(Pop.: 213.497)

Zentravia liegt östlich vom Seeland, nördlich schließt am Kamm des Zentralmassivs das Nudelland an, im Süden folgt das Bierland, im Osten das Blumenland. Am Grenzsee endet das Seeland, und am Abfluß bei Abflußstedt beginnt der Lauf des Grenzflusses, der in Zentro in den Zento mündet. Dieser Fluss hat seine Quelle im Zentralmassiv und nimmt in breiten Schleifen Kurs nach Süden, quert die Zento-Ebene, läuft durch die Hauptstadt Zentro und zieht weiter bis Bierona, wo er ins Mare Internum übergeht. Südlich des Zentralmassivs bleibt die Landschaft zweigeteilt: westlich die offene Ebene mit geraden Wegen, Entwässerungsgräben und Feldern, östlich der Drosener Rücken, ein lang gestreckter Höhenzug mit Waldinseln, Steinbrüchen, Kuppenäckern und schmalen Bachtälern.

Zur Geschichte

Historisch ist Zentravia im Gedächtnis Landauris weniger als Grenzland, sondern als Schrift- und Klosterraum verankert. Das Dekanat Zentravia entstand 730 am Südostufer des Grenzsees als klösterliche Gründung um Lucius I. und wuchs rasch zu einem religiösen, kulturellen und intellektuellen Zentrum, in dem der Dekan zugleich geistliche und weltliche Macht vereinte. Unter Severus I. wurden entlang des Grenzsees Klöster gegründet und Verwaltungsformen verstetigt; Reginaldus der Gelehrte förderte Übersetzungen antiker Schriften und setzte damit einen Ton, der bis heute als „zentravische Schule“ zitiert wird. Die Phase unter Lucidian dem Weisen gilt als Kulminationspunkt: 790 begann der Bau der großen Kathedrale von Zentravia, 804 öffnete die Lucidianische Universität als erste Universität Landauris. Auf die Blüte folgten innere Spannungen (Corvinius’ strenge Reformen), dann eine humanistisch geprägte Phase unter Aurelian, die von Literatur und öffentlicher Bildung lebte – und schließlich der Einbruch: 841 traf eine Pestwelle die Hauptstadt und umliegende Dörfer, 845 wurden Klöster geplündert und Teile der Stadt verwüstet. Der politische Verlust der Eigenständigkeit um 850 beendete die Epoche nicht im Sinne eines abrupten Verschwindens; vielmehr blieb ein Netz aus Schulen, Skriptorien, Werkstätten und kirchlicher Verwaltung erhalten, das späteren Herrschaftsformen als Infrastruktur diente.

In den Chroniken wird Zentravia danach oft über Flucht- und Neugründungsbewegungen erzählt. Aus dem Umfeld des Dekanats gingen 978 Flüchtlingsgruppen hervor, die an der Gründung Storchas beteiligt waren; parallel wird für 978 die Gründung Storhas durch Flüchtlinge aus Ackero, Butha und dem Blumenland beschrieben, aus der sich in den folgenden Jahrhunderten ein Flächenstaat entwickelte, der im 15. Jahrhundert die alten Herrschaftsräume zurückeroberte und als Provinzen verwaltete – darunter Zentravia, Bierland und Blumenland. Diese Schichten sind im heutigen Land nicht als Museum, sondern als Alltagsgeografie sichtbar: alte Klosterhöfe wurden zu Amtsgebäuden, Steinbrüche liefern Material für Brücken und Bahntrassen, und die Universität ist weniger ein abgeschlossener Campus als ein Stadtteil aus Hörsälen, Bibliotheken, Druckereien und Wohnhäusern.

