(Pop.: 78.396)

Der Landkreis Paulstedt erstreckt sich über eine Fläche von rund 2500 Quadratkilometern im Nordosten Zentravias. Er umfasst den südlichen Abhang des Zentralmassivs bis hin zu dessen Gebirgskamm, der die natürliche Grenze zu Nudelland und Tremoland bildet, sowie das sich südlich anschließende Gebirgsvorland. Die Zentralmassivbahn, welche die Städte Nudeltopf und Bosheim verbindet, durchschneidet den Kreis von Nordwest nach Südost und bildet eine klare Trennlinie zwischen der bewaldeten Bergregion und der Hügellandschaft. Zwei Flusssysteme prägen das Gebiet: im Westen der Kornu mit seinen Nebenflüssen, im Osten der Bunbach, beide sind oben im Gebirge durch den sogenannten Paulstedter Buckel voneinander getrennt. Die Besiedlung konzentriert sich entlang dieser Täler und der Bahnstrecke, während die höheren Lagen des Massivs weitgehend unberührtes Waldland sind, das nur von wenigen Weilern und Einzelhöfen durchbrochen wird. Die Entfernung zur Hauptstadt Zentro beträgt etwa 75 Kilometer südwestlich, was Paulstedt zu einem eher abgelegenen, aber durch die Bahn gut angebundenen Teil des Landes macht.

Die Kreisstadt Paulstedt liegt auf 311 Metern Höhe in einer sieben mal vier Kilometer großen Lichtung, die sich wie eine hellgrüne Insel aus dem dichten Wald des Whisperwood und den Aufstiegen zum Zentralmassiv schneidet. Die Stadt mit 24.584 Einwohnern ist ein Zentrum der Schwerindustrie, dominiert von der großen Eisenhütte am östlichen Stadtrand, die das Erz aus dem nahen Paulbach verhüttet. Hochöfen und Sinteranlagen prägen die Silhouette, besonders nachts, wenn sie den Himmel über der Lichtung orange färben. Die Zentralmassivbahn hält am modernen Bahnhof Paulstedt, von wo aus eine Stichstrecke zum Hüttenwerk führt. Historisch ist die Stadt um die Pauluskirche aus dem 14. Jahrhundert gewachsen, deren gotischer Turm weithin sichtbar ist. Der Marktplatz mit dem Rathaus von 1689 ist von Fachwerkhäusern gesäumt, die den Beamten und Meistern der Hütte dienten. Für Besucher bietet die Stadt das Eisenmuseum in der alten Erzwäscherei, das den gesamten Prozess vom Abbau bis zum Stahlbarren erklärt. Ein Einkaufszentrum namens „Paulstädter Hof“ versorgt die gesamte Region mit Waren des täglichen Bedarfs. Das städtische Klinikum Paulstedt ist eine moderne Einrichtung mit 300 Betten und einer Notaufnahme, die auch für Unfälle im Bergbau zuständig ist. Touristen nutzen Paulstedt als Basis für Touren ins Massiv, wofür das Hotel „Zur Lichtung“ und die Pension „Am Hüttenweg“ Unterkünfte bieten. Das Ausflugsrestaurant „Hochofen“ serviert deftige Gerichte mit Blick auf die glühende Schlacke.

Kornuschleuße (Pop.: 17.854 – 267m NN) verdankt ihren Namen einer hölzernen Schleusenanlage aus dem 18. Jahrhundert, mit der einst Holzstämme zum Flößen gestaut wurden. Heute ist die restaurierte Schleuse ein technisches Denkmal. Wahrzeichen der Stadt sind die barocke Kirche St. Georg mit weithin sichtbarem Zwiebelturm und die Ruine der Burg Kornuschanze aus dem 13. Jahrhundert, die auf einem Felsvorsprung thront. Wirtschaftlich bedeutend sind die ansässigen Töpfereien, die den feinen Ton der Kornu-Auen zu Gebrauchskeramik und Ofenkacheln verarbeiten – der viermal jährlich stattfindende Kornutaler Töpfermarkt ist überregional bekannt. Das Logistikunternehmen Kornu-Express betreibt ein Umschlagzentrum für Holz und regionale Erzeugnisse. Zur Entspannung lädt die Wellnessanlage „Badeschleuse“ mit beheiztem Außenbecken ein, kulinarisch verwöhnt die Gaststätte „Alte Flößerei“ mit Fischgerichten aus dem Kornu. Der Kornu-Radweg (55 km) führt am östlichen Ufer entlang. Die Anbindung erfolgt über die B53 sowie die stündlich verkehrende Kornutalbahn (BZF110).

Im flachen Vorland des Zentralmassivs, am Fluss Kornu gelegen, findet man das Dorf Somm (Pop.: 784 – 201m NN). Mit 784 Einwohnern auf 201 Metern Höhe ist es ein typisches Straßendorf, dessen Herz die schlichte Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert bildet. Ungewöhnlich für einen so kleinen Ort ist die Mischung aus traditioneller Landwirtschaft und moderner Forschung. Neben der ganzjährig auf den Deichen weidenden Schafherde haben sich das Institut für Biomechanik und Bewegungswissenschaft sowie die PhotonLighting Systems AG (Beleuchtungstechnik) hier niedergelassen. Übernachten kann man in der einfachen Pension „Zum Sommertal“ oder in der Bahnhofsgaststätte einkehren. Ein kleiner Supermarkt deckt den Alltagsbedarf. Die Kornutalbahn (Linie BZF110) sorgt für stündliche Verbindungen. Das große Highlight ist jedoch der zwölf Kilometer südöstlich gelegene Zaubernebelhain, ein stets in Dunst gehülltes Waldgebiet mit angeblichen magischen Kräften. Ein Wanderweg führt über das Blinkitztal zum Hexentisch-Felsen und weiter zu den Ortsteilen Altmühlen – einer voll funktionsfähigen Wassermühle aus dem 17. Jahrhundert – sowie Petegut, einem Ziegenhof, der für seinen berühmten Käse bekannt ist.

