Reise in ein weitgehend unbekanntes Land. Fiktiv? Ja!


  • Landkreis Stegstedt (Insula)

    Landkreis Stegstedt (Insula)

    Der Landkreis Stegstedt umfasst die Stegstedter Halbinsel und den Süden der Insel Gabelow/Sawitz. Die Kreisstadt Stegstedt besitzt eine kleine Fischereiflotte und Fischverarbeitung. Westfähre ist Zentrum des Strandtourismus mit Fährverbindung nach Spitzkap. Das Dorf Anbucht produziert Sanddorn- und Hanfprodukte. Fischerhütten ist eine winzige Siedlung. Aschwitz verbindet per Brücke mit Ritzin, der größten Stadt des Nordteils. Ritzin beherbergt die Brauerei „Gabelow Bräu“. Die Ortsteile Grenzpunkt und Bungalowsiedlung bieten ruhige Dünenlandschaften. Der Stegstedter Rücken mit seinen Wäldern durchzieht die Halbinsel.


  • Bungalowsiedlung (Gemeinde Ritzin – Kreis Stegstedt – Insula)

    Bungalowsiedlung (Gemeinde Ritzin – Kreis Stegstedt – Insula)

    Die Bungalowsiedlung an der Ostküste der Insel Gabelow/Sawitz ist ein idyllischer Ferienort, wo die Glimmeritz ins Mare Internum mündet. Hinter schützenden Dünen reihen sich Ferienhäuser aneinander, die bis zu 400 Gästen Platz bieten, während nur 25 Einwohner dauerhaft hier leben. Die Gaststätte „Zum letzten Leuchtturm“ und der Strandkiosk sind die sozialen Mittelpunkte. Kulturelle Höhepunkte sind Kammermusikkonzerte auf der „Dünenbühne“, Lesungen und FKK-Theater-Aufführungen. Ein Dünenpfad führt zur Nudistenkolonie Maustopf. Der feine Sandstrand, die umgebenden Wälder und die herzliche Gemeinschaft machen diesen Ort zu einem Rückzugsort für alle, die Ruhe und Natur suchen.


  • Linie 2002 (Insula-Express) – Von Butha nach Insula

    Linie 2002 (Insula-Express) – Von Butha nach Insula

    Die Bahnlinie 2002 „Insula-Express“ verbindet Butha, die Hauptstadt Buthaniens, mit Insula, der Hauptstadt des Inselstaates Insula. Die Strecke führt vom Hauptbahnhof Butha entlang der Küste des Mare Internum und über mehrere große Brücken, darunter eine vier Kilometer lange Verbindung zur Sawitz/Gabelow-Insel. Nach weiteren Abschnitten über das Meer erreicht der Zug Aschwitz und verläuft anschließend entlang der malerischen Insulabucht bis nach Stegstedt. Die Reise bietet eindrucksvolle Ausblicke auf Küstenlandschaften und das Meer. Am Ziel in Insula endet die Verbindung in einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt, der Reisenden Zugang zur Kultur und Geschichte des Inselstaates bietet.


  • Grenzpunkt (Gemeinde Ritzin – Kreis Stegstedt – Insula)

    Grenzpunkt (Gemeinde Ritzin – Kreis Stegstedt – Insula)

    Grenzpunkt, ein stiller Weiler im Westen der Insel Gabelow/Sawitz, verdankt seinen Namen der einstigen Grenzanlage zu Buthanien, deren alte Schranke heute ungenutzt an der B31 steht. Der Ort lockt Naturfreunde mit baumlosen Weideflächen, einsamen Dünen und der Mündung des Fosselv ins Mare Internum. Handwerklich spezialisiert hat sich ein Betrieb auf Sanddornseifen, verkauft in einer kleinen Werkstatt. Am Strand verwöhnt der Kiosk von Karin und Jürgen Fricke mit Fischbrötchen und Gabelower Landbier. Grenzpunkt ist kein Ort der Hektik, sondern der Stille, der Weite und der beschaulichen Abgeschiedenheit.


  • Ritzin (Kreis Stegstedt – Insula)

    Ritzin (Kreis Stegstedt – Insula)

    Ritzin, die größte Stadt des Landkreises Stegstedt, liegt im Süden der Insel Gabelow/Sawitz, nur durch eine schmale Meeresstraße von der Halbinsel getrennt. Zwei Brücken – die solide B31-Straßenbrücke von 1925 und die filigrane Stahlfachwerkbrücke des Insula-Express – verbinden die Stadt mit Aschwitz. Gegründet 808 als Grenzposten Buthas, blickt Ritzin auf eine wechselvolle Geschichte zurück, geprägt von Flüchtlingsströmen und wechselnden Herrschaften. Das historische Zentrum mit der Backsteinhallenkirche und den mittelalterlichen Lagerkellern lädt zum Entdecken ein. Die Brauerei Gabelow Bräu prägt die Stadt, deren Handwerksbetriebe und gemütliche Hotels Besucher willkommen heißen.


