Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Untertane (Kreis Wum – Insula)

    Untertane (Kreis Wum – Insula)

    Untertane liegt mit 290 Einwohnern im geschützten Insulatal zwischen Tanhäuser und Obertana. Gerstenfelder, die Insula und bewaldete Hänge prägen das Dorf. Bekannt ist die Brauerei Zum Tannenzapfen, deren malziges Untertaner Dunkel in den Wirtshäusern der Umgebung ausgeschenkt wird. Zum Ortsleben gehören die Feldsteinkirche Sankt Gertrud, das Gemeinschaftshaus und das jährliche Gerstenfest. Die Bäckerei Flusskruste verkauft Gerstenbrot und Apfelschnecken, während Meisterhaftes Mauerwerk Maurer historische Mauern instand setzt. Installateur Jannis Hoch kümmert sich um Wasser, Wärme und Brunnenrinnen. Wanderer, Radfahrer und Gäste erleben einen kleinen Ort, in dem Landwirtschaft, Handwerk, Gastlichkeit und gemeinschaftliche Entscheidungen eng miteinander verbunden sind und den Alltag bestimmen.


  • Tanhäuser (Gemeinde Nachfeld – Kreis Wum – Insula)

    Tanhäuser (Gemeinde Nachfeld – Kreis Wum – Insula)

    Tanhäuser liegt im Insulatal an der historischen Alten Klosterstraße. Der Weiler mit 45 Einwohnern gruppiert sich um eine überdachte Holzbrücke, die Schutzhütte und den Insulafluss. Seinen Namen verdankt der Ort dem sagenhaften Mönch Tanhäus, der hier im 10. Jahrhundert als Einsiedler gelebt haben soll. In der Tannradmühle mahlt Rafael Mendonça Getreide und verkauft Flussfladen, Mehl und Grütze. Tischlerin Carmen Ruiz fertigt in der Werkstatt Flussfuge Möbel, Wegkästen und Ausstattung für Wanderhütten. Tanhäuser ist ein beliebter Rastplatz für Wanderer und Radfahrer auf dem Weg nach Untertane und hinauf in das Insulagebirge. Besonders stimmungsvoll wirken Brücke und Mühlrad am Abend bei Nachfeld.


  • Linie 120 (IB Insulabahn) – Vennabahn

    Linie 120 (IB Insulabahn) – Vennabahn

    Die Linie 120 der Insulabahn, genannt Vennabahn, verbindet Insula mit Venna und den Dörfern des Landkreises Wum. Auf 44 Kilometern durchquert sie Berge, Wiesen und Ausläufer des Insulagebirges. Stündlich verkehrende Regionalzüge erschließen ländliche Regionen, fördern den Tourismus und prägen den Alltag. Der Artikel porträtiert Orte wie Nachfeld mit Töpferei und Bahnwärterhaus, Wieso mit Gipfelweg zum Insulaberg, Wum und Venna. Er zeigt, wie Eisenbahn, Landschaft und dörfliches Leben verwoben sind. Die Vennabahn wirkt als Lebensadern des ländlichen Raums und verbindet Handwerk, Wissenschaft, Kunst und Alltagskultur. Sie ist mehr als Verkehrsmittel und ermöglicht authentische Einblicke in die Insel.


  • Venna (Kreis Wum – Insula)

    Venna (Kreis Wum – Insula)

    Venna liegt an der Monstir-See und verbindet dörflichen Alltag mit geschäftigem Hafenleben. Autofähren fahren mehrmals täglich nach Monstir auf der Zentralinsel, während Fischkutter ihren Fang anlanden. Vennabahn und Vierstrandbahn machen den Ort zu einem regionalen Verkehrsknoten. Zwischen Lagerhäusern, Fischverarbeitung und Hafenkneipen wird der herzhafte Venna-Pott serviert. Das Schifffahrtsmuseum im alten Lotsenhaus erinnert an Handel und Seefahrt. Stahlbogen Armaturen fertigt Bauteile für Schiffe, Mediator Alejandro Torres begleitet örtliche Konflikte, Tierärztin Julia Lewandowska versorgt Haus- und Wildtiere. Am Abend treffen sich Einheimische und Gäste in der Tanzende Lichter Bar, am östlichen Ortsrand wartet ein schmaler Sandstrand nahe der alten Mole am Wasser.


