
(Pop.: 51.029)
Der Landkreis Novafurt erstreckt sich im Südwesten des Blumenlandes über eine Fläche von etwa 49 Kilometern in West-Ost- und 44 Kilometern in Nord-Süd-Richtung. Sein Gebiet wird maßgeblich vom Lauf der Nova geprägt, die von Norden nach Südosten fließt und bei der Hauptstadt Nova in die Novabucht mündet. Die Grenzen des Kreises sind vielseitig: Im Westen liegen der zentravianische Kreis Drosen und der bierländische Landkreis Kreuzberg, im Süden der blumenländische Landkreis Komerz. Östlich schließt sich der Landkreis Muldmünde an, während im Norden die Kreise Novatal und Blue River liegen. Diese Lage macht Novafurt zu einem zentralen Übergangsraum zwischen den Nachbarprovinzen und dem Kernland des Blumenlandes.

Die Kreisstadt Novafurt (Pop.: 12.478, 52m NN) ist die heimliche Perle der Blumenthal-Ebene. Sie liegt beidseits der Nova, zehn Kilometer nördlich der Hauptstadt Nova. Die Stadt besteht aus zwei Teilen: Das historische Südufer mit dem Marktplatz, der spätgotischen Stadtkirche St. Florian und den alten Speichergebäuden, die heute Gastronomie und Handwerk beherbergen, bildet den malerischen Kern. Hier erinnert alles an die Zeit, als Novafurt der wichtigste Umschlagplatz für Agrarprodukte der Region war. Das kleine Museum zur Flussgeschichte macht diese Epoche lebendig. Gegenüber, westlich der Nova, zeigt sich die Stadt von ihrer modernen Seite: Die Neustadt mit dem Bahnhof Novafurt Stadt ist ein pulsierendes Wirtschaftszentrum. Drei Betriebe prägen hier das Bild: Die traditionsreichen Mühlenwerke verarbeiten Getreide aus der ganzen Ebene zu Mehl, die Maschinenfabrik Brünner & Söhne produziert Spezialanlagen für die Lebensmittelindustrie, und die NovaTech Kunststoff GmbH liefert innovative Verpackungslösungen. Das kulturelle und gesellschaftliche Leben wird von der aktiven Kirchgemeinde um Pfarrer Thomas Brenner und der Freiwilligen Feuerwehr unter Klaus Dieter Schulz getragen. Ein echtes Wahrzeichen ist die Brauerei „Zum goldenen Nova“, deren süffiges Landbier in den Biergärten am Flussufer zu den schönsten Genüssen des Ortes zählt. Die umliegenden Auenwälder der Nova und Mulde laden zu Spaziergängen ein, während die Nähe zur Hauptstadt Nova die Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Erkundungen der gesamten Region macht. Novafurt verbindet auf einzigartige Weise Historie, Moderne und Gemütlichkeit.
Folgt man der Nova flussaufwärts nach Norden, gelangt man zunächst nach Hettstedt (Pop.: 2.547, 58m NN). Der Ort ist von ausgedehnten Obstplantagen umgeben, die im Frühling in voller Blüte stehen. Die romanische Dorfkirche aus dem 12. Jahrhundert mit ihren wertvollen Fresken ist ein Anziehungspunkt für Kunstinteressierte. Nördlich des Ortes betreibt die „Hettstedter Agrarkooperative“ eine große Viehwirtschaft mit angeschlossener Molkerei, die für ihren kräftigen Bergkäse bekannt ist. Der örtliche Maschinenbaubetrieb stellt spezielle Erntegeräte für den Obstbau her.
Weiter nördlich erreicht man Großenhain (Pop.: 4.217, 76m NN), das sich beidseits der Nova erstreckt. Die Stadt ist durch die gut erhaltene Stadtmauer und den Renaissancebau des Alten Schlosses geprägt, das heute als Rathaus dient. Die Kirche St. Georg beherbergt eine bedeutende Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Großenhain ist ein Zentrum des Handwerks; hier haben sich Töpfer, Korbflechter und eine traditionelle Seilerei angesiedelt. Die „Hainer Spielzeugmanufaktur“ produziert hochwertige Holzspielzeuge, die weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt sind. Zum Stadtgebiet gehört der Flecken Windelmühle an der Scalsa (Pop.: 9, 91m NN), ein winziger Weiler, der aus einer historischen Mühle und drei Häusern besteht und ein beliebtes Fotomotiv bietet.
Das nördlichste Gemeindegebiet an der Nova bildet Waldfurt (Pop.: 4.572, 85m NN). Die Stadt liegt am Übergang vom Flachland zu den ersten Hügeln des Zentralmassivs und ist ein Ausflugsziel für Wanderer. Die Burg Waldfurt, einst Sitz eines lokalen Adelsgeschlechts, thront über dem Ort und beherbergt heute ein Heimatmuseum. Die neugotische Kirche wurde im 19. Jahrhundert erbaut. In Waldfurt hat die Firma „Nova-Elektronik“ ihren Sitz, die Unterhaltungselektronik und Komponenten für die Landwirtschaft herstellt. Der Biergarten am Marktplatz ist ein Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Waldfurt ist Endpunkt der Blumenlandbahn-Linie 114 aus Sassnitz.
Östlich der Nova, in der fruchtbaren Blumenthal-Ebene zwischen Nova und Mulde, liegen die Dörfer Neudalno (Pop.: 105, 112m NN), Dalno (Pop.: 147, 111m NN) und Elsterwitz (Pop.: 247, 72m NN). Diese Streusiedlungen sind von einem Netz aus Feldwegen und kleinen Wäldchen durchzogen. Die Bewohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft; die „Dalnoer Saatgutkooperative“ ist auf die Vermehrung von regionalem Getreide spezialisiert. In Elsterwitz steht eine kleine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert, deren schlichter Bau die ländliche Architektur der Region widerspiegelt. Die Dörfer sind über die L3 und L16 angebunden.

