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Der Landkreis Dermbach liegt im Nordosten des heutigen Seelandes. Nach Westen endet er an der Landesgrenze zu Kohlonia, nach Norden an der Grenze zum Nudelland. Im Osten steigen die ersten Flanken des Zentralmassivs an, während im Süden der Teichfluß und der Kleine Teich eine klare Linie in die Landschaft schneiden. In Ost-West-Richtung misst der Kreis etwa 25 Kilometer, in Nord-Süd-Richtung rund 50 Kilometer; wer ihn bereist, merkt schnell, dass sich auf engem Raum Höhenrücken, künstlich bewässerte Randflächen und eine breite Ebene abwechseln. Historisch gehört das Gebiet zur Nordprovinz des alten Seelandes, östlich der damaligen Hauptstadt Kohla gelegen: In der Epoche der „sechs alten Herrschaften“ war Seeland seit 722 um Kohla organisiert, bevor Wikingerzüge und der Niedergang des alten Reiches die Landkarte veränderten.

Kreisstadt Dermbach

Dermbach liegt auf 476 Metern im schmalen Tal des Dermbachs am Nordrand des Radieser Rückens. Der Marktplatz mit Rathaus und Brunnenrinnen ist Anlaufpunkt für Vieh- und Wochenmarkt; Käse, Wolle und Gemüse aus den Dörfern wechseln hier die Hände. Entlang der Bachstraße liegen Gasthäuser, Handwerksräume und Anlieferhöfe, darunter das Gasthaus „Zum Radieser Tor“ und die Postagentur im Laden „Bach & Korn“. Auf dem Kirchberg steht St. Eoban, ein schlichter Steinbau mit Holzgestühl und einem Votivstück, das an die alte Nordprovinz des Seelandes erinnert. Am Stadtrand ragt der Rest der „Alten Grenzwacht“ aus Feldstein zwischen Garagen hervor und dient als kurzer Aussichtspunkt Richtung Kohlonia und Zentralmassiv. Wirtschaftlich bündeln sich in Dermbach Milchannahme und Käseküche, das Dermbacher Wollwerk sowie kleine Werkstätten, etwa Instrumentenbau und Reparaturen für Melktechnik. Der Bahnhof an der Bahnhofstraße verbindet die Stadt über die Zentralmassivbahn: Eilzüge und stündliche Züge fahren nach Nudeltopf, Bosheim und weiter ins Umland, sodass Verwaltung, Schulen und Betriebe täglich Pendler anziehen. Im Gemeindehaus neben der Kirche gibt es eine Bibliotheksecke und den Reparaturtreff, wo Nähmaschinen surren und Fahrräder gerichtet werden. Am Busplatz „Bachbrücke“ kreuzen die Kreislinien, und an Markttagen wird bis in den Abend verhandelt über Preise und Wege.

Radieser Rücken

Zwei Drittel des Landkreises liegen auf dem Radieser Rücken, dem westlichen Ausläufer des Zentralmassivs. Hier dominieren Weiden, Milchvieh und Schafhaltung; Getreide- und Gemüsefelder liegen in windgeschützten Mulden, und der Radieswald (etwa 5×7 km) ist als Rest der alten Bewaldung im Kreisgespräch ein Fixpunkt, weil er Holz, Pilze und einen klaren Geländeschnitt liefert.

In Afro ordnet sich vieles um zwei Dinge: die Kuppe und den Quellgraben darunter. Oben liegen die Häuser dicht beieinander, unten zieht der Graben durch feuchte Mulden und Weiden. Am Platz vor der Bushaltestelle wird nicht lange verweilt, aber viel geregelt – wer welche Koppel nutzt, wann umgestellt wird, wer morgen Hilfe braucht. Sichtbar wird diese Organisation an der Dorfstraße 6: Das „Afroer Wollwerk“ bündelt Arbeitsschritte, die sonst auf viele Höfe verteilt wären. Nebenan im Hofladen der Familie Senk liegen Garn und Decken, robust und für den Alltag gedacht. Die Wege nach außen sind kurz: Dermbach ist über die B51 nah, die A5 liegt in Reichweite, und die ZMB 19 bringt alle zwei Stunden Fahrgäste auf die Strecke. Afro bleibt als Ort in Erinnerung, der seine Größe nicht durch Sehenswürdigkeiten ausspielt, sondern durch eine klare Funktion: Wolle sammeln, bearbeiten, weitergeben – und am Ende des Tages am Haltestellenplatz noch einmal alles absprechen.