  • Wieso (Kreis Wum – Insula)

    Wieso (Kreis Wum – Insula)

    Wieso liegt auf 661 Metern am Nordhang des Insulagebirges, wo Bergwald und offene Weiden ineinander übergehen. Das Dorf mit 259 Einwohnern ist Ausgangspunkt eines anspruchsvollen, elf Kilometer langen Wanderwegs zum 1.101 Meter hohen Insulaberg. Im Ortskern stehen die kleine Sankt-Wendelin-Kapelle und der Gasthof Zum Bergschuh. Gäste übernachten in der Pension Zaubermoment. Zum Dorfleben gehören die Webwerkstatt Der Teppichtänzer, der Supermarkt Bergkorb am Bahnhof und das Uhren- und Schmuckgeschäft Gipfelzeit. Allgemeinmediziner Paul Schneider betreut Bewohner und Wanderer, während Archäologe Ivan Petrov alte Wege und Siedlungsspuren erforscht. Die Vennabahn verbindet Wieso stündlich mit Insula, Wum und Venna und erleichtert spontane Ausflüge.


  • Antos (Kreis Wum – Insula)

    Antos (Kreis Wum – Insula)

    Antos liegt auf 541 Metern am Nordhang des Insulagebirges, wo Fichtenwald und offenes Grasland zusammentreffen. Das Dorf mit 332 Einwohnern ist für dicht gewachsenes Fichtenholz bekannt, das im örtlichen Sägewerk verarbeitet wird. LaserPrecision und das Zentrum für Nanotechnologie verbinden traditionelles Material mit moderner Forschung. Sehenswert ist die romanische Dorfkirche mit mittelalterlichen Fresken, die auch für Konzerte und Tanzabende genutzt wird. Comiczeichnerin Li Wang hält den Alltag des Ortes in Bildern fest. Kurios sind die Tierstimmen in den Bahnhofsdurchsagen. Wanderwege, die stündliche Vennabahn und das Gasthaus „Zum Waldsegel“ machen Antos zu einem reizvollen Zwischenhalt für neugierige Gäste auf ihrer weiteren Inselreise.


  • Nachfeld (Kreis Wum – Insula)

    Nachfeld (Kreis Wum – Insula)

    Nachfeld liegt am Westabhang des Insulagebirges östlich der Hauptstadt Insula und zählt 497 Einwohner. Das Dorf ist für sein traditionelles Handwerk bekannt. In der Töpferei Blauzweig entstehen Keramiken mit blauen Rankenmustern, während ein weiterer Betrieb hochwertige Wanderstöcke und Holzgestelle fertigt. Die Kirche St. Verena prägt das Ortsbild ebenso wie das Bahnwärterhaus mit dem kleinen Vennabahn-Museum. Helix Automation bringt moderne Arbeitsplätze ins Dorf. Zum gesellschaftlichen Leben gehören Konzerte der Musikerin Zeynep Şahin, der Tennisclub Nachfeld und das Gasthaus Zum Lächeln. Über den Feldern erzählt man sich bis heute die Sage vom verzauberten Brunnen.


  • Wum (Kreisstadt – Insula)

    Wum (Kreisstadt – Insula)

    Wum liegt auf einem Plateau am Ostabhang des Insulagebirges und blickt über das Jaspisitztal bis zur Monstir-See. Die Kreisstadt wird von der spätgotischen St. Laurentiuskirche, dem dreieckigen Marktplatz und dem Heimatmuseum im ehemaligen Klosteramtshaus geprägt. Ton und Quarzsand aus den Wumer Bergwerken bilden die Grundlage für die Produktion der Keramik AG Wum. Das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene ergänzt den Industriestandort durch Forschung. Gäste übernachten und speisen im L’Auberge Lumière, während der Nachtflüsterer Club Musik und Tanz bietet. Die Vennabahn verbindet Wum stündlich mit Insula und Venna. Zum Sonnenuntergang lohnt der Spaziergang zum Aussichtspunkt Wum-Blick besonders.


