(Pop.: 51.029)

Der Landkreis Novafurt erstreckt sich im Südwesten des Blumenlandes über eine Fläche von etwa 49 Kilometern in West-Ost- und 44 Kilometern in Nord-Süd-Richtung. Sein Gebiet wird maßgeblich vom Lauf der Nova geprägt, die von Norden nach Südosten fließt und bei der Hauptstadt Nova in die Novabucht mündet. Die Grenzen des Kreises sind vielseitig: Im Westen liegen der zentravianische Kreis Drosen und der bierländische Landkreis Kreuzberg, im Süden der blumenländische Landkreis Komerz. Östlich schließt sich der Landkreis Muldmünde an, während im Norden die Kreise Novatal und Blue River liegen. Diese Lage macht Novafurt zu einem zentralen Übergangsraum zwischen den Nachbarprovinzen und dem Kernland des Blumenlandes.

Die Kreisstadt Novafurt (Pop.: 12.478, 52m NN) ist die heimliche Perle der Blumenthal-Ebene. Sie liegt beidseits der Nova, zehn Kilometer nördlich der Hauptstadt Nova. Die Stadt besteht aus zwei Teilen: Das historische Südufer mit dem Marktplatz, der spätgotischen Stadtkirche St. Florian und den alten Speichergebäuden, die heute Gastronomie und Handwerk beherbergen, bildet den malerischen Kern. Hier erinnert alles an die Zeit, als Novafurt der wichtigste Umschlagplatz für Agrarprodukte der Region war. Das kleine Museum zur Flussgeschichte macht diese Epoche lebendig. Gegenüber, westlich der Nova, zeigt sich die Stadt von ihrer modernen Seite: Die Neustadt mit dem Bahnhof Novafurt Stadt ist ein pulsierendes Wirtschaftszentrum. Drei Betriebe prägen hier das Bild: Die traditionsreichen Mühlenwerke verarbeiten Getreide aus der ganzen Ebene zu Mehl, die Maschinenfabrik Brünner & Söhne produziert Spezialanlagen für die Lebensmittelindustrie, und die NovaTech Kunststoff GmbH liefert innovative Verpackungslösungen. Das kulturelle und gesellschaftliche Leben wird von der aktiven Kirchgemeinde um Pfarrer Thomas Brenner und der Freiwilligen Feuerwehr unter Klaus Dieter Schulz getragen. Ein echtes Wahrzeichen ist die Brauerei „Zum goldenen Nova“, deren süffiges Landbier in den Biergärten am Flussufer zu den schönsten Genüssen des Ortes zählt. Die umliegenden Auenwälder der Nova und Mulde laden zu Spaziergängen ein, während die Nähe zur Hauptstadt Nova die Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Erkundungen der gesamten Region macht. Novafurt verbindet auf einzigartige Weise Historie, Moderne und Gemütlichkeit.


Folgt man der Nova flussaufwärts nach Norden, gelangt man zunächst nach Hettstedt (Pop.: 2.547, 58m NN). Die Stadt ist vor allem für ihre ausgedehnten Obstplantagen bekannt, die im Frühjahr die Landschaft in ein beeindruckendes Blütenmeer verwandeln. Historischer Mittelpunkt ist die romanische Stadtkirche aus dem 12. Jahrhundert, deren Fresken Kunstfreunde aus der ganzen Region anziehen. Wirtschaftlich prägen Landwirtschaft und Genossenschaftswesen den Ort. Die Hettstedter Agrarkooperative betreibt eine große Viehwirtschaft mit Molkerei und stellt den beliebten Hettstedter Bergkäse her. Ergänzt wird dies durch moderne Unternehmen wie die Ventron Lüftungstechnik, den Maschinenbauer für Obsterntegeräte sowie das Zentrum für Bionik und Biomaterialien. Handwerkliche Traditionen werden unter anderem von der Schlosserei Kupferkralle gepflegt. Persönlichkeiten wie die Feuerwehrfrau und Patentanwältin Amara N’Doye stehen beispielhaft für das engagierte Gemeindeleben. Besucher finden in Hettstedt nicht nur kulturelle Sehenswürdigkeiten, sondern auch gemütliche Treffpunkte wie die Bar Silberstrom oder die Kneipe Zum Durstigen Widder, die für Bergkäse und Bier bekannt ist.

Weiter nördlich erreicht man Großenhain (Pop.: 4.217, 76m NN). Der Ort hat sich viel von seinem historischen Charakter bewahrt. Eine nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer umgibt die Altstadt, deren Mittelpunkt das Alte Schloss bildet. Der Renaissancebau dient heute als Rathaus und gehört zu den markantesten Gebäuden des Landkreises. Ebenfalls sehenswert ist die Kirche St. Georg mit ihrer berühmten Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Großenhain gilt als Zentrum des traditionellen Handwerks. Töpfer, Korbflechter und die historische Seilerei prägen bis heute das Wirtschaftsleben. Weit über die Region hinaus bekannt ist die Hainer Spielzeugmanufaktur, deren Holzspielzeuge in vielen Familien des Blumenlandes zu finden sind. Moderne Unternehmen wie CraftWood Holzwerke und Intellibuild Constructions KG ergänzen das wirtschaftliche Profil. Hinzu kommen das Institut für Sozialwissenschaften und Demografie sowie ein Stadtmuseum, das die Entwicklung des Ortes dokumentiert. Die nahe Großenhainer Aue bietet mit ihren Uferwegen und Auenwäldchen einen reizvollen Kontrast zum städtischen Leben.

Zum Stadtgebiet gehört der Flecken Windelmühle. Neun Menschen, drei Wohnhäuser und eine alte Mühle genügen Windelmühle für eine unverwechselbare Identität. Der Ort liegt auf 91 Metern Höhe im Scalsa-Tal südlich von Großenhain. Zwischen Erlen, Wiesen und Feldern staut ein steinernes Wehr den Fluss vor dem historischen Mühlrad. Besonders im warmen Licht des Septembers bieten Fachwerk, rote Ziegel und Wasserspiegelungen reizvolle Motive. Das Zentrum des Besucherlebens ist die Mühle selbst. Restauratorin Marlene Vogt öffnet sie nach Anmeldung, erläutert Welle, Mahlgänge und Becherwerk und berichtet von der angeblichen Stoffbahn, der Windelmühle ihren ungewöhnlichen Namen verdanken soll. Nebenan richtet Müllerhelferin Katja Nordin in der gemütlichen Scalsa-Kammer Mühlenbrot, Apfelgelee und hausgemachte Kräuterlimonade her. Für Bekanntheit sorgt Liam Turner, ein in dem Weiler lebendes Modell. Er nimmt Porträt-, Mode- und Produktaufträge an, sofern auf jedem Foto zumindest ein Teil der Mühle sichtbar bleibt. Seine Honorare helfen bei Reparaturen. So wird das denkmalgeschützte Bauwerk nicht nur betrachtet, sondern gemeinschaftlich genutzt, gepflegt und immer wieder neu ins Bild gesetzt.

