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Der Landkreis Novatal liegt im Nordwesten des Blumenlandes und umfasst den Oberlauf sowie einen Abschnitt des Mittellaufs der Nova. Sein Gebiet reicht von der Blumenthal-Ebene über den Drosener Rücken bis zum Kamm des Zentralmassivs. Im Westen grenzt der Kreis an die zentravianischen Landkreise Paulstedt und Drosen, im Süden an Novafurt, im Osten an Blue River und im Norden an Tremoland. Der Eisberg erreicht 1.734 Meter und bildet den höchsten Punkt des Kreises. Die Lage am Übergang zwischen Gebirge und Ebene bestimmt Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Verkehr und Tourismus. Das Blumenland selbst zieht sich von den Gipfeln des Zentralmassivs bis zum Mare Internum; die Nova bildet dabei das landschaftliche und wirtschaftliche Rückgrat des Landes. Die Blumenthal-Ebene gilt mit ihren Lössböden, Feldern, Obstgärten und Gärtnereien als eine der wichtigsten Agrarlandschaften Landauris. Mit 15.539 Einwohnern gehört Novatal zu den dünner besiedelten Landkreisen. Die B5 folgt dem Fluss nach Süden, die B63 führt nach Fuhrmannstedt, während L1 und L2 die beiden großen Gebirgstäler erschließen. Bahnreisende erreichen Novatal aus Richtung Muldmünde und Novafurt über die Linie 115. Diese verbindet auch Altenow und Noramünde mit der Kreisstadt. Von Novatal aus gelangt man auf dem Netz der Blumenländer Gebirgsbahn in die Touristenorte des Zentralmassivs.


Die Kreisstadt Novatal liegt auf 201 Metern Höhe an einer landschaftlich und wirtschaftlich entscheidenden Stelle: Hier verlässt die Nova das Zentralmassiv, vereinigt sich mit dem Ulveelv und tritt als schiffbarer Fluss in die Blumenthal-Ebene ein. Aus diesem Wechsel entstand ein Umschlagplatz für Holz aus dem Gebirge und Getreide aus dem Tiefland. Heute zählt die Kreisstadt 3.420 Einwohner und verbindet historische Bauten, Handwerk, Industrie, Bildung und Tourismus auf engem Raum. Am rechten Ufer liegt die Altstadt mit Marktplatz, St. Florentia am Strom und dem ehemaligen Zollhaus. Das dortige Kreismuseum zeigt Floßmodelle, Papiermacherwerkzeuge und Karten der Bergbahnen. Unter dem Kirchplatz sind Mauern eines befestigten mittelalterlichen Handelshofes sichtbar. Über der Stadt erhebt sich die Ruine Novawacht, deren Bergfried einen weiten Blick über Nova, Drosener Rücken und Zentralmassiv bietet. Das linke Ufer ist von Bahnhof, Hafen und Betrieben geprägt. Novaquell produziert Papier und Karton; Tal & Type druckt Karten, Gemeindeblätter und Reiseführer. Am Mühlengraben arbeiten Schlosserei, Fahrradwerkstatt, Steinmetzbetrieb und Bootswerft. Die Technische Hochschule bietet praxisnahe Ausbildungswege unter anderem in Papier-, Druck-, Wasserbau-, Forst- und Bergbahntechnik. Das Kreiskrankenhaus übernimmt die medizinische Grundversorgung des Landkreises. Am Hauptbahnhof treffen Zentralmassivbahn, Novatalbahn und Eisbergbahn zusammen. Letztere fährt zunächst zum historischen Kleinbahnhof, wechselt dort die Richtung und steigt anschließend durch das Ulveelv-Tal zum Eisberg hinauf. Ausflugsschiffe verkehren flussabwärts, Wanderwege führen zur Novawacht und in die Gebirgstäler. Weitere Ziele sind der kommunale Wildpark und die Brauerei Nova-Sprung am alten Hafen. Markthalle, Bäckerei, Apotheke und kleine Geschäfte sichern die Versorgung. Hotels, Gasthöfe und Ferienwohnungen in früheren Schifferhäusern machen Novatal zu einem vielseitigen Standort für Gäste, die Flusslandschaft, Eisenbahngeschichte und handwerklich geprägtes Kleinstadtleben miteinander verbinden möchten. Trotz seiner Funktion als Verwaltungszentrum bleibt Novatal überschaubar. Das alltägliche Leben spielt sich zwischen Markt, Werkhöfen, Bahnsteigen und Flussufern ab. Gerade diese Nähe unterschiedlicher Aufgaben verleiht der Stadt ihren eigenständigen Charakter am Übergang zwischen Ebene und Hochgebirge des Blumenlandes.


Südlich von Novatal beginnt die Blumenthal-Ebene. Die Nova fließt hier in breiten Bögen durch Felder, Gemüseflächen und Weideland. Die Landwirtschaftliche Kooperation Mittlere Nova koordiniert Bewässerung, Saatguteinkauf und den gemeinsamen Einsatz von Erntemaschinen. An den Flussufern werden Überschwemmungsflächen nicht mehr gepflügt, sondern als Weiden und Rückhalteräume genutzt. Der Morgennebelwald, der Frosted Copse und der Fosseholt unterbrechen die Feldlandschaft. Sie liefern Bauholz, Brennholz und Material für die Papierfabrik, werden aber abschnittsweise bewirtschaftet, sodass alte Baumbestände und Rückzugsräume für Tiere erhalten bleiben.