  • Landkreis Boxbucht (Kohlonia)

    Landkreis Boxbucht (Kohlonia)

    Der dünn besiedelte Landkreis Boxbucht erstreckt sich vom Kohlgebirge über bewässerte Täler bis zum Nordmeer und an den Rand der Kohlwüste. Seine 1.605 Einwohner leben in kleinen Küstenorten, Bergdörfern und abgelegenen Weilern. Fischerei, Bootsbau, Gurkenanbau, Wasserwirtschaft, Forstwirtschaft, Salzbergbau und Tourismus bestimmen den Alltag. Boxbucht bildet als Kreisstadt den wirtschaftlichen und verkehrlichen Mittelpunkt. Bahnlinien, Straßen und Kanäle verbinden die Siedlungen miteinander. Dorfkneipen, Kapellen und gemeinschaftlich betriebene Anlagen halten das soziale Leben zusammen. Die Landschaft ist rau und kontrastreich: Küste, Wälder, Wüste und fruchtbare Täler prägen einen eigenwilligen Landstrich, der vor allem durch Arbeit, Selbstgenügsamkeit und Zusammenhalt beeindruckt. Seine Eigenheiten wirken nach.


  • Hafer (Gemeinde Salzquell (Kohlonia) – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Hafer (Gemeinde Salzquell (Kohlonia) – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Hafer ist ein abgelegener Weiler der Gemeinde Salzquell im Landkreis Boxbucht. Die 21 Einwohner gehören zu einer Familie, die am Waldrand des Kohlgebirges eine kleine Herde robuster Bergschafe hält. Auf dem Haferhof werden täglich frische Schafmilch, Frischkäse und nach der Getreideernte saisonale Hafermilch hergestellt. Yogalehrerin Louise Petit bietet auf der Weide Kurse mit frei umherlaufenden Schafen an. Zwischen Wohnhaus, Ställen, Scheune und Trockenmauern erleben Gäste einen einfachen, von Tierhaltung und Selbstversorgung geprägten Alltag. Hafer besitzt weder Geschäft noch Bahnhof. Feldwege führen nach Salzquell, Kreuza und Rain, ein Waldpfad verbindet den Weiler mit Hamamühle.


  • Kreuza (Gemeinde Kaltstrand – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Kreuza (Gemeinde Kaltstrand – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Kreuza ist ein abgelegener Weiler mit 19 Einwohnern im grasbewachsenen Vorland des Kohlgebirges. Drei Häuser, eine Scheune und die kleine Kreuzkapelle stehen an vier zusammentreffenden Feldwegen. Auf dem gemeinschaftlich genutzten Land wachsen Kartoffeln, Kohl, Möhren, Pastinaken und Steckrüben. Der Esel- und Pferdehof „Vier Wege“ übernimmt Transporte, Landschaftspflege und geführte Wanderungen. Die Historikerin Ayşe Arslan erforscht alte Flurnamen, Hirtenwege und die Entstehung des Ortes. In der großen Scheune werden Erntegut, Geräte und historische Fundstücke aufbewahrt. Kreuza besitzt weder Laden noch Gasthaus, bietet Besuchern jedoch stille Wege, persönliche Begegnungen und einen unverstellten Blick auf das ländliche Leben im Norden Kohlonias.


  • Kaltstrand (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Kaltstrand (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Kaltstrand ist das nördlichste Dorf des Landkreises Boxbucht und lebt vom ungewöhnlichen Kaltwassertourismus an der rauen nördlichen Nordmeerküste. Selbst im Sommer wagen Badegäste meist nur einen kurzen Sprung ins eisige Nordmeer, bevor sie sich bei Strandspaziergängen und heißem Grog aufwärmen. Mittelpunkt des Ortes ist das Wirtshaus „Zur kalten Schulter“. Sehenswert sind die hölzerne Olafskirche und der Handwerksbetrieb „Der Steinbildhauer“. Das Zentrum für Angewandte Psychologie und ein kleines Sanatorium ergänzen das Dorfleben. Dort verbringen Diego Sánchez, Ren Suzuki und Javier López ihren Alltag mit Spaziergängen, Gesprächen und kreativer Arbeit. Im Musikstudio entstehen Klangstücke aus Wind, Wellen und Zuggeräuschen.


