
(Pop.: 1.605)
Der Landkreis Boxbucht bildet den nordöstlichen Abschluss des Kohlgebirges und erstreckt sich vom Gebirgskamm über gut bewässerte Täler bis hinunter zur rauen Küste des Nordmeeres und dem nordwestlichen Rand der Kohlwüste. Mit einer Ausdehnung von etwa zwanzig mal siebenunddreißig Kilometern und einer Bevölkerung von nur 1.605 Seelen auf einer Fläche, die manchem Kleinstaat zur Ehre gereichen würde, ist er ein Musterbeispiel für die dünne Besiedlung, die weite Teile Kohlonias prägt. Die Grenzen des Kreises sind von der Natur klar gezogen: im Westen die unwirtlichen Hänge des Kohlgebirges, im Südosten der Beginn der Kohlwüste, im Norden und Nordosten das Nordmeer. Zwei Bahnlinien der Kohlbahn durchziehen das Gebiet und verbinden die abgelegenen Siedlungen mit der Außenwelt: die Linie 13 führt von Strandstedt an der Sturmsee kommend über Kohlaschleuße nach Boxbucht, während die Linie 15 die Küstenorte von Nordwestkap bis Boxbucht anbindet und weiter am Nordmeer nach Osten nach Nudeltopf führt. Die Bundesstraße B2 verläuft parallel dieser Bahnstrecke, während die B302 von Boxbucht aus südwärts am Rand der Kohlwüste nach Kohlaschleuße führt. Ergänzt wird dieses Netz durch die Landesstraßen K202 und K203, die die Täler der Hama und der Boxa erschließen.

Boxbucht, die Kreisstadt liegt 24 Meter über dem Meer an einer geschützten Bucht des Nordmeeres. Hier mündet der künstlich angelegte Gurkenkanal, der die Felder des nördlichen Gurkenlandes bewässert. Mit 798 Einwohnern ist Boxbucht klein, erfüllt aber wichtige Aufgaben für die gesamte Umgebung: Zwei Bahnlinien treffen am Bahnhof zusammen, die B302 beginnt hier, und über den Kanal werden Erntegut, Saatgut und andere Waren transportiert. Das wirtschaftliche Herz der Stadt ist die historische Bootswerft. In ihren dunklen Backsteinhallen bauen und reparieren Handwerker Fischkutter sowie flache Lastkähne. Das Holz stammt aus dem Kohlgebirge, während Teer aus den südlichen Kohlengruben zur Abdichtung der Rümpfe dient. Besonders eindrucksvoll ist das Zuwasserlassen eines neuen Kahns, zu dem sich viele Einwohner am Ufer versammeln.

Gegenüber der Werft steht das Wirtshaus „Zur letzten Schleuse“. Der ehemalige Küstenkapitän Ewald Bruns serviert dort den typischen Boxbuchter Grog aus heißem Wasser, Gurkenwasser und Absinth. Der lange Stammtisch gilt als inoffizielle Regierung der Stadt. Hier werden Schleusenarbeiten, Gurkenpreise und örtliche Vorhaben diskutiert, bevor sie in der Gemeindeversammlung oder im Kreishaus behandelt werden. Boxbucht ist sichtbar an sein raues Klima angepasst. Die Häuser stehen eng beieinander, besitzen tief heruntergezogene Dächer und tragen gedeckte Farben, die an Schiefer, Wolken und Meer erinnern. In der Schiefergasse erhebt sich die kleine St.-Barbara-Kirche. Ihre Ausstattung verbindet Bergbau und Seefahrt und erinnert daran, wie eng die Küste mit dem Kohlgebirge verbunden ist. Zum Alltag gehören eine kleine Schule, eine Gemeinschaftspraxis, wenige Geschäfte, ein Freitagsmarkt und einfache Gästezimmer. Besucher erleben keinen herausgeputzten Ferienort, sondern eine arbeitende Küstenstadt. Am Abend, wenn die Werfthämmer schweigen und sich Laternen im Kanal spiegeln, entfaltet Boxbucht seinen besonderen Reiz: rau, gemeinschaftlich, eigenwillig und fest zwischen Land und Meer verankert.