Zwischen offenen Feldern, Gemüseflächen und den Ufern von Nova und Nora zeigt Noramünde den alltagsnahen Charakter des Blumenlandes. Die 2.398 Einwohner zählende Stadt verbindet historische Spuren mit Landwirtschaft, Technik und Forschung. Mittelpunkt ist die dreischiffige St.-Nora-Kirche, deren Westturm zugleich als weithin sichtbare Hochwasserchronik dient. Wenige Schritte entfernt erinnern hölzerne Pfeiler in der Alten Furt an den früheren Übergang über die Nova. Das Kornhaus erzählt von Bewässerungsgräben, Getreidetransport und Flussschiffen. Heute entstehen in den Noramünder Landmaschinenwerken Pumpen und Geräte für regionale Gemüsebaubetriebe. Im BioTech Innovationszentrum untersucht Mia Hoffmann Pflanzenfilter und biologische Verfahren zur Reinigung landwirtschaftlicher Abwässer. Pablo Morales verarbeitet regionalen Ton zu Schalen und Gefäßen mit flussblauen und schilfgrünen Glasuren. Bei einem Spaziergang durch den Fosseholt lernen Besucher die kleinen Waldlebensräume der Blumenthal-Ebene kennen. Am Abend trifft man sich im Gasthaus „Zur Norafähre“, während die Lichter der „Alveria“ auf der Nova spiegeln. Das nahe Hotel „Flusskrone“ nimmt Radwanderer, Forschungsreisende und Beschäftigte der örtlichen Betriebe auf.

Altenow liegt auf 90 Metern Höhe am Fluss Nova und ist mit 3.987 Einwohnern die größte Stadt des Landkreises Novatal. Gärten, Weiden und Getreidefelder umgeben den Ort in der weiten Blumenthal-Ebene. Mittelpunkt ist der rechteckige Markt mit der Stadtkirche St. Alveria und dem Alten Rathaus. Hinter der Kirche erinnern freigelegte Mauern an einen befestigten Wirtschaftshof, in dem einst Abgaben aus dem südlichen Novatal gesammelt wurden. Das Stadtmuseum in der ehemaligen Mälzerei widmet sich der Ortsgeschichte, der Flussschifffahrt und dem Instrumentenbau. Vom Anleger verkehren Ausflugsschiffe über Noramünde in die Kreisstadt Novatal. Nordwestlich von Altenow beginnt der Frosted Copse, aus dessen ausgewählten Hölzern Instrumente gefertigt werden. Am Waldrand bietet das Kurhaus Frosted Copse ein Solebecken, ein Kräuterdampfbad und Gästezimmer. Nach einem Spaziergang empfiehlt sich der Biergarten der Brauerei Altenower Feldkrone. Am Abend trifft man sich in der Kneipe Zum Rostigen Hahn oder in der Tanzende Lichter Bar am Nova-Ufer. So verbindet Altenow historisches Kleinstadtbild, Flusslandschaft und geselligen Alltag.


Westlich der Nova steigt das Gelände zum Drosener Rücken an. Heideflächen, trockene Wiesen, kleine Äcker und Waldstücke bestimmen diese Region. Die Grenze zu Zentravia ist wirtschaftlich durchlässig: Vieh, Holz, Käse und Handwerkswaren werden in beide Richtungen geliefert. Der benachbarte Kreis Drosen liegt selbst am Übergang zwischen Ebene und Drosener Rücken. Dort prägen Kuppenäcker, Waldinseln und schmale Bachtäler die Höhenlandschaft. Die L4 bildet im Novataler Kreisgebiet die wichtigste Nord-Süd-Verbindung.

Das 231 Einwohner zählende Packelfeld liegt auf 250 Metern Höhe am Ostabhang des Drosener Rückens, unmittelbar an der Grenze zu Zentravia. Seinen Namen verdankt das Dorf einem ehemaligen Packhof, an dem Waren für den Weg über die Höhen umgeladen wurden. Das erhaltene Speichergebäude ist heute Heimatstube, Dorfgemeinschaftshaus und Veranstaltungsort. Ein weiteres Wahrzeichen ist die Kapelle St. Martha, deren bemalte Holzdecke Werkzeuge, Feldfrüchte und Fuhrwerke zeigt. Pfarrerin Marit Engel aus Klassimo betreut die kleine Kirchengemeinde. Wirtschaftlich prägen die Kooperation Rückenkräuter, die Korbflechterei, eine Schneiderei und die Bäckerei „Packes Brot“ den Ort. Glaserin Sakura Kobayashi verarbeitet Pflanzenmotive in farbigen Glasscheiben und Laternen. Choreograf Paul Schneider nutzt den Alten Packhof für Tanzproben, bei denen Bewegungen aus Landwirtschaft und Handwerk aufgegriffen werden. Besonders lebendig zeigt sich Packelfeld am 31. Oktober: Am Vormittag wird in St. Martha das Reformationsfest gefeiert, während am Abend Kinder mit Laternen und einfachen Kostümen über den Packhofplatz ziehen. Kürbisse, Musik, Apfelpunsch und beleuchtete Werkstätten schaffen eine warme Atmosphäre in der frischen Herbstnacht.