Jena liegt am Südhang des Radieser Rücken und zählt 148 Einwohner. Die Zufahrt führt durch einen alten Hohlweg; im Ort gibt es keinen klassischen Dorfkern, sondern Höfe, einen Wendeplatz mit Unterstand und ein Aushangbrett für Termine. Am westlichen Ortsausgang beginnt der Jenzig, ein etwa 1×4 km großes Wäldchen. Dort entstehen Gerabach und Samobach: Quellmulden, feuchter Boden, schmale Rinnen, die sich nach Regen verändern. Einkäufe werden meist außerhalb erledigt; vor Ort hilft der Kühlschrankverkauf am Hof Jena 3 mit Eiern, Gläsern und Ziegenfrischkäse. In der Nähe liegt der Nordprovinz-Wall, ein niedriger Erdwall mit Graben, an dem Kinder im Frühjahr Tonscherben sammeln. Wenn das Kreisarchiv aus Dermbach vorbeikommt, werden Funde sortiert und eingeordnet. Jena wirkt schlicht organisiert: kurze Absprachen, kleine Wege, und viel, was über Nachbarschaft läuft.

Wer Kurzdorf besucht, trifft zuerst auf Waldluft und Bachrauschen: Der Quorzo begleitet die Häuser, und an vielen Stellen führen kleine Stege oder Böschungen ans Wasser. Kurzdorf hat 677 Einwohner und lebt von klaren Fixpunkten. Wichtigster Betrieb ist das „Kurzdorfer Milchwerk“ (Hauptstraße 41): Anlieferung, Annahme, Käseküche – und draußen die Bänke, auf denen man Käse probiert und nebenbei Neuigkeiten austauscht. Dass hier Schnittkäse und ein fester Ziegenkäse entstehen, merkt man im Dorf auch an Speisekarten und Kühlschränken. Daneben gibt es den Dreschschuppen, heute Proberaum der Jugend. Wenn Erntearbeiten lange dauern, entstehen Diskussionen über Zeiten und Rücksicht, die meist praktisch gelöst werden. An der Hauptstraße liegen Feuerwehr, Dorfladen mit Paket- und Postservice und ein kleines Gasthaus. Kurzdorf ist kein Ausflugsprogramm, sondern ein Ort, der über Arbeit, Wege und Treffpunkte funktioniert.

Neubach liegt auf 434 Metern am westlichen Rand des Zentralmassivs, im Tal des Bachs Neubach. Der Ort hat 214 Einwohner und wirkt wie eine kurze Kette aus Höfen und Häusern entlang des Wassers. Mittelpunkt ist die Feldsteinbrücke: An ihr hängen Wege, Wartebank und die täglichen Fahrten. Direkt daneben steht der Krämerladen Neubach 8, der zugleich Poststelle ist – Brot, Grundbedarf, Pakete, schnelle Absprachen. Neubach ist landwirtschaftlich geprägt: Schafe und Rinder gedeihen auf den Weiden, die Milch wird regelmäßig nach Radies geliefert. Anders als in vielen kleinen Dörfern bleibt ein Teil der Wertschöpfung im Ort, weil Fleisch hier verarbeitet und verkauft wird; viele kommen dafür gezielt vorbei. Die Anbindung ist trotz der Lage einfach: über die SEE2 und SEE15 sowie die nahe A5. Neubach bleibt durch seine klare Struktur im Gedächtnis: Brücke, Laden, Weiden – und ein Alltag, der ohne große Umwege funktioniert.

In Neuhaus verteilt sich das Dorfleben auf klare Punkte: den Bahn- und Straßenanschluss, den Dorfladen und vor allem die gemeinsame Zufahrt der Werkstattzeile. Dort liegen Sattlerei, Hufschmiede und Käsereifiliale Tür an Tür – eine Nachbarschaft aus Handwerk und Routine. Man sieht Kunden, die mit Pferdeanhänger kommen, und Leute, die kurz Käse holen, während nebenan ein Huf auf dem Bock steht. Der Ort liegt hoch und ist oft kühler; wer aus dem Zug steigt, schließt zuerst die Jacke. Größere Einkäufe erledigt man anderswo, im „Rückenladen“ bekommt man Grundbedarf und Paketservice. Die Kapelle am Wiesenrand bringt im Sommer Menschen für kurze Andachten zusammen, verbunden mit Spenden für die Pflege der Bergwiesen. Übernachten geht in Gästezimmern und einer kleinen Pension. Neuhaus bleibt als praktischer Höhenort in Erinnerung: Weiden, Wind und Werkstätten statt Programm.