Reisende mit Vorliebe für historische Schienen kommen in Röxe (Pop.: 4.781 – 279m NN) voll auf ihre Kosten. Der Ort westlich des Kornutals beherbergt die „Röxer Eisenbahn“, eine ehrenamtlich betriebene Museumsbahn. Seit 2004 pendelt ein Dampfzug aller zwei Stunden auf der 9,5 Kilometer langen Strecke nach Kleebaum – durch waldreiche Hügel und vorbei an blühenden Obstwiesen. Das Bahnbetriebswerk ist besichtbar und zeigt Liebhaberstücke vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein besonderes Highlight ist das Restaurant „Lokschuppen“ in einer ehemaligen Lokhalle mit dem legendären Schienenschnitzel. Wer länger bleiben möchte, schläft im Schlafwagen des Vereins, einer Jugendherberge der besonderen Art. Die Dorfkirche von 1950 mit Betonglockenturm prägt das Ortsbild. Ein kleines Kupferbergwerk außerhalb des Dorfes produziert Erz für regionale Schmuckstücke. Das verfallene Traktorenwerk, das 1982 schloss, zieht mit seiner morbiden Atmosphäre Urban Explorer und Fotografen an. Die Z-4 verbindet Röxe mit Keinas und Kornuschleuße. Wer die Ruhe sucht, wandert auf den Feldwegen nach Somm oder ins Kornutal.

Die Kleinstadt Teistig (Pop.: 3.487 – 375m NN) im südlichen Whisperwood ist ein Ziel für alle, die das Besondere suchen. Der Wald ist berühmt für seine rätselhafte Akustik – Bäume sollen Stimmen flüstern, was Geologen auf eigenartige Gesteinsformationen zurückführen. In diesem Setting empfängt Teistig seine Gäste mit einer traditionsreichen Glashütte, in der Hüttenmeister Konstantin Auerbach mundgeblasene Trinkgläser fertigt. Die Holzkirche aus dem 18. Jahrhundert besticht durch Schnitzereien von Tieren und Fabelwesen des Waldes. Ein Alleinstellungsmerkmal sind die „Teistiger Lichtspiele“: ein Kino, das nur Filme zeigt, die im oder über den Wald gedreht wurden. Teistig ist stündlich mit der Bahnlinie 112 erreichbar (Richtungen Bundorf, Kreuzberg) sowie über die Z-9 nach Forstdorf oder Gasston. Übernachten kann man im Hotel „Zum flüsternden Baum“ oder bei Marianne Sommerfeld in der Pension „Am Glashüttenweg“. Die Umgebung bietet lohnende Ausflüge: Der Hof Aus (Pop.: 9 – 424m NN) betreibt eine Imkerei mit als heilig geltendem Honig. Die Burgruine Hohenteistig (Pop.: 25 – 554m NN) thront auf einem Bergsporn im Zaubernebelhain und gibt den Blick auf das Blinkitztal und Gasston frei. Im selben Hain liegt das Sanatorium „Whisperwood“ für Psychosomatik.

Varna (Pop.: 999 – 317m NN) ist ein kleines Dorf im Landkreis Paulstedt in Zentravia, eingebettet in den geheimnisvollen Whisperwood auf 317 Metern Höhe. Mit 999 Einwohnern ist der Ort vor allem für sein alljährliches Holzschnitzer-Festival berühmt, bei dem Künstler aus ganz Zentravia aus gefällten Baumstämmen beeindruckende Skulpturen schaffen. Die romanische Kirche beherbergt ein wertvolles Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert. Der Familienbetrieb „Varnaer Holzspielzeug“ stellt traditionelle Bauklötze, Puppenmöbel und Zugsets aus heimischem Ahorn- und Buchenholz her. Ein Tierfreigelände am Ortsrand zeigt wiederangesiedelte Luchse und Wildkatzen. Wanderer und Jäger treffen sich in der Gaststätte „Zum grünen Jäger“, während ein einfacher Campingplatz Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Die Umgebung lädt zu Ausflügen in die Kreisstadt Paulstedt oder ins Blumenland ein. Ein stiller, traditionsbewusster Ort, der mit Holzhandwerk, Natur und einer ganz besonderen Waldatmosphäre lockt.

Forstdorf (Pop.: 125 – 321m NN) liegt als Streusiedlung südlich des Bunbachtals tief im Whisperwood. Das Leben der Förster, Holzfäller und Waldbauern dreht sich um den Wald. Wahrzeichen ist eine Kapelle aus unbehauenen Steinen, daneben befindet sich das Revierförsteramt für das gesamte Waldgebiet. Ein Forstmuseum in einer alten Scheune dokumentiert die Waldarbeit von der Handsäge bis zum modernen Harvester. Kulinarisch ist der Ort bekannt für die Waldweideschweine: Der geräucherte Schinken von Konrad Wirtz gilt als Delikatesse und wird bis in die Hauptstadt verschickt. Geselliger Mittelpunkt ist die Gaststätte „Jägerheim“ von Emilia Lehmann mit Wildragout und Bratwürsten vom eigenen Schwein. Übernachten kann man in der Pension „Waldesruh“ oder auf einem Bauernhof. Die Anreise erfolgt über die B532 oder die Z-9; öffentliche Verbindungen sind spärlich. Der Ort hat keinen Bahnanschluss, aber eine ruhige, ursprüngliche Atmosphäre. Forstdorf ist kein Ziel für große Gesellschaften, sondern für Menschen, die die Stille des Waldes, handwerkliche Tradition und ehrliche Küche schätzen.