  • Hamatal (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Hamatal (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Hamatal liegt tief im Kohlgebirge im Tal der Hama und zählt nur 72 Einwohner. Die Holzwirtschaft und die Jagd prägen den Alltag des abgelegenen Dorfes, das über die K202 mit Hamamühle und Nordufer verbunden ist. Die Häuser aus mächtigen Baumstämmen und die Eustachiuskirche mit ihrem Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert prägen das Ortsbild. Gesellschaftlicher Mittelpunkt ist das Wirtshaus „Zum Hirsch“ mit seinem dunklen Honigmet. Der Dorfladen von Jun Chen versorgt die Bewohner, während Historiker Piotr Wiśniewski die Geschichte der Region erforscht.


  • Hamamühle (Gemeinde Hamatal – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Hamamühle (Gemeinde Hamatal – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Hamamühle ist ein abgelegener Flecken im kohlonischen Hamatal. Nur 18 Menschen leben hier auf 632 Metern Höhe. Mittelpunkt ist eine funktionsfähige Wassermühle aus dem 18. Jahrhundert, deren mächtiges Eichenrad sowohl Mahlsteine als auch eine Gattersäge antreibt. Die Familie Hagedorn hält das technische Denkmal täglich in Betrieb und verarbeitet Getreide sowie Holz aus der Umgebung. Neurologe Jonas Becker untersucht am Mühlgraben die Wirkung gleichmäßiger Geräusche auf Konzentration und Entspannung. In der Wohnstube „Zur Mühle“ erhalten Durchreisende geräucherten Fisch, kräftiges Brot und Gerstensuppe. Hamamühle bietet keine touristische Infrastruktur, dafür ursprüngliches Handwerk, persönliche Begegnungen und stille Wege entlang der Hama.


  • Salzquell (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Salzquell (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Salzquell liegt am Ausgang des Kohlgebirges, wo der salzhaltige Salzfluss in die Hama mündet. Das helle Dorf mit 98 Einwohnern lebt seit Generationen vom kleinen Salzbergwerk. Dort brechen die Bergleute das Mineral von Hand und bringen es in hölzernen Karren ans Tageslicht. Das Salz wird vor allem zum Einlegen der Gurken des Nordkohlianischen Gurkenlandes verwendet. Am Barbara-Platz stehen die Bergmannskapelle und das Wirtshaus „Zum Salzkristall“ mit seinem leicht salzigen Bier. Ungewöhnliche Akzente setzen das Institut für Biochemie und Molekularbiologie, Tonmeisterin Ava Sullivan und Tänzerin Charlotte Davis, die Arbeitsklänge und Bewegungen aus der Grube bis heute künstlerisch in gemeinsamen Aufführungen verarbeiten.


  • Oldfurt (Gemeinde Hamamünde – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Oldfurt (Gemeinde Hamamünde – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Oldfurt liegt mit zwölf Einwohnern im abgelegenen Hamatal zwischen Hamamünde und Salzquell. Mittelpunkt des Weilers ist die Wegkneipe „Zur alten Furt“, in der Henning Martens Reisende mit Kartoffelsuppe, Forelle und Geschichten vom alten Handelsweg versorgt. Neben der Brücke erinnert eine flache Furt an frühere Fuhrwerke. Im benachbarten Schuppen präsentiert Oskar Wierzbicki seine große Modelleisenbahnanlage, die Kohlonia im Maßstab 1:87 mit Dörfern, Bahnlinien, Kanälen und Gebirgen zeigt. Die Geologin Zofia Zielińska untersucht am Fluss Gesteine und Ablagerungen. Oldfurt besitzt weder Laden noch Bahnhof, bietet aber Wasser, Landschaft, Technik und persönliche Begegnungen auf engstem Raum.


