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Der Landkreis Komerz, im Westen des Blumenlandes gelegen, ist ein vielseitiges Reiseziel, das durch seinen abwechslungsreichen Landschaftscharakter besticht. Eingebettet zwischen den sanften Hügeln des Hinterlandes und der Küste des Mare Internum, erstreckt er sich auf einer Fläche von etwa 600 Quadratkilometern und beheimatet rund 25.000 Einwohner. Seine Lage ist geprägt von einer engen Nachbarschaft: Im Westen grenzt er an den Landkreis Kreuzberg im Bierland an, während die pulsierende Hauptstadt Nova mit ihren fast 83.000 Einwohnern im Osten die nächste Metropole ist. Der Landkreis ist nicht nur geografisch, sondern auch verkehrstechnisch ein Knotenpunkt. Die Küstenorte sind über die Linie 113 (Küstenbahn) bequem mit Nova und Bierona verbunden, die Stammbahn im Landesinneren tut dasselbe und die Blumenlandbahn (Linie 114) durchquert das Landesinnere von Süd nach Nord, was Komerz zu einem idealen Ausgangspunkt für Erkundungen der gesamten Region macht.
Das Herzstück des Landkreises ist die Kreisstadt Komerz. Auf einer Anhöhe von 131 Metern gelegen, thront sie über dem landwirtschaftlich geprägten Hinterland und ist mit 7.482 Einwohnern das administrative und wirtschaftliche Zentrum. Das Stadtbild wird dominiert von der imposanten St. Laurentiuskirche, eine spätgotische Backsteinhalle mit einem markanten, verschieferten Dachreiter, die aus dem 14. Jahrhundert stammt. In der Altstadt säumen gepflegte Bürgerhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert die gepflasterten Straßen. Hier findet sich auch das beschauliche Landschloss Hohenstein, ein ehemaliger Adelssitz, der heute als Rathaus dient. Für Genießer ist die Distillerie Komerz ein Magnet; sie brennt aus lokalem Gerstenmalz einen milden und dennoch komplexen Whisky, der in den kleinen Bars der Stadt ausgeschenkt wird. Komerz ist auch ein Zentrum des Handwerks: Die Manufaktur „Komerzer Hanfprodukte“ verarbeitet heimischen Hanf zu vielseitigen Produkten, von robusten Textilien bis hin zu natürlichen Kosmetika. Mit der Komerzer Fahrradmanufaktur besitzt die Stadt einen weiteren Industriebetrieb, der für seine hochwertigen, maßgefertigten Touren- und Cityräder weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist. Die Wirtschaft wird zudem von mittelständischen Betrieben der Lebensmittelverarbeitung und des Werkzeugbaus geprägt, die von der guten Verkehrsanbindung über die B4, die L7 und die L5 profitieren.
Die Küstenregion des Landkreises von Sasnitz bis Klein Nova präsentiert sich als ein idyllischer Urlaubsschwerpunkt.
In Sasnitz, dem östlichsten Küstenort des Kreises, rauscht der dichte Küstenwald direkt an den Strand heran. Der Ort mit knapp 2000 Einwohnern ist bekannt für die Allerheiligenkirche, eine schlichte romanische Saalkirche aus dem 12. Jahrhundert. Besucher können im Restaurant „Zum Anker“ authentische Fish & Chips genießen, während die einfachen Waldhütten des Ortes eine kostengünstige Übernachtungsmöglichkeit bieten.
Das Nachbardorf Opera ist etwas größer und bietet mit der malerischen Holzkirche St. Peter ein Schmuckstück der sakralen Baukunst. Das historische Fischerhaus „Alte Lände“, das älteste Gebäude des Ortes, ist heute ein kleines Heimatmuseum. Der Sandstrand lädt zum Sonnenbaden ein, und das familiengeführte Hotel „Seeblick“ ist für seine Gastfreundschaft bekannt.
Bad Novamünde, eine Stadt mit gut 3100 Einwohnern, liegt inmitten einer eindrucksvollen Sanddünen- und Heidelandschaft. Neben dem Strandtourismus lockt das renommierte „Sanatorium am Heidekraut“, spezialisiert auf Atemwegserkrankungen dank der reinen, salzhaltigen Luft. Das historische Gradierwerk aus der Zeit um 1900 versprüht nostalgisches Flair. Nicht weit entfernt steht das neobarocke Landschloss Ebenau, heute ein exquisites Gourmetrestaurant.