An den stillen Wassern der Nova entfaltet Waldfurt (Pop.: 4.572, 85m NN) ein ungewöhnlich vielseitiges Kleinstadtleben. Früh am Morgen liegen die Wanderboote noch unbewegt im Flusshafen, während über den Dächern die Burg Waldfurt und der schlanke Turm der neugotischen Kirche St. Aurelia sichtbar werden. Rund um den Marktplatz öffnen Bäckerei, Wochenmarkt und Biergarten; in der Flößergasse beginnt die Arbeit in der „Zauberhaften Zimmerei“ und im Nähsalon von Costanza Bellini. Neben diesem traditionellen Handwerk steht die moderne Seite Waldfurts. Nova-Elektronik entwickelt Geräte und landwirtschaftliche Komponenten, das Institut für Tierphysiologie und Ernährung erforscht Tiergesundheit und nachhaltige Fütterung. Das Medizinische Zentrum „An der Nova“ und das benachbarte Pflegeheim Abendgarten sichern die örtliche Versorgung. Der klassizistische Bahnhof beherbergt heute ein Café, eine Bar und ein kleines Einkaufszentrum. Am Abend treffen sich Musikfreunde im Club „Nachtflüsterer“. Wer Abstand vom Stadtleben sucht, erreicht westlich der letzten Häuser den Verdure-Grove, ein naturbelassenes Wäldchen mit feuchten Senken, alten Bäumen und stillen Beobachtungsplätzen.


Östlich der Nova, in der fruchtbaren Blumenthal-Ebene zwischen Nova und Mulde, liegen drei Dörfer:

Neudalno ist ein Bauerndorf mit 105 Einwohnern auf 112 Metern Höhe in der fruchtbaren Blumenthal-Ebene. Weite Felder, Blumenreihen und mehrere Höfe bestimmen das Ortsbild; wirtschaftlich lebt die Gemeinschaft vor allem vom Ackerbau sowie von Schweinezucht und Mast. Rund um Dorfstraße, Blumenweg und Schweinegasse konzentriert sich ein erstaunlich vielseitiger Alltag. Die Apotheke „Zum Grünen Ferkel“ versorgt Menschen und Tiere, während das Yoga-Studio „Sauwohl“ seine Übungen unmittelbar im Freilandgehege anbietet. Schweine zwischen Yogamatten sorgen dabei regelmäßig für ungeplante, heitere Unterbrechungen. Die Metzgerei „Keule, Kessel & Krug“ verbindet Fleischverarbeitung, Craftbeer-Brauerei, Brennerei und Hofladen unter einem Dach. Dort treffen sich Einwohner und Gäste am langen Gemeinschaftstisch. Kunsthandwerkerin Noah Mitchell gestaltet Tierfiguren aus Metall, Holz und gepressten Blüten. Kraftfahrerin Rémi Boucher organisiert Lieferungen und hilft bei Fahrten, während Buchhalterin Tabea Lindner die gemeinschaftlichen Abrechnungen der Betriebe betreut. Neudalno besitzt keine bedeutenden Monumente; sein Reiz liegt in persönlichen Begegnungen, regionalen Produkten und der offenen Landschaft. Besonders am späten Nachmittag entfaltet das Dorf seine ruhige, gastfreundliche Atmosphäre zwischen Werkstätten, Ställen und leuchtenden Feldern in warmem spätsommerlichem Licht.

Dalno liegt mit 147 Einwohnern inmitten der offenen Blumenthal-Ebene. Felder mit Weizen, Raps, Sonnenblumen, Kürbissen und Blühpflanzen prägen das Umland. Zwischen alten Ziegelhäusern, jüngeren Holzbauten und gepflegten Gärten steht die kleine Feldsteinkirche St. Aurelia. Seelsorgerin Skylar Monroe gestaltet dort Gottesdienste, Gesprächsabende und gemeinschaftliche Feste. Auf dem Mohnrainhof bauen Jasmina Ortega und Paul Hendriks regionale Saatgutsorten an. In der umgebauten Scheune befindet sich außerdem das Meditationszentrum Weiter Himmel, dessen große Fenster den Blick über die Äcker öffnen. Einen ungewöhnlichen handwerklichen Akzent setzt Meister Lampe Beleuchtung. Henrik Lampe und Nura Bekele fertigen und reparieren Hofleuchten, Leselampen sowie kunstvolle Glasschirme. Der kleine Supermarkt Dalno-Korb bietet Waren des täglichen Bedarfs und regionale Erzeugnisse an. Schauspielerin Chloé Martin organisiert Filmabende, Lehrer Oliver Grant naturkundliche Angebote für Kinder. Dalnos Reiz liegt nicht in großen Sehenswürdigkeiten, sondern im stimmigen Zusammenspiel von Landwirtschaft, Handwerk, Kultur und gegenseitiger Fürsorge. Gäste erleben einen überschaubaren, einfallsreichen Ort, dessen Alltag eng mit der Landschaft verbunden bleibt und dessen Bewohner vorhandene Gebäude gemeinschaftlich, praktisch und überraschend vielseitig nutzen, im Herzen des Blumenlandes heute.

Elsterwitz, ein Dorf mit 247 Einwohnern, liegt auf 72 Metern Höhe in der fruchtbaren Blumenthal-Ebene östlich der Nova. Die Landschaft ist von Obstbäumen, Getreidefeldern, Gemüseäckern und naturbelassenen Wiesen geprägt. Der Ortsname wird entweder auf die hier nistenden Elstern oder auf den mittelalterlichen Siedler Alstewin zurückgeführt. Ältestes Bauwerk ist die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert mit ihrem markanten Schindelturm, betreut von Pfarrerin Annika Voss aus Novafurt. Das Gemeindeleben organisiert Küsterin Vera Gärtner mit Besuchsrunden, Kirchenchor und der „Offenen Bank“. Größter Betrieb ist GreenField Agrarprodukte, eine gemeinschaftlich verwaltete Agrargenossenschaft unter Koordinatorin Samira Löwenthal, die Weizen, Zuckerschoten, Möhren und Färberblumen anbaut. Landwirtschaftstechniker Jakob Mellin erprobt auf den Blühstreifen neue Verfahren zur Bodenfeuchtekontrolle. Besucher können nach Voranmeldung an Feldrundgängen teilnehmen und im Hofverkauf Mehl, Konserven und getrocknete Blüten erwerben.


