(Pop.: 272.186)

Das Blumenland liegt im Zentrum der Inselwelt Landauri und erstreckt sich von den Gipfeln des Zentralmassivs im Norden bis zu den Ufern des Mare Internum im Süden. Seine natürlichen Grenzen werden durch die Flüsse und Berge ringsum bestimmt: Im Westen grenzt es an Zentravia und das Bierland, im Osten an die historische Landschaft Mesopotamia. Im Norden bildet der Kamm des Zentralmassivs die Grenze zum Tremoland. Im Süden schließlich öffnet sich das Land zur Novabucht und zum Mare Internum. Das Rückgrat des Blumenlandes bildet der Nova-Fluss. Er entspringt im Zentralmassiv, etwa neunzig Kilometer nördlich der Hauptstadt, und durchfließt das gesamte Land, ehe er an der Novabucht in das Mare Internum mündet. Zwei weitere Flüsse entspringen im selben Gebirge und fließen der Nova zu: die Nora, die bei Noramünde in die Nova mündet, und die Mulde, die bei Muldmünde in die Nova mündet. Diese drei Flüsse mit ihren fruchtbaren Tälern bilden das landschaftliche und wirtschaftliche Gerüst der Region.

Der Norden des Blumenlandes wird vom Zentralmassiv beherrscht, einer mächtigen Gebirgskette, die das Land gegen das Tremoland abschirmt. Der höchste Berg des Blumenlandes und zugleich einer der markantesten Gipfel des gesamten Zentralmassivs ist der Eisberg, der sich 1734 Meter über den Meeresspiegel erhebt. Er ist mit einer Zahnradbahn erschlossen und bietet Besuchern einen weiten Blick. Unterhalb der Gipfelregionen schließen sich bewaldete Hänge und weite Almflächen an, die im Sommer als Viehweide genutzt werden. Südlich des Gebirges weitet sich die Landschaft zum Blumenthal, dem agrarischen Herz des Landes. Diese weite, flache Ebene wird von den mäandrierenden Läufen der Nova und der Mulde durchzogen und ist von tiefgründigen Lössböden bedeckt, auf denen Weizenfelder, Obsthaine und Gärtnereien gedeihen. Einzelne kleinere Wäldchen durchbrechen die ansonsten offene Landschaft. Das Tal setzt sich bis an die Novabucht fort und prägt das sanfthügelige Land im Umkreis der Hauptstadt.

Die Hauptstadt Nova liegt an der Südküste des Blumenlandes, genau dort, wo die Nova in die geschützte Novabucht mündet. Mit 82.826 Einwohnern ist sie die mit Abstand größte Stadt der Provinz. Ihre Hafenanlagen liegen direkt am Mare Internum und machen Nova zu einem Knotenpunkt des Seehandels. Durch das fruchtbare Hinterland profitiert die Stadt zudem als Umschlagplatz für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Provinz. Zum Blumenland gehört auch die Blumeninsel, die südlich von Nova im Mare Internum liegt. Die Insel ist sechzehn Kilometer lang und acht Kilometer breit und hat etwa 10.001 Einwohner. Sie ist ein Überbleibsel der einstigen Landbrücke, die in der Frühzeit der Inselwelt das Blumenland mit den südlichen Regionen verband.

Das milde Klima des Blumenlandes wird durch die Nähe zum Mare Internum bestimmt. Die Sommer sind warm und feucht, die Winter milde. In den Hochlagen des Zentralmassivs dagegen herrscht ein raues Gebirgsklima mit viel Schnee im Winter und kühlen Sommern. Die Kombination aus fruchtbaren Böden, günstigem Klima und guter Wasserversorgung durch die drei Flüsse macht das Blumenland bis heute zu einer der ertragreichsten Agrarlandschaften der Inselwelt Landauri.