Radies liegt auf dem Radieser Rücken, 321 Meter hoch, mit 302 Einwohnern. Das Dorf steht nahe am Radieswald und funktioniert als klarer Übergang: offene Weiden, Zäune und Höfe – und wenige Schritte weiter beginnen Waldwege. Ein Fixpunkt ist der „Kulturhof Radies“ (Waldweg 2), ein umgebauter Heuschober, in dem Lesungen und kleine Ausstellungen stattfinden; im Winter zieht ein Handwerkermarkt mit Körben und Holzlöffeln Besucher an. Am Waldrand startet ein markierter Rundweg zu einer alten Köhlerstelle, die als stille Sehenswürdigkeit gilt. Im Alltag spielt die Milch eine zentrale Rolle: Die Radieser Milchhof eG verbindet die Betriebe im Umfeld und unterhält in Dermbach einen Käseladen. Wer in Radies isst, landet oft bei der Radieser Kartoffelsuppe mit einem Klecks Sauerrahm. Radies bleibt durch diese Mischung im Kopf: Kultur im kleinen Rahmen, Waldrunde und ein Dorf, das pragmatisch organisiert ist.

Siedlung ist ein junger Ort auf dem Radieser Rücken im Landkreis Dermbach. Gerade Straßen und breite Gärten prägen das Bild, vieles wirkt geplant – und ist doch längst Alltag. Die SEE2 und die SEE9 kreuzen sich am Ortsrand; dort steht häufig ein Imbisswagen, an dem man nicht nur isst, sondern auch erfährt, was im Kreis passiert. Wichtigster Betrieb ist die Reparaturwerkstatt für Melkmaschinen am Siedlungsring 5: Hier landen Pumpen, Schläuche und Steuerungen, wenn in einem Milchbetrieb etwas ausfällt. Direkt daneben sitzt die Feuerwehr; ihr Übungsplatz ist abends Treffpunkt für Jugendliche, Eltern und Nachbarn. Siedlung hat keinen großen Ortskern, aber klare Funktionen: Dorfladen mit Postlösung, kurze Wege, viel Selbstorganisation. Dazu kommt die Schafhaltung: Wöchentlich werden Säcke mit Wolle gebündelt und zum Dermbacher Wollwerk geliefert – ein stiller Rhythmus, der das Dorf mit der Kreisstadt verbindet.

Mitten auf dem Radieser Rücken liegt Toruma, ein Dorf, das von Handwerk und Musik geprägt ist. Die Werkstatt „Toruma Zithern & Hörner“ stellt einfache Instrumente her und repariert Blasinstrumente aus der ganzen Region. Im Gasthaus „Rückenstube“ hängen vergilbte Notenblätter, die man bei Dorffesten noch spielt – Erinnerungen an Musik, die hier Alltag ist. Viele Familien halten Schafe; ihre Wolle geht ans Dermbacher Wollwerk. Über die B51 und die ZMB 19 ist der Ort gut erreichbar, auch wenn er ruhig bleibt. Am Abend hört man Gespräche aus dem Gasthaus, den Wind über den Weiden und manchmal einen Hornruf von der Werkstatt her. Toruma ist kein Dorf, das auffällt – aber eines, das klingt.

In der Nordwestecke ragt der Landkreis in das durch künstliche Bewässerung fruchtbar gemachte Randgebiet der Kohlwüste. Hier sind Felder rechteckiger, Gräben tiefer, und die Pumpstationen sind Gesprächsstoff, sobald ein Sommer trocken bleibt.

Kaname (478 Einwohner) liegt auf 239 Metern im Nordosten des Kreises – direkt am Nudelbach–Kohla-Verbindungskanal. Das Wasser ist hier nicht nur Landschaft, sondern Arbeitsgrundlage: Uferwege, Schieber und Messstellen bestimmen den Blick, weil der 66-km-Kanal die Bewässerung der Randzone zur Kohlwüste speist. Im Ort fällt die Kirche St. Walburga (Kirchgasse 1) auf, gebaut aus hellem Bruchstein; im Turm hängt eine kleine Glocke, die ausschließlich bei Wasserfesten geläutet wird. Ein zweiter Fixpunkt ist die Grabenstraße: Dort betreibt die Familie Harto den Gemüsehändler „Kanamer Kisten“ (Grabenstraße 12). Auf dem Hof werden Möhren, Kohl, Lauch und Kartoffeln sortiert und in Kisten gestapelt, bevor die Ware zu Märkten im nördlichen Seeland und ins ländliche Kohlonia geht. Erreichbar ist Kaname über die B51 sowie mit der ZMB 19 im Zweistundentakt.