Klassimoburg, Heide und Blick über das Grenzland

Klassimo liegt auf 260 Metern Höhe am Ostabhang des Drosener Rückens, unmittelbar an der Grenze des Blumenlandes zu Zentravia. Das Dorf mit 751 Einwohnern wird von einem langen Anger geprägt. Dort stehen die Feldsteinkirche St. Severin, ein alter Ziehbrunnen sowie Höfe aus dunklem Bruchstein. Westlich des Ortes markieren die Grundmauern der Klassimoburg den Standort einer früheren Grenzbefestigung. Ein Rundweg erschließt die Ruine, offene Heideflächen und Aussichtspunkte über das Grenzland. Die Kooperative Rückenweide hält Rinder und Schafe, pflegt durch Beweidung die Kulturlandschaft und verarbeitet Milch in ihrer Dorfkäserei. Daneben sichern ein Hufschmied, eine Landtischlerei, ein Dachdeckerbetrieb und eine Traktorenwerkstatt die handwerkliche Tradition. Designerin Ekaterina Orlova verarbeitet örtliche Wolle zu zeitgemäßen Textilien; Metallbauerin Chloé Robert fertigt Tore, Leuchten und Wegweiser. Gemeinsam verbinden beide regionale Materialien mit klarem Design. Der Gasthof „Drei Grenzen“ mit Kastanienbiergarten ist der gesellige Mittelpunkt. Das Wanderhotel „Heidekammer“ bietet Gepäcktransporte nach Brenin und Packelfeld und macht Klassimo zu einem geeigneten Ausgangspunkt für mehrtägige Touren über den abwechslungsreichen Drosener Rücken und durch die stille herbstliche Höhenlandschaft beiderseits der nahen Grenze.

Brenin liegt westlich der Kreisstadt Novatal am Übergang vom Zentralmassiv zum Drosener Rücken. Das von dichten Mischwäldern umgebene Grenzdorf zählt 987 Einwohner. Sein Mittelpunkt ist die romanische Waldkirche St. Hubertus mit einem freistehenden Glockenstuhl. Am nördlichen Ortsrand koordiniert die Kreisforstverwaltung im Forsthaus Breniner Tor Holzeinschlag, Wiederaufforstung, Waldbrandschutz und Wildbestände. Die Sägewerke liefern Bauholz für den Landkreis, während die Möbeltischlerei Waldkante Möbel und Hoteleinrichtungen fertigt. Mehrmals im Jahr führt der Geschichtsverein auf der Meilerwiese eine historische Köhlerei vor. Einen modernen Gegenpunkt bildet das Institut für Geophysik und Meteorologie, das Erschütterungen, Niederschläge und das Waldklima untersucht. Podcasterin Anna Nowak porträtiert in ihrer Sendung Unter den Baumkronen Menschen aus Brenin. Reisende übernachten im Breniner Hof oder kehren im Waldgasthof Zum grünen Meiler ein. Ein beliebter Rundweg führt von der Kirche durch alten Buchenwald zur Ruine der Kapelle Alt-Brenin und weiter zu einem aufgelassenen Steinbruch, dessen Felswände heute von Moosen, Farnen und jungen Birken langsam zurückerobert werden. Am kleinen Bahnhof erinnert Lokführer Benjamin Brown mit historischen Fahrkarten und Signallaternen gern an die regionale Eisenbahngeschichte.


Flussaufwärts führt die L2 von Novatal in das enger werdende Tal der Nova. Hier verändert sich der Charakter des Kreises. Die Felder weichen Hangwiesen und Fichten-, Buchen- und Tannenwäldern. Wassermühlen, Stauwehre und Brücken erinnern an Papierherstellung, Holztransport und Erzverarbeitung. Die Blumenländer Bergbahn folgt mit Tunneln und Viadukten den Tälern und erschließt auch kleinere Orte, die auf der Straße nur über Kehren erreichbar sind.

Boxa liegt auf 312 Metern Höhe in einem engen Abschnitt des oberen Novatals. Die Nova strömt als Gebirgsbach zwischen dicht bewaldeten Hängen hindurch und lässt dem Dorf nur wenig Raum. Sein schönstes Ensemble bilden die Bruchsteinkirche St. Johannes am Wasser und die gedeckte Holzbrücke, über die Einwohner zu Fuß oder mit dem Fahrrad den Fluss überqueren. Oberhalb des Ortes erinnern Mauerreste, ein Torbogen und Turmfundamente an die Burg Boxenstein, die einst den Zugang in das obere Tal kontrollierte. Ein Wanderweg führt von dort zurück zu den alten Häusern an Wassergasse und Burgstiege. Wirtschaftliches und handwerkliches Zentrum ist die frühere Papiermühle. In der heutigen Manufaktur entstehen Büttenpapier, Briefkarten und Künstlerblöcke; bei Kursen können Besucher selbst Papier schöpfen. Für den täglichen Bedarf sorgen die Bäckerei „Kornzauber“, ein Dorfladen und eine Zweiradwerkstatt. Einkehren und übernachten kann man im Gasthof „Zum wilden Bach“, dessen Terrasse über der Nova liegt. Zur Gemeinde gehört außerdem die Waldsiedlung Dol im Feenwassertal, die auf einem reizvollen Wanderweg entlang von Bach und Bergbahn erreichbar ist.