Folgt man der Küstenstraße B2 von Boxbucht nach Westen, gelangt man nach zwei Kilometern nach Boxamünde. Das Dorf, auf 5 Metern über dem Meeresspiegel gelegen und 125 Einwohner zählend, markiert die Mündung des Boxabaches ins Nordmeer. Die geschützte Bucht, eine niedrige Steinmole und die dunklen, windgeschützten Häuser prägen das Ortsbild. Kleine Kutter bringen Dorsch, Hering und Flunder an Land, während in der Küstenbrauerei „Boxamünder Nordlicht“ ein dunkles Bier mit malziger Fülle und leichter Rauchnote entsteht. Ausgeschenkt wird es im „Zum Anker“, dessen offene Feuerstelle und massive Eichentheke Fischer, Brauereiarbeiter und Gäste zusammenbringen. Zum Dorfleben gehören auch ungewöhnliche Berufsbilder. Datenanalystin Anaïs Roux untersucht Fangmengen, Strömungen und Wassertemperaturen, um die örtliche Fischerei bei ihrer Planung zu unterstützen. Schreinerin Zoe Harrington repariert Boote, Türen und Fenster und verarbeitet ausgediente Schiffsplanken zu Möbeln. Am Dorfrand steht eine weiß getünchte Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Ihr farbenprächtiges Altarbild zeigt die Überfahrt des heiligen Ansgar und soll von einem geretteten Schiffbrüchigen gestiftet worden sein. Über die Nordmeerbahn ist Boxamünde bequem mit der Kreisstadt Boxbucht und weiteren Küstenorten verbunden.

Zieht man die K203, den Boxaweg, von Boxamünde aus südwärts in das Boxatal hinein, so passiert man nach wenigen Kilometern Kanalo. Eine Straßenkurve, drei Wohnhäuser und ein unscheinbares Schalthaus: Mehr ist von dem Ort zunächst nicht zu sehen. Doch an dem neun Einwohner zählenden Weiler entscheidet sich, wie viel Wasser die Gurkenfelder östlich des Boxatals erreicht. Am Wehr wird der Boxabach geteilt. Ein Teil fließt weiter nach Boxamünde und zum Nordmeer, der andere gelangt durch den Boxakanal III zum Gurkenkanal. Die Bewohner warten die Anlage gemeinschaftlich, prüfen Wasserstände und halten Einlauf, Böschungen und Schleusen frei. Zu ihnen gehört Dachdecker Tim Albrecht, dessen Werkstatt in einem alten Geräteschuppen untergebracht ist. Neben seinen Aufträgen im Tal betreut er die Dächer der Wasserbauten. Sportlehrerin Hannah Braun fährt täglich nach Boxbucht. Nachmittags führt sie Jugendliche auf einer Laufstrecke am Kanal entlang und vermittelt dabei Kenntnisse über die empfindlichen Anlagen. Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens ist die winzige „Knorpelgurke“ mit einem Tresen und drei Tischen. Dort werden Wasserstände, Reparaturen und Bereitschaftsdienste besprochen. Für Reisende ist Kanalo kein klassisches Ausflugsziel, sondern ein stiller Arbeitsort, an dem Landschaft, Handwerk und Wasserwirtschaft unmittelbar zusammengehören.

Weiter südlich, auf 248 Metern Höhe, liegt Boxdorf mit 72 Einwohnern. Das kleine Dorf ist das Zentrum des Gurkenanbaus in diesem Teil des Landkreises Boxbucht. Südlich des Ortes erstrecken sich die Felder entlang der Boxakanäle I und II, deren Wasser nach einem gemeinschaftlich festgelegten Plan verteilt wird. Die Boxdorfer Gurken gelten als besonders herb, fest und charaktervoll. Überschüssige oder krumm gewachsene Früchte gelangen in die einzige Gurkenbrennerei des Landkreises, wo daraus unter Zugabe von Dill und etwas Essig ein kräftiges Gurkenwasser entsteht. Den Mittelpunkt des Dorflebens bildet die Kneipe „Zur Gurkenranke“. An ihrem Stammtisch sprechen Bauern und Kanalarbeiter über Ernten, Wetter und Wasserstände. Die Physikerin Solène Marchand entwickelt praktische Messvorrichtungen für die Bewässerung. Uhrmacherin Liam O’Connor fertigt robuste Kanaluhren, die den Höfen ihre zugeteilten Wasserzeiten anzeigen. Am Dorfrand steht die kleine Urbanskapelle. Zum Erntedank wird sie mit Gurkenranken, Dill und Sonnenblumen geschmückt. Boxdorf besitzt kaum touristische Einrichtungen, vermittelt aber ein anschauliches Bild vom arbeitsreichen Alltag des nordkohlonianischen Gurkenlandes.

Am oberen Ende des Boxatals, auf 437 Metern Höhe, liegt Boxaquell, die Quellgemeinde des Boxabaches. Das Dorf zählt nur 51 Einwohner. Dichte Wälder umgeben das Dorf, dessen Alltag von Forstwirtschaft, Jagd und einem kleinen Sägewerk geprägt wird. Das Holz wird vor Ort verarbeitet und anschließend talabwärts transportiert. Eine besondere Bedeutung besitzt das Wehr am östlichen Ortsrand: Hier wird Wasser aus der Boxa in den Boxakanal I geleitet, der über Qanat das Nordkohlianische Gurkenland versorgt. Gesellschaftlicher Mittelpunkt ist das urige Wirtshaus „Zum Quellstein“ mit offener Feuerstelle, Wildgerichten und dem Gurkenkanalbier GKB. Das mit Fichtensprossen und Gurkengewürzen aromatisierte Bier geht auf Lea Wagner zurück, eine Winzerin aus Nova, für die das Gebirgsklima zum Weinanbau zu kalt ist. Meteorologin Olivia Johnson betreibt oberhalb des Dorfes einen kleinen Wettergarten und unterstützt mit ihren Beobachtungen Waldarbeiter und Kanalwarte. Am Ortsrand steht eine hölzerne Hubertuskapelle. Ein Wanderweg führt über Boxahüttel zur kristallklaren, eiskalten Quelle der Boxa und weiter hinauf zum Gebirgskamm, von dem sich bei guter Sicht das Nordmeer erkennen lässt.