Scalso, mit 8.742 Einwohnern das wirtschaftliche Herz des westlichen Kreisgebiets Novafurt, liegt auf 118 Metern Höhe. Die Stadt verdankt ihren Charakter den beiden Flüssen Scalsa und Myrkva, die sie durchziehen und das Landschaftsbild prägen. Das imposante Landschloss, umgeben von einem weitläufigen Park, dient heute als kultureller Mittelpunkt mit Konzerten und Ausstellungen. Die barocke Pfarrkirche mit ihrer reichen Innenausstattung zeugt von der Geschichte des Ortes. Die Scalsoer Mühlenwerke und die Blumenland-Brauerei sind die bedeutendsten Arbeitgeber – ihr Einfluss ist allgegenwärtig, vom Duft des gemahlenen Korns bis zum beliebten Lagerbier, das in der ganzen Region geschätzt wird. Der Wildpark am südlichen Stadtrand bietet Familien ein naturnahes Ausflugsziel mit Damwild und anderen heimischen Tieren. Für den täglichen Bedarf und darüber hinaus sorgt das Einkaufszentrum „An der Myrkva“ mit Supermarkt, Bekleidungsgeschäften, Buchhandlung und einem Musikaliengeschäft.

Zur Gemeinde Scalso gehört Babybach – ein Flecken mit nur 98 Einwohnern. Das Leben hier wird vom Plätschern der Scalsa bestimmt, die sich klar und kühl durch den Ort schlängelt. Das Herz von Babybach ist die Forellenzucht, die seit Generationen von der Familie Linder geführt wird. Thomas Linder, ein Mann mit wettergegerbtem Gesicht, kennt jedes seiner silbrigen Tiere und pflegt die Zuchtbecken mit einer Hingabe, die selten geworden ist. Gesellschaftliches Zentrum ist der kleine Dorfladen von Elke Baumann, wo sich die Bewohner bei Kaffee und Zeitung treffen, um die Neuigkeiten aus der Welt zu besprechen, die hier meist mit Verspätung ankommen. Eine kleine, fast von Bäumen verschluckte Kapelle lädt zu stillen Andachten ein.

Tretwitz an der Scalsa ist ein beschauliches Dorf, das auf 101 Metern Höhe in der Blumenthal-Ebene liegt. Geprägt wird der Ort von den traditionsreichen Töpfereien, die aus dem feinen, eisenhaltigen Ton der Scalsa Gebrauchskeramik und künstlerische Gefäße fertigen. Die spätgotische Kirche mit ihrem Flügelaltar ist das architektonische Herzstück. Neben diesem historischen Erbe überrascht Tretwitz mit moderner Innovation: Die Landwirtschaftliche Kooperation betreibt eine große Biogasanlage, und in einem umgebauten Speicher forscht das NeuroWissenschaftsZentrum unter Dr. Sofia Ivanova und Chemikerin Ronja Westphal zu Duft und Gedächtnis. Die Hölzerne Harmonie Schreinerei von Elias Bruckner pflegt altes Holzhandwerk. Das gesellschaftliche Leben spielt sich in der Bahnhofsgaststätte Zum letzten Halt und im Gasthaus Zur Scalsa ab, wo sich Einheimische und Zugereiste wie Anwalt Cyril Gagnon treffen. Der Supermarkt Scalsa-Markt und die Bäckerei Zum süßen Nova decken den Alltag ab. Tretwitz lebt von der Verbindung aus Handwerk, Wissenschaft und nachbarschaftlicher Gemeinschaft.

Zu Tretwitz gehört der Flecken Tretkreuz (Pop.: 14), der von Feldern mit Hülsenfrüchten und Geflügelweiden geprägt ist. Zwei Höfe bilden das Rückgrat des Ortes: der Treterhof, geführt von der Familie Brenner, bekannt für seine robusten Hühner und golddotterigen Eier, und der Markhof der Familie Wiesenbach, der ökologischen Hülsenfruchtanbau betreibt. Beide Höfe empfangen Gäste und bieten Einblicke in die ländliche Lebensweise. Die Geschichte des Ortsnamens rankt sich um eine alte Wegkreuzung und rastende Fuhrleute.

Das auch zu Tretwitz gehörende Tretufer ist ein unscheinbarer, aber charaktervoller Weiler im Blumenland. Die wenigen Häuser schmiegen sich an das rechte Ufer der Nova und blicken auf einen Fluss, der das Leben der Region seit Jahrhunderten prägt. Wer hierher kommt, findet keine großen Sehenswürdigkeiten, sondern Ruhe, Natur und persönliche Begegnungen. Besonders Angler und Wanderer entlang des Flusses machen regelmäßig Halt in dem kleinen Ort. Das bekannteste Gebäude ist das Restaurant La Brise. Seine Uferterrasse bietet einen freien Blick auf die Nova und zieht Gäste aus der gesamten Umgebung an. Küchenchefin Mireille Aubert serviert dort frischen Fisch und regionale Spezialitäten. Im ehemaligen Bahnwärterhaus berät Anwältin Lena Becker Gemeinden, Kooperativen und Handwerksbetriebe. Am Ortsrand befindet sich die Schlacht- und Zerlegekooperative „Diehls Uferstück“, wo Florian Diehl Fleischwaren aus lokaler Produktion verarbeitet.

Nossen bei Rastitz ist ein charaktervolles Dorf im Westen der Blumenthal-Ebene, dessen 842 Einwohner inmitten einer malerischen Hanglandschaft leben. Die Landwirtschaft bestimmt bis heute den Alltag, und die schlichte Kapelle aus dem Barockzeitalter ist das stilles Zeugnis der lokalen Geschichte. Das Dorfleben konzentriert sich auf das Gemeindehaus, wo Termine, Feste und gesellige Runden stattfinden. Technologischer Fortschritt zeigt sich unerwartet im Zentrum für Erneuerbare Energien, das die Umwelttechnikerin Riley Summers professionell leitet und das weit über die Dorfgrenzen hinaus Beachtung findet. Gleichzeitig wird altes Handwerk bewahrt: Im Betrieb „Der Bodenzauberer Parkettleger“ werden Böden mit handwerklicher Präzision verlegt oder restauriert. Medizinisch ist man mit Zahnarzt Lucas Håkansson bestens versorgt, der eine moderne Praxis betreibt. Der Sportplatz ist Treffpunkt für Fußballbegeisterte, während das kleine Hotel am Bahnhof und zwei gastliche Schänken Übernachtungen und kulinarische Genüsse ermöglichen.