Haseneck (547 Einwohner) liegt im Kreis Dermbach in der bewässerten Randzone zur Kohlwüste. Der Ort wird vom Hasenecker Kanal geprägt, der den Nudelbach–Kohla-Verbindungskanal mit dem Kohlwüsten-Randkanal verknüpft; Wasserstände, Schieber und Gräben gehören zum Alltag. Ein typischer Weg führt zum „Aussichtspunkt Kohlwüstenkante“: ein schlichtes Geländer, in das Markierungen eingelassen sind, die die Wanderung der Bewässerungsgrenze über Jahrzehnte dokumentieren. Als zweite Station lohnt das Hasenecker Aquädukt, ein gemauerter Durchlass, der einen Graben über eine Senke führt und als anschauliches Stück Wasserbau gilt. Südöstlich liegt das kleine Waldstück Hasig, das einen ruhigen Kontrast zum offenen Grabenland bietet. Haseneck liegt nah am Drei-Länder-Eck; die Bahn erreicht man über den Bahnhof in Kaname, rund zwei Kilometer entfernt, die Straßenanbindung läuft über die B51.

Im Osten beginnt das Zentralmassiv. Die ersten Höhenlagen sind noch bewohnt, aber das Gelände wird steiniger, Wege enger, und die Höfe stehen weiter auseinander.

Hier liegt Novacasa. Wer nach Novacasa kommt, merkt zuerst die Höhenlage: Wind, Bruchsteinmauern, weniger breite Weiden als weiter westlich. Trotzdem bleibt das Dorf alltagsnah organisiert. Es ist das größte Dorf außerhalb der Kreisstadt und sammelt vieles, was kleinere Orte nicht haben: regelmäßige Bahnverbindung (ZMB 18A), mehrere Geschäfte und einen Betrieb, der Beschäftigung und Besucher zugleich anzieht. „Novacasa Holzspiel“ in der Werkstraße 1 fertigt einfache Holzspielzeuge aus Buchenholz; im Werksladen dürfen Kinder an einem Schleiftisch selbst Hand anlegen. Ein zweiter Anker ist St. Aldomar am Kirchhang 4. Der Zeichenstein im Vorhof wird im Ort nicht dramatisiert, aber oft gezeigt – ein Stück Geschichte, das in den Alltag ragt. Novacasa verbindet die Ebenen des Kreises mit den ersten steinigen Lagen Richtung Zentralmassiv: Milch und Weide unten, Holz und Stein weiter oben. Dadurch wirkt der Ort weder abgelegen noch städtisch, sondern wie ein Knotenpunkt auf Dorfmaß.

Der Süden

Der Süden und Südwesten liegen in der Seeland-Ebene nördlich des Teichflusses und des Kleinen Teiches. Hier sind die Wege gerader, die Felder größer, und das Wasser ist näher: Entwässerungsgräben, Weidenreihen und niedrige Brücken gehören zum Bild – eine Landschaft, die im Seeland insgesamt oft mit den großen Teichen und dem Teichfluß verknüpft wird.

Quorzo liegt 4 km westlich des Radies-Waldes am Abhang des Radieser Rücken, über dem Grabenland der Seeland-Ebene. Durch das Dorf zieht die Dorfstraße, und unten im Tal begleitet der Bach Quorzo die Höfe. Wer mit der ZMB20 ankommt, merkt schnell: Der Takt ist ruhig, aber zuverlässig, und am Bahnsteig kennt man sich. In der Ortsmitte steht die Dorfkirche St. Brigitta (Platz 2), ein Bau, der im Kreis Dermbach auffällt, ohne geschniegelt zu wirken. Rund um den Platz erledigt man das Nötige: ein kleiner Laden mit Postschalter, ein mobiler Verkaufsstand, kurze Gespräche auf der Bank. Am Abend wird der Gasthof „Quorzoer Hof“ (Dorfstraße 10) zum Treffpunkt. Viele bestellen Kartoffeltaschen, gefüllt mit Spinat und Mozzarella, und mittwochs vor dem vierten Advent sitzt dort der Gemeindekirchenrat zur Weihnachtsfeier zusammen. Quorzo bleibt durch diese festen Orte im Kopf: Platz, Kirche, Gasthof, Bachlauf.

Umpferstedt in der Seeland-Ebene ist ein Handwerkerdorf, das sich entlang einer einzigen Hauptstraße entfaltet. Zwischen Werkstätten, Höfen und kleinen Läden läuft der Alltag in ruhigen, verlässlichen Bahnen. Jörn Wachsmuth repariert bei Hausnummer 15 alte Anhänger und Milchkarren, während gegenüber im Laden „Korn & Kante“ Saatgut und Postpakete über denselben Tresen gehen. Auf dem Sportplatz wird abends trainiert und im Herbst gemeinschaftlich Kartoffeln sortiert – eine praktische Tradition, die das Dorf zusammenbringt. Die Gaststube „Zum Achslager“ bildet danach den Ausklang des Tages, mit Gesprächen, die ebenso handfest sind wie die Arbeit davor. In Umpferstedt gibt es keine großen Sehenswürdigkeiten, aber viele kleine Gewissheiten: man hilft sich, man kennt sich, und man weiß, was getan werden muss.