Wer von Boxaquell in Richtung Gebirgskamm wandert, erreicht nach vier Kilometern Boxahüttel. Erst hinter einem Felsrücken werden die wenigen Häuser des Weilers sichtbar. Unterhalb tritt der junge Boxabach aus einer schlichten steinernen Fassung. Das klare, eiskalte Quellwasser fließt über Kiesel und Felsstufen talabwärts. Zum Ort gehören außerdem die kleine Kapelle St. Thekla und die Gastwirtschaft „Zum stillen Holz“. Dort vermietet Greta Niemann drei einfache Zimmer und bewirtet Wandernde mit dem, was im Haus vorhanden ist. Maurer Mikhail Sokolov lebt im alten Quellhaus. Seine Trockenmauern sichern Wege, Bachufer und Gebäude im oberen Boxatal. Während des Frühsommers stehen in den umliegenden Tannenmischwäldern die Bienenkästen der Imker aus Steinfeld. Im Herbst kehrt wieder große Ruhe ein. Dann hört man zwischen Kapelle und Wirtshaus vor allem Wasser, Wind und Schritte auf dem Waldweg. Anspruchsvollere Wandernde steigen von hier zum Kamm des Kohlgebirges auf, wo sich bei guter Sicht ein weiter Blick bis zum Nordmeer öffnet.
Nördlich des Boxatals liegt das Tal der Hama. Die Landesstraße K202, die Hamatalstraße, führt von der Küste bei Hamamünde südwärts in dieses Tal.

Der oberste Ort auf dieser Strecke ist Hamatal, auf 699 Metern Höhe gelegen und mit 72 Einwohnern. Hamatal nur über die K202 erreichbar, die im Winter häufig unpassierbar ist. Die Bewohner leben von der Holzwirtschaft und der Jagd; die Häuser sind aus mächtigen Baumstämmen gezimmert und mit Lärchenschindeln gedeckt. Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens ist das Wirtshaus „Zum Hirsch“, in dem ein kräftiger, dunkler Honigmet nach altem Rezept ausgeschenkt wird. Die aus Feldsteinen errichtete Kirche ist dem heiligen Eustachius geweiht und birgt ein ergreifendes Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert. Der kleine Dorfladen von Jun Chen versorgt die Bewohner mit allem, was nicht selbst hergestellt werden kann, wobei Lieferzeiten je nach Jahreszeit variieren. Der Historiker Piotr Wiśniewski erforscht die Geschichte der Holzwirtschaft im Kohlgebirge und empfängt interessierte Besucher in seinem alten Blockhaus.

Etwa einen Kilometer talabwärts, auf 632 Metern Höhe, liegt Hamamühle. Das ist ein abgelegener Flecken im kohlonischen Hamatal. Nur 18 Menschen leben hier. Mittelpunkt ist eine funktionsfähige Wassermühle aus dem 18. Jahrhundert, deren mächtiges Eichenrad sowohl Mahlsteine als auch eine Gattersäge antreibt. Die Familie Hagedorn hält das technische Denkmal täglich in Betrieb und verarbeitet Getreide sowie Holz aus der Umgebung. Neurologe Jonas Becker untersucht am Mühlgraben die Wirkung gleichmäßiger Geräusche auf Konzentration und Entspannung. In der Wohnstube „Zur Mühle“ erhalten Durchreisende geräucherten Fisch, kräftiges Brot und Gerstensuppe. Hamamühle bietet keine touristische Infrastruktur, dafür ursprüngliches Handwerk, persönliche Begegnungen und stille Wege entlang der Hama.