Das Straßendorf Leisen in der Blumenthal-Ebene westlich von Novafurt zählt 478 Einwohner und liegt auf 85 Metern Höhe. Geprägt wird der Ort seit Generationen vom Obstbau – die Mosterei Leisen verarbeitet die Früchte der Streuobstwiesen zu Saft und Apfelwein. Lebensmitteltechnologe Rudolf Haas überwacht dort die Gärprozesse und verfeinert die Rezepturen. Die schlichte Dorfkirche unter Pfarrer Thomas Brenner ist spirituelles Zentrum, während das Café Bernstein & Brot von Bäckerin Lena Weber und Klaudia Böhmer als gesellschaftlicher Treffpunkt fungiert. Hier verkehrt auch Jiro Takahashi, Produktmanager aus Novafurt, der sich als Zugezogener ins Dorfleben integriert hat. Handwerkskunst bietet die Steinmetz-Werkstatt von Elara Weisinger, medizinische Versorgung die Apotheke von Anne Ivanova. Im Sommer ist das Freibad am Ortsrand Treffpunkt für Jung und Alt. Das Dorfleben wird von Vereinen getragen – die Feuerwehr unter Klaus Dieter Schulz organisiert das jährliche Erntefest, und der Fußballverein begeistert seine Fans.

Das Dorf Musenstein im Westen der Blumenthal-Ebene vereint auf einzigartige Weise Geschichte, Handwerk und modernes Leben. Die mittelalterliche Burgruine Mussenstein prägt das Ortsbild und erzählt von längst vergangenen Zeiten. Die traditionsreiche Steinmetzwerkstatt „Granit & Geist“, seit 325 Jahren im Besitz der Familie Geist, pflegt ihr Handwerk und half bei der jüngsten Sanierung der Ruine. Direkt gegenüber hat sich mit dem Institut für Umwelttechnik und Ressourcenmanagement ein hochmodernes Forschungsinstitut angesiedelt, das für frischen Wind und internationale Kontakte sorgt. Das gesellschaftliche Leben findet in der Dorfkirche mit ihrem berühmten Besuchsdienst für Kranke und Alleinstehende, auf dem Fußballplatz des SV Musenstein und in der gemütlichen Bar Zaubermond statt. Hier treffen Bauern auf Wissenschaftler, Handwerker auf Künstler. Die alltäglichen Helden des Dorfes – Lokführerin Jordan Ellis, die die BLB-Linie 114 bedient, und Online-Redakteur Louis Dumont, der über das Leben auf dem Land berichtet – geben Musenstein sein unverwechselbares Gesicht. Mit Tankstelle, Schuhgeschäft und guter Anbindung an die umliegenden Städte ist der Ort bestens versorgt und ein lohnendes Ziel für alle, die das authentische Landleben suchen.

Huttstedt, ein ruhiges Dorf mit 324 Bewohnern, liegt malerisch in der Blumenthal-Ebene zwischen ausgedehnten Weideflächen. Das Herz des Ortes bildet die barocke Dorfkirche, deren prächtiger Altar vom geheimnisvollen „langen Karl“ geschnitzt wurde – einem Zimmermann des 19. Jahrhunderts, der auch die Kassettendecke in Eierbach schuf. Nur einen Kilometer südlich lockt das Tranquil-Thicket-Wäldchen mit dem entspringenden Frostbeek-Bach und einem Fahrradrastplatz, der an Wochenenden mit Imbiss und Biergarten zum Treffpunkt wird. Huttstedt überrascht mit lebendigem Handwerk: HeatSolve entwickelt innovative Heiztechnik, die Schreinerei Holz & Herz fertigt edle Möbel, Goldschmiedin Nyala Tesfaye schafft filigranen Schmuck, und Laura Koch sorgt mit ihrer Gebäudereinigung für Sauberkeit. Der gesellige Mittelpunkt ist das Gasthaus Zum Kornfeld mit bodenständiger Küche, während Famila Zieglers Lebensmittelgeschäft für den täglichen Bedarf und Dorfklatsch sorgt.

Nassau ist ein kleines, aber feines Dorf im Westen der Blumenthal-Ebene im Blumenland. Mit nur 278 Einwohnern liegt es eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft mit ausgedehnten Weideflächen, auf denen die charakteristischen Blumenland-Rinder grasen. Das Dorfleben wird von der schlichten Sandsteinkirche geprägt, die mit ihrem alten Lindenschatten den Mittelpunkt der Gemeinde bildet. Wirtschaftlich bedeutend sind die Nassauer Milchwerke, deren Joghurt und Quark in der gesamten Region geschätzt werden. Kulturell glänzt Nassau durch die „Zauberhafte Keramik“ von Hanna Eriksson, die als Biologin die heimische Flora erforscht und in ihrer Freizeit wunderschöne Gefäße töpfert. Das Café Silberblatt von Lea Hartung ist der gesellige Treffpunkt des Dorfes – hier werden hausgerösteter Kaffee und nach Großmutterart gebackenes Brot serviert. Im ehemaligen Gutshaus beherbergt das Institut für Kunstpädagogik und Ästhetische Bildung eine hervorragende Bibliothek und zieht Kreative aus ganz Landauri an. Ingenieurin Laleh Daryani verbindet hier Technik mit Kunst.

Alpaka-Hof Frostblick bei Kastaniendorf

Das Dorf Kastaniendorf zählt 204 Einwohner und liegt auf 119 Metern Höhe in der Blumenthal-Ebene des Blumenlandes. Seine besondere Lage am nördlichen Rand des Frostkogs macht den Ort zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde. Das ausgedehnte Waldgebiet wird vom 299 Meter hohen Frostberg überragt und geht nach Norden in eine reizvolle Heidelandschaft über. Mittelpunkt des Dorfes ist die neugotische Ziegelkirche, die von Kastanienbäumen und traditionellen Wohnhäusern umgeben ist. Das gesellschaftliche Leben wird unter anderem von Religionspädagogin Fionn MacCarthy geprägt. Beliebte Treffpunkte sind das Café Kleine Wolke mit regionalen Spezialitäten und das Gemeindehaus. Besucher zieht es außerdem zum Alpaka-Hof Frostblick, dessen Weiden direkt am Waldrand liegen. Wirtschaftlich wird Kastaniendorf durch die Tischlerei Meisterstück Möbelbau und das Einkaufszentrum am Frostkog ergänzt. Auch ungewöhnliche Persönlichkeiten haben hier ihre Heimat gefunden: Der Astrophysiker Malik Okoro veranstaltet öffentliche Sternbeobachtungen, während Therapeutin Soraya Benali naturverbundene Beratungsangebote anbietet.