Gera ist mit 257 Einwohnern ein Dorf, das sich nicht über Sehenswürdigkeiten erklärt, sondern über seine Mitte: eine Dreieckswiese mit Unterstand, Aushängen und dem Backhäuschen. Wenn dort gebacken wird, tragen Familien Teig und Bleche durch die Bachgasse, der Ofen frisst Holz und Zeit, und der Geruch zieht bis an die Straße. Der Gerabach, nördlich im Wäldchen Jenzig entstanden, begleitet das Dorf hinter Zäunen und Gärten und führt das Wasser hinab Richtung Seestadt. Rundherum liegen Felder und kleine Feuchtstellen; an der Wiesenmulde steht im Frühjahr Wasser, die Furchen glänzen, und wer Geduld hat, beobachtet dort Vögel statt Auslagen. Einkäufe laufen über Hofkühlschränke, Lieferkisten am Unterstand und Fahrten nach außen. Feuerwehrübungen, kurze Absprachen, gemeinsame Arbeit an Wegen und Stegen halten das Dorf zusammen. Gera wirkt leise – und bleibt durch seine Genauigkeit im Gedächtnis.

Samo, ein Dorf mit 605 Einwohnern im Landkreis Dermbach, liegt am Samobach, der durch Gärten und Höfe fließt. Am Rand steht das alte Lagerhaus mit der Verladestation, wo im Herbst Kartoffeln und Getreide auf Güterwagen kommen. Lokführer Sören Knierig bewegt die kleine Rangierlok und nimmt manchmal Fahrgäste bis Nordufer mit – ein Überbleibsel alter Nachbarschaft. Mittelpunkt des Dorflebens ist die Kneipe „Zum Weichensteller“, Treffpunkt für Pendler, Chor und Geschichten. Die Dorfstraße trägt noch Spuren vergangener Tage, der Laden an der Ecke dient zugleich als Paketstelle und Nachrichtenzentrale. Zwischen Bach, Brücke und Weiche entfaltet Samo ein ruhiges, bodennahes Leben. Es ist kein Ort der Sehenswürdigkeiten, sondern einer der Verlässlichkeit – wo Arbeit, Gemeinschaft und Gewohnheit denselben Ton halten.

Vielitz, ein Dorf mit 667 Einwohnern im flachen Seeland, liegt zwischen Gräben, Feldern und Wind. Die Zentrobahn bringt Pendler, unter ihnen Alma Sörensen, die im Seestädter Krankenhaus arbeitet. Der Alltag sammelt sich um die Dorfstraße: Rike Langenau führt den kleinen Laden mit Postagentur, vor der Tür klirren Wasserkisten, drinnen werden Neuigkeiten ausgetauscht. Am Geraer Weg 8 steht die Schmiede Heitmann, wo Metall und Gespräch gleichermaßen bearbeitet werden. Das Feldkreuz am Ortsrand dient als Treffpunkt bei Gewitter, eine alte Gewohnheit, die bleibt. Abends trifft man sich in der Gaststube „Zur Querung“ an der SEE11, wo Eintopf und Bier mehr Gemeinschaft stiften als Worte. In Vielitz gibt es nichts Großes zu sehen – aber alles Wichtige zu bemerken.

Altenfähr (547 Ew., 78 m) liegt direkt am Teichfluß, wo die Uferstraße parallel zum Wasser läuft und fast jeder Weg irgendwann zum Steg führt. Die alte Fährstelle ist noch als gemauerte Rampe erhalten; bei niedrigem Wasserstand zeigen sich glatt geschliffene Kanten, an denen früher Wagenräder und Stiefelsohlen entlangliefen. Gleich daneben liegen die Reste der kleinen Fährschanze als Wall- und Fundamentstücke im Gras, im Dorf erzählt als Erinnerungsort aus Zeiten, in denen Übergänge bewacht wurden. Mittelpunkt ist die „Fährstube“ (Uferstraße 1) mit einem Brett handgeschriebener Wasserstände, nach dem Fischer und Wirte ihren Tag ausrichten. Räucherfisch wird am Wasser verkauft, oft direkt aus dem Ofen. Verkehrlich ist Altenfähr über die B36 (Altbrück/Unterstrand), die B53 nach Samo und die SEE9 nach Umpferstedt angebunden; die Zentrobahn fährt stündlich Richtung Bierona und Kohla. Die Kirche St. Nikolai am Fluß steht etwas zurückgesetzt hinter Linden, genutzt für kleine Gottesdienste und Dorfbesprechungen.