Eingebettet in eine Lichtung des dichten Sternenschauergehölzes, am Rand des Zentralmassivs gelegen, bietet die Kleinstadt Artern (Pop.: 4.781 – 368m NN) eine unerwartete Mischung aus stiller Waldesromantik und handfestem Industrieerbe. Nördlich der Stadt fördert das Bergwerk „Zur weißen Erde“ hochreinen Schwerspat, der als Füllstoff in der Papierindustrie Verwendung findet. Direkt nebenan produziert die HeavyForge Industries GmbH Spezialpressen für die Mineralienaufbereitung. Ein besonderes Schmuckstück ist die neugotische Backsteinkirche St. Maria aus dem 19. Jahrhundert. Nur wenige Schritte entfernt lädt das überregional bekannte Freizeitbad „Arterna“ mit seiner 50-Meter-Bahn zum Schwimmen ein. Das repräsentative Gründerzeithotel „Zur alten Post“ erinnert an den einst hier wohnenden Politiker Lucas Lefevre. Kunstinteressierte begegnen überall im Stadtteil Lefevre-Straße den Sgraffiti des Mauerkünstlers Maurer. Das Institut für Verhaltensbiologie und Sozialforschung beobachtet die heimischen Waldschweine. Die B51 sowie die Zentralmassivbahn (Linie 18A) sorgen für gute Verbindungen nach Petra, Kornutal und darüber hinaus. Artern ist ein Ort der leisen Töne – ideal für Reisende, die Abseitswege schätzen.

Genießer kommen in Kornutal (Pop.: 14.782 – 321m NN) voll auf ihre Kosten. Das Restaurant „Schützenhaus“ liegt malerisch an einem kleinen Teich nahe der Wasserburg. Inhaber und Koch Heinrich Vogelsang serviert die knusprig gebratene „Kornutaler Wildente“ mit Rotkraut und Kartoffelklößen – ein Gericht, das am Wochenende Gäste aus dem ganzen Kreis Paulstedt anlockt. Wer es rustikaler mag, findet in der „Alten Lokhalle“ direkt gegenüber dem Bahnhof deftige Hausmannskost. An warmen Nachmittagen sorgt die Eisdiele „Da Luigi“ am Marktplatz 7 für lange Schlangen. Für Übernachtungen stehen das komfortable „Hotel am Kornu“ mit Flussblick und die familiäre Pension „Zur Burg“ (Burgweg 3) zur Verfügung. Gastgeberin Christine Sommerfeld gibt ihren Gästen gerne Tipps für Wanderungen entlang des Kornutal-Radwegs. Morgens trifft man im Café am Brunnenplatz der „Kornutal-Arkaden“ Rentnerin Renate Möller, die einen Mohnschnecken von Bäcker Schröder genießt. Die Kombination aus regionaler Küche, gemütlichen Unterkünften und herzlicher Gastfreundschaft macht Kornutal zu einem lohnenden Ziel für Kurzurlauber und Durchreisende.

Das Dorf Klaro (Pop.: 328 – 375m NN) liegt am südöstlichen Rand des Zentralmassivs im Kreis Paulstedt. Mit nur gut 300 Einwohnern wird der Ort vollständig von der Glasfaser-Manufaktur „Klarosil“ dominiert, deren Werkshalle das Ortsbild prägt. Die schlichte, turmlose Saalkirche von 1900 mit ihren geometrischen Buntglasfenstern steht still an einer Lindenallee. Das eigentliche Ausflugsziel ist die anderthalb Kilometer südöstlich gelegene „Klaroer Schweiz“ – eine bizarre Sandsteinfelsenlandschaft mit Schluchten und dem hölzernen „Klaroer Turm“, der einen weiten Blick über das Whisperwood bis nach Paulstedt bietet. Im Dorfleben zentral ist die Gaststätte „Zur frischen Quelle“ von Wirtin Gerlinde Auerbach, die deftige Küche serviert. Übernachten kann man im einzigen Gästezimmer bei Familie Fechner. Der Dorfladen von Marlies Grünberg fungiert zugleich als Postagentur. Angebunden ist Klaro über die B5 sowie die stündliche Zentralmassivbahn (Linie 18A). Der Ort wirkt verschlafen, aber sein Herz schlägt im Rhythmus der Fabrik – eine ruhige, authentische Station abseits der Touristenströme.

Umpferstedt im Kornutal (Pop.: 547 – 441m NN) präsentiert sich als stilles, traditionsreiches Dorf im oberen Kornutal des Zentralmassivs. Auf 441 Metern Höhe leben etwa 547 Menschen, deren Alltag eng mit dem Wald verbunden ist. Die Holzkirche aus dem 16. Jahrhundert, ein Blockbau mit eindrucksvollen Wandmalereien, ist das geistliche und kulturelle Zentrum; zur Kirchweih und bei Gemeindeveranstaltungen füllt sich der Platz vor dem Gotteshaus. Wirtschaftlich prägt die Forstwirtschaft das Dorfleben: der örtliche Forstbetrieb sorgt für nachhaltige Waldpflege und Holzlieferungen, während Handwerksbetriebe wie Meister Müller’s Tischlerei regionale Produkte aus heimischem Holz fertigen. Für Übernachtungen steht die Pension Zum Bergsee mit vier Zimmern bereit; Gastgeberin Helene Brandt empfiehlt Wanderungen und lokale Spezialitäten. Umpferstedt ist ein Ort zum Entschleunigen: Wald, Handwerk und bäuerliche Traditionen prägen das dörfliche Leben und laden zu ruhigen Entdeckungen ein.

Zum Gemeindegebiet gehört der abgelegene Ingmarshof auf 611 Metern, ein Bergbauernhof mit 24 Einwohnern, bekannt für die Haltung von Mangalitza‑Schweinen und Direktvermarktung. Im Pine Brook Tal stürzt der kleine Ingmarsfall über moosige Felsen und zieht Fotografen und Spaziergänger an.