Weiter östlich, auf 487 Metern Höhe, liegt Salzquell, ein Dorf mit 98 Einwohnern, das an der Mündung des Salzflusses in die Hama liegt. Der salzhaltige Salzfluss verhindert zwar die Nutzung des Flusswassers für den Gurkenanbau, begründete jedoch den Wohlstand Dorfes. In einem kleinen Bergwerk wird das Salz bis heute von Hand aus unterirdischen Schichten gebrochen und mit hölzernen Karren zur Oberfläche gebracht. Es dient vor allem den Gurkeneinlegereien des Nordkohlianischen Gurkenlandes. Auch das Ortsbild verweist auf den Rohstoff: Viele Häuser bestehen aus weißgrauem Salzgestein. Am Barbara-Platz stehen die schlichte Bergmannskapelle und das Wirtshaus „Zum Salzkristall“, das ein leicht salziges Bier ausschenkt. Einen überraschend wissenschaftlichen Akzent setzt das Institut für Biochemie und Molekularbiologie. Dort werden salzverträgliche Mikroorganismen und besondere Eiweiße untersucht. Tonmeisterin Ava Sullivan dokumentiert die Klänge der Grube, während Tänzerin Charlotte Davis Arbeitsbewegungen in Aufführungen überträgt. Wanderer können dem Salzfluss auf einem anspruchsvollen Pfad zum Gebirgskamm folgen. Zur Gemeinde gehört außerdem der abgelegene Weiler Hafer mit seinen Schafweiden. Salzquell verbindet Bergbau, Forschung, Kunst und dörfliche Gemeinschaft im Alltag auf unverwechselbare und überraschend vielfältige Weise.

Weiter unten an der K202, auf 374 Metern Höhe, liegt Oldfurt, ein Ort mit nur 12 Einwohnern. Wer in Oldfurt anhält, entdeckt hinter zwei unscheinbaren Gebäuden eine vielseitige kleine Welt. Der Weiler liegt sechs Kilometer von Hamamünde und drei Kilometer von Salzquell entfernt. Seine Geschichte ist mit einer flachen Furt verbunden, über die früher Händler und Fuhrleute durch das Tal zogen. Heute erinnert die Wegkneipe „Zur alten Furt“ an diese Zeit. Henning Martens bewirtet Reisende mit regionalen Speisen und erzählt von beschädigten Wagen und verlorenen Salzsäcken. Im benachbarten Schuppen arbeitet Oskar Wierzbicki an einer umfangreichen Modelleisenbahn. Winzige Züge durchqueren dort ein detailgetreu nachgebildetes Kohlonia mit Häfen, Bahnstrecken, Dörfern und Bewässerungskanälen. Einen weiteren Blick auf die Landschaft vermittelt Zofia Zielińska. Die Geologin sammelt am Fluss Schiefer, Quarz und andere Gesteine und erklärt, wie Wasser und Gebirge das Hamatal formten. Oldfurt hat keinen Bahnhof, kein Geschäft und kein Hotel. Dafür bietet der Weiler persönliche Begegnungen, eine urige Einkehr und zwei ungewöhnliche Sammlungen. Besonders im frühen Herbst wirkt der Ort wie ein stilles Tor zum oberen Hamatal.

Am unteren Ende des Hamatals, an der Mündung der Hama ins Nordmeer, liegt Hamamünde, ein 135 Einwohner zählendes Fischerdorf im Landkreis Boxbucht. Im geschützten Hafenbecken liegen rund zwölf hölzerne Kutter, deren Besatzungen frühmorgens zu den Fanggründen auslaufen. Dorsch und Hering werden nach der Rückkehr in zwei kleinen Betrieben geräuchert, gesalzen oder in Öl eingelegt und anschließend bis nach Boxbucht und Kohla geliefert. Neben der Fischerei prägt FutureFibre Textilien das Wirtschaftsleben. Die Werkstatt fertigt Jacken, Hosen und Handschuhe für nasskaltes Wetter und lässt neue Modelle von den örtlichen Fischern erproben. Der Mathematiker Julien Moreau wertet Wasserstände, Strömungen, Wind und Fangdaten aus. Gesellschaftlicher Mittelpunkt ist das Wirtshaus „Zum Dorsch“. Köchin Marie Laurent bereitet dort fangfrische Hafenpfanne, Fischeintopf und gebratenen Hering zu. Am Stammtisch werden Wettervorhersagen, Fischpreise und Reparaturen besprochen. Zur Gemeinde gehört außerdem Oldfurt im oberen Hamatal, das für seine Wegkneipe und eine große Modelleisenbahnanlage bekannt ist.

Wer in Nordufer aus dem Zug steigt, gelangt in ein Dorf, dessen Alltag vom Nordmeer bestimmt wird. Zwischen wenigen wetterfesten Häusern führen kurze Wege hinunter zu einem ausgedehnten Steinstrand. Dort sammeln die Bewohner Treibholz, suchen besondere Kiesel oder gehen trotz des kalten Wassers schwimmen. Besonders eindrucksvoll ist die Küste im Winter, wenn mit Glück Eisberge in der Ferne zu erkennen sind. Nordufers ungewöhnlichste Einrichtung ist das Sanatorium „Haus Seewind“ auf dem Hügel. Die Patienten nutzen den salzhaltigen Nebel der Brandung für Atemübungen und erholsame Spaziergänge. Physiker Jonas Feldmann begleitet das Experiment mit Messgeräten, die Windrichtung, Feuchtigkeit und Salzpartikel erfassen. Für die wenigen Kinder gibt es keine eigene Schule, doch Erzieherin Quinn Harper betreut die „Wellenkiste“ in einem ehemaligen Fischerhaus. Der Strand wird dabei zum Spielzimmer und Entdeckungsraum. Nach einem frischen Küstentag bietet das Wirtshaus „Zum Strandkorb“ Wärme und Gemeinschaft. Hinter gläsernen Windschutzscheiben sitzen Dorfbewohner, Kurgäste und Wanderer zusammen, trinken Salzpunsch und sehen zu, wie das Abendlicht langsam über dem Nordmeer erlischt.