Im engen Feenwassertal ist Dol eine stille, aber keineswegs abgeschiedene Waldsiedlung. Auf 488 Metern Höhe stehen die Holzhäuser locker zwischen Hangwiesen, Bachufer und Mischwald. Der Ort entwickelte sich aus einem Stützpunkt für Waldarbeiter und Flößer. Daran erinnert heute die Ausstellung im ehemaligen Schulhaus mit Harzbechern, Flößerhaken und alten Forstwerkzeugen. Noch immer bildet der Wald die wirtschaftliche Grundlage: Der örtliche Forststützpunkt betreut Wege und Bestände, während die Drechslerei „Feenholz“ Haushaltswaren und kleine Bestandteile für Altenower Musikinstrumente fertigt. Einen eigenen Akzent setzt Schneiderin Anna Smirnova. In ihrem Atelier „Saum am Bach“ verarbeitet sie Stoffreste zu Wanderhemden, Wollwesten und verstärkten Arbeitstaschen und bietet regelmäßig Reparaturstunden an. Geistlicher Mittelpunkt ist die hölzerne Feenwasserkapelle, die Seelsorgerin Johanna Leclerc aus Boca betreut. Die Pension „Waldlicht“ verbindet sechs Gästezimmer mit einer öffentlichen Gaststube. Im Sommer verkaufen mehrere Familien auf der Mühlenwiese Käse, Waldhonig und getrocknete Kräuter. Wandernde folgen dem Feenwassersteig über Holzstege und entlang kleiner Wasserfälle hinauf zu den Bergwegen nach Vel.

Neinsto ist ein kompaktes Bergdorf mit 231 Einwohnern im oberen Novatal. Auf 405 Metern Höhe drängen sich Bruchstein- und Holzhäuser um die Bergkirche St. Nikolaus, deren Turm früher Fuhrleuten bei Nebel den Weg wies. Am linken Ufer der Nova erinnert das Hammerhaus an eine frühere Werkzeugschmiede. Heute fertigt Ruben Albrecht dort Messer, während Nerea Campos und Florian Wendt Handglocken herstellen. Feine Präzisionsarbeit bestimmt auch den Alltag von Maëlle Dupont: In ihrer Werkstatt „Zeitwinkel“ restauriert sie historische Tisch- und Wanduhren. Die steilen Hänge erlauben nur kleine Obstgärten, Kartoffelflächen und Waldweiden. Mehrere Höfe liefern ihre Milch an die Kooperation Oberes Novatal, die daraus Bergkäse gewinnt. Umweltwissenschaftlerin Anna Schmidt untersucht Quellrinnen, Weideflächen und die Wasserqualität der Nova. Hinter dem Bahnhof führt ein kurzer Wanderweg zu einer Felshöhle, die früher als gemeinschaftlicher Kühlraum diente. Abends trifft man sich im Gasthaus „Hammer und Horn“ bei Käsegerichten sowie Bieren aus Novatal und Altenow. Neinsto zeigt auf engem Raum, wie Handwerk, Landwirtschaft und Landschaft miteinander verbunden bleiben.

Am Zusammenfluss von Auenitz und Nova liegt Novagrund, ein 532 Einwohner zählendes Bergdorf im oberen Novatal. Die bewaldeten Hänge des Zentralmassivs, das raue Gebirgsklima und die Bahn prägen den Alltag auf 591 Metern Höhe. An den früheren Abbau von Kupfererz, Schiefer und Quarz erinnern die Pfarrkirche St. Barbara und das Bergwerksmuseum „Alter Grund“. Ein kurzer, gesicherter Stollen vermittelt anschaulich, unter welchen Bedingungen hier einst gearbeitet wurde. Heute bilden Waldwirtschaft, Handwerk, Tourismus und Gesundheitsangebote die wirtschaftliche Grundlage. Die Waldgenossenschaft pflegt die umliegenden Hänge und liefert ausgesuchte Klanghölzer an Instrumentenbauer. In der Werkstatt Grundton reparieren Amina Rahman und Felix Brandt Akkordeons, Zithern und Blasinstrumente. Über dem Dorf nutzt das Thermalbad mineralhaltiges Wasser für zwei Innenbecken, ein Außenbecken und physiotherapeutische Anwendungen. Gäste finden am Bahnhof ein Berghotel, Geschäfte und einen Ausrüstungsverleih. Das Restaurant Le Ciel Doré verbindet regionale Zutaten mit französischen Einflüssen. Von Novagrund führt ein elf Kilometer langer Wanderweg durch das Auenitztal zur Hangbaude unterhalb des Gletscherberges.

