(Pop.: 78.396)

Der Landkreis Paulstedt erstreckt sich über eine Fläche von rund 2500 Quadratkilometern im Nordosten Zentravias. Er umfasst den südlichen Abhang des Zentralmassivs bis hin zu dessen Gebirgskamm, der die natürliche Grenze zu Nudelland und Tremoland bildet, sowie das sich südlich anschließende Gebirgsvorland. Die Zentralmassivbahn, welche die Städte Nudeltopf und Bosheim verbindet, durchschneidet den Kreis von Nordwest nach Südost und bildet eine klare Trennlinie zwischen der bewaldeten Bergregion und der Hügellandschaft. Zwei Flusssysteme prägen das Gebiet: im Westen der Kornu mit seinen Nebenflüssen, im Osten der Bunbach, beide sind oben im Gebirge durch den sogenannten Paulstedter Buckel voneinander getrennt. Die Besiedlung konzentriert sich entlang dieser Täler und der Bahnstrecke, während die höheren Lagen des Massivs weitgehend unberührtes Waldland sind, das nur von wenigen Weilern und Einzelhöfen durchbrochen wird. Die Entfernung zur Hauptstadt Zentro beträgt etwa 75 Kilometer südwestlich, was Paulstedt zu einem eher abgelegenen, aber durch die Bahn gut angebundenen Teil des Landes macht.

Die Kreisstadt Paulstedt liegt auf 311 Metern Höhe in einer sieben mal vier Kilometer großen Lichtung, die sich wie eine hellgrüne Insel aus dem dichten Wald des Whisperwood und den Aufstiegen zum Zentralmassiv schneidet. Die Stadt mit 24.584 Einwohnern ist ein Zentrum der Schwerindustrie, dominiert von der großen Eisenhütte am östlichen Stadtrand, die das Erz aus dem nahen Paulbach verhüttet. Hochöfen und Sinteranlagen prägen die Silhouette, besonders nachts, wenn sie den Himmel über der Lichtung orange färben. Die Zentralmassivbahn hält am modernen Bahnhof Paulstedt, von wo aus eine Stichstrecke zum Hüttenwerk führt. Historisch ist die Stadt um die Pauluskirche aus dem 14. Jahrhundert gewachsen, deren gotischer Turm weithin sichtbar ist. Der Marktplatz mit dem Rathaus von 1689 ist von Fachwerkhäusern gesäumt, die den Beamten und Meistern der Hütte dienten. Für Besucher bietet die Stadt das Eisenmuseum in der alten Erzwäscherei, das den gesamten Prozess vom Abbau bis zum Stahlbarren erklärt. Ein Einkaufszentrum namens „Paulstädter Hof“ versorgt die gesamte Region mit Waren des täglichen Bedarfs. Das städtische Klinikum Paulstedt ist eine moderne Einrichtung mit 300 Betten und einer Notaufnahme, die auch für Unfälle im Bergbau zuständig ist. Touristen nutzen Paulstedt als Basis für Touren ins Massiv, wofür das Hotel „Zur Lichtung“ und die Pension „Am Hüttenweg“ Unterkünfte bieten. Das Ausflugsrestaurant „Hochofen“ serviert deftige Gerichte mit Blick auf die glühende Schlacke.

Im Tal des Kornu liegt die Stadt Kornuschleuße mit 17.854 Einwohnern auf 267 Metern Höhe. Der Name verweist auf die hölzerne Schleusenanlage aus dem 18. Jahrhundert, mit der Holzstämme aus dem Massiv zum Flößen gestaut wurden. Heute ist die Schleuse ein technisches Denkmal und ein beliebtes Ausflugsziel. Die Stadt besitzt eine barocke Kirche St. Georg mit einem Zwiebelturm, der aus dem Tal sichtbar ist. Die Burg Kornuschanze, eine Ruine aus dem 13. Jahrhundert, thront auf einem Felsvorsprung über der Stadt. Sie diente einst der Sicherung des Handelsweges. In Kornuschleuße haben sich mehrere Töpfereien angesiedelt, die den feinen Ton der Kornu-Auen zu Gebrauchskeramik und Ofenkacheln verarbeiten. Die „Kornutaler Töpfermarkt“ findet viermal jährlich statt. Das Logistikunternehmen „Kornu-Express“ betreibt hier ein Umschlagzentrum für Holz und Erzeugnisse der Region. Ein Wellnessanlage namens „Badeschleuse“ nutzt das Wasser des Flusses für ein beheiztes Außenbecken. Die Gaststätte „Alte Flößerei“ direkt am Wasser ist für ihre Fischgerichte aus dem Kornu bekannt.

