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Der Landkreis Boxbucht bildet den nordöstlichen Abschluss des Kohlgebirges und erstreckt sich vom Gebirgskamm über gut bewässerte Täler bis hinunter zur rauen Küste des Nordmeeres und dem nordwestlichen Rand der Kohlwüste. Mit einer Ausdehnung von etwa zwanzig mal siebenunddreißig Kilometern und einer Bevölkerung von nur 1.605 Seelen auf einer Fläche, die manchem Kleinstaat zur Ehre gereichen würde, ist er ein Musterbeispiel für die dünne Besiedlung, die weite Teile Kohlonias prägt. Die Grenzen des Kreises sind von der Natur klar gezogen: im Westen die unwirtlichen Hänge des Kohlgebirges, im Südosten der Beginn der Kohlwüste, im Norden und Nordosten das Nordmeer. Zwei Bahnlinien der Kohlbahn durchziehen das Gebiet und verbinden die abgelegenen Siedlungen mit der Außenwelt: die Linie 13 führt von Strandstedt an der Sturmsee kommend über Kohlaschleuße nach Boxbucht, während die Linie 15 die Küstenorte von Nordwestkap bis Boxbucht anbindet und weiter am Nordmeer nach Osten nach Nudeltopf führt. Die Bundesstraße B2 verläuft parallel dieser Bahnstrecke, während die B302 von Boxbucht aus südwärts am Rand der Kohlwüste nach Kohlaschleuße führt. Ergänzt wird dieses Netz durch die Landesstraßen K202 und K203, die die Täler der Hama und der Boxa erschließen.
Die Kreisstadt Boxbucht, mit 798 Einwohnern auf 24 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, ist das unbestrittene Zentrum des Landkreises. Sie liegt an der gleichnamigen Bucht des Nordmeeres, dort wo der Gurkenkanal, ein künstlich angelegter Wasserweg, in das offene Meer mündet. Die Stadt ist ein Knotenpunkt: Hier treffen die Bahnlinien 13 und 15 aufeinander, hier beginnt die B302 in den Süden, und hier endet der Gurkenkanal, der die Bewässerung des nördlichen Gurkenlandes sicherstellt. Das Stadtbild wird von der Bootswerft dominiert, einer ehrwürdigen Einrichtung, die seit Generationen die kleinen Fischerkutter und die flachen Lastkähne für den Kanalverkehr baut und repariert. Das Holz für die Rümpfe stammt aus den Wäldern des Kohlgebirges, der Teer aus den nahen Kohlengruben. Gegenüber der Werft, direkt am Kanal, liegt das Wirtshaus „Zur letzten Schleuse“, ein zweistöckiger Backsteinbau mit einem verwitterten Schild, das einen Gurkenkahn zeigt. Der Wirt, ein ausgemusterter Kapitän der Küstenfahrt, serviert den Gästen einen herben Grog aus heißem Wasser, Gurkenwasser und einem Schuss Absinth – das Getränk, das die Küstenbewohner gegen die Kälte des Nordmeeres schätzen. Der Stammtisch in der „Letzten Schleuse“ ist die inoffizielle Regierung der Stadt; hier werden die Weichen für die Kanalinstandhaltung gestellt, hier werden die Preise für den Gurkenanbau verhandelt, und hier werden die Geschichten der alten Seefahrer bewahrt. Die Kreisverwaltung hat ihren Sitz in einem schmucklosen, aber soliden Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert, und eine kleine Kirche, der heiligen Barbara geweiht, erinnert an die Bergmannstradition, die auch in diesem küstennahen Ort noch nachwirkt. Die Häuser der Stadt sind eng aneinandergedrängt, um dem steten Wind aus Nordwesten zu trotzen, ihre Fassaden sind in gedeckten Farben gehalten, die an den schwarzen Schiefer des Gebirges und das Grau des Meeres erinnern.