Hauptstadt Zentro

Zentro (Pop.: 47.301 – 62 m NN) liegt südöstlich des Grenzsees am Zusammenfluss von Grenzfluss und Zento. Unten am Wasser stehen Kaimauern, Steinstufen, Anleger und Werkhöfe; darüber beginnt der erhöhte Kern mit Amts- und Kirchenbauten. Die beiden Uferlinien heißen im Alltag „Grenzseite“ und „Zentokante“, weil die Lagerhäuser dort ihre Tore direkt zum Fluss öffnen. Zentro wuchs aus dem Dekanat Zentravia (ab 730) als Ort der Verwaltung und Schrift; mit dem Baubeginn der Kathedrale 790 und der Lucidianischen Universität 804 entstanden Höfe, Schreibstuben, Lehrhäuser, Herbergen und Speicher, die bis heute das Stadtbild bestimmen. Am Kanzleiplatz stehen Stadthaus, Landeshaus und Landesdruckerei dicht beieinander; Druck, Ablage und Entscheidung sind räumlich kurz geführt. Die Universität verteilt sich auf funktional benannte Höfe, die Bibliothek „Lucidianum“ sitzt im Kornspeicher am Kapitelsplatz. Kultur entsteht aus vielen kleinen Formaten, aus Orgelabenden, Lesungen und der Skriptorienwoche mit offenen Pressen.

Landkreise

Der Landkreis Ferkelau (Pop.: 11.758) liegt im nordwestlichen Teil Zentravias, eingebettet in die Täler des oberen Zento und seiner Nebenflüsse. Das etwa 30 mal 40 Kilometer große Gebiet wird im Norden vom Kamm des Zentralmassivs begrenzt, das zugleich die Grenze zum Nudelland bildet. Die Landschaft ist geprägt von tiefen Flusstälern, Bergkämmen und verstreuten Siedlungen. Die Kreisstadt Ferkelau liegt am Punkt, an dem der Zento schiffbar wird, und bietet eine Mischung aus traditioneller Holzarchitektur und modernen Verwaltungsbauten mit Altstadt, Marktplatz und Uferpromenade. Der Kreis umfasst verschiedene Ortschaften: das Bergdorf Ferkeltal, das ruhige Patz, das Flussdorf Lauscha, das versteckte Horchau, das wirtschaftliche Zentrum Zunig sowie das für Instrumentenbau bekannte Petra. Eine Besonderheit ist die seit 1952 abgeriegelte „Queck Research Area“, ein geheimnisumwittertes Forschungsareal. Der Queckberg (1347 m) markiert das Dreiländereck zwischen Zentravia, Seeland und Nudelland. Der Landkreis ist über die Autobahn A4, mehrere Bundesstraßen sowie die Zentralmassivbahn gut erschlossen. Wanderwege, regionale Gastronomie, Handwerksbetriebe (Möbelmanufaktur, Instrumentenbau, Brauerei) und Wellnessangebote machen Ferkelau zu einem beliebten Ziel für Naturreisende, die Ruhe und Authentizität suchen.

Der Landkreis Paulstedt (Pop.: 78.396) im Nordosten Zentravias erstreckt sich über 2.500 km² im Nordosten Zentravias – vom südlichen Abhang des Zentralmassivs bis ins sanfte Gebirgsvorland. Die Kreisstadt Paulstedt (24.584 Einw.) ist ein Zentrum der Schwerindustrie: Hochöfen der großen Eisenhütte färben nachts den Himmel orange. Das Eisenmuseum, der gotische Turm der Pauluskirche und das Hotel „Zur Lichtung“ prägen das Bild. Daneben findet sich ein vielfältiger Kreis: Kornuschleuße lockt mit Töpfereimarkt und barocker Kirche, Röxe mit einer Museumsdampfbahn, Teistig mit flüsterndem Wald und Glashütte. Kulturelle Highlights sind das Holzschnitzer-Festival in Varna, die Glasfaser-Manufaktur Klarosil und die Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ in Gebirgshof – wo Hightech auf Tradition trifft. Mystisch wird es im Zaubernebelhain bei Somm oder am Hexentisch-Felsen. Im Winter lockt der Weiler Dalarne mit Skilift und Langlaufloipen. Der Kreis lebt von Bergbau (Eisenerz in Paulbach, Silber in Krumdorf, Schwerspat bei Artern), Holzwirtschaft, Forschung (Biomechanik-Institut Somm, Systembiologie in Gebirgshof) und Tourismus. Kleine Orte wie Bachkomm – letzter Wohnsitz des Schriftstellers Axel Johansson – oder Forstdorf mit seinem berühmten Waldschinken bewahren Ursprünglichkeit. Fazit: Ein Landkreis voller Gegensätze – schwere Industrie neben stillen Wäldern, Moderne neben jahrhundertealter Tradition.