Scalso, mit 8.742 Einwohnern das wirtschaftliche Herz des westlichen Kreisgebiets Novafurt, liegt auf 118 Metern Höhe. Die Stadt verdankt ihren Charakter den beiden Flüssen Scalsa und Myrkva, die sie durchziehen und das Landschaftsbild prägen. Das imposante Landschloss, umgeben von einem weitläufigen Park, dient heute als kultureller Mittelpunkt mit Konzerten und Ausstellungen. Die barocke Pfarrkirche mit ihrer reichen Innenausstattung zeugt von der Geschichte des Ortes. Die Scalsoer Mühlenwerke und die Blumenland-Brauerei sind die bedeutendsten Arbeitgeber – ihr Einfluss ist allgegenwärtig, vom Duft des gemahlenen Korns bis zum beliebten Lagerbier, das in der ganzen Region geschätzt wird. Der Wildpark am südlichen Stadtrand bietet Familien ein naturnahes Ausflugsziel mit Damwild und anderen heimischen Tieren. Für den täglichen Bedarf und darüber hinaus sorgt das Einkaufszentrum „An der Myrkva“ mit Supermarkt, Bekleidungsgeschäften, Buchhandlung und einem Musikaliengeschäft.

Zur Gemeinde Scalso gehört Babybach – ein Flecken mit nur 98 Einwohnern. Das Leben hier wird vom Plätschern der Scalsa bestimmt, die sich klar und kühl durch den Ort schlängelt. Das Herz von Babybach ist die Forellenzucht, die seit Generationen von der Familie Linder geführt wird. Thomas Linder, ein Mann mit wettergegerbtem Gesicht, kennt jedes seiner silbrigen Tiere und pflegt die Zuchtbecken mit einer Hingabe, die selten geworden ist. Gesellschaftliches Zentrum ist der kleine Dorfladen von Elke Baumann, wo sich die Bewohner bei Kaffee und Zeitung treffen, um die Neuigkeiten aus der Welt zu besprechen, die hier meist mit Verspätung ankommen. Eine kleine, fast von Bäumen verschluckte Kapelle lädt zu stillen Andachten ein.

Tretwitz an der Scalsa ist ein beschauliches Dorf, das auf 101 Metern Höhe in der Blumenthal-Ebene liegt. Geprägt wird der Ort von den traditionsreichen Töpfereien, die aus dem feinen, eisenhaltigen Ton der Scalsa Gebrauchskeramik und künstlerische Gefäße fertigen. Die spätgotische Kirche mit ihrem Flügelaltar ist das architektonische Herzstück. Neben diesem historischen Erbe überrascht Tretwitz mit moderner Innovation: Die Landwirtschaftliche Kooperation betreibt eine große Biogasanlage, und in einem umgebauten Speicher forscht das NeuroWissenschaftsZentrum unter Dr. Sofia Ivanova und Chemikerin Ronja Westphal zu Duft und Gedächtnis. Die Hölzerne Harmonie Schreinerei von Elias Bruckner pflegt altes Holzhandwerk. Das gesellschaftliche Leben spielt sich in der Bahnhofsgaststätte Zum letzten Halt und im Gasthaus Zur Scalsa ab, wo sich Einheimische und Zugereiste wie Anwalt Cyril Gagnon treffen. Der Supermarkt Scalsa-Markt und die Bäckerei Zum süßen Nova decken den Alltag ab. Tretwitz lebt von der Verbindung aus Handwerk, Wissenschaft und nachbarschaftlicher Gemeinschaft.