Nordufer (448 Ew., 95 m) liegt am Nordrand des Kleinen Teichs, eingeklemmt zwischen Schilfgürtel und Ackerflächen. Die Ufergasse läuft als einzige durchgehende Straße parallel zum Wasser; vor den Höfen stehen Bootsböcke, auf denen Ruderboote und kleine Motorboote über Winter kopfüber lagern. Am südlichen Ende der Gasse liegt die Anlegestelle: Im Sommer legen Ausflugsschiffe nach Unterstrand und Seestadt an und fahren weiter über den Großen Teich Richtung Teicha und Ziehen. Ein Räucherstand neben dem Steg verkauft Fisch in Papier, wenn der Ofen raucht. Als Besuchspunkt gilt die Schilfstation Nordufer, ein Beobachtungssteg mit Hütte; dort liegt ein Sichtungsbuch, in das Gäste Zugvögel, Wind und Datum eintragen. Landseitig führen die SEE10 nach Achthaus und die SEE12 in 2,5 km nach Samo; am Rand des Dorfes hält stündlich die Zentrobahn, wodurch Pendler und Schüler den Tag nach dem Takt ausrichten. Im Dorfkern gibt es keinen Platz, sondern nur eine Bushaltestelle und das Gerätehaus der Feuerwehr. Hinter dem Deich steht die Kapelle St. Bruna mit einfachen Holzbänken; sonntags trifft man sich danach oft am Steg.

Städte und Gemeinden

  • Afro (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Afro (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Afro liegt als Haufendorf auf einer Kuppe über dem Quellgraben (312 m) im Landkreis Dermbach und zählt 478 Einwohner. Alltag und Identität drehen sich um Schafe und Wolle: An der Dorfstraße 6 arbeitet das „Afroer Wollwerk“ mit Waschen, Kardieren und einfachem Filzen; die Familie Senk betreibt daneben einen Hofladen mit Garnspulen und groben Decken. Am kleinen Platz vor der Bushaltestelle treffen sich abends Schäfer,… Weiter …

  • Altenfähr (Kreis Dermbach – Seeland)

    Altenfähr (Kreis Dermbach – Seeland)

    Altenfähr (547 Ew., 78 m) liegt direkt am Teichfluß und lebt vom Übergang: der gemauerten Rampe der alten Fährstelle, dem Steg und den Resten der kleinen Fährschanze, die im Dorf als Erinnerungsort der Nordprovinz gilt. In der „Fährstube“ (Uferstraße 1) hängt ein handgeschriebenes Wasserstandsbrett, nach dem sich Fischer, Pendler und Wirte richten. Räucherfisch gibt es bei Jarmo Klee direkt am Wasser, während im Dorf… Weiter …

  • Dermbach (Kreisstadt – Seeland)

    Dermbach (Kreisstadt – Seeland)

    Dermbach (14.587 Ew.) liegt auf 476 m im Tal des Dermbachs, dort wo der Radieser Rücken in Wiesen und Weiden ausläuft. Als Kreisstadt bündelt der Ort Landratsamt, Markt und Dienstleistungen: am Marktplatz stehen Käse- und Wollstände, im Laden „Bach & Korn“ sitzt die Postagentur, und in der Bachstraße reihen sich Gasthäuser, kleine Werkstätten und Anlieferhöfe. Die Stadtkirche St. Eoban prägt den Kirchberg; am Rand… Weiter …

  • Gera (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Gera (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Gera ist ein kleines Dorf im Seeland mit 257 Einwohnern, gelegen zwischen Feldern und feuchten Wiesenmulden. Der Gerabach zieht am Rand der Höfe vorbei und fließt weiter Richtung Seestadt. Die Dorfmitte ist keine Kreuzung, sondern eine Dreieckswiese mit Unterstand und Aushangbrett – dort wartet der Schulbus, dort hält gelegentlich der Lieferwagen. Nebenan steht das Backhäuschen, das noch genutzt wird, wenn mehrere Familien gemeinsam Brot… Weiter …

  • Haseneck (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Haseneck (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Haseneck liegt im Landkreis Dermbach in der Bewässerungszone vor der Kohlwüste und zählt 547 Einwohner. Der Ort sitzt am Hasenecker Kanal, der zwei größere Wasserwege verbindet und damit Felder und Randflächen versorgt. Auffällig ist der „Aussichtspunkt Kohlwüstenkante“ mit Markierungen, die zeigen, wie sich die Bewässerungsgrenze über Jahrzehnte verschoben hat. Als technische Sehenswürdigkeit gilt das Hasenecker Aquädukt, ein gemauerter Durchlass über eine Senke, zu dem… Weiter …

