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Insula ist die facettenreiche Hauptstadt der gleichnamigen Insel, deren Geschichte 1162 mit der Gründung durch König Zinzad begann. Als Standort einer Kaufmannsgilde und eines regelmäßigen Marktes erhielt der Ort 1347 das Stadtrecht. Die Einweihung des „Insula-Express“ im Jahr 1872 markierte den Beginn der Industrialisierung und ließ die Stadt stark expandieren. Nach der Unabhängigkeit des Inselstaates 1927 wurde Insula Regierungssitz und bezog das Schloss als Parlamentsgebäude. Besucher werden vor allem von der perfekt erhaltenen Altstadt angezogen. Das von einer Stadtmauer mit vier Toren eingefasste Viertel ist ein Labyrinth aus Kopfsteinpflaster und alten Kaufmannshäusern. Die breite Marktstraße mündet auf das imposante Insulaer Schloss. Kulturelle Highlights sind die romanische St. Catherinenkirche, drei Museen, das Stadttheater und das legendäre Kino Capitol mit seiner Neonreklame. Der Hauptbahnhof am Nordtor verbindet die Altstadt mit dem Rest der Insel. Während im Norden der Industriehafen liegt, erstreckt sich im Osten der grüne Stadtteil Insula Ost, der mit Universität und Stadtpark das moderne Pendant zur geschichtsträchtigen Altstadt bildet.

Expresszüge Insula-Express 0:02 – 23:02 nach Western; 1:15 – 23:15 nach Heureka
EilzügeInsula-Express 8:56, 12:56, 16:56, 20:56 nach Butha, 7:37, 11:37, 15:37, 19:37 nach Heureka Angeluser Bf
RegionalbahnenInsula-Express IE2002 stündlich 6:12-21:12 nach ButhaIE2003 stündlich 5:55-19:55 über Januarsfeld nach Kamo, 20:55 nach Januarsfeld; Insulabahn Linie 120 stündlich 6:15-21:15 nach Venna; Linie 122 stündlich 6:05-21:05 nach Wismar

Insula Hafen (3,9km) bildet das wirtschaftliche und verkehrstechnische Rückgrat der Inselhauptstadt. Der Stadtteil liegt nördlich der historischen Altstadt und erstreckt sich entlang des Alten Hafens an der Stegstedter Bucht. Seine Bedeutung wuchs entscheidend mit der Eröffnung des „Insula-Express“ im Jahr 1872, der die Industrialisierung einleitete und den Hafen zum zentralen Umschlagplatz der Insel machte. Noch heute befindet sich hier der prächtige Hauptbahnhof, ein Gründerzeitbau mit einer beeindruckenden gusseisernen Bahnhofshalle, der Insula mit Städten wie Butha und Ren verbindet. Wirtschaftlich wird der Stadtteil von bedeutenden Industrieunternehmen geprägt; Firmen wie BrightSteel Konstruktionen und die ChemiCraft AG haben hier ihre Produktionsstätten und sichern zahlreiche Arbeitsplätze. Kulturell bereichert wird das Viertel durch das Museum für Schifffahrt und Hafenarbeit, das die maritime Geschichte der Insel dokumentiert. Im Kontrast zur touristisch geprägten Altstadt ist Insula Hafen ein lebendiges, arbeitendes Viertel, in dem der industrielle Puls der Hauptstadt schlägt und die historische Verbindung zwischen Eisenbahn, Schifffahrt und Handel bis heute sichtbar bleibt.

Die Kreisstadt Aglitz (12km) thront 74 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Plateau, neun Kilometer nördlich des Hafens der Hauptstadt Insula. Das mittelalterliche Erbe ist allgegenwärtig: Die Sankt-Martins-Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit ihrem 48 Meter hohen Turm prägt die Silhouette, während der Marktplatz mit seinen Bürgerhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert das gesellschaftliche Zentrum bildet. Hier befindet sich auch das Heimatmuseum in einem ehemaligen Speicher, das die Geschichte der nördlichen Inselregion bewahrt. Doch Aglitz ist kein Freilichtmuseum. Die traditionsreiche Brauerei „Zum goldenen Anker“ produziert seit 1823 das dunkle Plateau-Bier, und gleichzeitig haben sich Hightech-Unternehmen wie die RoboTech Automation GmbH angesiedelt. Das Zentrum für Medizinische Forschung unter Leitung von Dr. Élodie Marchand bringt wissenschaftliches Renommee. Am Bahnhof laden zwei Gaststätten – „Zur alten Lok“ und die „Schwarze Dampfer-Kneipe“ – mit regionalen Spezialitäten ein, das Hotel Vierstrand bietet komfortable Unterkunft. Persönlichkeiten wie Bürgermeister Leon Hartmann, Braumeister Pascal Roy, Hebamme Felix Bergman und Fotograf Mason Doyle geben der Stadt ihr unverwechselbares Gesicht.

An der Nordküste Insulas liegt Sternstrand (21,3km), ein Dorf, das mit seiner hellen, offenen Landschaft verzaubert. Der Strand zieht sich wie ein weißes Band entlang des Mare Internum, flankiert von Dünen voller Sanddorn. Die Bewohner leben eng mit der Natur: In der Genossenschaft „Sanddorn-Studio“ entstehen Marmeladen und Liköre, die weit über Aglitz hinaus bekannt sind. Die Strandhalle mit ihrem Tanzsaal aus den 1920er Jahren ist kultureller Mittelpunkt, während die kleine Kirche mit Feldsteinmauern das geistige Herz bildet. Wissenschaft und Handwerk treffen hier aufeinander – im Institut für Ökologie und Evolutionsbiologie und im Betrieb „Der Sägenkünstler Holzbau“. Kinder malen in der Kreativwerkstatt, Jugendliche skaten am Dorfrand, und Besucher genießen die Ruhe zwischen Meer, Wald und Gebirge. Sternstrand ist ein Ort, der Geschichten sammelt wie Muscheln im Sand.

