Die Bahnlinie 111 der Bierona-Zentravia-Ferrovia bezeichnet ist eine bedeutende Eisenbahnverbindung, die von Zentro im Herzen Zentravias bis in das Blumenland nach Novafurt führt. Sie ist mehr als nur eine Verkehrsader; sie ist ein verbindendes Element zwischen urbanem Zentrum und ländlicher Peripherie, zwischen Geschichte und Moderne. Ihren Ausgangspunkt nimmt die Linie in Zentro, einer Stadt, die sich über ihre Werkzeuge und ihre tief in der Geschichte verwurzelte Verwaltungskultur beschreiben lässt. Von hier aus durchquert die Strecke eine abwechslungsreiche Landschaft und verbindet eine Vielzahl charakteristischer Orte. Stationen wie Mehlis, das mit seiner Backsteinkirche St. Lucius und seinen Werkstätten für Pflugkufen den Geist handwerklicher Tradition bewahrt, oder Scalso, ein pulsierendes Wirtschaftszentrum in der fruchtbaren Blumenthal-Ebene, das mit seinen Mühlenwerken und der Brauerei weit über die Region hinaus bekannt ist, zeugen von der wirtschaftlichen Vielfalt entlang der Strecke. Die Linie 111 ist dabei nicht nur ein Transportmittel, sondern ein Teil des kulturellen und sozialen Lebens der Region. Sie erschließt Orte wie Tretwitz, das seine Töpfereitradition pflegt und zugleich mit einem NeuroWissenschaftsZentrum in die Zukunft blickt, oder das beschauliche Leisen, wo die Tradition des Obstbaus und die Mosterei das Dorfleben prägen. Selbst kleinste Gemeinden wie Freidorf mit seinen unkonventionellen Kontrasten sind über diese Schiene mit der Außenwelt verbunden.

Zentro ist eine Hauptstadt, die sich über ihre Werkzeuge beschreiben lässt. Am Zusammenfluss von Grenzfluss und Zento gibt es Kaimauern, Steinstufen und Lagerhäuser; die Begriffe „Grenzseite“ und „Zentokante“ gehören zum Lieferalltag. Oberhalb der Uferzone liegt der Altstadtkern, in dem Amts- und Kirchenbauten dichter stehen als Wohnhäuser. Der Ursprung im Dekanat Zentravia (ab 730) erklärt, warum Verwaltung und Schrift bis heute in der Mitte verankert sind. 790 begann der Kathedralbau, 804 die Lucidianische Universität; daraus entstand ein Netz aus Höfen, Lehrhäusern, Speichern, Buchbindereien und Druckereien. Der Kanzleiplatz bündelt diese Logik: Stadthaus mit Protokollhof, Landeshaus Zentravia, Landesdruckerei im Speicher an der Uferstraße. Die Universität verteilt sich auf den Lucidianischen Hof, den Übersetzerhof und den Vermessungshof; das „Lucidianum“ im Kornspeicher am Kapitelsplatz liefert die ruhigen Räume dazu. Kultur entsteht aus vielen kleinen Orten, ergänzt durch Stadttheater, Werkstattbühne und Kino, und wird während der Skriptorienwoche besonders sichtbar.
Expresszüge aller zwei Stunden: Zentrobahn 0:59 – 22:59 nach Bierona; 0:53 – 22:53 nach Kohla
Eilzüge Zentrobahn 8:23, 11:26, 14:23, 17:23, 20:23 nach Bierona; 7:46, 10:51, 13:46, 16:46, 19:46 nach Kohla; SeeLB89 7:30, 11:30, 15:30, 19:30 nach Grenzquell
Regionalbahnen: Zentrobahn stündlich 7:42 – 20:42 nach Bierona, 21:42 nach Ruppin; 7:07 – 19:07 nach Kohla, 20:07 nach Teichfurt, 21:07 nach Südteich; SeeLB89 stündlich 6:00 – 20:00 nach Grenzquell, 21:00 nach Teichstedt; SeeLB90 stündlich 6:30 – 20:30 nach Kleinros, 21:30 nach Abflußstedt; BthB93 stündlich 6:00 – 20:00 nach Rehstadt, 21:00 nach Priestewitz; BZF109 stündlich 5:45 – 20:45 nach Ferkelau