  • [B34] Monstirfähre Venna – Monstir

    Text Monstir Venna (29,7km) liegt auf der Insel Insula an der Monstir-See und ist mit 982 Einwohnern der zweitgrößte Ort im Landkreis Wum. Das Dorf lebt im Rhythmus seines Fähr- und Fischereihafens. Mehrmals täglich legen Autofähren nach Monstir auf der Zentralinsel ab, während Kutter ihren Fang löschen und Beschäftigte Kisten zu den Verarbeitungsbetrieben bringen. Die Vennabahn endet hier; die Vierstrandbahn führt entlang der Küste weiter. Im alten Lotsenhaus zeigt das Schifffahrtsmuseum Seekarten, Schiffsmodelle und Erinnerungsstücke aus der langen Handelsgeschichte. Eine kulinarische Besonderheit ist der Venna-Pott, ein kräftiger Eintopf aus frischem Fisch, Kartoffeln und Gemüse. Der Betrieb Stahlbogen Armaturen fertigt und…


  • Hamamünde (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Hamamünde (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Hamamünde liegt an der Mündung der Hama ins Nordmeer und ist mit 135 Einwohnern ein Fischerdorf durch und durch. Rund ein Dutzend hölzerne Kutter fängt vor allem Dorsch und Hering. Zwei kleine Betriebe räuchern, salzen und konservieren den Fang. FutureFibre Textilien stellt wetterfeste Kleidung für die raue Küste her und erprobt sie gemeinsam mit den Fischern. Der Mathematiker Julien Moreau untersucht Wasserstände, Strömungen und Wetterdaten. Mittelpunkt des Dorflebens ist das Wirtshaus „Zum Dorsch“, wo Köchin Marie Laurent fangfrische Gerichte serviert. Bahn und Küstenstraße verbinden Hamamünde mit Boxbucht, Nordwestkap und den umliegenden Küstendörfern.


  • Boxahüttel (Gemeinde Boxaquell, Landkreis Boxbucht, Kohlonia)

    Boxahüttel (Gemeinde Boxaquell, Landkreis Boxbucht, Kohlonia)

    Boxahüttel ist ein abgelegener Weiler im Kohlgebirge, der aus drei Häusern und der Wegkapelle St. Thekla besteht. Unter einem Felsvorsprung entspringt der kristallklare, eiskalte Boxabach. Maurer Mikhail Sokolov kümmert sich um die Quellfassung, Stützmauern und Gebäude der Umgebung. Im Juni bringen Imker aus Steinfeld ihre Bienenvölker in die Tannenmischwälder. Die Gastwirtschaft „Zum stillen Holz“ bietet einfache Zimmer, Pilzsuppe, Bergkäse und dunkles Honigbrot. Wanderwege führen nach Felhütte und hinauf zum Gebirgskamm, von dem bei klarer Sicht das Nordmeer zu erkennen ist.


  • Boxaquell (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Boxaquell (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Boxaquell ist ein kleines Dorf im oberen Boxatal, umgeben von den dichten Wäldern des Kohlgebirges. Forstwirtschaft, Jagd und das Sägewerk bestimmen den Alltag. Am Ortsrand wird Wasser aus der Boxa in den Boxakanal I geleitet, der das Nordkohlianische Gurkenland versorgt. Mittelpunkt des Dorflebens ist das Wirtshaus „Zum Quellstein“ mit Wildgerichten und Gurkenkanalbier. Dessen Rezept entwickelte die aus Nova stammende Winzerin Lea Wagner. Meteorologin Olivia Johnson beobachtet das wechselhafte Gebirgswetter. Sehenswert sind die hölzerne Hubertuskapelle und die eiskalte Boxaquelle bei Boxahüttel. Vom Gebirgskamm reicht der Blick bei klarem Wetter bis zum Nordmeer.


  • Boxdorf (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Boxdorf (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Boxdorf ist ein 72 Einwohner zählendes Dorf im Boxatal und gilt als Herz des örtlichen Gurkenanbaus. Die herben, charaktervollen Gurken gedeihen auf bewässerten Feldern entlang der Boxakanäle I und II. Überschüssige Früchte verarbeitet die einzige Gurkenbrennerei des Landkreises zu kräftigem Gurkenwasser. Gesellschaftlicher Mittelpunkt ist die Dorfkneipe „Zur Gurkenranke“, in der Bauern über Ernten und Wasserstände beraten. Die Physikerin Solène Marchand verbessert mit einfachen Messgeräten die Bewässerung, während die Uhrmacherin Liam O’Connor besondere Kanaluhren anfertigt. Am Dorfrand steht die kleine Urbanskapelle, die zum Erntedank mit Gurkenranken, Dill und Sonnenblumen geschmückt wird.