Zu Tretwitz gehört der Flecken Tretkreuz (Pop.: 14), der von Feldern mit Hülsenfrüchten und Geflügelweiden geprägt ist. Zwei Höfe bilden das Rückgrat des Ortes: der Treterhof, geführt von der Familie Brenner, bekannt für seine robusten Hühner und golddotterigen Eier, und der Markhof der Familie Wiesenbach, der ökologischen Hülsenfruchtanbau betreibt. Beide Höfe empfangen Gäste und bieten Einblicke in die ländliche Lebensweise. Die Geschichte des Ortsnamens rankt sich um eine alte Wegkreuzung und rastende Fuhrleute.
Das auch zu Tretwitz gehörende Tretufer an der Nova (Pop.: 12, 68m NN) ist nur eine kleine Ansammlung von Gehöften mit Bahnhof, die malerisch an der Nova liegen und bei Anglern beliebt sind.

Nossen bei Rastitz ist ein charaktervolles Dorf im Westen der Blumenthal-Ebene, dessen 842 Einwohner inmitten einer malerischen Hanglandschaft leben. Die Landwirtschaft bestimmt bis heute den Alltag, und die schlichte Kapelle aus dem Barockzeitalter ist das stilles Zeugnis der lokalen Geschichte. Das Dorfleben konzentriert sich auf das Gemeindehaus, wo Termine, Feste und gesellige Runden stattfinden. Technologischer Fortschritt zeigt sich unerwartet im Zentrum für Erneuerbare Energien, das die Umwelttechnikerin Riley Summers professionell leitet und das weit über die Dorfgrenzen hinaus Beachtung findet. Gleichzeitig wird altes Handwerk bewahrt: Im Betrieb „Der Bodenzauberer Parkettleger“ werden Böden mit handwerklicher Präzision verlegt oder restauriert. Medizinisch ist man mit Zahnarzt Lucas Håkansson bestens versorgt, der eine moderne Praxis betreibt. Der Sportplatz ist Treffpunkt für Fußballbegeisterte, während das kleine Hotel am Bahnhof und zwei gastliche Schänken Übernachtungen und kulinarische Genüsse ermöglichen.

Das Straßendorf Leisen in der Blumenthal-Ebene westlich von Novafurt zählt 478 Einwohner und liegt auf 85 Metern Höhe. Geprägt wird der Ort seit Generationen vom Obstbau – die Mosterei Leisen verarbeitet die Früchte der Streuobstwiesen zu Saft und Apfelwein. Lebensmitteltechnologe Rudolf Haas überwacht dort die Gärprozesse und verfeinert die Rezepturen. Die schlichte Dorfkirche unter Pfarrer Thomas Brenner ist spirituelles Zentrum, während das Café Bernstein & Brot von Bäckerin Lena Weber und Klaudia Böhmer als gesellschaftlicher Treffpunkt fungiert. Hier verkehrt auch Jiro Takahashi, Produktmanager aus Novafurt, der sich als Zugezogener ins Dorfleben integriert hat. Handwerkskunst bietet die Steinmetz-Werkstatt von Elara Weisinger, medizinische Versorgung die Apotheke von Anne Ivanova. Im Sommer ist das Freibad am Ortsrand Treffpunkt für Jung und Alt. Das Dorfleben wird von Vereinen getragen – die Feuerwehr unter Klaus Dieter Schulz organisiert das jährliche Erntefest, und der Fußballverein begeistert seine Fans.