Kaltstrand, das nördlichste Dorf des Landkreises, mit 125 Einwohnern auf 9 Metern Höhe, lebt vom Kaltwassertourismus. Dieser lockt Gäste an, die meist nur kurz in das eisige Wasser springen und sich anschließend bei langen Strandspaziergängen erholen. Danach treffen sie sich im Wirtshaus „Zur kalten Schulter“, wo Arne Wilkens heißen Grog aus Wasser, Gurkenwasser und Absinth ausschenkt. Weitere Gästezimmer bietet die Gaststätte „Zum warmen Fuß“. Am Dorfrand steht die hölzerne Olafskirche, die an die nordische Vergangenheit der Küste erinnert. Im Handwerksbetrieb „Der Steinbildhauer“ verarbeitet Rasmus Jørgensen Findlinge und Strandsteine zu Schalen, Schildern und Figuren. Eine Besonderheit des kleinen Dorfes ist das Zentrum für Angewandte Psychologie, das praktische Methoden gegen Stress und Überforderung erprobt. Im benachbarten Sanatorium verbringen Diego Sánchez, Ren Suzuki und Javier López ihre Tage mit Spaziergängen, Gesprächen und kreativer Arbeit. Im Musikstudio nehmen sie Wind, Wellen und vorbeifahrende Züge auf und entwickeln daraus gemeinsam mit Musiktherapeutin Enya Sørensen kurze Klangstücke. So verbindet Kaltstrand raue Natur, eigenwilligen Tourismus, Handwerk und gemeinschaftliche Erholung am Rand des Kohlgebirges.
Abseits der Küste und der Täler liegen noch einige verstreute Siedlungen.

In Hafer bestimmen Schafe, Wetter und Jahreszeiten den Tagesablauf. Der kleine Weiler liegt auf einer offenen Hangwiese am Rand des Kohlgebirgswaldes und wird von einer einzigen Großfamilie bewohnt. Morgens öffnen Émile Petit und Clara Petit den Stall, treiben die Bergschafe auf die Weide und bringen die frische Milch in die Arbeitsküche. Dort entstehen Frischkäse und weitere einfache Hofprodukte. Im Herbst kommt saisonale Hafermilch hinzu, die aus dem eigenen Getreide hergestellt und leicht über dem Holzfeuer geröstet wird. Einen ungewöhnlichen Einblick in das Leben des Hofes geben die Kurse von Louise Petit. Ihre Yogastunden finden auf Wolldecken im Freien statt, während Schafe zwischen den Teilnehmenden grasen oder sich neben ihnen niederlassen. Bei Regen zieht die Gruppe auf den Heuboden um. Touristischer Komfort ist in Hafer nicht zu erwarten. Es gibt weder Geschäft noch reguläre Unterkunft. Nach Absprache können Wandernde jedoch im Heuschober übernachten. Feldwege verbinden den Weiler mit Salzquell, Rain und Kreuza, während ein stiller Waldpfad zur historischen Wassermühle von Hamamühle führt.

Vier Feldwege führen nach Kreuza und treffen sich an einer kleinen Kapelle, die dem Weiler seinen Namen gegeben haben soll. Rundherum liegen drei Wohnhäuser, eine alte Scheune, Gemüsebeete und die Weiden des Esel- und Pferdehofs „Vier Wege“. Die 19 Einwohner bearbeiten ihre Flächen gemeinschaftlich, lagern die Herbsternte in der Scheune und nutzen Pferde sowie Esel für Transporte und Landschaftspflege. Historikerin Ayşe Arslan sammelt Karten, Fotos und Erzählungen zur Geschichte des Hochlandes. Nach ihrer Forschung könnte der Ortsname auch aus der früheren Bezeichnung „Kreuz-Aue“ entstanden sein. Einmal im Monat wird in der schlichten Feldsteinkapelle eine Abendandacht gefeiert; beim Kreuztag im Mai essen Bewohner und Gäste gemeinsam an einer langen Tafel. Kreuza besitzt keine Geschäfte und keinen regulären Beherbergungsbetrieb. Wandernde erreichen den Ort über Feldwege aus Kaltstrand, Oldfurt, Hafer oder Sonnenblick. Sie erleben eine offene, windreiche Landschaft, robuste Gemüsefelder, arbeitende Höfe und eine überschaubare Gemeinschaft, in der Scheune und Kapelle zugleich Arbeitsorte, Gedächtnisräume und Treffpunkte sind. Bei klarem Wetter reicht der Blick weit über das grasbewachsene Gebirgsvorland und vermittelt Besuchern wohltuende Ruhe.