Der Landkreis Kornumünde (Pop.: 24.664) erstreckt sich im Westen Zentravias über das Tal des Flusses Zento und den östlich gelegenen Zento-Rücken. Die Region nördlich der Hauptstadt Zentro wird von der Flusslandschaft mit ihren Auen sowie den bewaldeten Höhenzügen geprägt. Die Kreisstadt Kornumünde mit rund 18.700 Einwohnern liegt an der Mündung des Kornu in den Zento. Der historische Kern um die Kornu-Brücke mit der St.-Nikolaus-Kirche zeugt von der Bedeutung als mittelalterlicher Handelsplatz. Heute ist die Stadt Bahnknotenpunkt und beherbergt Gewerbebetriebe sowie ein Kulturzentrum im alten Kornspeicher. Entlang des Zento reihen sich charaktervolle Dörfer: Das idyllische Kornu mit seiner Mühle, das einstige Flößerdorf Zentofeld mit Fachwerkkirche, der Bahnknoten Kleebaum mit seiner Handwerkstradition und das beschauliche Keinas am Whisperbree Grove. Auf dem Zento-Rücken liegen die Obstbaugemeinde Vogelhain mit ihrem berühmten Aussichtspunkt, das geschichtsträchtige Flugdorf, das kleine Funka am Gnistreskog sowie Spatzendorf mit Autobahnanschluss und das hochgelegene Amselfeld. Landwirtschaft, Obstbau, Handwerksbetriebe und zunehmend auch Präzisionstechnik sowie ein Medienbeobachtungsdienst prägen die Wirtschaft. Die natürlichen Auenlandschaften und Wälder bieten wertvolle Lebensräume. Gut ausgebaute Bahnlinien und Straßen verbinden alle Orte miteinander und mit der Hauptstadt – ein Kreis, der ländliche Idylle mit verkehrsgünstiger Lage vereint.

Der Landkreis Südeck (Pop.: 13.896) ist ein ländlich-geprägter Landkreis im Süden und Südwesten Zentravias. Er erstreckt sich über die breite Zento-Ebene und grenzt im Westen an Buthanien, im Süden an das Bierland sowie im Nordwesten an den Grenzsee. Die Nähe zur Hauptstadt Zentro prägt den Alltag der knapp 13.900 Einwohner: Viele pendeln täglich dorthin für Amtsgänge, Einkäufe oder Arbeit, während im Landkreis selbst lokale Netzwerke aus Nachbarschaft, Vereinen, Handwerk und kleinen Handelsrouten das soziale und wirtschaftliche Leben tragen. Im Zentrum des Kreises liegt die Kreisstadt Südeck (2.558 Einwohner), ein funktional strukturierter Ort, in dem sich Verwaltung, Marktplatz und praktische Infrastruktur wie Bauhof, Maschinenring und Ersatzteilladen bündeln. Die Stadtkirche dient als Orientierungspunkt, und die umgebaute Kreisscheune beherbergt Entwässerungsgeräte und VHS-Kurse – Zeichen eines Alltags, der stark von praktischem Arbeiten und regionaler Kooperation geprägt ist. Entlang der großen Verkehrsachsen (A1/A5 und mehrere Bundesstraßen) verteilen sich Dörfer und Kleinstädte wie Zell, Seena und Kontros, deren Alltag von Landwirtschaft, Pendelverkehr und lokalem Handwerk bestimmt wird. Im Nordwesten, am Grenzsee, verschiebt sich das Leben hin zu Wasserwirtschaft, Freizeit und Tourismus mit Orten wie Abflußstedt, Neimlis und dem ruhigen Saarow. Hier verbinden sich handwerkliche Betriebe, Gastfreundschaft und Seenähe zu einem eigenständigen regionalen Charakter.