  • Aschwitz (Kreis Stegstedt – Insula)

    Aschwitz (Kreis Stegstedt – Insula)

    Aschwitz liegt an der nördlichen Nordspitze der Stegstedter Halbinsel und ist das Tor zur Insel Gabelow/Sawitz. Über zwei Brücken führt der Weg in die Nachbarstadt Ritzin. Das ruhige Dorf mit 987 Einwohnern besticht durch seine schlichte Kapelle aus dem 18. Jahrhundert und den Blick auf die nahe Stadt. Wirtschaftlich prägt der Anbau von Faserhanf den Ort, dessen Fasern in einer lokalen Manufaktur zu Polstermaterial verarbeitet werden. Die einzigartigen Sanddünen und einsamen Strände am Mare Internum locken Besucher, die hier umweltverträglichen Tourismus fernab des Massenbetriebs genießen können. Ein idyllischer Ort zum Durchatmen.


  • Fischerhütten (Gemeinde Anbucht – Kreis Stegstedt – Insula)

    Fischerhütten (Gemeinde Anbucht – Kreis Stegstedt – Insula)

    Fischerhütten, ein winziges Fischerdorf auf der Stegstedter Halbinsel (elf Einwohner), besteht aus wenigen, über hundert Jahre alten Reetdachhäusern um einen kleinen Hafen. Es gibt keine Geschäfte oder Gaststätten, nur einen Kiosk von Inga Klaasen. Der Ort ist ein Paradies für Wanderer, die den Küstenweg erkunden oder den nahen Stegstedter Rücken besteigen. Die Bewohner leben von der Küstenfischerei; Sven Lidenbrock und andere versorgen die umliegende Gastronomie mit den frischesten Fängen. Wer Ruhe sucht, findet sie hier – zwischen endlosem Horizont, salziger Brise und zeitloser Einfachheit.


  • Westfähre (Kreis Stegstedt – Insula)

    Westfähre (Kreis Stegstedt – Insula)

    Westfähre ist die größte Gemeinde der Halbinsel Insula mit 3.415 Einwohnern. Der Ort lebt vom Fährverkehr nach Spitzkap (Ackerland), vom Strandtourismus entlang der zweikilometerlangen Promenade und von der Fischerei. Zwei Fischfabriken sowie Handwerksbetriebe für Sanddornöl und Hanftaschen prägen die Wirtschaft. Die Altstadt mit der St.-Nikolai-Kirche, dem Rathaus und kleinen Läden lädt zum Bummeln ein. Eine Kuriosität ist die ausgemusterte Autofähre, die Torben Matthiesen 2004 an Land holte, mit Rädern versah und als Bushaltestelle aufstellte – heute ein beliebtes Fotomotiv.


  • Anbucht (Kreis Stegstedt – Insula)

    Anbucht (Kreis Stegstedt – Insula)

    Anbucht ist ein beschauliches Küstendorf mit 748 Einwohnern an der Stegstedter Bucht. Die mittelalterliche Wehrkirche aus dem 13. Jahrhundert beherbergt ein Heimatmuseum. Wirtschaftlich prägend sind die Sanddornverarbeitung der Genossenschaft „Sanddornwerk Anbucht“ mit Hofladen, eine traditionelle Seilerei sowie ein Fischverarbeitungsbetrieb. Der Insula-Express verbindet den Ort stündlich mit der Hauptstadt. Das „Gasthaus zum Anker“ bietet Übernachtungen. Von hier aus führt eine Lehmstraße durch den Hushwood nach Westfähre. Anbucht besticht durch seinen stillen Charme, die Mischung aus Geschichte, Handwerk und nordischer Küstenromantik – noch ein Ort zum Durchatmen.