Das Dorf Musenstein im Westen der Blumenthal-Ebene vereint auf einzigartige Weise Geschichte, Handwerk und modernes Leben. Die mittelalterliche Burgruine Mussenstein prägt das Ortsbild und erzählt von längst vergangenen Zeiten. Die traditionsreiche Steinmetzwerkstatt „Granit & Geist“, seit 325 Jahren im Besitz der Familie Geist, pflegt ihr Handwerk und half bei der jüngsten Sanierung der Ruine. Direkt gegenüber hat sich mit dem Institut für Umwelttechnik und Ressourcenmanagement ein hochmodernes Forschungsinstitut angesiedelt, das für frischen Wind und internationale Kontakte sorgt. Das gesellschaftliche Leben findet in der Dorfkirche mit ihrem berühmten Besuchsdienst für Kranke und Alleinstehende, auf dem Fußballplatz des SV Musenstein und in der gemütlichen Bar Zaubermond statt. Hier treffen Bauern auf Wissenschaftler, Handwerker auf Künstler. Die alltäglichen Helden des Dorfes – Lokführerin Jordan Ellis, die die BLB-Linie 114 bedient, und Online-Redakteur Louis Dumont, der über das Leben auf dem Land berichtet – geben Musenstein sein unverwechselbares Gesicht. Mit Tankstelle, Schuhgeschäft und guter Anbindung an die umliegenden Städte ist der Ort bestens versorgt und ein lohnendes Ziel für alle, die das authentische Landleben suchen.

Huttstedt, ein ruhiges Dorf mit 324 Bewohnern, liegt malerisch in der Blumenthal-Ebene zwischen ausgedehnten Weideflächen. Das Herz des Ortes bildet die barocke Dorfkirche, deren prächtiger Altar vom geheimnisvollen „langen Karl“ geschnitzt wurde – einem Zimmermann des 19. Jahrhunderts, der auch die Kassettendecke in Eierbach schuf. Nur einen Kilometer südlich lockt das Tranquil-Thicket-Wäldchen mit dem entspringenden Frostbeek-Bach und einem Fahrradrastplatz, der an Wochenenden mit Imbiss und Biergarten zum Treffpunkt wird. Huttstedt überrascht mit lebendigem Handwerk: HeatSolve entwickelt innovative Heiztechnik, die Schreinerei Holz & Herz fertigt edle Möbel, Goldschmiedin Nyala Tesfaye schafft filigranen Schmuck, und Laura Koch sorgt mit ihrer Gebäudereinigung für Sauberkeit. Der gesellige Mittelpunkt ist das Gasthaus Zum Kornfeld mit bodenständiger Küche, während Famila Zieglers Lebensmittelgeschäft für den täglichen Bedarf und Dorfklatsch sorgt.

Nassau ist ein kleines, aber feines Dorf im Westen der Blumenthal-Ebene im Blumenland. Mit nur 278 Einwohnern liegt es eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft mit ausgedehnten Weideflächen, auf denen die charakteristischen Blumenland-Rinder grasen. Das Dorfleben wird von der schlichten Sandsteinkirche geprägt, die mit ihrem alten Lindenschatten den Mittelpunkt der Gemeinde bildet. Wirtschaftlich bedeutend sind die Nassauer Milchwerke, deren Joghurt und Quark in der gesamten Region geschätzt werden. Kulturell glänzt Nassau durch die „Zauberhafte Keramik“ von Hanna Eriksson, die als Biologin die heimische Flora erforscht und in ihrer Freizeit wunderschöne Gefäße töpfert. Das Café Silberblatt von Lea Hartung ist der gesellige Treffpunkt des Dorfes – hier werden hausgerösteter Kaffee und nach Großmutterart gebackenes Brot serviert. Im ehemaligen Gutshaus beherbergt das Institut für Kunstpädagogik und Ästhetische Bildung eine hervorragende Bibliothek und zieht Kreative aus ganz Landauri an. Ingenieurin Laleh Daryani verbindet hier Technik mit Kunst.
Kastaniendorf (Pop.: 204, 119m NN) liegt am Rande des Frostkogs, eines 9×6 Kilometer großen Waldstücks, in dessen Mitte sich der Frostberg (299m NN) erhebt. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen und Spaziergänge im Wald. Die Dorfkirche ist ein neugotischer Ziegelbau. Die L16 und L29 verbinden Kastaniendorf mit den Nachbarorten.