Annendorf, 436 Einwohner und 625 Meter hoch, liegt rund neun Kilometer unterhalb der Novaquelle. Im Ortszentrum stehen die Kirche St. Anna, ein steinernes Brunnenhaus und das ehemalige Amtshaus der oberen Talgemeinden. Eine Ausstellung erklärt Quellschutz, Lawinenverbauung und die Geschichte der Hochweiden. Annendorf ist Hauptort einer weitläufigen Gemeinde, zu der Nolau, Dulau und der winzige Wohnplatz Gletscherberg gehören. Die örtliche Agrarkooperation hält Bergrinder und Ziegen und betreibt eine Molkerei. Eine Seilerei fertigt Zugleinen, Kletterseile und Netze für den Forstbetrieb. Das Hotel „Neun Kilometer“ richtet sich an Wanderer, Bahnreisende und Wintersportler. Von Annendorf führen Wege zur Novaquelle, nach Nolau und in die Gipfelregion.


Nolau zählt 421 Einwohner und liegt auf 721 Metern Höhe. Der Ort zieht sich über eine sonnige Geländestufe oberhalb des Novatals. Die Kirche St. Laurentius besitzt einen Schindelturm und einen Altar aus Zirbenholz. Neben ihr steht ein befestigter Kornspeicher, der als ältestes erhaltenes Wirtschaftsgebäude der oberen Talgemeinden gilt. Die Weidekooperation Nolauer Höhe stellt Bergkäse, Butter und Trockenfleisch her. Hinzu kommen eine Schuhmacherei, eine Installationsfirma und eine kleine Weberei für Wolldecken. Am Rand des Ortes liegt das Familienhotel „Quellblick“ mit Sauna und öffentlichem Warmwasserbecken. Ein Lehrpfad führt zu Lawinenschutzbauten und einer Wetterstation. Im Winter dient Nolau als ruhiger Ausgangspunkt für Langlaufloipen.

Dulau hat 234 Einwohner und liegt auf 882 Metern Höhe. Der zur Gemeinde Annendorf gehörende Ort besteht aus einem Dorfkern und verstreuten Berghöfen. Die Kapelle Maria im Schnee, ein ehemaliger Wachturm und die Dulauer Mühle bilden seine Sehenswürdigkeiten. Die Mühle arbeitet nicht mehr mit Getreide, sondern erzeugt Strom für mehrere Häuser. Dulau ist auf Wanderurlaub ausgerichtet. Zwei Pensionen, ein kleiner Campingplatz und die Wanderbaude „Alverias Rast“ stehen zur Verfügung. Auf den Almflächen werden Rinder, Ziegen und robuste Gebirgsschafe gehalten. Eine Kräutergärtnerei beliefert Apotheken und Hotels im Landkreis. Oberhalb des Ortes beginnt der Panoramaweg zum Gletscherberg, der nur bei sicherem Wetter begangen werden sollte.

Die Hangbaude liegt auf 1.098 Metern Höhe und hat fünf ständige Einwohner. Sie gehört zu Novagrund und ist nur über eine Bergstraße, einen Wanderweg und einen Bedarfshalt der Bergbahn erreichbar. Das Gebäude vereint Gaststube, Schlaflager, Bergrettungsraum und Wetterstation. Serviert werden Kartoffelsuppe, Käsebrot, Pilzgerichte und Bier der Nova-Sprung-Brauerei. Neben der Baude steht eine kleine Wegkapelle, die an verunglückte Waldarbeiter und Bergwanderer erinnert. Im Winter führt eine Rodelstrecke nach Novagrund. Die Hangbaude ist kein eigenständiges Skigebiet, dient aber als Zwischenstation auf Touren zu den Hochlagen.

Unterhalb des Gletscherberg liegt die Gletscherbaude mit zwölf Einwohnern auf 1.191 Metern Höhe. Sie gehört zur Gemeinde Roxdorf und bildet das Versorgungszentrum des gleichnamigen Skigebiets. Neben Hotelzimmern bietet sie Matratzenlager, Skiverleih, Werkstatt, Bergrettungsstützpunkt und eine Gaststube. Das Skigebiet umfasst Übungshänge, Waldabfahrten und eine längere Piste zur Talstation der Gletscherbahn. Im Sommer werden geologische Führungen zu Moränen, Felsrippen und kalten Quellaustritten angeboten. Eine hölzerne Kapelle dient Berggottesdiensten. Die Baude wird mit Holz aus den Roxdorfer Forsten beheizt; Lebensmittel und Wäsche kommen überwiegend per Bahn.

Der Wohnplatz Gletscherberg liegt auf 1.421 Metern Höhe und zählt zwei Einwohner. Er gehört zu Annendorf und besteht aus dem Gipfelhaus, einer technischen Station und einem kleinen Schutzraum. Das Gipfelhaus bewahrt Karten, historische Ski und Geräte früherer Vermessungstrupps. Die Aussicht reicht über das obere Novatal, das Tal der Wunderwelle und weite Teile der Blumenthal-Ebene. Im Winter endet hier ein Sessellift; mehrere Abfahrten führen zur Gletscherbaude. Wegen Wind und rascher Wetterwechsel werden einzelne Bereiche zeitweise gesperrt. Im Sommer kreuzen sich am Gipfel Wege nach Dulau, Talkapelle und Eisberg.

