhaus verwandelte die Metallwerkstatt in einen düsteren Galerieraum. Fünf großformatige Bilder führten die Besucher durch das Märchen: vom Mondlicht im gesprungenen Spiegel über das geheimnisvolle Hervortreten des Mädchens bis hin zur verlockenden Welt hinter dem Glas. Kerzen, Spiegelplatten und eiserne Stühle verstärkten die Atmosphäre zwischen Verlangen und Gefahr. Zur Eröffnung las Thomas Hausen, begleitet von Glasharfenklängen der Dorfjugend. Eine Anekdote machte die Runde: Ein Müller sah das Spiegelmädchen im Brunnen. Zwischen Kunst, Legende und Dorferzählung verschwammen die Grenzen von Fantasie und Realität.
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Grillabend des Gemeindekirchenrates in Wethau
Der Gemeindekirchenrat der St. Marienkirche in Wethau traf sich heute im Pfarrgarten zu einer außerordentlichen Sommersitzung, die in einem Grillabend mündete. Pfarrerin Johanna Klose sorgte für Würste und Getränke, während Marco Geyer bunte Paprika-Hühnerspieße vorbereitete. Mitglieder steuerten Nudelsalat, Rohkost, Grillkäse, Tomate-Mozzarella und Knüppelteig bei. Auch spontan mitgebrachte Kleinigkeiten fanden großen Anklang. Nach einer kurzen Diskussion wurde entschieden, das Bier der Kantorei zu nutzen – unter der Bedingung, es später wieder aufzufüllen. In geselliger Runde, begleitet vom Abendlicht über der St. Marienkirche, entstand ein festliches Gemeinschaftsgefühl, das über die Sitzung hinaus in Erinnerung bleiben wird.
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Grillabend des Gemeindekirchenrates in Winklo
In Winklo versammelt sich der Gemeindekirchenrat der Stadtkirche St. Andreas im Winkel zu einer Sommersitzung im Pfarrgarten – samt Grillabend. Pfarrerin Johanna Stream bringt Würste und Getränke, während die Mitglieder verschiedene Speisen beisteuern: Hühnerspieße, Grillkäse, Tomate-Mozzarella, Nudelsalat, Knüppelteig, Rohlost und mehr. In entspannter Atmosphäre wird auch über das Bier der Kantorei diskutiert, das „ausgeliehen“ wird. Geschichten, Musik und gemeinsames Lachen prägen den Abend, der Kirche als gelebte Gemeinschaft zeigt – außerhalb des Gotteshauses, aber ganz im Geiste dessen, was sie ausmacht.
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Tabakfelsen (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Tabakfelsen mit 748 Einwohnern liegt am Nordrand der Bierländer Schweiz, umgeben von Feldern und Wäldern. Vom Dorf führt ein 7,5 Kilometer langer Weg zum Schwanenberg, dem höchsten Berg der Region. Bekannt ist Tabakfelsen für den „Kammstein“, einen 3,60 Meter hohen Felsblock mit eingeritztem Kalender aus dem 9. Jahrhundert, sowie für die Sammlung des Heimatvereins mit Tabakpfeifen, Steinwerkzeugen und Erntesicheln. Die Kirche St. Bonifatius, die Brauerei „Tabakquell“ und das jährliche Erntefest prägen das Dorfleben.
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Pechstein (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Pechstein ist ein kleines Küstendorf mit nur 128 Einwohnern, am Rand der Bierländer Schweiz gelegen. Bekannt ist es durch den „Steingarten der Fischerwitwen“, eine eindrucksvolle Sammlung von Skulpturen, die im Abendlicht gespenstisch wirken. Obwohl nur wenige ständige Bewohner hier leben, zieht Pechstein ganzjährig Touristen an. Drei Hotels, zwei Gaststätten und Angebote wie Bootsausflüge, Räucherkurse oder geführte Küstenwanderungen sorgen für Abwechslung. Beliebt ist der wöchentliche Fischmarkt in Kreuzberg, auf dem Fischer aus Pechstein ihren Fang verkaufen. Besonders reizvoll ist der 19 km lange Wanderweg durchs Wadnitztal zum Schwanenberg mit Schutzhütten, Kamin und Betten für Übernachtungen.
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Isabelle Fontaine (*1970), Ingeneurin
Isabelle Fontaine, Chefingenieurin der Westernfluss-Werft in Großraumstadt, verbindet Tradition und Innovation im Schiffbau. Aufgewachsen am Westernfluss, studierte sie Schiffs- und Maschinenbau an der Technischen Universität Western und spezialisierte sich auf nachhaltige Antriebssysteme. In der Werft leitet sie Projekte, die robuste, energieeffiziente und umweltfreundliche Flussboote hervorbringen. Enge Kooperationen mit der Sturmgebirgs Energie AG und dem Zentrum für Plasmaphysik ermöglichen ihr, erneuerbare Energien in den Schiffbau einzubringen. Fontaine fördert zudem junge Talente, ist kulturell aktiv und engagiert sich für Umweltinitiativen. In ihrer Freizeit wandert sie im Sturmgebirge, segelt auf dem Fluss und besucht Theater und Cafés.