Das 91 Meter hoch gelegene Mehlis (10,1km) wirkt wie eine Werkbank am Straßenrand: Bundesstraße, Bahnstation und Autobahn bringen Material und Besucher, doch der Lärm verrauscht in offenen Feldern. Hinter den schlichten Fassaden verbergen sich Werkstätten, in denen Pflugkufen geflickt oder Lastenanhänger für E-Bikes gebaut werden. Die Backsteinkirche St. Lucius markiert den geographischen wie sozialen Mittelpunkt; ihre Bankreihen tragen noch Messingschilder alter Zünfte. Nach dem Sonntagsgottesdienst kaufen die Bewohner Roggenbrötchen direkt vom Bäckerwagen, während Kinder über Stege zu Schulgärten laufen. Südlich beginnt ein markierter Feldweg, der an Gräben entlang in den dichten Dreamwood führt – beliebt für Pilzsuche und Abendrunden. Logistische Knoten sind der Paket-Co-Working-Container an der Nordspange und die „Zur Kreuzfuge“: Salomons kleine Gaststätte, in der Maschinenring-Vertreter Cidre aus Clausdorf verkosten und Speisepläne auf einer Schiefertafel notieren. Zwei Gästezimmer auf dem Hof der Familie Gornik bieten einfache Betten und Hausfrühstück, während abends in den Schuppen noch Schleifmaschinen summen.

Mit 921 Einwohnern zeigt Wielitz (15,7km), wie ein Ort zur Drehscheibe ländlicher Organisation werden kann. Die Lage an B6 und A5 ermöglicht kurze Wege für Pendler und Betriebe. Ein großes Ersatzteillager versorgt Werkstätten im ganzen Landkreis, während der Reifenservice regelmäßig auf Feldern Pannen behebt. Der Buchhaltungsverbund unterstützt mehrere Höfe mit Abrechnungen und Unterlagen. Mittelpunkt des Ortes ist der Bereich rund um die Kirche St. Aurelian und den Gasthof, wo Maschinenringsitzungen stattfinden. Der „Satzraum“ an der Hauptstraße ist ein unscheinbarer, aber wichtiger Ort für Druckvorlagen, die später in Schlumpfhausen oder Drosen vervielfältigt werden. Ein Feldweg verbindet Wielitz mit dem Dreamwood und bietet Zugang zu Wanderwegen entlang der Fulda.

Das Dorf Clausdorf (23,9km) zeigt die Zento-Ebene in ihrer funktionalen Form. Weite Felder, klare Wege und ein ruhiger Rhythmus bestimmen den Alltag. Landwirtschaft ist die wichtigste Einnahmequelle, daneben sichern wenige, gezielte Betriebe die Versorgung: ein Supermarkt, ein Hofladen und eine vielseitige Werkstatt. Die Kirche St. Severus bildet den geistlichen Mittelpunkt, während Bahnhof und Schule für Bewegung sorgen. Auffällig ist die alte Tankstelle am Ortsrand, ein Bau aus den 1930er Jahren, der heute als Lager der Straßenmeisterei dient und an frühere Verkehrsepochen erinnert. Trotz der Nähe zur B6 und zur Autobahn bleibt Clausdorf überschaubar. Treffpunkt im Alltag ist die Bockwurstbude am Bahnhof, die sich konsequent nach Zugfahrplan und Schulpausen richtet. Clausdorf lebt nicht von Sehenswürdigkeiten, sondern von Verlässlichkeit, kurzen Wegen und einem Zusammenspiel aus Landwirtschaft, Verkehr und dörflicher Gemeinschaft.

Das Dorf Arson (37,9km) verbindet Tal, Rücken und Grenze auf ruhige Weise. Es liegt im Fulda-Tal und bleibt trotz guter Verkehrsanbindung ein Ort abseits der Hauptströme, da sich das Leben fast vollständig unten im Dorf abspielt. Oberhalb verlaufen Bahnlinie und B6, sichtbar, aber fern vom Alltag. Arson ist ein klassisches Winzerdorf mit Wein- und Obstpflanzungen an den Hängen und einer herbstlichen Kultur der Straußwirtschaften. Zentrum formeller Ordnung ist nicht ein Platz, sondern der Rathauswinkel am Bahnhof, wo ein schwarzer Aushangkasten Jagdzeiten, Fahrpläne und Marktregeln bekannt gibt. Kirchlich prägt St. Melethia-Nord das Dorf; die erhaltenen Schreibpulte im Inneren verweisen auf eine Geschichte von Verhandlungen und Grenzfragen. Für Erholung sorgt der Thalwald südlich des Ortes, der Spaziergänger und Pilzsammler anzieht und Arson eine enge Verbindung zur umgebenden Landschaft gibt.