Talkapelle liegt hinter dem Gletscherberg auf dem Kamm, zählt 43 Einwohner und erreicht 1.124 Meter Höhe. Der Name bezieht sich auf die Kapelle St. Wendelin, die in einer windgeschützten Mulde steht. Der Ort besitzt einen Bahnhof, ein Berghotel, eine Skischule und wenige Wohnhäuser. Er bildet den Ausgangspunkt der Eisbergbahn und eines Skigebiets mit familiengerechten Hängen, einer Trainingspiste und einer Verbindung zur Gletscherregion. Im Sommer führen Höhenwege zur Wunderwelle und nach Wartau. Das Hotel „Kammstation“ verfügt über ein öffentliches Thermalbecken, das mit erwärmtem Quellwasser betrieben wird. Ein kleiner Biergarten am Bahnsteig öffnet nur bei geeignetem Wetter.

Der Eisberg ist mit 1.734 Metern der höchste Gipfel des Zentralmassivs und des Landkreises. Am Gipfel leben zwei Beschäftigte der Bergbahn und Wetterstation. Die Bahn erschließt den Berg von Talkapelle aus; auch die Landesdarstellung des Blumenlandes nennt den Eisberg als höchsten Gipfel und verweist auf seine Zahnradbahn. Das Gipfelhaus enthält Restaurant, Schutzraum, Wetterausstellung und eine Aussichtsplattform. Das Skigebiet am Eisberg richtet sich an erfahrene Fahrer. Es umfasst hoch gelegene Abfahrten, eine markierte Skiroute und Übungsbereiche nahe der Bergstation. Wegen Vereisung, Sturm und Nebel gelten strenge Betriebsregeln. Im Sommer ist der Gipfel Ziel geübter Wanderer; alpine Ausrüstung kann auch dann erforderlich sein.


Von Talkapelle führt die Route durch das Tal der Wunderwelle hinab zum Ulveelv. Wartau, 64 Einwohner und 923 Meter hoch, liegt an der Mündung beider Täler. Ein befestigter Wachhof, heute Jugendherberge, erinnert an die frühere Kontrolle der Passwege. Die Kapelle St. Michael besitzt eine Glocke, die bei Nebel und Schneefall geläutet wird. Wartau lebt von Forstarbeit, Bergbahn und Tourismus. Die Wanderbaude „Wunderwelle“ bietet Zimmer, Trockenraum und einen Biergarten auf einer geschützten Terrasse. Ein kleiner Handwerksbetrieb fertigt Wegweiser, Skistöcke und Holzschindeln. Der Wasserfall oberhalb des Ortes ist über einen gesicherten Steig erreichbar.

Vel im Zentralmassiv hat 78 Einwohner und liegt auf 481 Metern Höhe. Der starke Höhenunterschied zu Wartau zeigt, wie tief sich das Ulveelv-Tal in das Gebirge eingeschnitten hat. Die Dorfkirche St. Olaf steht auf einem Felssporn über dem Fluss. Darunter befindet sich eine historische Bogenbrücke. Vel war früher Standort von Sägemühlen; heute verarbeitet eine Holzfaserwerkstatt Restholz zu Dämmplatten und Verpackungsmaterial. Eine Zimmerei, ein Dorfladen und die Pension „Brückenblick“ sichern die Grundversorgung. Die Talwiesen werden von einer kleinen Kooperation bewirtschaftet. Wanderwege führen zurück nach Wartau und über Seitentäler nach Dol.

Roxdorf zählt 324 Einwohner und liegt auf 421 Metern Höhe. Die Gemeinde reicht vom Ulveelv bis zur Gletscherbaude und besitzt daher große Wald- und Hochlagenflächen. Im Ort stehen die Kirche St. Rochus, das Forstschloss Roxstein und ein Bahnhof der Bergbahn. Das Schloss war ursprünglich Verwaltungssitz der Bergwälder und beherbergt heute ein Waldmuseum, Seminarräume und ein Hotel. Die Roxdorfer Holzwerke produzieren Fenster, Türen und Bauteile für Lawinenschutzanlagen. Ein Thermalbad am südlichen Ortsrand bietet Innenbecken, ein Flussbad und eine Rehabilitationsabteilung. Der Biergarten „Zum Gletscherzug“ liegt neben dem Bahnhof. Von Roxdorf bestehen Bahn- und Straßenverbindungen zur Gletscherbaude sowie talwärts über die L1.

Stendal hat 321 Einwohner und liegt auf 382 Metern Höhe. Der Ortskern gruppiert sich um die Kirche St. Christophorus und einen gepflasterten Fuhrmannsplatz. Im ehemaligen Posthof zeigt eine Ausstellung die Geschichte des Warenverkehrs über das Zentralmassiv. Ein metallverarbeitender Betrieb produziert Beschläge, Öfen und Ersatzteile für Bergbahnen. Daneben bestehen eine Bäckerei, eine Elektrowerkstatt und ein Landhandel. Die umliegenden Hänge tragen Mischwald und kleine Weiden. Der Gasthof „Alter Postwagen“ besitzt Zimmer und einen Innenhof mit Bierausschank. Stendal eignet sich als Ausgangspunkt für kürzere Wanderungen, weil die Wege weniger steil sind als in den oberen Bergorten.