  • Kanalo (Gemeinde Boxamünde – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Kanalo (Gemeinde Boxamünde – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Kanalo ist ein winziger Weiler im Boxatal und gehört zur Gemeinde Boxamünde. Seine neun Einwohner leben in drei Häusern bei der Wasserfassung des Boxakanals III. Hier wird Wasser aus dem Boxabach abgeleitet, das über den Gurkenkanal die Felder des Nordkohlianischen Gurkenlandes versorgt. Die Wasserbauern warten Schleusen, Wehre und Böschungen und regulieren den Wasserstand. Dachdecker Tim Albrecht kümmert sich um die Dächer der technischen Anlagen, während Sportlehrerin Hannah Braun eine Laufgruppe entlang des Kanals betreut. Treffpunkt des Ortes ist das kleine Wirtshaus „Zur Knorpelgurke“, wo Einheimische und Wanderer bei Gurkenschnaps, Brot und sauren Gurken zusammenkommen.


  • Nordufer (Gemeinde Boxamünde – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Nordufer (Gemeinde Boxamünde – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Nordufer ist ein stilles Küstendorf zwischen Boxamünde und Hamamünde. Nur 32 Menschen leben oberhalb eines breiten Steinstrandes, dessen rund geschliffene Kiesel unter den Wellen des kalten Nordmeeres klappern. Selbst im Sommer erreicht das Wasser selten mehr als 16 Grad, während im Winter gelegentlich Eisberge am Horizont erscheinen. Im Sanatorium „Haus Seewind“ erprobt der Physiker Jonas Feldmann eine Salzluftkur für Menschen mit Atemwegserkrankungen. Erzieherin Quinn Harper erkundet mit den Kindern der „Wellenkiste“ Strand und Küste. Treffpunkt des Dorfes ist das Wirtshaus „Zum Strandkorb“, das auf seiner Meeresterrasse einen leichten Salzpunsch serviert.


  • Boxamünde (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Boxamünde (Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Boxamünde ist ein 125-Seelen-Dorf an der Mündung des Boxabaches ins Nordmeer. Fischerei und Braukunst bestimmen den Alltag: Kleine Kutter bringen Dorsch, Hering und Flunder an Land, während die Küstenbrauerei „Boxamünder Nordlicht“ ein dunkles, malziges Bier mit feiner Rauchnote herstellt. Treffpunkt des Ortes ist die gemütliche Kneipe „Zum Anker“. Die Datenanalystin Anaïs Roux unterstützt Fischer und Brauerei mit ihren Auswertungen, Schreinerin Zoe Harrington repariert Boote und fertigt Möbel aus wiederverwendetem Holz. Sehenswert ist die weiß getünchte Dorfkirche mit einem farbenprächtigen Altarbild des heiligen Ansgar. Die Nordmeerbahn verbindet Boxamünde mit Boxbucht, Nordwestkap und Nudeltopf.


  • Qanat (Gemeinde Boxbucht – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Qanat (Gemeinde Boxbucht – Kreis Boxbucht – Kohlonia)

    Qanat ist eine winzige Siedlung mit elf Einwohnern am Gurkenkanal und am Rand der Kohlwüste. Der Kanal trennt bewässertes Kulturland von trockener Steppe und bildet die Lebensgrundlage des Ortes. Die Bewohner warten Schleusen und Böschungen oder bauen Gurken an. Mittelpunkt ist das fensterlose Lehmziegelwirtshaus „Zum letzten Tropfen“, das zugleich Schankraum, Versammlungsort und einfache Unterkunft ist. Einen kulturellen Akzent setzen Filmeditor Loïc Bernard und Visagistin Charlotte Roux: Sie organisieren Filmabende und dokumentieren die Menschen am Kanal. Qanat beeindruckt durch Stille, Weite und den scharfen Gegensatz zwischen grünen Beeten und karger Wüste.