Der Landkreis Drosen (Pop.: 37.482) liegt im Südosten Zentravias. Die Landschaft wird vor allem durch zwei geographische Räume geprägt: den Drosener Rücken, eine leicht erhöhte Hügellandschaft, sowie die flachere Zento-Ebene. Während auf dem Rücken Wälder, Weinberge und Weideflächen dominieren, ist die Ebene stärker landwirtschaftlich genutzt und von Verkehrsachsen sowie kleineren Gewerbebetrieben durchzogen. Die Siedlungsstruktur des Landkreises besteht überwiegend aus kleinen bis mittelgroßen Dörfern. Orte wie Fuka, Hartmannsfeld oder Pölau liegen auf dem Drosener Rücken und verbinden Landwirtschaft mit lokalen Handwerks- und Produktionsbetrieben. In den Tälern und Ebenen finden sich Orte wie Wielitz, Clausdorf oder Schlumpfhausen, die stärker auf Dienstleistungen, Logistik und Versorgung für die umliegenden Höfe ausgerichtet sind. Wirtschaftlich basiert der Landkreis vor allem auf Landwirtschaft, Wein- und Obstbau sowie auf kleineren spezialisierten Betrieben. Beispiele sind Ersatzteillager und Reifenservices für landwirtschaftliche Maschinen, Kunststoff- oder Metallverarbeitung sowie Druckereien für landwirtschaftliche Formulare. Diese Betriebe unterstützen die regionalen Höfe und Mostereien und bilden ein eng vernetztes Wirtschaftsgefüge. Auch das gesellschaftliche Leben ist stark lokal geprägt. Kirchen, Gasthöfe, Gemeinschaftshäuser und Vereine bilden zentrale Treffpunkte der Dorfgemeinschaften. Märkte, kirchliche Feste und saisonale Ereignisse wie Most- oder Weinzeiten strukturieren den Jahresrhythmus vieler Orte. Insgesamt erscheint der Landkreis Drosen als überwiegend ländliche, funktional organisierte Region, deren Orte eng miteinander verbunden sind und in der Landwirtschaft, Handwerk und lokale Gemeinschaften den Alltag bestimmen.

  • Pölau (Kreis Drosen – Zentravia)

    Pölau (Kreis Drosen – Zentravia)

    Pölau liegt auf 305 m auf dem Drosener Rücken, direkt unterhalb der A 1 und nur wenige Schritte vom Wolkenflüsterwald entfernt. Das Dorf lebt vom hellen Rückenwein aus steilen Rebzeilen, von Apfelgärten für Most und Brand und von einer Lehrwerkstatt, in der Fässer für Gasthäuser im ganzen Kreis entstehen. Am Platz vor St. Gregorius steht ein Brunnen, dessen Kerben als Regenchronik dienen; Besucher lassen… Weiter …

  • Queck-Research-Area (Stadt Ferkelau – Zentravia)

    Queck-Research-Area (Stadt Ferkelau – Zentravia)

    Die Queck Research Area liegt nordwestlich von Ferkelau in einem abgelegenen Tal des Östlichen und Westlichen Queckbachs. Seit 1952 ist das Gelände Sperrgebiet und nur durch ein bewachtes Osttor zugänglich. Offiziell dient die Anlage der Erforschung geologischer und meteorologischer Phänomene des Zentralmassivs, doch seit Jahrzehnten ranken sich Gerüchte um ungewöhnliche Experimente und seltsame Lichter über den Wäldern. Historischer Mittelpunkt ist die alte Queckmühle aus… Weiter …

  • Queckberg (Kreis Ferkelau – Zentravia)

    Queckberg (Kreis Ferkelau – Zentravia)

    Der Queckberg liegt auf 1347 Metern am Dreiländereck Zentravia, Seeland und Nudelland. Fünf Menschen betreiben hier Wetterstation und Herberge, ein Rückzugsort für Fernwanderer. Die Ringstraße verbindet die drei Länder, an ihr steht die Bergkirche St. Aurelia mit kunstvollen Glasfenstern zur Geschichte Landauris. Eine Grenzsteinhütte erinnert an alte Händlerrasten. Im Sommer erleuchtet das Berglicht-Fest den Kamm mit Laternen. Von der Ringstraße führen Schotterpisten zu Orten… Weiter …