Das Dorf Drosedorf (45,7km) liegt im Tal der Fulda, die im nahen Krisdorfer Wald entspringt, und verbindet Landwirtschaft, Durchgangslage und Gemeinschaft auf stille Weise. Als Waldhufendorf reihen sich Höfe und Gärten entlang der Straße, mit langen Parzellen, die sich hangaufwärts ziehen. Der Südhang ist von Reben und Obstbäumen geprägt, deren Erträge in einer kleinen Winzergenossenschaft gebündelt werden. Der Dorfplatz dient nicht als Aufenthaltsort, sondern als logistischer Knotenpunkt für Apfelkisten und Weintransporte. Kirchlich und organisatorisch bildet St. Aurelian-Süd einen Ankerpunkt; hier werden Unterlagen und das Rebbuch des Ortes verwahrt. Verkehrlich ist Drosedorf gut angebunden, bleibt aber ruhig, da die Hauptstraße oberhalb verläuft. Besonders im Herbst zeigt sich das Dorf offen: Straußwirtschaften laden ein, Gespräche kreisen um Wetter und Ernte, und die Grenzbank am Randweg wird zum Treffpunkt nach getaner Arbeit.

Drosen (52,6km) ist die Kreisstadt im Dreiländereck und lebt von Taktung und Übergaben: morgens Kistenverkehr, tagsüber Verwaltung und Handwerk, abends Gastronomie und Grenztermine. Der Marktbereich ist auf Funktion gebaut, mit Stromkästen, festen Standplätzen und kurzen Wegen zur Postagentur und zur Bankfiliale. Der Zollhof in der Zollgasse wirkt wie ein erhaltenes Arbeitsgerät: Waaghaus und Stempelstube erzählen von Kontrollen, im heutigen Kreisarchiv werden Grenzkarten und alte, in Zentro gedruckte Bahnpläne genutzt. St. Lucian (Kirchplatz 2) ist nicht nur Kirche, sondern Probenraum; der Chor pflegt Repertoire aus zentravischen Skriptorien, das jährliche Chorfest bringt Ensembles aus Orten wie Flemmingen zusammen. In der Gasse Am Rücken sitzen Druck- und Buchbindewerkstätten, die Vorlagen aus Wielitz zu Weinlisten, Etiketten und Vereinsheften verarbeiten. Kulinarisch bündelt sich das Leben am Abend: „Kanzlei & Kessel“ arbeitet mit Rückenwein und Kreisprodukten, der „Bahnhofsbogen“ orientiert sich an Anschlüssen. Zwei Bahnhöfe – Hbf und Paulstedter Bf – und nahe Straßenachsen machen Drosen zum Ausgangspunkt in den Krisdorfer Wald und zu den Rückenorten.
BZF Linie 112 stündlich 6:39-19:39 über Paulstedt nach Bundorf ins Zentralmasssiv, 20:39 nach Paulstedt; 6:44-20:44 über Wisnitz nach Kreuzberg, 21:44 nach Wisnitz

Rastitz (62,4km), 7.841 Einwohner, liegt am Osthang des Drosener Rückens zwischen Krisdorfer und Ewiggoldwald im Blumenland. Die gotische Pfarrkirche St. Ägidius und das Renaissance-Rathaus am Marktplatz prägen das Ortsbild. Das Alte Rathaus mit seinem prächtigen Erker ist Sitz der Verwaltung unter Bürgermeisterin Martina Feldhusen. Die Stadt ist Heimat zweier Industriebetriebe: Aerolith Lufttechnik, geleitet von Dr. Gregor Borkmann, und Rastitz Audio mit Entwicklungstechnikerin Yuki Tanaka. Das klassizistische Landschloss beherbergt die Bibliothek und das Stadtarchiv von Dr. Clara Mertens. Der Biergarten am Stadtpark ist der zentrale Treffpunkt; hier verkehren die Mitglieder der SG Rastitz, deren Trainer Jovan Milic die Mannschaft in der Kreisliga betreut. Das Krankenhaus mit Polyklinik unter der Leitung von Dr. Sabine Winter sichert die medizinische Versorgung. Auf dem Marktplatz findet zweimal wöchentlich Markt statt. Einkaufsmöglichkeiten umfassen die Bäckerei „Zum goldenen Weizen“ (Marktstraße 12), eine Buchhandlung von Lieselotte Brenner und einen Kurzwarenladen. Gastronomie bieten das Gasthaus „Zur alten Linde“ von Gertrud Sommerfeld und die „Rastitzeria“ von Antonio Rossi. Eine lebendige, arbeitende Stadt.
Linie 114 (BLB Blumenlandbahn) aller 2 Stunden 6:50-20:50 nach Sasnitz, 7:14-21:14 nach Waldfurt