Klein Nova schließlich, mit seinen knapp 1600 Seelen, ist der am dichtesten an Nova gelegene Ort und bildet den Auftakt zum Florica-Wald. Von hier aus starten viele Besucher zu langen Spaziergängen durch dieses Naturschutzgebiet. Eine Besonderheit ist die jahrhundertealte Lindenkirche, deren Dachkonstruktion aus dem 14. Jahrhundert stammt. Die Pension „Waldruh“ und der Biergarten unter den alten Kastanien an der Dorfstraße laden zur Einkehr ein.
Im landwirtschaftlich geprägten Hinterland bieten die Ortschaften ein völlig anderes, ursprüngliches Bild.
Hinter dem Küstenwald, an der Glanzrinne gelegen, liegt das 257-Seelen-Dorf Seyde. Von Handwerk und Landwirtschaft geprägt, findet man hier die älteste erhaltene Kornwindmühle des Kreises aus dem Jahr 1745. Die Glanzrinne selbst ist ein beliebtes Ziel für Angler. Die Blumenlandbahn hält hier am Haltepunkt Seyde, der den abgeschiedenen Ort mit der Außenwelt verbindet. Die Streichholzfabrik in Seyde ist ein traditionsreicher Industriebetrieb, der seit Generationen in Familienbesitz ist und seine Hölzer aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern des Blumenlandes bezieht.
Wittstock, mit über 5400 Einwohnern die zweitgrößte Gemeinde, liegt malerisch am Fuße des mit 201 Metern höchsten Punktes des Kreises, dem Hügel Comerz. Hier entspringt die Glanzrinne, und der angrenzende Wittstocker Wald lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. Ein bekannter Handwerksbetrieb stellt aus Sanddornbeeren Säfte, Öle und Liköre her.
Greifenfels ist mit seinen 112 Einwohnern eines der kleinsten Dörfer, gelegen an der B4, die von Kreuzberg über Seyde nach Nova führt. Die L7 verbindet den Ort mit Komerz und Wittstock.
In Papiermühle steht ein altes Landschloss aus dem 18. Jahrhundert, das heute als gehobenes Hotel mit regionaler Küche dient. Der Ort bietet eine Reihe kleiner Handwerksbetriebe, die aus dem Holz der umliegenden Wälder kunstvolle Möbel und Drechselarbeiten anfertigen.
Zooheim, ein winziger Weiler mit nur 98 Einwohnern, liegt idyllisch am Glimtå. Die einzige Sehenswürdigkeit ist die kleine, aus Feldsteinen errichtete Kapelle, die unter Denkmalschutz steht und für gelegentliche Andachten genutzt wird.
Eierbach, benannt nach dem gleichnamigen Flüsschen Granstrøm, ist mit knapp 1000 Einwohnern ein weiteres handwerklich geprägtes Dorf im Norden des Kreises. Die lokale Töpferei ist bekannt für ihre krümel- und säurefesten Steinzeugkrüge.
Städte und Gemeinden
- Kreisstadt Komerz
- Stadt Bad Novamünde
- Eierbach
- Greifenfels
- Klein Nova
- Opera
- Papiermühle
- Sasnitz
- Seyde (Blumenland)
- Wittstock
- Zooheim
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Landkreis Komerz (Blumenland)

Der Landkreis Komerz im Blumenland bietet eine vielseitige Landschaft aus Küstenwäldern, Sanddünen und landwirtschaftlich genutztem Hinterland. Die Küstenorte Sasnitz, Opera, Bad Novamünde und Klein Nova sind bei Urlaubern beliebt für ihre Sandstrände, familiengeführten Pensionen und Fischrestaurants. Die Kreisstadt Komerz besticht durch die gotische St. Laurentiuskirche, eine Whiskybrennerei und eine Fahrradmanufaktur. Im Hinterland liegen Orte wie Wittstock mit Sanddorn-Produkten, Seyde mit einer Streichholzfabrik und Papiermühle… Weiter …