  • Röxe (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Röxe (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Röxe ist das Mekka für Eisenbahnliebhaber in Zentravia. Der „Röxer Eisenbahn e.V.“ betreibt eine Museumsbahn mit täglichen Dampfzügen auf der stillgelegten Strecke nach Kleebaum. Das Bahnbetriebswerk zeigt historische Lokomotiven. Die Dorfkirche aus den 1950er Jahren fällt durch ihren Betonglockenturm auf. Ein kleines Bergwerk fördert Kupfererz für Schmuck. Das Restaurant „Lokschuppen“ serviert Schienenschnitzel in einer ehemaligen Lokhalle. Übernachten kann man in einem umgebauten Schlafwagen. Das… Weiter …

  • Saarow (Kreis Südeck – Zentravia)

    Saarow (Kreis Südeck – Zentravia)

    Saarow liegt ruhig am Ufer des Grenzsees und richtet sich an Gäste, die bewusst langsamer treten wollen. Das Sanatorium „Grenzseehöhe“ bietet Reha, Yoga, Schwimmen und Eislaufen mit Blick aufs Wasser. Nebenan trainieren Gruppen in der Ruderhalle, die auch Ortsbild prägt. Keramikwerkstatt und Pharma-Manufaktur zeigen handwerkliche Vielfalt. Hotels, Pensionen und das Gasthaus „Grenzblick“ sorgen für persönliche Gastfreundschaft. Eine kleine Bar und ein Dorfladen mit Marktangebot… Weiter …

  • Schlumpfhausen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Schlumpfhausen (Kreis Drosen – Zentravia)

    Schlumpfhausen (321 Einwohner) liegt in der Zento-Ebene östlich von Zentro. Der unscheinbare Ort beherbergt überraschenderweise eine Druckerei für landwirtschaftliche Formulare, Etiketten und Stallbücher – ein Relikt der Nähe zur Hauptstadt. Die Dorfkirche St. Aurelian-Nord steht abseits am Kirchsteig. Vom Dorf aus führen Feldwege zum lichten Dreamwood, wo an den Gräben oft Rehe äsen. Der Dorfladen ist Post und sozialer Treffpunkt, die Kneipe „Zum letzten… Weiter …

  • Seena (Kreis Südeck – Zentravia)

    Seena (Kreis Südeck – Zentravia)

    Seena (1.068 Einwohner, 58 m NN) liegt im Tal des Tåkefoss in der Zento-Ebene und ist über Bahn und Straße eng an Zentro angebunden. Am Bahnhof hängen Fahrplan, Feuerwehrdienste und Schulinfos im selben Kasten. Am Kreisverkehr steht der Seenaer Hofladen Fröbel (Z-3, Nr. 17) mit Milchtankstelle und einem Regal für Schrauben, Riemen und Handschuhe. Die Seenaer Mühle am Tåkefoss (Mühlenweg 5) produziert Futtermehl und… Weiter …

  • Seifartsdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Seifartsdorf (Kreis Drosen – Zentravia)

    Seifartsdorf (1.742 Einwohner, 354 m) liegt auf dem Drosener Rücken am Tåkebekk, der aus dem Wolkenflüsterwald kommt und weiter ins Blumenland zieht. Entlang der Angerstraße stehen Höfe und Wohnhäuser, Mittelpunkt ist der Dorfanger mit einem flachen Backsteinbau als Gemeinschaftshaus, Feuerwehrdepot und Proberaum. Die Kirche St. Aurelian liegt etwas abseits am Kirchsteig, Pfarrer Jonas Recker betreut von hier auch Nachbargemeinden. Am Forsthof an der Waldkante… Weiter …

  • Somm (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Somm (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Somm ist ein Straßendorf im Kornutal mit 784 Einwohnern, bekannt für seine schlichte Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert. Das Dorf verbindet Tradition und Hightech: das Institut für Biomechanik und die PhotonLighting Systems AG prägen neben der Weidewirtschaft die Arbeitswelt. Die Pension „Zum Sommertal“ und die Bahnhofsgaststätte bieten einfache Gastlichkeit. Von Somm aus führt ein Wanderweg durch das Blinkitztal zum mystischen Zaubernebelhain mit dem Hexentisch-Felsen.… Weiter …

  • Spatzendorf (Kreis Kornumünde – Zentravia)

    Spatzendorf (Kreis Kornumünde – Zentravia)