Zur Geschichte

Die Geschichte Blumenlands beginnt im Jahr 755 als eine der „sechs alten Herrschaften“ Landauris. Königin Florentia I. (755–774), eine botanikkundige Adlige aus Zentravia, gründete das Land entlang des Novaflusses und wählte das gartenreiche Florentum zur Hauptstadt. Ihre Leidenschaft für Pflanzen prägte das gesamte Gemeinwesen: Parks, Gärten und Landwirtschaft machten Blumenland rasch zum wichtigsten landwirtschaftlichen Versorger der Nachbarn. Ihre Nachfolgerin, Königin Alveria „die Botanikerin“ (778–812), führte das Land in seine höchste Blüte. Sie gründete 799 die Stadt Florica, die zum Handels- und Kulturzentrum aufstieg, und eröffnete dort im Jahr 800 den ältesten botanischen Garten der Inselwelt. Der Gelehrte Eudoxus von Blumenland verfasste an ihrem Hof das epochale Werk Flora Landaurica, eine Klassifikation der heimischen Pflanzen, die die Landwirtschaft nachhaltig beeinflusste. Diplomatisch lehnte sich Alveria eng an die Republik Bierona und das Königreich Butha an, was Stabilität und Wohlstand sicherte. Unter Königin Elenia (812–832) traten erste Risse in diesem Glanz auf. Das schwere Erdbeben von Florica im Jahr 820 zerstörte weite Teile der Stadt und erforderte einen aufwändigen Wiederaufbau. Die wahre Katastrophe folgte jedoch nach ihrem Tod. Unter ihrem Sohn, König Florentius II. (832–850), brach 841 die verheerende „Blumenland-Pest“ aus, die Tausende dahinraffte und das Land wirtschaftlich wie kulturell ausbluten ließ. Florentius erbaute 837 noch die große Bibliothek Florentiana in Florica und versuchte mit neuen Bewässerungstechniken die Agrarwirtschaft zu retten. Vergeblich: Ab 845 fielen Wikinger entlang des Novaflusses ein und verwüsteten die Dörfer. Als Florentius II. 850 ohne Erben starb, brach die politische Ordnung endgültig zusammen. Florentum und Florica verfielen, die überlebende Bevölkerung zog sich in kleine Siedlungen zurück – das Blumenland versank in eine fast 150-jährige dunkle Zeit.

Die Wiedergeburt kam aus dem Süden. 978 wurde das Gemeinwesen Storha gegründet, in dem sich auch Flüchtlinge aus dem alten Blumenland sammelten. Deren Nachkommen bewahrten die Erinnerung an die verlorene Heimat. Um 1050 kehrte eine Gruppe unter Senator Carolus Renatus an die Novabucht zurück und errichtete auf den Ruinen von Florentum einen neuen, unabhängigen Stadtstaat: Nova, die „Neue“. Die Stadt gab sich eine aristokratisch-republikanische Verfassung, profitierte von ihrer günstigen Hafenlage und knüpfte bald wieder an die alten Handelstraditionen an.

Die Eigenständigkeit Novas währte jedoch nur wenige Jahrzehnte. König Zinzad von Storha (1104–1160), der das Königreich zu einem Flächenstaat formte, annektierte Nova um 1120 auf friedlichem Wege. Die Stadt behielt ihre Privilegien und Selbstverwaltungsorgane, wurde aber Teil des Königreichs Storha; das umliegende Land wurde zur Provinz Blumenland. Geschützt durch die Krone blieb die Region über Jahrhunderte ein tief landwirtschaftlich geprägtes Gebiet – Weizenfelder, Obsthaine und die berühmten Blumengärten bestimmten das Bild, während Nova als Hafenstadt einen bescheidenen Handel trieb. Nach der Eingliederung in das Königreich Storha begann für das Blumenland eine lange Periode ländlicher Stabilität, die nur selten von den großen politischen Umwälzungen der Inselwelt erschüttert wurde. Die Provinz blieb das, was sie seit den Tagen Königin Alverias gewesen war: eine fruchtbare Agrarlandschaft, deren Weizenfelder, Obsthaine und Blumengärten die Märkte des Reiches versorgten. Unter den frühen Königen Storhas festigte sich diese Rolle. Königin Pascalia I. „die Große“ (1160–1172) förderte mit ihren Infrastrukturprojekten auch die Provinz: Eine Ausbesserung der alten Straßen verband Nova besser mit dem Hinterland, und die in den Borneischen Statuten von 1167 verankerten Rechte für Bauern und Handwerker kamen den Landgemeinden Blumenlands unmittelbar zugute. Die Stadt Nova profitierte von ihrer Lage an der Großen Königsstraße, die unter Pascalia und Hertilius I. (1172–1205) ausgebaut wurde und die Hauptstadt Storha über Storhabrück mit dem Süden verband – ein Handelsweg, der über die Haseninsel und die Blumeninsel direkt nach Florica und Nova führte und der Stadt einen bescheidenen, aber stetigen Wohlstand sicherte.

