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Die Queck Research Area liegt nordwestlich von Ferkelau in einem abgeschiedenen Tal des Zentralmassivs, durchzogen vom Östlichen und Westlichen Queckbach. Seit 1952 ist das Gebiet Sperrgebiet und nur über das bewachte Osttor zugänglich. Offiziell wird hier zu geologischen und meteorologischen Phänomenen geforscht, doch in Ferkelau halten sich seit Jahrzehnten Gerüchte über Experimente im Zusammenhang mit der ungewöhnlichen Magnetfeldstruktur der Region. Sichtbares Zentrum der Anlage ist die alte Queckmühle aus dem 18. Jahrhundert, die heute als Verwaltungsgebäude dient. Hinzu kommen Werk- und Wohnbereiche, technische Stationen und eine eigene Bahnverbindung: Die Queck Research Railway transportiert Personal und Material mehrmals täglich zwischen Ferkelau und dem abgeschlossenen Areal. Besucher dürfen das Gelände nicht betreten. Wer dennoch einen Eindruck gewinnen möchte, fährt zum Aussichtspunkt an der Zentotalstraße. Von dort blickt man in die stillen, bewaldeten Täler, in denen Gleise, Funktionsbauten und die verborgene Logik eines streng gesicherten Forschungsstandorts sichtbar werden.

Ferkelau liegt dort, wo der Zento schiffbar wird, und wirkt wie ein natürliches Tor zwischen den nördlichen Bergtälern und den südlichen Ebenen. Die Altstadt mit ihrem Marktplatz und dem wiederaufgebauten Rathaus zeigt traditionelle Holzarchitektur, während die Uferpromenade im Frühling zum lebendigen Mittelpunkt der Stadt wird. Die Kirche St. Lantor beherbergt wertvolle Holzschnitzkunst, und die Zentrohalle bietet Kulturveranstaltungen sowie das Musikfestival „Klang des Massivs“. Wirtschaftlich prägen Handwerk, eine Möbelmanufaktur und eine kleine Brauerei den Ort. Wanderer nutzen Ferkelau als Ausgangspunkt für Touren nach Ferkeltal, Patz oder hinauf zum Queckberg. Die Nähe zur geheimnisvollen Queck‑Research‑Area verleiht der Stadt einen Hauch von Mysterium. Hotels, Gasthöfe und das Gourmetlokal „Der Ferkelpass“ sorgen für eine angenehme Aufenthaltsqualität. Ferkelau ist ein ruhiger, vielseitiger Ort, der Tradition und Moderne harmonisch verbindet.

Eilzüge der Zentralmassivbahn (18): 6:38, 10:38, 14:38 und 18:38 nach Nudeltopf, 8:11, 12:11, 16:11 nach Bosheim, 20:11 nach Polausi; Regionalbahnen: Zentralmassivbahn (18A) stündlich 6:56-19:56 über Weishaus, Althaus, Dermbach, Münchhausen nach Nudeltopf, 20:56 nach Münchhausen, 21:56 nach Weishaus, 6:54-19:54 über Kornutal, Paulstedt, Novatral nach Blue River, 20:54 nach Novatal, 21:54 nach Kornutal; BZF Bierona-Zentravia-Ferrovia Linie 109 stündlich 6:20-20:20 über Kornumünde nach Zentro, 21:20 nach Kornumünde
| Ferkelau | 07:01 | 12:15 | 18:41 |
| QRA Checkpoint | 07:14 | 12:28 | 18:54 |
| QRA Verwaltung | 07:24 | 12:38 | 19:04 |
| QRA Kanal | 07:31 | 12:45 | 19:11 |
| Queck Research Area | 07:37 | 12:51 | 19:17 |
| Queck Research Area | 07:40 | 13:01 | 19:21 |
| QRA Kanal | 07:46 | 13:07 | 19:27 |
| QRA Verwaltung | 07:53 | 13:14 | 19:34 |
| QRA Checkpoint | 08:03 | 13:24 | 19:44 |
| Ferkelau | 08:16 | 13:37 | 19:57 |