    Spatzendorf ist ein kleines Dorf im Landkreis Kornumünde in Zentravia und liegt östlich des Waldes Gnistreskog auf 288 m Höhe. Mit nur rund 92 Einwohnern ist es eine ruhige ländliche Siedlung, die dennoch durch die nahe Autobahnanschlussstelle der A5 verkehrlich gut angebunden ist. Mittelpunkt des Ortes ist die Bruchsteinkirche St. Petrus auf einer Anhöhe über dem Tal. Neben einigen Bauernhöfen prägt ein kleiner Betrieb… Weiter …

  • St. Gregorius-Bach in Ausschnittdorf

    St. Gregorius-Bach in Ausschnittdorf

    Die Kirche St. Gregorius-Bach am Kirchweg 2 ist das geistliche Zentrum Ausschnittdorfs. Der schlichte Saalbau mit gedrungenem Turm verbindet in seiner Namensgebung Liturgie und Musik. Pfarrerin Luise Hartmann predigt alltagsnah, Kantor Matthias Greiner leitet den Chor, Küster Henrik Pöhler hält das Gebäude instand. Die Gemeinde lebt durch Aktivitäten wie Senioren-Smartphonekurse des 18-jährigen Leon Mazurek, Taufvorbereitung am Küchentisch und Basare. Eng verbunden ist sie mit… Weiter …

  • Stadtkirche St. Severus (Südeck)

    Stadtkirche St. Severus (Südeck)

    Die Stadtkirche St. Severus am Kirchplatz 3 ist ein Backsteinbau, der im Alltag Südecks ständig mitläuft: als Orientierungspunkt zwischen Marktplatz, Pfarrhaus und Verwaltungswegen. Der Turmhelm sitzt auf einem gedrungenen Westbau, das Portal ist vom täglichen Gebrauch glatt geworden. Innen ist der Raum klar, mit hohen Fenstern, dunklen Bänken und einem schlichten Chor; das Geläut strukturiert Sonntage, Feste und Trauerfeiern. Die Gemeinde arbeitet verlässlich mit… Weiter …

  • Südeck (Kreisstadt – Zentravia)

    Südeck (Kreisstadt – Zentravia)

    Südeck ist eine kleine Kreisstadt am südwestlichen Rand der Zento-Ebene, geprägt von Grenznähe, Pendelwegen und praktischer Infrastruktur. Der Ort funktioniert über Wege und Abläufe: Landratsamt, Kreisarchiv und Waaghaus strukturieren den Alltag zwischen Akten, Markt und Lieferfahrten Richtung Hauptstadt. Die Stadtkirche St. Severus, die umgebaute Kreisscheune mit Entwässerungsgerät und VHS-Kursen sowie Bauhof, Maschinenring und Ersatzteilladen zeigen, worauf Südeck ausgelegt ist: verwalten, lagern, reparieren, schnell reagieren.… Weiter …

  • Teistig (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Teistig (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Teistig (Z-2040, 3.487 Einw.) liegt im südlichen Whisperwood, dessen Bäume angeblich Stimmen flüstern. Die Kleinstadt besticht durch ihre Glashütte für mundgeblasene Gläser, die Holzkirche aus dem 18. Jahrhundert mit Fabelwesen-Schnitzereien und das einzigartige Kino „Teistiger Lichtspiele“ mit Wald-Filmen. Per Bahn (Linie 112) oder über die Z-9/Z-10 erreichbar. Ausflüge lohnen zum Hof Aus (heiliger Honig), zur Burgruine Hohenteistig (weiter Blick) und zum Sanatorium „Whisperwood“. Übernachtung… Weiter …

  • Trentschin (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Trentschin (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Trentschin ist mit 1.597 Einwohnern das größte Dorf im oberen Bunbachtal und liegt auf 698 Metern Höhe im Zentralmassiv Zentravias, wo der tosende Schattenbach in den Bunbach mündet. Der Ort beeindruckt mit seiner gotischen Kirche St. Helena, die einen wertvollen Flügelaltar der Zentroer Schule birgt, sowie der Burg Trentschin, die heute als Jugendherberge dient. Der Kletterwald in den Baumkronen und die „Bunbachterrassen“ mit ihrer… Weiter …