Scalso (77,7km) ist mehr als eine Durchfahrtsstation an der Bahnlinie 111. Die Kleinstadt im westlichen Teil des Kreises Novafurt ist ein pulsierendes Wirtschaftszentrum, eingebettet in die fruchtbare Blumenthal-Ebene. Hier mündet die Myrkva aus dem Frostskog in die Scalsa, die sich ihren Weg durch die Agrarlandschaft bahnt. Das kulturelle Leben konzentriert sich auf das Landschloss mit seinem Park, das heute Ausstellungen und Konzerte beherbergt, und auf die prachtvolle Barockkirche. Die industrielle Seele Scalos zeigt sich in den Mühlenwerken und der Brauerei, deren Produkte weit über die Region hinaus bekannt sind. Der Wildpark bietet Erholung, das Einkaufszentrum „An der Myrkva“ versorgt Einheimische und Gäste. Ein besonderer Tipp ist der Ortsteil Babybach, ein winziges Dorf mit exzellenter Forellenzucht. Wer durch Scalso streift, begegnet Menschen wie dem Braumeister Tobias Frühauf oder der Pfarrerin Dr. Helena Bergmann – Persönlichkeiten, die den Ort lebendig machen. Mit seinen Verbindungen über A1, B6 und B43 ist Scalso idealer Ausgangspunkt, um die Umgebung mit Rastitz, Großenhain oder Findlingshain zu erkunden, ohne selbst auf die Ruhe der Blumenthal-Ebene verzichten zu müssen.

Umgeben von sanften Hügeln und dem Wäldchen Regnskog liegt Tretwitz (82,4km) – ein Dorf, das sich seinen eigenwilligen Charakter bewahrt hat. Die 3.257 Einwohner sind stolz auf ihre Töpfereitradition, die aus dem heimischen Ton Gebrauchskeramik von überregionaler Bekanntheit schafft. Die spätgotische Kirche über dem Marktplatz birgt einen meisterhaft geschnitzten Flügelaltar. Zugleich ist Tretwitz unerwartet modern: Das NeuroWissenschaftsZentrum erforscht hier die Verbindung von Düften und Erinnerungen, die Biogasanlage versorgt Höfe mit Energie, und die Schreinerei Hölzerne Harmonie fertigt hochwertige Möbel. Das Dorfleben wird von Persönlichkeiten wie Pfarrerin Johanna Sommerfeldt, Anwalt Cyril Gagnon und Chemikerin Ronja Westphal geprägt. Gaststätten wie das Zur Scalsa und die Bahnhofsgaststätte Zum letzten Halt sind Mittelpunkte der Geselligkeit. Der Scalsa-Markt und die Bäckerei Riedel sichern die Grundversorgung. Tretwitz ist ein ruhiger, bodenständiger Ort, in dem Tradition und Zukunft Hand in Hand gehen – fernab vom Trubel der Kreisstadt Novafurt.

Westlich von Novafurt liegt das Straßendorf Leisen (88,1km), eine kleine Gemeinde mit 478 Einwohnern, eingebettet in die Streuobstwiesen der Blumenthal-Ebene. Der Ort atmet die Tradition des Obstbaus – allen voran die Mosterei Leisen, wo Lebensmitteltechnologe Rudolf Haas aus den Äpfeln der Region Saft und Apfelwein von besonderer Qualität keltert. Die Dorfkirche, ein schlichter Saalbau, und das lebendige Café Bernstein & Brot, das von Lena Weber und Klaudia Böhmer geführt wird, sind die Ankerpunkte des dörflichen Lebens. Hier treffen sich Einheimische und Gäste, hier sitzt auch der zugezogene Produktmanager Jiro Takahashi, der die Ruhe des Dorfes schätzt. Handwerkliche Betriebe wie die Steinmetz-Werkstatt von Elara Weisinger und die Apotheke von Anne Ivanova sichern die Grundversorgung. Das Freibad am Ortsrand, das von der Feuerwehr unter Klaus Dieter Schulz organisierte Erntefest und der örtliche Fußballverein beleben die Gemeinschaft. Leisen ist ein Ort der stillen Tugenden: ehrlicher Apfelwein, gastfreundliche Menschen und die Weite der Blumenthal-Ebene laden zum Verweilen ein – ein authentisches Stück Landauri abseits der großen Städte.