Gebirgshof (Pop.: 749 – 551m NN) liegt im Zentralmassiv Zentravias am Zusammenfluss von Skyggeelv und Kornu. Der Ort ist ein überraschendes Zentrum für Tourismus, Wissenschaft und Tradition. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die barocke Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ aus dem 18. Jahrhundert sowie das „Berghotel Zentralmassiv“ mit 80 Betten und Wellnessanlage. Hightech-Betriebe wie die Virtual Reality Innovations AG und das Zentrum für Systembiologie und Bioinformatik prägen das Dorf, während Handwerker wie „Meisterhafte Malerei“ und „Der Polsterprofi“ alte Traditionen pflegen. Das Sanatorium „Hohe Warte“ ist auf Atemwegserkrankungen spezialisiert. Kulinarisch empfehlen sich die „Skyggeelv-Stuben“ mit Wildgerichten. Der 55 Kilometer lange Kornu-Radweg verbindet Gebirgshof über malerische Dörfer mit Kornumünde.

Dalarne
Dalarne

Zum Ort gehört Dalarne (74 Einwohner, 701 m NN). Der Weiler verwandelt sich im Winter in ein kleines, feines Skigebiet. Zwei gemütliche Hotels prägen das Bild: die familiäre „Skistube“ von Familie Hansen und die urige „Dalarner Alm“ mit Sonnenterrasse. Der Schlepplift, von Einheimischen liebevoll „alter Esel“ genannt, erschließt zwei Abfahrten – die steile „Schwarze Wand“ für Könner und den sanften „Müllers Hang“ für Familien. Ein weitläufiges Netz aus Langlaufloipen führt durch die verschneite Waldlandschaft vorbei an gefrorenen Bächen. Betrieben wird die Anlage von einer Genossenschaft unter der Leitung von Skilehrer Holger Voss. Im Sommer schläft Dalarne fast ein, dient aber als Ausgangspunkt für anspruchsvolle Wanderungen zu den Quellen des Skyggeelv. Die Einheimischen – wie die pensionierte Lehrerin Marit Jürgens oder Bäuerin Lena Kopp – genießen dann die Ruhe. Wer die Seele baumeln lassen möchte, kommt am besten an einem klaren Wintermorgen, wenn der Schnee knirscht und die Stille lauter spricht als jede Großstadt.

Bachkomm (Pop.: 47 – 698m NN) ist ein winziger Weiler mit nur 47 Einwohnern, versteckt im tiefen Tal des Skyggeelv im zentralravischen Zentralmassiv. Auf 698 Metern Höhe gelegen, besteht der Ort aus einer legendären Schänke, einer schlichten Kapelle und drei Wohnhäusern. Die Schänke „Zum letzten Tal“ ist ein unverzichtbarer Rastpunkt für Wanderer des Fernwanderwegs Z5, der über den Kamm des Massivs hinüber ins Nudelland nach Trudchen führt. Die Wirtin Hella Krogmann verwöhnt Gäste mit regionalen Spezialitäten wie der „Bachkommer Jägersuppe“. Weltweite Bekanntheit erlangte der Weiler als letzter Wohnsitz des Schriftstellers Axel Johansson (1952–2024), dessen Romane „Das Versprechen des Flusses“ und „Der Lärm der Stille“ zu Klassikern der zentravischen Literatur zählen. Sein ehemaliges Haus kann von außen besichtigt werden. Die Anbindung erfolgt über die B5 – 14 km südwestlich liegt Gebirgshof, fünf Kilometer östlich Krumdorf. Bachkomm bietet keine Geschäfte oder Banken, sondern vor allem eines: absolute Stille, ursprüngliche Natur und die melancholische Atmosphäre eines Ortes, an dem die Zeit stehen geblieben ist.

Krumdorf (Pop.: 147 – 838m NN), ein kleines Bergdorf im zentralen Hochtal des Skyggeelv, verdankt seinen Namen einer krumm gewachsenen Kiefer. Auf 838 Metern Höhe leben knapp 150 Menschen vom Silberbergwerk „Himmelsschlüssel“, dessen Stollen besichtigt werden können. Die Schaukaue und die Bergarbeiterherberge mit Sauna prägen das Ortsbild. Über dem Dorf thront die Ruine der Burg Alt-Krumdorf aus dem 12. Jahrhundert mit weiter Aussicht. Da es keine Kirche gibt, dient die schlichte Sankt-Silvester-Kapelle als Ort der Stille. Die „Krumdorfer Silberbrenner“ stellen kunstvollen Schmuck aus dem geförderten Silber her. Das Gasthaus „Frohsinn“ ist berühmt für sein Hühner-Geschnetzeltes von Waldhühnern. Die B5, hier als Nudeltopf-Panoramastraße geführt, verbindet Krumdorf mit Bachkomm und führt über den Bunpass ins Tremoland. Eine Postagentur versorgt auch das benachbarte Bachkomm. Der Ort ist ruhig, ursprünglich und ideal für Besucher, die Abgeschiedenheit schätzen. Unterkünfte bieten die Bergarbeiterherberge und private Zimmer. Wer die stille Bergwelt mit Tradition erleben möchte, ist in Krumdorf genau richtig.

