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tbd
Geschichte
Die Geschichte Storhas beginnt in einer Zeit des Umbruchs. Nach dem Zusammenbruch der sechs alten Herrschaften um 850 waren weite Teile Landauris von Wikingerangriffen, Seuchen und politischen Krisen geprägt. Viele Menschen verließen die alten Zentren. Besonders Flüchtlinge aus Ackero, Butha und dem Blumenland wanderten in Richtung des Mare Internum. Auf der strategisch gelegenen Zentralinsel gründeten sie 978 Storha. Aus unterschiedlichen kulturellen Traditionen entstand dort eine neue, gemischte Gesellschaft.
Der erste König, Storha I. (978–998), machte die junge Siedlung zum Mittelpunkt eines neuen Herrschaftsgebietes. Seine Nachfolger bauten dieses systematisch aus. Besonders unter Swifmo (999–1054) entstanden Straßen, Häfen, Befestigungen und sichere Handelswege. Storha wurde dadurch nicht nur politischer Mittelpunkt, sondern Zentrum eines Netzes von Städten und Siedlungen auf der Zentralinsel. Unter Anwelia I. verstärkten sich außerdem die Beziehungen zu Storcha und Insula; Keramik, Weberei und Schiffbau entwickelten sich weiter.
Nach der schweren innenpolitischen Krise unter Anwelia II. stabilisierte sich das Königreich wieder. Einen langfristigen Einschnitt brachten die Borneischen Statuten von 1167, die Bauern und Handwerker stärkten und feudale Abhängigkeiten verringerten. Um 1185 wurde Storha planmäßig um Marktplatz, Patrizierhäuser und Stadtmauern erweitert. Besonders prägend war die Gründung der Universität im Jahr 1231. Sie machte die Königsstadt zu einem bedeutenden Wissenschaftszentrum. Aus ihrem Umfeld stammte auch Unitarius Nolizius, der um 1290 im nahen Castro geboren wurde und später als St. Nolitz bekannt wurde.
Mit dem Vertrag von Balam wurden 1355 die Beziehungen zwischen den rivalisierenden Reichen Storha und Storcha dauerhaft geregelt. 1452 kam schließlich die entscheidende Zäsur: Beide Königreiche wurden durch einen Erbschaftsvertrag vereinigt. Storha verlor seinen Rang als Hauptstadt, blieb jedoch das wirtschaftliche und geistige Zentrum der Zentralinsel. Die Universität konzentrierte sich zunehmend auf Rechtswissenschaft, Astronomie und Geschichtsschreibung, während Weberei und Metallverarbeitung wichtige Wirtschaftszweige bildeten.
Im 19. Jahrhundert veränderte die Industrialisierung die Stadt grundlegend. 1817 erhielt Storha Eisenbahnanschluss. Fabriken und Werkstätten wuchsen, zugleich verschärften sich soziale Gegensätze. 1827 wurde die Stadt mit politischen Versammlungen auf dem Universitätsplatz zu einem Schauplatz republikanischer Forderungen. Nach Gründung der Republik Landauri 1854 blieb sie das wirtschaftliche und intellektuelle Herz ihrer Provinz.
Als Landauri 1927 endgültig zerfiel, erklärte sich die Zentralinsel am 1. Juli für souverän; Storha wurde Hauptstadt der neuen Republik. Die Universität wurde erweitert, neue technische Fachrichtungen kamen hinzu, und die Region entwickelte sich insbesondere in Feinmechanik, Optik und Medizintechnik weiter. Heute verbindet Storha seine Vergangenheit als mittelalterliche Königsstadt mit seiner Rolle als Hauptstadt einer dezentral und republikanisch geprägten Gesellschaft.
Stadtbezirke
Storha Altstadt
(Pop.: 12.568 – 5m NN)
Stadtgut
(Pop.: 12 – 5m NN)
Storha Hafenviertel
(Pop.: 7.543 – 4m NN)
Storha Ufer
(Pop.: 21.478 – 4m NN)
Storha Weststrand
(Pop.: 9.147 – 3m NN)
Storha Nord
(Pop.: 7.254 – 3m NN)
Storha Ost
(Pop.: 857 – 8m NN)
Verkehrsverbindungen
Bahn
Expresszüge: Mittelmeerbahn aller 2 Stunden 1:59-23:59 nach Kamo, 0:13-20:13 über Tremo nach Nortismo, 22:13 nach Tremo
Eilzüge: Mittelmeerbahn (Linie 6-2) 8:37, 12:37, 16:37, 20:37 nach Kamo, 6:52, 10:52, 14:52, 18:52 nach Nova
Regionalbahnen:
Mittelmeerbahn: Linie 6003 stündlich 6:05-19:05 über Bad Bensheim, Fährstedt nach Nova, 20:05 nach Fährstedt, 21:05 nach Bad Bensheim; Linie 6004 stündlich 6:30-19:30 über Storhabrück, Camburg nach Kamo, 20:30 nach Camburg, 21:30 nach Storhabrück
Zentralinselbahn ZIB138 stündlich 6:35-21:35 nach Nordeck, ZIB139 stündlich 6:05-21:05 nach Melbora, ZIB141 stündlich 6:35-17:35 über Barbarastein nach Altera Fährhafen, 18:35-20:35 nach Altera Stadt, 21:35 nach Barbarastein; ZIB143 stündlich 6:30-19:30 über Armas, Hermsdorf nach Monstir, 20:30 nach Hermsdorf, 21:30 nach Armas
Straße
B5 (SW: Althof 10km, N: Musa 14km); B56 (N: Storhi 8km, S: Goldenähra 6km); B571 (W: Immenhausen 11km, O: Warstein 11km); Feldweg entlang der Mittelmeerbahn (NO: Flenna 12km)
Land: Republik Zentralinsel
Stadt: Storha
Postleitzahlen: ZI-1000 STORHA, ZI-1010 Storha Altstadt, ZI-1011 Stadtgut, ZI-1020 Storha Hafenviertel, ZI-1030 Storha Ufer, ZI-1040 Storha Westrand, ZI-1050 Storha Nord, ZI-1060 Storha Ost