  • Stegstedt (Kreisstadt – Insula)

    Stegstedt (Kreisstadt – Insula)

    Stegstedt, Kreisstadt mit 2.147 Einwohnern an der gleichnamigen Bucht, besticht durch kleinstädtische Besinnlichkeit und historische Tiefe. Der Ortsname erinnert an Häuptling Radulf Stegstedt, der um 1100 scheiterte. Wahrzeichen ist die spätgotische St.-Ambrosius-Kirche. Eine Flotte von rund einem Dutzend Fischkutter versorgt lokale Gaststätten und zwei Verarbeitungsbetriebe. Der Insula-Express macht Stegstedt zum Verkehrsknotenpunkt mit stündlichen Regionalzügen nach Insula und Butha sowie Fährbus nach Westfähre. Gut erhaltene Kaufmannshäuser säumen die Hauptstraße. Übernachten kann man im Hotel „Zur alten Schmiede“. Ein Ort zum Durchatmen.


  • Landkreis Kohlaschleuße (Kohlonia)

    Landkreis Kohlaschleuße (Kohlonia)

    Der Landkreis Kohlaschleuße in Kohlonia, dünn besiedelt mit 6.467 Einwohnern, umfasst das südöstliche Kohlgebirge und sein kontrastreiches Vorland. Die Kreisstadt Kohlaschleuße, einst eine Bergbaustadt mit über 20.000 Einwohnern, ist heute eine Mischung aus Lost-Places-Tourismus, aktiver Grube und musealer Kohlebahn. Das obere Kohla-Tal bietet stillgelegte Zechen wie Kolaquell mit Besucherbergwerk und Zusma mit Brikettfabrik. Die windige Sturmseeküste lockt mit dem Fischerdorf Remberg und dem lebhaften Strandstedt, das Hafenromantik mit Meeresforschung und einem Bergleute-Sanatorium verbindet. Der Norden ist das nordkohlianische Gurkenland, bewässert durch ein Kanalsystem, wo Dörfer wie Feltal und Nassau an der Grenze zur Steppe liegen. Die Region vereint Bergbaugeschichte, Landwirtschaft…


  • Steinfeld (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Steinfeld (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Steinfeld, 721 Meter hoch am Waldrand nördlich von Felquell, ist das Dorf der Imker. 29 Einwohner produzieren den berühmten „Felqueller Waldhonig“ mit Noten von Tanne und Heidelbeere. Hannah und Rolf Vogler wandern mit ihren Bienenvölkern durch das Kohlgebirge. Josefine Riemenschneider betreibt den kleinen Dorfladen „Lädchen am Anger“. Die hölzerne „Honigkapelle“ lädt zu drei Gottesdiensten im Jahr ein. Bildhauerin Henriette Klinger arbeitet im „Haus am Waldrand“. Von hier führen Wege nach Felquell, Felhütte und Boxahüttel.


  • Felhütte (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felhütte (Gemeinde Felquell – Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felhütte, 851 Meter hoch gelegen, ist ein Weiler mit fünf Einwohnern oberhalb von Felquell. Die Therapeutin Sofia Lindqvist bietet hier ganzheitliche Therapien im Wald an. Marlene Kampmanns „Felstüberl“ bewirtet Gäste mit Wildgerichten, lokalem Bier und erlesenem Wein – ohne fließend Wasser, dafür mit Bach und harzduftenden Pritschen. Von hier führt der Aufstieg auf den Felberg (1.261 m) mit Blick bis zum Nordmeer. Wanderwege führen 15 km nach Kolaquell mit seiner berühmten Bahnhofsgaststätte oder 9 km nach Boxahüttel.


  • Felquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felquell (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felquell, mit 79 Einwohnern auf 781 Metern Höhe, ist ein kleiner Ort im Kohlgebirge. Die Fachwerkkirche von 1741, die Sägerei und die Käserei mit ihrem berühmten Bergkäse prägen das Dorf. Zu Felquell gehören die Weiler Felhütte, eine einfache Wanderunterkunft, und Steinfeld, bekannt für seinen Waldhonig. Von Felhütte aus führen Wege auf den Felberg mit Blick bis zum Nordmeer. Die Pharmakologin Leonie Schmidt sucht hier seltene Heilpflanzen wie den Silbernen Felspor. Ein Ort der Stille und Ursprünglichkeit.


  • Felfurt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felfurt (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felfurt ist mit 42 Einwohnern der kleinste Ort im kohlianischen Landkreis Kohlaschleuße. Die K301 führt direkt durch das Dorf, dessen Name auf eine mittelalterliche Furt im Fluss Fel verweist. Eine steinerne Brücke von 1823 ersetzte den gefährlichen Übergang. Vom Fel zweigt der Gurkenkanal II ab, der die Gärtnerei „Steingrund“ bewässert – bekannt für besonders frühes Radieschen und Mairüben. Die ehemalige Wassermühle von 1879 beherbergt heute ein Wochenend-Café mit intaktem oberschlächtigem Rad. Übernachten kann man in einer kleinen Pension. Wanderwege führen nach Steinfeld, Kolaquell und Zusma. Ein stiller Ort zum Durchatmen.