Qul ist mit 530 Einwohnern der größte Ort im Ulveelv-Tal und liegt auf 232 Metern Höhe. Hier weitet sich das Tal, bevor es Novatal erreicht. Die Pfarrkirche St. Quirin besitzt einen romanischen Chor und einen später ergänzten Wehrturm. Auf einem Hügel stehen die Reste der Burg Qulstein. Am Fluss arbeitet die Druckerei Quler Bogen, die Bücher, Notenhefte und Verpackungen herstellt und mit der Kreisstadt kooperiert. Ein Gewerbehof vereint Klempnerei, Autowerkstatt, Malerbetrieb und Möbelmontage. Die Landwirtschaftliche Kooperation Unteres Ulveelv bewirtschaftet Wiesen, baut Futterpflanzen an und betreibt eine Molkerei. Reisende finden Unterkunft im Hotel „Ulveelver Hof“. Der Biergarten an der alten Mühle liegt direkt am Radweg nach Novatal.


Eine Reise durch den Landkreis Novatal lässt sich als Rundfahrt planen: von der Kreisstadt auf der B5 durch Noramünde und Altenow, über L14 und L4 zum Drosener Rücken, anschließend über Brenin zurück nach Novatal und auf L2 hinauf in das obere Novatal. Von Annendorf führen Bergbahn und Wanderwege über Gletscherberg und Talkapelle zum Eisberg. Der Rückweg verläuft durch das Tal der Wunderwelle und des Ulveelv über Wartau, Vel, Roxdorf, Stendal und Qul. Wer die gesamte Strecke bereist, erlebt einen Landkreis, dessen wirtschaftliche und landschaftliche Gegensätze eng miteinander verbunden sind: Flussschifffahrt und Bergbahn, Papierindustrie und Instrumentenbau, Feldwirtschaft und Almweiden, Thermalbad und Wanderbaude, Kleinstadtmarkt und Gipfelstation. Novatal ist damit kein bloßer Durchgangsraum zwischen Blumenland und Tremoland, sondern ein eigenständiges Reiseziel, das sich am besten langsam, mit Bahn, Schiff und zu Fuß erschließt.


Städte und Gemeinden

Städte

Gemeinden


  • Altenow (Kreis Novatal – Blumenland)

    Altenow (Kreis Novatal – Blumenland)

    Altenow ist mit 3.987 Einwohnern die größte Stadt des Landkreises Novatal. Die Stadt liegt an der Nova inmitten der fruchtbaren Blumenthal-Ebene. Rund um den rechteckigen Markt prägen die Stadtkirche St. Alveria, das Alte Rathaus und die Überreste eines befestigten Wirtschaftshofes das historische Bild. Das Stadtmuseum befindet sich in einer ehemaligen Mälzerei. Bekannt ist Altenow für die Instrumentenfabrik Morgenklang, die Holzblasinstrumente fertigt, sowie für die… Weiter …

  • Boxa (Kreis Novatal – Blumenland)

    Boxa (Kreis Novatal – Blumenland)

    Boxa ist ein Gebirgsdorf mit 421 Einwohnern im oberen Novatal. Zwischen der Nova und bewaldeten Hängen prägen die Kirche St. Johannes am Wasser, eine gedeckte Holzbrücke und die Ruine Boxenstein das Ortsbild. In der historischen Papiermühle entstehen Büttenpapier, Briefkarten und Künstlerblöcke; Gäste dürfen selbst Papier schöpfen. Bäckerei, Dorfladen, Zweiradwerkstatt und der Gasthof „Zum wilden Bach“ bestimmen den Alltag. Zur Gemeinde gehört die Waldsiedlung Dol,… Weiter …

  • Brenin (Kreis Novatal – Blumenland)

    Brenin (Kreis Novatal – Blumenland)

    Brenin ist ein von Wäldern geprägtes Dorf im Landkreis Novatal. Mittelpunkt des Ortes ist die romanische Kirche St. Hubertus mit ihrem freistehenden Glockenstuhl. Forstverwaltung, Sägewerke und die Möbeltischlerei Waldkante verbinden traditionelle Waldwirtschaft mit modernem Handwerk. Das Institut für Geophysik und Meteorologie untersucht Untergrund, Wetter und Waldklima. Podcasterin Anna Nowak berichtet über Menschen und Natur, während Lokführer Benjamin Brown dem Bahnhof ein vertrautes Gesicht gibt.… Weiter …

  • Dol (Gemeinde Boxa – Kreis Novatal – Blumenland)

    Dol (Gemeinde Boxa – Kreis Novatal – Blumenland)

    Dol ist eine kleine Waldsiedlung im Feenwassertal, die auf 488 Metern Höhe zur Gemeinde Boxa gehört. Holzhäuser, Forststützpunkt und Feenwasserkapelle prägen den Ort. Im ehemaligen Schulhaus informiert eine Ausstellung über Waldberufe, Flößerei und Harzgewinnung. Die Drechslerei „Feenholz“ stellt Schalen, Knöpfe und Bauteile für Musikinstrumente her. Schneiderin Anna Smirnova fertigt und repariert robuste Kleidung in ihrem Atelier „Saum am Bach“. Gäste übernachten in der Pension… Weiter …

  • Klassimo (Kreis Novatal – Blumenland)

    Klassimo (Kreis Novatal – Blumenland)