Auch unter der Herrschaft des vereinigten Königreichs Storcha ab 1452 änderte sich an der landwirtschaftlichen Prägung Blumenlands wenig, wohl aber an seiner administrativen Einbindung. König Albertus I. (1452–1461) gliederte die Provinz mit seinem Albertinischen Gesetzbuch in das zentralisierte Reich ein und entsandte erstmals einen königlichen Statthalter nach Nova. Die noblen Gärten der Stadt, die an die alte Blumenland-Tradition anknüpften, wurden in dieser Zeit neu angelegt und zierten fortan die Landsitze wohlhabender Kaufleute. Die Entdeckungs- und Wissenschaftsepoche des 17. Jahrhunderts hinterließ auch in der stillen Provinz ihre Spuren. König Demiphones (1642–1677), ein leidenschaftlicher Förderer der Künste und Wissenschaften, besuchte im Jahr 1663 persönlich den botanischen Garten von Florica – der in seiner Grundsubstanz noch aus der Zeit Königin Alverias stammte – und stiftete Mittel für seine Erneuerung. Unter König Laurentius (1756–1801), der als aufgeklärter Monarch und früher Umweltschützer gilt, wurden die Gartenanlagen nochmals erweitert und ein Netz schiffbarer Kanäle zwischen Nova und dem fruchtbaren Hinterland angelegt, um den Transport von Getreide und Schnittblumen zu erleichtern.

Den entscheidenden Modernisierungsschub brachte das 19. Jahrhundert mit dem Bau der Stammbahn, der ersten großen Eisenbahnstrecke Landauris. Initiiert von König Adelbert I. (1801–1825) und nach seinem Tod 1832 fertiggestellt, verband die Bahn Nova direkt mit der Hauptstadt Storcha. Landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der gesamten Provinz – Weizen, Obst, Gärtnereiprodukte – konnten nun in ungekannter Geschwindigkeit transportiert werden. Nova entwickelte sich zum logistischen Knotenpunkt, exportierte Waren bis nach Ackero und Weinberg. Die Stadt wuchs über ihre mittelalterlichen Mauern hinaus, Industrieviertel und moderne Hafenanlagen entstanden. Binnen weniger Jahrzehnte überschritt die Einwohnerzahl die 80.000er-Marke. Prachtbauten wie das neoklassizistische Stadttheater und die Gründerzeithäuser der Bahnhofsvorstadt zeugen noch heute von diesem Aufschwung. Das ländliche Blumenland selbst blieb von der Industrialisierung weitgehend unberührt – die Sozialkonflikte, die schließlich 1827 zum Sturz Adelberts II. und zum Ende der alten Monarchie führten, brachen sich in der stillen Agrarprovinz nur als fernes Echo.

In der Gegenwart präsentiert sich Blumenland als eine Provinz mit zwei Gesichtern: Das ländliche Umland ist eine stille, fruchtbare Agrarlandschaft geblieben, während Nova als quirlige Großstadt mit Hafen, Industrie und einem renommierten Blumenmuseum im Alten Palast das kulturelle Zentrum bildet. Das jährliche Blumenfest und der Botanische Garten von Florica – heute eine sorgsam gepflegte historische Anlage – erinnern an die glanzvolle Epoche der Königinnen und an ein Land, das seinen Namen zu Recht trägt.

Hauptstadt Nova

Nova (Pop.: 82.826), die Hauptstadt des Blumenlandes an der Novabucht, ist eine Stadt der Kontraste mit 82.826 Einwohnern. Ihre Geschichte reicht von der Gartengründung Florentums 755 durch Königin Florentia I., über die Zerstörung durch Wikinger um 850, bis zur Neugründung als Stadtstaat Nova um 1050. Der entscheidende Aufschwung kam im 19. Jahrhundert mit dem Bau der Stammbahn, der Nova zum logistischen Knotenpunkt und zur Industriestadt machte. Heute gliedert sich die Stadt in fünf Bezirke: Nova Mitte mit seiner Altstadt, der St.-Florentia-Kathedrale und dem Hauptbahnhof; das vornehme Nova-Bucht (Florica) mit Schloss Florica und dem ältesten botanischen Garten; das akademische Nova West mit der Universität; das maritime Nova Hafen mit Industrie und Nachtleben; sowie Nova Nord, das sich vom einstigen Arbeiterviertel zu einem grünen, modernen Stadtteil gewandelt hat. Der Beitrag beschreibt zudem die Verkehrsanbindung sowie ein vielfältiges Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und Einkaufsstraßen, die die botanische Tradition der Stadt widerspiegeln.