Folgt man der Küstenstraße B2 von Boxbucht nach Westen, gelangt man nach zwei Kilometern nach Boxamünde. Das Dorf, auf 5 Metern über dem Meeresspiegel gelegen und 125 Einwohner zählend, markiert die Mündung des Boxabaches ins Nordmeer. Der Bach kommt aus dem Kohlgebirge, durchfließt das Boxatal und mündet hier in einer kleinen, geschützten Bucht. Boxamünde lebt von zwei Säulen: der Fischerei und der Braukunst. Die Küstenbrauerei „Boxamünder Nordlicht“ ist eine kleine, aber feine Manufaktur, die das lokale Bier herstellt – ein dunkles, malziges Bier mit einer leichten Rauchnote, die vom gerösteten Gerstenmalz herrührt, das über Buchenholzfeuer getrocknet wird. Das Bier wird in der Dorfkneipe „Zum Anker“ ausgeschenkt, einem gemütlichen Lokal mit einem offenen Kamin und einer Theke aus einem einzigen Eichenstamm. Der Stammtisch hier wird von den Fischern und den Brauereiarbeitern gleichermaßen besetzt; sie diskutieren über die Qualität des diesjährigen Hopfens und die Launen der Dorschschwärme. Eine kleine Kirche aus dem 18. Jahrhundert, mit einem schlichten, weiß getünchten Turm, steht am Dorfrand und dient den Bewohnern als Ort der Ruhe und Besinnung. Die Kirche ist bekannt für ihr Altarbild, das die Überfahrt des heiligen Ansgar über das Nordmeer zeigt – ein Gemälde von bemerkenswerter Farbigkeit, das der Legende nach von einem schiffbrüchigen Maler als Dank für seine Rettung gestiftet wurde.
Zieht man die K203, den Boxaweg, von Boxamünde aus südwärts in das Boxatal hinein, so passiert man nach wenigen Kilometern Kanalo. Dieses Weiler, mit nur 9 Einwohnern auf 119 Metern Höhe, ist kein Ort im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr eine Ansammlung von drei Häusern und einem Schalthaus für den Boxakanal III. Hier wird das Wasser des Boxabaches gefasst und durch den Kanal nach Osten in den Gurkenkanal geleitet, um die Felder des Nordkohlanischen Gurkenlandes zu bewässern. Die Bewohner von Kanalo sind Wasserbauern; ihre Aufgabe ist es, die Schleusen und Wehre zu warten und den Wasserstand zu regulieren. Das Wirtshaus „Zur Knorpelgurke“ ist ein einziger Raum mit einem Tresen und drei Tischen; es dient als Treffpunkt für die Kanalarbeiter und die gelegentlichen Wanderer, die den Boxaweg entlangziehen. Hier wird ein scharfer Schnaps aus Gurkenwasser gereicht, der die Glieder wärmt und die Müdigkeit vertreibt. Kanalo gehört verwaltungstechnisch zur Gemeinde Boxamünde, doch seine Bewohner betrachten sich als eine eigene Gemeinschaft, zusammengeschweißt durch die gemeinsame Aufgabe der Wasserbewirtschaftung.
Weiter südlich, auf 248 Metern Höhe, liegt Boxdorf mit 72 Einwohnern. Das Dorf ist das Herzstück des Gurkenanbaus im Boxatal. Die Felder erstrecken sich beiderseits des Baches und werden von den Boxakanälen I und II bewässert. Die Gurken aus Boxdorf haben einen Ruf: Sie schmecken herber als die aus dem südlichen Kreis Kohlaschleuße, haben aber mehr Charakter – ein Qualitätsmerkmal, das von Kennern geschätzt wird. Die Brennerei in Boxdorf ist die einzige ihrer Art im Landkreis. Hier wird aus den überschüssigen Gurken, die nicht für den Frischmarkt oder die Einlegemühlen taugen, ein hochprozentiges Gurkenwasser destilliert. Das Verfahren ist geheim, aber es ist bekannt, dass Dill und ein Schuss Essig zur Verfeinerung beitragen. Das fertige Produkt, ein klarer, kräftiger Schnaps mit einem unverwechselbaren Aroma, wird in der Dorfkneipe „Zur Gurkenranke“ ausgeschenkt. Die Kneipe ist der zentrale Ort des Dorfes; hier treffen sich die Bauern nach der Feldarbeit, um über das Wetter, die Ernte und die Kanalstände zu sprechen. Der Stammtisch ist eine feste Institution, und die Gespräche drehen sich oft um die Vorzüge der eigenen Gurken gegenüber denen der Konkurrenz. Eine kleine Kapelle, der heiligen Urban geweiht, dem Schutzpatron der Winzer und Gärtner, steht am Dorfrand und wird zu Erntedankfesten geschmückt.