Und schließlich Qanat, 399 Meter hoch gelegen und zur Gemeinde Boxbucht gehörend, zählt elf Einwohner. Nur wenige Häuser stehen dort, wo der Gurkenkanal das letzte Grün an den Rand der Kohlwüste trägt. Der Ort ist kein klassisches Dorf, sondern ein wasserwirtschaftlicher Stützpunkt mit Gärten. Kanalwartung und Gurkenanbau bestimmen den Tagesablauf. Schon kleine Schäden an Schleusen oder Böschungen können darüber entscheiden, ob die schmalen Beete gedeihen oder austrocknen. Reisende finden im „Zum letzten Tropfen“ eine ungewöhnliche Einkehr: Das fensterlose Wirtshaus aus Lehmziegeln bietet einfache Mahlzeiten, Gurkenlimonade und vier Schlafplätze auf Rohrmatten. Gleichzeitig ist es das gesellschaftliche Zentrum Qanats. Hier werden Wasserzeiten ausgehandelt, Nachrichten ausgetauscht und gemeinschaftliche Entscheidungen getroffen. Gelegentlich verwandelt Filmeditor Loïc Bernard den Schankraum in ein winziges Kino. Visagistin Charlotte Roux begleitet seine Projekte und porträtiert mit ihm die Menschen entlang des Kanals. Besonders am Abend entfaltet Qanat seine Wirkung, wenn Lehmwände kupferfarben leuchten, der Kanal den Himmel spiegelt und die langen Schatten der Windräder über Gurkenbeete und Wüstenboden wandern.
Die Menschen im Landkreis Boxbucht sind ein eigenwilliges Volk. Die im Süden leben vom Gartenbau und vom Wasserbau, die an der Küste vom Fischfang und vom Tourismus, und die in den abgelegenen Tälern und auf den Höhen leben für ihre Hobbys und ihre Selbstgenügsamkeit. Es sind Einzelgänger und Menschen, die die Einsamkeit suchen, doch sie treffen sich dennoch regelmäßig in den Dorfkneipen, um bei einem Bier, einem Gurkenwasser und einem Imbiss die Gemeinschaft zu pflegen. Der Landkreis ist ein Ort der Kontraste: die fruchtbaren Täler des Gurkenlandes, die karge Schönheit der Wüste, die raue, aber faszinierende Küste des Nordmeeres und die stillen, dunklen Wälder des Kohlgebirges. Es ist ein Landstrich, der nicht auf den ersten Blick gefällt, aber denjenigen, die sich die Zeit nehmen, seine Eigenheiten zu entdecken, mit einer tiefen, stillen Zufriedenheit belohnt.
Orte und Gemeinden
-
Boxahüttel (Gemeinde Boxaquell, Landkreis Boxbucht, Kohlonia)

Boxahüttel ist ein abgelegener Weiler im Kohlgebirge, der aus drei Häusern und der Wegkapelle St. Thekla besteht. Unter einem Felsvorsprung entspringt der kristallklare, eiskalte Boxabach. Maurer Mikhail Sokolov kümmert sich um die Quellfassung, Stützmauern und Gebäude der Umgebung. Im Juni bringen Imker aus Steinfeld ihre Bienenvölker in die Tannenmischwälder. Die Gastwirtschaft „Zum stillen Holz“ bietet einfache Zimmer, Pilzsuppe, Bergkäse und dunkles Honigbrot. Wanderwege führen… Weiter …
-
Boxamünde (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Boxamünde ist ein 125-Seelen-Dorf an der Mündung des Boxabaches ins Nordmeer. Fischerei und Braukunst bestimmen den Alltag: Kleine Kutter bringen Dorsch, Hering und Flunder an Land, während die Küstenbrauerei „Boxamünder Nordlicht“ ein dunkles, malziges Bier mit feiner Rauchnote herstellt. Treffpunkt des Ortes ist die gemütliche Kneipe „Zum Anker“. Die Datenanalystin Anaïs Roux unterstützt Fischer und Brauerei mit ihren Auswertungen, Schreinerin Zoe Harrington repariert Boote… Weiter …
-
Boxaquell (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Boxaquell ist ein kleines Dorf im oberen Boxatal, umgeben von den dichten Wäldern des Kohlgebirges. Forstwirtschaft, Jagd und das Sägewerk bestimmen den Alltag. Am Ortsrand wird Wasser aus der Boxa in den Boxakanal I geleitet, der das Nordkohlianische Gurkenland versorgt. Mittelpunkt des Dorflebens ist das Wirtshaus „Zum Quellstein“ mit Wildgerichten und Gurkenkanalbier. Dessen Rezept entwickelte die aus Nova stammende Winzerin Lea Wagner. Meteorologin Olivia… Weiter …
-
Boxbucht (Kreisstadt – Kohlonia)