Im flachen Vorland des Zentralmassivs, am Fluss Kornu gelegen, findet man das Dorf Somm (Pop.: 784 – 201m NN). Mit 784 Einwohnern auf 201 Metern Höhe ist es ein typisches Straßendorf, dessen Herz die schlichte Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert bildet. Ungewöhnlich für einen so kleinen Ort ist die Mischung aus traditioneller Landwirtschaft und moderner Forschung. Neben der ganzjährig auf den Deichen weidenden Schafherde haben sich das Institut für Biomechanik und Bewegungswissenschaft sowie die PhotonLighting Systems AG (Beleuchtungstechnik) hier niedergelassen. Übernachten kann man in der einfachen Pension „Zum Sommertal“ oder in der Bahnhofsgaststätte einkehren. Ein kleiner Supermarkt deckt den Alltagsbedarf. Die Kornutalbahn (Linie BZF110) sorgt für stündliche Verbindungen. Das große Highlight ist jedoch der zwölf Kilometer südöstlich gelegene Zaubernebelhain, ein stets in Dunst gehülltes Waldgebiet mit angeblichen magischen Kräften. Ein Wanderweg führt über das Blinkitztal zum Hexentisch-Felsen und weiter zu den Ortsteilen Altmühlen – einer voll funktionsfähigen Wassermühle aus dem 17. Jahrhundert – sowie Petegut, einem Ziegenhof, der für seinen berühmten Käse bekannt ist.

Westlich des Kornutals liegt das Dorf Röxe mit 4.781 Einwohnern auf 279 Metern Höhe. Der Ort ist das Mekka für Eisenbahnliebhaber in Zentravia. Der „Röxer Eisenbahn e.V.“ betreibt eine Museumsbahn auf der stillgelegten Strecke nach Kleebaum. Täglich verkehren Dampfzüge mit historischen Wagen aus den 1920er Jahren durch die waldreiche Hügellandschaft. Das Bahnbetriebswerk in Röxe ist besichtbar und zeigt eine Sammlung von Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven. Die Dorfkirche von Röxe ist ein moderner Bau aus den 1950er Jahren mit einem Glockenturm aus Beton. Ein kleines Bergwerk außerhalb des Dorfes fördert Kupfererz in geringen Mengen, das zu Schmuck und Dekorationsgegenständen verarbeitet wird. Das Ausflugsrestaurant „Lokschuppen“ serviert Schienenschnitzel in einer ehemaligen Lokhalle. Für Übernachtungen bietet der Verein einen Schlafwagen an, der als Jugendherberge dient.

Im Whisperwood, einem dichten Laubwaldgebiet südlich der Bahn, liegt die Stadt Teistig mit 3.487 Einwohnern auf 375 Metern Höhe. Der Wald ist bekannt für seine außergewöhnliche Akustik; manche Bäume sollen Stimmen flüstern, was Geologen auf eigenartige Gesteinsformationen im Untergrund zurückführen. Die Stadt hat eine Glashütte, die mundgeblasene Trinkgläser und Zierrat produziert. Die Kirche von Teistig ist ein Holzbau aus dem 18. Jahrhundert, verziert mit Schnitzereien von Tieren und Fabelwesen des Waldes. Zu Teistig gehören die Flecken Hohenteistig (25 Einwohner) auf 554 Metern Höhe und Aus (9 Einwohner) auf 424 Metern Höhe. Hohenteistig ist eine Burgruine aus dem 11. Jahrhundert, die auf einem Bergsporn thront und einen weiten Blick über den Whisperwood bietet. Aus ist ein einzelner Hof, der einen Imker betreibt, dessen Honig als heilig gilt. Das Sanatorium „Whisperwood“ ist eine private Klinik für Psychosomatik, die die Ruhe des Waldes für Therapien nutzt. Die Stadt hat ein Kino, das „Teistiger Lichtspiele“, in dem nur Filme gezeigt werden, die im oder über den Wald gedreht wurden.