  • Felmarn (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felmarn (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Felmarn, ein Dorf mit 97 Einwohnern auf 482 Metern im nordkohlianischen Gurkenland, markiert den Übergang vom Feltal ins Vorland. Der romanisierende Bau der St.-Felicitas-Kirche mit ihrem ungewöhnlichen achteckigen Turm prägt das Ortsbild. Die Gurkenverarbeitungsgenossenschaft „Felmarnsaure“ legt jährlich mehrere Tonnen Gurken in Holzfässern ein und beschäftigt in der Erntezeit bis zu zwanzig Saisonkräfte. Die Dorfkneipe „Zum nassen Heinrich“ bietet kühles Bier und eine berühmte Bratkartoffelplatte mit den eingelegten Gurken. Eine Legende rankt sich um den „nassen Heinrich“, einen Fährmannsgeist, der nachts am Fel-Gurkenkanal I entlangwandeln soll.


  • Linie 6004 (Mittelmeerbahn) – Von Storha nach Kamo

    TBD Storha Expresszüge: Mittelmeerbahn aller 2 Stunden 1:59-23:59 nach Kamo, 0:13-20:13 über Tremo nach Nortismo, 22:13 nach TremoEilzüge: Mittelmeerbahn (Linie 6-2) 8:37, 12:37, 16:37, 20:37 nach Kamo, 6:52, 10:52, 14:52, 18:52 nach NovaRegionalbahnen:Mittelmeerbahn: Linie 6003 stündlich 6:05-19:05 über Bad Bensheim, Fährstedt nach Nova, 20:05 nach Fährstedt, 21:05 nach Bad BensheimZentralinselbahn ZIB138 stündlich 6:35-21:35 nach Nordeck, ZIB139 stündlich 6:05-21:05 nach Melbora, ZIB141 stündlich 6:35-17:35 über Barbarastein nach Altera Fährhafen, 18:35-20:35 nach Altera Stadt, 21:35 nach Barbarastein; ZIB143 stündlich 6:30-19:30 über Armas, Hermsdorf nach Monstir, 20:30 nach Hermsdorf, 21:30 nach Armas Althof 8,1 Landhof 12 Storhabrück Nord 22,1 Storhabrück Hbf 24,4 Storhabrück Süd 27,2 Farsta 38,6 Deetz (Zentralinsel) 44,6 Arabrück 47,5 Ostbrücke (Zentralinsel) 52,5 Faburg (Zentralinsel)…


  • Feltal (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Feltal (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Feltal, mit 136 Einwohnern auf 368 Metern der größte Ort im nordkohlianischen Gurkenland, besticht durch seine ruhige Lage im breiteren Talvorland. Die Dorfkirche St. Georg birgt eine berühmte Orgel von Theodorius Klang (1847). Die Gärtnerei Grünauge produziert Setzlinge für die Region, während die Grundschule von 1911 Kinder aus dem ganzen Tal unterrichtet. Wanderer und Radfahrer finden in der Pension „Alte Pfarre“ im ehemaligen Pfarrhaus vier Gästezimmer. Über Feldwege gelangt man nach Zusma oder Noskau, die K301 führt nach Kohlaschleuße (7 km) oder Felmarn (2 km).


  • Landkreis Wum (Insula)

    Landkreis Wum (Insula)

    Der Landkreis Wum im Osten Insulas umfasst das Insulagebirge mit dem 1.101 Meter hohen Insulaberg und dem historischen Kloster Sancta Catherina. Die Kreisstadt Wum ist Standort von Keramikindustrie und Bergwerken. Die B34 und die Vennabahn durchziehen die nördliche Region mit den Orten Nachfeld, Antos und Wieso, letzteres Ausgangspunkt für Bergwanderungen. Das Insulatal mit der alten Klosterstraße beherbergt die Brauerei in Untertane und die Porzellanmanufaktur in Obertana. Von Vasus und Amselstrand an der Kystå führt die B37 nach Venna, dem Fährhafen zur Zentralinsel.