Am oberen Ende des Boxatals, auf 437 Metern Höhe, liegt Boxaquell, die Quellgemeinde des Boxabaches. Mit 51 Einwohnern ist sie die größte Siedlung im oberen Tal. Das Dorf ist von dichten Wäldern umgeben, die dem Kohlgebirge seinen Namen geben. Die Bewohner leben von der Forstwirtschaft und der Jagd; das Holz wird in den Sägewerken der Umgebung verarbeitet und flussabwärts transportiert. Das Wirtshaus „Zum Quellstein“ ist eine urige Einkehr mit einer großen, offenen Feuerstelle; hier werden Wildgerichte und ein selbstgebrautes Bier serviert, das mit Fichtensprossen aromatisiert ist. Der Stammtisch wird von den Jägern und Holzfällern besetzt, die ihre Geschichten von der Pirsch und den Eigenheiten des Waldes austauschen. Eine hölzerne Kapelle, die dem heiligen Hubertus geweiht ist, steht am Ortsrand und dient als Andachtsstätte für die Jäger. Zu Boxaquell gehört Boxahüttel an der Quelle des Boxabaches, eine gefasste Stelle am Fuße eines Felsvorsprungs; das Wasser ist kristallklar und eiskalt. Ein schmaler Pfad führt von Boxaquell aus hinauf zum Gebirgskamm, von wo aus man bei klarem Wetter einen weiten Blick über das Nordmeer bis zur Inselwelt hat.
Nördlich des Boxatals liegt das Tal der Hama. Die Landesstraße K202, die Hamatalstraße, führt von der Küste bei Hamamünde südwärts in dieses Tal.
Der oberste Ort auf dieser Strecke ist Hamatal, auf 699 Metern Höhe gelegen und mit 72 Einwohnern. Das Dorf liegt tief im Wald und lebt von der Holzwirtschaft und der Jagd. Die Häuser sind aus mächtigen Baumstämmen gezimmert, die Dächer mit Lärchenschindeln gedeckt. Die Bewohner sind eigenständige Leute, die wenig Kontakt zur Außenwelt suchen; die K202 ist die einzige Verbindung, und sie ist im Winter oft unpassierbar. Das Wirtshaus „Zum Hirsch“ ist der gesellschaftliche Mittelpunkt; hier wird ein kräftiger, dunkler Honigmet ausgeschenkt, der nach einem alten Rezept gebraut wird. Der Stammtisch ist ein wuchtiger Eichentisch, an dem die Männer des Dorfes sitzen und die Ereignisse des Tages besprechen – ein gerissener Fuchs, ein umgestürzter Baum, die Qualität des Holzes. Eine kleine, aus Feldsteinen errichtete Kirche steht im Zentrum des Dorfes; sie ist dem heiligen Eustachius geweiht und birgt ein einfaches, aber ergreifendes Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert.
Etwa einen Kilometer talabwärts, auf 632 Metern Höhe, liegt Hamamühle. Das Weiler besteht aus nur 18 Einwohnern und einer einzigen, aber bemerkenswerten Sehenswürdigkeit: der Hamamühle selbst, einer voll funktionsfähigen Holzmühle, die das Wasser der Hama nutzt, um Getreide zu mahlen und Holz zu sägen. Die Mühle ist ein technisches Denkmal aus dem 18. Jahrhundert und wird von der Familie des Müllers in Stand gehalten. Das Wasserrad, ein mächtiges Konstruktion aus Eichenholz, treibt über ein komplexes System von Zahnrädern und Wellen die Mahlsteine und die Gattersäge an. Das Wirtshaus „Zur Mühle“ ist gleichzeitig die Wohnstube des Müllers und eine Schankwirtschaft für die wenigen Durchreisenden. Hier wird ein einfaches, aber nahrhaftes Gericht aus geräuchertem Fisch und Brot serviert, das nach Mehl und Sägemehl duftet.