Das Dorf Varna (999 Einwohner) liegt auf 317 Metern Höhe ebenfalls im Whisperwood. Der Ort ist berühmt für sein jährliches Holzschnitzer-Festival, bei dem Künstler aus ganz Zentravia Skulpturen aus den Stämmen gefällter Bäume schaffen. Die Kirche von Varna ist ein romanischer Bau mit einem wertvollen Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert. Der Betrieb „Varnaer Holzspielzeug“ stellt traditionelle Bauklötze, Puppenmöbel und Zugsets aus heimischem Ahorn- und Buchenholz her. Ein Tierfreigelände zeigt die Tiere des Waldes, darunter Luchse und Wildkatzen, die hier wiederangesiedelt wurden. Die Gaststätte „Zum grünen Jäger“ ist ein Treffpunkt für Jäger und Wanderer. Ein Campingplatz am Ortsrand bietet einfache Übernachtungsmöglichkeiten.

Forstdorf (125 Einwohner) auf 321 Metern Höhe ist eine Streusiedlung von Förstern und Holzfällern. Das Dorf besitzt eine Kapelle aus unbehauenen Steinen. Hier befindet sich das Revierförsteramt für den gesamten nördlichen Whisperwood. Ein Forstmuseum in einer alten Scheune dokumentiert die Waldarbeit im Wandel der Zeit.

An der Zentralmassivbahn von Nordwesten her liegt die Stadt Artern mit 4.781 Einwohnern auf 368 Metern Höhe. Die Stadt ist ein wichtiger Umschlagplatz für Agrarprodukte aus dem südlichen Vorland. Sie besitzt eine große Getreidemühle und ein Silo. Die Backsteinkirche St. Maria ist ein Bau der Neugotik aus dem 19. Jahrhundert. Das Freizeitbad „Arterna“ mit einer 50-Meter-Bahn ist überregional bekannt. Ein kleines Bergwerk in der Nähe fördert Schwerspat, der als Füllstoff für die Papierindustrie dient. Das Hotel „Zur alten Post“ ist ein repräsentativer Bau aus der Gründerzeit.

Die Stadt Kornutal mit 14.782 Einwohnern auf 321 Metern Höhe liegt an der Mündung des Kornu in die weite Talebene. Die Stadt ist ein Verkehrsknotenpunkt, hier treffen die B5, B51 und B53 aufeinander. Die Zentralmassivbahn hat einen großen Bahnhof mit einer Reparaturwerkstatt. Die Burg Kornutal, eine Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert, ist Sitz des Kreismuseums. Die Stadtkirche ist ein barocker Saalbau mit einem berühmten Orgelprospekt. In Kornutal hat die Firma „Massiv-Möbel Kornutal“ ihren Sitz, die hochwertige Schlafzimmer- und Esszimmermöbel aus heimischen Hölzern fertigt. Ein Einkaufszentrum, die „Kornutal-Arkaden“, bietet 50 Läden. Die Klinik Kornutal ist auf Orthopädie spezialisiert. Ein Logistikzentrum von „Zentravia-Logistik“ verteilt Waren für den gesamten Nordosten. Das Restaurant „Schützenhaus“ liegt an einem kleinen See und ist für seine Entengerichte bekannt.

Das Dorf Klaro (328 Einwohner) auf 375 Metern Höhe liegt an der Bahn. Der Ort besteht im Wesentlichen aus einer Reihe von Wohnhäusern für die Arbeiter einer nahen Fabrik für Glasfasern. Die Dorfkirche ist ein schlichter Saalbau von 1900. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die „Klaroer Schweiz“, eine bizarre Felsformation aus Sandstein mit einem Aussichtsturm.

Im Zentralmassiv, im oberen Kornutal, liegt das Dorf Umpferstedt mit 547 Einwohnern auf 441 Metern Höhe. Die Holzkirche von Umpferstedt ist ein Blockbau aus dem 16. Jahrhundert, innen mit Wandmalereien verziert. Zu Umpferstedt gehören der Ingmarshof (24 Einwohner) auf 611 Metern Höhe im Pine Brook Tal. Der Hof ist ein traditionsreicher Bergbauernhof, der auf die Haltung von Mangalitza-Schweinen spezialisiert ist. Ein kleiner Wasserfall im Pine Brook Tal, der „Ingmarsfall“, ist ein beliebtes Fotomotiv. Die Wirtschaft in Umpferstedt wird von der Forstwirtschaft dominiert. Eine Pension „Zum Bergsee“ bietet vier Zimmer.