Freidorf ist ein beschauliches Angerdorf in der Blumenthal-Ebene des Blumenlandes, das mit seinen 178 Einwohnern auf den ersten Blick wie ein typischer landwirtschaftlicher Ort wirkt. Das Dorfleben wird geprägt von der Landwirtschaftlichen Kooperation, die auf Futterpflanzen spezialisiert ist, und der Metzgerei Berg & Braten, deren „Freidorfer Knackerspitz“ weit über die Grenzen bekannt ist. Das alte Schulhaus dient heute als Dorfgemeinschaftshaus und Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Überraschend für einen so kleinen Ort sind der diskrete Erotikclub „Club der 7 Sinne“ in einem umgebauten Kornspeicher sowie die Präsenz moderner Berufe: Data Scientist Carsten Möller arbeitet von seinem Fachwerkhaus aus, und Physiotherapeut Rowan Tate betreibt eine erfolgreiche Praxis im umgebauten Schweinestall. Übernachtungsmöglichkeiten bietet der Bauernhof von Familie Weigel. Die Kirche St. Marien und der alte Brunnen auf dem Anger prägen das Ortsbild. Mit seinen vielfältigen Facetten zeigt Freidorf, dass ein kleines Dorf mehr sein kann als nur Landwirtschaft – es ist ein lebendiges Gemeinwesen, das Tradition und Moderne auf unkonventionelle Weise miteinander verbindet.

Kurzhausen ist ein beschauliches Dorf im Westen der Blumenthal-Ebene im Blumenland, das mit nur 147 Einwohnern seinen ganz eigenen Charme entfaltet. Auf 74 Metern Höhe gelegen, wird die Gemeinde von Feldern umgeben, während der Cedar Shade mit seinem Hügel „Kleiner Bär“ vier Kilometer südwestlich lockt. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als hier ein Kloster stand – 1526 aufgelöst, 1625 bis auf Grundmauern niedergebrannt. Diese Überreste sind noch heute am Dorfplatz zu besichtigen. In der kleinen Kapelle wurden Teile des Altars aus der Klosterkirche integriert. Das Dorfleben wird geprägt von Handwerk und Landwirtschaft: Die Tischlerei „Das Tischlerparadies“ fertigt Möbel in Handarbeit, zwei Bauernhöfe bewirtschaften die umliegenden Felder. Der Dorfladen mit Backstation und Packstation ist das soziale Zentrum, wo abends auch Bier ausgeschenkt wird. Grace Holloway, die Sozialarbeiterin des Ortes, steht den Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite.

Waldfels: Das Dorf mit 120 Bewohnern mag unscheinbar wirken, entfaltet bei genauerem Hinsehen jedoch einen bemerkenswerten Charakter. Die schlichte, helle Dorfkirche aus dem 19. Jahrhundert ist das geistliche Zentrum, in dem Pfarrer Thomas Brenner die Gemeinde zusammenhält. Doch Waldfels lebt vor allem von seinen Menschen und Betrieben: Die Goldene Griffe Tischlerei fertigt zeitlose Möbel, die Gärtnerei pflegt alte Sorten, und die kleine Käserei produziert regional geschätzte Spezialitäten. Das Café Tautropfen ist der gesellige Treffpunkt – hier laufen alle Fäden zusammen. Was den Ort besonders macht, sind seine ungewöhnlichen Bewohner: der Softwareentwickler Aiko Tanaka, der in der Abgeschiedenheit arbeitet, der Redakteur Julien Lefèvre, der das Landleben schätzt, und die Tänzerin Amani Khalid, die auf den Feldern tanzt. Dr. Florian Berger sorgt für die medizinische Grundversorgung. Wer Ruhe, Handwerkskunst und eine lebendige Dorfgemeinschaft sucht, wird hier fündig – ein Ort zum Verweilen und Staunen.
Pölbitz (Pop.: 28, 261m NN) ist der kleinste Ort im Landkreis. Der Weiler liegt auf dem Drosener Rücken und ist über die L16 erreichbar. Er besteht aus wenigen Gehöften, die von Wald und Weiden umgeben sind.
Im Westen des Landkreises erheben sich die östlichen Ausläufer des Drosener Rückens. Hier liegt von Nord nach Süd zunächst das Dorf Reichenau (Blumenland) (Pop.: 478, 273m NN). Der Ort ist von Mischwäldern umgeben und wird von der L16 durchquert. Die kleine Dorfkirche stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Die Stadt Findlingshain (Pop.: 3.215, 251m NN) liegt auf einer Anhöhe des Rückens. Sie ist von Findlingen geprägt, die in der Umgebung zu finden sind und für den Hausbau verwendet wurden. Das Landschloss Findlingshain, ein barockes Herrenhaus, ist heute ein Landerholungsheim, das seinen Gästen aktive Beschäftigung in der Landwirtschaft anbietet – vom Pflügen über das Streuen bis hin zum Mist schaufeln. Die Stadt ist ein Zentrum des Steinmetzhandwerks. Die B64 verbindet Findlingshain mit Waldfurt und Rastitz. Zum Stadtgebiet gehört der bereits erwähnte Flecken Pölbitz.