Von Paulstedt aus gelangt man ins Bunbachtal. Das Dorf Paulbach (989 Einwohner, 367m NN) liegt im waldreichen Bunbachtal und lebt vom Eisenerzbergwerk „Elbenquelle“. Eine Materialseilbahn transportiert das Erz über die Wälder direkt zur Eisenhütte im neun Kilometer entfernten Paulstedt. Die Belegschaft ist in großen, kasernenartigen Gebäuden untergebracht und prägt das Ortsbild; nach der Schicht kehren die Kumpel im Dorfkrug ein oder kaufen den kräftigen Bergmannschnaps im Supermarkt. Zentraler Treffpunkt ist die moderne Sichtbetonkirche St. Barbara, in der Pfarrerin Maria Lichtblau sonntags um zehn Uhr predigt und das jährliche Barbara-Fest mit einer eindrucksvollen Lichterprozession organisiert. Im alten Waschkauengebäude hat Steiger a. D. Klaus-Peter Brenneisen seit 2010 ein kleines Bergbaumuseum eingerichtet, das mit Geleucht, Modellen und Anekdoten – etwa vom freigesprengten Bach „Paule“ – an die Geschichte des Abbaus erinnert. Verkehrsseitig bindet die stündlich verkehrende Bahnlinie 112 Paulbach an Bundorf und Kreuzberg, während die Straße Z-7 nach Paulstedt und Neusomm führt. Über die Bergwerkstraße gelangt man nach 14 Kilometern zur sagenumwobenen Heilquelle. Im Schreibwarenladen von Dorothea Mertens ist die Postagentur und ein Paketshop untergebracht; sie dient als lebendige Nachrichtenbörse.

Im Bunbachtal des Zentravischen Zentralmassivs erstreckt sich das Straßendorf Neusomm (Pop.: 784 – 598m NN). Der Legende nach gaben fliehende Mönche dem Ort seinen Namen, als sie das milde Kleinklima der geschützten Tallage erlebten. Die weiß getünchte Dorfkirche, ein schlichter Bau aus dem Jahr 1800, wird von Pfarrer Samuel Vogt betreut, dessen Frau Hanna für ihre Kräuterkuchen bekannt ist. Am südlichen Ortsrand hat sich mit der BioFuture Solutions KG ein Biotechnologie-Unternehmen angesiedelt, das Enzyme für die Lebensmittelindustrie entwickelt und vierzig Menschen beschäftigt. Daneben pflegt die Elektrikerin Elin Andersson das traditionelle Handwerk der Korbmacherei und verkauft ihre geflochtenen Waren im eigenen Hofladen. Greta Moosbruggers Pension „Alpenblick“ bietet zehn einfache Zimmer und eine Gaststube, in der sich die örtlichen Honoratioren zum Stammtisch treffen. Die Bahnlinie 112 durchquert auf ihrem Weg zwischen Paulbach und Neusomm zwei Tunnel; der kleine, unbesetzte Haltepunkt liegt zehn Minuten außerhalb. Den gesellschaftlichen Mittelpunkt bildet die Freiwillige Feuerwehr unter Brandmeisterin Katrin Mair, deren jährliches Dorffest im Juli den ganzen Ort zusammenbringt.

Trentschin (Pop.: 1.597 – 698m NN), ein lebendiges Dorf von 1.597 Einwohnern, schmiegt sich auf 698 Metern Höhe in einen Talkessel des zentravischen Zentralmassivs, genau dort, wo der tosende Schattenbach in den Bunbach stürzt. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte als Raststation zurück und besitzt mit der gotischen St.-Helena-Kirche ein echtes Kleinod, dessen Flügelaltar aus der Zentroer Schule Kunstkenner begeistert. Pfarrer Samuel Vogt, bekannt für seine präzisen Predigten und wollenen Westen, betreut die lebendige Gemeinde. Oberhalb des Dorfes wacht die alte Burg Trentschin, die heute als Jugendherberge dient und einen weiten Blick über das Bunbachtal bietet. Für Freizeitspaß sorgt der Kletterwald mit anspruchsvollen Parcours in den Baumkronen, während Feinschmecker auf den „Bunbachterrassen“ mit Flussblick speisen. Wirtschaftliches Herz ist die Werkstatt „Trentschiner Holzwaren“, in der Thomas Eberlein mit seinen Gesellen Küchenutensilien aus heimischen Hölzern fertigt. Der Gasthof „Zum tanzenden Schattenbach“ lockt mit hausgebrautem Bier, und beim jährlichen Schattenbachfest tanzt das ganze Dorf. Verkehrlich ist Trentschin über die Linie 112 und die Z-7 angebunden.

Auf 803 Metern Höhe thront Bundorf (Pop.: 876 – 803m NN) als zweithöchstgelegenes Dorf des Kreises Paulstedt und empfängt seine Besucher mit alpiner Gelassenheit. Die spätgotische Kirche birgt ein kunstvolles Netzgewölbe, das selbst Fachleute ins Staunen versetzt, während die Burgruine Bundeck über dem Ort von vergangenen Zeiten erzählt. Ein skurriles Denkmal zentravischer Verkehrsgeschichte findet sich am Dorfrand: Dort endet ein in den 1950er Jahren begonnener Tunnel nach 300 Metern abrupt im Fels – das Geld war ausgegangen. Die Linie 112 hält dennoch. Wanderer brechen von hier zum 1.343 Meter hohen Nudeltopf auf, ein Shuttlebus verkürzt den Anmarsch. Im Winter sorgt ein Schlepplift für bescheidenen Pistenspaß. Einkehren lässt es sich im traditionsreichen Gasthaus „Zur Post“, wo Elara Bundt seit Jahren deftige Bergküche auftischt. In der Kristallmanufaktur von Milena Sorbach entsteht funkelnder Schmuck, und auf dem Gipfel schenkt Jost Bergmann starken Kaffee aus – mit einem Panorama, das an klaren Tagen bis ins Tremoland reicht.