Im Herzen der Blumenthal-Ebene liegt Freidorf (98,4km), ein typisches Angerdorf mit 178 Einwohnern, das trotz seiner geringen Größe bemerkenswerte Gegensätze vereint. Die Landwirtschaftliche Kooperation prägt den Alltag, während die Metzgerei Berg & Braten mit ihrer Spezialwurst den kulinarischen Ruf des Ortes sichert. Übernachtungsgäste sind bei Familie Weigel auf dem Bauernhof willkommen, wo sie die ländliche Idylle hautnah erleben können. Das alte Schulhaus fungiert heute als Dorfgemeinschaftshaus und zentraler Versammlungsort. Was Freidorf jedoch besonders macht, sind seine unkonventionellen Einwohner und Einrichtungen: der Erotikclub „Club der 7 Sinne“ in einem umgebauten Kornspeicher, der diskret und respektvoll geführt wird; der zugezogene Data Scientist Carsten Möller, der von zu Hause aus für Forschungsinstitute arbeitet; und der Physiotherapeut Rowan Tate, dessen Praxis im ehemaligen Schweinestall weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt ist. Die Kirche St. Marien und der historische Anger geben dem Ort sein traditionelles Gesicht.

Novafurt Stadt (104,9km) Die Neustadt von Novafurt liegt westlich der Nova und ist das moderne Gesicht der Kreisstadt. Hier pulsiert das wirtschaftliche Herz der 12.478-Einwohner-Stadt. Der Bahnhof Novafurt Stadt ist der Knotenpunkt für Pendler und Reisende. Drei Betriebe prägen das Bild der Neustadt: Die traditionsreichen Mühlenwerke verarbeiten Getreide aus der gesamten Blumenthal-Ebene zu Mehl, die Maschinenfabrik Brünner & Söhne fertigt Spezialanlagen für die Lebensmittelindustrie, und die NovaTech Kunststoff GmbH entwickelt innovative Verpackungslösungen. Moderne Wohngebäude mit gepflegten Grünanlagen umgeben die Gewerbegebiete und bieten jungen Familien und Berufstätigen ein attraktives Zuhause. Die gute Verkehrsanbindung über die A1 und die B5 macht die Neustadt zu einem begehrten Standort. Der Stadtpark lädt zu Spaziergängen ein, und die Brauerei „Zum goldenen Nova“ – obwohl historisch verwurzelt – hat hier ihren modernen Abfüllbetrieb. Die Neustadt ist der Beweis, dass Novafurt nicht nur auf seine Geschichte schaut, sondern mutig in die Zukunft geht, ohne dabei seinen beschaulichen Charme zu verlieren.
BLB115 (Novatalbahn) stündlich 6:04-21:04 über Novafurt Hbf nach Muldmünde, 22:04 nach Novafurt Hbf, 6:50-20:50 über Waldfurt nach Novatal, 21:50 nach Waldfurt