Die Kleinstadt Rastitz liegt am Osthang des Drosener Rückens, umgeben von den Wäldern Krisdorfer Wald und Ewiggoldwald. Die gotische Pfarrkirche St. Ägidius mit ihrem markanten Turm und das Renaissance-Rathaus am Marktplatz mit seinem prächtigen Erker sind die architektonischen Höhepunkte. Das klassizistische Landschloss beherbergt heute die Stadtbibliothek und ein Archiv unter der Leitung von Archivarin Dr. Clara Mertens. Rastitz ist überraschenderweise ein bedeutender Industriestandort: Die Aerolith Lufttechnik GmbH produziert Belüftungs- und Klimatechnik, während Rastitz Audio hochwertige Lautsprecher und Verstärker fertigt. Das Krankenhaus mit Polyklinik versorgt die gesamte Region. Der Biergarten am Stadtpark und das Gasthaus „Zur alten Linde“ sind zentrale soziale Treffpunkte. Die Fußballmannschaft SG Rastitz spielt unter Trainer Jovan Milic in der Kreisliga und pflegt eine Rivalität mit Findlingshain. Der Wochenmarkt auf dem Marktplatz, die Bäckerei „Zum goldenen Weizen“ und eine kleine Buchhandlung decken den Alltagsbedarf. Die Stadt hat 7.841 Einwohner, die hier arbeiten, diskutieren und das lebendige Gemeinwesen prägen.
Der Landkreis Novafurt präsentiert sich als eine vielseitige Region, die von der fruchtbaren Ebene im Osten über die bewaldeten Höhenzüge im Westen bis hin zu den geschäftigen Städten an der Nova reicht. Die gute Verkehrsanbindung durch Autobahnen, Bundesstraßen und ein dichtes Schienennetz machen ihn zu einem leicht zu bereisenden Teil des Blumenlandes, der sowohl landwirtschaftliche Tradition als auch moderne Industrie und ein reiches kulturelles Erbe vereint.
Städte und Gemeinden
Städte
- Kreisstadt Novafurt
- Findlingshain
- Großenhain
- Windelmühle
- Hettstedt
- Rastitz
- Scalso
- Waldfurt
Dörfer
- Dalno
- Elsterwitz
- Freidorf
- Huttstedt
- Kastaniendorf
- Kurzhausen
- Leisen
- Musenstein
- Nassau (Blumenland)
- Neudalno
- Nossen (bei Rastitz)
- Pölbitz
- Reichenau (Blumenland)
- Tretwitz
- Tretkreuz
- Tretufer
- Waldfels (Blumenland)
-
Babybach (Gemeinde Scalso – Kreis Novafurt – Blumenland)

Babybach ist ein winziger Flecken mit 98 Einwohnern, der zur Gemeinde Scalso gehört. Der idyllische Ort liegt an der Scalsa und ist weitgehend von der Zeit vergessen. Sein Herzstück ist die Forellenzucht, die von Thomas Linder seit dreißig Jahren betrieben wird. Die Kapelle und der Dorfladen von Elke Baumann bilden die gesellschaftlichen Mittelpunkte des Ortes. Über die B43 ist Babybach mit Scalso verbunden. Von… Weiter …
-
Freidorf (Kreis Novafurt – Blumenland)

Freidorf in der Blumenthal-Ebene ist ein typisches Angerdorf mit 178 Einwohnern, dessen Leben sich um die Landwirtschaftliche Kooperation und das alte Schulhaus als Gemeindezentrum dreht. Die Metzgerei Berg & Braten ist kulinarischer Mittelpunkt, während der ungewöhnliche „Club der 7 Sinne“ und Zugezogene wie Data Scientist Carsten Möller und Physiotherapeut Rowan Tate für moderne Akzente sorgen. Übernachtungen bietet Familie Weigel auf ihrem Bauernhof an. Die… Weiter …
-
Huttstedt (Kreis Novafurt – Blumenland)