  • Landkreis Aglitz (Insula)

    Landkreis Aglitz (Insula)

    Der Landkreis Aglitz umfasst den baumlosen Norden der Insel Insula mit Küstenorten am Mare Internum, der Stegstedter Bucht und der Monstir-See. Die Kreisstadt Aglitz bietet die Brauerei „Zum goldenen Anker“, die Nordlicht-Werke (Treibholz) und die Sandform GmbH. Die Küstenorte leben vom Strandtourismus, der Fischerei und der Verarbeitung von Treibholz und Sanddorn. Die Binnendörfer sind landwirtschaftlich geprägt mit Schaf-, Ziegen- und Milchviehzucht, Obstanbau, Korbflechterei, Töpferei und Weberei. Kulinarische Spezialitäten sind der Aglitzer Plateau-Bier, Steinfelder Felsenschimmel, Hamaer Schafskäse, Waldbad-Lachs und Helioser Sonnentropfen.


  • Nassau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Nassau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Nassau, nördlichster Ort Kohlaschleußes mit 53 Einwohnern, liegt in der trockenen Kohlsteppe, direkt am höchsten Punkt des Gurkenkanals. Ein Aussichtsturm aus einem alten Förderturm bietet spektakuläre Blicke auf das grüne Band des bewässerten Landes und die karge Steppe. Bekannt ist der Ort für seine besonders festen Gurken aus der letzten Gärtnerei vor der Wüste. Die kleine Kapelle stammt von 1802, das jährliche Gurkenfest im September zieht Gäste an. Die Kohlbahn-Linie 13 verbindet Nassau mit Strandstedt und Boxbucht.


  • Stock und Schaf

    Stock und Schaf

    Stock und Schaf ist eine volkstümliche Kesselspeise aus gewässertem Stockfisch, Lammfleisch, Lamminnereien und Gerstengraupen. Das Gericht stammt aus dem Landkreis Westmünde in Kohlonia, einer rauen Küstenregion, in der Fischer und Hirten ihre Vorräte vereinten. Lamm und Wacholder werden zunächst zu einer kräftigen Brühe gekocht, anschließend kommen Graupen, Wurzelgemüse und der zerpflückte Stockfisch hinzu. Die Innereien werden angebraten und zuletzt eingerührt, bevor ein Schuss Wacholderschnaps das Aroma abrundet. Das Ergebnis ist ein herzhafter Eintopf zwischen Suppe und Brei, der traditionell mit Brot und einem Glas Wacholderschnaps serviert wird.


  • Noskau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Noskau (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Noskau, ein Straßendorf mit 169 Einwohnern an der B302, liegt am Zusammenfluss von Fel-Gurkenkanal I und Gurkenkanal. Eine einfache Schleuse reguliert das Wasser, das das Gartenland von der trockenen Kohlsteppe trennt. Die St.-Ursula-Kirche von 1834 steht direkt am Kanal, ihr Friedhof reicht ans Ufer. Eine Textilmanufaktur webt Leinen aus lokalem Flachs, eine ehemalige Wassermühle mahlt heute elektrisch Getreide. Der Bahnhofskiosk serviert Schmorgurke mit oder ohne Bauchspeck. Noskau ist still, freundlich und perfekt für Reisende, die Abgeschiedenheit schätzen.


  • Remberg (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Remberg (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Remberg ist ein winziges Fischerdorf an der Küste Kohlonias, das sich mit 79 Einwohnern und sieben Metern Höhe an eine schmale Bucht schmiegt. Geschützt von Molen aus dem Jahr 1877, prägen der Geruch von Teer und Tang sowie die hölzernen Kutter den Alltag. Über dem Hafen thront die schlichte St.-Olafs-Kapelle von 1756, und im Hintergrund ragt das schroffe Kohlgebirge auf. Der Ort lebt von Fischerei, einer Bootswerft und einer ruhigen Beständigkeit, die Besucher abseits der Hauptroute suchen. Ein Haltepunkt der Linie 12 und die Pension „Zur Molensicht“ ermöglichen eine entschleunigte Einkehr in eine Welt, in der das Meer den Takt…


  • Sosufer (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Sosufer (Kreis Kohlaschleuße – Kohlonia)

    Sosufer, ein Küstendorf mit 197 Einwohnern im Landkreis Kohlaschleuße, liegt südlich des Kohlgebirges an der Sturmsee. Der Name rührt von den unterspülten Uferbänken her, die bei Niedrigwasser fossile Muschelbänke freigeben. Ein Heimatmuseum in der alten Dorfschule zeigt diese Funde sowie Werkzeuge der Küstenfischerei. Das Dorf lebt vom Tourismus, bietet Pensionen und den Gasthof „Seeblick“. Die Kohlbahn-Linie 12 verbindet Sosufer stündlich mit Kohla und Westmünde. Auf den Steilhängen weiden Schafe und Bergziegen, während der Wanderweg ins Kohlgebirge führt. Der Ort besticht durch seine karge Küstenlandschaft und geologische Besonderheiten.