Die Kreisstadt Novafurt Hbf (107,8km) liegt im Tal der Nova, zehn Kilometer nördlich der Hauptstadt Nova. Die Stadt ist zweigeteilt: Der südliche Teil zeigt das historische Gesicht mit Marktplatz, der spätgotischen Kirche St. Florian und den alten Speicherhäusern am Fluss, die an die einstige Funktion als Agrar-Umschlagplatz erinnern. Das Museum zur Flussgeschichte ergänzt dieses Bild. Das gesellschaftliche Zentrum ist die Brauerei „Zum goldenen Nova“ – ihr Bier ist in der Region legendär. Die Kirchgemeinde um Pfarrer Brenner und die Feuerwehr unter Schulz sorgen für ein aktives Dorfleben. Der Samstagsmarkt auf dem Marktplatz und die idyllischen Biergärten am Fluss laden zum Verweilen ein. Die Auenwälder der Mulde und Nova bieten Ruhe, und die Nähe zu Nova macht die Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt. Novafurt verzaubert mit seiner Mischung aus Tradition und Moderne.
Eilzüge der Mittelmeerbahn 10:14, 14:14, 18:14, 22:14 über Muldmünde nach Nova Hbf, 7:50, 11:50, 15:50, 19:50 nach Nortismo Hbf; MMB6002 stündlich 6:44-21:44 über Muldmünde nach Nova Hbf, 6:06-19:06 über Zentralbahn, Olbernhau nach Tremo Hbf, 20:06 nach Olbernhau, 21:06 nach Zentralbahn; BLB115 (Novatalbahn) stündlich 6:11-21:11 nach Muldmünde, 6:45-20:45 über Waldfurt nach Novatal, 21:45 nach Waldfurt
Fahrplan
| Zentro Hbf | 05:50 | 06:50 | 07:50 | 08:50 | 09:50 | 10:50 | 11:50 | 12:50 | 13:50 | 14:50 | 15:50 | 16:50 | 17:50 | 18:50 | 19:50 | 20:50 | |
| Mehlis | 05:59 | 06:59 | 07:59 | 08:59 | 09:59 | 10:59 | 11:59 | 12:59 | 13:59 | 14:59 | 15:59 | 16:59 | 17:59 | 18:59 | 19:59 | 20:59 | |
| Wielitz (Zentravia) | 06:06 | 07:06 | 08:06 | 09:06 | 10:06 | 11:06 | 12:06 | 13:06 | 14:06 | 15:06 | 16:06 | 17:06 | 18:06 | 19:06 | 20:06 | 21:06 | |
| Clausdorf (Zentravia) | 06:14 | 07:14 | 08:14 | 09:14 | 10:14 | 11:14 | 12:14 | 13:14 | 14:14 | 15:14 | 16:14 | 17:14 | 18:14 | 19:14 | 20:14 | 21:14 | |
| Arson | 06:25 | 07:25 | 08:25 | 09:25 | 10:25 | 11:25 | 12:25 | 13:25 | 14:25 | 15:25 | 16:25 | 17:25 | 18:25 | 19:25 | 20:25 | 21:25 | |
| Drosedorf | 06:33 | 07:33 | 08:33 | 09:33 | 10:33 | 11:33 | 12:33 | 13:33 | 14:33 | 15:33 | 16:33 | 17:33 | 18:33 | 19:33 | 20:33 | 21:33 | |
| Drosen an | 06:40 | 07:40 | 08:40 | 09:40 | 10:40 | 11:40 | 12:40 | 13:40 | 14:40 | 15:40 | 16:40 | 17:40 | 18:40 | 19:40 | 20:40 | 21:40 | |
| Drosen ab | 05:42 | 06:42 | 07:42 | 08:42 | 09:42 | 10:42 | 11:42 | 12:42 | 13:42 | 14:42 | 15:42 | 16:42 | 17:42 | 18:42 | 19:42 | 20:42 | |
| Rastitz | 05:51 | 06:51 | 07:51 | 08:51 | 09:51 | 10:51 | 11:51 | 12:51 | 13:51 | 14:51 | 15:51 | 16:51 | 17:51 | 18:51 | 19:51 | 20:51 | |
| Scalso | 06:03 | 07:03 | 08:03 | 09:03 | 10:03 | 11:03 | 12:03 | 13:03 | 14:03 | 15:03 | 16:03 | 17:03 | 18:03 | 19:03 | 20:03 | 21:03 | |