  • Umpferstedt im Kornutal (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Umpferstedt im Kornutal (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Umpferstedt liegt im oberen Kornutal des Zentralmassivs, 441 Meter über dem Meer, und zählt rund 547 Einwohner. Das Dorf gruppiert sich entlang der Talstraße, umgeben von dichten Buchen- und Fichtenwäldern. Die Holzkirche aus dem 16. Jahrhundert ist ein Blockbau mit gut erhaltenen Wandmalereien und bildet das kulturelle Zentrum; Pfarrer Jakob Hensel leitet die Gemeinde. Die lokale Wirtschaft wird von der Forstwirtschaft bestimmt: der Forstbetrieb… Weiter …

  • Varna (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Varna (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Varna liegt im Whisperwood auf 317 m Höhe und ist bekannt für sein jährliches Holzschnitzer-Festival, bei dem Künstler Skulpturen aus Baumstämmen schaffen. Die romanische Kirche birgt ein wertvolles Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert. Der Betrieb „Varnaer Holzspielzeug“ fertigt traditionelles Spielzeug aus Ahorn- und Buchenholz. Ein Tierfreigelände zeigt wiederangesiedelte Luchse und Wildkatzen. Die Gaststätte „Zum grünen Jäger“ ist Treffpunkt für Jäger und Wanderer. Ein Campingplatz… Weiter …

  • Vierstern (Kreis Südeck – Zentravia)

    Vierstern (Kreis Südeck – Zentravia)

    Vierstern, ein ruhiges Dorf auf dem Zento-Rücken, bietet mit seinem zentralen Sternplatz einen charmanten Mittelpunkt aus Rathaus, Kirche und Marktbrunnen. Die Kirche St. Ansgar samt Studienzentrum zieht Theolog:innen aus der Region an. Handwerklich geprägt ist der Ort durch „Vierstern Schalungsbau“, ergänzt von einer Tankstelle mit Imbiss und einem kleinen Supermarkt. Die Gaststätte „Zur Laterne“ lädt mittwochs den Skatclub zum Spiel. Die Lage an Z-1… Weiter …

  • Vogelhain (Kreis Kornumünde – Zentravia)

    Vogelhain (Kreis Kornumünde – Zentravia)

    Vogelhain (709 Einwohner) liegt malerisch auf dem Zento-Rücken und ist von Obstplantagen umgeben. Das Dorf entstand um einen Gutshof, heute Sitz der landwirtschaftlichen Kooperative „Zento-Frucht“. Die spätgotische Kirche St. Michael aus dem 15. Jahrhundert prägt den Dorfplatz, wo auch das Gasthaus regionale Spezialitäten serviert. Wanderer zieht es zum Aussichtspunkt „Zentoblick“ mit Panorama über das Flusstal. Der Ort bietet einen Wochenmarkt, ein kleines Fitnessstudio und… Weiter …

  • Wielitz (Kreis Drosen – Zentravia)

    Wielitz (Kreis Drosen – Zentravia)

    Wielitz (921 Einwohner, 99 m) liegt südöstlich von Zentro an B6 und A5 und dient als logistischer Mittelpunkt für Betriebe des Landkreises Drosen. Im Ort sitzen ein großes Ersatzteillager, ein Reifenservice für landwirtschaftliche Fahrzeuge und ein Buchhaltungsverbund, der Höfe und Mostereien betreut. Im Ortskern stehen die Kirche St. Aurelian-Brücke und der Gasthof, in dem Maschinenringe tagen. Eine Besonderheit ist der „Satzraum“, in dem Druckvorlagen… Weiter …

  • Wildeck (Kreis Drosen – Zentravia)

    Wildeck (Kreis Drosen – Zentravia)

    Wildeck liegt am Rand der Zento-Ebene, dort, wo der Drosener Rücken ansetzt. Das Dorf ist klein, aber nicht still: Im Herbst zieht der Duft der Mosterei am Mühlenweg 6 durch die Straße, wenn Obst aus Huhndorf und den Gärten gepresst wird. Im Zentrum steht St. Corvinius-Aue mit einem Friedhof, auf dem Berufe in Stein stehen: Feldmesser, Wasserbauer, Setzer. Es gibt eine Pizzeria, eine Schreinerei,… Weiter …

  • Zell (Kreis Südeck – Zentravia)

    Zell (Kreis Südeck – Zentravia)