Städte und Gemeinden

Städte

Gemeinden

  • Altmühlen (Gemeinde Somm – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Altmühlen (Gemeinde Somm – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Altmühlen ist ein winziger Ort mit nur 14 Einwohnern, der im Wesentlichen aus einer einzigen, voll funktionsfähigen Wassermühle aus dem 17. Jahrhundert besteht. Auf 365 Metern Höhe am Rande des geheimnisvollen Zaubernebelhains gelegen, wird die Mühle seit über vierzig Jahren von Müller Klaus Behrendt und seiner Frau Gerlinde betrieben. Bauern aus der Umgebung lassen hier ihr Korn zu Mehl mahlen. Altmühlen ist keine Touristenattraktion,… Weiter …

  • Artern (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Artern (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Artern liegt am Rand des Zentralmassivs in einer Lichtung des Sternenschauergehölzes. Die Kleinstadt beherbergt ein Schwerspatbergwerk sowie die HeavyForge Industries GmbH. Das Institut für Verhaltensbiologie erforscht die Waldschweine des Gehölzes. Die neugotische Backsteinkirche St. Maria, das Freizeitbad „Arterna“ mit 50-Meter-Bahn und das Gründerzeithotel „Zur alten Post“ – einst Wohnort des Politikers Lucas Lefevre – sind die Hauptsehenswürdigkeiten. Der Mauerkünstler Maurer prägt mit Sgraffiti das… Weiter …

  • Aus (Stadt Teistig – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Aus (Stadt Teistig – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Aus ist ein einzelner Vierseithof im Blinkitztal südlich von Teistig (drei Kilometer). Die neun Bewohner betreiben eine Imkerei, deren Honig in der gesamten Region als heilig gilt. Das goldene Aroma des Honigs und des daraus gebrauten Met soll mit den geheimnisvollen Gesteinsformationen des Whisperwood zusammenhängen. Hofherrin Elvira Knutzen öffnet ihre Tür für Besucher und verkauft den Honig direkt in kleinen Tontöpfen. Ein stiller Ort… Weiter …

  • Bachkomm (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Bachkomm (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Bachkomm ist ein abgelegener Weiler mit 47 Einwohnern im Tal des Skyggeelv im zentralravischen Zentralmassiv. Die einzige Einkehrmöglichkeit ist die berühmte Schänke „Zum letzten Tal“, ein beliebter Rastplatz für Wanderer des Fernwanderwegs Z5. Der Ort besteht zudem aus einer kleinen Kapelle und drei Wohnhäusern. Berühmtheit erlangte Bachkomm als langjähriger Wohnsitz des Schriftstellers Axel Johansson (†2024), Autor von „Das Versprechen des Flusses“ und „Der Lärm… Weiter …

  • Bundorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Bundorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Bundorf ist mit 876 Einwohnern auf 803 Metern das höchstgelegene Dorf im zentravischen Kreis Paulstedt. Der Ort überrascht mit einem Kuriosum: Ein in den 1950er Jahren begonnener Eisenbahntunnel ins Tremoland endet nach 300 Metern im Fels, doch die Linie 112 hält noch heute. Die spätgotische Kirche beeindruckt mit einem filigranen Netzgewölbe, oberhalb thront die Burgruine Bundeck. Im Gasthaus „Zur Post“ von 1689 serviert Wirtin… Weiter …

  • Dalarne (Gemeinde Gebirgshof – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Dalarne (Gemeinde Gebirgshof – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Dalarne, ein Weiler mit 74 Einwohnern auf 701 Metern Höhe, ist das kleine Skigebiet im Zentralmassiv. Zwei Hotels prägen den Ort: die „Skistube“ der Familie Hansen und die rustikale „Dalarner Alm“. Der Schlepplift „alter Esel“ erschließt zwei Abfahrten – die steile „Schwarze Wand“ und den sanften „Müllers Hang“. Ein weitläufiges Langlaufloipennetz durchzieht die verschneite Landschaft. Betrieben wird die Anlage von einer Genossenschaft um Skilehrer… Weiter …

  • Forstdorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Forstdorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Forstdorf ist eine Streusiedlung aus Förstern, Holzfällern und Waldbauern tief im Whisperwood. Die Kapelle aus unbehauenen Steinen und das Revierförsteramt prägen den Ort. Ein Museum in einer alten Scheune zeigt die Geschichte der Waldarbeit. Kulinarische Spezialität ist der geräucherte Schinken von Waldweideschweinen, besonders der von Konrad Wirtz. Die Gaststätte „Jägerheim“ von Emilia Lehmann bietet regionale Gerichte. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in der Pension „Waldesruh“ und… Weiter …

  • Gebirgshof (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Gebirgshof (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Gebirgshof im zentralmassiv Zentravias ist ein Dorf der Kontraste: An der Mündung von Skyggeelv und Kornu gelegen, vereint es hochmoderne Forschung (Virtual Reality Innovations AG, Zentrum für Systembiologie) mit traditionellem Handwerk. Die barocke Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ zieht Pilger an, während das Berghotel Zentralmassiv Wellness bietet. Das Sanatorium „Hohe Warte“ behandelt Atemwegserkrankungen. Der Kornu-Radweg führt durch idyllische Landschaften. Zum Ort gehört der Weiler Dalarne mit… Weiter …

  • Hohenteistig (Stadt Teistig – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Hohenteistig (Stadt Teistig – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Hohenteistig ist ein Flecken mit 25 Einwohnern auf 554 Metern Höhe im Zaubernebelhain. Die Burgruine aus dem 11. Jahrhundert thront auf einem Bergsporn und bietet einen weiten Blick über das Blinkitztal zum Whisperwood und nach Süden auf Gasston. Wanderer erreichen die Ruine über einen steinigen Pfad. Vor Ort bewirtet Gunda Treiber in ihrer kleinen Kaffeestube, ihr Mann Raimund pflegt die Anlage. Samstags führt Ex-Förster… Weiter …