Das Dorf Gebirgshof (749 Einwohner) liegt auf 551 Metern Höhe, dort wo der Skyggeelv in den Kornu mündet. Der Ort ist das Zentrum für den Tourismus im nördlichen Massiv. Hier befindet sich das „Berghotel Zentralmassiv“ mit 80 Betten und einer Wellnessanlage mit Sauna und Dampfbad. Die barocke Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ aus dem 18. Jahrhundert ist ein Ziel für Pilger. Zu Gebirgshof gehört Dalarne (74 Einwohner) auf 701 Metern Höhe, ein Weiler, der aus zwei Hotels und einer Skiliftanlage besteht. Im Winter ist Dalarne ein kleines Skigebiet mit zwei Abfahrten und einem Langlaufloipennetz. Das Sanatorium „Hohe Warte“ in Gebirgshof behandelt Atemwegserkrankungen. Das Restaurant „Skyggeelv-Stuben“ serviert Wildgerichte.

Flussaufwärts im Tal des Skyggeelv liegt Bachkomm mit 47 Einwohnern auf 698 Metern Höhe. Der Weiler besteht aus einer Schänke, einer Kapelle und drei Häusern. Die Schänke „Zum letzten Tal“ ist eine berühmte Einkehrmöglichkeit für Wanderer auf dem Fernwanderweg Z5, der über den Kamm des Massivs führt.

Noch höher liegt Krumdorf mit 147 Einwohnern auf 838 Metern Höhe. Das Dorf ist nach einem krumm gewachsenen Baum benannt. Hier wird in einem kleinen Bergwerk Silber gefördert. Die Grube „Himmelsschlüssel“ ist für Besucher zugänglich und zeigt eine Schaukaue. Die Ruine der Burg Alt-Krumdorf aus dem 12. Jahrhundert thront über dem Ort. Das Dorf hat keine Kirche, aber eine kleine Kapelle. Die „Krumdorfer Silberbrenner“ stellen Schmuck aus dem geförderten Silber her.

Von Paulstedt aus gelangt man ins Bunbachtal. Das erste Dorf ist Paulbach mit 989 Einwohnern auf 367 Metern Höhe. Hier liegt das Eisenerz-Bergwerk „Elbenquelle“ im Tal der gleichnamigen Quelle. Das Erz wird über eine Materialseilbahn direkt zur Eisenhütte nach Paulstedt transportiert. Die Belegschaft des Bergwerks prägt das Dorf. Die Kirche St. Barbara ist eine moderne Bergmannskirche aus Sichtbeton. Ein Bergbaumuseum im alten Waschkaue informiert über die Geschichte des Abbaus. Das Ausflugslokal „Zur Elbenquelle“ liegt direkt an der Quelle, der man heilende Kräfte nachsagt.

Neusomm (784 Einwohner) auf 598 Metern Höhe ist ein typisches Straßendorf. Die Dorfkirche ist ein schlichter Bau von 1800. Hier befindet sich eine Korbmacherei, die Körbe aus Weidenruten fertigt. Eine Pension „Alpenblick“ (der Name ist historisch, obwohl die Alpen weit weg sind) bietet einfache Unterkunft.

Trentschin mit 1.597 Einwohnern auf 698 Metern Höhe ist das größte Dorf im oberen Bunbachtal. Der Ort besitzt eine gotische Kirche mit einem Flügelaltar aus der Zentroer Schule. Eine Burg, die Burg Trentschin, ist heute eine Jugendherberge. Die Firma „Trentschiner Holzwaren“ produziert Küchenutensilien aus Holz, wie Nudelhölzer, Schneidebretter und Schüsseln. Ein beliebter Freizeitort ist der „Trentschiner Kletterwald“ mit Parcours in den Baumkronen. Die „Bunbachterrassen“ sind ein Restaurant mit Sonnenterrasse über dem Fluss.

Bundorf mit 876 Einwohnern auf 803 Metern Höhe ist das höchstgelegene Dorf im Kreis. Die Kirche von Bundorf ist ein spätgotischer Bau mit einem netzgewölbten Chor. Eine Burgruine, die „Bundeck“, ist von einem Wassergraben umgeben. In Bundorf wird in einer kleinen Manufaktur Bergkristall zu Schmuck geschliffen. Das Dorf ist Ausgangspunkt für Touren zum Gebirgskamm. Das Gasthaus „Zur Post“ ist seit 1689 in Betrieb und bietet deftige Bergküche. Ein Skilift am Ortsrand ist im Winter in Betrieb. Die B5 führt von hier weiter nach Tremoquell.