Boxbucht ist eine kleine, windumtoste Kreisstadt an der Nordmeerküste Kohlonias. Am Ende des Gurkenkanals verbinden sich Landwirtschaft, Fischerei, Schifffahrt und traditioneller Bootsbau. Die ehrwürdige Werft fertigt Kutter und flache Lastkähne aus Holz des Kohlgebirges. Gegenüber liegt das Wirtshaus „Zur letzten Schleuse“, dessen Stammtisch als inoffizielle Stadtregierung gilt. Enge, schiefergraue Häuser schützen vor dem Nordwestwind, während die St.-Barbara-Kirche an die Bergbautradition erinnert. Verwaltung, Schule, Markt… Weiter …
-
Boxdorf (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Boxdorf ist ein 72 Einwohner zählendes Dorf im Boxatal und gilt als Herz des örtlichen Gurkenanbaus. Die herben, charaktervollen Gurken gedeihen auf bewässerten Feldern entlang der Boxakanäle I und II. Überschüssige Früchte verarbeitet die einzige Gurkenbrennerei des Landkreises zu kräftigem Gurkenwasser. Gesellschaftlicher Mittelpunkt ist die Dorfkneipe „Zur Gurkenranke“, in der Bauern über Ernten und Wasserstände beraten. Die Physikerin Solène Marchand verbessert mit einfachen Messgeräten… Weiter …
-
Hafer (Gemeinde Salzquell (Kohlonia) – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Hafer ist ein abgelegener Weiler der Gemeinde Salzquell im Landkreis Boxbucht. Die 21 Einwohner gehören zu einer Familie, die am Waldrand des Kohlgebirges eine kleine Herde robuster Bergschafe hält. Auf dem Haferhof werden täglich frische Schafmilch, Frischkäse und nach der Getreideernte saisonale Hafermilch hergestellt. Yogalehrerin Louise Petit bietet auf der Weide Kurse mit frei umherlaufenden Schafen an. Zwischen Wohnhaus, Ställen, Scheune und Trockenmauern erleben… Weiter …
-
Hamamühle (Gemeinde Hamatal – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Hamamühle ist ein abgelegener Flecken im kohlonischen Hamatal. Nur 18 Menschen leben hier auf 632 Metern Höhe. Mittelpunkt ist eine funktionsfähige Wassermühle aus dem 18. Jahrhundert, deren mächtiges Eichenrad sowohl Mahlsteine als auch eine Gattersäge antreibt. Die Familie Hagedorn hält das technische Denkmal täglich in Betrieb und verarbeitet Getreide sowie Holz aus der Umgebung. Neurologe Jonas Becker untersucht am Mühlgraben die Wirkung gleichmäßiger Geräusche… Weiter …
-
Hamamünde (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Hamamünde liegt an der Mündung der Hama ins Nordmeer und ist mit 135 Einwohnern ein Fischerdorf durch und durch. Rund ein Dutzend hölzerne Kutter fängt vor allem Dorsch und Hering. Zwei kleine Betriebe räuchern, salzen und konservieren den Fang. FutureFibre Textilien stellt wetterfeste Kleidung für die raue Küste her und erprobt sie gemeinsam mit den Fischern. Der Mathematiker Julien Moreau untersucht Wasserstände, Strömungen und… Weiter …
-
Hamatal (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Hamatal liegt tief im Kohlgebirge im Tal der Hama und zählt nur 72 Einwohner. Die Holzwirtschaft und die Jagd prägen den Alltag des abgelegenen Dorfes, das über die K202 mit Hamamühle und Nordufer verbunden ist. Die Häuser aus mächtigen Baumstämmen und die Eustachiuskirche mit ihrem Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert prägen das Ortsbild. Gesellschaftlicher Mittelpunkt ist das Wirtshaus „Zum Hirsch“ mit seinem dunklen Honigmet.… Weiter …
-
Kaltstrand (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Kaltstrand ist das nördlichste Dorf des Landkreises Boxbucht und lebt vom ungewöhnlichen Kaltwassertourismus an der rauen nördlichen Nordmeerküste. Selbst im Sommer wagen Badegäste meist nur einen kurzen Sprung ins eisige Nordmeer, bevor sie sich bei Strandspaziergängen und heißem Grog aufwärmen. Mittelpunkt des Ortes ist das Wirtshaus „Zur kalten Schulter“. Sehenswert sind die hölzerne Olafskirche und der Handwerksbetrieb „Der Steinbildhauer“. Das Zentrum für Angewandte Psychologie… Weiter …
-
Kanalo (Gemeinde Boxamünde – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Kanalo ist ein winziger Weiler im Boxatal und gehört zur Gemeinde Boxamünde. Seine neun Einwohner leben in drei Häusern bei der Wasserfassung des Boxakanals III. Hier wird Wasser aus dem Boxabach abgeleitet, das über den Gurkenkanal die Felder des Nordkohlianischen Gurkenlandes versorgt. Die Wasserbauern warten Schleusen, Wehre und Böschungen und regulieren den Wasserstand. Dachdecker Tim Albrecht kümmert sich um die Dächer der technischen Anlagen,… Weiter …
-
Kreuza (Gemeinde Kaltstrand – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Kreuza ist ein abgelegener Weiler mit 19 Einwohnern im grasbewachsenen Vorland des Kohlgebirges. Drei Häuser, eine Scheune und die kleine Kreuzkapelle stehen an vier zusammentreffenden Feldwegen. Auf dem gemeinschaftlich genutzten Land wachsen Kartoffeln, Kohl, Möhren, Pastinaken und Steckrüben. Der Esel- und Pferdehof „Vier Wege“ übernimmt Transporte, Landschaftspflege und geführte Wanderungen. Die Historikerin Ayşe Arslan erforscht alte Flurnamen, Hirtenwege und die Entstehung des Ortes. In… Weiter …
-
Landkreis Boxbucht (Kohlonia)