  • Ingmarshof (Gemeinde Umpferstedt im Kornutal – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Ingmarshof (Gemeinde Umpferstedt im Kornutal – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Der Ingmarshof liegt auf 611 Metern im Pine Brook Tal und gehört zur Gemeinde Umpferstedt. Familie Voss betreibt den traditionsreichen Bergbauernhof in dritter Generation; rund 24 Menschen leben dort. Im Mittelpunkt steht die Haltung von Mangalitza‑Schweinen: wollige, alte Rasse, artgerechte Freilandhaltung und langsame Mast. Am Hof werden Schinken, Würste und Salami im kleinen Räucherhaus nach traditionellen Rezepten verarbeitet und direkt ab Hof verkauft. Saisonale… Weiter …

  • Klaro (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Klaro (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Klaro ist ein stiller Arbeiterort am Rand des zentralravischen Zentralmassivs, geprägt von der Glasfaserfabrik „Klarosil“. Die schlichte Saalkirche von 1900 und die ruhige Wohnbebauung kontrastieren mit der wildromantischen „Klaroer Schweiz“, einer Sandsteinfelsenlandschaft mit Aussichtsturm anderthalb Kilometer südöstlich. Der Ort bietet Übernachtung im Gästezimmer der Familie Fechner, Einkehrmöglichkeit in der Gaststätte „Zur frischen Quelle“ sowie einen Dorfladen mit Postagentur. Die Anbindung erfolgt über die B5… Weiter …

  • Kornuschleuße (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Kornuschleuße (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Kornuschleuße liegt im Tal des Kornu und ist bekannt für seine historische Holzschleuse aus dem 18. Jahrhundert. Die barocke Kirche St. Georg mit Zwiebelturm und die Burgruine Kornuschanze prägen das Stadtbild. Mehrere Töpfereien verarbeiten den feinen Ton der Flussaue zu Keramik und Ofenkacheln – viermal jährlich lockt der Töpfermarkt. Die Gaststätte „Alte Flößerei“ serviert Fischgerichte, während die Wellnessanlage „Badeschleuse“ zur Erholung einlädt. Der Kornu-Radweg… Weiter …

  • Kornutal (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Kornutal (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Kornutal liegt am Fluss Kornu am Rand des Zentralmassivs. Die Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert beherbergt das Kreismuseum. Die barocke Stadtkirche St. Koren beeindruckt mit ihrem berühmten Orgelprospekt. Die Zentralmassivbahn unterhält hier einen großen Bahnhof mit Reparaturwerkstatt. Die Firma „Massiv-Möbel Kornutal“ produziert hochwertige Schlafzimmer- und Esszimmermöbel aus heimischen Hölzern. Ein Logistikzentrum von „Zentravia-Logistik“ versorgt den Nordosten. Die orthopädische Klinik zieht Patienten an. Die „Kornutal-Arkaden“… Weiter …

  • Kreis Paulstedt (Zentravia)

    Kreis Paulstedt (Zentravia)

    Der Landkreis Paulstedt (78.396 Einw., 2.500 km²) im Nordosten Zentravias umfasst den südlichen Teil des Zentralmassivs bis ins Vorland. Die Kreisstadt Paulstedt ist Zentrum der Schwerindustrie mit einer großen Eisenhütte. Bekannt sind auch die Töpferstadt Kornuschleuße, die Museumsbahn in Röxe, das mystische Teistig mit Glashütte und der Zaubernebelhain bei Somm. Der Kreis lebt von Bergbau (Eisenerz, Silber, Schwerspat), Holzhandwerk, Forschung und Tourismus. Idyllische Dörfer… Weiter …

  • Krumdorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Krumdorf (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Krumdorf liegt hoch im Tal des Skyggeelv im zentralen Bergland Zentravias. Das nach einer krummen Kiefer benannte Dorf lebt vom Silberbergwerk „Himmelsschlüssel“, das besichtigt werden kann. Über dem Ort thront die Burgruine Alt-Krumdorf aus dem 12. Jahrhundert. Statt einer Kirche gibt es die bescheidene Sankt-Silvester-Kapelle. Die „Krumdorfer Silberbrenner“ fertigen Schmuck aus dem heimischen Silber. Das Gasthaus „Frohsinn“ serviert Hühner-Geschnetzeltes von Waldhühnern. Die B5 führt… Weiter …

  • Neusomm (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Neusomm (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Neusomm ist ein Straßendorf mit 784 Einwohnern auf 598 Metern Höhe im Bunbachtal des Zentravischen Zentralmassivs. Die schlichte Dorfkirche von 1800 wird von Pfarrer Samuel Vogt betreut. Am Ortsrand forscht die BioFuture Solutions KG an spezialisierten Enzymen, während Elin Andersson eine traditionelle Korbmacherei betreibt. Die Pension „Alpenblick“ von Greta Moosbrugger bietet einfache Zimmer und bodenständige Küche; sie beherbergt zudem eine Postagentur. Die Bahnlinie 112… Weiter …

  • Nudeltopf (Gemeinde Bundorf – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Nudeltopf (Gemeinde Bundorf – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Der Nudeltopf (1.343 m) markiert die Grenze zwischen Zentravia und dem Nudelland, dessen Hauptstadt nach dem Berg benannt ist. Von dort aus ist er jedoch unerreichbar – der Nordhang fällt als senkrechte Felswand ab. Der Aufstieg gelingt nur von Zentravia aus: Eine Schotterpiste führt von der B5 hinauf, gesperrt für den öffentlichen Verkehr. Einzig Hüttenwirt Jost Bergmann darf sie wöchentlich mit seinem Geländewagen befahren,… Weiter …