Huttstedt ist ein beschauliches Dorf mit 324 Einwohnern in der Blumenthal-Ebene. Herzstück ist die barocke Dorfkirche mit einem bemerkenswerten Kanzelaltar, geschnitzt vom legendären „langen Karl“. Südlich liegt das Tranquil-Thicket-Wäldchen mit dem Frostbeek-Bach, wo ein Rastplatz mit Imbiss und Biergarten Radfahrer anzieht. Das Dorf lebt von Handwerksbetrieben: HeatSolve Heizsysteme, Holz & Herz Schreinerei, Goldschmiedin Nyala Tesfaye und Gebäudereinigerin Laura Koch. Das Gasthaus Zum Kornfeld und… Weiter …
-
Kurzhausen (Kreis Novafurt – Blumenland)

Kurzhausen im Blumenland ist ein 147-Seelen-Dorf in der Blumenthal-Ebene. Von einem Kloster aus dem 16. Jahrhundert zeugen heute nur noch Grundmauern am Dorfplatz. Teile des Altars fanden in der kleinen Kapelle eine neue Heimat. Das Dorfleben konzentriert sich um den Dorfladen mit Back- und Packstation sowie abendlichem Bierausschank, die Tischlerei „Das Tischlerparadies“ und zwei Bauernhöfe. Sozialarbeiterin Grace Holloway ist die Seele der Gemeinde. Ein… Weiter …
-
Landkreis Novafurt (Blumenland)

Der Landkreis Novafurt im Südwesten des Blumenlandes erstreckt sich von der Blumenthal-Ebene bis zu den Ausläufern des Drosener Rückens. Die Kreisstadt Novafurt ist ein Verkehrsknotenpunkt an der Nova. Entlang des Flusses liegen Hettstedt, Großenhain und Waldfurt mit ihrer Burg. Westlich der Nova prägen Scalso mit seinem Wildpark und Rastitz mit seiner gotischen Kirche die Region. Östliche Dörfer wie Elsterwitz stehen für intensive Landwirtschaft. Industrie-… Weiter …
-
Leisen (Kreis Novafurt – Blumenland)

Leisen ist ein beschauliches Straßendorf in der Blumenthal-Ebene mit 478 Einwohnern. Die traditionsreiche Mosterei verarbeitet Äpfel der umliegenden Streuobstwiesen zu Saft und Apfelwein. Die schlichte Dorfkirche prägt das Ortsbild, während das Café Bernstein & Brot als gesellschaftlicher Mittelpunkt dient. Handwerkliche Betriebe wie die Steinmetz-Werkstatt von Elara Weisinger und die Apotheke von Anne Ivanova prägen das Dorfleben. Lebensmitteltechnologe Rudolf Haas sorgt für die Qualität des… Weiter …
-
Musenstein (Kreis Novafurt – Blumenland)

Musenstein ist ein beschauliches Dorf in der Blumenthal-Ebene, das von der imposanten Burgruine Mussenstein überragt wird. Die 451 Einwohner leben in einer Gemeinschaft, die von Handwerkstradition, moderner Umwelttechnik und dörflichem Zusammenhalt geprägt ist. Die Steinmetzwerkstatt „Granit & Geist“ besteht seit 325 Jahren, während das Institut für Umwelttechnik junge Wissenschaftler anzieht. Die Dorfkirche pflegt einen liebevollen Besuchsdienst, und die Bar Zaubermond ist der gesellige Mittelpunkt.… Weiter …
-
Nassau (Kreis Novafurt – Blumenland)

Nassau ist ein beschauliches Dorf im Blumenland mit 278 Einwohnern, umgeben von sanften Weideflächen. Die Dorfkirche bildet das spirituelle Zentrum, während die Nassauer Milchwerke für regional bekannte Joghurt- und Quarkprodukte sorgen. Künstlerische Highlights sind die Töpferei „Zauberhafte Keramik“ von Biologin Hanna Eriksson und das Institut für Kunstpädagogik in einem ehemaligen Gutshaus. Das Café Silberblatt von Bäckerin Lea Hartung lockt mit selbstgeröstetem Kaffee und Backspezialitäten.… Weiter …
-
Nossen bei Rastitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