| Tretwitz | 06:09 | 07:09 | 08:09 | 09:09 | 10:09 | 11:09 | 12:09 | 13:09 | 14:09 | 15:09 | 16:09 | 17:09 | 18:09 | 19:09 | 20:09 | 21:09 | |
| Leisen | 06:16 | 07:16 | 08:16 | 09:16 | 10:16 | 11:16 | 12:16 | 13:16 | 14:16 | 15:16 | 16:16 | 17:16 | 18:16 | 19:16 | 20:16 | 21:16 | |
| Freidorf | 06:25 | 07:25 | 08:25 | 09:25 | 10:25 | 11:25 | 12:25 | 13:25 | 14:25 | 15:25 | 16:25 | 17:25 | 18:25 | 19:25 | 20:25 | 21:25 | |
| Novafurt Stadt | 06:32 | 07:32 | 08:32 | 09:32 | 10:32 | 11:32 | 12:32 | 13:32 | 14:32 | 15:32 | 16:32 | 17:32 | 18:32 | 19:32 | 20:32 | 21:32 | |
| Novafurt Hbf | 06:38 | 07:38 | 08:38 | 09:38 | 10:38 | 11:38 | 12:38 | 13:38 | 14:38 | 15:38 | 16:38 | 17:38 | 18:38 | 19:38 | 20:38 | 21:38 |
| Novafurt Hbf | 06:10 | 07:10 | 08:10 | 09:10 | 10:10 | 11:10 | 12:10 | 13:10 | 14:10 | 15:10 | 16:10 | 17:10 | 18:10 | 19:10 | 20:10 | 21:10 | |
| Novafurt Stadt | 06:16 | 07:16 | 08:16 | 09:16 | 10:16 | 11:16 | 12:16 | 13:16 | 14:16 | 15:16 | 16:16 | 17:16 | 18:16 | 19:16 | 20:16 | 21:16 | |
| Freidorf | 06:23 | 07:23 | 08:23 | 09:23 | 10:23 | 11:23 | 12:23 | 13:23 | 14:23 | 15:23 | 16:23 | 17:23 | 18:23 | 19:23 | 20:23 | 21:23 | |
| Leisen | 06:32 | 07:32 | 08:32 | 09:32 | 10:32 | 11:32 | 12:32 | 13:32 | 14:32 | 15:32 | 16:32 | 17:32 | 18:32 | 19:32 | 20:32 | 21:32 | |
| Tretwitz | 06:39 | 07:39 | 08:39 | 09:39 | 10:39 | 11:39 | 12:39 | 13:39 | 14:39 | 15:39 | 16:39 | 17:39 | 18:39 | 19:39 | 20:39 | 21:39 | |
| Scalso | 06:45 | 07:45 | 08:45 | 09:45 | 10:45 | 11:45 | 12:45 | 13:45 | 14:45 | 15:45 | 16:45 | 17:45 | 18:45 | 19:45 | 20:45 | 21:45 | |
| Rastitz | 06:57 | 07:57 | 08:57 | 09:57 | 10:57 | 11:57 | 12:57 | 13:57 | 14:57 | 15:57 | 16:57 | 17:57 | 18:57 | 19:57 | 20:57 | 21:57 | |
| Drosen an | 07:06 | 08:06 | 09:06 | 10:06 | 11:06 | 12:06 | 13:06 | 14:06 | 15:06 | 16:06 | 17:06 | 18:06 | 19:06 | 20:06 | 21:06 | 22:06 | |
| Drosen ab | 06:08 | 07:08 | 08:08 | 09:08 | 10:08 | 11:08 | 12:08 | 13:08 | 14:08 | 15:08 | 16:08 | 17:08 | 18:08 | 19:08 | 20:08 | 21:08 | |
| Drosedorf | 06:15 | 07:15 | 08:15 | 09:15 | 10:15 | 11:15 | 12:15 | 13:15 | 14:15 | 15:15 | 16:15 | 17:15 | 18:15 | 19:15 | 20:15 | 21:15 | |
| Arson | 06:23 | 07:23 | 08:23 | 09:23 | 10:23 | 11:23 | 12:23 | 13:23 | 14:23 | 15:23 | 16:23 | 17:23 | 18:23 | 19:23 | 20:23 | 21:23 | |
| Clausdorf (Zentravia) | 06:34 | 07:34 | 08:34 | 09:34 | 10:34 | 11:34 | 12:34 | 13:34 | 14:34 | 15:34 | 16:34 | 17:34 | 18:34 | 19:34 | 20:34 | 21:34 | |
| Wielitz (Zentravia) | 06:42 | 07:42 | 08:42 | 09:42 | 10:42 | 11:42 | 12:42 | 13:42 | 14:42 | 15:42 | 16:42 | 17:42 | 18:42 | 19:42 | 20:42 | 21:42 | |
| Mehlis | 06:49 | 07:49 | 08:49 | 09:49 | 10:49 | 11:49 | 12:49 | 13:49 | 14:49 | 15:49 | 16:49 | 17:49 | 18:49 | 19:49 | 20:49 | 21:49 | |
| Zentro Hbf | 06:58 | 07:58 | 08:58 | 09:58 | 10:58 | 11:58 | 12:58 | 13:58 | 14:58 | 15:58 | 16:58 | 17:58 | 18:58 | 19:58 | 20:58 | 21:58 |