  • Jena (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Jena (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Jena ist ein kleines Dorf am Südhang des Radieser Rücken mit 148 Einwohnern. Der Ort liegt am alten Hohlweg, abends wird es schnell ruhig. Am westlichen Ortsausgang beginnt der Jenzig, ein schmales Wäldchen, in dem Gerabach und Samobach als kleine Rinnsale starten. In Jena gibt es keinen Laden; vieles läuft über den Kühlschrankverkauf am Hof Jena 3 mit Eiern und Ziegenfrischkäse. Am Wendeplatz stehen… Weiter …

  • Kaname (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Kaname (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Kaname liegt im Nordosten des Landkreises Dermbach auf 239 Metern direkt am Nudelbach–Kohla-Verbindungskanal. Das Dorf (478 Einwohner) lebt sichtbar mit dem Wasser: Schieber, Messlatten und Uferwege gehören zum Alltag, weil der Kanal die Bewässerung der Randzone zur Kohlwüste speist. Markant ist St. Walburga (Kirchgasse 1), ein Bau aus hellem Bruchstein; die kleine Turmglocke läutet nur bei Wasserfesten. Wirtschaftlich prägt „Kanamer Kisten“ (Grabenstraße 12) der… Weiter …

  • Kurzdorf (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Kurzdorf (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Kurzdorf liegt im Radies-Wald im Tal des Bachs Quorzo und zieht sich als Straßendorf entlang der Hauptstraße. Mit 677 Einwohnern wirkt es überschaubar, aber lebendig: Am Ende der Straße steht das „Kurzdorfer Milchwerk“ (Hauptstraße 41), wo Milch angenommen und Schnittkäse sowie ein fester Ziegenkäse hergestellt werden. Zur Verkostung sitzt man auf Bänken am Anlieferhof. Einen zweiten Treffpunkt bildet der alte Dreschschuppen, den die Dorfjugend… Weiter …

  • Landkreis Dermbach (Seeland)

    Landkreis Dermbach (Seeland)

    Der Landkreis Dermbach liegt im Nordosten des Seelandes zwischen Kohlonia, Nudelland, dem Zentralmassiv und dem Teichfluß samt Kleinem Teich. Zwei Drittel deckt der Radieser Rücken: Weiden, Milchvieh, Schafe, Ziegen, dazu Getreide und Gemüse, mit dem Radieswald als Rest alter Bewaldung. In der Kreisstadt Dermbach bündeln Markt, Bachstraße, Landratsamt und St.-Eoban-Kirche Versorgung und Handwerk. Dörfer am Rücken, am bewässerten Kohlwüstenrand, in den ersten Massivlagen und… Weiter …

  • Neubach (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Neubach (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Neubach ist ein kleines Dorf im Landkreis Dermbach auf 434 Metern, gelegen im Tal des Bachs Neubach am Rand des Zentralmassivs. Mit 214 Einwohnern konzentriert sich vieles auf den Übergang am Wasser: Die Feldstein-Bachbrücke ist Orientierungspunkt und täglicher Durchgang. Gleich daneben liegt der Krämerladen in Neubach 8, zugleich Poststelle und Treff für kurze Besorgungen. Landwirtschaft prägt den Ort: Schafe und Rinder stehen auf den… Weiter …

  • Neuhaus (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Neuhaus (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Neuhaus liegt hoch auf dem Radieser Rücken (499 m) und blickt über Weideflächen. Mit 587 Einwohnern wirkt es überschaubar, aber gut angebunden durch ZMB20 im Zweistundentakt und das nahe Autobahndreieck. Prägend ist die Werkstattzeile am Hang (Neuhaus 12–18): Sattler, Hufschmied und eine Käsereifiliale teilen sich eine Zufahrt, Reparaturen und Handgriffe bestimmen den Tagesrhythmus. Am Wiesenrand steht eine kleine Kapelle; im Sommer gibt es kurze… Weiter …

  • Nordufer (Kreis Dermbach – Seeland)

    Nordufer (Kreis Dermbach – Seeland)

    Nordufer (448 Ew., 95 m) liegt als schmaler Streifen zwischen Feldern und dem Nordufer des Kleinen Teichs. Die Ufergasse ist der wichtigste Weg: Vor Bootsschuppen und Gärten stehen Böcke, auf denen Ruder- und Motorboote kopfüber lagern, während am Ende des Dorfs die „Schilfstation Nordufer“ auf einem Beobachtungssteg ins Schilf führt. In der Hütte liegt das Sichtungsbuch, in das Gäste und Dorfbewohner Datum und Zugvögel… Weiter …