Nossen (bei Rastitz) ist ein beschauliches Dorf im Blumenland mit 842 Einwohnern, eingebettet zwischen der Blumenthal-Ebene und dem Drosener Rücken. Die Landwirtschaft in den Hanglagen prägt den Ort, dessen Herz die schlichte Kapelle aus dem 18. Jahrhundert bildet. Das Gemeindehaus ist zentraler Treffpunkt, während der Handwerksbetrieb „Der Bodenzauberer Parkettleger“ und Zahnarzt Lucas Håkansson wichtige lokale Einrichtungen sind. Besonders hervorzuheben ist das Zentrum für Erneuerbare… Weiter …
-
Novafurt (Kreisstadt – Blumenland)

Novafurt, Kreisstadt im Blumenland mit 12.478 Einwohnern, liegt malerisch an der Nova und ist zweigeteilt: Das historische Zentrum um den Marktplatz mit der spätgotischen Kirche St. Florian und den alten Speichern am Fluss, sowie die moderne Neustadt mit Bahnhof und Industriestandorten wie den Mühlenwerken, der Maschinenfabrik Brünner & Söhne und der NovaTech Kunststoff GmbH. Das Museum zur Flussgeschichte dokumentiert die regionale Bedeutung der Wasserwege.… Weiter …
-
Rastitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

Rastitz (7.841 Einwohner) liegt am Osthang des Drosener Rückens zwischen Krisdorfer Wald und Ewiggoldwald. Die gotische Pfarrkirche St. Ägidius und das Renaissance-Rathaus am Marktplatz prägen das Stadtbild. Das klassizistische Landschloss beherbergt Bibliothek und Archiv. Die Stadt ist Industriestandort mit Aerolith Lufttechnik und Rastitz Audio. Der Biergarten am Stadtpark und das Gasthaus „Zur alten Linde“ sind beliebte Treffpunkte. Die SG Rastitz spielt in der Kreisliga.… Weiter …
-
Scalso (Kreis Novafurt – Blumenland)

Scalso ist das wirtschaftliche Zentrum des westlichen Landkreises Novafurt im Blumenland. Die Kleinstadt liegt in der Blumenthal-Ebene an den Flüssen Scalsa und Myrkva. Wahrzeichen sind das barocke Landschloss mit Park, heute Kulturort, und die prachtvolle Pfarrkirche. Die Lebensmittelindustrie prägt den Ort: die Scalsoer Mühlenwerke produzieren Mehl, die Blumenland-Brauerei ihr bekanntes Lagerbier. Der Wildpark am Stadtrand zeigt heimische Tiere. Zum Einkaufen bietet das Zentrum „An… Weiter …
-
Tretkreuz (Gemeinde Tretwitz – Kreis Novafurt – Blumenland)

Tretkreuz ist ein kleiner Flecken in der Blumenthal-Ebene, umgeben von Feldern und geprägt von zwei Höfen: dem Treterhof, der für seine Geflügelzucht bekannt ist, und dem Markhof, der Hülsenfrüchte anbaut. Der Ort gehört zur Gemeinde Tretwitz. Übernachtungsmöglichkeiten bieten die beiden Höfe, die auch für ihre herzhafte Küche bekannt sind. Weiter …
-
Tretwitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

Tretwitz im Blumenland ist ein ruhiges Dorf mit 3.257 Einwohnern, eingebettet in die Hügel der Blumenthal-Ebene an der Scalsa. Bekannt für seine Töpfereien, die aus heimischem Ton kunstvolle Keramik fertigen, und die spätgotische Kirche mit wertvollem Flügelaltar. Das Dorf beherbergt ein überraschendes NeuroWissenschaftsZentrum, die traditionsreiche Hölzerne Harmonie Schreinerei und eine Biogasanlage der Landwirtschaftlichen Kooperation. Treffpunkte sind die Bahnhofsgaststätte und das Gasthaus Zur Scalsa. Hier… Weiter …
-
Waldfels (Kreis Novafurt – Blumenland)

Waldfels ist ein stilles Dorf in der Blumenthal-Ebene mit 120 Einwohnern. Die schlichte Dorfkirche aus dem 19. Jahrhundert bildet das Zentrum der Gemeinde. Der Ort besticht durch seine lebendige Handwerkskultur: die Goldene Griffe Tischlerei, eine Gärtnerei, die Käserei und das Café Tautropfen als sozialer Mittelpunkt. Hier leben außergewöhnliche Menschen wie der Softwareentwickler Aiko Tanaka, Redakteur Julien Lefèvre und Tänzerin Amani Khalid. Dr. Florian Berger… Weiter …