    Klassimo liegt mit 751 Einwohnern auf dem Drosener Rücken an der Grenze zwischen Blumenland und Zentravia. Mittelpunkt des Dorfes ist der lange Anger mit der Feldsteinkirche St. Severin, einem Ziehbrunnen und dunklen Bruchsteinhöfen. Oberhalb erinnern die Grundmauern der Klassimoburg an die frühere Grenzsicherung; ein Rundweg führt durch Heide und zu weiten Aussichtspunkten. Die Kooperative Rückenweide hält Rinder und Schafe und betreibt eine Dorfkäserei. Handwerksbetriebe,… Weiter …

  • Landkreis Novatal (Blumenland)

    Landkreis Novatal (Blumenland)

    Der Landkreis Novatal liegt im Nordwesten des Blumenlandes und reicht von der landwirtschaftlich geprägten Blumenthal-Ebene bis zu den Gipfeln des Zentralmassivs. Die Kreisstadt Novatal bildet am Übergang der Nova vom Gebirgsbach zum schiffbaren Fluss das wirtschaftliche und verkehrliche Zentrum. Entlang der B5 liegen Noramünde und Altenow, während Klassimo und Packelfeld den Drosener Rücken erschließen. Im oberen Novatal folgen Boxa, Neinsto, Novagrund und Annendorf. Bergorte… Weiter …

  • Neinsto (Kreis Novatal – Blumenland)

    Neinsto (Kreis Novatal – Blumenland)

    Neinsto liegt mit 231 Einwohnern auf 405 Metern Höhe im oberen Novatal. Der kompakte Ortskern gruppiert sich um die Bergkirche St. Nikolaus. Im historischen Hammerhaus arbeiten ein Messerschmied und die Handglockenwerkstatt Novaklang. Maëlle Dupont restauriert in der Werkstatt „Zeitwinkel“ alte Tisch- und Wanduhren. Landwirtschaftlich prägen Waldweiden, kleine Obstgärten und die Kooperation Oberes Novatal das Dorf. Umweltwissenschaftlerin Anna Schmidt erforscht die nachhaltige Nutzung der Weiden… Weiter …

  • Noramünde (Kreis Novatal – Blumenland)

    Noramünde (Kreis Novatal – Blumenland)

    Noramünde liegt am Zusammenfluss von Nora und Nova in der fruchtbaren Blumenthal-Ebene. Die Stadt mit 2.398 Einwohnern entstand an einer alten Furt, an die erhaltene Brückenpfeiler erinnern. Wahrzeichen ist die St.-Nora-Kirche mit ihren Hochwassermarken. Das Kornhaus informiert über Bewässerung und Flussschifffahrt. Landmaschinenwerke, die Kooperative Fossefeld und das BioTech Innovationszentrum prägen den Wirtschaftsstandort. Biologin Mia Hoffmann erforscht nachhaltige Verfahren für Landwirtschaft und Gewässerschutz, während Keramiker… Weiter …

  • Novagrund (Kreis Novatal – Blumenland)

    Novagrund (Kreis Novatal – Blumenland)

    Novagrund liegt mit 532 Einwohnern auf 591 Metern Höhe am Zusammenfluss von Auenitz und Nova. Das Bergdorf im Zentralmassiv verbindet Bergbaugeschichte, Waldwirtschaft und Tourismus. Sehenswert sind die Pfarrkirche St. Barbara und das Bergwerksmuseum mit seinem gesicherten Schaustollen. Am Bahnhof konzentrieren sich Berghotel, Apotheke, Lebensmittelgeschäft und Ausrüstungsverleih. Die Werkstatt Grundton repariert Akkordeons, Zithern und Blasinstrumente, während die Waldgenossenschaft ausgewählte Klanghölzer liefert. Oberhalb des Dorfes lädt… Weiter …

  • Novatal (Kreisstadt – Blumenland)

    Novatal (Kreisstadt – Blumenland)

    Novatal liegt dort, wo die Nova das Zentralmassiv verlässt, den Ulveelv aufnimmt und als schiffbarer Fluss in die Blumenthal-Ebene tritt. Die Kreisstadt mit 3.420 Einwohnern verbindet Altstadt, Flusshafen, Handwerk und Eisenbahn. Sehenswert sind St. Florentia am Strom, das Kreismuseum im ehemaligen Zollhaus, die Ruine Novawacht und der kommunale Wildpark. Papierfabrik, Buchdruckerei, Bootswerft, Technische Hochschule und Kreiskrankenhaus prägen den Alltag. Am Hauptbahnhof treffen Zentralmassivbahn, Novatalbahn… Weiter …

  • Packelfeld (Kreis Novatal – Blumenland)

    Packelfeld (Kreis Novatal – Blumenland)

    Packelfeld liegt am Ostabhang des Drosener Rückens oberhalb des Tåkebekktals. Das kleine Dorf ist aus einem historischen Umschlagplatz für Waren hervorgegangen. Der erhaltene Packhof dient heute als Heimatstube, Versammlungsraum und kultureller Treffpunkt. Sehenswert ist die Kapelle St. Martha mit ihrer bemalten Holzdecke. Die Kooperation Rückenkräuter, mehrere Handwerksbetriebe und die Bäckerei „Packes Brot“ prägen den Alltag. Glaserin Sakura Kobayashi verbindet Pflanzen mit farbigem Glas, während… Weiter …