    Zell liegt in der Zento-Ebene südwestlich der Hauptstadt, nahe der A1 und an der B42. Das Dorf besteht aus Höfen, Hallen und kurzen Wohnstraßen; der Tageslauf wird von Feldarbeit, Lieferfenstern und Maschinenverkehr bestimmt. Sechs Kilometer nördlich beginnt der Zellwald, in dem der Tåkefoss entspringt; der Bach wird als Entwässerungs- und Arbeitslinie geführt. Im Kern steht die Dorfkirche St. Kolman (Lindenstraße 2), unter der Woche… Weiter …

  • Zentobrücke (Kreis Drosen – Zentravia)

    Zentobrücke (Kreis Drosen – Zentravia)

    Zentobrücke (549 Einwohner, 71 m) liegt direkt am Fluss Zento zwischen Zentro und Kornumünde. Am Brückenkopf arbeitet der Bauhof, der Pegelmarken prüft, Treibgut räumt und die Ufer befestigt. Die niedrige Kirche St. Anselm mit ihrer oft nachzustellenden Turmuhr ist zugleich Treffpunkt für Wasserwehr, Feuerwehr und Angelvereine. Ein Uferweg führt in die Zento-Aue zum „Alten Tritt“, einem früheren Anleger mit sichtbaren Steinplatten im Wasser. Kultureller… Weiter …

  • Zentofeld (Kreis Kornumünde – Zentravia)

    Zentofeld (Kreis Kornumünde – Zentravia)

    Zentofeld, idyllisch an den Zento-Auen gelegen, war einst Umschlagplatz für Flößerholz. Heute prägen Landwirtschaft mit Hofläden und Obstpressen das Bild, kontrastiert von einem modernen Medien-Monitoring-Standort. Die St.-Georgs-Kirche mit Fachwerkturm aus dem 16. Jahrhundert zeugt von der langen Geschichte. Der alte Treidelpfad lädt als Wanderweg ein. Kulinarisches Highlight ist der Dorfgasthof am Fluss mit Ziegenkäse- und Flusskrebsgerichten. Die Bahnlinie 109 verbindet den Ort stündlich mit… Weiter …

  • Zentravia

    Zentravia

    Das Dekanat von Zentravia war eine einflussreiche religiöse Macht mit prächtigen Kirchen und Klöstern in der Hauptstadt südöstlich des Grenzsees. Im 9. und 10. Jahrhundert flohen Flüchtlinge von hier und gründeten das Despotat Storcha. Zentravia wurde später eine Provinz des Königreichs Storha, das sich bis ins Blumenland erstreckte. Bürgerkriege führten zur Dezentralisierung, und heute ist Zentro die Hauptstadt mit verschiedenen Landkreisen. Weiter …

  • Zentro (Hauptstadt von Zentravia)

    Zentro (Hauptstadt von Zentravia)

    Zentro (47.301 Ew., 62 m) liegt am Zusammenfluss von Grenzfluss und Zento südöstlich des Grenzsees. Die Stadt wuchs aus dem Dekanat Zentravia (ab 730) als Verwaltungs- und Schriftzentrum; Kathedralbau (ab 790) und die Lucidianische Universität (804) prägen bis heute den Alltag. Verwaltung, Archiv, Druck und Ausbildung liegen räumlich eng beieinander, sichtbar am Kanzleiplatz mit Stadthaus, Landeshaus und Landesdruckerei. Zentro lebt von kleinteiligen Institutionen: Bibliothek… Weiter …

  • Zunig (Kreis Ferkelau – Zentravia)

    Zunig (Kreis Ferkelau – Zentravia)

    Zunig, die zweitgrößte Stadt im Kreis Ferkelau, besticht durch die Verbindung von Tradition und Moderne. Auf 401 m NN am Fuße des Queck-Riegels gelegen, prägen die romanische Kirche St. Hilmar mit ihren bedeutenden Fresken und ein lebendiges Kulturzentrum den Ort. Wirtschaftlich ist Zunig ein Kraftzentrum: Ein großer Massivholzmöbelbetrieb, der Parkettspezialist „Der Bodenmeister“ und die Crystal Clear Water AG sichern Wohlstand. Das Zentrum für Simulation… Weiter …