  • Novacasa (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Novacasa (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Novacasa liegt hoch auf dem Radieser Rücken (501 m) am Rand des Zentralmassivs und ist mit 1.478 Einwohnern das größte Dorf außerhalb der Kreisstadt. Es wirkt als Übergang: unten Weiden und Milch, weiter oben steinigeres Gelände mit weiter auseinanderliegenden Höfen. Gut erreichbar über die B51 und die Zentralmassivbahn (ZMB 18A) im Stundentakt. Prägend sind die Kirche St. Aldomar (Kirchhang 4) mit dem Zeichenstein im… Weiter …

  • Quorzo (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Quorzo (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Quorzo liegt auf einer leichten Erhebung am Abhang des Radieser Rücken im Tal des Bachs Quorzo. Der Ort ist gut erreichbar über die B361 und hat einen Bahnhof der ZMB20 im Zweistundentakt. Mittelpunkt ist der Platz mit der Dorfkirche St. Brigitta (Platz 2), deren Turm im Kreis Dermbach zu den markanten Kirchen zählt. Abends zieht es viele in den Gasthof „Quorzoer Hof“ (Dorfstraße 10),… Weiter …

  • Radies (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Radies (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Radies ist ein kleines Dorf auf dem Radieser Rücken (321 m) mit 302 Einwohnern, gelegen nordöstlich des Radieswaldes. Es wirkt wie ein Übergang zwischen Offenland und Wald: Höfe und Weiden auf der einen Seite, markierte Wege in den Wald auf der anderen. Mittelpunkt für Kultur ist der „Kulturhof Radies“ (Waldweg 2), ein umgebauter Heuschober mit Lesungen, Ausstellungen und einem Handwerkermarkt im Winter. Am Waldrand… Weiter …

  • Samo (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Samo (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Samo im Seeland ist ein stilles Dorf mit 605 Einwohnern, durch das der Samobach fließt. Am Feldrand liegt ein kleiner Güteranschluss, wo im Herbst Kartoffeln verladen werden. Lokführer Sören Knierig fährt die Rangierlok und nimmt manchmal Mitfahrer mit nach Nordufer. Treffpunkt des Dorfes ist die Kneipe „Zum Weichensteller“, wo Pendler und der Chor zusammenkommen. Der Alltag spielt sich zwischen Lagerhaus, Dorfladen und Bachgasse ab… Weiter …

  • Siedlung (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Siedlung (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Siedlung liegt auf dem Radieser Rücken im Landkreis Dermbach und ist eine jüngere Ansiedlung mit geraden Straßen und breiten Gärten. Der Ort hat 875 Einwohner und einen klaren Alltagsschwerpunkt: Am Siedlungsring 5 sitzt eine Reparaturwerkstatt für Melkmaschinen, die Milchbetriebe im ganzen Kreis nutzen. Direkt daneben liegt die Feuerwehr mit Übungsplatz, der zugleich Treffpunkt ist. An der Kreuzung von SEE2 und SEE9 steht oft ein… Weiter …

  • Toruma (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Toruma (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Toruma liegt auf dem Radieser Rücken im Landkreis Dermbach und hat 435 Einwohner. Der Ort ist bekannt für Handwerk und Musik: In der Werkstatt „Toruma Zithern & Hörner“ (Höhenstraße 9) entstehen einfache Zithern und Signalhörner, daneben werden Blasinstrumente repariert. Im Gasthaus „Rückenstube“ hängen alte Notenblätter, die noch bei Dorffesten gespielt werden. Schafwolle aus Toruma geht ans Dermbacher Wollwerk, viele Familien halten eigene Tiere. Die… Weiter …

  • Umpferstedt (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Umpferstedt (Landkreis Dermbach – Seeland)

    Umpferstedt liegt in der Seeland-Ebene, 748 Menschen leben entlang einer langen Hauptstraße, die das Dorf trägt wie eine Achse. Werkstätten, Höfe und kleine Läden reihen sich aneinander: beim Wagenbauer Wachsmuth werden Anhänger repariert, gegenüber verkauft Maren Bischof Saatgut in kleinen Säcken. Abends trifft man sich am Sportplatz, der im Herbst zur Marktfläche fürs Kartoffelsortieren wird – Arbeit und Fest zugleich. In der Gaststube „Zum… Weiter …

  • Vielitz (Kreis Dermbach – Seeland)

    Vielitz (Kreis Dermbach – Seeland)

    Vielitz im Seeland ist ein flaches, stilles Dorf mit 667 Einwohnern, in dem Alltag und Landschaft ineinandergreifen. Die Bahn hält stündlich, und viele, wie Alma Sörensen, pendeln zur Arbeit nach Seestadt. In der Schmiede Heitmann klirrt Metall, im Dorfladen von Rike Langenau rascheln Pakete und Gespräche. Am Feldkreuz versammelt man sich bei Gewitterwarnung, im Gasthof „Zur Querung“ gibt es donnerstags Eintopf und Geschichten. Zwischen… Weiter …