Städte und Gemeinden

Städte

Gemeinden

  • Bachkomm
  • Bundorf
  • Forstdorf
  • Gebirgshof
    • Dalarne
  • Klaro (Zentravia)
  • Krumdorf
  • Neusomm
  • Paulbach
  • Paulstedt
  • Röxe
  • Somm
  • Aus
  • Trentschin
  • Umpferstedt (Kornutal)
    • Ingmarshof
  • Varna (Zentravia)
  • Altmühlen (Gemeinde Somm – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Altmühlen (Gemeinde Somm – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Altmühlen ist ein winziger Ort mit nur 14 Einwohnern, der im Wesentlichen aus einer einzigen, voll funktionsfähigen Wassermühle aus dem 17. Jahrhundert besteht. Auf 365 Metern Höhe am Rande des geheimnisvollen Zaubernebelhains gelegen, wird die Mühle seit über vierzig Jahren von Müller Klaus Behrendt und seiner Frau Gerlinde betrieben. Bauern aus der Umgebung lassen hier ihr Korn zu Mehl mahlen. Altmühlen ist keine Touristenattraktion,… Weiter …

  • Kreis Paulstedt (Zentravia)

    Kreis Paulstedt (Zentravia)

    Der Landkreis Paulstedt liegt im Nordosten Zentravias am Südhang des Zentralmassivs. Die Zentralmassivbahn durchschneidet den Kreis. Die Kreisstadt Paulstedt beherbergt eine große Eisenhütte. Im Kornutal liegen Kornuschleuße mit Töpfereien und Röxe mit einer Museumsbahn. Der Whisperwood beheimatet Teistig mit Glashütte und Varna mit Holzspielzeugproduktion. Im Zentralmassiv finden sich Bergwerke in Paulbach (Eisen) und Krumdorf (Silber). Burgen wie Kornuschanze und Alt-Krumdorf sind sehenswert. Touristische Zentren… Weiter …

  • Paulstedt (Kreisstadt – Zentravia)

    Paulstedt (Kreisstadt – Zentravia)

    Paulstedt ist eine Kreisstadt mit 24.584 Einwohnern, gelegen auf 311 Metern Höhe in einer Lichtung des Whisperwood. Die Stadt wird von der Schwerindustrie dominiert, insbesondere der großen Eisenhütte am östlichen Stadtrand, die Erz aus dem Bergwerk „Elbenquelle“ über eine Materialseilbahn bezieht. Historisches Zentrum ist der Marktplatz mit dem Rathaus von 1689 und Fachwerkhäusern sowie die gotische Pauluskirche aus dem 14. Jahrhundert. Das Eisenmuseum in… Weiter …

  • Petegut (Gemeinde Somm – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Petegut (Gemeinde Somm – Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Petegut ist ein idyllischer Gutshof auf 383 Metern Höhe am Rande des geheimnisvollen Zaubernebelhains. Mit nur neun Einwohnern gehört er zur Gemeinde Somm. Die Familie Festersen – Annelie, Gunnar und Tochter Lene – züchtet hier etwa sechzig Ziegen. Berühmt ist der Hof für seinen halbfesten Ziegenkäse „Petermännchen“, dessen einzigartiges Aroma vom nebelgetränkten Gras der Weiden kommt. Im kleinen Hofladen gibt es Käse, Joghurt und… Weiter …

  • Somm (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Somm (Kreis Paulstedt – Zentravia)

    Somm ist ein Straßendorf im Kornutal mit 784 Einwohnern, bekannt für seine schlichte Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert. Das Dorf verbindet Tradition und Hightech: das Institut für Biomechanik und die PhotonLighting Systems AG prägen neben der Weidewirtschaft die Arbeitswelt. Die Pension „Zum Sommertal“ und die Bahnhofsgaststätte bieten einfache Gastlichkeit. Von Somm aus führt ein Wanderweg durch das Blinkitztal zum mystischen Zaubernebelhain mit dem Hexentisch-Felsen.… Weiter …