Weiter östlich, auf 487 Metern Höhe, liegt Salzquell, ein Dorf mit 98 Einwohnern, das an der Mündung des Salzflusses in die Hama liegt. Der Salzfluss, der aus einer salzhaltigen Quelle im Gebirge entspringt, macht das Wasser der Hama für den Gurkenanbau unbrauchbar, aber er ist die Quelle des Reichtums des Dorfes. Im Tal des Salzflusses befindet sich ein kleines, aber ergiebiges Salzbergwerk, das das Salz für die Salzgurken des gesamten Nordkohlianischen Gurkenlandes liefert. Das Salz wird in mühsamer Handarbeit aus den unterirdischen Schichten gebrochen und in hölzernen Karren zur Tagesoberfläche befördert. Das Dorf selbst ist ein Ort der Arbeit; die Häuser sind aus dem Salzgestein errichtet, das hier ansteht, und haben eine charakteristische weiße Färbung. Das Wirtshaus „Zum Salzkristall“ ist ein Treffpunkt für die Bergleute; hier wird ein salziges Bier gebraut, das den Durst der Arbeiter löscht und die Elektrolyte ersetzt. Eine kleine Kapelle, der heiligen Barbara geweiht, steht am Dorfplatz und ist ein Zeugnis des bergmännischen Lebens.
Weiter unten an der K202, auf 374 Metern Höhe, liegt Oldfurt, ein Ort mit nur 12 Einwohnern. Er besteht aus einer kleinen Wegkneipe an einer Furt über die Hama und einem Schuppen, der eine große Modelleisenbahnanlage beherbergt. Die Kneipe, „Zur alten Furt“ genannt, ist eine Raststation für die wenigen Reisenden, die das Tal durchqueren. Hier wird ein einfacher Imbiss serviert, und der Wirt erzählt Geschichten von den Fuhrleuten und Händlern, die einst diesen Weg benutzten. Die Modelleisenbahnanlage im Schuppen ist die Lebensarbeit eines einsamen Modellbauers; sie zeigt einen Teil Kohlonias mit all seinen Dörfern, Bahnlinien und Kanälen im Maßstab 1:87. Die Züge fahren auf schmalen Schienen durch eine detailgetreue Landschaft, und es ist ein stilles Vergnügen, ihnen zuzusehen.
Am unteren Ende des Hamatals, an der Mündung der Hama ins Nordmeer, liegt Hamamünde. Das Dorf mit 135 Einwohnern auf 5 Metern Höhe ist ein Fischerdorf durch und durch. Dorsch und Hering sind hier die häufigsten Nachnamen, denn von diesen beiden Fischarten lebt das Dorf. Eine kleine Fischereiflotte von etwa einem Dutzend Kutter liegt im geschützten Hafenbecken; die Boote sind aus Eichenholz gebaut, mit Teer getränkt und mit kräftigen Dieselmotoren ausgestattet. Die Fischer fahren früh morgens aus und kehren am Nachmittag mit ihrem Fang zurück. Der Fisch wird in zwei kleinen Verarbeitungsbetrieben geräuchert, gesalzen oder in Öl eingelegt; die Produkte werden in die umliegenden Dörfer und bis nach Boxbucht geliefert. Das Wirtshaus „Zum Dorsch“ ist das Zentrum des Dorflebens; hier sitzen die Fischer am Stammtisch und besprechen die Fanggründe, die Wettervorhersagen und die Preise. Die Gaststätte serviert den fangfrischen Fisch in allen Variationen, begleitet von einem herben Weißbier.
Südlich der Hamamündung, entlang der Küste, liegt Nordufer, auf 56 Metern Höhe mit 32 Einwohnern, ist ein Ort der Ruhe und Erholung. Ein breiter Steinstrand aus gerundeten Kieseln lädt zum Spazierengehen und zum Seele-Baumeln-Lassen ein. Ein kleines Sanatorium, das auf dem Hügel über dem Dorf thront, experimentiert mit einer Salzluftkur; die Patienten atmen die mit Salznebel angereicherte Luft ein, die von der Brandung aufgewirbelt wird, und erholen sich von Atemwegserkrankungen. Das Wirtshaus „Zum Strandkorb“ ist ein einfaches Gebäude mit einer großen Terrasse, von der aus man den Blick auf das Meer genießt; hier wird ein leichter, salziger Punsch gereicht.