Freidorf ist ein beschauliches Angerdorf in der Blumenthal-Ebene des Blumenlandes, das mit seinen 178 Einwohnern auf den ersten Blick wie ein typischer landwirtschaftlicher Ort wirkt. Das Dorfleben wird geprägt von der Landwirtschaftlichen Kooperation, die auf Futterpflanzen spezialisiert ist, und der Metzgerei Berg & Braten, deren „Freidorfer Knackerspitz“ weit über die Grenzen bekannt ist. Das alte Schulhaus dient heute als Dorfgemeinschaftshaus und Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Überraschend für einen so kleinen Ort sind der diskrete Erotikclub „Club der 7 Sinne“ in einem umgebauten Kornspeicher sowie die Präsenz moderner Berufe: Data Scientist Carsten Möller arbeitet von seinem Fachwerkhaus aus, und Physiotherapeut Rowan Tate betreibt eine erfolgreiche Praxis im umgebauten Schweinestall. Übernachtungsmöglichkeiten bietet der Bauernhof von Familie Weigel. Die Kirche St. Marien und der alte Brunnen auf dem Anger prägen das Ortsbild. Mit seinen vielfältigen Facetten zeigt Freidorf, dass ein kleines Dorf mehr sein kann als nur Landwirtschaft – es ist ein lebendiges Gemeinwesen, das Tradition und Moderne auf unkonventionelle Weise miteinander verbindet.

Kurzhausen ist ein beschauliches Dorf im Westen der Blumenthal-Ebene im Blumenland, das mit nur 147 Einwohnern seinen ganz eigenen Charme entfaltet. Auf 74 Metern Höhe gelegen, wird die Gemeinde von Feldern umgeben, während der Cedar Shade mit seinem Hügel „Kleiner Bär“ vier Kilometer südwestlich lockt. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als hier ein Kloster stand – 1526 aufgelöst, 1625 bis auf Grundmauern niedergebrannt. Diese Überreste sind noch heute am Dorfplatz zu besichtigen. In der kleinen Kapelle wurden Teile des Altars aus der Klosterkirche integriert. Das Dorfleben wird geprägt von Handwerk und Landwirtschaft: Die Tischlerei „Das Tischlerparadies“ fertigt Möbel in Handarbeit, zwei Bauernhöfe bewirtschaften die umliegenden Felder. Der Dorfladen mit Backstation und Packstation ist das soziale Zentrum, wo abends auch Bier ausgeschenkt wird. Grace Holloway, die Sozialarbeiterin des Ortes, steht den Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite.

Waldfels: Das Dorf mit 120 Bewohnern mag unscheinbar wirken, entfaltet bei genauerem Hinsehen jedoch einen bemerkenswerten Charakter. Die schlichte, helle Dorfkirche aus dem 19. Jahrhundert ist das geistliche Zentrum, in dem Pfarrer Thomas Brenner die Gemeinde zusammenhält. Doch Waldfels lebt vor allem von seinen Menschen und Betrieben: Die Goldene Griffe Tischlerei fertigt zeitlose Möbel, die Gärtnerei pflegt alte Sorten, und die kleine Käserei produziert regional geschätzte Spezialitäten. Das Café Tautropfen ist der gesellige Treffpunkt – hier laufen alle Fäden zusammen. Was den Ort besonders macht, sind seine ungewöhnlichen Bewohner: der Softwareentwickler Aiko Tanaka, der in der Abgeschiedenheit arbeitet, der Redakteur Julien Lefèvre, der das Landleben schätzt, und die Tänzerin Amani Khalid, die auf den Feldern tanzt. Dr. Florian Berger sorgt für die medizinische Grundversorgung. Wer Ruhe, Handwerkskunst und eine lebendige Dorfgemeinschaft sucht, wird hier fündig – ein Ort zum Verweilen und Staunen.


Im Westen des Landkreises erheben sich die östlichen Ausläufer des Drosener Rückens.

Hier liegt im Tal des Reichenbachs Reichenau, ein ruhiges, fast zeitvergessenes Dorf mit seinen 478 Einwohnern. Die Dorfkirche aus dem 17. Jahrhundert steht am Anger und verleiht dem Ort eine stille Würde. Das Dorfleben wird von Persönlichkeiten wie der Buchhändlerin Étienne Dubois und dem Grafiker David Vogt geprägt, deren Arbeiten im Ort allgegenwärtig sind. Die Teestube am Reichenbach zieht Einheimische und Gäste gleichermaßen an, während die kleine Bibliothek im alten Schulhaus monatliche Lesungen veranstaltet. Die Metzgerei von Georg Altmann und der Hof der Familie Wagner sichern die lokale Versorgung. Das soziale Zentrum ist das Gemeindehaus mit Seniorengruppen und Gottesdiensten unter Pfarrerin Sabine Körner. Die umliegenden Landschaften – sanfte Hügel, der Reichenbach, die nahen Wälder – laden zu stillen Entdeckungen ein.

Findlingshain ist eine Kleinstadt mit 3.215 Einwohnern, die am Übergang vom Drosener Rücken zur Blumenthal-Ebene liegt und ihren Namen den eiszeitlichen Findlingen verdankt, aus denen die traditionellen Häuser erbaut sind. Die Stadt ist ein lebendiges Zentrum des Steinmetzhandwerks, was man an den Werkstätten in der Altstadt und an der mächtigen, aus dunklem Basalt errichteten Stadtkirche St. Peter und Paul sieht. Moderne Akzente setzen das geowissenschaftliche Forschungsinstitut sowie die Präzisions- und Brennstofftechnik-Betriebe Kobalt & Kern und Pyrovia. Das gesellschaftliche Leben wird von Persönlichkeiten wie Sozialarbeiter Kurt Henke und der französischstämmigen Köchin Océane Perrot bereichert. Der Fußballverein SV Findlingshain pflegt eine leidenschaftliche Rivalität mit der SG Rastitz. Besucher übernachten in der Pension Sonnenkuss oder im Himmelszauber Hotel, während das Landschloss am Frostskog praktische Landwirtschaftserfahrung bietet. Der bewaldete Frostberg lädt zu Ausblicken über die Blumenthal-Ebene ein.

Am östlichen Rand des Drosener Rückens liegt Pölbitz, mit 28 Einwohnern die kleinste Gemeinde des Landkreises Novafurt. Die Geschichte des Dorfes ist geprägt von einem jahrzehntelangen Kampf um Selbstbestimmung: Bereits 1988 setzte Ortsvorsteher Hermann Kessner die Abtrennung von Findlingshain auf die Agenda, doch erst 2021 wurde der Traum Wirklichkeit. Der entscheidende Wendepunkt kam im Sommer 2019, als Findlingshain ein Erbsenfeld an der Gemarkungsgrenze für ein Gewerbegebiet beanspruchte. Die Pölbitzer errichteten symbolisch einen Maschendrahtzaun, die Mathematikerin Liam Lee wies historische Grenzverläufe nach, und der Grafikdesigner James Whitmore unterstützte die Kampagne medial. Vor dem Kreisverwaltungsgericht in Novafurt gaben die Richter den Pölbitzern recht. Heute ist das Dorf ein Ort der Ruhe: Die Landesstraße L16 durchquert den Ort, alte Feldsteinhäuser säumen die Straße, und die Kneipe „Zum Tannenzapfen“ mit Wirtin Roswitha Klingbeil ist das gesellschaftliche Zentrum. Die weiten Felder hinter den letzten Häusern eröffnen den Blick auf den Drosener Rücken. Pölbitz ist sein eigener Herr – und beweist, dass auch die kleinste Gemeinde mit Beharrlichkeit und Gemeinschaftssinn Großes erreichen kann.