Der dünn besiedelte Landkreis Boxbucht erstreckt sich vom Kohlgebirge über bewässerte Täler bis zum Nordmeer und an den Rand der Kohlwüste. Seine 1.605 Einwohner leben in kleinen Küstenorten, Bergdörfern und abgelegenen Weilern. Fischerei, Bootsbau, Gurkenanbau, Wasserwirtschaft, Forstwirtschaft, Salzbergbau und Tourismus bestimmen den Alltag. Boxbucht bildet als Kreisstadt den wirtschaftlichen und verkehrlichen Mittelpunkt. Bahnlinien, Straßen und Kanäle verbinden die Siedlungen miteinander. Dorfkneipen, Kapellen und gemeinschaftlich… Weiter …
-
Nordufer (Gemeinde Boxamünde – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Nordufer ist ein stilles Küstendorf zwischen Boxamünde und Hamamünde. Nur 32 Menschen leben oberhalb eines breiten Steinstrandes, dessen rund geschliffene Kiesel unter den Wellen des kalten Nordmeeres klappern. Selbst im Sommer erreicht das Wasser selten mehr als 16 Grad, während im Winter gelegentlich Eisberge am Horizont erscheinen. Im Sanatorium „Haus Seewind“ erprobt der Physiker Jonas Feldmann eine Salzluftkur für Menschen mit Atemwegserkrankungen. Erzieherin Quinn… Weiter …
-
Oldfurt (Gemeinde Hamamünde – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Oldfurt liegt mit zwölf Einwohnern im abgelegenen Hamatal zwischen Hamamünde und Salzquell. Mittelpunkt des Weilers ist die Wegkneipe „Zur alten Furt“, in der Henning Martens Reisende mit Kartoffelsuppe, Forelle und Geschichten vom alten Handelsweg versorgt. Neben der Brücke erinnert eine flache Furt an frühere Fuhrwerke. Im benachbarten Schuppen präsentiert Oskar Wierzbicki seine große Modelleisenbahnanlage, die Kohlonia im Maßstab 1:87 mit Dörfern, Bahnlinien, Kanälen und… Weiter …
-
Qanat (Gemeinde Boxbucht – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Qanat ist eine winzige Siedlung mit elf Einwohnern am Gurkenkanal und am Rand der Kohlwüste. Der Kanal trennt bewässertes Kulturland von trockener Steppe und bildet die Lebensgrundlage des Ortes. Die Bewohner warten Schleusen und Böschungen oder bauen Gurken an. Mittelpunkt ist das fensterlose Lehmziegelwirtshaus „Zum letzten Tropfen“, das zugleich Schankraum, Versammlungsort und einfache Unterkunft ist. Einen kulturellen Akzent setzen Filmeditor Loïc Bernard und Visagistin… Weiter …
-
Salzquell (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

Salzquell liegt am Ausgang des Kohlgebirges, wo der salzhaltige Salzfluss in die Hama mündet. Das helle Dorf mit 98 Einwohnern lebt seit Generationen vom kleinen Salzbergwerk. Dort brechen die Bergleute das Mineral von Hand und bringen es in hölzernen Karren ans Tageslicht. Das Salz wird vor allem zum Einlegen der Gurken des Nordkohlianischen Gurkenlandes verwendet. Am Barbara-Platz stehen die Bergmannskapelle und das Wirtshaus „Zum… Weiter …