Im Norden Insulas, umgeben vom Nördlichen Küstenwald und nur wenige Schritte vom Mare Internum entfernt, liegt das Dorf Apos (29,2km). Die 187 Bewohner leben vom Treibholz, das das Meer an ihren feinsandigen Strand spült. In mehreren Werkstätten – die bekannteste wird von Gunnar und Solveig Hald geführt – entstehen aus den angeschwemmten Hölzern Lampen, Schmuck und Spielzeug. Die kleine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert ist mit ihrem Dachstuhl aus einem einzigen 20 Meter langen Eichenstamm ein architektonisches Kleinod. Das Dorf bietet alles für den Alltag: die Arztpraxis von Dr. Clara Vinter mit Pflegefachkraft Bastian Kröll, die Installateurin Mireya Castillo und die Bootswerkstatt Holzsegel von Elinor Bjerregaard. Das Café Glanzstück von Frida Jørgensen lockt tagsüber mit Kuchen, abends mit gegrilltem Fisch und Biergartenatmosphäre. Das Sternenregen Hotel von Ingrid und Magnus Lund beherbergt Gäste mit Meerblick. Die Vierstrandbahn hält stündlich am Bahnhof mit Imbiss und Pension. Über die I-7 erreicht man Helios, über die Küstenstraße Sternstrand und Medra. Ein wöchentlicher Markt und das Fest „Erwachen des Meeres“ im Frühling prägen das lebendige Dorfleben von Apos.

Medra (32,5km) an der Nordküste Insulas ist mit 303 Einwohnern das Zentrum der regionalen Fischerei. Der Hafen beherbergt ein Dutzend Kutter, die Räucherei Kramer produziert die berühmte Medra-Makrele und Klippenfisch. Die Landschaft ist geprägt vom Nördlichen Küstenwald und den Weinbergen am Nordhang des Insulagebirges, wo der saisonale „Weingarten am Nordhang“ Besucher empfängt. Das kulturelle Leben dreht sich um die Dorfkirche, deren Gemeinde jeden Freitag zu einem Strandmahl einlädt. Kulinarisch punktet das Restaurant Mare di Sera mit frischem Fisch und dem Service von Ethan Collins. Unerwartet für einen kleinen Ort ist das Institut für Künstliche Intelligenz, das Meeresdaten auswertet. Der Bahnhof bietet nicht nur stündliche Verbindungen über die Vierstrandbahn, sondern auch eine Modelleisenbahnanlage im ehemaligen Güterschuppen. Handwerker wie Sanitärmeisterin Greta Wasserwabe und Mechanikerin Yara Stein prägen das wirtschaftliche Leben. Die Küstenstraße führt nach Apos und Strand, die I-9 hinauf nach Ishkar. Medra zeigt, wie lebendig ein kleines Dorf sein kann – mit klarem Blick aufs Meer und festem Boden unter den Füßen.

Strand Hp. (38,7km): Wer die Nordküste Insulas bereist und die Stille sucht, findet sie in „Strand“. Elf Menschen teilen sich hier ein Dutzend Holzhütten direkt am Ufer des Mare Internum, geschützt von den Kiefern des Nördlichen Küstenwalds. Der feinsandige Strand ist fast einen Kilometer lang und fällt sanft ins ruhige, gezeitenarme Wasser ab – ein Ort, an dem der Alltag vergessen wird. Erreichbar ist die Siedlung über die Küstenstraße I-9 oder den Bedarfshalt der Vierstrandbahn (IB121), dessen hölzerner Unterstand der einzige feste Bau außerhalb der Hütten ist. Der „Strand-Imbiss zur Boje“ von Lena und Benno Kamphausen bietet geräucherte Makrele und fangfrischen Klippenfisch – einfache Küche, aber von bester Qualität. Wer länger bleiben will, mietet eines der Gästezimmer, etwa die „Hütte am Steg“ von Torben und Maren Asmussen. Der Blick vom Strand schweift über das ruhige Wasser, während im Hintergrund das Gelände zum Insulagebirge ansteigt – Weiden, Obstwiesen und Weinberge prägen dort das Bild. Im Sommer strömen Familien und Ausflügler hierher, doch der Ort behält seinen ruhigen, unverstellten Charme. „Strand“ ist ein Ort zum Anhalten und Verweilen.

Andra 47,7

Venna 60,8

Amselstrand 67,5

Schauerberg 76

Gablo 82,9

Vierstrand 89,6

Fahrplan

Insula Hbf06:10alle 60 Min.20:1021:10
Insula Hafen06:1620:1621:16
Aglitz (Insula)06:2420:2421:24
Sternstrand 06:3320:3321:33
Apos 06:4120:4121:41
Medra 06:4720:4721:47
Strand Hp.06:5420:5421:54
Andra07:0321:0322:03
Venna07:1421:1422:14
Venna06:1607:1621:16
Amselstrand06:2307:2321:23
Schauerberg06:3107:3121:31
Gablo06:3807:3821:38
Vierstrand06:4507:4521:45
Vierstrand06:10alle 60 Min.20:1021:10
Gablo06:1720:1721:17
Schauerberg06:2420:2421:24
Amselstrand06:3220:3221:32
Venna06:3920:3921:39
Venna06:4120:4121:41
Andra06:5220:5221:52
Strand Hp.07:0121:0122:01
Medra 07:0821:0822:08
Apos 07:1421:1422:14
Sternstrand 07:2221:2222:22
Aglitz (Insula)06:3107:3121:3122:31
Insula Hafen06:3907:3921:39
Insula Hbf06:4507:4521:45