Die Kleinstadt Rastitz liegt am Osthang des Drosener Rückens, umgeben von den Wäldern Krisdorfer Wald und Ewiggoldwald. Die gotische Pfarrkirche St. Ägidius mit ihrem markanten Turm und das Renaissance-Rathaus am Marktplatz mit seinem prächtigen Erker sind die architektonischen Höhepunkte. Das klassizistische Landschloss beherbergt heute die Stadtbibliothek und ein Archiv unter der Leitung von Archivarin Dr. Clara Mertens. Rastitz ist überraschenderweise ein bedeutender Industriestandort: Die Aerolith Lufttechnik GmbH produziert Belüftungs- und Klimatechnik, während Rastitz Audio hochwertige Lautsprecher und Verstärker fertigt. Das Krankenhaus mit Polyklinik versorgt die gesamte Region. Der Biergarten am Stadtpark und das Gasthaus „Zur alten Linde“ sind zentrale soziale Treffpunkte. Die Fußballmannschaft SG Rastitz spielt unter Trainer Jovan Milic in der Kreisliga und pflegt eine Rivalität mit Findlingshain. Der Wochenmarkt auf dem Marktplatz, die Bäckerei „Zum goldenen Weizen“ und eine kleine Buchhandlung decken den Alltagsbedarf. Die Stadt hat 7.841 Einwohner, die hier arbeiten, diskutieren und das lebendige Gemeinwesen prägen.

Der Landkreis Novafurt präsentiert sich als eine vielseitige Region, die von der fruchtbaren Ebene im Osten über die bewaldeten Höhenzüge im Westen bis hin zu den geschäftigen Städten an der Nova reicht. Die gute Verkehrsanbindung durch Autobahnen, Bundesstraßen und ein dichtes Schienennetz machen ihn zu einem leicht zu bereisenden Teil des Blumenlandes, der sowohl landwirtschaftliche Tradition als auch moderne Industrie und ein reiches kulturelles Erbe vereint.


Städte und Gemeinden

Städte

Dörfer

  • Babybach (Gemeinde Scalso – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Babybach (Gemeinde Scalso – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Babybach ist ein winziger Flecken mit 98 Einwohnern, der zur Gemeinde Scalso gehört. Der idyllische Ort liegt an der Scalsa und ist weitgehend von der Zeit vergessen. Sein Herzstück ist die Forellenzucht, die von Thomas Linder seit dreißig Jahren betrieben wird. Die Kapelle und der Dorfladen von Elke Baumann bilden die gesellschaftlichen Mittelpunkte des Ortes. Über die B43 ist Babybach mit Scalso verbunden. Von… Weiter …

  • Dalno (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Dalno (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Dalno ist ein kleines Dorf in der weiten Blumenthal-Ebene, umgeben von Getreidefeldern, Sonnenblumen und farbigen Blühstreifen. Mittelpunkt des Ortes ist die Feldsteinkirche St. Aurelia, die Seelsorgerin Skylar Monroe betreut. Auf dem Mohnrainhof verbindet das Meditationszentrum Weiter Himmel bäuerlichen Alltag mit stiller Einkehr. Handwerkliches Geschick zeigt Meister Lampe Beleuchtung mit individuell gefertigten und reparierten Leuchten. Der Dalno-Korb versorgt die Einwohner und dient zugleich als Treffpunkt.… Weiter …

  • Elsterwitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Elsterwitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Elsterwitz ist ein Dorf mit 247 Einwohnern in der Blumenthal-Ebene des Blumenlandes, östlich der Nova. Der Name geht vermutlich auf den Siedler Alstewin zurück, doch die Einheimischen erzählen lieber von Elstern, die einst einen Kirchenschlüssel stahlen. Wahrzeichen ist die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Die fruchtbaren Lössböden prägen die Landwirtschaft: GreenField Agrarprodukte, eine von den Arbeitenden selbst getragene Agrargemeinschaft, baut Weizen, Gemüse und Färberblumen… Weiter …

  • Findlingshain (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Findlingshain (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Findlingshain (3.215 Einwohner) am Drosener Rücken ist vom Steinmetzhandwerk geprägt – die Häuser bestehen aus eiszeitlichen Findlingen. Die Stadtkirche St. Peter und Paul, das Zentrum für Angewandte Geowissenschaften sowie die Betriebe Kobalt & Kern und Pyrovia prägen das Bild. Sozialarbeiter Kurt Henke und Köchin Océane Perrot halten das Gemeindeleben zusammen. Der SV Findlingshain pflegt eine erbitterte Rivalität mit der SG Rastitz. Übernachtungsmöglichkeiten sind die… Weiter …

  • Freidorf (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Freidorf (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Freidorf in der Blumenthal-Ebene ist ein typisches Angerdorf mit 178 Einwohnern, dessen Leben sich um die Landwirtschaftliche Kooperation und das alte Schulhaus als Gemeindezentrum dreht. Die Metzgerei Berg & Braten ist kulinarischer Mittelpunkt, während der ungewöhnliche „Club der 7 Sinne“ und Zugezogene wie Data Scientist Carsten Möller und Physiotherapeut Rowan Tate für moderne Akzente sorgen. Übernachtungen bietet Familie Weigel auf ihrem Bauernhof an. Die… Weiter …

  • Großenhain (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Großenhain (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Großenhain ist eine 4.217 Einwohner zählende Kleinstadt im Landkreis Novafurt des Blumenlandes. Am Fluss Nova gelegen, verbindet der Ort historische Architektur mit lebendigem Handwerk. Die gut erhaltene Stadtmauer, das Renaissance-Schloss mit dem heutigen Rathaus und die Kirche St. Georg mit ihrer bedeutenden Orgel aus dem 18. Jahrhundert prägen das Stadtbild. Bekannt ist Großenhain für seine Töpfer, Korbflechter und die traditionelle Seilerei. Die Hainer Spielzeugmanufaktur… Weiter …

  • Hettstedt (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Hettstedt (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Hettstedt (2.547 Einwohner) ist eine traditionsreiche Ackerbauerstadt im Landkreis Novafurt des Blumenlandes. Umgeben von weitläufigen Obstplantagen verbindet der Ort Landwirtschaft, Handwerk und moderne Forschung. Sehenswert ist die romanische Stadtkirche aus dem 12. Jahrhundert mit ihren wertvollen Fresken. Die Hettstedter Agrarkooperative produziert den bekannten Hettstedter Bergkäse und betreibt eine große Viehwirtschaft mit Molkerei. Daneben prägen der Maschinenbau, die Ventron Lüftungstechnik und das Zentrum für Bionik… Weiter …