Kaltstrand, das nördlichste Dorf des Landkreises, mit 125 Einwohnern auf 9 Metern Höhe, lebt vom Kaltwassertourismus. Der Name ist Programm: Das Wasser des Nordmeeres ist selbst im Hochsommer eisig, und die Badegäste, die hierherkommen, finden es meist zu kalt, um länger als einen kurzen Sprung zu wagen. Sie vertreiben sich die Zeit mit ausgiebigen Strandspaziergängen und kehren dann in eine der beiden Gaststätten des Ortes ein, um sich mit Grog wieder aufzuwärmen – dem heißen Getränk aus Wasser, Gurkenwasser und Absinth, das die Kälte aus den Knochen vertreibt. Das Wirtshaus „Zur kalten Schulter“ ist der beliebteste Treffpunkt; hier sitzen die Gäste an langen Holztischen und erzählen sich Geschichten von ihren Reisen, während der Wirt unermüdlich Grogs ausschenkt. Eine kleine Holzkirche, die dem heiligen Olaf geweiht ist, steht am Dorfrand und erinnert an die nordische Vergangenheit dieser Küste.
Abseits der Küste und der Täler liegen noch einige verstreute Siedlungen.
Hafer, auf 578 Metern Höhe mit 21 Einwohnern, gehört zur Gemeinde Salzquell und ist ein Weiler, der von einer einzigen Familie bewohnt wird, die eine kleine Schafherde hält.
Kreuza, auf 432 Metern Höhe mit 19 Einwohnern, gehört zur Gemeinde Kaltstrand; der Ort besteht aus drei Häusern und einer kleinen Kapelle, die an einem Kreuzweg steht.
Und schließlich Qanat, auf 399 Metern Höhe mit 11 Einwohnern, eine Siedlung an der Grenze zur Kohlwüste und am Gurkenkanal. Qanat gehört zur Gemeinde Boxbucht und ist der südlichste Außenposten des Landkreises. Die Bewohner leben von der Wartung des Kanals, der hier in die Wüste führt, und von dem Anbau von Gurken, die mit dem Kanalwasser bewässert werden. Das Wirtshaus „Zum letzten Tropfen“ ist ein kleiner, fensterloser Bau aus Lehmziegeln, der den Reisenden als letzte Raststätte vor der Wüste dient.
Die Menschen im Landkreis Boxbucht sind ein eigenwilliges Volk. Die im Süden leben vom Gartenbau und vom Wasserbau, die an der Küste vom Fischfang und vom Tourismus, und die in den abgelegenen Tälern und auf den Höhen leben für ihre Hobbys und ihre Selbstgenügsamkeit. Es sind Einzelgänger und Menschen, die die Einsamkeit suchen, doch sie treffen sich dennoch regelmäßig in den Dorfkneipen, um bei einem Bier, einem Gurkenwasser und einem Imbiss die Gemeinschaft zu pflegen. Der Landkreis ist ein Ort der Kontraste: die fruchtbaren Täler des Gurkenlandes, die karge Schönheit der Wüste, die raue, aber faszinierende Küste des Nordmeeres und die stillen, dunklen Wälder des Kohlgebirges. Es ist ein Landstrich, der nicht auf den ersten Blick gefällt, aber denjenigen, die sich die Zeit nehmen, seine Eigenheiten zu entdecken, mit einer tiefen, stillen Zufriedenheit belohnt.
Orte und Gemeinden
- Kreisstadt Boxbucht
- Qanat
- Boxamünde
- Nordufer (Kohlonia)
- Kanalo
- Boxaquell
- Boxahüttel
- Boxdorf
- Hamamünde
- Oldfurt
- Hamatal
- Hamamühle
- Kaltstrand
- Kreuza
- Salzquell (Kohlonia)
- Hafer
-
Landkreis Boxbucht (Kohlonia)

Der Landkreis Boxbucht in Kohlonia erstreckt sich vom Kohlgebirge bis zur Nordseeküste und umfasst 1.605 Einwohner. Die Kreisstadt Boxbucht ist Zentrum des Gurkenanbaus und der Kanalbewässerung. Die Dörfer im Boxatal leben von Gurkenanbau und der Brennerei in Boxdorf, während die Küstenorte Hamamünde, Nordufer und Kaltstrand vom Fischfang und Kaltwassertourismus geprägt sind. Im Hamatal dominieren Forstwirtschaft und das Salzbergwerk bei Salzquell. Zwei Bahnlinien und Küstenstraßen… Weiter …