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Feldstein (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Feldstein im Landkreis Kreuzberg, mit 745 Einwohnern, liegt am östlichen Rand des Drosener Rückens, wo das Land in die Blumenthal-Ebene übergeht. Bekannt ist das Dorf für seine Ringwallanlage mit rekonstruiertem Wachturm und einer Ausstellung im Dorfgemeinschaftshaus. Historisch bedeutsam ist auch der „Salzmarsch von 1811“, ein Protestzug gegen Zollabgaben, der jedes Jahr durch eine Gedenkwanderung nach Entenbad erinnert wird. Feldstein ist landwirtschaftlich geprägt, mit Feldern, Gärten und Obstplantagen, bietet aber auch handwerkliche Traditionen wie die Schindelmacherei. Mit Bahnanschluss, Radwegen und Nähe zum Feldwald ist der Ort ein attraktives Ziel für Reisende, die Kultur und Landschaft verbinden wollen.
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Ein Fotoshooting im 20er-Jahre-Speisewagen in Wisnitz
Am 16. August 2025 wurde der Bahnhof Wisnitz zur Bühne eines außergewöhnlichen Fine Art Nude-Fotoshootings. Im restaurierten Speisewagen der 1920er Jahre entstanden Aufnahmen, die Eleganz, Körperästhetik und historische Atmosphäre verbanden. Statt Provokation stand die Anlehnung an alte Boudoir- und Atelierfotografien im Mittelpunkt. Detailaufnahmen von Perlen, Glas und Lichtspiel ergänzten Szenen von Gesellschaft, Romantik und Reisegefühl. Die Bewohner von Wisnitz reagierten mit Neugier und Anerkennung, fasziniert von der Verbindung zwischen Nostalgie und künstlerischer Darstellung. Die Bilder sollen unter dem Titel „Eleganz in Bewegung“ in einer Wanderausstellung gezeigt werden und dem Ort ein neues kulturelles Profil verleihen.
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Folstorf (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Folstorf, ein Dorf mit 278 Einwohnern auf dem Drosener Rücken, ist umgeben von Feldern und dem kleinen Folwald. Es liegt an der Stammbahn zwischen Bierona und Nova und ist durch Kleinbauern geprägt. Besonderheit ist das Waidpresshaus von 1823, heute ein Museum für Färberhandwerk mit originalen Holzpressen. Der Dorfplatz mit Gasthaus, Bäckerei und Gemeindehaus bildet das soziale Zentrum. Radwege verbinden Folstorf mit Wisnitz, Feldstein und Kreuzberg. Höhepunkt des Jahres ist das „Treffen der Generationen“, bei dem alle ehemaligen Schüler der Dorfschule zusammenkommen und im Festzelt jahrgangsweise feiern – ein lebendiger Ausdruck von Tradition und Gemeinschaft.
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Siebenstein (Landkreis Kreuzberg – Bierland)
Siebenstein, auf dem Drosener Rücken gelegen, ist mit 357 Einwohnern ein kleines, aber verkehrsgünstig gelegenes Dorf im Landkreis Kreuzberg. An der Kreuzung von B43 und B55 gelegen, ist es von Feldern und Weiden umgeben. Wahrzeichen ist die siebenteilige Brunnenanlage aus unterschiedlichen Steinarten, die auf wandernde Steinmetze des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Die Brauerei Siebenstein braut einen beliebten „Spezialsud“, der auch nach Kreuzberg geliefert wird. Dorfmittelpunkt ist der Platz mit Gasthaus, Märkten und Festen wie dem Steinfest. Landwirtschaft, Handwerk und Gastfreundschaft prägen das Dorf, das sich trotz seiner Größe als lebendiger Treffpunkt und Rastort für Reisende etabliert hat.
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Henricus Mahlbrock (*1970), Pfarrer
Pfarrer Henricus Mahlbrock, Seelsorger der Basilika St. Pientrion in Ruppin, bereitet an einem heißen Abend bei 35 °C Bio-Hühnerspieße mit Paprika zu. Während er mariniert und grillt, denkt er an seine Predigt über Matthäus 13, 44–46, die er übermorgen halten wird. Er sucht Bilder, um den Schatz im Acker und die kostbare Perle verständlich und lebendig zu machen – vielleicht als Vergleich mit einem verborgenen Sud im Braukeller. Die Hitze bringt ihn dazu, über alternative Predigtorte nachzudenken. Mit Ventilatoren in der Sakristei und einer Brise vom Zento hofft er, Wort und Zuhörer erfrischen zu können.
Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


