  • Huttstedt (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Huttstedt (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Huttstedt ist ein beschauliches Dorf mit 324 Einwohnern in der Blumenthal-Ebene. Herzstück ist die barocke Dorfkirche mit einem bemerkenswerten Kanzelaltar, geschnitzt vom legendären „langen Karl“. Südlich liegt das Tranquil-Thicket-Wäldchen mit dem Frostbeek-Bach, wo ein Rastplatz mit Imbiss und Biergarten Radfahrer anzieht. Das Dorf lebt von Handwerksbetrieben: HeatSolve Heizsysteme, Holz & Herz Schreinerei, Goldschmiedin Nyala Tesfaye und Gebäudereinigerin Laura Koch. Das Gasthaus Zum Kornfeld und… Weiter …

  • Kastaniendorf (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Kastaniendorf (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Kastaniendorf ist ein Dorf im Landkreis Novafurt im Blumenland mit 204 Einwohnern. Es liegt auf 119 Metern Höhe am nördlichen Rand des Frostkogs, eines großen Waldgebiets mit dem 299 Meter hohen Frostberg. Die neugotische Dorfkirche aus rotem Ziegel prägt das Ortsbild ebenso wie die alten Kastanien auf dem Dorfplatz. Besucher schätzen den Ort als Ausgangspunkt für Wanderungen durch Wald und Heidelandschaft. Zu den bekanntesten… Weiter …

  • Kurzhausen (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Kurzhausen (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Kurzhausen im Blumenland ist ein 147-Seelen-Dorf in der Blumenthal-Ebene. Von einem Kloster aus dem 16. Jahrhundert zeugen heute nur noch Grundmauern am Dorfplatz. Teile des Altars fanden in der kleinen Kapelle eine neue Heimat. Das Dorfleben konzentriert sich um den Dorfladen mit Back- und Packstation sowie abendlichem Bierausschank, die Tischlerei „Das Tischlerparadies“ und zwei Bauernhöfe. Sozialarbeiterin Grace Holloway ist die Seele der Gemeinde. Ein… Weiter …

  • Landkreis Novafurt (Blumenland)

    Landkreis Novafurt (Blumenland)

    Der Landkreis Novafurt im Südwesten des Blumenlandes zählt rund 51.000 Einwohner und wird vom Fluss Nova geprägt. Zwischen fruchtbaren Ebenen, bewaldeten Höhenzügen und lebendigen Städten verbindet die Region Tradition und Moderne. Die Kreisstadt Novafurt ist ein bedeutendes Wirtschafts- und Kulturzentrum mit Mühlen, Maschinenbau und historischer Altstadt. Weitere Orte wie Scalso, Rastitz, Großenhain und Waldfurt bieten Schlösser, Kirchen, Museen und regionales Handwerk. Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Brauereien… Weiter …

  • Leisen (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Leisen (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Leisen ist ein beschauliches Straßendorf in der Blumenthal-Ebene mit 478 Einwohnern. Die traditionsreiche Mosterei verarbeitet Äpfel der umliegenden Streuobstwiesen zu Saft und Apfelwein. Die schlichte Dorfkirche prägt das Ortsbild, während das Café Bernstein & Brot als gesellschaftlicher Mittelpunkt dient. Handwerkliche Betriebe wie die Steinmetz-Werkstatt von Elara Weisinger und die Apotheke von Anne Ivanova prägen das Dorfleben. Lebensmitteltechnologe Rudolf Haas sorgt für die Qualität des… Weiter …

  • Musenstein (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Musenstein (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Musenstein ist ein beschauliches Dorf in der Blumenthal-Ebene, das von der imposanten Burgruine Mussenstein überragt wird. Die 451 Einwohner leben in einer Gemeinschaft, die von Handwerkstradition, moderner Umwelttechnik und dörflichem Zusammenhalt geprägt ist. Die Steinmetzwerkstatt „Granit & Geist“ besteht seit 325 Jahren, während das Institut für Umwelttechnik junge Wissenschaftler anzieht. Die Dorfkirche pflegt einen liebevollen Besuchsdienst, und die Bar Zaubermond ist der gesellige Mittelpunkt.… Weiter …

  • Nassau (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Nassau (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Nassau ist ein beschauliches Dorf im Blumenland mit 278 Einwohnern, umgeben von sanften Weideflächen. Die Dorfkirche bildet das spirituelle Zentrum, während die Nassauer Milchwerke für regional bekannte Joghurt- und Quarkprodukte sorgen. Künstlerische Highlights sind die Töpferei „Zauberhafte Keramik“ von Biologin Hanna Eriksson und das Institut für Kunstpädagogik in einem ehemaligen Gutshaus. Das Café Silberblatt von Bäckerin Lea Hartung lockt mit selbstgeröstetem Kaffee und Backspezialitäten.… Weiter …

  • Neudalno (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Neudalno (Kreis Novafurt – Blumenland)

    (Pop.: 105, 112 m NN) Neudalno liegt dort, wo die Blumenthal-Ebene besonders weit erscheint. Hinter den letzten Häusern beginnen Felder, die bis an den Horizont reichen: Weizen und Gemüse, Futterrüben, Kartoffeln, Sonnenblumen und lange Reihen von Schnittblumen. Die fruchtbaren Lössböden, das milde Klima und die gute Wasserversorgung machen diese Ebene zu einer der ertragreichsten Agrarlandschaften Landauris. Im östlichen Teil des Kreises Novafurt bilden Neudalno,… Weiter …

  • Nossen bei Rastitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Nossen bei Rastitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Nossen (bei Rastitz) ist ein beschauliches Dorf im Blumenland mit 842 Einwohnern, eingebettet zwischen der Blumenthal-Ebene und dem Drosener Rücken. Die Landwirtschaft in den Hanglagen prägt den Ort, dessen Herz die schlichte Kapelle aus dem 18. Jahrhundert bildet. Das Gemeindehaus ist zentraler Treffpunkt, während der Handwerksbetrieb „Der Bodenzauberer Parkettleger“ und Zahnarzt Lucas Håkansson wichtige lokale Einrichtungen sind. Besonders hervorzuheben ist das Zentrum für Erneuerbare… Weiter …

  • Novafurt (Kreisstadt – Blumenland)

    Novafurt (Kreisstadt – Blumenland)

    Novafurt, Kreisstadt im Blumenland mit 12.478 Einwohnern, liegt malerisch an der Nova und ist zweigeteilt: Das historische Zentrum um den Marktplatz mit der spätgotischen Kirche St. Florian und den alten Speichern am Fluss, sowie die moderne Neustadt mit Bahnhof und Industriestandorten wie den Mühlenwerken, der Maschinenfabrik Brünner & Söhne und der NovaTech Kunststoff GmbH. Das Museum zur Flussgeschichte dokumentiert die regionale Bedeutung der Wasserwege.… Weiter …

  • Pölbitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Pölbitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Pölbitz ist mit 28 Einwohnern die kleinste Gemeinde im Landkreis Novafurt. Der Ort am Drosener Rücken erkämpfte sich 2021 nach 33-jährigem Ringen seine Eigenständigkeit von Findlingshain. Auslöser war ein Streit um ein Erbsenfeld, das Findlingshain für ein Gewerbegebiet beanspruchte – die Pölbitzer errichteten einen Maschendrahtzaun, und mit Hilfe der Mathematikerin Liam Lee und des Grafikdesigners James Whitmore gewannen sie vor Gericht. Heute ist das… Weiter …

  • Rastitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Rastitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Rastitz (7.841 Einwohner) liegt am Osthang des Drosener Rückens zwischen Krisdorfer Wald und Ewiggoldwald. Die gotische Pfarrkirche St. Ägidius und das Renaissance-Rathaus am Marktplatz prägen das Stadtbild. Das klassizistische Landschloss beherbergt Bibliothek und Archiv. Die Stadt ist Industriestandort mit Aerolith Lufttechnik und Rastitz Audio. Der Biergarten am Stadtpark und das Gasthaus „Zur alten Linde“ sind beliebte Treffpunkte. Die SG Rastitz spielt in der Kreisliga.… Weiter …

  • Reichenau (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Reichenau (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Reichenau ist ein beschauliches Dorf mit 478 Einwohnern, eingebettet ins Tal des Reichenbachs. Die Kirche aus dem 17. Jahrhundert prägt den Ortskern, während Étienne Dubois‘ Buchhandlung und David Vogts Grafiken das kulturelle Leben bereichern. Die Teestube am Bachufer ist der gesellige Mittelpunkt, die ehrenamtliche Bibliothek im ehemaligen Schulhaus ein stiller Ort der Begegnung. Metzgerei und Bauernhof versorgen die Gemeinde mit lokalen Produkten. Wer Reichenau… Weiter …

  • Scalso (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Scalso (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Scalso ist das wirtschaftliche Zentrum des westlichen Landkreises Novafurt im Blumenland. Die Kleinstadt liegt in der Blumenthal-Ebene an den Flüssen Scalsa und Myrkva. Wahrzeichen sind das barocke Landschloss mit Park, heute Kulturort, und die prachtvolle Pfarrkirche. Die Lebensmittelindustrie prägt den Ort: die Scalsoer Mühlenwerke produzieren Mehl, die Blumenland-Brauerei ihr bekanntes Lagerbier. Der Wildpark am Stadtrand zeigt heimische Tiere. Zum Einkaufen bietet das Zentrum „An… Weiter …

  • Tretkreuz (Gemeinde Tretwitz – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Tretkreuz (Gemeinde Tretwitz – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Tretkreuz ist ein kleiner Flecken in der Blumenthal-Ebene, umgeben von Feldern und geprägt von zwei Höfen: dem Treterhof, der für seine Geflügelzucht bekannt ist, und dem Markhof, der Hülsenfrüchte anbaut. Der Ort gehört zur Gemeinde Tretwitz. Übernachtungsmöglichkeiten bieten die beiden Höfe, die auch für ihre herzhafte Küche bekannt sind. Weiter …

  • Tretufer (Gemeinde Tretwitz – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Tretufer (Gemeinde Tretwitz – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Tretufer ist ein winziger Weiler mit zwölf Einwohnern am rechten Ufer der Nova im Landkreis Novafurt. Zwischen Großenhain und Hettstedt gelegen, ist der Ort vor allem bei Anglern und Flusswanderern beliebt. Mittelpunkt des Dorflebens ist das Restaurant La Brise mit seiner Terrasse direkt am Wasser. Hier serviert Köchin Mireille Aubert frische Fischgerichte aus regionalen Zutaten. Im ehemaligen Güterschuppen betreibt Metzger Florian Diehl die Schlacht-… Weiter …

  • Tretwitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Tretwitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Tretwitz im Blumenland ist ein ruhiges Dorf mit 3.257 Einwohnern, eingebettet in die Hügel der Blumenthal-Ebene an der Scalsa. Bekannt für seine Töpfereien, die aus heimischem Ton kunstvolle Keramik fertigen, und die spätgotische Kirche mit wertvollem Flügelaltar. Das Dorf beherbergt ein überraschendes NeuroWissenschaftsZentrum, die traditionsreiche Hölzerne Harmonie Schreinerei und eine Biogasanlage der Landwirtschaftlichen Kooperation. Treffpunkte sind die Bahnhofsgaststätte und das Gasthaus Zur Scalsa. Hier… Weiter …

  • Waldfels (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Waldfels (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Waldfels ist ein stilles Dorf in der Blumenthal-Ebene mit 120 Einwohnern. Die schlichte Dorfkirche aus dem 19. Jahrhundert bildet das Zentrum der Gemeinde. Der Ort besticht durch seine lebendige Handwerkskultur: die Goldene Griffe Tischlerei, eine Gärtnerei, die Käserei und das Café Tautropfen als sozialer Mittelpunkt. Hier leben außergewöhnliche Menschen wie der Softwareentwickler Aiko Tanaka, Redakteur Julien Lefèvre und Tänzerin Amani Khalid. Dr. Florian Berger… Weiter …

  • Waldfurt (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Waldfurt (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Waldfurt ist eine Kleinstadt mit 4.572 Einwohnern an beiden Ufern der Nova. Über dem historischen Zentrum thront die Burg Waldfurt, die heute ein Heimatmuseum beherbergt. Weitere Wahrzeichen sind die neugotische Kirche St. Aurelia und der belebte Marktplatz mit seinem beliebten Biergarten. Handwerksbetriebe wie die „Zauberhafte Zimmerei“ und „Der Nähsalon“ prägen die Flößergasse. Moderne Arbeitsplätze bieten Nova-Elektronik und das Institut für Tierphysiologie und Ernährung. Am… Weiter …

  • Windelmühle (Gemeinde Großenhain – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Windelmühle (Gemeinde Großenhain – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Windelmühle liegt im Tal der Scalsa, fünf Kilometer südlich von Großenhain. Der winzige Weiler zählt neun Einwohner und besteht aus einer historischen Wassermühle sowie drei Häusern. Das erhaltene Mühlrad, Fachwerk und der ruhige Mühlgraben machen den Ort zu einem beliebten Fotomotiv. Restauratorin Marlene Vogt führt Gäste durch die alte Technik, während Katja Nordin in der Scalsa-Kammer Mühlenbrot, Apfelgelee und Kräuterlimonade anbietet. Modell Liam Turner… Weiter …