Landkreise

Der Landkreis Komerz (Pop.: 25.146) liegt im Westen des Blumenlandes, eingebettet zwischen den Hügeln des Hinterlandes und der Küste des Mare Internum. Auf einer Fläche von etwa 600 Quadratkilometern leben rund 25.000 Einwohner. Der Landkreis grenzt im Westen an den Landkreis Kreuzberg im Bierland und im Osten an die Hauptstadt Nova. Verkehrstechnisch ist die Region hervorragend erschlossen: Die Küstenbahn, die Stammbahn und die Blumenlandbahn verbinden die Orte miteinander und mit den Nachbarregionen. Das Herz des Landkreises ist die Kreisstadt Komerz mit 7.482 Einwohnern. Sie erhebt sich auf einer Anhöhe über dem Tal der Glanzrinne und wird geprägt von der spätgotischen St. Laurentiuskirche sowie dem Landschloss Hohenstein, das heute als Rathaus dient. Die Stadt ist bekannt für ihre Handwerkstradition: eine Whiskybrennerei, eine Hanfmanufaktur und eine Fahrradmanufaktur. Zwei Bahnhöfe sichern die Anbindung. Die Küstenregion von Sasnitz bis Klein Nova ist ein idyllischer Urlaubsschwerpunkt. Sasnitz besticht durch seine romanische Allerheiligenkirche und überrascht mit Hightech-Forschung. Opera lockt mit seiner Holzkirche und dem Filmruhm. Bad Novamünde verbindet Kurort-Tradition mit modernen Unternehmen. Klein Nova bietet eine Strandbibliothek und handwerkliche Betriebe. Im landwirtschaftlich geprägten Hinterland finden sich ursprüngliche Dörfer. Seyde bewahrt die älteste Kornwindmühle des Kreises. Wittstock ist mit über 5.400 Einwohnern die zweitgrößte Gemeinde. Greifenfels lebt Nachhaltigkeit mit Gemeinschaftsgewächshaus und ZeroWaste-Betrieb. Papiermühle ist bekannt für seine Möbeltischlerei. Zooheim bietet einen Wildzoo, und Eierbach ist für seine Keramik und Hühnerhaltung berühmt. Der Landkreis Komerz ist ein vielseitiges Reiseziel, das Natur, Kultur, Handwerk und Moderne vereint.

Fährstedt (Pop.: 35.234)

Blumeninsel (Pop.: 10.001)

Der Kreis Novafurt (Pop.: 51.029) liegt im Südwesten des Blumenlandes und umfasst eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft entlang des Flusses Nova. Mit einer Bevölkerung von rund 51.000 Einwohnern verbindet die Region landwirtschaftliche Tradition, gewachsene Ortskerne und moderne Wirtschaftszentren. Die Nova durchzieht den Kreis von Norden nach Südosten und prägt sowohl das Landschaftsbild als auch die historische Entwicklung vieler Orte. Herz des Landkreises ist die Kreisstadt Novafurt. Die Stadt verbindet eine historische Altstadt mit Marktplatz, Stadtkirche und alten Speichergebäuden mit einer modernen Neustadt, in der Mühlenwerke, Maschinenbau und Kunststoffindustrie angesiedelt sind. Entlang der Nova laden Uferanlagen, Biergärten und Auenwälder zum Verweilen ein. Neben der Kreisstadt prägen zahlreiche Städte und Dörfer den Landkreis. Großenhain ist für sein Schloss, seine Stadtmauer und traditionsreiche Handwerksbetriebe bekannt. Waldfurt bildet das Tor zu den Hügeln des Zentralmassivs und besitzt eine historische Burg. Scalso stellt mit seinen Mühlenwerken, einer Brauerei, einem Schlosspark und einem Wildpark das wirtschaftliche Zentrum des westlichen Kreisgebiets dar. Rastitz wiederum verbindet historische Architektur mit moderner Industrie und regionaler Gesundheitsversorgung. Die ländlichen Gemeinden sind stark von Landwirtschaft, Obstbau, Viehzucht und regionalem Handwerk geprägt. Orte wie Leisen, Nassau, Musenstein, Nossen bei Rastitz oder Huttstedt bewahren traditionelle Dorfstrukturen, während gleichzeitig Forschungszentren, Umwelttechnik, Bildungs- und Kultureinrichtungen neue Impulse setzen. Besonders charakteristisch ist die enge Verbindung von Innovation und regionaler Identität. Naturfreunde finden in den Auen der Nova, den Wäldern des Frostkogs sowie den Höhen des Drosener Rückens zahlreiche Ausflugsziele. Insgesamt präsentiert sich Novafurt als vielseitige Region, die historische Kultur, wirtschaftliche Stärke, landschaftliche Schönheit und lebendige Dorfgemeinschaften in besonderer Weise vereint.