  • Paulbach (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Paulbach (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Paulbach ist ein Bergarbeiterdorf im Bunbachtal, Landkreis Paulstedt, mit 989 Einwohnern. Das Eisenerzbergwerk „Elbenquelle“ prägt den Ort; eine Materialseilbahn transportiert das Erz zur Hütte nach Paulstedt. Die Belegschaft wohnt in kasernenartigen Gebäuden. Die moderne Sichtbetonkirche St. Barbara ist das geistliche Zentrum. In der alten Waschkaue befindet sich ein Bergbaumuseum. 14 km östlich liegt das Ausflugslokal „Zur Elbenquelle“ an einer sagenumwobenen Heilquelle. Ein Supermarkt verkauft… Weiter …

  • Paulstedt (Kreisstadt – Zentravia)

    Paulstedt (Kreisstadt – Zentravia)

    Paulstedt ist eine Kreisstadt mit 24.584 Einwohnern, gelegen auf 311 Metern Höhe in einer Lichtung des Whisperwood. Die Stadt wird von der Schwerindustrie dominiert, insbesondere der großen Eisenhütte am östlichen Stadtrand, die Erz aus dem Bergwerk „Elbenquelle“ über eine Materialseilbahn bezieht. Historisches Zentrum ist der Marktplatz mit dem Rathaus von 1689 und Fachwerkhäusern sowie die gotische Pauluskirche aus dem 14. Jahrhundert. Das Eisenmuseum in… Weiter …

  • Petegut (Gemeinde Somm – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Petegut (Gemeinde Somm – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Petegut ist ein idyllischer Gutshof auf 383 Metern Höhe am Rande des geheimnisvollen Zaubernebelhains. Mit nur neun Einwohnern gehört er zur Gemeinde Somm. Die Familie Festersen – Annelie, Gunnar und Tochter Lene – züchtet hier etwa sechzig Ziegen. Berühmt ist der Hof für seinen halbfesten Ziegenkäse „Petermännchen“, dessen einzigartiges Aroma vom nebelgetränkten Gras der Weiden kommt. Im kleinen Hofladen gibt es Käse, Joghurt und… Weiter …

  • Röxe (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Röxe (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Röxe ist das Mekka für Eisenbahnliebhaber in Zentravia. Der „Röxer Eisenbahn e.V.“ betreibt eine Museumsbahn mit täglichen Dampfzügen auf der stillgelegten Strecke nach Kleebaum. Das Bahnbetriebswerk zeigt historische Lokomotiven. Die Dorfkirche aus den 1950er Jahren fällt durch ihren Betonglockenturm auf. Ein kleines Bergwerk fördert Kupfererz für Schmuck. Das Restaurant „Lokschuppen“ serviert Schienenschnitzel in einer ehemaligen Lokhalle. Übernachten kann man in einem umgebauten Schlafwagen. Das… Weiter …

  • Somm (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Somm (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Somm ist ein Straßendorf im Kornutal mit 784 Einwohnern, bekannt für seine schlichte Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert. Das Dorf verbindet Tradition und Hightech: das Institut für Biomechanik und die PhotonLighting Systems AG prägen neben der Weidewirtschaft die Arbeitswelt. Die Pension „Zum Sommertal“ und die Bahnhofsgaststätte bieten einfache Gastlichkeit. Von Somm aus führt ein Wanderweg durch das Blinkitztal zum mystischen Zaubernebelhain mit dem Hexentisch-Felsen.… Weiter …

  • Teistig (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Teistig (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Teistig (Z-2040, 3.487 Einw.) liegt im südlichen Whisperwood, dessen Bäume angeblich Stimmen flüstern. Die Kleinstadt besticht durch ihre Glashütte für mundgeblasene Gläser, die Holzkirche aus dem 18. Jahrhundert mit Fabelwesen-Schnitzereien und das einzigartige Kino „Teistiger Lichtspiele“ mit Wald-Filmen. Per Bahn (Linie 112) oder über die Z-9/Z-10 erreichbar. Ausflüge lohnen zum Hof Aus (heiliger Honig), zur Burgruine Hohenteistig (weiter Blick) und zum Sanatorium „Whisperwood“. Übernachtung… Weiter …

  • Trentschin (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Trentschin (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Trentschin ist mit 1.597 Einwohnern das größte Dorf im oberen Bunbachtal und liegt auf 698 Metern Höhe im Zentralmassiv Zentravias, wo der tosende Schattenbach in den Bunbach mündet. Der Ort beeindruckt mit seiner gotischen Kirche St. Helena, die einen wertvollen Flügelaltar der Zentroer Schule birgt, sowie der Burg Trentschin, die heute als Jugendherberge dient. Der Kletterwald in den Baumkronen und die „Bunbachterrassen“ mit ihrer… Weiter …

  • Umpferstedt im Kornutal (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Umpferstedt im Kornutal (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Umpferstedt liegt im oberen Kornutal des Zentralmassivs, 441 Meter über dem Meer, und zählt rund 547 Einwohner. Das Dorf gruppiert sich entlang der Talstraße, umgeben von dichten Buchen- und Fichtenwäldern. Die Holzkirche aus dem 16. Jahrhundert ist ein Blockbau mit gut erhaltenen Wandmalereien und bildet das kulturelle Zentrum; Pfarrer Jakob Hensel leitet die Gemeinde. Die lokale Wirtschaft wird von der Forstwirtschaft bestimmt: der Forstbetrieb… Weiter …

  • Varna (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Varna (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Varna liegt im Whisperwood auf 317 m Höhe und ist bekannt für sein jährliches Holzschnitzer-Festival, bei dem Künstler Skulpturen aus Baumstämmen schaffen. Die romanische Kirche birgt ein wertvolles Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert. Der Betrieb „Varnaer Holzspielzeug“ fertigt traditionelles Spielzeug aus Ahorn- und Buchenholz. Ein Tierfreigelände zeigt wiederangesiedelte Luchse und Wildkatzen. Die Gaststätte „Zum grünen Jäger“ ist Treffpunkt für Jäger und Wanderer. Ein Campingplatz… Weiter …