Muldmünde (Pop.: 14.998)

Der Kreis Novatal (Pop.: 15.539) liegt im Nordwesten des Blumenlandes und umfasst drei unterschiedliche Landschaftsräume: die Blumenthal-Ebene, den Drosener Rücken und das Zentralmassiv. Sein Zentrum ist die Kreisstadt Novatal, die dort liegt, wo die Nova das Gebirge verlässt und schiffbar wird. Historische Speicher, die Ruine Novawacht, ein Wildpark, Papierherstellung, Buchdruck und eine eigene Brauerei machen die Stadt zum Verwaltungs-, Wirtschafts- und Reiseziel. Flussabwärts führt die B5 durch die von Feldern, Gärten und Weiden geprägte Ebene. Noramünde ist ein Standort für Landtechnik, Flussschifffahrt und landwirtschaftliche Kooperationen. Altenow, die größte Stadt des Kreises, verbindet einen historischen Stadtkern mit Musikinstrumentenbau, Brauerei und einem regionalen Thermalbad. Im Westen liegen auf dem Drosener Rücken die Dörfer Klassimo und Packelfeld. Burgruinen, Kirchen, Heidewege, Viehwirtschaft und verschiedene Handwerksbetriebe kennzeichnen diese dünn besiedelte Höhenlandschaft. Brenin ist mit seinen Forstbetrieben, Sägewerken und Wanderwegen ein Zentrum der Waldwirtschaft. Von Novatal führt die L2 in das obere Tal der Nova. Boxa, Dol, Neinsto, Novagrund, Annendorf und Nolau bieten Papierhandwerk, Bergbaugeschichte, Käsereien, Holzverarbeitung, Thermalangebote und Unterkünfte für Wanderer. Noch höher liegen Dulau, die Hangbaude, die Gletscherbaude und der Gletscherberg. Talkapelle bildet mit Bahnhof, Berghotel und Skischule den Ausgangspunkt der Eisbergbahn. Sie führt zum 1.734 Meter hohen Eisberg, dem höchsten Gipfel des Zentralmassivs. Der Rückweg durch die Täler der Wunderwelle und des Ulveelv führt über Wartau, Vel, Roxdorf, Stendal und Qul. Wanderbauden, Bergbahnen, Skigebiete, Kirchen, Burgen, Hotels und Biergärten ergänzen das Angebot.

Blue River (Pop.: 23.004)

Brooklin (Pop.: 14.409)

  • Tretufer (Gemeinde Tretwitz – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Tretufer (Gemeinde Tretwitz – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Tretufer ist ein winziger Weiler mit zwölf Einwohnern am rechten Ufer der Nova im Landkreis Novafurt. Zwischen Großenhain und Hettstedt gelegen, ist der Ort vor allem bei Anglern und Flusswanderern beliebt. Mittelpunkt des Dorflebens ist das Restaurant La Brise mit seiner Terrasse direkt am Wasser. Hier serviert Köchin Mireille Aubert frische Fischgerichte aus regionalen Zutaten. Im ehemaligen Güterschuppen betreibt Metzger Florian Diehl die Schlacht-… Weiter …

  • Tretwitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Tretwitz (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Tretwitz im Blumenland ist ein ruhiges Dorf mit 3.257 Einwohnern, eingebettet in die Hügel der Blumenthal-Ebene an der Scalsa. Bekannt für seine Töpfereien, die aus heimischem Ton kunstvolle Keramik fertigen, und die spätgotische Kirche mit wertvollem Flügelaltar. Das Dorf beherbergt ein überraschendes NeuroWissenschaftsZentrum, die traditionsreiche Hölzerne Harmonie Schreinerei und eine Biogasanlage der Landwirtschaftlichen Kooperation. Treffpunkte sind die Bahnhofsgaststätte und das Gasthaus Zur Scalsa. Hier… Weiter …

  • Waldfels (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Waldfels (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Waldfels ist ein stilles Dorf in der Blumenthal-Ebene mit 120 Einwohnern. Die schlichte Dorfkirche aus dem 19. Jahrhundert bildet das Zentrum der Gemeinde. Der Ort besticht durch seine lebendige Handwerkskultur: die Goldene Griffe Tischlerei, eine Gärtnerei, die Käserei und das Café Tautropfen als sozialer Mittelpunkt. Hier leben außergewöhnliche Menschen wie der Softwareentwickler Aiko Tanaka, Redakteur Julien Lefèvre und Tänzerin Amani Khalid. Dr. Florian Berger… Weiter …

  • Waldfurt (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Waldfurt (Kreis Novafurt – Blumenland)

    Waldfurt ist eine Kleinstadt mit 4.572 Einwohnern an beiden Ufern der Nova. Über dem historischen Zentrum thront die Burg Waldfurt, die heute ein Heimatmuseum beherbergt. Weitere Wahrzeichen sind die neugotische Kirche St. Aurelia und der belebte Marktplatz mit seinem beliebten Biergarten. Handwerksbetriebe wie die „Zauberhafte Zimmerei“ und „Der Nähsalon“ prägen die Flößergasse. Moderne Arbeitsplätze bieten Nova-Elektronik und das Institut für Tierphysiologie und Ernährung. Am… Weiter …

  • Windelmühle (Gemeinde Großenhain – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Windelmühle (Gemeinde Großenhain – Kreis Novafurt – Blumenland)

    Windelmühle liegt im Tal der Scalsa, fünf Kilometer südlich von Großenhain. Der winzige Weiler zählt neun Einwohner und besteht aus einer historischen Wassermühle sowie drei Häusern. Das erhaltene Mühlrad, Fachwerk und der ruhige Mühlgraben machen den Ort zu einem beliebten Fotomotiv. Restauratorin Marlene Vogt führt Gäste durch die alte Technik, während Katja Nordin in der Scalsa-Kammer Mühlenbrot, Apfelgelee und Kräuterlimonade anbietet. Modell Liam Turner… Weiter …

  • Wittstock (Kreis Komerz – Blumenland)

    Wittstock (Kreis Komerz – Blumenland)

    Wittstock, zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Komerz, liegt malerisch am Fuße des Comerz-Hügels. Der Ort besticht durch seine Lage zwischen weiten Feldern im Süden und dem ausgedehnten Wittstocker Wald im Norden, wo die Bäche Glanzrinne und Dimholj entspringen. Die Kirche St. Maria zur Stillen Einkehr prägt das Dorfbild. Handwerksbetriebe wie „Der Tapetenwechsler“ und das „Sanddornparadies“ zeugen von lokaler Tradition, während UrbanGrow Gartenbau moderne, nachhaltige Landwirtschaft… Weiter …

  • Zooheim (Kreis Komerz – Blumenland)

    Zooheim (Kreis Komerz – Blumenland)

    Zooheim, ein winziger Weiler mit 98 Einwohnern in der Blumenthal-Ebene, liegt idyllisch am Bach Glimtå zwischen Feldern und dem ausgedehnten Florica-Wald. Seine Hauptattraktion ist der Wildzoo, ein großes Gehege, in dem heimische Tiere wie Rehe, Wildschweine, Damhirsche, Füchse, Luchse, Uhus und Marderhunde in natürlicher Umgebung beobachtet werden können. Eine Gaststätte mit Wildgerichten und Biergarten lädt zur Einkehr. Die denkmalgeschützte Feldsteinkapelle bietet Raum für stille… Weiter …